Ob man bei 28-Zoll-Rädern an Trekkingbikes oder an Rennräder denkt - Laufräder mit 28-Zoll-Durchmesser sind aus der Geschichte und Gegenwart des Fahrrads nicht wegzudenken. Die Welt des MTB nennt es 29 Zoll und hat ihre eigene Kategorie hier im Shop. Als Laufrad bezeichnet man die Felge mit den Speichen und der Nabe. Letztere dreht sich in der Radachse.
Die Laufräder müssen stabil sein, sollen andererseits aber nicht zu schwer sein. Denn zu schwere Laufräder beeinträchtigen die Beschleunigungsmöglichkeit eines Fahrrads. Das Laufrad besteht fast immer aus Aluminium. Nur an teuren Rädern findet man auch Carbon. An billigen Rädern sind die Laufräder meist unnötig schwer. Ein gutes Alltagslaufrad ohne Scheibenbremse wiegt in der Regel nicht mehr als 1700 Gramm.
Die gängigsten Größen bei Laufrädern sind 26 Zoll und 28 Zoll. Damit wird der Durchmesser der Felge angegeben. Als Standardgröße bei City-, Trekking- oder Rennrädern haben sich 28 Zoll durchgesetzt. 26-Zoll-Räder sind etwas wendiger als die 28-Zöller, sie gelten auch als etwas stabiler, weshalb man sie häufig an Reiserädern findet. Falträder haben kleinere Laufräder, üblicherweise mit einem Durchmesser von 18 oder 20 Zoll.
Moderne Felgen und Speichen
Moderne Felgen sind Hohlkammerfelgen. Sie haben einen doppelten Boden. Die Nippel der Speichen haben dadurch keinen Kontakt zum Schlauch oder Felgenband, da sie in diesen Hohlraum hineinragen. Das reduziert die Gefahr von Pannen. Besonders stabile Felgen haben Ösen an den Stellen, wo die Nippel in die Felge eingeschraubt sind.
Felgen haben eine unterschiedliche innere Breite, man nennt das „Maulweite“. Je breiter der Reifen ist, den man aufziehen möchte, desto breiter muss auch diese Maulweite sein. Übrigens: Felgen brauchen ein Felgenband. Speichen sind die am stärksten belasteten Teile des Laufrades. Sie sind aus Stahl und im Durchschnitt zwei Millimeter dick. An Rennrädern kommen auch Carbonspeichen zum Einsatz.
Die besseren Speichen haben unterschiedliche Stärken - an der Felge und der Nabe sind sie etwas dicker, in der Mitte schwächer, etwa 1,8 Millimeter. Der Fachbegriff dafür ist „Konifizierung“. Die Zahl der Speichen an einem Laufrad hängt von der Art des Fahrrads ab. An Alltagsrädern sind 36 Speichen üblich, bei leichteren Fitnessbikes können es auch nur 32 sein. Rennräder haben teilweise nur 16 bis 18 Speichen am Vorderrad und 24 am Hinterrad.
Speichenspannung und Haltbarkeit
Hauptmanko bei Laufrädern ist zu geringe und/oder ungleichmäßige Speichenspannung. Betroffene Räder sind dadurch unnötig weich und bekommen schnell Höhen- und/oder Seitenschläge. Das kostet Kraft und beeinträchtigt das Fahrgefühl. Außerdem drohen Speichenrisse.
Grund: Im Fahrbetrieb ändert sich die Spannung einer Speiche ständig. Die Speichen, die von der Nabe aus nach oben zeigen, tragen jeweils das Gewicht von Rad, Fahrer und Gepäck. Bei einem Radumlauf nehmen die Spannungsunterschiede mit abnehmender Vorspannung dramatisch zu. Im Extremfall sind senkrecht nach unten zeigende Speichen zunächst völlig entspannt und bekommen gleich anschließend sehr viel Spannung. Das halten sie nicht lange durch.
Wichtig für die Haltbarkeit und den runden Lauf eines Laufrads ist die richtige Spannung der Speichen - eine „Acht“ im Laufrad ist fast immer Folge von zu schwacher Speichenspannung.
Gekreuzt oder radial?
Gekreuzt bedeutet: Die Speichen laufen überkreuz von der Nabe zur Felge. Radial bedeutet, dass die Speichen ohne Kreuzung mit einer anderen direkt zur Felge verlaufen. Wie Sonnenstrahlen streben sie von der Nabe zur Felge. Häufig werden Vorderräder radial und das Hinterrad gekreuzt eingespeicht.
Laufräder können zweifach bis fünffach gekreuzt werden. Da das Hinterrad rund zwei Drittel des Gewichts tragen muss, muss das hintere Laufrad entsprechend stabil sein. Deshalb werden hier die Speichen gekreuzt. Generell gilt: Je mehr Speichen ein Laufrad braucht, desto größer muss die Kreuzungsanzahl sein.
Vorteile gekreuzter Speichen:
- Gekreuzte Laufräder sind stabil und neigen weniger zu Verformung.
- Die gekreuzten Speichen stützen sich am Kreuzungspunkt gegenseitig ab.
- Spannungsunterschiede und damit Verschleiß und Bruchrisiko werden dadurch geringer.
Nachteile gekreuzter Speichen:
- Gekreuzte Speichen sind in der Regel länger.
- Dadurch steigt normalerweise auch das Gewicht der Laufräder.
Vorteile radial verlaufende Speichen:
- Radial eingespeichte Räder sind seitenstabiler als gekreuzt gespeichte.
- Auch bei der Festigkeit gegenüber Gewichtsbelastungen liegen Räder mit Radialspeichen vorn.
Nachteile radial verlaufende Speichen:
- Da die Speichen mit einem kleineren Winkel in der Felge sitzen, besteht eine größere Gefahr, dass sich die Nippel lösen.
- Und dass die Speichen leichter an der Nabe ausreißen.
- Generell sind radiale Laufräder in der Laufrichtung weniger stabil.
Vor allem in modernen Rennrädern und Mountainbikes sind sogenannte Systemlaufräder im Einsatz. Je nach Einsatzzweck sind sie besonders leicht, aerodynamisch günstig oder besonders belastbar. Reparaturen sind aufwendiger und die nötigen Ersatz-Speichen nicht überall erhältlich. Das kann auf Reisen zu einem Problem werden.
Laufradgröße und Stabilität
Beim Fahrradkauf kommt es insgesamt mehr auf den passenden Rahmen als auf die Laufradgröße an. Im Mountainbike-Sektor haben sich 29-Zoll-Reifen durchgesetzt. In Wahrheit sind es aber 28-Zöller, die nur etwas dickere Reifen haben, sodass sich ein Durchmesser von 29 Zoll ergibt.
Im Prinzip hängt die Stabilität von Laufrädern - egal ob 26 oder 28 Zoll - davon ab, wie gut sie eingespeicht sind. Und hier gilt: Mehr Speichen, die sich auch mehrfach kreuzen, sorgen für bessere Stabilität. So gibt es auch leichte Rennrad-Laufräder mit 36 Speichen und Ösen, mit denen man sich vor einer „Acht“ nicht fürchten muss.
Komponenten eines 28-29 Zoll Hinterrads
Dieses Hinterrad in der Größe 28-29 Zoll ist aus diesen Einzelkomponenten gefertigt: schwarze Felge DT Swiss H 522 Disc, Nabenschaltung Sturmey Archer Automatic A2KL Disc 6-Loch in der Farbe silbern und 36 silberne verstärkte Sapim Strong Speichen. Es ist bereits zentriert und komplett eingespeicht.
Nabenschaltung Sturmey Archer Automatic A2KL Disc 6-Loch:
Mit der silbernen Automatic A2K hat der taiwanische Hersteller Sturmey Archer eine hochwertige Hinterradnabe für mit Scheibenbremsen 6-Loch bzw. Disc Brakes 6-Loch auf den Markt gebracht. Bei der silbernen Automatic A2K handelt es sich um eine 2-Gang Nabe von Sturmey Archer. Die Technik der Hinterradnabe mit einer Einbaubreite von 135 mm ist komplett im Inneren der Nabe verbaut. Somit ist sie vor Wasser, Dreck und Staub sicher. Das macht die Hinterradnabe in der Farbe Silbern nicht nur unempfindlich, stabil und robust, sondern auch sehr langlebig und praktisch wartungsfrei. Die Sturmey Archer Nabe ist aus Aluminium gefertigt, von daher ist sie verhältnismäßig leichtgewichtig. Das Gangverhältnis beträgt bei der Automatic A2K 137%. Somit arbeitet sie recht effizient und sorgt für eine gute und komfortable Trittfrequenz.
Die Automatic A2K übernimmt das Schalten für Sie. Je nach Geschwindigkeit schaltet Sie vom 1. in den 2. Gang und bei langsamerer Geschwindigkeit auch wieder herunter. Sie können sich also voll und ganz auf das Fahren konzentrieren. Das ist nicht nur sehr praktisch, sondern minimiert den Montageaufwand, da kein Schaltzug und Schalthebel am Fahrrad verbaut werden muss.
Felge DT Swiss H 522:
Der Schweizer Hersteller DT Swiss hat mit der schwarzen Felge H 522 eine sehr robuste und extra stabile E-MTB-Felge aufgelegt. Sie ist nicht nur mit sehr hohen 150 kg maximalem Systemgewicht belastbar, sondern dank des eingesetzten Aluminiums zudem relativ leicht. Somit hat DT Swiss einen optimalen Mittelweg für Stabilität und Gewicht gefunden. Erreicht wird dieses durch hochwertige und leichte Materialien und durch die spezielle Hohlkammer-Bauweise, die dafür sorgt, dass die DT Swiss H 522 auch abseits befestigter Straßen, also im Gelände und auf unebenem Waldboden die Belastungen gut wegsteckt. Auf die schwarze DT Swiss E-MTB-Felge mit den Maßen Maulweite 25 mm, Felgen-Breite 30 mm und Felgen-Höhe 20 mm können Sie problemlos auch sehr großvolumige und breite Reifen montieren. Vorgesehen ist die DT Swiss H 522 für Scheibenbremsen (Disc Brake).
Diese TLR / Tubeless Ready Felge können Sie, ohne einen Schlauch einzuziehen, auch mit einem speziellen Tubeless-Ready-Reifen nutzen.
Speichen Sapim Strong:
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Standardspeiche mit durchgehend 2 mm Durchmesser stattet der Hersteller Sapim aus Belgien diese besonders robuste und stabile Speiche mit einem verstärkten Ende (zur Nabe hin) aus. Gerade diese Stelle ist besonders bruchgefährdet. Ist eine klassische Speiche normal durchgehend 2 mm stark, so ist diese im kritischen Bereich der Nabe mit 2,34 mm besonders stark ausgeführt. Dank der hohen Festigkeit im Mittelteil von 1250 N/mm2 steckt sie auch größere Belastungen weg. Optimal also für erhöhte Anforderungen. Der ovale Kopf, das selbstverriegelnde System, das Anti-Rotationsteil und das 2-seitige Gewinde machen die Montage sicher und einfach.
Die endverstärkte sehr haltbare Fahrradspeiche aus hochwertigem und rostfreien Edelstahl ist für die Anwendung am E-Bike bzw. Pedelec, Schwerlastfahrrad, Tandem und Trekkingbike / Citybike geeignet.
Auswahlkriterien für 28-Zoll-Hinterräder
Achten Sie beim Kauf eines Laufrades immer auf die Einbaubreite, da das Laufrad sonst nicht in den Fahrradrahmen bzw. Gabel passt. Ebenso wichtig ist die Ventillochbohrung, damit das neue Laufrad zum vorhanden Schlauch passt.
28 Zoll Hinterräder sind die ideale Wahl für Fahrräder, die auf Geschwindigkeit und Leistung ausgerichtet sind. Im Vergleich zu 26 oder 27,5ZollHinterrädern bieten sie einige Vorteile, darunter eine größere Laufruhe, ein besseres Handling bei hohen Geschwindigkeiten und eine höhere Trägheit. Wenn Sie auf der Suche nach einem leistungsstarken und zuverlässigen Hinterrad für Ihr Fahrrad sind, dann sollten Sie sich für eines der 28ZollModelle entscheiden.
Um zu entscheiden, welches Hinterrad am besten zu Ihrem Fahrrad passt, sollten Sie zunächst überlegen, welche Art von Fahrrad Sie haben. Wenn Sie ein Rennrad oder ein tiefgefedertes Mountainbike besitzen, dann wird ein leichtes und schnelles Hinterrad empfohlen. Eines der wichtigsten Kaufkriterien bei Hinterrädern ist die Größe.
Die meisten Räder, die für die Straße konzipiert sind, verwenden ein 28″Hinterrad, während Mountainbikes häufig ein 27,5″Rad haben. Die Größe des Hinterrades bestimmt in erster Linie die Geschwindigkeit und das Handling des Fahrrades. Die nächste Überlegung, die Sie anstellen sollten, ist die Art der Naben, die Sie wünschen.
Die beiden gängigsten Typen schnellschaltender Naben sind Freilaufnaben und NabemitFreilauf. Freilaufnaben erleichtern das Schalten von Gang, indem sie eine kleine Kette mit den Zähnen einer Räderkette verbinden. Diese Art der Naben sind jedoch anfälliger für Reparaturen und müssen häufiger ausgetauscht werden. Die letzte Überlegung bei der Auswahl eines Hinterrades ist die Art der Speichen, die Sie wünschen.
Verwandte Beiträge:
- MTB Hinterrad 26 Zoll 7-fach: Kaufberatung & Ersatzteile
- 28 Zoll Hinterrad Laufrad mit Zahnkranz 9 Fach Test – Die besten Modelle im Vergleich!
- Unschlagbares Angebot: 26 Zoll Hinterrad mit 7-fach Zahnkranz & Schnellspanner – Jetzt entdecken!
- Shimano Shadow Plus Schaltwerk: So sorgt es für mehr Ruhe und Sicherheit auf deinem Trail
- Shimano EP8 App verbinden leicht gemacht: Schritt-für-Schritt Anleitung für reibungslose Verbindung
Kommentar schreiben