Himiway E-Bike Erfahrungen und Test: Ein umfassender Überblick

Himiway hat sich in der E-Bike-Branche einen Namen gemacht, insbesondere für E-Bikes, die sowohl für das Gelände als auch für die Stadt konzipiert sind. Diese Bikes zeichnen sich vor allem durch ihre deutlich längere Reichweite im Vergleich zu anderen Pedelecs aus, die durch extra große Akkus und leistungsstarke Motoren ermöglicht wird. Zudem hat sich Himiway darauf spezialisiert, E-Bikes für schwerere Personen bis zu 160 kg herzustellen.

Himiway City Pedelec Test

Mit dem Himiway City Pedelec steht ein Crossover-Mix aus City und Trekking E-Bike auf dem Prüfstand, das mit edlem Design, Alltagstauglichkeit und einen günstigen Preis punkten will. Da Himiway ein Direktversender ist, werden die E-Bikes per Spedition direkt nach Hause geliefert. Das Dirketversender-Modell hat den Vorteil, dass die E-Bikes günstiger angeboten werden können, da keine Händler mitverdienen „müssen“.

Aufbau und Montage

Auf der anderen Seite bedeutet es für uns Verbraucher, dass wir beim Erhalt des E-Bikes kurz selbst noch die letzten Handgriffe erledigen müssen. Die Montagearbeiten gehen relativ schnell von der Hand. Da Himiway alles benötigte Werkzeug mitliefert ist das City Pedelec nach rund 40 Minuten vollständig einsatzbereit. Zu empfehlen ist hier die Aufbauanleitung als YouTube-Video von Himiway selbst.

Design und Ausstattung

Retro? Vintage? Ja, irgendwie springen uns diese Wörter direkt in den Kopf, wenn wir uns das Himiway E-Bike näher anschauen. Direkt auf den ersten Blick gefallen uns die Lederapplikationen und die Brauntöne des Holzes, die in einem schönen Kontrast zur weißen Lackierung des City Pedelec stehen. Rein optisch bricht lediglich der 655Wh fassende Akku die stimmige Gesamtoptik - der bietet dafür ungeahnte Kraftreserven. In unserem Himiway City Pedelec Test sticht als optisches Highlight die Ablagefläche aus edlem Holz hervor, die als Untergrund für Einkäufe vom Wochenmarkt oder zur Not als Kindersitz genutzt werden kann.

Lediglich die Kabelführung am Vorbau sieht trotz Zähmung etwas wild aus. Hier lösen Hersteller höherwertigerer E-Bikes den entstehenden Kabelsalat aus Schalt- und Bremszügen eleganter und führen die Kabel durch das Innere des Rahmens. Das City Pedelec von Himiway ist mit einer Shimano Altus Kettenschaltung ausgestattet und verfügt über sieben Gänge. Die Kettenschaltung ist in der Shimano-Welt zwar eher in der Einsteigerklasse verortet, aber absolut grundsolide. Interessant ist die Kettenführung beim Kettenblatt: Dank der hochgezogenen Seitenwände ist ein Abspringen der Kette während der Fahrt quasi ausgeschlossen.

Für die notwendige Antriebsunterstützung sorgt beim Himiway E-Bike ein 250 Watt starker Nabenmotor, der bei voller Auslastung mit 45 Newtonmetern anschiebt. Die Leistung wird dank des Heckmotors sehr direkt übertragen und kann den Fahrer mit einem Grinsen beschleunigen. Im praktischen Alltagsbetrieb liefern die 45 Nm genügend Schub, um in der Stadt mit Leichtigkeit durch den Verkehr zu radeln.

Ein konstruktionsbedingter Vorteil von Heckmotoren ist übrigens, dass der Verschleiß von Kette und Ritzeln deutlich geringer ausfällt, da die Kraft direkt auf der Hinterradachse erzeugt wird und nicht wie bei Mittelmotoren erst über die Kette zum Hinterrad transportiert werden muss.

Die Steuerung der Unterstützungsstufe selbst erfolgt über einen integrierten Fahrradcomputer mit großem Display. Der Computer liefert alle wichtigen Daten und informiert über aktuelle Geschwindigkeit, Gesamtkilometer, Durschnittstempo, und einiges mehr. Praktisch: Der Computer verfügt über einen integrierten USB-Anschluss, um unterwegs ein Handy zu laden.

Akku und Reichweite

Die 655Wh liefern genügend Strom, um gerade im Stadtbetrieb ansehnliche Strecken zurückzulegen. Wir haben bei unserer Probefahrt etwas über 100 Kilometer absolviert und der Akku zeigt noch immer 3 von 5 Balken an. Andere Tester berichten von Reichweiten um die 140 Kilometer. Wir neigen dazu, diesen Berichten zu glauben.

Die tatsächliche Reichweite eines E-Bikes lässt sich nicht eindeutig ermitteln, da es viele Faktoren gibt, die die Reichweite positiv oder negativ beeinflussen können. Fahren bei höchster Unterstützungsstufe, bei starken Gegenwind, bei Kälte, etc. senken die Reichweite erheblich. Auf Grund der seitlichen Entnahme des Akkus bedarf es zunächst einiger Übung, um den Akku vom Rad zu trennen, lässt sich dann aber schnell und problemlos bewerkstelligen. Wie üblich lässt sich der Akku komplett entnehmen und zuhause laden. Alternativ ist auch das Aufladen am E-Bike möglich, sofern der Akku eingelegt bleibt.

Fahrverhalten und Sicherheit

Die 26 Zoll Räder versprechen bereits optisch ein spritziges Fahrverhalten. Der verbaute Sattel ist bequem und gut verarbeitet. Zudem verfügt er über ein wirklich durchdachtes Designfeature: An der Hinterseite ist eine Griffmulde. Die verbaute Federgabel liefert mit ihren 80 Millimeter Federweg ausreichend Hub, falls bei längeren Touren auch mal holpriger zugeht.

Die Beleuchtungseinrichtung von Büschel ist vorn wie hinten ausreichend dimensioniert. Die Front wird mit einer 50 Lux starken Shiny 50 LED ausgeleuchtet, die selbst in der Nacht ausreichend Licht liefert - zumindest für den Stadtverkehr. Das Rücklicht strahlt sehr hell und ist sehr gut zu sehen. Zusätzlich zum Beleuchtungspaket liefert Himiway sein City Pedelec verbauten Reifenreflektoren aus, die sich beidseitig um die pannensicheren Vorder- und Hinterreifen von K-Shield schlingen.

Die Bremsanlage kommt beim Himiway von Bengal und ist mit 160 Millimeter messenden Bremsscheiben sehr gut dimensioniert. Die Kolben greifen hydraulisch zu und verrichten ihre Aufgabe nach einer kurzen Einbremszeit zuverlässig und sicher, ohne zu harsch zu reagieren.

Alles in allem liefert Himiway ein zuverlässiges und sicheres E-Bike für alle, die im Stadtverkehr nicht direkt auf das Auto zurückgreifen möchten - und das zu einen unglaublich guten Preis .

Himiway Zebra Erfahrungen

Das Himiway Zebra ist eine gute Kombination von Stadtrad und Mountainbike. Es ist ein äußerst robustes Pedelec und durchaus für Touren im Gelände einsetzbar.. Es hat einen starken Getriebenabenmotor im Heck, mit dem man auch mit schwerer Beladung sehr schnell vorankommt.

Dieses Modell ist mit 26 Zoll Kenda Breitfreifen ausgestattet, wodurch sowohl das Einsinken, als auch das Abrutschen zum Beispiel im Schlamm oder auch Schnee vermieden wird. Der LG Akku ist natürlich austauschbar und hat eine Kapazität von 960Wh und verfügt im Pedalbetrieb über eine Reichweite von circa 128 Kilometer. Er ist innerhalb von sieben Stunden wieder aufgeladen.

Das 6061 Chassis ist aus Aluminium, was somit ist eine Langlebigkeit garantiert. Das Bike hat ein Gewicht von 215 Kilogramm. Es ist eine Tektro 180MM Hydraulikbremse eingebaut. Das Himiway Zebra hat eine 7-Gang-Kettenschaltung.

Ein Kurzfazit: es hat Spaß gemacht und nach einer kurzen Gewöhnungszeit an das recht schwere FAT-Bike hatten wir im Test im Gelände viel Spaß. Auch starke Anstiege wurden gemeistert, wenn man die Schaltung richtig eingesetzt hat.

Für wen ist das Zebra geeignet?

Das Fahrrad ist insbesondere für die empfehlenswert, die öfter im beherrschbaren Gelände unterwegs sind, d.h. auf leichten Trails und Feldwegen. Aufgrund des Gewichts würde ich nach unserer Erfahrung das Himway Zebra nicht für den Strasseneinsatz und auch nicht für einen Freeride bzw. im schweren Gelände empfehlen. Die Reichweite ist beeindruckend. Selbst bei meinem hohen Gewicht von rund 100kg schaffte das Rad im Gelände 80 km.

Online-Bestellung und Verpackung

Bestellt haben wir dieses elektrische All Terrain Fatbike online, obwohl wir Fahrräder eigentlich lieber direkt im Fachhandel einkaufen. Insofern bin ich sehr angenehm überrascht, dass es ein erstklassiges E-Bike wie das Zebra online zu kaufen gibt. Obendrein ist die Verpackung durchdacht, sicher und es war kinderleicht, das Fahrrad aus dem Karton zu ziehen.

Schon bei der ersten groben Untersuchung stellte ich fest, dass nirgends auch nur der kleinste Kratzer zu entdecken ist. Dabei wurde nicht übermäßig viel Verpackungsmaterial verwendet, es wurde lediglich clever eingesetzt. Besonders pfiffig finde ich die Idee, durch eine einfache Kunststoffvorrichtung und zwei Gewindeschrauben dafür zu sorgen, dass die Gabel optimal geschützt ist. Erfreulich ist, dass der größte Teil des Bikes bereits vormontiert ist. Es sind also nur wenige Handgriffe notwendig und schon kann die erste Tour beginnen.

Montage und Zubehör

Zum Lieferumfang gehört eine Bedienungsanleitung bzw. Montageanleitung, deren Text allerdings komplett in Englisch abgefasst ist. Dies ist aber in der Tat keine große Herausforderung, selbst für jemanden, der dem Englischen nicht mächtig ist. Die einzelnen Arbeitsschritte sind so detailliert und derart gut bebildert, dass du die Montageanleitung auch ganz ohne Text problemlos verstehen kannst.

In der Tat gibt es nicht viel zu tun, um das Zebra fahrbereit zu bekommen. Montiert werden müssen die beiden Schutzbleche, wobei die Montagekomponenten bereits am Bike vormontiert sind. Du musst also im Prinzip nur die Schutzbleche aufstecken und mit den Montagestücken verschrauben. Dies gilt ebenso für den Gepäckträger, der mit zwei Schrauben am Rahmen und zwei weiteren an der hinteren Gabel befestigt wird.

Montiert werden muss zudem der Lenker. Dabei ist darauf zu achten, dass du die vier Inbusschrauben nacheinander anziehst, aber immer nur stückweise. Nur auf diese Weise sitzt der Lenker ohne zu verklemmen, was eine gute Geradeausfahrt garantiert. Ganz zum Schluss kannst du dich auf den Sattel schwingen und den Lenker durch Drehen so einstellen, wie es für dich bequem ist. Erst dann werden die Schrauben ganz festgezogen. Bei der Höhenverstellung des Lenkers kommen Distanzstücke zum Einsatz, die du nach Bedarf nur entfernen musst, soll der Lenker tiefer sitzen.

Der ungemein breite Sattel, den meine Frau äußerst bequem findet, ist durch einen Schnellspanner in der Höhe verstellbar. Außerdem musst du die Pedale anbauen, die vorbildlich mit links und rechts beschriftet sind. Hier kannst Du natürlich auch andere Pedalen montieren, die SPD Klickpedalen.

Elektrik und Bordcomputer

Was noch bleibt, ist die Elektrik, angefangen mit dem kleinen Bordcomputer, für den eine Montagehalterung am Lenker vormontiert ist. Übrigens: Ich bin nicht wirklich die Geduld in Person, weshalb ich direkt nach dem Auspacken damit begonnen habe, die Batterie zu laden. Ist diese leer, soll es nach Herstellerangaben rund 7 Stunden dauern, bis die volle Kapazität von 960 Wh erreicht ist. Das haben wir natürlich im Test nachgeprüft und sind auf 7 Stunden und 15 Minuten gekommen.

Vormontiert sind bereits am vorderen Rahmen zwei Schrauben, an die eine Trinkflaschenhalterung montiert werden kann. An diesem Teil des Fahrradrahmens findet sich auch das Schloss mit zwei Schlüsseln zum Abschließen des Fahrradakkus. Am Lenker findet sich die 7-Gang-Schaltung, die in gewohnter Shimano-Weise zu betätigen ist, wobei das Shimano-Altus Schaltwerk eine bewährte und sehr robuste Wahl ist.

Zentral am Lenker ist der Fahrradcomputer montiert, der über einen Multifunktionsschalter auf der linken Lenkerseite bedient wird. Hier kannst du die Gesamtfahrleistung, die Entfernung einer Etappe, die Höchstgeschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit und andere Daten ablesen. Außerdem ist über ein kleines Symbol sichtbar, ob die Fahrradbeleuchtung eingeschaltet ist.

Fahrverhalten und Bremsen

Beeindruckend sind auch die Bremsen mit den 180er Scheiben, denn bei den Bergabfahrten griffen diese vehement zu. Die Bremskraft lässt sich über die Bremshebel gut dosieren. So gut, dass es an steilen Downhill-Passagen möglich ist, die Räder zu blockieren oder das Fahrrad durch kurzes Anbremsen gezielt und stressfrei den Berg hinab zu steuern.

Es ist erfreulich, dass Radsportfreunde ein erstklassiges Fatbike wie das Himiway Zebra problemlos online bestellen können. Das relativ hohe Eigengewicht mag für Fahrer von reinen Sportbikes ungewohnt sein, ist aber mit der richtigen Einstellung der Pedalunterstützung kein Problem, auch nicht beim Anfahren oder wenn es den Berg hinauf geht. Die Verarbeitung des Zebra ist erstklassig, genau wie das Handling, die Bremsen, die Schaltung und der E-Antrieb.

Himiway C5 Ultra

Das Himiway C5 Ultra ist ein auffälliges E-Bike im Motorradstil, das jetzt auch in Europa erhältlich ist. Mit seinem kräftigen Getriebemotor und dem großen Akku verspricht es eine starke Leistung.

Design und Ausstattung

Die Motorradoptik ist ein echter Hingucker. Der massive Rahmen in mattem Weiß wirkt hochwertig. Der massive Motorradsattel, der den Großteil des Oberrohrs einnimmt, fällt sofort ins Auge. Der Halter für den Kaffeebecherhalter am Lenker ist ein weiteres nettes Gimmick. Das Himiway C5 bietet solide Komponenten: allen voran die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro.

Herzstück ist der 250 Watt starke Getriebemotor mit einem beeindruckenden Drehmoment von 86 Nm. Er sitzt in der Hinterradnabe und verspricht kraftvolle Unterstützung. Für Strom sorgt ein 960 Wh Akku von Samsung, der laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 129 km ermöglicht. Er ist unter dem Unterrohr angebracht und kann zum Laden entnommen werden. Auf der Oberseite des Akkus informiert eine LED-Anzeige über den Ladezustand.

Das Fahrwerk besteht aus einer KKE R150S Federgabel mit 150 mm Federweg und einem EXA A5-RE Dämpfer am Hinterbau. Beide sind auf das Fahrergewicht einstellbar. Die 20 Zoll-Laufräder sind mit breiten 4 Zoll-Kenda-Reifen bestückt. Das grobstollige Profil verspricht guten Grip auf unbefestigten Wegen. Weitere Highlights sind die integrierte Beleuchtung mit Bremslichtfunktion sowie der bereits erwähnte Kaffeebecherhalter.

Fahrgefühl und Leistung

Die Sitzposition ist nicht aufrecht, sondern eher als entspannte Cruiserhaltung zu beschreiben. Wichtig ist das Daumengas auf der linken Seite. Damit lässt sich der C5 auf etwa 5-6 km/h beschleunigen. Das ist perfekt, um das Gewicht von E-Bike und Fahrer aus dem Stand in Bewegung zu bringen. Der Kaffeebecherhalter ist ein nettes Gimmick. Bei 35 Grad fülle ich allerdings statt Kaffee lieber ein paar Eiswürfel und Wasser ein.

Bergauf macht der kraftvolle Antrieb richtig Spaß. Steigungen bis etwa 10 Prozent meistert das C5 mühelos, ohne dass man ins Schwitzen kommt. Überzeugend ist die Vollfederung und die Bereifung. Egal, ob auf Pflastersteinen oder auf Feldwegen mit Unebenheiten, das E-Bike ist nicht aus der Ruhe zu bringen.

Um die versprochene Reichweite zu testen, fahre ich eine 50 km lange Strecke mit Unterstützungsstufe drei. Nach 50 km zeigt der Akku noch 62 % Restkapazität an - ein guter Wert, wie ich finde.

Fazit zum Himiway C5 Ultra

Das Himiway C5 Ultra ist ein spannender Newcomer auf dem europäischen E-Bike-Markt. Die hochwertige Ausstattung mit Komponenten von Shimano, Tektro und Kenda sowie das extravagante Design rechtfertigen den Preis. Einziger Kritikpunkt ist die Abstimmung des Drehmomentsensors, der an Steigungen aufgrund der Sitzposition noch Optimierungspotenzial hat. Vor allem für Pendler und Genussradler, die gerne aus der Reihe tanzen und Wert auf Komfort legen, ist das C5 einen Blick wert.

Himiway A7 Pro

Das Himiway A7 Pro ist eines der besten E-Citybikes am Markt. Das Tiefeinsteiger-E-Bike kommt mit zwei Federungen, einem starken und leisen Mittelmotor, richtig guten Bremsen, hoher Reichweite und viel Ausstattung wie Schloss, Schutzblech und Gepäckträger.

Aufbau, Optik und Verarbeitung

Der Versand des Himiway A7 Pro erfolgt in einem großen Karton mit viel Schaumstoff als Schutz. Für die Endmontage muss der Käufer Lenker, Frontlicht, Schutzblech, Vorderrad und Pedale anbringen. Optisch wirkt das HimiwayA7 Pro eher unauffällig und funktional. Als Tiefeinsteiger mit Schutzblech und Gepäckträger ist es klar als City-E-Bike zu erkennen. Es ist in fünf Farben erhältlich: Weiß, Schwarz mit weißem Verlauf, dunkles Grün, Mint-Grün oder Gelb. Der Rahmen macht einen stabilen Eindruck, mit sauberen Schweißnähten.

Mit einem Gewicht von 35 kg und einer maximalen Zuladung von 100 kg bringt es das A7 Pro auf ein Gesamtgewicht von 136 kg - für ein E-Bike dieser Klasse ist die Zuladung eher gering und nicht für schwerere Personen gedacht. Laut Himiway eignet es sich für Fahrer zwischen 167 cm und 198 cm Größe, was wir bestätigen können. Sowohl Sattelstütze als auch der Vorbau des Lenkers lassen sich in der Höhe verstellen.

Lenker und Display

Der 68 cm breite Lenker bietet mit seinen ergonomischen Griffen einen hohen Komfort. Rechts finden sich eine einfache Klingel und der Daumenhebel für die 9-Gang-Shimano-Schaltung, links das Bedienfeld mit vier Tasten. In der Mitte sitzt in den Lenker eingebettet das farbige Bigstone M300C-TFT Display, das bei direkter Sonne allerdings schwer ablesbar ist. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe sowie Tages- oder Gesamtkilometer an.

Frontlicht von Büchle und in den Gepäckträger integriertes Rücklicht sind sehr hell und lassen sich bequem über das Display steuern. Das Frontlicht ist gut ausrichtbar, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Fahrverhalten und Leistung

Dank des tiefen Einstiegs, verstellbarem Vorbau und der hydraulischen Sattelstütze bietet das A7 Pro eine komfortable Sitzposition. Der Sattel von DDK ist bequem, eine gefederte Sattelstütze gibt es jedoch nicht. Dafür punktet das Bike mit einer SR-Suntour-X1-Boost-Federgabel mit 120 mm Federweg vorne und sowie einem hinteren Dämpfer - im Stadtverkehr mit Bordsteinen und auf Feldwegen ein klarer Komfort-Gewinn.

Herzstück ist der kräftige und dabei leise Ananda-M100-Mittelmotor mit 250 Watt und satten 120 Nm Drehmoment. Er harmoniert gut mit dem Drehmomentsensor und liefert eine natürliche, direkte Unterstützung bis 25 km/h. Beim Schalten unterbricht der Motor kurz die Kraftübertragung, um die Shimano CS-HG201-9 Kassette zu schonen. Ungewohnt, aber sinnvoll.

Akku und Reichweite

Der 720-Wh-Akku mit LG-Zellen ist üppig dimensioniert, auch wenn es vereinzelt Modelle wie das Himiway Cobra (Testbericht) oder das Fafrees F20 X Max (Testbericht) mit noch mehr Kapazität gibt. Himiway verspricht eine Reichweite von maximal 80 km, ermittelt unter Idealbedingungen wie perfektem Wetter, ebenem Untergrund und mit leichtem Fahrer. Im Praxistest mit 80 kg Zuladung, viel Stop-&-Go und kleinen Steigungen sind über 40 km drin.

Fazit zum Himiway A7 Pro

Das Himiway A7 Pro ist ein richtig gutes E-Citybike, welches mit hochwertiger Verarbeitung, anpassbarer Ergonomie, hohem Komfort, durchdachter Ausstattung und starker Performance gefällt. Highlights sind der kraftvolle Mittelmotor, die üppige Reichweite, die Federelemente an Vorder- und Heckrad sowie die helle Lichtanlage.

Himiway Cobra

Das Himiway Cobra ist speziell fürs Offroad Gelände gemacht. Wer also Spaß hat, mit seinem Bike die Natur zu erkunden, ist mit diesem Modell sehr gut ausgestattet. Es hat einen starken Getriebnabenmotor und der Rahmen ist aus 6061 Aluminium. Das Bike ist mit einer High End Gelenkvierecks-Federung ausgestattet. Damit war es das erste Pedelec auf dem US-Markt.

Es handelt sich um ein vierseitiges Polygon, bestehend aus der Kettenstrebe, der Sitzstrebe, der Wippe und dem Sitzrohr. Diese spezielle Federung ist darauf spezialisiert die Vibrationen und Kräfte, die beim Fahren entstehen können, nach hinten und nach oben zu absorbieren. Die Schraubenfederung sorgt zusätzlich vorne für die notwendige Stabilität. Das Himiway Cobra ist mit 26″X4.8″ CST Superbreitreifen ausgestattet.

Der 48V 20Ah LG Lithium-lonen-Akku kann innerhalb von sieben Stunden geladen werden und entspricht der neusten LG Akkutechnologie. Der 250W bürstenlose Getriebnabenmotor hat einen hohen Temperaturwiderstand und kann die Wärme sehr gut ableiten. Das Himiway Cobra Bike verfügt über Tektro 180MM Hydraulikbremsen.

Allgemeine Himiway Erfahrungen

Die Himiway Erfahrungen, der Kunden dieser E-Bikes, sind im Großen und Ganzen sehr zufriedenstellend. Sie sind weitestgehend positiv überrascht von dem Produkt. Das Zusammenbauen des Bikes ist sehr gut erklärt und schnell umsetzbar. Die Himiway-Schaltung ist etwas anders, als bei den herkömmlichen E-Bikes, man gewöhnt sich aber nach einer kurzen Umstellung sehr schnell daran.

Das sehr umfangreiche Angebot an Zubehör, sowie Ersatzteilen für alle Modelle, überzeugt die Kunden sehr. Ein weiterer wichtiger Aspekt, womit die Bikes von Himiway punkten, ist das Preis-, Leistungsverhältnis.

Vor- und Nachteile von Himiway E-Bikes

Hier ist eine zusammenfassende Tabelle der Vor- und Nachteile von Himiway E-Bikes:

Vorteile Nachteile
Große Reichweite Manchmal etwas wild aussehende Kabelführung
Robust und stabil Hohes Gewicht bei einigen Modellen
Gutes Preis-, Leistungsverhältnis Qualität der Pedale und Sättel könnte verbessert werden
Umfangreiches Zubehörangebot Display bei Sonneneinstrahlung schwer ablesbar
Starke Motoren Begrenzte Zuladung bei einigen Modellen

Das Unternehmen Himiway wurde im Jahr 2017 gegründet. Mit der Erfindung dieser E-Bikes, es gibt zahlreiche Modelle, haben sie den Markt revolutioniert. Dem Unternehmen war von Anfang der direkte Bezug zum Kunden sehr wichtig. Mit dem Feedback und den Himiway Erfahrungen von 50.000 Kunden versuchen sie täglich ihr Produkt weiter zu verbessern.

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