Horst Lichter ist in Deutschland vor allem als Fernsehkoch und Entertainer bekannt. Seine herzliche Art und sein markanter Schnurrbart sind sein Markenzeichen. Doch abseits der Fernsehkameras verbirgt sich eine andere Leidenschaft des Multitalents: Motorräder. Diese Sammelleidenschaft ist nicht nur ein Hobby, sondern auch ein Spiegelbild seiner Persönlichkeit und seines Lebenswegs.
Die Motorradsammlung von Horst Lichter
Horst Lichter, geboren am 15. Januar 1962 in Nettesheim, Deutschland, ist nicht nur durch seine Kochshows und sein charakteristisches Lachen bekannt, sondern auch durch seine Authentizität und Lebensfreude. Diese Eigenschaften, gepaart mit seiner Leidenschaft für Geschichte und Technik, spiegeln sich in seiner Liebe zu Motorrädern wider.
Die Sammlung von Horst Lichter ist vielfältig und umfasst Motorräder verschiedenster Epochen und Stile. Sie reicht von frühen Modellen des 20. Jahrhunderts bis hin zu modernen Klassikern, die die Entwicklung der Motorradtechnik und -ästhetik durch die Jahrzehnte hindurch illustrieren. Jedes Stück in seiner Sammlung wurde sorgfältig ausgewählt und hat seinen festen Platz in Lichters Herz und Garage.
Besondere Stücke in der Sammlung
Unter den Motorrädern in Horst Lichters Sammlung finden sich echte Schätze, die durch ihre Seltenheit und ihren historischen Wert hervorstechen. Darunter sind beispielsweise Modelle, die in begrenzter Stückzahl produziert wurden oder die bedeutende technische Innovationen ihrer Zeit repräsentieren. Ein besonderer Fokus von Horst Lichters Sammlung liegt auf den technischen Highlights und Innovationen, die die Motorräder bieten. Von revolutionären Motorkonstruktionen über einzigartige Federungssysteme bis hin zu wegweisenden Designmerkmalen - jedes Motorrad in der Sammlung zeichnet sich durch besondere technische Eigenschaften aus.
Für Horst Lichter ist seine Motorradsammlung mehr als nur ein Zeitvertreib. Sie ist Ausdruck seiner Persönlichkeit, seiner Geschichte und seiner Werte. Jedes Motorrad erzählt eine eigene Geschichte und steht für einen bestimmten Moment in Lichters Leben. Die Sammlung symbolisiert auch seine Anerkennung für Handwerk, Geschichte und Technologie.
In der Sammlung von Horst Lichter gibt es einige herausragende Stücke, die sowohl durch ihre Geschichte als auch durch ihre technischen Merkmale beeindrucken.
Die Pflege einer so umfangreichen und wertvollen Motorradsammlung erfordert Zeit, Wissen und Hingabe. Horst Lichter legt großen Wert darauf, jedes Motorrad in bestem Zustand zu halten. Dies beinhaltet regelmäßige Wartungen, Restaurierungen und die sorgfältige Konservierung historischer Originalteile.
Horst Lichters Sammlung ist nicht nur eine Ansammlung von Maschinen, sie ist eine Sammlung von Geschichten, Erinnerungen und Träumen. Jedes Motorrad hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Geschichte und eine besondere Bedeutung für Lichter. Diese emotionalen Bindungen entstehen aus gemeinsamen Erlebnissen, sei es eine besondere Fahrt, die Restaurierung des Motorrads oder die Jagd nach einem seltenen Modell über Jahre hinweg. Lichter betrachtet seine Motorräder als treue Gefährten, die ihn auf einer Reise durch das Leben begleiten. Sie erinnern ihn an die verschiedenen Etappen seiner Karriere, persönliche Herausforderungen und Siege.
Die Motorradsammlung von Horst Lichter ist ein lebendiges Museum, das die kulturelle und technische Entwicklung des Motorradfahrens widerspiegelt. Sie zeigt auf, wie Motorräder über die Jahrzehnte hinweg nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Ausdruck individueller Freiheit, Abenteuerlust und technischer Innovation waren. Lichters Sammlung umfasst Modelle, die wichtige Wendepunkte in der Geschichte des Motorradbaus markieren, und beleuchtet die Rolle, die Motorräder in der gesellschaftlichen Entwicklung gespielt haben. Von den frühen Tagen des Motorradfahrens, als es noch eine gewagte Neuheit war, bis hin zur heutigen Zeit, in der Motorräder Kultobjekte und Sammlerstücke sind, erzählt die Sammlung eine faszinierende Geschichte.
Während Horst Lichter in seiner Sammlung die Vergangenheit ehrt, blickt er auch neugierig in die Zukunft der Motorradwelt. Er interessiert sich für die neuesten Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität und der umweltfreundlichen Antriebstechnologien. Lichter sieht in der Evolution des Motorrads eine Chance, die Leidenschaft für das Motorradfahren mit dem Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu verbinden. Er ist überzeugt, dass die nächste Generation von Motorrädern nicht nur technisch innovativ, sondern auch umweltfreundlich sein wird. Durch seine Plattform möchte er das Bewusstsein für nachhaltige Mobilitätslösungen schärfen und zeigen, dass Tradition und Fortschritt Hand in Hand gehen können.
Horst Lichter und die Kawasaki Ninja H2
Horst Lichter ist einer der Paradies-Vögel unter den Fernseh-Köchen - und zudem ein großer Fan schneller Motorräder. Der neueste Zugang in seiner Garage bringt es auf 320 km/h. So schnell ist die neue Kawasaki, die nun auf den Markt kommt. Kürzlich hat der japanische Hersteller die Maschine mit der fortlaufenden Tankring-Nummer 001 für Deutschland an Lichter übergeben. Und damit ist der Gewinner der Goldenen Schlemmer-Ente 2008 und Bart-Träger des Jahres 2009 vermutlich der schnellste Fernsehkoch Deutschlands - zumindest auf der Straße.
Und Lichter schätzt rasante Gefährte in seinem Fuhrpark wie etwa einen Jaguar D-Type. Da muss die neue Ninja für ihn wie gerufen gekommen sein. Schon auf der Motorradmesse "Intermot 2014" in Köln hatte der Liebhaber von üppig Butter und Pferdestärken auf dem Kawasaki-Stand "Blut geleckt" und sich schließlich dazu entschieden, eine Ninja H2 zu kaufen. Der grüne Blitz kostet rund 25.000 Euro. Dafür bekommen die Kunden wie der berühmte TV-Koch ein kompromissloses Bike der Superlative geboten.
Für den Vortrieb sorgt ein Vierzylinder-Reihenmotor mit fast 1000 Kubikzentimeter Hubraum mit Kompressor-Technik. Sämtliche Komponenten der Kompressor-Technik hat Kawasaki selbst entwickelt und gefertigt - hier nutzt die vergleichsweise kleine Motorrad-Sparte das Know-how der Gasturbinen- und Luftfahrtsparten sowie der Technologie-Abteilung. Der in einem Alu-Gehäuse untergebrachte, nach dem Zentrifugalprinzip arbeitende Lader wird dabei über ein Planetengetriebe direkt von der Kurbelwelle angetrieben. Dabei erhöht das Planetengetriebe die Drehzahl des Verdichterrads auf das 9,18-fache der Kurbelwellendrehzahl. Bei Höchstdrehzahl des Motors (etwa 14.000 Umdrehungen pro Minute) dreht sich das Verdichterrad fast 130.000 mal pro Minute.
So pumpt die neue Ninja H2 200 PS bei 11.000 Umdrehungen ans fette 200er Hinterrad, mit entsprechender Staudruckaufladung durch den Fahrtwind sind sogar 210 PS möglich. Noch imposanter fällt das Drehmomentmaximum von 133,5 Newtonmetern aus.
Zur Anpassung der Motor-Charakteristik steht neben dem Normal- nur ein Regenmodus zur Verfügung, der die Höchstleistung des Motors um die Hälfte kappt und Gasgriff-Befehle deutlich zurückhaltender umsetzt.
Der 998-ccm-Reihen-Vierzylinder der Kawasaki Ninja H2 wird von einem hinter der Zylinderreihe zentral platzierten Kompressor zwangsbeatmet. Er leistet 210 PS und 133,5 Newtonmeter maximales Drehmoment.
Trotz 238 Kilogramm Gewicht biegt die Kawasaki Ninja H2 neutral und erstaunlich leichtfüßig in die Ecken. Die Traktionskontrolle eliminiert am Kurvenausgang zuverlässig überschüssiges Drehmoment.
Kawa bringt zunächst lediglich 50 Ninja H2 zum Stückpreis von 25 000 Euro nach Deutschland.
"Bares für Rares": Horst Lichter und das Kawasaki-Modell
Eigentlich ist Horst Lichter der Moderator von "Bares für Rares". Doch heute wäre er gerne Käufer gewesen. Der Grund: ein Motorrad. Das Objekt der Begierde war ein "Kawasaki KZ1300"-Modell. Kein Geheimnis: Horst Lichter ist leidenschaftlicher Motorradfahrer. Bisher brachte Christian das Zweirad Glück: Er fand das ungeöffnete Modell in einer "Zu verschenken"-Box.
"Das ist schon recht groß, wenn man es aufstellt", erkannte Detlev Kümmel, als er den Bausatz im Maßstab 1:8 näher betrachtete. Mehr Einblicke auf das Gefährt gab es jedoch nicht: Der Experte hätte die eingeschweißte Packung öffnen müssen, um zu erkennen, ob alle Teile vollständig sind und ob durch die lange Lagerung das Chrom auf dem Motor eventuell geschädigt wurde. "Das kann ich aber nicht prüfen, weil ich die Folie nicht zerstören möchte."
Spannende Details wusste der Experte dennoch zu berichten: "Das Modell aus dem Jahr 1997 ist einer der letzten Bausätze, der je rausgegangen ist." Im Jahr 1997 habe die Firma PMS nämlich Hongkong verlassen, da damals die Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik China stattfand. "Das macht den Bausatz besonders." Über 50 Euro würde sich Christian für das Motorrad freuen. Ob es sogar mehr werden würde? 120 bis 150 Euro nannte Detlev Kümmel.
Horst Lichter schaute derweil traurig drein: Er trauerte um das Gefährt, nachdem der Verkäufer in den Händlerraum verschwunden war. "Ist das eine Träne?", fragte ihn Detlev Kümmel verwundert. Horst Lichter reagierte ertappt: "Ich will aber nicht, dass man das sieht." Klar: Am liebsten hätte Lichter dieses Motorrad-Modell direkt selbst behalten.
"Ist denn heute schon Weihnachten?", entfuhr es den Händlern, als sie das originalverpackte Modell zu Gesicht bekamen. Als Christian Vechtel für die Kawasaki direkt 80 Euro vorschlug, wunderte sich Julian Schmitz-Avila.
Weitere Objekte bei "Bares für Rares"
Nicht auf Rädern, sondern auf Beinen kam das nächste Objekt daher: Ute und Benedikt suchten für ein Tier ein neues Zuhause. Mit der Tischglocke in Form einer Schildkröte wurden früher die Bedienstete gerufen. "Da bei mir keiner kommt, möchte ich sie nun verkaufen", verriet Ute lachend. Colmar Schulte-Goltz kam bei seiner Expertise für das hübsche Stück mit Goldanteilen auf 350 bis 400 Euro. Die Händler waren auf Anhieb verliebt in die Schildkröte, die zwischen 1950 und 1970 gefertig wurde, und alle stiegen ins Bieten ein. Für 400 Euro zog "Schildi" schließlich zu Markus Wildhagen.
Ebenso tierisch ging es weiter: Ein Gemälde mit Schafen hatten Alexandra und Anton dabei. Das sogenannte Ligaturmonogramm war zwar nicht mehr gut zu entziffern. Colmar Schulte-Goltz vermutete jedoch, dass es Julius Maurer war, der das Kunstwerk einst kreierte. Seine Expertise lag bei 1.200 bis 1.400 Euro. Für das Ölgemälde auf Leinwand zahlte Julian Schmitz-Avila schließlich 900 Euro.
Ein antikes Schild präsentierten Dirk und Manfred. Man hätte es nicht erwartet, aber: Die Expertise für den Dachbodenfund mit der Aufschrift "Öffentlicher Wetterdienst" lag bei 300 bis 400 Euro. Ein Preis, der wohl angemessen zu sein schien: Christian Vechtel ergatterte sich das besonders geformte Stück für 350 Euro.
Weiter ging es mit Schmuck: Für das hochkarätige Gold-Collier mit Brillanten konnte es laut Wendela Horz 4.000 Euro geben. "Da ist aber schwer was los, Donnerwetter", staunte auch Lisa Nüdling, als sie die Kette in ihren Händen wog. Sie würde sie jedoch umarbeiten, wie sie erklärte. Für 3.600 Euro konnte sie den Schmuck ersteigern.
Auch Kerstin und Roland hatten Glänzendes im Gepäck. Das Geschmeide wurde einst auf einer Versteigerung gekauft. Bei 4.500 Euro lag die Schmerzgrenze. Wendela Horz kam allerdings nur auf 3.600 bis 4.000 Euro. Die Händlerkarte nahm die Kandidatin trotzdem. Erfolgreich abschließen konnte sie das Geschäft jedoch nicht: Das um 1970 entstandene, kaum getragene Gold-Schmuckset mit Amethysten fand zu wenig Anklang, die Gebote fielen zu niedrig aus. Kein Deal!
Verwandte Beiträge:
- Horst Lichter Motorrad Norwegen: Abenteuer auf zwei Rädern
- Horst Lichter Motorrad Sammlung: Seltene Modelle & Einblicke
- Horst Krause Motorrad: Der Kult-Komiker und seine Maschinen
- Welches Motorrad fährt Horst Lichter? - Die Antwort!
- Fahrrad Oltmanns OHG: Unschlagbare Erfahrungen & Top-Service, die Sie kennen müssen!
- Mütze unter dem Fahrradhelm: Sinnvoll oder gefährlich?
Kommentar schreiben