Hinterachsen für Dreirad-Arten: Ein umfassender Überblick

Spezialräder bieten individuelle Lösungen für Menschen mit besonderen Anforderungen an Mobilität, Komfort und Sicherheit. Ob Dreiräder für Erwachsene, Liegeräder, Tandems mit zwei oder drei Rädern, Rollstuhlräder oder Rikschas - jedes Spezialrad sorgt für maximale Stabilität und Fahrkomfort. Ein Dreirad für Erwachsene ist die perfekte Wahl für alle, die mehr Stabilität und Sicherheit beim Radfahren wünschen.

Durch die drei Räder bleibt das Fahrrad stets im Gleichgewicht, ideal für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Wir passen jedes Spezialrad an Ihre Bedürfnisse an - von der Sitzposition bis zur technischen Ausstattung. Möchten Sie mehr über unsere Räder erfahren?

Federung bei Dreirädern

Das 3-Rad Easy Rider hat standardmäßig eine Federung an der Hinterachse. Auf holprigen oder unbefestigten Straßen ist ein gefedertes Fahrrad komfortabler als ein nicht gefedertes Fahrrad und es ist daher einfacher, über Schwellen und unebene Straßenoberflächen zu fahren. Die Federung arbeitet wie ein Stoßdämpfer und absorbiert Stöße und Erschütterungen, die Sie sonst mit Ihrem Körper aufnehmen würden.

Für eine optimale Leistung der Federung ist es wichtig, die richtige Feder für Ihr Körpergewicht zu wählen. Van Raam bietet die Möglichkeit, das Easy Rider mit unterschiedlichen Federn auszustatten. Dies gilt sowohl für das Easy Rider mit der Rahmengröße Medium (Standard) als auch für die Größe Large.

Verschiedene Arten von Federn für das Easy Rider

Es gibt verschiedene Federstärken, die auf das Körpergewicht des Fahrers abgestimmt sind:

  • Standard Feder - 750 LBS: Geeignet für ein Körpergewicht zwischen 80 und 110 kg.
  • Leichtere Feder - 550 LBS: Empfohlen für ein Körpergewicht von weniger als 80 kg.
  • Schwere Feder - 1000 LBS: Empfohlen für ein Körpergewicht zwischen 110 und 140 kg.

Für Personen mit höherem Körpergewicht wird eine schwerere Feder empfohlen, um eine gute Federung beim Fahren auf einem 3-Rad zu haben. Personen mit einem geringeren Körpergewicht werden beim Fahren des Fahrrads eine geringe Federung spüren.

Bei einem Körpergewicht von über 140 kg empfehlen wir einen Easy Rider mit verstärktem Rahmen. Bei dieser Version ist der Rahmen für ein Körpergewicht von bis zu 180 kg geeignet. Der Easy Rider mit verstärktem Rahmen hat eine Feder von 1250 LBS.

Übersicht Körpergewicht und Art der Federung Easy Rider

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die empfohlene Federung in Abhängigkeit vom Körpergewicht:

Körpergewicht Federtyp/Verstärkter Rahmen
< 80 kg 550 LBS
80 - 110 kg 750 LBS (Standard)
110 - 140 kg 1000 LBS
140 - 180 kg Easy Rider mit verstärktem Rahmen und 1250 LBS Feder

Konfiguration und Bestellung der Federung

Sie möchten mehr über das Easy Rider Sitzdreirad erfahren? Außerdem können Sie sich mit unserem Konfigurator Ihre ideales Easy Rider in einfachen Schritten selbst zusammenstellen, inklusive der für Sie passenden Federung. Sie haben bereits einen Easy Rider und möchten eine andere Federung für das 3-Rad?

Technische Unterschiede zwischen Easy Rider 3 und Easy Rider 2

Das Easy Rider 3 hat im Vergleich zu seiner Vorgängerversion, dem Easy Rider 2, viele Änderungen in Bezug auf Technik und Fahrverhalten. Sehen Sie sich die 10 größten Unterschiede unten an:

  1. HT-Motor in der Hinterradschwinge: Beim Easy Rider 3 mit Tretunterstützung sitzt der HT-Motor in der Hinterradschwinge und der Antrieb erfolgt direkt an der Hinterachse.
  2. Verkabelung im Rahmen: Fast die gesamte Verkabelung des Easy Rider 3 Dreirads verläuft durch den Rahmen.
  3. Drei Arten von Federn: Für optimalen Komfort stehen drei Arten von Rahmenfedern zur Verfügung (550, 750, 1000 lbs/inch).
  4. Höheres zulässiges Gewicht: Das Easy Rider 3 ist standardmäßig für ein maximales Gewicht von 140 kg geeignet.
  5. Kettenschlauch: Das Easy Rider 3 hat einen Kettenschlauch für einfachere Wartung.
  6. Schnellspannhebel Sitz: Der Abstand des kompletten Sitzes des Easy Rider 3 ist mit einem Schnellspannhebel leicht einstellbar.
  7. Mitgleitende Gepäckplattform: Die Gepäckplattform des Easy Rider 3 gleitet automatisch mit dem Sitz mit.
  8. Quick Release Lenkstangenvorbau: Das Dreirad Easy Rider 3 verfügt über einen Vorbau mit Quick Release, wodurch sich der Lenker ganz einfach und ohne Werkzeug kippen lässt.
  9. Bremsen: Das Easy Rider 3 Dreirad ist serienmäßig mit einer mechanischen Scheibenbremse vorne und einer hydraulischen Scheibenbremse hinten ausgestattet.
  10. Bergübersetzung: Das Dreirad Easy Rider 3 hat Option 'Bergübersetzung".

Dreiräder im Vergleich zu Vierrädern bei Staplern

Frontgabelstapler besitzen, anders als etwa ein Pkw, keine Federung. Denn beim Stapeln von Lasten darf der Stapler nicht ins Schwanken kommen, weil sonst die Gefahr besteht, dass das Fahrzeug ins Kippen gerät und seine Standstabilität verliert.Der Unterschied zwischen beiden Ausführungen liegt jedoch nicht unbedingt in der Anzahl der Räder, da viele Hersteller auch ihre 3-Rad-Modelle mit insgesamt vier Rädern ausstatten, sondern vielmehr im Aufbau des Fahrwerks.Gemeinsam ist beiden Ausführungen, dass die Hinterachse die Lenkachse ist, während die Vorderräder bei beiden Varianten nicht lenkbar sind. Dieser Aufbau bietet beim Rangieren erhebliche Vorteile.

Die hintere Lenkachse wird - unabhängig von der Radanzahl - in der Mitte pendelnd aufgehängt. Das ermöglicht einen besseren Bodenkontakt, der allerdings mit einer kleineren Standfläche erkauft wird. Wichtig: Das Kurvenverhalten von Staplern und Fahrzeugen mit festen Radachsen (Pkw, Lkw) unterscheidet sich erheblich.

Bei einem 3-Rad-Stapler werden oft zwei dicht nebeneinander montierte Räder eingesetzt, die einen drehbaren Punkt bilden und gleichzeitig die Auflagefläche vergrößern, so dass der Stapler auch unter Volllast sicher zu manövrieren ist. Es gibt aber auch Modelle, die tatsächlich nur drei Reifen besitzen.

Ein wesentlicher Unterschied liegt im Wendekreis und damit in der Rangier- und Manövrierbarkeit des Staplers. Hierdurch kann der Stapler auf der Stelle drehen; sein Wenderadius wird allein durch seine Länge bestimmt. Bei einem 4-Rad-Stapler lassen sich die Hinterräder nicht ohne zusätzlichen technischen Aufwand in einen 90°-Winkel bringen. Denn dadurch wird die Stabilität des Staplers (insbesondere während der Fahrt) erheblich beeinträchtigt.

Zwar gibt es inzwischen auch Modelle mit 4 Rädern, deren Wenderadius durch technische Anpassungen der Lenkachse deutlich verringert ist. Aus diesem Grund sind 3-Rad-Stapler generell kompakter und kleiner, was sich auch bei ihren technischen Leistungsdaten zeigt.

So sind die maximalen Tragfähigkeiten von 3-Rad-Staplern geringer als bei Modellen mit 4 Rädern; sie liegen im Bereich von 1 bis 2 Tonnen. Das ist für das Verladen von Gütern und im Palettenlager meist vollkommen ausreichend. Müssen höhere Gewichte bewegt werden oder soll der Stapler auch auf unbefestigtem Gelände eingesetzt werden, kommen aber nur die größeren und schwereren 4-Rad-Stapler in Frage.

Sie können Lasten von 5 oder mehr Tonnen aufnehmen und bewegen. Ein 3-Rad-Stapler ist aufgrund der geringeren Standfläche für solche Einsätze ungeeignet. Er braucht immer einen stabilen und glatten Untergrund, um sicher betrieben werden zu können. Zudem besteht bei einem Dreiradmodell eine höhere Gefahr, bei einer Kurvenfahrt mit zu hoher Geschwindigkeit ins Kippen zu kommen.

Allerdings entstehen solche Unfälle in den meisten Fällen nicht alleine durch zu hohe Geschwindigkeit (die ohnehin bauartbedingt bei etwa 20 km/h liegt), sondern aufgrund von weiteren Faktoren.

Die meisten 3-Rad-Stapler werden von einem Elektromotor angetrieben, wodurch sie besonders leise und emissionsfrei arbeiten. Bei den größeren 4-Rad-Staplern finden sich neben Modellen mit Elektroantrieb auch solche mit Verbrennungsmotoren (Flüssiggas, Diesel), die deutlich leistungsfähiger sind.

Allerdings dürfen diese Geräte nur unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. Abgasreinigung, Feinstaubfilteranlage) in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. In der Regel werden sie darum nur im Freien betrieben. Soll der Frontstapler in einer Halle eingesetzt werden, ist ein 3-Rad-Stapler die bessere Wahl.

Die kompakten und wendigen Geräte lassen sich auch bei beengten Platzverhältnissen einfach und sicher rangieren und ermöglichen so einen schnellen Warentransport. Sie können auch in engen Regalgängen fahren und selbst voll beladene Paletten problemlos umsetzen.

Besser drei oder vier Räder am Stapler?

4-Rad-Stapler sind leistungsstärker und haben größere Reserven. Daher eignen sich diese Modelle für Anforderungen, bei denen große Gewichte (2 Tonnen oder mehr) transportiert werden müssen. Soll der Stapler auch auf unbefestigtem Untergrund oder im Gelände eingesetzt werden, ist ein 4-Rad-Stapler mit Allradantrieb (und der passenden Bereifung) die richtige Wahl - in der Regel ein Modell mit Verbrennungsmotor.

Diese Geräte sind größer, brauchen also breitere Fahrflächen und einen größeren Standplatz als vergleichbare 3-Rad-Ausführungen.

Auswahlkriterium Einsatzort/Motorart

Ein wichtiger Aspekt bei der Staplerauswahl ist der Einsatzort.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0