Wer Benzin im Blut hat, kennt Karl Geiger: Der renommierte Tuner und Händler ist seit 40 Jahren eine feste Größe in der US-Car-Szene.
Die Wiederauferstehung der Motorrad-Legende Indian hat den Münchner nun ermutigt, auch US-Ikonen auf zwei Rädern anzubieten: Indian Motorcycle wird ab sofort durch INDIAN GEIGER CARS in München und Umland vertreten - wie immer kompetent und mit Leidenschaft.
Motorräder wecken in Karl Geiger genau die Leidenschaft, mit der er bereits seit vier Jahrzehnten äußerst erfolgreich das Autogeschäft betreibt.
Im August 2018 holte INDIAN GEIGER CARS den Motorradkult in seine Münchner Showrooms.
Das Angebot von Indian Geiger Cars
Der brandneue Power Roadster Indian FTR 1200 steht ebenso im Geiger-Showroom an der Zamdorfer Straße 6-8 im Osten Münchens wie alle sieben 2019er Indian-Modellreihen.
Vor allem gilt dies für die legendäre US-Marke Indian als Teil von Polaris Industries: „Mit Gründungsjahr 1901 ist das die älteste Motorradmarke der USA und eine der ältesten der Welt.
Das Design ist klassisch, gleichzeitig ist die Technik hochmodern. Die Motoren wurden in der Schweiz entwickelt und laufen präzise und verlässlich wie ein Uhrwerk.
Ein hochmotiviertes und ebenso kompetentes Team steht hier hinter der Kultmarke Indian und macht für Fans der US-Bikes alles möglich - ob bei Beratung und Verkauf, beim Service oder mit reichhaltigem Zubehör.
Testfahrten sind jederzeit mit allen Indian-Modellen möglich.
Besonders gilt das für die brandneue FTR 1200, ein von amerikanischen Sandbahnrennen („Flat Track“) her inspiriertes Naked Bike mit 123 PS.
Jederzeit sind rund 60 Indian-Motorräder bei Geigercars verfügbar.
Das Verkaufsziel des erfahrenen Händlers lautet: 100 Bikes pro Jahr.
Engagement und Präsenz
Wenn Geigercars etwas in Angriff nimmt, dann bekanntlich richtig.
So auch im Falle der legendären Indian Motorcycle: Der Münchner Motorrad-Händler ist auf allen wichtigen Messen vertreten und bei großen Bike-Events präsent, etwa bei der „European Bike Week 2019“ am Faaker See (3. bis 8. September).
Customizing mit Motoism
Indian hat die FTR 1200 von Haus aus als Custombike platziert.
Für GeigerCars als Münchner Indian-Händler und die Customzier von Motoism nicht genug.
FTR Heckumbau
Motoism kümmert sich primär um das Heck der FTR und hat ein Eliminator-Kit für das serienmäßige Rücklicht entworfen.
Der Kunststoff-Bürzel passt an die originalen Haltepunkte, kann optional mit einem kleinem, geprüften LED-Rücklicht bestellt werden und kommt in einem mattschwarzen Finish.
Je nach Wahl der Ausführung muss das Heckteil mit Blinkern oder Kombi-Blinkern ergänzt werden.
Das Kennzeichen wandert per Halter von Wunderkind seitlich an die Schwinge.
Facelifting
Passend zum knackigeren Heck hat Motoism Blinker für vorn entwickelt, die deutlich kleiner sind als die Originalen, passen allerdings an die originalen Halterungen der Indian.
Natürlich LED-Blinker und mit E-Prüfzeichen.
Keramik für den Auspuff
Den großen Doppel-Endtopf der Serie ersetzen die Mannen mit einem Einzeltopf von S&S, der inklusive seiner Krümmer mit einer Schicht schwarzer Keramik verziert wird.
Sand auf dem Tank
Wer das Gesamtpaket von Motoism begehrt, dem bieten die Münchner zwei verschiedene Farbstile. Zum einen eine komplett schwarze Version mit einer speziellen Grafik.
Kooperation mit WalzWerk-Motorcycles
Der eine baut Motorräder, der andere veredelt vorzugsweise amerikanische Muscle-Cars.
Und beide sind Spezialisten auf ihrem Gebiet.
Was liegt da näher, als die Kräfte zu bündeln und endlich mal was zusammen zu machen?
»Der Karl und ich kennen uns eigentlich schon sehr lange, aus einer Zeit, als ich noch selbst auf Ami-Cars stand und mit Corvette und Camaro unterwegs war.
Es ist die Leidenschaft für alles, was Räder und einen Motor hat, die die beiden verbindet.
Was für ein glücklicher Umstand, dass Karl Geiger auch offizieller Indian-Händler in München ist.
»Er hat mich irgendwann einmal gefragt, ob wir nicht zusammen ein Projekt machen wollen.
Er baut ein Auto, ich ein Motorrad und dann präsentieren wir beides zusammen«, so Marcus über den Beginn des Projekts.
Hardcore-Fans werden sich bestimmt noch an den Namen »TuNero« erinnern.
In Zusammenarbeit mit der Firma Novitec entstanden ein schwarz-böses Dragstyle-Bike und ein ebenso gestylter Ferrari F 430.
»Um die Einzelheiten zu besprechen, haben wir uns getroffen und beschlossen, dass er einen Camaro LT 1 umbaut und ich eine Indian Scout Bobber.«
In der Gestaltung wollen beide frei bleiben.
Marcus verliert keine Zeit und kontaktiert Designer Nuno Capelo, um ein paar Entwürfe zu gestalten.
»Sein Designvorschlag war so gut, dass wir ihn eins zu eins übernommen haben.
Bis auf die Lampenmaske, die aus zeitlichen Gründen nicht mehr realisierbar war.
Deshalb haben wir die originale drangelassen und leicht modifizirt.«
Verschmerzbar, denn weitaus schwieriger gestaltet sich die Suche nach entsprechenden Anbauteilen, erinnert sich Marcus: »Es ist ein kleines Drama, denn auf dem Aftermarket sind nicht wirklich viele Teile für die Indian-Scout-Modelle verfügbar.
Was nichts anderes bedeutet, als das Netzwerk zu aktivieren und auf Einzelanfertigungen zu setzen.
Details zum Umbau der Indian Scout Bobber
»Wenigstens bei den Rädern gab’s was.
Durch die Tieferlegung wirkt das Bike nun optisch flacher und länger.
Vor allem aber bringen die neuen Stoßdämpfer den Heckfender so nah ans Hinterrad wie möglich.
Ganze fünfzehn Millimeter Federweg sind der einzige Komfort, wie Marcus grinsend zugibt.
Beim Bodywork kommt ausschließlich Metall zum Einsatz.
Heckfender, Sitzbank, Frontfender, Tank - alles Einzelanfertigungen.
Selbst die Stummellenker sind nicht von der Stange.
Die Black-T-Stoßdämpfer sind eine Sonderanfertigung mit gerade mal fünfzehn Millimetern Federweg.
Kopfzerbrechen hat uns auch die Fußbremse bereitet.«
Da die Scout Bobber über eine vorverlegte Fußrastenanlage verfügt, Marcus aber eine mittig platzierte installieren will, muss die Fußbremspumpe weichen.
Doch wohin damit, bei dem ganzen Platzmangel?
»Da haben wir uns echt lange den Kopf zerbrochen.
Um das Bike clean zu halten, sind Änderungen an der Elektrik unumgänglich.
»Aber da haben wir wieder das CAN-Bus-Thema.
So einfach geht das nicht.
Doch letzten Endes haben wir alles in Verbindung mit Motogadget-Komponenten hinbekommen.«
Ein heißes Thema bei jedem Umbau bleibt wie immer der Auspuff.
Die dicke Serienanlage ist keine Option.
»Das war für mich als Rennfahrer und Motorsport-Fan schon etwas Besonderes.
Schließlich baut SC-Project Auspuffanlagen für die MotoGP und Moto2.
Das sind absolute Profis.
Die haben meinen Entwurf in rund drei Tagen komplett aus Titan umgesetzt.
Die ganze Anlage inklusive einem Superbike-WM-Endschalldämpfer wiegt gerade einmal 1,8 Kilogramm.«
Gegenüber dem zwanzig Kilogramm schweren Serienmonster ein echter Gewichtsvorteil.
Auch ist die Anlage nicht so laut, wie man meinen könnte.
Aber sie klingt richtig gut und mit einem dB-Eater und Katalysator könnte man sogar über eine Zulassung nachdenken«, greift Marcus weiteren Fragen vor.
Das Grande Finale bildet die Lackierung.
Hier haben sich Karl und Marcus entschieden für Motorrad und Auto jeweils den gleichen Farbton zu verwenden.
»Eigentlich wollte ich das klassische Indian-Rot nehmen.
Aber in jedem Fall sollte die Scout nach dem Umbau auch noch als Indian erkennbar sein.
Natürlich hatte sich während der Umbauphase auch der Mutterkonzern Indian eingeklinkt.
»Doch die haben uns in allem freie Hand gelassen«, betont Marcus.
»Übrigens, wenn mehr Zeit geblieben wäre, hätten wir das Bike noch cleaner gestaltet und auch ein paar Performance-Parts mehr eingebaut.
Ich hätte gerne noch eine Upside-down-Gabel ins Frontend gesteckt.
Originalbike - Die Umbaubasis bildet eine Indian Scout Bobber und die ist alles andere, nur nicht sportlich.
Die Indian Scout von Marcus Walz erinnert ein wenig an den Dragstyle Flache Linie, tiefe Sitzposition und ein dominanter Hinterreifen: Die Indian Scout Bobber hat definitiv Umbau-Potenzial Ein kleines, aber feines Detail bilden die speziellen Abdeckungen der Schrauben für den Kettenspanner Mit Spezialist SC-Project arbeitet Marcus schon seit ein paar Jahren zusammen Die Black-T-Stoßdämpfer sind eine Sonderanfertigung mit gerade mal fünfzehn Millimetern Federweg.
Kaum zu glauben, aber man sitzt überraschend gut auf der Walz’schen Indian Scout Bobber.
Die Gabelbrücken wurden überfräst und so weit wie möglich gecleant Das vierrädrige Gegenstück ist der Camaro LT1, den Karl Geiger mit seiner Firma Geiger Cars veredelt und auf ein neues Niveau gehoben hat.
Neben satter Leistung gibt es eine perfekte Performance Originalbike - Die Umbaubasis bildet eine Indian Scout Bobber und die ist alles andere, nur nicht sportlich.
Allein beim Auspuff spart der WalzWerk-Umbau fast 20 Kilo ein An die sportlichen Motorräder von WalzWerk-Motorcycles hat man sich inzwischen gewöhnt.
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