Husqvarna hat sich in den vergangenen Jahren zu einem großen Player im E-Bike-Markt entwickelt. Unter dem Dach der österreichischen Pierer Mobility Group arbeitet Husqvarna seit Beginn mit Yamaha zusammen.
Husqvarna Hard Cross 6 im Test
Wir verkaufen unsere E-Bikes nicht blind an unsere Kunden, wir testen diese auch vorher ausgiebig! Aufgrund dessen hat sich unsere Testfahrerin Jenny erneut in den Rheinisch-Bergischen Kreis begeben, um dort das neue Husqvarna Hard Cross 6 unter allen Bedingungen zu testen.
Auf den ersten Blick hat mich das Bike ziemlich überrascht. Die gelb-blau-graue Farbgebung weicht sehr von dem ab, was ich sonst bevorzuge. Doch die Geometrie sowie die Formsprache des Bikes haben mich schlussendlich überzeugt. Auch wenn mich die grelle Farbe auf den ersten Blick eher verunsichert hat, gefällt mir der Kontrast zwischen matt und hochglanz sehr gut. Ebenfalls hatte mich das Unterrohr überrascht, denn dies erwies sich letztlich als gar nicht so massig, wie ich es von den Bildern zunächst eingeschätzt hätte. Dies rundet das Gesamtbild des Bikes harmonisch ab. Der Abfahrtscharakter gibt dem Husqvarna E-Bike zusätzlich einen leicht aggressiven Look.
Um das E-Bike bestmöglich zu testen, habe ich mich in meine favorisierte Hausstrecke im Rheinisch-Bergischen Kreis rund um Burscheid begeben. Die Tour ist perfekt, wenn es darum geht, möglichst unterschiedliche Fahreindrücke zu gewinnen. In der Vergangenheit bin ich primär eher leichte Bikes gefahren. Daher musste ich mich erst auf das 25 Kilogramm schwere HC6 einstellen. Doch einmal auf dem Bike gesessen, merke ich schnell, es macht alles platt was ihm unter die Räder kommt.
Selbstverständlich fahre ich nicht nur Bikes aus Testzwecken, sondern auch privat bin ich häufig auf dem Sattel anzutreffen. Mein privates Bike ist mit einem Shimano E8000 Motor ausgestattet. Ich muss an dieser Stelle festhalten, dass der Nachfolger in Form des Shimano EP8 deutlich leiser arbeitet. Das empfinde ich als besonders angenehm. Zudem ist mir aufgefallen, dass der EP8 sensibler und harmonischer auf erste Pedalumdrehungen anspricht. Außerdem gibt der Motor im Boost immer die gewünschte Power, um gekonnt Hindernisse zu überwinden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat der neue EP8 Motor ein Magnesiumgehäuse statt Aluminium. Dies erleichtert das Gewicht um circa 300 Gramm.
Die Unterstützungsmodi, die das HC6 bietet, sind Eco, Tour und Boost. Der Boost-Modus hat mir bei meiner Testtour am besten gefallen. Gerne hätte ich die Möglichkeit genutzt, den Motor noch filigraner an mein Fahrverhalten anzupassen und die Einstellungen weiter zu individualisieren. Allerdings hat das verbaute Shimano SC-E5000 Display leider keine Kommunikationsfunktion, beispielsweise mit dem Smartphone über Bluetooth. Das ist super schade, denn so könnte das Fahrverhalten nochmals optimiert werden.
Komfort ist selbstverständlich ein subjektives Empfinden und ist individuell vom Körper abhängig. Mein eigenes Bike habe ich mit Zubehör von SQlab nachgerüstet. Das war beim Husqvarna allerdings nicht unbedingt notwendig. Durch meine aufrechte Sitzposition auf dem Bike musste ich nicht so viel Druck auf die Handgelenke ausüben. Die Bremshebel können super auf meine Bedürfnisse angepasst werden. Dadurch hatte ich bei meiner Fahrt keinerlei Probleme mit meinen Handgelenken. Eine kurze Eingewöhnung und er lässt sich perfekt schmerzfrei fahren. Neben Bremshebeln und Sattel ist auch das Fahrwerk ein nennenswerter Punkt beim Thema Komfort. Nachdem alles optimal auf den Fahrer eingestellt ist, steht dem Trail nichts mehr im Wege.
Neben dem Komfort ist auch die Sicherheit ein sehr wichtiger Faktor. Natürlich überzeugt das HC6 auch hier. Der Grip des Trails war stets gegeben, was mir ein so sicheres Gefühl gegeben hat, dass der ein oder andere Sprung nicht fehlen durfte. Auch kleine Fehler machen dem Fahrwerk nichts aus. Ob man mal über einen größeren versteckten Stein oder eine schlechte Linie fährt - kein Problem. Kommen wir zu dem anfangs schon aufgegriffenen schrägen Oberrohr. Dieses kam mir für meine Größe genau richtig vor. Bei einer Körpergröße von 1,63 Meter konnte ich das Bike somit dennoch in Größe “M” fahren, obwohl ich rein faktisch gesehen einer “S” zuzuordnen wäre. Auch mein Mann, der eine Körpergröße von 1,85 Meter misst, konnte das E-Bike für ein paar schnelle Abfahrten nutzen. Der Rahmen hat mir im Allgemeinen ein sicheres Gefühl gegeben. Ich konnte einfach Auf- und Absteigen und selbst im Stand mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen.
Die weiteren wichtigen Aspekte sind Schaltwerk, Bremsen und Laufräder des Husqvarna Hard Cross 6. Zusammengefasst habe ich dazu eine einfache Einstellung: Lass sie einfach machen! Die Shimano Deore 10-Gang Schaltung funktionierte ohne Probleme und ist für den Einsatzzweck des Bikes in dezenteren Gefilden vollkommen ausreichend. Bei meinen Testfahrten hat mir kein Gang gefehlt. Das Gleiche würde ich auch über die Tektro Orion 4-Kolben Bremsen sagen. Bei meinen Touren haben die Bremsen jedes Mal schnell und zuverlässig reagiert und ich bin stets sicher zum Stehen gekommen. Sogar bei Pfützen ließ sich die Nässe relativ schnell wieder wegbremsen. Ob tiefe Pfützen, die sich plötzlich unerwartet hinter einer Kurve lauern oder fast wüstentrockene Streckenabschnitte - Die 27,5″ Klassiker Hans Dampf und Magic Mary Laufräder von Schwalbe laufen wie gewohnt einwandfrei.
Die Klettereigenschaften des Bikes überzeugen mich, denn es ist im Uphill sehr ausgewogen unterwegs. Ein extremes nach vorne Lehnen ist nicht notwendig, da ein Abheben kaum vorkommt. Ich habe in der Vergangenheit bereits diverse E-Bikes testen dürfen. Aufgrund dessen ziehe ich natürlich immer automatisch Vergleiche zu Bikes, die ich bisher gefahren bin. Das Hard Cross 6 von Husqvarna würde ich als anfängerfreundliches E-Bike einstufen. Denn unabhängig vom Navigieren mit dem Körper, verzeiht das Bike auch Fehler auf Streckenabschnitten, bei denen es mit einem leichtgängigeren Bike schneller zu Komplikationen kommen kann. Beispielsweise schwere Wurzelpassagen, anspruchsvolle Kurven im Gelände oder ausgefeilte Trailelemente bergab. Zusätzlich empfinde ich das tief gezogene Oberrohr ebenfalls als einsteigerfreundlich. Als Anfänger kann es passieren, dass man häufiger vom Bike absteigen muss.
Ebenfalls ist der große Akku mit 630 Wh äußerst anfängerfreundlich. Denn dem HC6 geht nicht so schnell der Saft aus, und Anfänger haben zwischen den Ladezyklen genug Zeit, sich an das E-Bike zu gewöhnen. Vom Gefühl her verbraucht der Boost-Modus beim EP8 Motor sogar weniger Akku als bei seinem Vorgänger, dem Shimano E8000. Der Antrieb gibt sich auch deutlich als solcher zu erkennen, während der Akku im Unterrohr des Bikes verschwindet.
Das Husqvarna Hard Cross 6 bietet ein sehr gutes Gesamtpaket. Ein toller Allrounder für Anfänger und auch für Personen diverser Größen. Das Bike positioniert sich als toller Allrounder und spielt seine Ambivalenz ziemlich gut aus. Außerdem ist es mit 130 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht ebenfalls für schwergewichtigere Leute geeignet. Das Rad lässt sich nicht nur gut auf der Straße oder auf Feldwegen fahren, sondern macht auch auf den ersten Trails eine hervorragende Figur. Das HC6 ist insgesamt sehr komfortabel, sicher und spaßig. Der EP8 Antrieb - der stärkste Motor aus dem Hause Shimano - schließt den Kreis der Einsteigerfreundlichkeit des E-Bikes. Ich würde sagen, dass es sich bei dem HC6 um das perfekte Bike für Anfänger handelt.
Das perfekte Einsteiger E-Bike mit einem grandiosen Preis-Leistungsverhältnis mit verlässlichen Komponenten sowie einer ausreichenden Akku-Reichweite. Wer diese Eigenschaften bei einem E-Bike sucht, könnte in dem Husqvarna Hard Cross 6 sein neues Traumbike gefunden haben.
Technische Details des Husqvarna Hard Cross 6
- Display: Shimano SC-E5000, LCD-Display
Husqvarna Pather 3 im Test
Das Pather 3 soll cleanes, skandinavisches Design mit Top-Fahrleistungen kombinieren. Das Pather 3 ist auf positive Weise unspektakulär. Das Rad giert nicht nach dem roten Teppich, sondern will seinem Fahrer ganz praktisch das bestmögliche Fahrerlebnis bieten.
Der PW-X3-Motor ist Yamahas Pendant zu Boschs Performance Line CX. Die Fahrleistungen lassen sich durchaus vergleichen, sei es bei der Kraftentfaltung oder bei der feinfühligen Motorsteuerung etwa an der Unterstützungsschwelle. Nur im Stand mit dem Fuß auf dem Pedal ist er etwas nervös.
Tektro-Bremsen und Lichtanlage sorgen für viel Sicherheit, die voluminösen Reifen und die Luftfedergabel für Komfort. Negativ: Akkuentnahme nach unten etwas fummelig, geringes zul.
Husqvarna Grand Pather 4: Das Allround E-Bike im Detail
Das Husqvarna Grand Pather 4 bietet eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Komfort und Vielseitigkeit. Mit einem kraftvollen Motor, einer großzügigen Akkuleistung und durchdachten Designelementen ist dieses Modell ideal für verschiedene Einsatzmöglichkeiten - sei es für tägliche Pendelstrecken, lange Touren oder sogar Offroad-Abenteuer.
Beim Grand Pather 4 von Husqvarna handelt es sich um ein sogenanntes “Allround E-Bike“. Die Mischung aus SUV und Trekking E-Bike kommt einem vielseitigen Einsatzzweck zugute. Das Design besticht durch einen tiefen Einstieg, der das Auf- und Absteigen erleichtert und komfortabel gestaltet. Die ansprechende Farbgebung in dunklen Grüntönen mit schwarzen und gelben Akzenten verleiht dem E-Bike eine moderne sowie zurückhaltende und schlichte Note.
Mit einem Gewicht von 25,7 Kilogramm gehört es zu den schwereren E-Bike Modellen, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Patrick, unser Testfahrer, merkt an: „Für den täglichen Einsatz könnte das Gewicht eine Herausforderung darstellen, besonders beim Tragen in die Wohnung.“ Dank der integrierten Schiebehilfe ist es dennoch möglich, das Bike in kniffligen Situationen zu manövrieren.
Das Husqvarna Grand Pather 4 ist mit einem Yamaha PW-S2 Motor mit 75 Nm Drehmoment ausgestattet. Dieser bietet einen kraftvollen Support, der beim Bergauffahren besonders angenehm unterstützt und dabei, trotz seiner Leistungsstärke, sehr leise ist. Mit einer Unterstützung des Motors von bis zu 25 km/h bleibt das Fahrgefühl auch bei leicht höheren Geschwindigkeiten von 28 km/h komfortabel, denn den Übergang beschreibt Patrick als sehr fließend. „Wer noch schneller fährt merkt natürlich schon, dass die Motorunterstützung nicht mehr vorhanden ist.
Der Shimano-Akku mit 630 Wattstunden sorgt für eine beeindruckende Reichweite - in unserem Test waren bis zu 120 Kilometer mit einer einzigen Ladung im Automatik-Modus möglich. Das Yamaha Display B liefert eine Vielzahl an Modi. Die Tektro 11-Gang-Kettenschaltung des E-Bikes funktioniert zuverlässig und unterstützt das Fahrvergnügen auf unterschiedlichstem Terrain. Alternativen wie eine Nabenschaltung könnten in Betracht gezogen werden, doch für die vielfältigen Einsatzgebiete des Grand Pather 4 ist die Kettenschaltung besonders optimal geeignet.
Der Fahrkomfort wird durch die Federgabel und die gefederte Sattelstütze spürbar erhöht, insbesondere auf unebenen und herausfordernden Streckenabschnitten. Unser Testfahrer Patrick ist bei einer Größe von 1,80 Metern die Rahmengröße “M” gefahren und betont: „Die gerade, aufrechte und leicht nach vorne gebeugte Sitzposition bietet eine angenehme Ergonomie. Gerade auf längeren Fahrten habe ich das sehr genossen. Aber auch schon bei kürzeren Strecken war es sehr angenehm.
„Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit dem E-Bike und es hat mir sehr gut gefallen. Für all meine Einsatzzwecke war es sehr angenehm um komfortabel”, erzählt uns Patrick am Ende seines Testberichts. Sein Kritikpunkt am Husqvarna Grand Pather 4 bezieht sich vor allem auf das hohe Gewicht. Dieses hat es ihm erschwert, das E-Bike in die Wohnung zu tragen. „Wer ein leichtes und sportliches Rad bevorzugt, sollte möglicherweise andere Optionen in Betracht ziehen“, sagt Patrick. Dennoch bietet das Modell durch den tiefen Einstieg und die komfortable Ausstattung hervorragende Voraussetzungen für lange Fahrten.
Zu Patricks persönlichen Highlights zählen die Schiebehilfe, die besonders bei steilen Anstiegen und Treppen hilfreich ist sowie der kraftvolle Motor in Kombination mit dem automatischen Unterstützungsmodus. Das Husqvarna Grand Pather 4 ist ein beeindruckendes E-Bike. Hier erhält man ein leistungsstarkes und komfortables Modell, das sich sowohl für den Alltag als auch für längere Touren eignet.
Husqvarna MC8: Das All-Mountain-Bike im Test
Das Husqvarna MC8 ist ein All-Mountain-Bike mit sportlicher Geometrie und Sitzposition. Das hochwertige Fox-Fahrwerk bringt viel Komfort, die eher günstigen Reifen beschränken aber die Geländestärke.
Husqvarna E-Laufrad für Kinder eDrive 16 im Detail
Wow - wir freuen uns, dir endlich dieses heiße Gefährt zu zeigen: Das erste E-Bike Laufrad für Kinder von Husqvarna!
Mach deinem Kind die Freude seines Lebens und gönn dem Nachwuchs seinen Spaß!Wir haben hier ein tolles Kinder-Laufrad mit 16 Zoll großen Reifen. Es ist somit perfekt für Kinder zwischen 4-8 Jahren.
Setz dich auf das Bike und aktiviere den Motor. Dafür gibt es rechts am Lenker einen An-Schalter. Jetzt ist der Motor aktiv und startbereit.Jetzt: Gibt Gas!Der rechte Lenkergriff ist wie ein Gas-Pedal: Drehe den Griff nach unten und der Motor beginnt zu unterstützen! Mit einem coolen Klang beschleunigt bis zu 21 km/h.
Der Motor hat 3 Stufen:
- Low - Trainings Modus mit 8 km/h
- Med mit 12 km/h
- High - Advanced Modus mit 21 km/h
Perfekt also, um durch die Freizeit zu cruisen oder die ersten Runden im Pumptrack oder im Bikepark zu versuchen. Auf jeden Fall verspricht das Bike eine Menge Spaß!
Technische Details des Husqvarna E-Laufrads eDrive 16
- Reifengröße 16 Zoll
- Aluminium Rahmen mit Stahl-Gabel
- Mit Fuß-Stützen zum Abstellen der Füße während der Fahrt
- Sitzhöhe: etwa 43 cm - verstellbar
- Für Kinder mit Innenbeinlänge: 45 - 61 cm
- Für Kinder mit Alter: 4-8 Jahre
- Maximales Körpergewicht: 34 kg
E-Bike Details
- Bürstenloser Motor
- 4 Ah Akku
- bis zu 60 Minuten Laufzeit
- Ladezeit: 45-60 Minuten
Weitere Spezifikationen
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Rahmen-Material | Aluminium WIG-geschweißt |
| Reifengröße in Zoll | 16 |
| Modelljahr | 2022 |
| Typ | Andere E-Bikes |
| Motor-Bezeichnung | Husqvarna Antriebssystem |
| Unterstützungsstufen | 1 |
| Geschwindigkeit (km/h) | 8-12-21 |
| Akku-Bezeichnung | Lithium Ionen Akku, 4 Ah |
| Ladegerät | Ladezeit: 45-60 Minuten |
| Rahmenform | Wave (Tiefeinstieg) |
| Rahmenmaterial | Aluminium |
| Rahmen-Bezeichnung | Aluminium WIG-geschweißter |
| erhältliche Rahmenhöhen | 43cm |
| Schaltwerk | - |
| Anzahl der Gänge | 1 |
| Rücktrittbremse | Nein |
| Bremsentyp | Felgenbremsen |
| Bremse hinten | ja |
| Bremshebel | ja, links |
| Gabeltyp | Starrgabel |
| Gabel | Stahl, BMX-Stil |
| Griffe | kindgerechte Griffe |
| Gewicht (in kg) | 9 |
| Beleuchtung | Nein |
| Reifen-Bezeichnung | Verbundräder mit Luftbrereifung |
| Sattelstütze | verstellbar in der Höhe |
| Geschlecht | Kinder |
| Farbe | Husqvarna Design |
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