Die Suzuki Hayabusa ist für viele das Superbike schlechthin. Seit ihrer Einführung im Jahr 1999 hat sie sich als eines der schnellsten Serienmotorräder etabliert.
Technische Daten und Leistung
Die Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 ist der Inbegriff der Supersport-Motorräder, ausgestattet mit einem leistungsstarken 1340 ccm DOHC-Reihenmotor, der beeindruckende 190 PS und 150 Nm Drehmoment liefert. Die Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 erreicht eine atemberaubende Höchstgeschwindigkeit von 298 km/h.
Die Leistungsangabe von nominell 175 PS erscheint nicht unrealistisch, entspricht das bei 1300 cm³ einer Literleistung von 135 PS. Die reichen aber bei einer Honda CBR 1100 XX nicht für 300 km/h. Doch stolz verweist Suzuki auf den Klassenbestwert in puncto Luftwiderstandsbeiwert cw. Und last but not least sorgt ein ausgeklügeltes Ram Air-System im Bereich der Höchstgeschwindigkeit für den Aufgalopp einiger zusätzlicher Pferdchen.
Die Suzuki Hayabusa im Modelljahr 2025 - Farben und Verfügbarkeit Farben „leicht“ gemacht: Pearl Vigor Blue/ Metallic Mystic Silver (ASU) sowie Glass Sparkle Black/ Metallic Mat Titanium Silver (BLG) oder Metallic Mat Steel Green/ Glass Sparkle Black (C0T) stehen 2025 zur Wahl. Im Modelljahr 2025 kommt die Hayabusa in drei komplett neuen Dekorvariantenn. Verfügbar sind die Farbstellungen Pearl Vigor Blue/ Metallic Mystic Silver (ASU) sowie Glass Sparkle Black/ Metallic Mat Titanium Silver (BLG) oder Metallic Mat Steel Green/ Glass Sparkle Black (C0T).
Modelljahr 2025
Im Modelljahrgang 2025 erfüllt Suzukis Hayabusa die neue Abgasnorm Euro 5+ und ist in drei neuen Farbvarianten erhältlich. Technisch unverändert ist der 1.340-Kubik-Vierzylinder-Motor.
Technische Details der Suzuki Hayabusa (GSX1300R)
Technische Daten Suzuki HayabusaHerstellerangabenSuzuki Hayabusa (GSX1300R)Motor4 Zylinder, Reihenmotor, 1340 ccm Hubraum, 140 kW (192 PS) bei 9700 U/min, max.Drehmoment 150 Nm bei 7000 U/min, 4 Ventile/Zylinder, Einspritzanlage, FlüssigkeitskühlungAssistenzsystemek.A.FahrwerkBrückenrahmen/Aluminium; Up-Side-Down-Telegabel (43 mm Standrohrdurchmesser), 120 mm Federweg; Aluminium-Kastenschwinge hinten, 140 mm Federweg; Reifen vorne 120/70 ZR 17 (58W); Reifen hinten 190/50 ZR 17 (73W)MaßeLeergewicht 264 kg; zul.
Die Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 verfügt über ein hochwertiges Fahrwerk mit KYB Upside-Down-Gabeln vorne und einem KYB Federbein hinten. Mit einem Gewicht von 264 kg vermittelt die Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 Stabilität und Vertrauen, während sie gleichzeitig wendig genug bleibt, um Kurven aufregend zu meistern.
Mit einem Kraftstoffverbrauch von etwa 6,7 Litern auf 100 km bietet die Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 eine respektable Effizienz für ein Supersport-Motorrad.
Sicherheitsmerkmale und Assistenzsysteme
Die Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 ist mit einer Vielzahl von Sicherheitsfunktionen ausgestattet, darunter ein hochmodernes Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Slide Control und Anti-Wheelie-Control.
Ebenfalls aufgerüstet wurde beim Elektronikpaket. Neu sind etwa eine dreistufige Launchcontrol, ein Tempomat sowie ein Geschwindigkeitsbegrenzer, mit dessen Hilfe der Fahrer das versehentliche Überschreiten von Tempolimits verhindern kann. Zudem kann der Pilot zwischen den drei Fahrmodi Active, Basic und Comfort wählen. Traktions- und Wheelie-Kontrolle sind zehnstufig, Motorbremse und Quickshifter drei- beziehungsweise zweistufig verstellbar. Zu den weiteren Features gehören Kurven-ABS, Berganfahrhilfe und ein Kontrollsystem, das ein Abheben des Hinterrads bei Bremsmanövern auf abschüssiger Strecke verhindern soll. Für mehr Sicherheit dürfte auch das überarbeitete Bremssystem mit größeren Bremsscheiben sorgen.
Umbauten für Geschwindigkeitsrekorde
Die Suzuki Hayabusa ist schon in der Serienversion ein kraftstrotzendes Power-Bike für Könner. Jetzt steht eine zum Verkauf, die mit 650 PS mehr als dreimal so viel Leistung hat! Kein Wunder also, dass sich meist nur Könner an die Serienversion des "Wanderfalken" herantrauen. Und die würden hier das Handtuch werfen, denn für diese Hayabusa braucht man mehr als nur Können.
Mick Ellis aus Großbritannien baute die Maschine zu Hause in seiner Garage auf, weil er einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen wollte. Wichtigste Modifikation ist ein GT35-Turbolader von Garrett, der zu einer wahren Leistungsexplosion führt: Mit 119-Oktan-Sprit bringt es die vielleicht krasseste Hayabusa der Welt auf unglaubliche 650 PS! Beinahe jedes Teil des 1300er-Vierzylinders hat Ellis überarbeitet. Ölfilter, Kolben und Zylinderköpfe, die Benzinpumpe und der Kühler wurden entweder auf die exorbitante Kraft angepasst oder gleich getauscht. Ähnliches gilt für das Getriebe und die Auspuffanlage. Der Rahmen, die Räder und die hinteren Bremsen konnten von der serienmäßigen Hayabusa übernommen werden. Die Gabel stammt ebenfalls vom Basismotorrad, allerdings musste sie modifiziert werden. Bei der neuen Lenkgeometrie halfen Profis mit Motorsport-Background. Die Schwinge verlängerte Ellis um zehn Zentimeter. Deshalb stammen Bauteile wie die Kette aus dem Dragracing-Sport. Die vorderen Bremsen lieferte schließlich Spezialist PFM Performance.
Um die enorme Leistungssteigerung zu bewerkstelligen, wurde der Motor mit einem Turbomodul des Herstellers Garrett aufgewertet. Für den Rekordversuch wurde das Bike mit 119 oktanigem Sprit betankt. Auch sonst musste der Customizer aus England nahezu jedes Bauteil, beispielsweise Ölfilter, Kolben und Zylinderköpfe, Benzinpumpe, Kühler, das Getriebe oder die Auspuffanlage austauschen oder stark anpassen, um die Hayabusa, die in ihrer Urversion 175 PS leistet, auf 650 PS zu zu bekommen.
Einige Bauteile wie die Räder oder die hinteren Bremsen wurden dagegen vom Original übernommen. Auch die leicht modifizierte Gabel stammt aus der ursprünglichen Hayabusa. Die Schwinge wurde im Vergleich zum Orignal um knapp zehn Zentimeter verlängert. Entsprechend mussten auch einige andere Bauteile wie die Kette gegen Bauteile aus dem Drag-Racing-Sortiment ausgetauscht werden. Zudem entschied sich der britische Customizer vorne für neue Bremselemente aus dem Hause PFM Performance.
Becci Ellis: Schnellste Frau auf zwei Rädern
Wer jetzt erwartet, dass Mick Ellis selbst oder ein gestählter Profi-Rennfahrer sich in den Sattel des Mega-Bikes wagten, könnte kaum weiter danebenliegen: Micks Ehefrau Becci übernahm das Steuer und wurde im August 2014 mit 425 km/h (!) zur schnellsten Frau auf einem Motorrad. Die vorherige Bestmarke überbot sie damals um satte 32 km/h. Und Becci Ellis hält ihren Rekord bis heute.
Beim Rekordversuch, bei dem übrigens Micks Frau Becci das Steuer übernahm, erzielte das umgebaute Suzuki-Power-Bike eine Höchstgeschwindigkeit von enormen 425 km/h. Damit wurde Becci im August 2014 zur schnellsten Frau auf einem Motorrad. Sie übertraf den vorherigen Rekord um satte 32 km/h.
Als die Mutter zweier Kinder 2015 versuchte, ihren eigenen Rekord zu knacken, hatte sie einen Unfall - das hatte auf ihre Leistung aber keinen Einfluss.
Hayabusa Generationen im Vergleich
Seit ihrer Einführung in 1999 steht die Silhoutte der Hayabusa für Geschwindigkeit. Die im Windkanal entwickelte Form ist eine wahre Präsenz, die für das 2021er Modell klar weitergeführt wurde. Deshalb muss man vielleicht zwei Blicke auf die neue Busa werfen, damit man sie von der zweiten Generation unterscheiden kann, denn die Änderungen liegen im Detail. So wurde die Verkleidung seitlich deutlich eleganter geformt, was nicht nur einer schlankeren Optik, sondern auch dem Luftwiderstand zugutekommt.
Für 2021 entschied man sich bei Suzuki aber nicht auf mehr Leistung zu setzen, sondern die Langlebigkeit des Motors zu verbessern. Deshalb finden wir als Basis den bekannten 1.340 ccm großen Reihenvierzylinder vor, der nicht nur die Euro-5 Norm erfüllt, sondern auch vollständig überarbeitet wurde. Wir sprechen von Ansaugung, Einspritzung, Kolben, Pleuel, Ventile, Nockenwellen, Getriebe, Kupplung, Abgasanlage und vielem mehr. All diese Änderungen resultieren in einer Leistung von 190 PS bei 9.700 Umdrehungen und 150 Nm bei 7.000 Umdrehungen, während die Höchstgeschwindigkeit weiterhin auf 299 km/h limitiert ist.
Auch die Sicherheit bei Bremsmanövern wurde verbessert, weshalb nun ein kombiniertes Bremssystem mit ** schräglagenabhängigem ABS** verbaut wurde. Zusätzlich ist ein "Slope Dependent Control System" an Bord, welches das Abheben des Hinterrads verhindert, wenn man bergab fährt.
Das Fahrwerk wurde hingegen intensiv überarbeitet, um sowohl in der Gerade als auch in der Kurve mehr Stabilität zu bieten. In enger Zusammenarbeit mit Bridgestone wurde zusätzlich der neue BATTLEAX HYPERSPORT S22 in den Dimensionen 120/70-17 und 190/50-17 entwickelt, um den Ansprüchen der Hayabusa gerecht zu werden.
Die Hayabusa im Test
Wenn es gilt, über die Autobahn zu brennen und neue Rekorde in Sachen Höchstgeschwindigkeit aufzustellen, ist die Suzuki Hayabusa in ihrem Element. Bereits auf der INTERMOT in München drehte sich die Diskussion im Umfeld des neuen Powerbikes immer wieder um das Thema: Kann die Hayabusa tatsächlich wie ihr Namensgeber, der Wanderfalke, die dreihunderter Schallmauer knacken?
Respekt kommt auf, als in der Boxengasse 22 in Reih und Glied aufgereihte Hayabusa in bedrohlich dunkler Lackierung der Tester harren, schließlich bewegen sie nicht jeden Tag 175 PS starke Motorräder auf einem Grand Prix Kurs. Der erste Körperkontakt vermittelt eine Mischung aus Super- und Tourensport-Feeling. Zwar sind die Lenkerhälften in moderater Höhe über der oberen Gabelbrücken montiert, doch der relativ weite Abstand von Lenker zu Sitzfläche zwingt selbst größeren Fahrern einen stark nach vorn gebeugten Oberkörper auf.
Dann der große Moment: Start aus der Boxengasse. Tritt gewaltig an, die Hayabusa, flößt aber gleichzeitig Vertrauen ein. Bereits ab dem zweiten Gang bleibt das Vorderrad selbst bei voller Beschleunigung am Boden. Auch über Bodenwellen schwebt die Hayabusa bei vollem Leistungseinsatz - dem massiven Lenkungsdämpfer sei Dank -, ohne mit dem Lenker zu zucken.
Nach einigen Runden läßt sich das gewaltige Drehmoment des 1,3 Liter großen Vierzylinders erahnen, als am Ende der Start-Ziel-Geraden immerhin 290 km/h auf dem Tacho stehen.
Um dem gewaltigen Vorwärtsdrang der Hayabusa wieder Einhalt zu gebieten, erfordern die Sechskolbenzangen im Vorderrad höhere Handkräfte als die baugleiche Anlage der GSX-R 750. Nach anhaltender Verzögerung aus hoher Geschwindigkeit ändert sich dann der Reibwert, die Bremse wird giftiger. Dafür überzeugt die Suzuki in allen Lagen, also egal, ob auf der Geraden oder in langsamen und schnellen Ecken, durch gute Fahrstabilität.
Auf der Autobahn ist die Hayabusa endgültig in ihrem Element. Die Gänge ausgedreht, reißt es Fahrer und Maschine mit Brachialgewalt nach vorn. Zügig klettert die Tachonadel auf 300km/h. Bei 320 setzt der Drehzahlbegrenzer ein. Sorry, im Eifer des Gefechts ist noch der fünfte Gang drin. Im sechsten klettert die Nadel unaufhaltsam weiter, um schließlich kurz vor 340 zu verharren. Die Tachovoreilung einer GSX-R 750 von 40 km/h vorausgesetzt, wären das knapp 300 km/h. Mit grimmigem Ansauggeräusch jagt der Wanderfalke über die Autobahn, als gelte es alle CBR XX, ZX-R und YZF dieser Welt zu überholen.
Preis und Verfügbarkeit
Der Neupreis der Suzuki Hayabusa GSX-1300RR 2022 in Österreich liegt bei 23.990 Euro.
Die neue Suzuki Hayabusa ist ab sofort zum Preis von 18.800,-- Euro (UVP ab Werk, zzgl.
Gute Neuigkeiten gibt es nun für alldiejenigen, die dieses Bike gerne in der eigenen Garage stehen haben möchten. Die umgebaute Hayabusa wird von ihren Besitzern derzeit zum Verkauf angeboten. 30.000 britische Pfund, umgerechnet also etwa 33.000 Euro, möchten Mick und Becci für den Drag-Racer haben.
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