Honda Motorrad Leasing: Erfahrungen und Überlegungen

Die Frage, ob man sich ein Motorrad leasen soll, beschäftigt viele. Besonders für junge Fahrer mit begrenztem Budget kann Leasing eine attraktive Option sein. Doch was sind die Vor- und Nachteile, und welche Erfahrungen haben andere Motorradfahrer mit dem Leasing gemacht?

Leasing vs. Finanzierung: Ein Vergleich

Oft wird Leasing mit einer Finanzierung verglichen. Hier sind die wesentlichen Unterschiede:

  • Leasing: Man zahlt eine monatliche Gebühr für die Nutzung des Fahrzeugs. Nach Ablauf der Leasingdauer gibt man das Fahrzeug zurück oder kauft es zu einem vorher vereinbarten Preis.
  • Finanzierung: Man zahlt das Fahrzeug in Raten ab und wird am Ende der Laufzeit Eigentümer.

Einige Stimmen im Netz raten von Leasing im Privatbereich ab. Warum sollte man eine teure "Mietgebühr" bezahlen? Nach x Monaten/Jahren ist das Produkt weg und das Geld ebenfalls. Für viele wäre das unlogisch und Geldverschwendung. Bei einer Finanzierung wäre das gleiche Geld angelegt und nicht verschwendet. Danach kann man -wie auch beim Leasing- kaufen (wenn man noch eine Schlussrate hat) und das Produkt behalten; notfalls wieder gut verkaufen. Beim Leasing ist der anschließende Kauf zumeist teurer.

Leasing ist bei vielen Menschen populär, da diese sich etwas gönnen und nicht binden wollen. Es muss ja immer das Neueste und Beste sein. Klar kann man sparen, aber oftmals benötigt man etwas sofort oder kann nicht 10-20 Jahre sparen. Es kommt ja auf das Einkommen an. Du musst Dir das selbst ausrechnen.

Erfahrungen mit Motorrad Leasing

Einige Motorradfahrer haben bereits Erfahrungen mit dem Leasing gemacht. Hier sind einige Einblicke:

  • Gewerbliches Leasing: Ein Nutzer berichtete von einem gewerblichen Leasing einer DR 650 in den 90er Jahren. Die Konditionen für Privatleasing seien oft schlechter.
  • Kilometervertrag vs. Restwertvertrag: Es gibt zwei Hauptarten von Leasingverträgen: Kilometerverträge und Restwertverträge. Bei Kilometerverträgen zahlt man für die gefahrenen Kilometer, während bei Restwertverträgen ein vorher festgelegter Restwert am Ende der Laufzeit erreicht werden muss. Kilometerverträge sind kalkulierbarer.
  • Unfall während der Leasingzeit: Ein Unfall während der Vertragslaufzeit ist dank Vollkaskopflicht im Vertrag unproblematisch.
  • Problemloses Privatleasing: Andere Nutzer berichten von problemlos verlaufenem Privatleasing ohne Nachforderungen trotz Gebrauchsschäden.

Vollkaskopflicht und Versicherungskosten

Ein wichtiger Aspekt beim Leasing ist die Vollkaskopflicht. Die Leasingfahrzeuge müssen vollkaskoversichert sein und du willst nicht wissen wie hoch die Versicherungsprämien dann bei einem 18 jährigen Führerscheinanfänger ist.

Flexibilität und Fahrzeugwechsel

Wenn man regelmäßig die Fahrzeuge wechselt, könnte es interessant sein.

Kauf am Ende der Leasingzeit

In allen Leasingverträgen steht, das der Leasingnehmer den Gegenstand zu dem Preis kaufen kann, den der Leasinggeber zu dem Zeitpunkt aufruft. Der Restwert wird bei Vertragsabschluß festgelegt. Das muss so sein weil vom Vertragsrecht es vorgeschrieben ist.

Grundsätzlich kann die Leasinggesellschaft mit ihrem Eigentum verfahren wie sie will, öfters gibt es aber Wege das Fahrzeug herauszukaufen. Allerdings hat sich dabei in den letzten Jahren ein neues Problem aufgetan, und das ist die fehlende Möglichkeit für die Leasing die Garantie-/Gewährleistungsansprüche eines privaten Verbrauchers rechtssicher auszuschließen. Denn der Leasinggeber ist immer ein Unternehmen und würde bei Verkauf einem Privatmann (Verbraucher) ggü. haften (müssen). Hat man selbst oder im Verwandten- / Freundeskreis eine Firma welche im Sinne des Verbraucherschutzes "Unternehmer" ist kann diese als Käufer auftreten und die Haftung wirksam ausschließen. Darauf lässt sich die Leasing i.d.R.

Leasing als Alternative zur Finanzierung

Leasing ist vergleichbar mit einer "Ballonfinanzierung" ... also 3Jahre eine niedrige Rate zahlen und zum Schluss eine fette Restrate übrig haben. Dabei entspricht die monatliche Rate etwa dem Wertverlust in den ersten 3 Jahren. Voraussetzung ist immer eine knitterfreie Fahrt. Aber auch dafür gibt es Möglichkeiten im Kreditvertrag. Letztendlich ist alles eine Frage der Pfennigfuchserei. Kreditverträge grundsätzlich zu verteufeln ist Unsinn.

Leasing ist vom Grundsatz her was ganz anderes wie eine Finanzierung. Beim Leasing kannst du das Teil nach Ablauf des Vertrages nicht vertickern, da es dir gar nicht gehört. der kalkulierte restwert ist i.d.r. um einiges höher als der marktwert..... du umgehst dann auf diesem wege die mehrkosten für evtl. zuviel gefahrene kilometer und sonstige optische macken (bzw. du landest dann bei der o.g. für eine privatperson ist leasing eine sehr teure finanzierung. wenn dieser umstand aber der grund für ein leasing sein sollte, dann sollte man sich überlegen, ob man sich nicht schon übernommen hat.

Vor- und Nachteile des Motorrad Leasings

Hier eine Übersicht der wichtigsten Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Niedrigere monatliche Raten im Vergleich zur Finanzierung Fahrzeug gehört nicht dem Leasingnehmer
Möglichkeit, immer das neueste Modell zu fahren Zusätzliche Kosten bei Überschreitung der vereinbarten Kilometer
Kein Wertverlustrisiko Verpflichtung zur Vollkaskoversicherung
Planbare Kosten Eingeschränkte Flexibilität bei Umbauten und Anpassungen

Abschließend lässt sich sagen, dass die Entscheidung für oder gegen ein Motorrad Leasing von den individuellen Umständen und Präferenzen abhängt. Es ist wichtig, die verschiedenen Angebote sorgfältig zu prüfen und die Vor- und Nachteile abzuwägen.

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