Ein Motorrad aus Holz selber bauen, das klingt erst einmal ungewöhnlich, ist aber durchaus machbar. Es gibt verschiedene Ansätze, von einfachen Modellen bis hin zu komplexeren Konstruktionen. Hier finden Sie Anleitungen und Tipps, um Ihr eigenes Holzmotorrad zu bauen.
Bastelanleitung für ein Holzmotorrad-Modell
Mit einem Bausatz können Sie ein Qualitäts-Produkt aus dem Erzgebirge erwerben. Jeder Bausatz wird einzeln gefertigt und kontrolliert. Trotzdem kann es vorkommen, dass sich Fehler einschleichen oder die Weiterentwicklung der Bausätze Differenzen zu den Bauanleitungen entstehen lässt. Haben Sie Probleme oder Fragen bei der Arbeit, dann wenden Sie sich bitte an uns. Wir wünschen Ihnen schon zu Beginn der Anleitung viel Spaß und Erfolg bei Ihrer Bastelarbeit und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns und andere Bastler an Ihrem Erfolg teilhaben lassen würden.
Diese Anleitung kann alle möglichen Varianten und Zubehörteile Ihres Bausatzes umfassen. Nicht alles, was hier geschrieben steht und abgebildet ist, wird auf Ihren Bausatz zutreffen. Wir werden an gegebener Stelle auf Varianten hinweisen. Manche Bilder können auch farbliche oder anderweitige Ausgestaltungen der Bausätze abbilden, die so nicht zum Lieferumfang gehören. Diese sollen Ihnen als Anregung für Ihre Bastelarbeit dienen oder bestimmte Arbeitsschritte verdeutlichen.
Alle Teile unserer Bausätze sind komplett ausgeschnitten und zum Teil farbig gestaltet. Einige Nacharbeiten sind dennoch erforderlich.
Werkzeuge und Materialien
Die hier aufgeführten Arbeitsmittel umfassen alle möglichen Geräte für die anfallenden Tätigkeiten. Es muss nicht sein, dass Sie alle benötigen. Auch können Ihre Erfahrungen und Vorlieben andere Werkzeuge nötig machen.
- Leim
- Messer (scharfe und kurze Klinge, z.B. Teppichmesser)
- Feines Sandpapier (Körnung ca. 180)
- Farben, Beizen oder Lacke (für Holz im Innenraum geeignet)
Zusätzliche Bauteile
Der Bastelsatz enthält alle notwendigen Bauteile fertig ausgeschnitten und zum Teil farbig gestaltet. Wo auf den Trägerplatten noch Platz war, haben wir Teile zusätzlich mit ausgeschnitten, die nach unserer Erfahrung oft kaputt oder verloren gehen. Wundern Sie sich also nicht, wenn etwas übrig bleibt. Der Bausatz kann ebenfalls notwendige Zusatzbauteile wie Pyramidennadel, Räucherhausblech oder Kerzentüllen enthalten.
Vorbereitung der Teile
Der besseren Übersichtlichkeit wegen belassen wir bei unseren Bastelsätzen alle Teile in der Trägerplatte. Die Teile sind mit ein oder mehreren kleinen Holzstegen in der Platte befestigt. In den meisten Fällen lassen sich die Teile leicht herausdrücken. Sie können ein scharfes Messer zu Hilfe nehmen. Mit dem Messer können Sie an den Bruchstellen das Teil herausschneiden. Da Holz kein konstantes Material ist, kann es passieren, dass Sie auch die normalen Laserschnitte etwas nachschneiden müssen.
Achten Sie auf die Details der Holzteile. Bei den fertig ausgelösten Teilen ist die Bruchstelle als kleiner heller Punkt sichtbar. Wo es ging, haben wir die Bruchstelle so gelegt, dass sie bei der fertigen Bastelarbeit nicht mehr sichtbar ist. Wo das nicht der Fall ist, können Sie die Bruchstelle etwas nacharbeiten. Glätten Sie dazu die Stelle mit feinem Sandpapier (Körnung ca. 180).
Wenn Sie sich die Teile genau anschauen, werden Sie sehen, dass die beiden Seiten eines Teiles unterschiedlich aussehen. Das hängt mit der Technologie des Laserschneidens zusammen. Es ist egal, welche der Seiten Sie als Außenseite nehmen möchten, aber Sie sollten sich für eine Seite entscheiden und dann bei allen Teilen die gleiche Seite nach außen zeigen lassen.
Montage des Motorrad-Modells
Vergewissern Sie sich vor dem Verleimen immer genau, wie die einzelnen Teile zusammengehören. Wir fertigen unsere Teile auf sehr präzisen Maschinen an. Die Teile passen in der Regel exakt zusammen. Trotzdem sollten Sie vor den einzelnen Montageschritten immer prüfen, ob die Teile so passen, wie Sie es erwartet haben.
Folgende Teile benötigen Sie für den Aufbau des Motorrades. Der Grundkörper des Motorrades wird aus mehreren Schichten zusammengeleimt. Das geschieht von innen nach außen. Zuerst werden die beiden Vorderradteile und die beiden Hinterradteile zusammengeleimt.
Diese beiden Teile werden nun auf eines der Rahmenteile geleimt. Der Frontscheinwerfer wird mit zwei kleinen Zwischenteilen verstärkt. Danach kommt das zweite Rahmenteil auf die andere Seite. Der Tank und der Motorblock werden mit weiteren kleinen Teilen verstärkt. Leimen Sie diese von beiden Seiten an. Vorn wird der große Scheinwerfer angeleimt und auch hinten wird ein kleines Rücklicht angebracht.
Am Hinterrad können Sie den Ständer einleimen. Je nachdem, ob Sie ein fahrendes oder stehendes Motorrad darstellen möchten, geben Sie dem Ständer eine andere Position. Zum Schluss leimen Sie auch noch den Sattel und den Lenker an.
Farbliche Gestaltung
Die farblosen Naturholz-Bausätze können Sie selbst farbig gestalten. Verwenden können Sie alle handelsüblichen Farben, Beizen oder Lacke, die für Holz im Innenraum geeignet sind. Bedenken Sie dabei, dass die Teile noch verleimt werden müssen. Das ist besonders bei Wachs- oder Ölfarben wichtig. Sollten Sie Lacke verwendet haben, dann achten Sie in der weiteren Verarbeitung auf die richtige Auswahl des zu verwendenden Leims. Es besteht die Gefahr, dass sich durch die Feuchtigkeit der Farben das Holz verzieht. Behandeln Sie das Holz immer von beiden Seiten, um ein einseitiges Aufquellen der Holzoberfläche zu vermeiden.
Bauanleitung für ein Kinderlaufrad aus Holz
Seinem Enkel oder Kind einen kleinen Traum erfüllen und dabei gleichzeitig noch etwas für die Fitness und den Gleichgewichtssinn der Kleinen tun. Sind das nicht die Grundvoraussetzungen für ein gutes Geschenk? Wenn man ein solches Geschenk dann auch noch gemeinsam bauen kann, ist eigentlich alles perfekt.
Das Laufrad ist eine geschraubte Konstruktion aus Sperrholzplatten. Die 12-Zoll-Laufräder sind Ersatzteile von Handelsüblichen „Puky“ Kinderrädern und wurden im Fahrradhandel bestellt. Bei den Einzelteilen, die in der Materialliste als Rohmaße angegeben werden muss die Außenkontur auf die Sperrholzplatte aufgezeichnet und mit einer Stichsäge ausgeschnitten werden. Sind mehrere Teile einer Position vorhanden, sollte die Sperrholzplatte so groß gewählt werden, dass mehrere davon auf eine Platte aufgezeichnet werden können.
Mit etwas Geduld und Liebe zum Detail haben Sie hier ein schönes, Generationen übergreifendes Werkstattprojekt.
Werkzeugliste
- Stichsäge
- Akkuschrauber
- Tisch- oder Handkreissäge
- Zwingen
- Gummihammer
- Schleifklotz
- Bohrer 25 mm
- Bohrer 8 mm
- Bohrer 3,5 mm
- Dübelspitzen 8 mm
- 2 x Schraubenschlüssel 13 mm
- Raspel
- Feile
- Eisensäge
Materialliste
| Anzahl | Bezeichnung | Material | Dicke (mm) | Länge (mm) | Breite (mm) |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 | Seite | Birke Sperrholz | 12 | 610 | 110 |
| 2 | Gabel längs | Birke Sperrholz | 12 | 440 | 75 |
| 1 | Gabel Abdeckung | Birke Sperrholz | 12 | 135 | 80 |
| 1 | Sattelstütze | Birke Sperrholz | 18 | 220 | 120 |
| 2 | Gabel quer | Birke Sperrholz | 18 | 80 | 60 |
| 2 | Rahmen quer | Birke Sperrholz | 18 | 30 | 65 |
| 1 | Sattel | Birke Sperrholz/Rundstab | 18 | 310 | 15 |
| 1 | Lenker | Rundstab | 28 | 30 | 65 |
| 2 | Schraube Räder | Eisen M8 | 110 | ||
| 2 | Schraube Sattelstütze | Eisen M8 | 85 | ||
| 2 | Schraube Lenkbefestigung | Eisen M8 | 45 | ||
| 22 | Karosseriescheibe | Eisen M8 | |||
| 6 | Hutmutter | Eisen M8 |
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schritt 1: Zuschnitt der Holzteile
- Übertragen Sie mittels eines Kopierrades (Nähbedarf) oder mit Kopierpapier die Außenkonturen der geschwungenen Teile von der Zeichnung auf das Sperrholz.
- Sägen Sie dann mit der Stichsäge in Verbindung mit einem Kurvensägeblatt die einzelnen Teile aus. Ungenaue oder wellige Stellen in der Kontur nachschleifen.
- Übertragen Sie bei den Einzelteilen, die zweimal benötigt werden, die Außenkontur mit dem ersten Teil auf Sperrholz.
- Gleiche Teile werden zusammengespannt und noch einmal mit einem Handschleifklotz und grobem Schleifpapier, Körnung P80, an den Kanten geschliffen.
- Für den Sitz werden vier gleiche Bögen aus 18 mm dicken Birkensperrholz ausgeschnitten und in der Breite miteinander verleimt.
- Wenn der Leim getrocknet ist, können Sie den Sitz mit Raspel und Feile oder einem Kantenschleifer in die endgültige Form bringen.
Schritt 2: Bohren und Sägen
- Auf den Rahmen und Gabelteilen werden die Positionen der Bohrlöcher und auf den Innenflächen die Positionen der Lenkbefestigung und Verstrebungen der Gabel angezeichnet.
- Bohren Sie in die Einzelteile von Rahmen und Gabel die Löcher für die Schrauben (ø = 3,5 mm) und für die Achsen und Sitzbefestigung (ø = 8 mm).
- Sägen Sie die Streben der Gabel und die des Rahmens mit einer Tisch- oder Handkreissäge zu.
- Zeichnen Sie die Bohrlöcher auf den Streben an und bohren Sie die Befestigungslöcher (ø = 8 mm) für die Gabel.
- Für die Höhenverstellung muss ein Schlitz in die Sattelstütze geschnitten werden. Dazu wird der Schlitz auf dem Brett angezeichnet und am oberen und unteren Ende ein Loch (ø = 8 mm) gebohrt.
- Der Zwischenraum wird mit einer Stichsäge herausgesägt. Auf die Vorderseite der Gabel kommt eine Abdeckung.
- In die Mitte dieser Abdeckung wird entweder ein dekoratives Loch gebohrt oder man kann ein Katzenauge darauf befestigen.
- An den oberen Enden der Gabel wird jeweils ein Loch (ø = 25 mm) für den Lenker gebohrt.
Schritt 3: Verleimen und Montieren
- Alle Kanten mit einem Handschleifklotz oder einer Kantenfräse runden.
- Schleifen Sie die Flächen mit einem Exzenterschleifer, letzter Schliff Körnung P 180.
- Verleimen Sie die Streben der Gabel mit der vorderen Abdeckung.
- Die Einzelteile zur Montage des Rahmens werden zum Zusammenbau bereitgelegt. Geben Sie auf den Verbindungsflächen Holzleim an.
- Verspannen Sie zunächst eine Seite des Rahmens mit den Streben und verschrauben Sie die Verbindungen (Spax 3,5 x 30).
- Die zweite Seite wird festgespannt, ausgerichtet und verschraubt. Damit ist der Rahmen zusammengebaut und kann zum Trocknen beiseite gelegt werden.
- Die beiden Bretter der Gabel werden auf die gleiche Art und Weise mit den Streben verbunden.
- In die obere Schmalfläche der Sattelstütze werden drei Löcher für Holzdübel (8 x 40) gebohrt.
- Stecken Sie Dübelspitzen in diese Löcher, richten Sie darauf den Sattel aus und drücken Sie ihn nach unten.
- Auf der Sattelunterseite haben Sie jetzt die Abdrücke, an denen Sie die Dübellöcher bohren müssen.
Schritt 4: Endmontage
- Kleben Sie die Dübel zunächst in die Sattelstütze ein. Geben Sie in den Dübellöchern im Sattel und auf der Verbindungsfläche ausreichend Leim an und verspannen Sie alles mit einer Zwinge.
- Um die Einzelteile besser streichen zu können, werden die Flächen vor dem Zusammenbau farbig oder transparent gestrichen.
- Achten Sie darauf, dass bei jeder Verschraubung, immer dort wo die Maschinenschraube auf das Holz trifft, eine Unterlegscheibe dazwischen kommt.
- Stecken Sie Gabel und Rahmen zusammen und schieben Sie die beiden Befestigungsschrauben durch die Löcher.
- Stecken Sie auf die Schraube zuerst eine Beilagscheibe und drehen Sie dann die Stoppmutter auf.
- Schneiden Sie die Distanzstücke für die Befestigung der Sattelstütze mit einer Eisensäge zu.
- Als Distanzstücke kann entweder ein Eisenrohr oder eine Distanzmuffe (M10 X 30) genommen werden.
- Bauen Sie die Sattelstütze so ein wie auf der Zeichnung dargestellt.
Schritt 5: Räder und Lenker
- Bauen Sie nun Vorder- und Hinterrad ein und ziehen Sie alle Schrauben fest. Sie müssen darauf achten, dass sich die Räder frei drehen können.
- Der Lenker wird an den beiden Enden großzügig abgerundet.
- Stecken Sie ihn dann durch die beiden Löcher in der Gabel und schieben Sie ihn an die richtige Position.
- Markieren Sie diese Position mit einem kleinen Strich auf dem Lenker und verschieben Sie ihn anschließend um ca. 12 mm.
- Geben Sie jetzt rundherum zwischen Gabel und der Markierung Leim auf dem Lenker an und schieben Sie ihn zurück.
- Falls im Loch zur Lenkerbefestigung zu viel Spiel ist können Sie den Lenker auch von hinten mit einem 5 mm Holzdübel durch die Gabel befestigen.
Schaukelmotorrad bauen
Das Schaukelmotorrad ist eine tolle Alternative zum klassischen Schaukelpferd. Die Grundkonstruktion des Motorrads ist nicht wirklich kompliziert. Es besteht aus Bauteilen, die aus Multiplex ausgeschnitten und aufgedoppelt werden. Holzdübel und Leim sorgen für die nötige Stabilität.
Anleitungsschritte
- Zeichnen Sie die Konturen aus dem Bauplan auf 18-mm-Birke-Multiplex.
- Um den Ausriss zu minimieren, ritzen Sie mit einem scharfen Cutter die Konturen vor - Geraden entlang dem Stahllineal, Radien sorgfältig aus der Hand.
- Arbeiten Sie mit verschiedenen Sägeblättern. Gerundete Bauteile mit einem schmalen Kurvensägeblatt, geradlinige Verläufe mit einem feinzahnigen breiteren Blatt zuschneiden. Wo möglich, kleinere Innenradien mit dem Forstnerbohrer schneiden.
- Die Sägekanten der Bauteile glätten. Gleiche Bauteile können Sie aufeinanderspannen und gemeinsam bearbeiten.
- Die Gabel sollten Sie nicht von einer Schablone nachzeichnen, sondern nach den Angaben im Bauplan aufreißen.
- Die Außenradien an den Gabelholmen, das Mittelloch zwischen den Holmen und die Dübellöcher in der Kopfplatte bohren.
- Nun trennen Sie die Holzstreifen seitlich und mittig der Holme mit der Stichsäge heraus.
- Seitlich bohren Sie Dübellöcher für das Schutzblech und die Radnabe - noch einfacher ist es, dies vor Schritt 8 zu tun.
- Kontaktfläche der Gabel zum Rahmen-Mittelteil anzeichnen und am Kopf und an einer Seite Klötzchen zum Ausrichten anklemmen.
- Spannen Sie nun den Rahmen ein und richten Sie die Gabel auf dem Kopf aus. Dann bohren Sie durch die vorhandenen Löcher in den Rahmen.
- Markieren Sie die Lage von Tank, Auspuff/ Federbein und Rahmendeckel auf dem Mittelrahmen und bohren dort zur Befestigung der Bauteile jeweils mehrere Durchgangslöcher. Mit Markierstiften übertragen Sie die Dübellöcher auf die Bauteile.
- So für beide Seiten vorgehen und dann die Dübel-Sacklöcher (Tiefenstopp verwenden!) an den Markierpunkten einbringen.
- Schneiden Sie ein Paar Langdübel zu und fasen die Enden mit einem Spitzer an.
- Nun können Sie die Bauteile wie ein Sandwich unter Verwendung der Dübel leimlos zusammenstecken.
- Nach dem Zuschnitt des Lenkers reißen Sie auf der Unterseite die Ausklinkung für die Gabel an. Ausklinkung durchbohren und sauber mit der Stichsäge heraustrennen.
- Für den Scheinwerfer leimen Sie vier Multiplex-Scheiben aufeinander.
- Wer den Scheinwerfer nicht drechseln kann, hilft sich mit einer Stockschraube, einer Bohrmaschine und einem eingespannten Bandschleifer mit grobem Schleifband. Zuletzt die Rückseite im Winkel der Gabelausrichtung schräg schleifen.
- Mit Dübelmarkierern die Dübelposition der Gabel auf den Scheinwerfer übertragen und dort die Bohrungen einbringen.
- Weiter geht es mit der Boxer-Motor-Attrappe: Die Kühlrippenoptik der Zylinderköpfe entsteht durch Aufdopplung kleiner dicker und größerer dünner Multiplexscheiben. Die Kopfplatten werden außen mit dem Abrundfräser gerundet.
- Zwei Dübellöcher - in den Kopfplatten als Sackloch ausgeführt - verbinden die Scheiben untereinander und mit dem Rahmen.
- Nun werden auch die Tankscheiben, die Deckelscheiben und die Auspuff-Federbein-Bauteile außen mit dem Fräser gerundet.
- Anschließend leimen und pressen Sie die Bauteile mit den Dübeln zusammen. Tipp: bei Bedarf schon vorher farbig lackieren!
- Aus 6,5-mm-Multiplex schneiden Sie nun den Sattel heraus und schleifen und brechen die Kanten mit Schleifpapier.
- Den Sattel vorbohren und senken, Leim angeben und auf dem mittleren Rahmenbrett festschrauben.
- Auch der Gepäckträger darf nicht fehlen: Zuschneiden und beidseitig mit dem Abrundfräser bearbeiten.
- Den Gepäckträger aufdübeln: Hierzu durch das Material in den Rahmen bohren, Dübelstangen einleimen und bündig absägen.
- Schneiden Sie das Vorderrad-Schutzblech zu und runden es ab, dann die Streben zuschneiden. Beides bohren.
- Die Gabelschaftenden für die Streben ausklinken. die Lampe auf die vorstehenden Dübel mit Leim aufsetzen.
- Nun geht es an die Räder. Für das Motorrad samt Beiwagen und Ersatzrad benötigen Sie insgesamt vier gleiche Radscheiben.
- Kreis aufzeichnen und in sechs Segmente teilen. Auf den Segmentgrenzen je ein 20er und ein 30er Loch bohren und die Lochumrisse miteinander verbinden.
- Dann den Drehpunkt nach außen versetzen und das Rad durch den Radmittelpunkt von beiden Seiten herausfräsen.
- Die Speichenzwischenräume mit dem Kegelfräser leicht fasen, den Reifen außen mit dem Abrundfräser runden.
- Da das Motorrad durch die Felgen mit der Grundplatte verschraubt wird, bohren Sie bei zwei Rädern je ein 6-mm-Loch bis in den Speichenzwischenraum. Das Vorderrad mit einem M6- Gewindestangenabschnitt, Unterlegscheiben und Hutmuttern montieren.
- Auch Seiten, Boden, Sockel, Rückwand und Verbindungsstrebe des Beiwagens schneiden Sie aus Multiplex zu. Den überlangen Boden gegen die Seite stellen, dann vorn und hinten den Winkel der Bodenplatte anzeichnen. Mit der Stichsäge zuschneiden.
- Bohren Sie - soweit jetzt schon möglich - die Dübellöcher in den Seitenwagen.
- Boden zwischen den Seiten verspannen und die Dübellöcher durch die Seiten in die Kanten verlängern.
- Gleiches gilt für die Rückenplatte, den vorderen und beide hinteren Querriegel.
- Für eine sichere Verbindung zwischen Beiwagen und Basis wird ein Sockel hergestellt Die Sockelbretter überblatten.
- Mit Holzdübeln wird auch die Leimverbindung zwischen Sockel und Beiwagen-Bodenplatte verstärkt.
- Hierzu die Dübellöcher wieder übertragen und kurze Dübelabschnitte zuschneiden.
- Verleimen Sie jetzt den Beiwagen und das Untergestell. Mit Zwingen verpressen. Anschließend die 2-mm-Sperrholzplatten nach Leimangabe auf den Randabschlüssen der Beiwagenkonstruktion auflegen und mit Klemmen bzw. Gewebeband anpressen.
- Nach dem Abbinden des Leims die Überstände behutsam mit dem Hobel oder dem Exzenterschleifer abtragen.
- Nun geht es an die Schaukelbasis: Die Grundplatte liegt zwischen den Schaukelkufen und wird verleimt und verdübelt.
- Den Beiwagen verschrauben Sie von unten durch die Grundplatte in den Sockelrahmen. Gewindestangen und Alurohre definieren den Abstand zum Motorrad. Dieses wird mit Gewindestangenabschnitten und Hutmuttern auf die Bodenplatte montiert.
- Zwei Gewindestangen und Hülsen führen Sie vom Rahmen durch den Beiwagen bzw. von der Hinterrad- durch die Beiwagen-Radnabe.
- An einer Stockschraube, die durch das gebogene Sperrholz in den hinteren Querriegel geschraubt wird, befestigen Sie das Reserverad.
Ihre Wahl: Soll das Motorrad in Sperrholzoptik belassen und geölt, gewachst bzw. farblos lackiert oder kindgerecht farbig gestalten werden?
Welches Kind bekommt da keine Lust auf eine Spritztour mit seinem neuen Schaukelpferd? Begeisterung unterm Tannenbaum erregt dieses Schaukel-Gespann garantiert!
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