Hudora Fahrrad 16 Zoll Test: Alles, was Sie wissen müssen

Die große, weite Welt entdecken - das wollen nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten. Irgendwann ist es an der Zeit und die Kleinsten möchten sich selbst auf einem Fahrrad fortbewegen. In der heutigen Zeit geht das sogar noch schneller als früher. Aufgrund des frühen Beginns der Nutzung eines Laufrads werden die Kleinen viel schneller an das Fahrradfahren herangeführt.

Die Bedeutung der richtigen Fahrradgröße

Bevor man sich um Hersteller und vieles mehr kümmert, ist es wichtig, sein Kind auszumessen. Denn anders als geglaubt, ist nicht das Alter für die Fahrradgröße entscheidend, sondern die Schrittlänge unseres Nachwuchses. Die Fahrrad muss also zur Anatomie deines Kindes passen.

Leider werden die Fahrräder in den meisten Fahrradläden und Sportgeschäften nur nach der Größe (in Zoll) der Bereifung sortiert, doch die Rahmenhöhe kann bei diesen Fahrrädern von Modell zu Modell unterschiedlich sein. So kann ein 16 Zoll Kinderfahrrad eines Herstellers deinem Kind passen und ein Kinderfahrrad mit 16 Zoll eines anderen Herstellers noch nicht! Dann müsstest du bei diesem Hersteller zum Kinderfahrrad mit 14 Zoll greifen.

MERKE! Die Rahmenhöhe bzw. Mindestsattelhöhe sind das ausschlaggebende Maß, nicht die Größe (Zoll) der Bereifung! Denn nur wenn das Fahrrad passt - also das Kind mit den Ballen bequem den Boden erreicht, wenn es sitzt - kann es sicher damit fahren.

Größenempfehlungen

Ab wann ein Fahrrad passt, hängt weniger von seinem Alter als von seiner Körpergröße ab. Die Hersteller sind sich hier recht einig, die meisten Modelle werden für eine Körpergröße ab 105 cm und einer Innenbeinlänge ab 45 cm empfohlen. Alle Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Aber bei dieser Größe ist dein Kind wahrscheinlich um die 4 Jahre alt.

Fahrrad Größe:

  • 16 Zoll
  • ca. 105 - 120 cm Körpergröße
  • ca. 45 - 55 cm Beinlänge
  • ca. 4 - 6 Jahre Alter

Beachte, dass die Zoll Angabe hier wirklich nicht wichtig ist.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines Kinderfahrrads

Das Zubehör, welches für das Kinderfahrrad gekauft wird - oder vielleicht schon mein eurem Kinderfahrrad mitgeliefert wird - hängt vom Gelände ab, auf dem ihr unterwegs seid. Benötigt ihr geländegängige Reifen? Oder soll das Kinderfahrrad einen Gepäckträger für die Schultasche oder einen Korb mitbringen? Soll das Rad über eine gute Federung verfügen (bergiges Gelände)? Benötigt euer Kind einen Fahrradständer?

Eines darf aber auf keinen Fall fehlen: ein Fahrradhelm, Licht, Reflektoren und eine Klingel. Denn wenn das Kind am Straßenverkehr teilnimmt, geht Sicherheit vor.

Apropos Sicherheit beim Kinderrad: Gute Bremsen sind ein absolutes Must-have! Rücktrittbremsen sollte man möglichst vermeiden (schwach, späteres Umstellungsproblem)! Die meisten Hersteller verwenden Bremshebel vorne und auch hinten - diese Bremshebel sollten leichtgängig sein, sodass auch ein 3jähriges Kleinkind sie betätigen kann. Einige Hersteller bieten sogar unterschiedliche Farben für Vorder- und Hinterradbremse.

Auch beim Fahrrad spielt das Gewicht, vor allem bei leichten und zierlichen Kindern wie unserer großen Maus, eine wichtige Rolle.

Erst wenn wir wissen, welches Fahrrad und Zubehör wir möchten und zu unserem Kind passt, können wir uns im Fahrradladen, in Flohmärkten für Kinderfahrräder oder bei der Fahrrad-Versteigerung deiner Gemeinde umschauen.

Sicherheitsmerkmale

Die Verkehrssicherheit eines Kinderfahrrrades ist bei Fahranfängern, die noch unsicher sind und wenig Fahrpraxis haben, absolute Priorität.

  • ein Fahrradhelm
  • eine gut hörbare und leicht bedienbare Klingel
  • Licht vorne (Halogen- oder LED-Scheinwerfer)
  • Rücklicht - am besten auch mit Standfunktion
  • Reflektoren auf den Felgen
  • Gepäckträger, falls das Kind damit z.B.

Bekannte Hersteller und Modelle

Wir haben uns, wie auch schon bei unserer Suche nach dem besten Laufrad, wieder bei den bekanntesten Herstellern umgeschaut, darunter Cube, Woom, Easy Rider, Kokua, Puky, Hudora, Scott, Islabike u.a.

Immer noch ist das Puky eines des meistgekaufter Fahrräder, auch - oder gerade weil - dieser Herstellern vielen Eltern aufgrund der überall erhältlichen Laufräder (ja wirklich überall, sogar im Baumarkt!) ein Begriff ist. Und auch das Puky Kinderfahrrad war unserer großen Maus zu schwer, sodass sie kaum das Gleichgewicht halten konnte und damit nicht sicher unterwegs wäre.

Hudora Kinderfahrräder

Das Kinderfahrrad kann so lange gefahren werden, solange das Fahrrad dem Kind nicht zu klein ist. Das maximale Benutzergewicht liegt jedoch bei 30 kg. Das Fahrrad ist ganz in den Farben blau/grün gehalten. Ohne große handwerklichen Geschicke war es möglich, das Fahrrad zusammen zu bauen.

Auch bei schlechtem Wetter werden die Kinder nicht so schnell schmutzig, denn das Kinderfahrrad von Hudora ist mit Schutzblechen vorne und hinten ausgestattet. Der Lenkeraufprallschutz ist eine Sicherheitsvorkehrung um insbesondere das Gesicht bei einem Aufprall zu schützen.

Das HUDORA 16" Kinderfahrrad überzeugt durch Stabilität und Sicherheit. Darüber hinaus punktet es mit durchdachtem und funktionalem Design. Durch die freundlich helle Farbgebung ist es im Straßenverkehr für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar und trifft ganz den Geschmack der kleinen Fahrer.

Ein Aufprallschutz am Lenker sorgt für Schutz bei möglichen Stürzen und die Sicherheitshandgriffe für festen Halt am ergonomisch geformten Lenker. Die abnehmbaren Stützräder geben den kleinen Fahrern zusätzliche Sicherheit und Festigkeit beim Fahren - so lange bis sie das Gleichgewicht selbst halten können.

Dank Vorderrad- und Rücktrittbremse kann schnell und sicher reagiert werden. Die Fahrradkette ist von einem geschlossenen Kettenkasten umgeben und so besonders gut vor Umwelteinflüssen geschützt. Gleichzeitig dient der Kettenkasten gemeinsam mit den Schutzblechen als Schmutzfänger für die Kleidung.

Ausstattung des Hudora 16" Kinderfahrrads:

  • Stahlfelgen mit Luftbereifung
  • Vollständig geschlossener Kettenkasten
  • Vorderradfelgenbremse mit Bremshebel auf der rechten Seite
  • Rücktrittbremse
  • Kugelgelagertes Tretlager
  • Schutzbleche vorne und hinten
  • Sicherheitshandgriffe
  • Lenkeraufprallschutz
  • Klingel

Puky Kinderfahrräder

Puky war jahrzehntelang das Synonym für Kinderfahrrad und hat ganz viel Einfluss auf die Entwicklung kindgerechter Fahrräder gehabt. 16 Zoll ist schon immer eine der Puky Größen und deshalb gibt es viele verschiedene 16 Zoll Räder von Puky. Welches passt zu dir und deinem Kind?

Das Puky Z 6 ist das Einsteigerrad mit einem robusten Stahlrahmen. Kürzlich hat Puky das Design zwar ein wenig überarbeitet aber eigentlich wird diese Modell seit Ewigkeiten gebaut und hat sich millionenfach bewährt.

Alle drei kommen in Vollausstattung mit integriertem Gepäckträger, Schutzblechen, Rücktrittbremse, Ständer und Klingel. Nur ein Licht gehört bei den 16 Zoll Fahrrädern noch nicht zur Ausstattung. Die klassische Geometrie mit aufrechter Sitzposition ist perfekt für Kinder geeignet.

Das Puky ZL 16 Alu soll sich genau dieser Problematik annehmen. Hier ist der Rahmen nicht aus Stahl sondern (wie der Name bereits andeutet) aus Alu. Das resultiert in der Tat in einem geringeren Gewicht.

Das Puky ZLX 16-1 Alu ist Pukys Interpretation eines Mountainbikes. Mit dicken Stollenreifen einem sportlichen Rahmen und ohne Gepäckträger ist es auch einem Ausritt ins Gelände gewachsen.

Woom Kinderfahrräder

Mit dem ADAC Newsletter immer top informiert!Praxis-Tipps für Eltern Vor dem Kauf eines Kinderfahrrads ist es immer von Vorteil, die Kleinen beim Fachhändler Probe sitzen zu lassen und das Rad zuvor richtig einzustellen.

Dabei sollten Sattelhöhe, Lenkerposition und die Erreichbarkeit der Bremshebel so eingestellt sein, dass diese vom Kind einfach bedient werden können. Radfahren bedeutet auch, den ein oder anderen Sturz zu erleben. Deshalb ist das Tragen eines gut sitzenden Fahrradhelms immer unerlässlich. Sollten Bedenken wegen möglicher Schadstoffe in den Lenkergriffen bestehen, können diese immer im Fachhandel getauscht werden.

Laufräder als Vorbereitung

Ideal für die ersten Abenteuer sind Laufräder. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter losdüsen, ohne dass Mama oder Papa ständig hinterherlaufen müssen. Laufräder sind für Kleinkinder ein erster kleiner Schritt in die Eigen- und Selbstständigkeit. Denn die Kleinen sitzen nicht mehr im Kinderwagen oder laufen an der Hand von Mama und Papa, sondern begeben sich auf kleine Entdeckungsreisen - natürlich im Blickfeld der Eltern.

Sie erfahren damit eine ganz neue Art und Weise der Fortbewegung. Dabei lernen die Kids nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen. Das ist auch der Grund, warum Kinderlaufräder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten.

Empfehlenswerte Laufräder

Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund.

Das sportliche Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen: Das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher.

Das Kettler Speedy ist das richtige Laufrad für Kinder, die es schneller mögen und sich bereits sicher mit Laufrädern fortbewegen können. Wenn Ihr Nachwuchs eher vorsichtig ist, sollten Sie lieber ein anderes Laufrad wählen.

Das Woom 1 ist was für den großen Geldbeutel und von seiner Geometrie her genau auf die Bedürfnisse kleiner Kinder abgestimmt. Es sorgt mit besten Komponenten, einem sehr leichten Rahmen, einer speziellen Hinterradbremse und einem breiten Lenker für viel Fahrspaß.

Stiftung Warentest und Schadstoffe

Im jüngsten Test der Stiftung Warentest sind von 13 getesteten Kinderlaufräder ganze zehn aufgrund zu hoher Schadstoffbelastung durchgefallen, darunter auch unser Testsieger Puky LR M (Test 12/2021).

Allerdings ist die Nutzung von Laufrädern unserer Ansicht nach nicht Kleinkinderspielzeug-typisch - oder anders gesagt, kaum ein Kind wird auf die Idee kommen, einen Sattel oder einen Reifen in den Mund zunehmen und darauf herumzukauen. Tatsächlich fand die Stiftung Warentest die meisten Schadstoffe in den Sätteln oder den Reifen, nicht dagegen an den Handgriffen.

Einige Hersteller haben auf den Test der Stiftung Warentest mit Verkaufsstopps reagiert und bieten teilweise Ersatz an. So erhalten Käufer des Puky LR M vom Hersteller auf Anfrage kostenlos einen neuen Sattel (auf dieser Seite können Sie einen Austauschsattel anfordern).

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