Motorräder lassen sich auch am Heck eines Transporters oder eines Reisemobils auf einem Heckträger transportieren. Nicht immer lässt sich ein Motorrad im Transporter oder dem Reisemobil mitführen. Wenn es aber dennoch mit auf die Tour soll, bietet sich als Transportalternative ein Heckträger an. Hier setzen allerdings die Technik und die Gesetzgebung enge Grenzen.
Technische Voraussetzungen und Belastbarkeit
Die Halter und Plattformen sind je nach Ausführung mit maximal 300 Kilogramm belastbar. Ein Wert, der durchaus auch für größere Maschinen geignet erscheint. Entscheidend ist aber nicht die theoretische Belastbarkeit des Trägers, sondern was davon nach Anbau am Fahrzeug übrig bleibt. Hier sind die zulässige Hinterachslast sowie das zulässige Gesamtgewicht maßgeblich.
Ein Halter wird am Chassis des Fahrzeugs verschraubt und der Heckträger anschließend aufgeschoben. So ist er schnell an- und abbaubar. Die meisten Heckträgersysteme sind abnehmbar konstruiert, lediglich die Basishalter werden direkt am Fahrzeugchassis verschraubt und verbleiben dort. Um trotzdem Hecktüren und Heckklappen nutzen zu können, sind manche Modelle samt Ladung zur Seite oder nach hinten schieb- oder klappbar.
Achslast und Gesamtgewicht als limitierende Faktoren
Wer mit einem Heckträger liebäugelt, sollte vorher die Reserven am eigenen Fahrzeug prüfen. Die zulässigen Achslasten finden sich in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter den Ziffern 8.1 bis 8.3. - bei zweiachsigen Fahrzeugen unter 8.1 und 8.2. Das zulässige Gesamtgewicht steht unter der Ziffer F.1.
Manche Anbieter liefern ihre Systeme mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE), die zwar die Montage ohne weitere Abnahme erlaubt, den Fahrer aber nicht von der Pflicht befreit, die zulässigen Achslasten einzuhalten. Zu hohe Achslasten werden nicht nur bei einer Kontrolle teuer, sie gefährden auch die Fahrsicherheit. Allerdings darf durch die Last am Heck auch die Last auf der Vorderachse nicht zu weit sinken. Laut EU-Verordnung (1230/2012) darf sie in keinem Fall weniger als 20 Prozent der technisch zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs betragen.
Anbieter wie Fiedler oder Allround geben keine ABE aus, sondern errechnen aus den zulässigen Achslasten und dem zulässigen Gesamtgewicht die tatsächlich mögliche maximale Zuladung für den Heckträger. Für eine Eintragung des Heckträgers bei einer Prüfgesellschaft ist dann auch der Wiegebericht vorzulegen. Am Ende aller Berechnungen können so von theoretisch bis zu 300 Kilogramm Zuladung nur noch 100 Kilogramm übrig bleiben. Zu wenig für die meisten Motorräder, ausreichend für Roller oder leichte Crosser oder Trial-Bikes.
Zuladung berechnen
Zuladungsberechnung für die max. Zuladung eines Trägers am Heck eines speziellen Vans:
- Die maximal mögliche Zusatzbelastung der Hinterachse (X). Sie ist nur durch Wiegen der aktuellen Achslast und Abgleich mit der im Fahrzeugschein eingetragenen maximalen Hinterachslast zu ermitteln
- Radstand (a)
- Abstand zwischen der Hinterachse und dem Schwerpunkt der Ladung (b). Dafür nimmt z. B. Fiedler 45 Zentimeter hinter dem Fahrzeugende an.
Die maximal mögliche Zuladung berechnet sich über die Formel: (x*a)/(a+b)
Achtung: Das Eigengewicht des Trägers zählt zur Zuladung.
Heckträger im Überblick
Die Auswahl an Heckträgern ist groß. Um die eigenen Ansprüche und Möglichkeiten abzuklopfen, sollte direkt mit einem Hersteller Kontakt aufgenommen werden.
Allround Cate Motorrad-Set
Auch hinter sehr kompakten Vans findet ein Motorrad Platz. Der Träger von Allround ist mit bis zu 300 Kilogramm belastbar, beim Mercedes Marco Polo dürfen je nach Ausbaustufe aber nur 160 bis 250 Kilo draufgepackt werden.
Fiedler
Bis zu 250 Kilo hält der Träger von Fiedler aus. Damit sind auch größere Bikes wie die abgebildete Kawasaki Z 1000 SX hinter dem Campingbus transportierbar. Die Gesamtzuladung des Fahrzeugs ist dann aber schnell überschritten.
Linnepe Slideport
Um auch bei montiertem Träger zumindest eine Hecktür öffnen zu können, ist der Slideport verschiebbar. Die maximale Belastung des Systems liegt bei 170 Kilogramm.
Besonderheiten und Alternativen
Trägersysteme für den Transport von Schwerlasten durch rahmenfeste Anbindung an das Fahrzeug Chassis. Damit schleicht man dann über die Strassen und kommt nur mühsam voran. Die Lösung von CATE: Schwerlast Heckträger mit Traglasten von bis zu 300 kg !
Allgemeine Infos zum CATE Hecklastenträger System am Fahrzeug:
- Die Montage des CATE Systems erfolgt an den Aufnahmepunkten für die Anhängerkupplung (AHK).
- Eine vorhandene AHK kann am Fahrzeug verbleiben und stört bei der Verwendung des CATE Trägers nicht.
- Auch die AHK kann weiterhin benutzt werden, nur nicht beides zeitgleich.
Sinnvoll ist die AHK, um deren Elektrikanschluß zum Betrieb der Lichtleiste des Heckträgers zu nutzen. Ohne AHK ist eine Stromversorgung zum Fahrzeugheck bereitzustellen. Bei Anbau des CATE Trägersystems mit Motorrad Set können die Hecktüren im unbeladenen Zustand weiterhin geöffnet werden, wenn der Heckschutzbügel montiert ist, nicht. Die Montage der Adapter kann selbst durchgeführt werden, eine Grube/Hebebühne ist hilfreich. Auf dem Transportboden kann man andere Sachen transportieren, die nicht in die Motorradschiene passen und man hat eine Standfläche (quasi Terrasse). Das Fahrverhalten ändert sich kaum, je länger das Fahrzeug, umso besser. Die maximale Traglast kann nur ausgenutzt werden, wenn die Einzellasten von Vorderachse, Hinterachse und Gesamtgewicht des KFZ jeweils nicht überschritten werden. Bei normaler Belastung ist eine Achsverstärkung nicht notwendig. Dort lässt sich eine Berechnung online ausführen.
Weitere Aspekte und Überlegungen
Neben dem bekannten Gründen für den CJHD gefiel uns auch die Perspektive, dass wir wieder unser Motorrad auf dem Heckträger mitnehmen könnten. Also habe ich vor dem Kauf hin- und hergerechnet was die Fuhre wiegen wird. Basis waren die Gewichte in der Westfalia Preisliste. Nützlich war auch der Test in der Promobil 03/2013, denn dort sind für den CJHD T5 Wiegeergebnisse pro Rad angegeben. Und dann noch die Preisliste von VW für den Transporter, denn aus ihr kann man den Gewichtsunterschied zwischen den Motoren und für 2WD und 4Motion ablesen. Mit den Daten ließ sich abschätzen welches Gewicht die Achsen zu tragen bekommen.
Spannend fand ich es schon zu sehen ob es tatsächlich passt. Also habe ich den Wagen achsweise wiegen lassen.
| Achse | Gewicht | Zulässiges Gewicht |
|---|---|---|
| Vorderachse | 1360 kg | |
| Hinterachse | 1670 kg | |
| Summe | 3030 kg |
Der CJ ist mit ein paar netten Extras sicherlich kein Lademeister, wenn es bei dir passt um so besser. Ich persönlich muss die Themen für mich trennen. Mein gemütliches Reisemopped hat leider schon allein 250kg Lebendgewicht, anderseits war für mich die Möglichkeit eines Allradantrieb das Kaufkriterium für den CJ. Daher entweder Mopped an sich oder gemütlicher CJ mit Fahrrädern optional. Wenn nötig können wir ja noch auf E-Bikes umrüsten aber bis dato spricht da noch der Ehrgeiz bzw. die körperliche Ertüchtigung im Ausgleich zum Bürojob dagegen.
Du hast natürlich recht, man muss sich entscheiden, was einem wichtig ist. Schön ist, dass der CJ doch so viele Möglichkeiten bietet. Die 250kg schreien nach einem Hänger, so sie denn mit sollten. Wenn man es aber unbedingt wollte, würde das 3,5t Fahrwerk das Teil jedoch tragen. Es würde ja ca 63 kg zusätzlich auf die Hinterachse bringen, gegenüber der mitgewogenen F800GS, etwa so viel wie 4Motion.
Habe daher auf 3,5t aufgelastet und ein VB Luftfahrwerk verbaut. Damit funktioniert der Transport problemlos. Bisher hatte ich allerdings nichts mit mehr als 200kg geladen obwohl der Träger 250kg könnte.
Der Motorradträger ist von der Fa. Fiedler, der Heckgepäckträger von der Fa. Terranger. Auf den Fiedler u. Terranger homepages sind auch die Einzelpreise für Grundträger (VW Teil) und Module gelistet.
Motorradträger: Eine wachsende Nachfrage
In den letzten Jahren ist die Anzahl von Wohnmobilen auf den Straßen der Welt gestiegen. Das eigene Auto oder Motorrad im Urlaub dabei zu haben wird immer populärer. In den letzte Jahren sieht man vermehrt Wohnmobile, die am Heck ein Motorrad mitführen oder auf einem kleinen Anhänger ein kleines Auto transportieren. Die Vorteile liegen auf der Hand.
Wer mit einem Wohnwagen und Auto reist, braucht für gewöhnlich kein zusätzliches Motorrad dabei, denn das Auto ist schnell abgekoppelt und kann dann für Tagesausflüge genutzt werden. Auch wird es mit dem Transport doch recht schwierig, denn es bleibt normalerweise kein Platz mehr dafür übrig. Eine Möglichkeit wäre dennoch, das Motorrad oder den Roller im Zuggefährt zu transportieren. Dieses müsste dann aber schon zumindest ein Kleintransporter mit entsprechender Vorrichtung sein. Besonders leidenschaftliche Motorradfahrer möchten im Urlaub nicht auf ihre geliebte Maschine verzichten.
Und das hat auch gute Gründe, denn oft sind die Motorradrouten im Ausland etwas ganz anderes als die, die man von daheim kennt. Aber wer nicht mit Motorrad und Zelt auf Tour gehen möchte, sondern den Luxus des eigenen Wohnraums in Form eines Wohnmobils haben möchte, der muss sich etwas einfallen lassen, wie die Maschine am Zielort ankommt. Und da hat der Markt einiges zu bieten. Neben Motorradträgern, die am Heck befestigt werden, gibt es auch Möglichkeiten für die Heckgarage (wenn ausreichend groß) oder die Nutzung eines Anhängers.
Verschiedene Transportmöglichkeiten
Um das geliebte Zweirad zu transportieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein Anhänger hinter dem Wohnmobil ist besonders geeignet, wenn man mehr als eine Maschine mitnehmen möchte, oder das Motorrad zu schwer für einen am Wohnmobil befestigten Träger ist. Dann gibt es Motorradträger, die direkt am Wohnmobil befestigt werden, was meist durch eine Verbindung zum Rahmen geschieht. Manchmal ist die Anhängerkupplung beteiligt, manchmal nicht. Auch in manchen Heckgaragen kann man ein Motorrad oder einen Roller transportieren, dafür gibt es spezielle Systeme. Was es mittlerweile auch in verschiedenen Ausführungen gibt, sind Campingbusse, die eine Mitnahme von Motorrädern oder Rollern im Innenraum ermöglichen.
Sinn und Zweck eines Motorradträgers ist es also, das Motorrad oder den Roller sicher befestigt an den gewünschten Ort zu transportieren. Doch es ist nicht damit getan, einfach ein Modell zu kaufen, zu befestigen und zu starten.
Wichtige Aspekte beim Kauf
Bevor Du einen Kauf tätigst, solltest Du Dir sicher sein, was Du willst, brauchst und vor allem, was Du darfst! Diese Variante eignen sich besonders, wenn mehr als ein Zweirad mitgeführt werden soll. Wer einen Anhänger fahren darf und sich dabei sicher fühlt, macht damit kaum einen Fehler. Anhänger für Motorräder gibt es in verschiedenen Größen und für unterschiedlich viele Maschinen. Aber auch hier gibt es Grenzen und die zulässige Anhängelast darf nicht überschritten werden.
Wer sein Motorrad oder seinen Roller sauber und trocken transportieren möchte und über eine ausreichend große Heckgarage im Wohnmobil verfügt, kann sich entsprechende Schienen einbauen und das Motorrad darauf befestigen. Doch die Maschine muss erst mal in die Heckgarage kommen. Dafür gibt es unterschiedliche Auffahrschienen. Die einfachsten Modelle zieht man einfach heraus, hakt sie ein und muss das Zweirad mit Muskelkraft hinaufschieben. Oben angekommen wird es dann gesichert.
Möchte man ein Motorrad oder einen Roller am Heck des Wohnmobils transportieren, so muss man auf einiges achten. Zunächst muss man wissen, wie schwer das Zweirad ist und einen dafür passenden Motorradträger mit der entsprechenden Nutzlast auswählen. Dann ist es auch wichtig, für welche Art der Montage das eigene Wohnmobil geeignet ist. Das erfährt man am besten beim Hersteller oder Händler vor Ort. Je nach Modell werden die Träger mit der Grundgerüst des Wohnmobils verbunden, indem sie direkt daran montiert werden, oder es einer Verlängerung bedarf. In einigen Fällen wird auch noch die Anhängerkupplung mit einbezogen.
Wer noch kein eigenes Wohnmobil hat oder mit dem Gedanken spielt, sich zu verkleinern, kann sich über Campingbusse informieren, bei denen im Innenraum Platz für Motorrad oder Roller ist. Diese Campingmobile sind meist Kastenwagen oder kleinere Busse und innen so aufgebaut, dass sie eine Doppelnutzung ermöglichen. Besonders geeignet ist das für Leute, die ihr Motorrad oft auch außerhalb des Urlaubs transportieren müssen. Aber auch im Urlaub ist das durchaus eine Lösung.
Ein Zwischending zwischen Anhänger und Heckträger ist ein Motorradträger, der über zwei Räder verfügt. Im Prinzip ist es ein Anhänger und wird auch an der Anhängerkupplung befestigt, aber er fährt ganz dicht am Heck des Wohnmobils und hat nur die Tiefe, die er tatsächlich braucht.
Wenn das Motorrad oder der Roller am Heck oder auf dem Anhänger transportiert wird, macht es durchaus Sinn, es vor den Einflüssen des Wetters zu schützen. Für Motorräder und Roller gibt es universelle aber auch spezifische Abdeckplanen oder Schutzhüllen, die ein Eindringen von Feuchtigkeit oder Nässe verhindern sollen. Wichtig ist allerdings, dass die Schutzhülle über eine geeignete Befestigungsmöglichkeit verfügt, sodass das Ganze so fest gezurrt werden kann, dass man es nicht unterwegs verliert.
Kosten und Anbieter
Der Preis eines Motorradträgers variiert je nach Art der Installation und Nutzlast erheblich. So gibt es Träger für leichtere motorisierte Zweiräder für Busse ab knapp 400 €. Je mehr der Motorradträger leisten muss und je komplizierter die Anbringung, desto teurer wird er. Für Menschen, die ihr Motorrad oder ihren Roller in der Heckgarage transportieren wollen, gibt es spezielle Auffahrschienen, die preislich zwischen 150 € und nach oben hin ohne Grenze liegen.
Die Auswahl an Anbietern ist nicht gering. Einen Motorradträger für das Heck des Wohnmobils bekommt man beispielsweise beim Campingausstatter oder im Geschäft, das Motorräder und Roller verkauft. Aber auch Anbieter von Wohnmobilen haben meist einige Modelle im Sortiment. Natürlich bietet das Internet eine große Auswahl, allerdings ist der Kauf eines Motorradträgers nicht zu unterschätzen, man bedenke, was man alles berechnen und beachten muss. Daher ist eine Beratung das absolut Sinnvollste, um nicht das falsche Produkt zu kaufen, mit Überlast zu fahren oder am Hang nach hinten zu kippen und saftige Strafen zu kassieren. Motorradanhänger bekommt man ebenfalls im Motorradfachhandel, aber auch im üblichen Anhängerverkauf. Möchte man das Motorrad oder den Roller in der Heckgarage transportieren, bekommt man alles nötige Zubehör beim Motorradhändler oder beim Campingausstatter, aber auch bei den Herstellern von Wohnmobilen.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
- Beim Kauf eines Motorradträgers muss auf die Nutzlast geachtet werden. Diese gibt an, welches Gewicht das zu transportierende Motorrad / Roller haben darf
- Beim Transport auf Motorradträgern oder in Heckgaragen spielt die zulässige Achslast des Wohnmobils eine zentrale Rolle. Diese ist vor dem Kauf zu prüfen
- Beachte das zulässige Gesamtgewicht.
Linnepe-Heckträgersysteme
Linnepe-Heckträgersysteme sind bei einer Zuladung bis 200 kg echte Alleskönner. Im Gegensatz zu anderen Trägersystemen aus dem Wohnmobilzubehör liefern wir unsere Träger als universellen Anbausatz. Da diese nicht an einen Fahrzeugtyp gebunden sind, lassen sich die Träger beim Fahrzeugwechsel einfach mitnehmen. Linnepe-Träger werden mit einem EG-Typengutachten geliefert, ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere ist also nicht notwendig.
Voraussetzungen für die Nachrüstung
An den meisten Wohnmobilen lässt sich ohne Probleme ein Lastenträger nachrüsten. Wichtig ist die Anbringungsmöglichkeiten am Fahrgestell. Bei allen Wohnmobilen sollte also ein Blick unter das Fahrzeug geworfen werden. Wohnmobile bestehen in der Regel aus dem Fahrzeugchassis und einem aufgesetzten Aufbau. Wohnmobilaufbauten sind fast immer über die Länge des Fahrgestells hinaus gebaut.
Bodenfreiheit prüfen
Ein weiteres Kriterium ist die Bodenfreiheit am Fahrzeugheck. Durch die Montage eines Trägers kann es zu Einschränkungen kommen. Der Lastenträger wird über massive Tragarme mit dem Chasis verbunden. Dadurch verringert sich die Bodenfreiheit. Die Folge: bei Böschungen oder steilen Auffahrten setzt das Heck schneller auf. Abhilfe kann die Montage einer Zusatzluftfederung schaffen. Mit ihr lässt sich das Heck soweit anheben, dass wieder genug Raum unter dem zur Verfügung steht.
Heckgarage: Belastbarkeit des Aufbaus
Ein wichtiges Thema für das Beladen der Heckgarage betrifft die Belastbarkeit des Aufbaus. Da die Heckgarage in der Regel über das Chassis des Basisfahrzeuges hinausragt, sollte zuerst geprüft werden, welche Angabe der Aufbauhersteller als maximale Zuladung für die Garage vorgibt. Neben dem Gewicht des Rollers muss das Gewicht des Einzuges und alles was sonst noch in der Garage transportiert wird addiert werden. Mit Stühlen, Tisch, Kabeltrommel, Auffahrkeile, Werkzeug etc. darf die maximale Zuladung nicht überschritten werden.
Lastenträger für Wohnmobile auf Kastenwagenbasis
Für Besitzer von Kastenwagen steht bei der Wahl eines Lastenträgers die Frage im Vordergrund: soll trotz beladenem Träger die Hecktüre zu öffnen sein, oder ist das nicht wichtig? Soll ein Roller oder leichtes Motorrad mit auf Reisen gehen, bietet sich ein Plattformträger an. Darauf lassen sich die Lasten sicher verzurren. Bei preisgünstigen starren Systemen muss, bevor der Zugang zu den Hecktüren frei wird erst einmal abgeladen werden. Bei solch einem Träger ist es sinnvoll, wenn keine Haltestange am Träger vorhanden sind. Außerdem muss der Träger so konstruiert sein, dass die Tür über die Plattform und die darauf angebrachten Befestigungselemente passt. Dagegen ist bei verschiebbaren Plattformträgern der Zugang zum Heck jederzeit möglich. Damit auch das Beladen ganz einfach gelingt ist bei den Linnepe Lastenträgern gleich noch eine Auffahrschiene dabei.
Fahrzeug hecklastig? Einfach anheben!
Sind Motorroller und Lastenträger montiert, senkt sich bei manchen Fahrzeugen das Heck um einige Zentimeter. Die zusätzliche Kraft die auf die Blattfederung drückt, zeigt Wirkung. Mit einer Zusatzluftfederung lässt sich das Heck ganz einfach wieder anheben. Das bringt nicht nur mehr Bodenfreiheit, sondern auch mehr Fahrsicherheit und Fahrkomfort. Weiterer Punkt: Durch den Einbau einer Zusatzluftfeder lassen sich bei vielen Fahrzeugen durch Auflastung Achslasten und Zuladung erhöhen.
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