Dieser Artikel beleuchtet einige interessante und ungewöhnliche Fakten rund um das Thema "Huhn auf Motorrad". Von einem freilaufenden Huhn in Deutschland bis hin zu den Herausforderungen für Motorradfahrer am Nürburgring - hier finden Sie eine bunte Mischung an Informationen.
Ilse, das wanderlustige Huhn
In Noithausen, Deutschland, ist ein Huhn namens "Ilse" zu einer kleinen Berühmtheit geworden. Eigentlich ist das Tier auf der kleinen Farm der Familie Haumann zu Hause, mit rund 70 weiteren Hühnern unterschiedlicher Rassen.
Doch die Legehenne der Art „Lohmann Brown“ geht gern eigene Wege. „Sie hat gern ihre Ruhe und sucht sich ihre Plätze in der Umgebung“, sagt Susanne Haumann, die ein Herz für die gefiederten Tiere hat. „Sie baut sich schon mal Nester, zum Beispiel in der Böschung am Bahndamm“, sagt Susanne Haumann.
Auch bei Kindern ist das Huhn bekannt: In den vergangenen Monaten war für einige Pänz der nahen Grundschule quasi jeden Tag „Ostern“: Sie sind am Bahndamm und an anderen Grünflächen in der Umgebung auf Eiersuche gegangen - und nicht selten fündig geworden. „Die Kinder sind begeistert“, sagt Haumann.
Die Noithausener nehmen‘s mit Humor, wenn‘s auf dem Bürgersteig mal wieder gackert. Viele Dorfbewohner wissen schließlich, was die freilaufenden Tiere im Garten der Haumanns leisten. Sie legen jede Menge Eier - Legehuhn „Ilse“ allein fünf bis sechs pro Woche.
Trial-Motorradfahren als Therapie für Autisten
Der 15-jährige Pascal aus Lahr ist Autist. Im Trial-Training beim Automobil- und Motorradclub Unterer Breisgau geht er aufs Ganze und ist dabei über sich hinausgewachsen. Mit Helm, Handschuhen und Protektoren gesichert, kann es losgehen: Pascal steigt auf die Fußrasten des Trial-Motorrads und dreht im Trialsportcenter des Automobil- und Motorradclubs (AMC) Unterer Breisgau in Herbolzheim die ersten Runden zum Warmwerden. Souverän fährt er über Erdhügel und balanciert im Stehen durch den unwegsamen Parcours.
Eigentlich vermeidet Pascal herausfordernde Situationen und fühlt sich unwohl, wenn zu viele Menschen um ihn herum sind. Der Schüler lebt seit seiner Kindheit mit einer milden Autismus-Spektrum-Störung und besitzt eine Inselbegabung im Schach. Im sozialen Miteinander hat er aber Schwierigkeiten.
Balancegefühl und Konzentration sind für die Fahrt im Gelände gefragt. Der Sport hat ihm geholfen, Selbstvertrauen zu gewinnen um im Schulalltag besser zurechtzukommen“, erzählt Pflegemutter Femita Huhn. Hier kann er in seinem eigenen Rhythmus trainieren und hat Spaß daran, etwas zu versuchen, was er noch nicht kann.
Gepackt hat ihn die Leidenschaft bei einem Schnuppertag im September 2020 im Trialsportcenter Herbolzheim. Damals suchte Pascal nach der coronabedingten Schließung seines Turnvereins nach einem anderen sportlichen Ausgleich. Seitdem trainiert er hier jede Woche, vorerst ohne sportliche Ambitionen.
Schließlich verbessert das Training nicht nur Pascals Fitness und Körperbeherrschung, es hilft ihm auch zu einer guten Selbsteinschätzung und steigert sein Selbstwertgefühl. „In der Gemeinschaft hilft man sich, jeder ist für jeden da“, berichtet Bernd Willm.
Dieses und drei weitere Trial-Motorräder, davon zwei mit Elektro-Antrieb, hat der Verein mit finanzieller Unterstützung des ADAC Südbaden zur Förderung der Jugend angeschafft. Damit können Kinder und Jugendliche ohne eigenes Trial-Motorrad kostenfrei trainieren.
Der Osterhase auf dem Berliner Roller
Der Osterhase lässt Kinderherzen höher schlagen. Ich fahre mit dem Berliner Roller. Das ist ein Original DDR-Fahrzeug von 1959 mit Hänger. Wenn ich über die Lande fahre, wissen die Leute eigentlich schon, wann der Osterhase auftaucht. Dann halten sie sich mit den Kindern vor dem Grundstück auf oder hören auf mein Hupen.
Der Osterhase würde sich manchmal wünschen, dass die Kinder etwas zurückhaltender wären und auch mit weniger zufrieden sind. Es gibt Beispiele, wo Kinder mehrmals Süßigkeiten vom Osterhasen holen und zum Schluss einige Kinder nichts bekommen, weil der Korb vom Osterhasen leer ist. Diese Kinder sind natürlich traurig.
Motorradfahrer am Nürburgring: Eine Diskussion
Es ist in dieser „Touristenfahrer“-Saison Realität: Motorradfahrer sind als Teilnehmer an den offiziellen „Touristenfahrten“, die von der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, einer Tochter der Nürburgring Holding GmbH veranstaltet werden, in 2025 auf der „Nordschleife“ nicht mehr zugelassen. Man weist ihnen ein anderes „Spielfeld“ zu. Die betroffenen Motorradfahrer fühlen sich diskriminiert und fragen: Warum?
Sie würden natürlich einer Trennung von Automobilen und Motorrädern durch die Zuteilung von jeweils unterschiedlichen Zeitzonen nicht widersprechen, ihr nur zu gerne zusprechen! Aber warum werden sie als Teilnehmer an den „Touristenfahrten“ ganz ausgeschlossen, obwohl sie doch bisher schon die gleichen Gebühren wie die Autofahrer zahlen mussten?
Motor-KRITIK hat versucht eine Antwort zu finden, weil diese Art, mit einer Argumentation, die schon Jahrzehnten die Gleiche ist, ohne jemals umgesetzt worden zu sein, nun jetzt scheinbar „plötzlich und unerwartet“ verkündet wurde. Außer Motor-KRITIK scheint sich auch kaum jemand für die wirklichen Hintergründe zu interessieren.
Niedersachsens Landwirtschaft im Fokus
Unsere niedersächsische Landwirtschaft ist nicht nur ein Garant für hochwertige Nahrungsmittel „Made in Niedersachsen“. Ein Produktionswert von 13 Milliarden Euro macht deutlich, wie groß auch die wirtschaftliche Kraft hinter der Arbeit unserer Landwirtinnen und Landwirte ist.
Niedersachsen hat als führendes Moorland eine besondere Verantwortung für den Klima- und Naturschutz. Moore sind ein wichtiger natürlicher CO2-Speicher. Allein in Niedersachsen entstehen fast 18 Prozent der Treibhausgasemissionen durch die Moorentwässerung.
Wir werden die Koordinierung der Landesförderstrategie als strategisches Politikfeld vom Europaministerium in die Staatskanzlei verlagern und dadurch aufwerten. Die einzelnen Fonds und Förderprogramme werden dabei auch weiterhin im Fachressort bearbeitet werden, so dass die sich als gut bewährte Struktur in der Bearbeitung weiter geführt werden wird.
Olaf Lies: Ein Ministerpräsident mit Benzin im Blut
Niedersachsens neuer Ministerpräsident Olaf Lies (58) hat seine Wurzeln im Jadebusen an der Nordsee und wohnt nur wenige Kilometer von Wilhelmshaven entfernt. In seiner Freizeit fährt er gerne Motorrad. Seine norddeutsche Bodenständigkeit und sein technisches Verständnis prägen seinen politischen Stil.
Bei Familie Lies leben unter anderem mehrere Esel, Göttinger Minischweine, Hühner, Katzen und Hunde.
Kommentar schreiben