Honda Motorradjacke Test: Ein umfassender Überblick

Konzentration ist beim Motorradfahren entscheidend. Die richtige Motorradjacke, insbesondere im Sommer, kann dazu beitragen, diese Konzentration aufrechtzuerhalten.

Motorrad Sommerjacken im Test

Airflow Motorradjacken mit ihrem Kühl-Effekt unterstützen den Fahrer dabei, auch bei hohen Temperaturen konzentriert zu bleiben. Im Folgenden werden verschiedene Modelle und ihre Eigenschaften vorgestellt:

Macna Orcano 2.0 Meshjacke

Der erste Testkandidat ist die Macna Orcano 2.0 Meshjacke mit einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 149,95 €. Sie ist eine absolut leichte Motorradjacke für den Sommer, bei der Front und Rücken zum größten Teil aus Mesh-Material bestehen, sodass schon ein leichter Luftzug für deutliche Kühlung reicht. Das 3D-Meshgewebe ist so konstruiert, dass es eine erhöhte Luftaufnahme ermöglicht, die am Körper vorbeiströmen und ihn dabei kühlen kann.

Die Motorrad Airflow Jacke lässt sich an den Oberarmen sowie am Ärmel- und Jackenbund einstellen und trägt sich luftig leicht. An Ellbogen und Schultern sind Macna Risc Level-1-Protektoren verbaut, ein Rückenprotektor gleichen Bautyps lässt sich nachrüsten. Der Schulterbereich ist mit einem abriebfesten Ripstop-Material verstärkt, außerdem sind dort sportliche Kunststoffkappen angebracht. Auffällig im Test war der sehr feingliedrige Reißverschluss, der viel Gefühl in den Handschuhen verlangt.

Modeka Khao Air II Meshjacke

Die UVP der Modeka Meshjacke liegt bei 219,90 Euro, dafür bietet sie aber auch als einzige Motorradjacke im Test eine Innenjacke mit Membran und ist - sofern diese auch getragen wird - wasserdicht. Unter dem 3D-Meshgewebe aus Polyamid versteckt sich eine Innenjacke mit Humax-Membrane mit 10.000 mm Wassersäule. Ihre Schutzklasse-2-Zertifizierung erhält die Sommerjacke durch Level-2-Protektoren an Ellbogen und Schultern, an den Ellbogen und Schultern kommt eine Materialverstärkung zum Tragen.

Der Motorradfahrer kann sich die zweifach an den Armen sowie an der Taille über Klett einstellen. Die Khao Air II ist nicht nur eine Meshjacke, sondern eine vollwertige, allerdings recht kurz geschnittene Tourenjacke mit Membran. Sie lässt sich über einen langen Verbindungsreißverschluss nahtlos mit der gleichnamigen Hose fügen.

Rev’it Swiftblade

Die Swiftblade von Rev’it markiert den Sportler in unserem Motorrad Airflow Jacken Test. Die Mesh-Motorradjacke mit wahlweise blauen oder roten Akzenten ist mit der Klasse “AA” zertifiziert und betont sportlich geschnitten. Über Versteller an Taille und Oberarmen lässt sich die Meshjacke an den Träger anpassen. Trotz geringen Gewichts sind die Schultern und Ellbogen mit Echt- und Kunstleder verstärkt. Darunter befinden sich angenehm dünne Seesmart-Level-1-Protektoren. Der Rest ist aus Ripstop 600D Material gefertigt. Auf der Brust zieren Variationen des Firmenlogos die Jacke, was an Rennkombis erinnert.

Das Mesh-Gewebe wird seinem Namen bei der Swiftblade mehr als gerecht: Ein leichter Luftzug genügt, um bei unter 20 °C zu frieren.

Scott X-Tream Air

Was bei der Scott X-Tream Air als erstes auffällt, ist das sehr hochwertig wirkende Obermaterial der Airflow-Jacke für 279,90 €. Ohne es genau zu wissen, fühlt sich das Obermaterial an Schultern und Ellbogen wie eine Art Wildleder an. Die X-Tream Air lässt sich nur an der Taille verstellen und ist daher eher leger geschnitten. Die Sommerjacke mit Schutzklasse AA besitzt an Schultern und Ellbogen hochwertige Level-1-D3O-Protektoren. Optional sind Rücken- und auch Brustprotektor verfügbar. Natürlich hier nur der logische Hinweis, dass der Brustprotektor natürlich zulasten der Belüftung geht.

Zum großen Sortiment an Scott-Hosen passt der lange Verbindungsreißverschluss.

Leder-Textil-Motorradjacken im Test

Bei diesen 12 Motorradjacken kombinieren die Hersteller gekonnt beide Materialien: Leder und Textil.

Bei der Kombination von Leder und Textil liegt es nahe, jene Stellen aus Leder zu fertigen, die bei einem Sturz erfahrungsgemäß mit dem Boden in Kontakt kommen - also vornehmlich Arme und Schulterbereich. Textilgewebe darf seine Stärken dann hingegen im Brust- und Innenarmbereich sowie an weiteren vergleichsweise unempfindlichen Stellen ausspielen. So kann die Jacke auch während der Fahrt spontan und unkompliziert an alle Wettergegebenheiten angepasst werden - sei es warm oder kalt, nass oder trocken, Wüste oder Asphalt.

Je nach Art und Weise der eingegangenen Partnerschaft von Leder und Textil entsteht im einen Fall eine Tourenjacke, im nächsten eine Sportjacke und im anderen Fall eine Retro-Jacke. Der Retro-Style fordert viel Leder, doch im Sinne von Komfort und Belüftung werden ungefährdete Stellen wie die Armbeuge durch luftiges und flexibles Textilgewebe verbessert. Die Auswahl in diesem Bereich ist groß. Folglich sind auch in unserem Test ganz verschiedene Retro-Motorradjacken vertreten. Da überrascht es wenig, dass sich zwei Jacken den Testsieg teilen, die in ihrer Ausrichtung unterschiedlicher kaum sein könnten. Unsere Haut ist aber in beiden hübsch und sicher verpackt.

Testsieger: Rev’it Mantis

  • Preis: 419,99 Euro
  • Größen: S bis XXL
  • Farben: Schwarz, Schwarz/Weiß, Schwarz/Neongelb, Schwarz/Neonrot
  • Gewicht: 2,40 kg (Größe M)
  • Zertifizierung: prEN 17092-4:2017, Level A
  • Herstellungsland: Vietnam
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyester, Polyamid und Elasthan, Futter aus Polyester, Schulterplatten aus TPU

Vorteile: knackiger und gut definierter Sitz, Ärmellänge und -krümmung praxisgerecht, sehr angenehmes Futter, entnehmbare Klimamembran, Kragen und Protektoren äußerst komfortabel, tadellose Verarbeitung, kurzer und langer Verbindungsreißverschluss, Brustprotektor möglich

Nachteile: niedriger Kragen ohne Verstellmöglichkeit, keine Weitenverstellung am Ärmelende

Bewertung Material-Kombination: Dank Mesh bei Bedarf luftig und bequem, dank Leder trotzdem abriebfest.

Fazit: Rev’it bietet mit der Mantis eine sehr gelungene Sportjacke, die dank Mesh-Gewebe selbst bei heißem Wetter funktioniert. Auch Kälte und Nässe kann sie gut ab. Trotz weniger Verstellmöglichkeiten reicht es zum Mit-Testsieg.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Testsieger: Rukka Melfort

  • Preis: 559,95 Euro
  • Größen: 46 bis 66
  • Farben: Schwarz, Oliv-Braun
  • Gewicht: 2,71 kg (Größe 46)
  • Zertifizierung: FprEN 17092-3:2016, Level A
  • Herstellungsland: China
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyamid und Baumwolle, Futter aus Polyester

Vorteile: tadellose Verarbeitung, hoher Kragen, Gore-Tex-Z-Liner-Membrane im Oberstoff, Futter mit langem Reißverschluss sauber eingezippt, Ärmelenden durch Klettverschluss bedingt weitenverstellbar, auch mit Handschuhen gut zu bedienen, sechs großzügige Außentaschen

Nachteile: Kragenweitenverstellung könnte noch flexibler sein, mit Abstand die schwerste Jacke im Test, nur wenig Stretchanteil, konzeptbedingt weniger gut belüftet als andere Jacken

Bewertung Material-Kombination: Größtenteils Textil, Leder an gefährdeten Stellen und aus optischen Gründen.

Fazit: Die Rukka Melfort zeigt sich als vollausgestattete Tourenjacke mit Adventure-Ambitionen, lediglich bei zu viel Hitze kommen die großzügigen Belüftungsöffnungen irgendwann an ihre Grenzen. In ihrem Genre Testsieger!

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Kauftipp: Büse Ferno

  • Preis: ab 299,95 Euro
  • Größen: 25-32, 46-64, 98-122, plus Damengrößen
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 2,40 kg (Größe S/48)
  • Zertifizierung: EN 17092-3:2020, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder und Polyamid, Futter aus Polyester

Vorteile: angenehme Passform, hoher Tragekomfort, Ärmellänge und -krümmung praxisgerecht, passend dimensionierte Weitenverstellungen, perfekte Protektorengröße und -platzierung, entnehmbare Humax-Klimamembran, komfortabler Kragen, umfangreiches Größenangebot, Damenvariante erhältlich

Nachteile: Kragen und Klettriegel recht tief, minimale Verarbeitungsmängel, Zipper etwas klein

Bewertung Material-Kombination: Lederbesatz an allen wichtigen Stellen, selbst Brust-, Nacken- und Steißbereich, dazu Textilflächen mit Lüftungsöffnungen.

Fazit: Die Ferno ist eine sehr komfortable und auf Sicherheit bedachte Leder-/Textiljacke. In der Praxis überzeugt sie durch klare Machart und gute Bedienung. Toll ist außerdem die Variantenvielfalt, auch eine passende Hose bietet Büse.

MOTORRAD-Urteil: gut

Kauftipp: Trilobite All Ride

  • Preis: 299,95 Euro
  • Größen: S bis 4XL
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 2,41 kg (Größe M)
  • Zertifizierung: FprEN 17092-3:2019, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyester und Polyamid, Verstärkungen aus Aramid, Futter aus Polyester

Vorteile: ordentliche Verarbeitung, sehr hohes Maß an Komfort, Level-2-Protektoren, vorbereitet für Alpinestars Airbagweste, Futter aus recyceltem Polyester, Extras wie Warndreieck-Helmbeutel und Mikrofasertuch, Zwei-Wege-Reißverschluss zur Belüftung an Ärmeln, mehrere Reflektoren

Nachteile: Weitenverstellung nur per Druckknopf, Ärmelöffnung für große Stulpen etwas eng, keine Weitenverstellung an Kragen und Ärmelenden

Bewertung Material-Kombination: Minimaler Lederanteil rein für die Optik an Kragen, Taschen und Ärmeln.

Fazit: Eine Textiljacke, bequem wie der Lieblingsschlafanzug, dazu mit Extras und gutem ökologischem Gewissen gesegnet - doch eine Leder-Textil-Jacke ist die All Ride nicht wirklich, denn die Lederapplikationen bieten keinen wirklichen Mehrwert.

MOTORRAD-Urteil: gut

Bogotto Explorer-Z

  • Preis: 299,95 Euro
  • Größen: XS bis 3XL
  • Farben: Schwarz, Schwarz/Grün
  • Gewicht: 2,47 kg (Größe S)
  • Zertifizierung: EN 17092-3:2020, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder und Polyamid, Futter aus Polyester

Vorteile: gute Passform, weite Ärmelöffnungen, entnehmbare Klimamembran, praxisgerechte Belüftung, gute Isolation im Brustbereich, Taschen auch mit Handschuhen zu öffnen

Nachteile: Rückentasche Schaumstoff statt Rückenprotektor, etwas umständliche Weitenregulierung an Oberarm und Taille, Kragen nicht hoch genug, Thermofutter verfängt sich leicht im Reißverschluss

Bewertung Material-Kombination: Textil-Adventurejacke mit sinnvollem Lederbesatz an Schulter und Unterarm, also den beim Sturz beanspruchten Stellen.

Fazit: Die Bogotto Explorer-Z ist eine angenehme Tourenjacke, die auch für Adventure-Fahrten im Stehen gut taugt. Sie wirkt zwar etwas sperrig, überzeugt aber mit durchdachten Details für den Praxiseinsatz.

MOTORRAD-Urteil: gut

Bogotto Tek-M

  • Preis: 309,90 Euro
  • Größen: XS bis 3XL
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 2,19 kg (Größe S)
  • Zertifizierung: EN 17092-3:2020, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Büffelleder, Polyamid und Elasthan, Futter aus Polyester

Vorteile: ordentliche Verarbeitung, Thermofutter und Klimamembran enthalten, Futter-Befestigung im Ärmel farblich codiert, Ärmelöffnungen gut dimensioniert, sehr angenehmes Büffelleder

Nachteile: fällt eng aus, Torso sehr kurz, kaum Verstellmöglichkeiten, Außentaschen mit Handschuhen schwer zu öffnen, Zipper am Reißverschluss sehr klein, Protektoren drücken leicht

Bewertung Material-Kombination: Büffelleder an exponierten Stellen wie Schultern, Ärmeln und Seiten ergänzen den großen Textilbereich sinnvoll.

Fazit: Durch das geschmeidige Büffelleder macht die Bogotto Tek-M einen sehr angenehmen ersten Eindruck, die sehr knackige Passform, wenig Verstellmöglichkeiten und schwierige Bedienung kosten aber Punkte.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Course Boomer

  • Preis: 129,99 Euro
  • Größen: XS bis 3XL
  • Farben: Schwarz, Braun
  • Gewicht: 1,56 kg (Größe S)
  • Zertifizierung: prEN 17092-3:2018, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Büffelleder und Polyester, Futter aus Polyester

Vorteile: sehr leicht und komfortabel, Protektorendecken großen Bereich ab und sind kaum zu spüren, sehr gute Bewegungsfreiheit, sehr günstig

Nachteile: etwas wulstige Passform, dadurch flatteriges Gefühl ab etwa 80 km/h, kleine Reißverschluss-Reiter, Schaumstoff-Attrappe statt Rückenprotektor, wenig Verstellmöglichkeiten, dünstet im Neuzustand stark aus, kein Verbindungsreißverschluss, keine Belüftungsöffnungen

Bewertung Material-Kombination: Großflächiges Leder wird durch komfortfördernde Textilflächen ergänzt.

Fazit: Die lässig gestaltete Course Boomer ist zeitweise bereits ab 59,99 Euro zu haben. Sie ist extrem leicht und weich, schafft es aber trotz eingedruckter AA-Zertifizierung nicht, ein wirkliches Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

MOTORRAD-Urteil: ausreichend

Dainese Super Rider D-Dry

  • Preis: 429,95 Euro
  • Größen: XS bis 3XL
  • Farben: Schwarz, Schwarz/Grün
  • Gewicht: 2,07 kg (Größe 48)
  • Zertifizierung: prEN 17092-4:2017, Level A
  • Herstellungsland: Bosnien und Herzegowina
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyamid und Elasthan, Futter aus Polyamid und Polyester, Schulterplatten aus Aluminium

Vorteile: reißfestes Mesh-Gewebe, Vorbereitung für Brustprotektoren, sehr viel Liebe zum Detail, komfortables und sehr gut funktionierendes Thermofutter mit wasserdichter D-Dry-Membran, sinnvoll dimensionierte Ärmelöffnungen, Ärmellänge und -krümmung sehr gut

Nachteile: dick gepolsterte Level-1-Hartschalenprotektoren an Schultern und Ellbogen, Weitenverstellung mit Druckknöpfen, niedriger Kragen

Bewertung Material-Kombination: Dank Mesh bei Bedarf luftig und bequem, dank Leder trotzdem abriebfest.

Fazit: Die Dainese Super Rider ist eine alltagstaugliche Sportjacke, die bei Hitze, Kälte und selbst Nässe sehr gut funktioniert. Für Punktabzug sorgen die Hartschalenprotektoren und die vielen unpraktischen Druckknöpfe.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Held Jester

  • Preis: 429,95 Euro
  • Größen: S bis 3XL
  • Farbe: Schwarz/Braun
  • Gewicht: 2,58 kg (Größe S/46)
  • Zertifizierung: FprEN 17092-3:2018, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder und Armalith, Futter aus Polyester und Baumwolle

Vorteile: sehr angenehmes Leder, Stoff-Labyrinth hinter Frontverschluss lässt sich seitlich verstauen, Innenseite für Held-eigenes Futter vorbereitet, Kragen hochstellbar, praxisgerechte Zipper

Nachteile: relativ schwer und sperrig, Protektoren bei niedrigen Temperaturen unkomfortabel, kein Stretch, Thermofutter nur gegen Aufpreis, wenig praxisgerechte Weitenverstellung

Bewertung Material-Kombination: Die Kombination aus Leder und Textil dient vornehmlich der Optik. Das Leder besitzt bereits Stretchanteile, zusätzlichen Komfort bietet das Armalithgewebe daher nicht.

Fazit: Weiches Leder und Magnete an Kragen und Frontverschluss gefallen, doch im Praxiseinsatz wirkt die Held Jester schwer, sperrig und überdimensioniert. Der Textilanteil ist abriebfest, bietet sonst aber kaum spezifische Vorteile.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

iXS Tour LT ST

  • Preis: 349,95 Euro
  • Größen: 48 bis 60 plus Kurz- und Langgrößen
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 1,98 kg (Größe S)
  • Zertifizierung: prEN 17092-4:2017, Level A
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyamid und Elasthan, Futter aus Polyester

Vorteile: Belüftungsöffnungen an Oberarm und Rücken, herausnehmbare Solto-Tex-Membrane, verstellbare Protektoren, weicher Kragen, großer Stretchanteil an Ärmeln, Reflektor, langer und weich gepolsterter Übergangsbereich zur Hose, Verbindungsreißverschluss

Nachteile: wenig Stretch am Torso, keine Weitenregulierung, Druckknöpfe an Ärmelenden, Protektoren bei niedrigen Temperaturen unkomfortabel

Bewertung Material-Kombination: Das großflächige, abriebfeste Leder wird am Torso und Innenarmbereich durch luftiges bzw. stretchiges Textil ergänzt.

Fazit: Die leichte iXS Tour LT ST sitzt sportlich-knackig, dies beeinträchtigt trotz großzügigem Stretchanteil an den Ärmeln Komfort und Beweglichkeit. Dafür punktet sie mit Detaillösungen wie dem komfortablen Kragen.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Rebelhorn Vandal Air

  • Preis: 399,00 Euro
  • Größen: 44 bis 62
  • Farben: Schwarz
  • Gewicht: 2,58 kg (Größe 46)
  • Zertifizierung: EN 17092-3:2020, Level AA
  • Herstellungsland: Pakistan
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder und Polyamid, Futter aus Polyester und Elasthan

Vorteile: breites Größenspektrum, angenehm weiches Leder, viele Taschen, großzügiges Stretchmaterial, wind- und wasserdichte Softshell-Weste integriert, Level-2-Gelenkprotektoren, an Ellbogen höhenverstellbar, Leder teilweise perforiert

Nachteile: anfangs leicht unangenehmer Geruch, Perforation nicht sauber gestanzt, teils sehr eng, Beweglichkeit dadurch leicht eingeschränkt, kein richtiges Thermofutter, nicht für kühleres Wetter

Bewertung Material-Kombination: Die Kombination aus Leder und Textil sieht toll aus, leider bietet das Textilgewebe aber nicht den benötigten Stretchanteil.

Fazit: Die polnische Marke Rebelhorn bietet mit der Vandal Air eine sportliche, luftige und sichere Jacke für warmes Wetter. Leichte Verarbeitungsmängel und die zu knackige Passform trübenallerdings den ansonsten sehr guten Eindruck.

MOTORRAD-Urteil: gut

Richa Terminator

  • Preis: 389,99 Euro
  • Größen: XS bis 4XL
  • Farben: Schwarz, Schwarz/Weiß, Schwarz/Rot
  • Gewicht: 2,25 kg (Größe S)
  • Zertifizierung: prEN 17092-4:2018, Level A
  • Herstellungsland: Vietnam
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyester und Polyamid, Futter aus Polyester

Vorteile: Textil und Leder angenehm weich, sehr angenehmer Protektorensitz, vorbereitet für Brustprotektoren, komfortabler Kragen, ordentliche Bewegungsfreiheit, trotz sportlicher Passform komfortabel, zwei Verbindungsreißverschlüsse

Nachteile: niedriger Kragen ohne Weitenverstellung, Ärmelenden ohne Weitenverstellung, keine Belüftungsöffnungen, Reißverschlüsse der Taschen sehr kurz, Futter sitzt nicht sehr präzise

Bewertung Material-Kombination: Die Verteilung der verschiedenen Materialien bringt Sicherheitsvorteile und sieht gut aus, mehr Belüftung wäre aber möglich.

Fazit: Die sehr hübsch gestaltete Terminator kombiniert Leder, Textil und Hartplastik zu einer sportlichen und komfortablen Jacke. Mit Belüftungsöffnungen, Thermofutter und Verstellmöglichkeiten wäre sie ganz vorne dabei.

MOTORRAD-Urteil: gut

Zusammenfassung der Motorrad Sommerjacken 2025

Die Motorrad-Sommerjacken 2025 zeigen, wie unterschiedlich Komfort, Schutz und Funktion je nach Einsatzbereich ausfallen können. Während die Macna Orcano 2.0 mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem hitzegeplagte Stadtfahrer anspricht, bietet die Modeka Khao Air II durch ihre integrierte Membran echte Touring-Qualitäten und Allround-Tauglichkeit. Rev’it Swiftblade überzeugt mit sportlicher Optik und doppelter „AA“-Zertifizierung, richtet sich aber klar an Performance-orientierte Fahrer. Die Scott X-Tream Air punktet mit hochwertiger Haptik und viel Komfort - ideal für Abenteuerlustige und Naked-Bike-Fans.

Überblick über weitere getestete Motorradjacken

Die folgende Tabelle bietet einen zusammenfassenden Überblick über weitere im Test berücksichtigte Motorradjacken:

Produkt Punkte Günstigster Preis (ca.)
Touratech Compañero ULTIMATE 97 1.999,00 Euro
Touratech Compañero Rambler 96 549,51 Euro
Spidi Allroad H2Out 96 501,42 Euro
Stadler Free Sport Pro 96 1.438,98 Euro
Rukka Rapto-R 96 989,95 Euro
Rukka Realer 96 936,70 Euro
Stadler Tour Evo 95 1.549,00 Euro (UVP)
Stadler Treasure Pro 95 1.549,00 Euro
iXS HORIZON-GTX 94 450,00 Euro
Rukka Armagate 93 670,10 Euro
Spidi Mission-T H2Out 93 519,95 Euro
Spidi Hard Track 3 H2Out 92 509,92 Euro
Modeka Hydron 92 264,44 Euro
Büse Porto 92 199,95 Euro
Modeka Panamericana 92 283,41 Euro
Spidi Frontier 91 305,92 Euro
iXS Tour LT Montevideo-Air 2.0 91 59,00 Euro
Büse Open Road Evo 90 51,24 Euro
Held Luca 90 249,95 Euro

Honda Rennbekleidung

Für Motorradbegeisterte, die sowohl in puncto Leistung als auch Stil das Beste verlangen, sind die Honda-Rennbekleidung und -Ausrüstung in der Leather Collection ein Beweis für Exzellenz. Honda-Zahnräder, die in der Lederkollektion eine herausragende Rolle spielen, ergänzen die Rennlederausstattung nahtlos. Wir präsentieren Honda-Rennleder und Honda-Rennbekleidung in bester Qualität und echtem Leder, einschließlich Anzügen, Jacken, Hosen, Handschuhen und Stiefeln, die optimal zu Ihrem Honda-Motorrad passen!

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