Husqvarna E-Bike Test: Eine umfassende Bewertung

Wer die Marke Husqvarna bisher nur auf Gartengeräten und Cross-Motorrädern gesehen hat, sollte seinen Horizont schleunigst erweitern. Auch im e-MTB Markt ist der Schriftzug Husqvarna seit dem überaus erfolgreichen Saisonstart 2018 nicht mehr wegzudenken.

Die Husqvarna e-Bikes werden in Schweinfurt von der Pexco GmbH produziert, welche sich aus den ehemaligen Geschäftsführern von Haibike und der KTM Industries AG zusammengeschlossen hat. Unter dem Dach der Pexco GmbH, die im Jahr 2017 von den ehemaligen Geschäftsführern der Marke Haibike, Susanne und Felix Puello, und der KTM Industries AG gegründet wurde, erscheint im Jahr 2018 das erste Mal die Marke Husqvarna in e-Bike Fachgeschäften. Als Teil der Pexco GmbH entstand die e-Mountainbike Marke Husqvarna Bicycles im Jahr 2017.

Sportliche e-MTBs gehören seitdem in das Sortiment der jungen e-Bike Marke, die unter der Pexco GmbH neben R Raymon und R2R (Ready to Race) geführt wird. Produktionssitz der Marke Husqvarna ist Schweinfurt in Bayern, wo heute mittlerweile viele verschiedene e-Bike Modellreihen gefertigt werden. Husqvarna ist bereits bekannt in der Motorradbranche und bringt als Teil der Pexco GmbH Pedelecs im sportiven Bereich auf den Markt. Dabei liegt der Fokus auf hochwertigen Komponenten gelegt, welche größtenteils von Shimano stammen. Gleichzeitig soll ein erschwinglicher Preis realisiert werden.

Husqvarna vertraut bei den e-Bikes 2023 voll und ganz auf die Antriebspower von Shimano. Zum Einsatz kommen vor allem die kraftvollen Shimano Steps EP6 und EP8. In Sachen Schaltung setzt die Marke Husqvarna auf Produkte von Shimano und Tektro sowie von SRAM.

Modellübersicht und Einsatzbereiche

Der Hersteller bedient ein relativ breites Spektrum an e Bike Kategorien. Die meisten Menschen nutzen ihr e Bike in denselben Alltags- und Freizeitsituationen, für die auch gewöhnliche Fahrräder vorgesehen sind: Um von A nach B zu kommen, um unabhängig vom ÖPNV zu sein, um die Umgebung zu erkunden, und um sportlich aktiv zu sein.

Welche e Bikes von Husqvarna gibt es? Husqvarna fertigt stylische City E Bikes mit Federung, allseits einsetzbare, voll ausgestattete Trekking Bikes sowie verschiedene sportliche Modelle für Mountainbike-Trails, Schotterpisten und den allgemeinen Offroad-Einsatz.

City E-Bikes

Stadtfahrräder besitzen eine wartungsarme Nabenschaltung mit oder ohne Rücktrittbremse, während die sportlicheren Modelle eine Kettenschaltung aufweisen. Alle City und Trekking Modelle, wie z.B. das Husqvarna e Bike Cross Tourer 5 oder das Husqvarna Gran Urban 4, sind StVZO-tauglich ausgestattet, sodass du kein weiteres Zubehör brauchst, um dich sicher und regelkonform innerhalb der Ortschaften fortzubewegen.

  • Einsatzbereich: Stadtverkehr - sei es der Weg zum Bäcker oder die Fahrt zur Arbeit.
  • Ausstattung: überdimensionierte Gangschaltungen - oft wird eine Nabenschaltung verbaut.
  • Ideal für: kurze und mittellange Strecken, die eben und gut ausgebaut sind.
  • Nicht geeignet für: Radreisen oder Ausfahrten auf unebenem Terrain sind Trekking- oder SUV-Bikes besser geeignet.
  • Merkmale: Gepäckträger, Ständer und Reflektoren ausgestattet, Leichtgewichte. Für zusätzlichen Komfort haben viele Modelle Ballonreifen, um Unebenheiten auszugleichen. Die Sitzposition beim City E-Bike ist aufrecht und ermöglicht eine gute Übersicht.

Wenn du keine allzu hohen Ansprüche an die Leistung deines ebikes hast, bietet das Husqvarna Eco City 2 CB 504 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das E Bike Damen besitzt einen Shimano STEPS E5000 Mittelmotor mit einem Drehmoment von 40 Nm, was für das urbane Umfeld absolut ausreichend ist. Zudem darfst du dich über eine pflegeleichte Shimano Nexus 8-Gang Nabenschaltung freuen. Zum Stehen kommst du, indem du die Rücktrittbremse oder die hydraulischen Scheibenbremsen am Rad betätigst.

Trekking E-Bikes

Noch nie hat unsere Testfahrerin Lisa Komplimente für ein Bike bekommen. Das ändert sich, als sie den Husqvarna Gran Tourer 5 für ihren Testbericht fotografiert. Ein freundlicher Herr, der die Fotoaufnahmen bereits aus der Entfernung beobachtet hatte, gratuliert Lisa zu ihrem schönen e-Bike. In den vergangenen Wochen war das Trekking e-Bike von Husqvarna unserer Testfahrerin ein treuer Begleiter, der sie im Kölner Umland über Stock und Stein geführt hat. Löchrige Feldwege, verwurzelte Waldwege, Schotterwege oder Asphalt - für den Gran Tourer 5 alles kein Problem.

Das Husqvarna Gran Tourer GT3 e-bike bringt dich durch enge Stadtgassen und über weite Feldwege. Der Shimano STEPS EP8 Mittelmotor mit 85 Nm Drehmoment verspricht ordentliche Power - ebenso wie der im Rahmen integrierte 630 Wh Akku.

Straßentourer, die sich durch Feld- und Schotterwege nicht eingrenzen lassen wollen, sollten einen Blick auf die Cross Tourer Serie von Husqvarna werfen, die sowohl in der Stadt, als auch im ländlichen Raum zu Hause ist. Die Fakten zum Cross Tourer: Shimano EP6 e-Bike Antrieb, SRAM bzw. Tektro Kettenschaltung, Suntour bzw.

Mountain E-Bikes

Ganz egal, ob du mit dem Extreme Cross, dem Hard Cross, dem Mountain Cross oder dem Light Cross unterwegs bist. Fahrspaß ist vorprogrammiert. Der Gamechanger für den All Mountain Einsatz: Das Husqvarna MC6 e-Mountainbike trumpft mit fortschrittlicher Kinematik auf.

Die Mountain Cross-Modelle von Husqvarna sind vollgefederte e-Bikes mit 27,5“ Plus-Bereifung und wurden vor allem für anspruchsvolle Trails und bergige Etappen konstruiert. Die Pedelecs sind mit dem neuen Shimano EP8 bzw. EP6, integriertem 630 Wh Akku und mit Federungen von Rock Shox oder FOX ausgestattet.

Das Husqvarna Mountain Cross 4 definiert sich als Fully E Bike, da es sowohl mit einer Federgabel (150 mm) als auch mit einem Dämpfer (205×60 mm) ausgestattet ist. Es besitzt breite, profilierte 29 Zoll Reifen, die für ruppiges Terrain ideal sind.

Maximalen Offroad-Fahrspaß gibt es mit den Mountain Cross Modellen und der Light Cross Reihe sowie den Gran Tourer Bikes von Husqvarna. Das Hard Cross ist alles andere als hart zu dir: Dieses e-Fully ist viel mehr hart im nehmen, denn mit 180 mm Federweg vorne und hinten eignet sich das e-Mountainbike ideal für anspruchsvolle Enduro-Trails. Optional kann das Hard Cross mit elektronischer Di2-Schaltung ausgestattet werden, wodurch das Pedelec im Gelände an Komfort kaum zu überbieten ist.

Technische Details und Performance

Ausnahmslos alle ebike Modelle besitzen einen Shimano STEPS Motor, der sich direkt beim Tretlager befindet. Die beste Performance bietet der EP8 Mittelmotor mit einem Drehmoment von 85 Nm, wie er z.B. beim Husqvarna e Bike MC6 und bei den anderen Mountainbikes zum Einsatz kommt.

Wie schnell fährt ein e Bike von Husqvarna? Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h - dann bietet der Motor keine Unterstützung mehr. Durch alleiniges in-die-Pedale-Treten wirst du es auch nicht schaffen, schneller zu fahren.

Wie funktioniert ein e Bike von Husqvarna? Im Gegensatz zu einem normalen Fahrrad besitzt das Pedelec einen Mittelmotor, der von einer wiederaufladbaren Batterie gespeist wird. Am Display, das am Lenker angebracht ist, kannst du zwischen drei Unterstützungsstufen wählen, die dich unterschiedlich schnell voranbringen.

Wie schwer sind die e Bikes von Husqvarna? Die eBikes haben ein typisches Gewicht von 24 bis 26 kg, was an dem schweren Antriebssystem liegt. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 130 kg.

Wie lange laden die Akkus von e Bikes von Husqvarna? Der 4 Ah Fast Charger von Shimano ist bei den meisten Modellen mit inbegriffen - im Falle des 630 Wh Akkus beträgt die Ladezeit drei bis vier Stunden. Beim Husqvarna Eco City 2 CB 504 wird eine Ladestation mit 2 Ah mitgeliefert, die zum Aufladen etwas länger braucht.

Wie weit komme ich mit einem vollen Akku von e Bikes von Husqvarna? Je mehr Wattstunden der eingebaute Akku besitzt, desto höher liegt die durchschnittliche Reichweite. Je nachdem, ob du im bergigen oder im ebenen Gelände unterwegs bist, wird der Motor unterschiedlich stark strapaziert - die Reichweite im Test variiert daher stark zwischen 20 und 100 km.

Preisgestaltung und Alternativen

Im Vergleich zu anderen Marken sind die Husqvarna e Bikes relativ günstig. Kettler bedient eine relativ ähnliche Preisspanne, was Trekking E Bikes anbelangt. Cannondale ist etwas teurer - hier kann ein Trekking E Bike schonmal auf 5.000 € kommen. Eine andere Alternative wären die etwas teuereren E Bikes von Rose oder die etwas günstigeren von Jeep E Bike.

Das Husqvarna Eco City 1 e-bike Tiefeinsteiger 2025 ist im Onlinehandel schon ab 2.000 € erhältlich. Die meisten Trekking E Bikes beginnen bei etwa 3.000 € - der aktuelle Preis für das Husqvarna e Bike Gran Tourer 4 liegt z.B. bei 3.300 €.

Wie du es bereits von anderen Marken gewohnt bist, sind die Mountainbikes am teuersten.

Testberichte und Nutzererfahrungen

Das Husqvarna Grand Pather 4 bietet eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Komfort und Vielseitigkeit. Mit einem kraftvollen Motor, einer großzügigen Akkuleistung und durchdachten Designelementen ist dieses Modell ideal für verschiedene Einsatzmöglichkeiten - sei es für tägliche Pendelstrecken, lange Touren oder sogar Offroad-Abenteuer.

Beim Grand Pather 4 von Husqvarna handelt es sich um ein sogenanntes “Allround e-Bike“. Die Mischung aus SUV und Trekking e-Bike kommt einem vielseitigen Einsatzzweck zugute. Das Design besticht durch einen tiefen Einstieg, der das Auf- und Absteigen erleichtert und komfortabel gestaltet. Die ansprechende Farbgebung in dunklen Grüntönen mit schwarzen und gelben Akzenten verleiht dem e-Bike eine moderne sowie zurückhaltende und schlichte Note.

Mit einem Gewicht von 25,7 Kilogramm gehört es zu den schwereren e-Bike Modellen, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Patrick, unser Testfahrer, merkt an: „Für den täglichen Einsatz könnte das Gewicht eine Herausforderung darstellen, besonders beim Tragen in die Wohnung.“ Dank der integrierten Schiebehilfe ist es dennoch möglich, das Bike in kniffligen Situationen zu manövrieren.

Das Husqvarna Grand Pather 4 ist mit einem Yamaha PW-S2 Motor mit 75 Nm Drehmoment ausgestattet. Dieser bietet einen kraftvollen Support, der beim Bergauffahren besonders angenehm unterstützt und dabei, trotz seiner Leistungsstärke, sehr leise ist. Mit einer Unterstützung des Motors von bis zu 25 km/h bleibt das Fahrgefühl auch bei leicht höheren Geschwindigkeiten von 28 km/h komfortabel, denn den Übergang beschreibt Patrick als sehr fließend.

„Wer noch schneller fährt merkt natürlich schon, dass die Motorunterstützung nicht mehr vorhanden ist. Der Shimano-Akku mit 630 Wattstunden sorgt für eine beeindruckende Reichweite - in unserem Test waren bis zu 120 Kilometer mit einer einzigen Ladung im Automatik-Modus möglich. Das Yamaha Display B liefert eine Vielzahl an Modi.

Die Tektro 11-Gang-Kettenschaltung des e-Bikes funktioniert zuverlässig und unterstützt das Fahrvergnügen auf unterschiedlichstem Terrain. Alternativen wie eine Nabenschaltung könnten in Betracht gezogen werden, doch für die vielfältigen Einsatzgebiete des Grand Pather 4 ist die Kettenschaltung besonders optimal geeignet.

Der Fahrkomfort wird durch die Federgabel und die gefederte Sattelstütze spürbar erhöht, insbesondere auf unebenen und herausfordernden Streckenabschnitten. Unser Testfahrer Patrick ist bei einer Größe von 1,80 Metern die Rahmengröße “M” gefahren und betont: „Die gerade, aufrechte und leicht nach vorne gebeugte Sitzposition bietet eine angenehme Ergonomie. Gerade auf längeren Fahrten habe ich das sehr genossen. Aber auch schon bei kürzeren Strecken war es sehr angenehm.

„Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit dem e-Bike und es hat mir sehr gut gefallen. Für all meine Einsatzzwecke war es sehr angenehm um komfortabel”, erzählt uns Patrick am Ende seines Testberichts. Sein Kritikpunkt am Husqvarna Grand Pather 4 bezieht sich vor allem auf das hohe Gewicht. Dieses hat es ihm erschwert, das e-Bike in die Wohnung zu tragen.

„Wer ein leichtes und sportliches Rad bevorzugt, sollte möglicherweise andere Optionen in Betracht ziehen“, sagt Patrick. Dennoch bietet das Modell durch den tiefen Einstieg und die komfortable Ausstattung hervorragende Voraussetzungen für lange Fahrten.

Zu Patricks persönlichen Highlights zählen die Schiebehilfe, die besonders bei steilen Anstiegen und Treppen hilfreich ist sowie der kraftvolle Motor in Kombination mit dem automatischen Unterstützungsmodus. Das Husqvarna Grand Pather 4 ist ein beeindruckendes e-Bike. Hier erhält man ein leistungsstarkes und komfortables Modell, das sich sowohl für den Alltag als auch für längere Touren eignet.

Husqvarna MC5 im Detail

Eigenständig waren die E-Mountainbikes von Husqvarna immer schon. 2018 stieg die Marke mit einem Bike mit beweglichem Akku ins E-MTB-Geschäft ein. Und bei der letzten Generation der Husqvarna-Bikes wurde der Motor scheinbar direkt ans Unterrohr angedockt und nur von einem massiven Unterfahrschutz á la Motocross eingehüllt. Gefiel nicht jedem, war aber definitiv ein Hingucker.

Das Credo von Beginn an: Der Motor soll nicht versteckt werden, sondern einen prominenten Part in der Formensprache der Husqvarna-Bikes einnehmen. Mit dem neuen MC (Abkürzung für Mountain Cross) hält seit 2022 erstmals ein Rahmen aus Carbon Einzug ins Produktportfolio. Und auch der ist ebenfalls alles andere als gewöhnlich. Eine dominante zweite Strebe verstärkt hier die Verbindung von Hauptrahmen und Sitzrohr und unterstützt die gerade Linienführung. Der gelochte Kunststoff unter dem Steuerrohr-Logo und die Zierleisten am Hauptrahmen erinnern an Husqvarnas Motorräder.

Die Geometrie des MC meidet das Extreme, das Bike profitiert aber neuerdings vom erstarkten Shimano EP801 Antrieb und bleibt für ein modernes E-Mountainbike vergleichsweise leicht. Qualitäten genug, um auch in unserem großen Highlight-Test “Readers Most Wanted” überzeugen zu können?

Technische Daten des Husqvarna MC5

  • Motor: Shimano EP801, 85 Nm max. Drehmoment
  • Akku: 720 Wh (entnehmbar)
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Federweg: 150 Millimeter
  • Laufradgröße: 29 / 27,5 Zoll (Mullet)
  • Rahmengrößen: M, L, XL
  • Preis: 6999 Euro
  • Gewicht: 23,5 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung, ohne Pedale)
  • Zulässiges Gesamtgewicht (Herstellerangabe): 130 Kilogramm

Fahrverhalten und Bewertung des Husqvarna MC5

Mit dem MC5 gelingt Husqvarna ein Bike mit ansprechendem Look und spaßigen Fahreigenschaften für zahme Trails. In schwerem Gelände und auf anspruchsvollen Uphills ist das Mountain Cross aber nicht in seinem Element. Das laute Akkuklappern unseres Testbikes nervt und passt nicht zum Premium-Anspruch des Bikes.

Husqvarna Light Cross LC3 im Test

Du bist auf der Suche nach einem e-Mountainbike, mit dem du sportlich, aber nicht unbedingt zu wild über Stock und Stein heizen und einfach Spaß haben kannst? Ein Bike, mit dem du dir den Wind um die Nase wehen lassen und auch mal den einen oder anderen kleinen Sprung wagen kannst? Und das, obwohl du noch ganz neu in der Welt der e-Mountainbikes bist und dich erst einmal vorsichtig herantasten willst?

Für unseren Testfahrer Thommy stachen beim Fahren des Bikes vor allem der kräftige Motor und der Akku positiv hervor. „Obwohl das LC3 im Vergleich zu anderen e-MTBs in dieser Klasse etwas schwerer ist, hat der Hersteller es geschafft, ein ausgewogenes und stabiles e-MTB mit nur 120 mm Federweg zu kreieren,“ sagt Thommy.

„Der Rahmen ähnelt eher einem Trail- oder Enduro MTB, was sich jedoch positiv auf die Fahreigenschaften auswirkt, insbesondere bei Abfahrten mit viel Platz für das Oberrohr. Mit dem Bike können kleine Sprünge und Drops bis zu 40 cm durchaus bewältigt werden, darüber hinaus stößt der RockShox Deluxe Select Dämpfer an seine Grenzen und federt nicht mehr ausreichend (ca. 20 Prozent SAG). Einige Nutzer wüssten eine Dämpfer-Lockout-Funktion zu schätzen, da das Bike bergauf dazu neigt, zu wippen und somit Energie verloren geht.

Die hydraulische Shimano BR-MT410 2-Kolben-Bremse verspricht intuitives und schnelles Bremsverhalten. „Die große Shimano SM-RT30 Bremsscheibe vorne (v: 203 mm/h: 180 mm) erfordert anfangs etwas mehr Kraft zum Einbremsen, funktioniert aber danach einwandfrei. Auch die Reifen tragen zu Sicherheit des Bikes bei: „Die Pirelli Scorpion Trail S Reifen sind perfekt für dieses e-Mountainbike geeignet“, hat Thommy bei seinen Testfahrten festgestellt. „Allerdings neigen sie dazu, sich auf nassen und feuchten Böden schnell zuzusetzen.

Thommys Fazit zum Husqvarna Light Cross LC3? „Ich habe das Bike sowohl bergauf als auch bergab im Wald, auf Forstwegen, Straßen und Trails bei Regen und Schlamm getestet. Es eignet sich besonders gut für e-Mountainbike Einsteiger und leichte Touren und hat, wie jedes andere e-MTB auch, seine seine Stärken und Schwächen - je nach Einsatzbereich und Erfahrung des Fahrers. Der Antrieb sorgt beim Fahren für genügend Rückenwind und der Akku für viele schöne Stunden auf dem Bike.

Ob das Husqvarna Light Cross LC3 vielleicht dein Einstiegsmodell ins Mountainbiken ist, findest du am besten selbst heraus. Bei einem e-MTB Händler in deiner Nähe kannst du dich beraten lassen und dich selbst für ein paar Probefahrten in den Sattel schwingen.

Zusammenfassung

Husqvarna bietet eine breite Palette an E-Bikes für verschiedene Einsatzzwecke, von der Stadt bis zum anspruchsvollen Gelände. Die Modelle zeichnen sich durch hochwertige Komponenten, insbesondere von Shimano, und ein ansprechendes Design aus. Trotz einiger Kritikpunkte in Bezug auf Gewicht und Akkuklappern bieten die Husqvarna E-Bikes ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Fahrspaß für Einsteiger und erfahrene Fahrer.

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