Training in den eigenen vier Wänden: Mit dem richtigen Ergometer ist das Ausdauertraining kein Problem und Gesundheits- und Abnehmziele sind bequem zuhause zu erreichen. Damit das Training auf dem Ergometer auch 2025 Spaß macht und die Motivation nicht zu schnell wieder nachlässt, sollte man beim Kauf auf einige Dinge achten.
Warum ein Heimtrainer für Senioren sinnvoll ist
Es ist nie zu spät, um mit dem Sport anzufangen. Auch Menschen über 50 sollten darüber nachdenken, ihren gesundheitlichen Zustand durch ein tägliches Ausdauertraining zu verbessern. Sport ist wichtig! Ob jung oder alt! Davon sind wir von Fitzuhause überzeugt! Aber mit jedem Geburtstag fällt die Umsetzung etwas schwerer. Doch nun kommt die gute Nachricht! Mit diesem Sportgerät kannst du bis ins hohe Alter fit werden und bleiben!
Der Körper wird mit mehr Sauerstoff versorgt, die Durchblutung wird verbessert und der Blutdruck kann gesenkt werden. Der Trainierende fühlt sich fitter, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Zudem bietet der Heimtrainer durch den runden Bewegungsablauf ein sehr gelenkschonendes Training: Es gibt keine Stoßbelastungen, wie auf dem Laufband und Knie und Gelenke werden geschont. Wie auch bei den Bewegungen auf dem Fahrrad, machen die Gelenke eine runde Bewegung und erhalten keinen Druck durch das eigene Körpergewicht, so wie beim Joggen.
Ein Ergometer ist somit auch für Senioren eine gute Möglichkeit beweglich zu bleiben und auch bei Gelenkproblemen die eigene Fitness aufrecht zu erhalten. Kurz: Wer Sport treibt, bleibt jünger und hat eine höhere Fitness. Ein weiterer Vorteil für Senioren ist die einfache Handhabung: Man steigt einfach drauf, wie auf ein normales Fahrrad und tritt auf die Pedale.
Das Training kann zuhause stattfinden. Es gibt keine Fahrzeiten zum Fitnessstudio, die Bedienung ist einfach und das Training ist unabhängig vom Wetter. Es kann dabei die eigene Musik gehört oder das Wunsch-TV-Programm angesehen werden.
Worauf Sie beim Kauf eines Heimtrainers für Senioren achten sollten
Wichtig bei älteren Personen ist, dass sie das Ergometer Training mit niedriger Belastung beginnen. Deshalb ist beim Kauf darauf zu achten, dass sich geringe Leistungen von 10 und 20 Watt am Ergometer einstellen lassen. Falls der Trainierende ärztliche Vorgaben erhalten hat und sich an bestimmte Leistung (Watt-Zahlen) halten muss, so reicht ein gewöhnlicher Heimtrainer nicht aus, denn dieser zeigt nicht die genaue Leistung an.
In diesem Fall sollte die Kaufentscheidung auf ein Ergometer fallen, welches eine genaue Leistungsanzeige besitzt und ein kontrolliertes Training ermöglicht. Bei guten Ergometern mit pulsgesteuerten und drehzahlunabhängigen Programmen wird der Tretwiderstand automatisch gesteuert, sodass man in seinem optimalen Pulsbereich trainiert bzw.
Ebenfalls ist ein tiefer Einstieg wichtig, der älteren Menschen ermöglicht leichter auf das Gerät aufzusteigen ohne zu sehr die Beine hochheben zu müssen.
Wir von Fitzuhause achten für dich besonders darauf, dass der Einstieg vom Heimtrainer für Senioren tief und einfach ist. Und apropos Großeltern: Extra für dich haben wir auch ältere Personen auf den ausgewählten Heimtrainer für Senioren fahren lassen.
Wenn der Senior bereits Rücken- und Gelenkbeschwerden hat oder Einschränkungen in der Beweglichkeit, so eignet sich das „Sitz-, Liegeergometer“ bzw. „Recumbent-Bike“ am besten. Der Sitz ist nicht nur breiter und bequemer als beim herkömmlichen Fahrradergometer, sondern liegt auch viel tiefer, sodass Senioren einfacher drauf steigen können.
Für Senioren mit eingeschränktem Bewegungsapparat bzw. für diejenigen mit Rollstuhl eignet sich der sogenannte Bewegungstrainer. Die Person bleibt dabei auf dem Rollstuhl oder einem normalen Stuhl sitzen und Arme und Beine werden sanft und schonend durch das Gerät trainiert. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Förderung der alltäglichen Bewegungen, wie das Strecken von Beine und Arme.
Außerdem kann man wählen, ob man nur die Beine, oder nur die Arme oder beide gleichzeitig trainieren will, da zwei Motoren unabhängig voneinander arbeiten. Die Bedienung des Bewegungstrainers ist entsprechend für den Einsatz bei Senioren einfach gehalten und das Display ist übersichtlich (laut Herstellerangaben). Des Weiteren verträgt der Bewegungstrainer ein Maximalgewicht von 180 kg, d.h.
Etwas günstiger, aber auch empfehlenswert ist das Mini Trainingsrad, auch Mini Bike genannt, mit dem ebenfalls Beine und Arme trainiert werden können. Mit diesem Gerät werden verschiedene Muskeln aktiviert und die Gelenke mobilisiert. Falls ein Liegeergometer nicht den finanziellen Rahmen sprengt, ist es vor dem Mini Bike zu empfehlen, da die meisten Liegeergometer mehrere Vorteile für Senioren bieten im Vergleich zum Mini Bike, wie z.B.
Je nach körperlichem Zustand, ist ein Balance-Gerät zur Mobilisierung der Gelenke für Senioren sehr effektiv, da dieses im Gegensatz zu vielen Fitnessgeräten die Gelenke nicht belastet sondern trainiert. Dies geschieht, in dem der Körper versucht das Gleichgewicht zu halten.
Senioren, die ihre Muskeln trainieren wollen, können das Training auf der Vibrationsplatte ausprobieren. Es bietet eine gute Abwechslung zu dem Ergometer-Training und man muss keine schweren Gewichte oder Hanteln heben.
Unterschiedliche Ergometer-Typen für Senioren
Bei dem klassischen Ergometer ist die Haltung wie auf einem Fahrrad. Der Sitz ist aufrecht und die Tretbewegung wird unterhalt des Körpers ausgeführt. Bei einem Liegeergometer befindet man sich eher sitzend bzw. liegend auf dem Trainingsgerät.
Die Tretbewegung wird vor einem selbst ausgeführt. Ein Liegeergometer hat dabei folgende Vorteile:
- Der tiefe Einstieg ist besonders für ältere Menschen gut geeignet
- Gut für Einsteiger, die wenig Erfahrung mit Ergometern haben
- Einige Modelle haben Griffe an den Seiten, hier kann sich der Trainierende festhalten
Bei den Liegeergometern gibt es ebenfalls Modelle mit Bluetooth-Verbindung. Hier können Apps zum Einsatz kommen, mit denen man das Ergometer genau einstellen kann und mit denen auch eine Analyse des jeweiligen Trainings möglich ist.
Wichtige Aspekte bei der Auswahl eines Ergometers
Sicherer Stand
Das Ergometer sollte in jedem Fall einen sicheren Stand aufweisen. Im Ergometer Test hat sich ein guter Stand positiv auf das eigene Fahrgefühl geübt. Dazu haben sich Modelle mit einem 4-Punkt-Stand bewährt. Diese haben entweder 4 einzelne Füße oder zwei Füße mit jeweils zwei Auflageflächen. Durch die Bewegung übertragen sich Kräfte auf das Trainingsgerät, welches dabei keinesfalls umkippen darf.
Wird eine Mietwohnung bewohnt, kann zusätzlich eine Matte unter das Ergometer gelegt werden, um die Vibrationen des Heimtrainers abgeschwächt auf den Boden übertragen. Das Eigengewicht ist beim Ergometer oft sehr hoch. Bestimmte Modelle haben daher auch Rollen verbaut. Wird das Ergometer hochgekippt, kann es auf den Rollen bewegt werden. Aufgrund des hohen Gewichts wird das Ergometer meistens mit einer Spedition geliefert.
Rollen am Ergometer helfen beim einfachen Transport.
Maximalgewicht beachten
Ergometer haben in der Regel ein Maximalgewicht für den Trainierenden. Diese Angabe ist unbedingt zu beachten. Vor allem die Bauteile für den Sattel und die Pedalen sind darauf ausgelegt nicht mehr Gewicht zu tragen. Wer diese Angabe ignoriert, bringt sich selbst in Gefahr.
Da es jedoch auch schwere Personen gibt, die auch auf einem Ergometer trainieren möchten, existieren extra Ergometer für schwere Personen.
Die richtige Einstellung
Das Ergometer muss auf den Trainierenden eingestellt werden. Ähnlich wie beim Fahrrad muss der Sattel in der Höhe und der Abstand zu den Griffen auf die Armlänge angepasst werden. Die Bremse bzw. der Widerstand beim Training wird ebenfalls auf die individuellen Bedürfnisse angepasst.
So stellen Sie den Sattel richtig ein:
- Eine Pedale bis nach unten drehen
- Den Sattel auf Hüfthöhe einstellen
- Auf den Sattel setzen und den Fuß auf die untere Pedale legen
Kann das Bein ganz durchgestreckt werden ohne auf dem Sattel hin- und her rutschen zu müssen und befindet sich der Fuß wage auf der Pedale, ist der Sattel korrekt eingestellt. Ist das Knie noch sehr gebeugt oder erreichen nur Zehenspitzen die Pedale, muss der Sattel tiefer bzw. höher eingestellt werden. Hier muss unter Umständen immer wieder ein kurzer Ergometer Test durchgeführt werden um den perfekten Abstand zu finden.
Im Idealfall ist der Sattel so ausgerichtet, dass die Sattelspitze und das Hinterteil vom Sattel eine waagerechte Linie bilden. Dabei kommt es ganz auf den persönlichen und individuellen Geschmack und das eigene Empfinden an. Wer in dieser Position einen unangenehmen Druck verspürt, der korrigiert die Sattelposition ein wenig.
Ein zu hoher Druck im Scharmbeinbereich kann durchaus gesundheitliche Schäden und Beeinträchtigungen mit sich bringen.
Ergometer mit Computer
Wer bereit ist mehr Geld auszugeben, der bekommt auch Ergometer und Heimtrainer, die eine Art Computer mitbringen. Hier können Daten zur eigenen Person eingespeichert werden. Körpergröße, Gewicht und auch das Alter und das Geschlecht sind dabei maßgeblich für eine korrekte Kalorienverbrauchsrechnung. Teilweise können auch Trainingsprogramme ausgewählt werden.
Das Ergometer speichert Trainingsdaten und eine Entwicklung kann abgelesen und ausgewertet werden.
Die Widerstandsfunktion
Neben dem Sattel ist auch die Bremse bzw. die Einstellung für den Widerstand beim Treten ein entscheidendes Qualitätskriterium. Günstige Ergometer haben oft das Problem, dass mechanische Bremsen nur sehr ungenau einzustellen sind. Teilen sich zwei Partner ein Ergometer, so ist es teilweise sehr schwierig den genauen Bremsgrad wiederzufinden.
Manuelle Widerstandseinstellung
Die Bremse wird bei sehr günstigen Modelle nur über einen Knauf oder eine Schraube eingestellt. Ist die Skala dabei ungenau oder sehr grob eingeteilt, ist fast jedes Training anders. Dies kann jedoch demotivierend wirken, da schon kleine Veränderungen die Länge des Trainings beeinflussen können und das persönliche Gefühl negativ sein kann, wenn man bereits nach kürzerer Zeit das Ergometer verlassen muss.
Elektronische Widerstandseinstellung
Elektronische Bremsen wirken mit einem elektromagnetischen Feld und können meist wattgenau eingestellt werden. Der große Vorteil ist, dass der Kraftaufwand in kleinen Schritten gesteigert werden kann. Ebenfalls können Intervalle eingestellt und bei jedem Training der Widerstand wieder exakt dem vorherigen Training angepasst werden.
Anmerkung: Wir würden uns nach dem Ergometer Test für eine elektronische Widerstandsregulierung entscheiden.
Training und Abnehmen mit dem Ergometer
Damit mit dem Training auf dem Ergometer effektiv abgenommen werden kann, sollte das Training so gewählt werden, dass man möglichst lange fährt und ca. 70 bis 80% seiner Maximalkraft einsetzt. Kontinuierliches Fahren hilft beim Abnehmen.
Effektiv ist dies, wenn pro Training 60 bis 90 Minuten auf dem Ergometer geschwitzt wird. Es geht nicht darum möglichst viel Kraft (Watt) zu leisten. Das Ziel sollte eine hohe Anzahl an Minuten und eine kontinuierliche Trittfrequenz um die 80 Umdrehungen sein. Natürlich ist es mit guten Ergometern möglich, dass auch Intervalle eingelegt werden, bei denen die Muskeln etwas stärker beansprucht werden.
Gute Heimtrainer und Ergometer haben die Möglichkeit, dass während des Trainings der Puls gemessen wird. Damit das Training effizient ist und nicht ungesund wird, sollte hier immer auf den eigenen Puls geachtet werden. Die Pulsmesser können dabei in den Handgriffen verbaut oder als extra Klipp für das Ohr vorhanden sein. Hat das Ergometer keine Pulsmessung, empfehlen wir eine Pulsuhr.
Ergometer im Detail
Hier stellen wir Ihnen verschiedene Ergometer für unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse vor. Die Auswahl sollte immer auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Auf einigen der Ergometer haben wir im Ergometer Test selbst geschwitzt und konnten uns so ein Bild aus der Praxis machen.
Ergometer mit Computer und Touchdisplay:
Dieser Heimtrainer hat einiges zu bieten. Während des Trainings kann die Herzfrequenz gemessen werden. Über das Touchdisplay können hier vorgefertigte Programme ausgewählt werden. Die elektronische Widerstandsregulierung macht das Fahren besonders geschmeidig und die Tretbewegung kann flüssig vollzogen werden.
Der Sattel und der Lenker, bzw. die Griffe, sind jeweils individuell einstellbar. Mit seinem Schwungrad präsentiert sich das Ergometer als gutes Einsteiger- und Fortgeschrittenenmodell. Es steht auf vier Gummifüßen und trägt bis zu 150 kg Körpergewicht. Die Pedalsicherheit sorgt dafür, dass der Fuß auch bei höheren Umdrehungen und schnellen Fahrten gut auf der Pedale sitzt.
Auf einen Blick:
- 24 Stufen beim Widerstand, elektronisch einstellbar via Touchscreen
- Vordefinierte und frei einstellbare Trainingsprogramme
- Es trägt 150 kg maximales Körpergewicht
- Sattelposition gut einstellbar
- Herzfrequenzmesser inklusive
- Statistikwerte über: Distanz, Zeit, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, Trittfrequenz und vieles mehr
Das Speedbike als Ergometer:
Dieser Heimtrainer erinnert stark an die Geräte im Fitnessstudio. Optisch modern umgesetzt, ist es bei den Funktionen ein gutes Einsteigermodell. Das kleine LCD Display zeigt verschiedene Trainingswerte an. Dazu zählen die Herzfrequenz oder auch die Kalorien, die bereits verbrannt wurden.
Das Widerstands- und Bremssystem ist hier mechanisch einstellbar. Dazu wird ein Bremsgriff gelockert oder festgezogen. Die Trinkflaschenhalterung soll ein echtes Sporterlebnis simulieren. Das Speedbike darf Personen bis 120 kg tragen und ist bis maximal 176 cm Körpergröße geeignet, so der Hersteller. Dieses Gerät ist etwas für kleinere Personen. Als Einsteigermodell ist das Gerät in Ordnung.
Arm- und Beintrainer:
Dieser kleine Heimtrainer ist optimal für das Training im Sitzen geeignet. Personen, die sich auf einem großen Ergometer unsicher fühlen, können so auf einem Stuhl sitzen bleiben und nur die Beine oder Arme bewegen. Dieses Gerät ist optimal für ältere Personen, die wieder mit dem Bewegungstraining einsteigen wollen. Über ein kleines LCD Display werden verschiedene Trainingsdaten präsentiert: Scan, Zeit, Distanz, Umdrehung pro Übung und der Kalorienverbrauch sind hier abrufbar. Der Widerstand wird mit einem Drehrad am Gerät eingestellt.
Zusätzliche App-Steuerung möglich:
Der Heimtrainer kostet etwas mehr, kann dafür aber auch etwas leisten. Der Widerstand wird elektronisch eingestellt und kann so wattgenau justiert werden. Das Display zeigt den aktuellen Trainingsstand, über die integrierte Bluetooth-Funktion kann das Gerät eine Verbindung zum Smartphone oder Tablet aufbauen. Hier kann mittels einer App eine echte Fahrt simuliert werden.
Mit 22 Trainingsprogrammen kann sich das Gerät aber auch ohne Smartphone sehen lassen. Mit Berg- und Talfahrten, aber auch mit Programmen für den Einsteiger, ist dieses Ergometer für viele Ansprüche konzipiert. Der Puls wird über Sensoren in den Griffen gemessen. Rollen an den Füßen helfen beim einfachen Verstauen des Ergometers nach dem Training. Dieser Heimtrainer erfüllt die DIN EN957-1/5. Der Sattel kann in der Höhe und in der horizontalen Ebene verstellt werden.
Auf einen Blick:
- Elektronische Widerstandsregelung
- Für Personen bis 130 kg geeignet
- Erweiterbar via App und Smartphone
- Bereits 22 Trainingsprogramme vorbereitet
- Herzfrequenzmessung
- Kalorienverbrauchsanzeige
Tiefer Einstieg und liegende Position:
Das Liegeergometer hat ein elektronisches Widerstandssystem und hat bereits 24 vorprogrammierte Trainingseinheiten. Das Gerät kann über eine Bluetooth-Verbindung mit einer App verbunden werden und eine kostenlose Trainingsapp simuliert echte Fahrten. Integrierte Pulssensoren messen dabei die Herzfrequenz. Der Sitz kann im Winkel und in der Entfernung zum vorderen Geräteteil angepasst werden.
Mit verschiedenen Trainingsprogrammen:
Optimal für diejenigen, die etwas mehr möchten. Dieses Ergometer wird elektronisch im Widerstand geregelt und hat umfangreiche Funktionen für Trainingseinheiten. Es läuft recht leise und kann gut auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden.
Bekannte Modelle und Marken im Vergleich
Die Wahl des Testsiegers fiel uns bei diesem Test nicht leicht, da jedes Ergometer die eine oder andere Stärke, aber auch Schwäche besitzt.
Hier ist eine Tabelle mit einigen bekannten Modellen und ihren Eigenschaften:
| Modell | Widerstand | Schwungrad | Maximalgewicht | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Christopeit AL 2 TOP Gerät | Elektronisch | 10 kg | 150 kg | Einsteigermodell |
| Ultrasport F-Bike | Mechanisch | - | 100 kg | Basis-Modell |
| Sportstech ES600 | Elektronisch | 14 kg | 150 kg | Profi Liege-Ergometer |
| HAMMER Cardio Motion BT | Elektronisch | 12 kg | 130 kg | Leises Fitnessfahrrad |
| Skandika Centaurus | - | - | - | Sitz-, Liegeergometer |
Mit dem Morpheus bekommt man ein vollwertiges Trainingsgerät mit gutem Rundlauf und großem Einstellbereich. Das Skandika Morpheus hat uns im Test insgesamt am meisten überzeugt. Es ist einfach aufzubauen, wirkt sehr hochwertig und kommt mit vernünftigem Werkzeug. Als einziges Ergometer im Test ist es mit einem Brustgurt für die Pulsmessung ausgestattet.
Das Fahrradergometer lässt sich gut auf kleine wie auch auf große Personen einstellen, wodurch ein bequemes Training für alle ermöglicht wird. Das Display und die Bedienbarkeit sind übersichtlich und einfach. Auch der Rundlauf überzeugt - nur bei höherer Watt-Zahl und gleichzeitig niederen Trittfrequenzen wirkt der Rundlauf etwas hakelig.
Das Hammer Cardio XT6 BT ist mit das hochwertigste Ergometer im Test. Die Verarbeitung ist einwandfrei, und das Gerät sieht dank der mattschwarzen Lackierung sehr schick aus. Der Aufbau ist einfach und die Bedingungen sind kinderleicht. So kann über ein Drehrad der Widerstand in 16 Stufen verstellt und die zwölf Trainingsprogramme gewählt werden.
Der Einstellbereich der Sitzposition ist groß und auch für größere Personen geeignet. Das Trainieren macht ebenfalls viel Freude, nur kommt es an den Trainingskomfort bzw.
Das Schwinn 590U ist ein semiprofessionelles Ergometer mit elektromagnetischem Bremssystem für den täglichen und intensiven Trainingsgebrauch. Es bietet viele nützliche Details, besitzt einen guten Rundlauf und lässt sich optimal an die eigene Größe anpassen, wodurch auch sehr große Personen auf dem Gerät Platz finden.
Das Tunturi Cardio Fit E 30 ist ein einfaches, aber dennoch gut funktionierendes Fahrradergometer zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Rundlauf des Ergometers ist bis etwa zur 13. von insgesamt 16 Intensitätsstufen ordentlich und die Sitzposition kann gut an den Sportler angepasst werden. Gestört hat uns jedoch die verzögerte Widerstandsschaltung.
Das SportPlus SP-RB-9500-iE ist ein gutes und relativ günstiges Liegeergometer. Auf dem Ergometer finden selbst Personen über 1,90 m bequem Platz. Das Training gestaltet sich problemlos und es kann zwischen sechs Programmen und 24 Intensitätsstufen gewählt werden. Der Rundlauf ist gut und die Sitzlängenverstellung durchdacht.
Das Skandika Atlantis ist ein einfaches und unaufgeregtes Ergometer für zuhause. Der Aufbau des Ergometers ist dank der ausführlichen Anleitung sehr einfach und geht zügig von der Hand. Dabei hilft auch das mitgelieferte und völlig ausreichende Werkzeug. Die Verarbeitung ist gut, jedoch finden sich gerade bei der Lackierung hier und da ein paar kleinere Sprühnebel.
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