Motorrad Hecktaschen: Test und Vergleich

Eine Motorrad Hecktasche ermöglicht einen besonders praktischen Transport, denn schließlich bietet diese in der Regel viel Platz und muss zudem nicht vor dem Fahrer transportiert werden. So kann diese während der Fahrt nicht zum Störfaktor werden. Das beliebte Transportsystem für Motorräder oder allgemein für Zweiräder nennt sich Hecktasche.

Hierbei handelt es sich um eine kleine, meist sportliche Tasche, welche beispielsweise am Fahrrad auf dem Gepäckträger angebracht werden kann und bei Motorrädern beispielsweise am Soziusplatz angebracht werden. Gerade bei sportlicheren Motorrädern ist es mit den Platzverhältnissen auch nicht so gut bestellt, sodass die Motorrad Hecktasche bevorzugt am Beifahrersitzplatz angebracht wird. Es gibt jedoch auch für die Harley und andere Modelle Hecktaschen, welche seitlich runterhängen, sodass für jedes Zweirad die passende Aufbewahrungstasche gefunden werden kann.

Warum eine Motorrad Hecktasche?

Die Beliebtheit der Hecktaschen für Motorräder ist in der Tag die letzte Zeit deutlich gestiegen. Die Gründe sind dafür wahrscheinlich vielschichtig und von Motorradfahrer zu Fahrer unterschiedlich. Dennoch kann festgehalten werden, dass gerade die verbesserten Staumöglichkeiten, auch auf längeren Touren ein Grund zu sein scheint, wieso die Hecktasche fürs Motorrad vermehrt nicht fehlen darf.

Mehr Möglichkeiten, um Trinken & Essen, Papiere und andere Gegenstände zu verstauen, kann nicht verkehrt sein. Schon gar nicht für das Motorrad, wo ohnehin nicht die größten Platzgelegenheiten vorhanden sind. Wer mit dem Motorrad auf eine kleine Tour fährt, der sollte die passende Hecktasche nicht missen.

Motorrad Hecktaschen gehören definitiv zu den praktischsten Motorradtaschen: Diese sind flexibel einsetzbar und weisen ein großes Volumen auf. Zudem lassen sich diese leicht montieren. In den verschiedensten Designs stehen diese ebenfalls zur Verfügung.

Preise und Unterschiede

Die Preise von Motorrad Hecktaschen sind schwer pauschal zu beantworten. Es gibt hier ganz variable Preissegmente, die Sie berücksichtigen müssen. Je billiger, desto skeptischer sollten Sie im Regelfall jedoch werden. Insbesondere dann, wenn es sich um No-Name Hersteller handelt. Bei den Preissegmenten einer Motorrad Hecktasche sollte Ihnen noch gesagt werden, dass es große Unterschiede aufgrund maximaler Füllmenge, Hersteller und Materialien sowie besonderen Extras gibt.

Sie dürfen aber im guten Durchschnitt mit um die 50 Euro rechnen und wie fast immer, gibt es nach oben hin kaum Grenzen. Doch der allgemeine Durchschnitt liegt ungefähr bei 50 bis 200 Euro.

Arten von Motorrad Hecktaschen

Das Motorrad Hecktaschen beliebt sind, haben Sie wahrscheinlich schon selbst bemerkt. Doch es gibt natürlich auch hier gewisse Unterschiede, sodass ein kurzer Blick auf die jeweiligen Hecktaschen und ihre Arten nicht schaden kann.

Verschiedene Arten von Hecktaschen:

  • Wasserdichte Hecktaschen: Bei Wind und Wetter mit dem Motorrad fahren ist Ihr Ding? Das geht wohl den meisten Motorradfahrern so, aber wenn Sie eine Hecktasche wünschen, sollten Sie eine gewisse Wasserresistenz aufweisen. Es regnet häufiger und all die Unterlagen innerhalb der Hecktasche werden sonst nass und unbrauchbar. Mit einer wasserdichten Hecktasche kann dies jedoch nicht passieren.
  • Hecktaschen für Helme: Eine äußerst beliebte Motorrad Hecktasche ist zweifelsohne die, welche den Helm verstaut. Hier passt der Helm optimal hinein und muss nicht ständig mitgeführt werden. So wissen Sie in der Garage auch sofort, dass der Helm an seinen gewohnten Ort ist oder bei einem Ausflug.
  • Hecktaschen für Sissybars: Da alle Zweiräder unterschiedlichen Platzverhältnissen untergeordnet sind, kann eine Hecktasche für die Sissybar nicht schaden.

Kaufaspekte

Wo Sie nun wissen, dass es eine ganze Bandbreite an Motorrad Hecktaschen gibt, sind natürlich auch die wichtigen Kaufaspekte nicht außer acht zu lassen. Schließlich können Sie so die für Sie am besten geeignete Hecktasche kaufen und dabei wollen wir Ihnen gerne helfen.

Wichtige Kaufaspekte:

  • Größe (klein, mittel, groß - bitte im Vergleich zum möglichen Platz ziehen)
  • Qualitative Aspekte wie Materialien und Wasserdichte berücksichtigen
  • Stauraum (eine große Tasche, Untertaschen usw.)

Nach diesen Kriterien lässt sich eine Motorrad Hecktasche idealerweise auswählen.

Befestigungsmethoden

Hecktaschen lassen sich am einfachsten mit Spanngurten oder Spanngummis mit dem Sitz oder dem Heckträger verbinden. Bei den meisten Hecktaschen gehören die Verbindungsgurte zur Ausstattung dazu, manche kombinieren diese mit Schnellverschlüssen. Bei einigen Taschen wie der QBag Hecktasche benötigen Motorradfahrer:innen jedoch separate Spanngurte.

Es gibt verschiedene Befestigungsmöglichkeiten:

  • Riemen: Zum einen können Motorrad Hecktaschen mit Riemen befestigt werden. Diese werden um den Sozius gelegt und fest fixiert.
  • Grundplatte: Zum anderen kann eine Motorrad Hecktasche auch via Grundplatte befestigt werden. Dazu muss die Grundplatte zunächst auf dem Sozius montiert werden. Die Montage kann sich hier je nach Motorrad und Hecktasche unterscheiden.

Ja, das ist ist möglich. Eine beste Hecktasche gibt es wohl nicht, je nach Einsatzzweck ist eine andere Hecktasche besser.

Sehr gut, gerade wer sowieso keinen Sozius hat kann die Hecktasche immer montiert lassen und hat immer Stauraum für die wichtigsten Sachen.

Ausgewählte Modelle im Überblick

Untenstehend lässt sich eine Auswahl der besten Motorrad Hecktaschen finden:

Modell Volumen Wasserdicht Befestigung Preis (ca.) Besonderheiten
Rhinowalk 20 Liter Ja Riemen 37 € Regenhaube, Innentasche
Rhinowalk Rücksitztasche 40-60 Liter Ja Riemen ? Erweiterbares Volumen
QBag 5 Liter Nein Riemen ? Kompakt, ästhetisches Design
Held Vivione 20 Liter Ja Riemen ? Robustes Design
SW-Motech Pro Roadpack 8-14 Liter Ja Schlaufgurte 129 € Aerodynamisches Design, erweiterbares Volumen
Motorrad Hecktasche Vintage 25 Liter Nein Riemen ? Vintage-Design, Schultergurt

Rhinowalk Motorradtasche

Wer nach einer schwarzen und schlichten Motorradtasche für das Heck sucht, ist mit diesem Modell von der Marke Rhinowalk sehr gut beraten. Die Rhinowalk Motorradtasche besteht aus robustem Polyester und zeichnet sich durch ein Volumen von 20 Litern aus. So kann ein Großteil der wichtigsten Gegenstände in der Motorradtasche verstaut werden.

Rhinowalk Rücksitztasche

Wer auf der Suche nach einer besonders großen Motorrad Hecktasche ist, hat mit der Rhinowalk Rücksitztasche das richtige Modell getroffen. Schließlich zeichnet sich die Rhinowalk Rücksitztasche durch ein Volumen von 40 Litern aus. Das Besondere an der Rhinowalk Rücksitztasche besteht aber in dem doppelseitigen einziehbaren Reißverschluss, denn wird dieser geöffnet, so kann das Volumen von der Rhinowalk Rücksitztasche auf bis zu 60 Liter erweitert werden.

QBag Motorrad Hecktasche

Die QBag Motorrad Hecktasche zeichnet sich durch ein ästhetisches Design aus und ist mit einem Volumen von nur 5 Litern sehr kompakt. Für die wichtigsten Gegenstände wie das Handy und Co. ist die Hecktasche aber bestens geeignet. Angebracht wird die QBag Motorrad Hecktasche mit den praktischen Riemen, mit welchen diese ausgestattet ist.

Held Vivione

Bei der Held Vivione handelt es sich um eine Hecktasche für das Motorrad, welche sich durch ein robustes Design auszeichnet. Die Held Vivione verfügt über ein Volumen von 20 Liter und ist somit für die meisten Zwecke geeignet. Versehen ist diese Hecktasche mit einem Riemensystem, über welches diese problemlos an den meisten Motorrädern angebracht werden kann.

SW-Motech Pro Roadpack

Bei dem SW-Motech Pro Roadpack handelt es sich um eine kompakte Hecktasche für das Motorrad, dessen Volumen schnell von 8 auf 14 Liter erweitert werden kann. Das SW-Motech Pro Roadpack zeichnet sich durch ein aerodynamisches und modernes Design aus, sodass sich diese Hecktasche beispielsweise auch für Supersportler und Co. eignet.

Das SW-Motech Pro Roadpack ist wasserdicht und wird mit praktischen Schlaufgurten befestigt.

Motorrad Hecktasche Vintage

Empfohlen werden kann zu guter Letzt auch die Motorrad Hecktasche Vintage. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um eine Hecktasche im Vintage-Design, welche sich daher bestens für alle Cruiser, Cafe Racer und Co. eignet. Das Volumen dieser Hecktasche liegt bei 25 Litern.

Durch ihren praktischen Schultergurt kann die Motorrad Hecktasche Vintage problemlos auch als Schultertasche verwendet werden.

Wasserdichtigkeit

Nicht alle Motorrad Hecktaschen sind wasserdicht, denn dies hängt von dem jeweiligen Modell und dem Hersteller ab. So gibt es zum einen Hecktaschen, welche außen wasserdicht sind. Zum anderen gibt es Hecktaschen, bei welchen lediglich der Innenbeutel wasserdicht ist. Die meisten Hecktaschen sind wasserabweisend, einige auch wasserdicht. Besonders Kunststoff-Gewebe wie etwa Ballistic Nylon oder PU-Leder schützen den Inhalt vor Feuchtigkeit. Das sollten Interessierte vor dem Kauf unbedingt klären. Wasserabweisende Hecktaschen lassen sich bei starkem Regen aber auch mithilfe von Kunststofffolien schützen.

Weitere Hecktaschen im Test

Im Gelände und auf abenteuerlichen Touren sind softe oder semisofte Gepäckstücke die flexible Alternative zu sperrigen Koffern.

  • XL Moto Satteltaschen wasserdicht H2O: Simple und kompakte Modell überzeugt still und leise durch einen festen Halt und einfaches Handling. Im Gegensatz zur Konkurrenz in der Einsteiger-Kategorie lässt sich die H2O viel besser komprimieren und kompakter am Motorrad verzurren, was insgesamt zur Stabilität beiträgt. Kauftipp!
  • Bogotto SB-Speed: Es ist unkompliziert und universell, für wechselhafte Witterungen auf Reisen allerdings nicht konzipiert: Die Regenhaube kann mit den wasserdichten Wettbewerbern nicht mithalten. Kein expliziter Kauftipp, dafür ein praktisches Modell für Einsteiger.
  • Moto Detail Satteltaschen: Gerade für Einsteiger und leichtes Gepäck eine gute Wahl für erste Reiseerfahrungen. Eine Möglichkeit zur Komprimierung und somit zur Verringerung der Breite wäre wünschenswert. Dennoch: simpel, dicht und pflegeleicht.
  • QBag ST07: Auf weitere Details und Extras wurde verzichtet, dafür kommt der Preis sicherlich bei reiselustigen Anfängern gut an. Der Nässeeinbruch wäre ohne Naht vermeidbar.
  • Enduristan Blizzard XL: Kompakt schmiegen sich die Taschen an und halten fest am Heck. Durch ihr robustes Material und keinerlei Mängel im Nässetest tut sich das Set als abenteuerlicher Begleiter hervor; preiswert ist es obendrein.
  • Mosko Moto & Outback Motortek Rack Backcountry Offsetkit: Viele Kombinationsmöglichkeiten und das praktische Frontfach fallen besonders auf. Ein klarer Kauftipp für Adventure-Reisen.
  • Shad Terra TR40: Durch die fest installierte Platte und die komprimierbare Tasche schafft sie einen gelungenen Spagat zwischen Stabilität und Flexibilität, ist dabei dicht und einfach in der Handhabung - Kauftipp für diesen gelungenen Einstieg.
  • SW-Motech SysBag WP L: Ein nahezu perfekt durchdachtes System mit praktischen Details hat unseren Kauftipp verdient. Wäre jetzt noch die Adapterplatte inklusive, würden sich Käufer noch mehr freuen.
  • Hepco & Becker Royster Neo: Etwas unflexibler, etwas weniger vielseitig zwar, dennoch sehr gut gelöst.
  • Lonerider MotoBags 31: Dimensionen und auch Gewicht spielen in der Klasse normaler Koffer, die Kunststoffeinlagen aber geben auf Druck nach.

Sportliche Motorrad-Hecktaschen im Test

Dank sportlicher Hecktaschen geht das ohne großen Aufwand. Unterschiede gibt es nicht nur in der Anzahl und Länge der Gurte, sondern auch in deren Verschlusssystem. Beachten solltest du die Vorgaben des Herstellers zu erlaubter Höchstgeschwindigkeit (meist 130 km/h) und maximaler Zuladung (meist vier oder fünf Kilogramm)!

  • Givi XStream XS313: Die Testsieger-Tasche von Givi macht fast alles richtig: sportlich geformt, aber mit ordentlichem Volumen, stabil, gut sichtbar und einfach zu befestigen.
  • SW-Motech Slipstream: Die Hecktasche von SW-Motech in aerodynamischer Höckerform ist sehr stabil und überzeugt mit guter Verarbeitung. Ihr Volumen ist auf 13 Liter begrenzt, dafür gefallen die verschiedenen Möglichkeiten zur Befestigung.
  • Vanucci VS05 Sportivo: Alle Gurte können dank Zweiteilung gut versteckt werden, blitzschnell ist sie abgenommen. Kleine Extras wie das Netz oder der Schlüsselhaken im Innern sind sehr praktisch.
  • Qbag Hecktasche 05: Dickes Plus: die tadellose Befestigung inklusive Klettabdeckung.
  • Kappa RA300: Die Spanngurte sind eine rustikale Befestigungslösung - passt jedoch die Länge, halten sie zuverlässig.
  • Held Iconic Evo (M): Dieser kompakte Alltagsheld überzeugt vor allem durch simple Montage und extrem guten Halt am Motorrad - wenn die Sitzbank mitmacht!
  • Hepco & Becker Royster Rearbag: Eine sehr wertige Tasche mit viel Stauraum und gutem Stoßschutz durch verstärkte Wände.
  • Oxford F1 Tail Pack: Eine simple Hecktasche mit festem Volumen, während des Tests wegen der langen Gurte liebevoll „die Qualle“ genannt. Passt auch zu den Stärken: sehr guter Nässeschutz.
  • Bagster Modulo Tail XSS040: Das Modulo-System des französischen Herstellers Bagster ist beeindruckend, damit können wahre Gepäckberge sicher verstaut werden.

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