HSV Fahrradhelm Test: Sicherheit und Kult im Fokus

Sicherheit ist beim Fahrradfahren das A und O. Ein guter Helm ist unverzichtbar. Vorbei der Gedanke an das Freiheitsgefühl und das wehende Haar. Aber ohne Schutz geht auch gar nicht!

Smarte Fahrradhelme im Test

Der Unit1 Faro wartet mit diversen Sicherheitsfunktionen auf. Der Unit1 Faro verspricht hier eine echte Revolution: außen schlank und schlicht, innen voller smarter Funktionen. Dazu gehören Blinker, Bremslicht und eine Steuerung bequem vom Lenker aus.

IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat den smarten Fahrradhelm von Unit1 im Praxistest geprüft. Weiterführende Informationen zum Test enthält der Testbericht auf IMTEST.de.

Funktionen und Eigenschaften des Unit1 Faro

  • Sichtbarkeit im Dunkeln: Auf der Vorder- und Rückseite befinden sich LED-Lichter mit einer Leuchtkraft von 500 Lumen. Dadurch ist der Fahrer in der Dunkelheit und auch bei größerer Distanz gut erkennbar.
  • Blinkerfunktion: Außerdem verfügt der Helm über eine Blinkerfunktion, gesteuert mit einer Fernbedienung am Lenker. Die Montage gelingt schnell per Gummiband.
  • App-Anbindung: Die Unit1-App ermöglicht den Zugriff auf verschiedene Daten wie Geschwindigkeit, Höhenmeter und Distanz. Das ist besonders für Nutzer praktisch, die weder Smartwatch noch Fahrrad-Navi nutzen.
  • Bremslicht: Ein Sensor erkennt Bremsvorgänge und aktiviert automatisch das Bremslicht. Das soll Auffahrunfälle verhindern. Die LEDs auf der Rückseite können individuell verschaltet werden.
  • MIPS-System: Ein MIPS-System (Multi Directional Impact Protection System) sorgt durch eine zweite Schale unterhalb der Außenschicht für zusätzliche Sicherheit im Verkehr. Im Falle eines Sturzes verteilt sich die Rotationskraft auf der beweglichen Innenschale.
  • Notruf-Funktion: Zusätzlich erkennt der Helm starke Stöße. Reagiert der Fahrer nicht, sendet die App einen Notruf mit GPS-Position an einen hinterlegten Kontakt.

Der breite Funktionsumfang fordert jedoch seinen Tribut: Die Technik macht den Helm mit 628 Gramm zum echten Schwergewicht. Das liegt mitunter am Akku. Gerade auf langen Strecken kann das den Tragekomfort deutlich einschränken.

Fazit zum Unit1 Faro

Der Unit1 Faro überzeugt mit durchdachten Sicherheitsfunktionen: Licht, Blinker, Bremslicht und Notruf machen ihn zum digitalen Schutzengel. Schwächen zeigt der Helm beim Komfort: Das hohe Gewicht und die geringe Belüftung machen ihn auf Dauer unangenehm - vor allem im Sommer.

Schuberth SR2: Testsieger in Sachen Sicherheit

Es hat schon fast Tradition, dass Helmtests mit Testsiegen und Empfehlungen für SCHUBERTH Helme einhergehen. Aber dass ein brandneuer SCHUBERTH Helm wie der SR2 unmittelbar nach Markteinführung zwei Vergleichstests in kurzer Folge hintereinander gewinnt, das ist auch für den Helmhersteller in Magdeburg ein Novum.

In der aktuellen PS Ausgabe 6-2016 ist dokumentiert, dass der SR 2 in fast jeder Hinsicht die Maßstäbe setzt. Der SCHUBERTH Supersporthelm wurde für seine absolute Beschlagfreiheit mit der maximal möglichen Punktzahl bedacht und verpasste in den Kategorien Schlagdämpfung sowie Geräuschentwicklung das Maximum um nur einen einzigen Punkt.

Jan-Christian Becker, CEO der SCHUBERTH Gruppe, freut sich über das erneute Top-Ergebnis: „Die Testsiege bestätigen, dass SCHUBERTH immer für einen Testsieg gut ist. Das gilt nicht nur für unsere aktuellen Neuheiten wie den SR2 und für den Adventure-Helm E1.

Hövding: Der Airbag-Helm für Radfahrer

Genau so ging es auch Anna und Terese. Im Jahr 2005 gab es in ihrem Heimatland Schweden die Debatte, dass es eine Helmpflicht für Erwachsene geben soll. Sie machten sich daraufhin Gedanken, da eine Pflicht das Problem nicht an der Wurzel packt. Wie wäre es also, wenn es einen Kopfschutz gäbe, den jeder gerne trägt? Der vielleicht auch noch sicherer wäre als ein herkömmlicher Helm? Der Gedanke ließ die beiden nicht mehr los. Im Rahmen ihrer Studienarbeit begannen sie, intensiv nach Alternativideen zum klassischen Helm zu suchen. Viele Ideen, Tests und Planungen später kam 2013 der erste Airbag für Radfahrer, der Hövding 1.0, auf den Markt. Seit 2019 ist mittlerweile bereits die dritte Generation erhältlich.

Funktionsweise des Hövding

Der Hövding wird wie ein Schal um den Hals getragen. Das einschränkende Gefühl mit einer harten, unflexiblen Schale auf den Kopf, die die Frisur ruiniert und lästige Druckstellen hinterlässt, ist damit vorbei: Der Hövding wird wie ein Schal um den Hals getragen. Mit dem integrierten BOA-System kann die Größe des Kragens individuell angepasst werden. Grundsätzlich kommt der Hövding im schlichten, schwarzen Design. Dieser Überzug ist bereits im Lieferumfang des Hövding dabei. Dazu gibt es aber auch weitere, farbenfrohe und ausgefallene Überzüge, damit der Hövding sich perfekt in den Look des Tages integrieren lässt.

Während der Entwicklung wurden mehrere tausend Tests gemacht und viele Stunden aktives Radfahren analysiert. Das Ergebnis aus beidem ist ein Algorithmus, der eine normale Radbewegung von einer Unfallbewegung unterscheiden kann. Der Hövding wird, sobald man auf dem Rad sitzt, aktiviert. Wenn dies geschehen ist, prüfen die integrierten Sensoren die Bewegung des Trägers 200 Mal pro Sekunde. Sollten die Sensoren eine Unfallbewegung feststellen, geht innerhalb von 0,1 Sekunden der Airbag auf und schützt den kompletten Kopf-, Hals- und Nackenbereich des Trägers. Der Airbag bleibt nach der Auslösung längere Zeit voll aufgeblasen, damit man auch vor Folgeaufprallen gut geschützt wird. Nach einigen Sekunden kann die enthaltene Luft langsam entweichen.

Wichtige Hinweise zur Nutzung

Grundsätzlich ist die Nutzung des Hövding sehr einfach, auch wenn er ein technisches Produkt ist. Der Hövding muss geladen werden, damit die Sensoren einwandfrei arbeiten können. Der Batteriestand kann einfach am Hövding abgelesen werden, und er gibt Signale, sobald der Stand gering ist. Wichtig ist allerdings, dass er nur auf dem Rad sitzend aktiviert wird. Sobald man am Ziel angekommen ist, muss der Hövding deaktiviert werden, erst dann kann man vom Rad absteigen.

Einsatzbereiche des Hövding

Hövding wurde für die Nutzung im urbanen Radverkehr konzipiert. Auf dem Hollandrad, Tourenrad, Fixie oder Faltrad ist die Nutzung daher kein Problem. Auch auf dem E-Bike (bis 25 km/h Unterstützung) bietet der Hövding den perfekten Schutz. Dagegen sollte der Hövding nicht beim Off-Road-Fahren, im BMX-Bereich, auf Lastenrädern, S-Pedelecs, E-Scooter oder abseits des Fahrrads verwendet werden.

Hövding ist ein treuer und sicherer Begleiter auf der Radtour, auf dem Weg ins Büro oder zum Supermarkt. Gerade im hektischen Verkehrschaos einer Großstadt, ist es ein sicheres Gefühl, auf den besten Kopfschutz zu setzen.

Der Kult um den HSV-Fahrradhelm

Der HSV sorgt für eine Helm-Geschichte. Im Mittelpunkt: Kult-Fan „Helm-Peter“ Dietz (77) und sein fast genauso kultiger Fahrradhelm in HSV-Farben. Der war Dienstag plötzlich verschwunden, als Dietz ihn an seinem Fahrrad hängen ließ. Trainer Tim Walter (46) und Profis zeigten Herz. Vor dem Training Donnerstag überreichte Kapitän Sebastian Schonlau (28) „Helm-Peter“, der kaum eine Einheit sausen lässt, einen neuen Kopfschutz. Und der ist noch kultiger als der alte.

Ein Helm, ein Honk, ein HSV. Seit Jahren duzt der Berufsrentner beim Training das kickende Vereinspersonal von der Seite an.

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