Konstanz, die größte Stadt am Bodensee, liegt am Übergang vom Ober- zum Untersee. Vorbei am See-Ufer, durch Wälder und Wiesen entdecken Sie auf dem Rad die Schönheiten rund um Konstanz. Sie wollen auf das Rad steigen, wissen aber noch nicht wohin? Eine Fahrradtour am Bodensee ist ein tolles Erlebnis.
Radtour zur Insel Mainau
Aus der Konstanzer Altstadt sind es mit dem Rad ca. 16 km bis zur Blumeninsel und zurück. Unser Vorschlag führt durch den Hockgraben zur Insel Mainau, so weit wie möglich autofrei. Auch auf dem Rückweg über das Hörnle radeln Sie, wenn, dann auf wenig befahrenen Straßen. Auf die Insel selbst, können Sie Ihr Rad nicht mitnehmen. Bei den vielen Menschen, darunter vielen Familien mit Kindern, wäre es sowieso unpraktisch.
Startpunkt und Anreise
Diese Tour startet am Bahnhof in Konstanz, der sich direkt hinter dem Hafen befindet. Die Anreise mit der Bahn ist denkbar einfach: Regionalzüge aus Deutschland und der Schweiz fahren den Bahnhof regelmäßig an. Erkundigen Sie sich jedoch unbedingt nach den Möglichkeiten und Bedingungen der Radmitnahme im Zug. Rund um den See ist das meist problemlos möglich.
Noch schöner ist es natürlich über den See anzureisen: Die Schiffe der Weißen Flotte, der Bodensee-Schiffsbetriebe, verbinden die Häfen der großen Städte rund um den See. Der Katamaran ist der schnellste Weg von Friedrichshafen nach Konstanz. Mit Blick auf das Ufer und die dahinterliegenden Alpengipfel ist eine Fahrt besonders schön!
Wegbeschreibung
Aus der Konstanzer Altstadt folgen Sie den Schildern Richtung Insel Mainau (blauer Punkt) zunächst zum Ufer des Rheins. Am Rheintorturm, dem vordersten Stadtturm, halten Sie sich rechts und fahren zur Fahrradbrücke. Das ist die mittlere, der drei Konstanzer Brücken über den Rhein. Sie ist nur für Fußgänger und Radfährer zugänglich.
Folgen Sie dem Radweg nach der Brücke geradeaus. Nach der Ampel und Überquerung der Bahngleise erreichen Sie den Zähringerplatz. Die Schilder führen Sie Richtung Insel Mainau über die große Kreuzung. Sie fahren nun auf demselben Radweg, den auch viele Studenten täglich auf dem Weg zur Universität nutzen. Auf Höhe der Studentenwohnheime folgen Sie den Pfeilen nach rechts, in den sogenannten Hockgraben.
Abstecher zur Universität Konstanz
Hier, oberhalb von Konstanz, wurde die Universität Konstanz eröffnet. Wenn Sie Lust auf einen grandiosen Anblick haben, schließen Sie Ihr Rad an einem der unteren Eingänge ab und suchen Sie sich den Weg über die zugegeben verwinkelten Treppen bis auf die Mensa-Terrasse. Der Ausblick ist es wert!
Weiterfahrt zur Insel Mainau
Zurück auf Ihrem Rad folgen Sie den Schildern Richtung Insel Mainau. Durch eine Unterführung erreichen Sie den Konstanzer Stadtteil Egg. An der Kreuzung vor der Kapelle treffen Sie auf den Bodensee-Radweg.
Die Insel Mainau
Die Insel Mainau ist die drittgrößte Insel des Bodensees. An der breitesten Stelle ist sie zirka 1050 Meter breit. Die Insel Mainau ist nicht nur eine riesige Parkanlage, sondern bewohnt. Im Jahr 2008 wurde die Einwohnerzahl auf 185 Personen geschätzt. Touristisch zugänglich wurde die Insel erst, nachdem im Jahr 1932 Lennart Bernadotte das schwedische Königshaus verließ und sich stattdessen auf der Insel niederließ. Björn Graf Bernadotte, Sohn von Lennart Bernadotte, lebt noch heute im Deutschordenschloss auf der Insel Mainau. Es ist das barocke Herzstück der Insel. Erbaut wurde das Schloss zwischen 1739 und 1746.
Den Grundstein für die gern auch als Blumeninsel bezeichnete Insel Mainau legte 1827 der Fürst Nikolaus von Esterházy, der zahlreiche seltene Pflanzen setzen ließ. Der nächste Eigentümer, der spätere Großherzog Friedrich I. von Baden, setzte das Werk ab 1853 fort und widmete sich vor allem dem Arboretum (Baumgarten), dem Rosengarten und der Orangerie.
1907 verstarb Friedrich I., und sein Sohn Friedrich II. vermachte die Insel seiner Schwester Victoria, die mit dem schwedischen König Gustav V. verheiratet war. Nächster Eigentümer wurde deren Enkel Gustaf Lennart Nicolaus Paul Bernadotte, Graf af Wisborg (schöner Name, oder?), der der Liebe wegen auf die Thronfolge verzichtete; denn er heiratete 1932 eine Bürgerliche, was automatisch den Verlust des Rangs als Erbprinz bedeutete.
Was Sie auf der Insel Mainau erwartet
Wenn Sie sich zu einem Besuch entschließen, sollten Sie ausreichend Zeit einplanen; denn die Insel ist immerhin 45 ha groß, und zu sehen gibt es viel: neben dem barocken Schloß und der gleich daneben stehenden ebenso barocken Schloßkirche z.B. nahe dem südöstlichen Ufer die Blumentreppe. Wer danach seine Sinne beruhigen muss, kann dies im Arboretum im Kern der Insel tun. Dort ist es in der Regel auch weniger lebendig als beim Schloß oder dem Schmetterlingshaus, so daß Sie in Ruhe die Vielfalt der Natur studieren können.
Neben dem Rosengarten, der Frühlingsallee, einem Barockschloss und Mammutbäumen ist die Insel Mainau vor allem aufgrund der Blüten-Highlights eine Attraktion für Besucher. Tulpen, Orchideen, Dahlien - die Insel Mainau lockt Besucher mit ihrer Blumenvielfalt. Im Frühling beeindruckt die italienische Blumen-Wassertreppe aus Gneis Touristen. Im Sommer zieht der Kräutergarten und der Hortensienweg Touristen an, im Winter Ziergräser und Hagebutten.
Kultur auf der Insel Mainau: Das Barockschloss Mainau und die dazugehörige Schlosskirche St. Marien sind das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. An das Schloss angrenzend liegt das Palmenhaus der Insel Mainau. Neben den mehr als 20 verschiedenen Palmenarten beeindruckt es mit einer eindrucksvollen Architektur. Im zweitgrößten Schmetterlingshaus Deutschlands leben ca. 120 verschiedene Schmetterlingsarten, von denen sich einige direkt vor Ort vermehren. Touristen können dort die Entwicklung der Schmetterlinge von der Larve bis zum Falter live verfolgen.
Im September 2023 wurde auf der Insel Mainau der 3.000 Quadratmeter große neue Gartenteil „Farn und Fuchsie“ eröffnet. In der Szenerie eines tropischen Bergwalds kann man hier über 60 verschiedene Fuchsien-Sorten und über 40 Farn-Arten bewundern.
Im 1.100 Quadratmeter großen Kinderland gibt es unter anderem einen großen Abenteuerspielplatz und eine Wasserwelt mit Hängebrücken sowie einer Seilfähre mit Flößen. Und wenn es dort mal zu nass wird, kann man die Kleidung in einen Trockner werfen.
Heiraten und Events auf der Insel Mainau
Auch Brautpaaren steht der Weg auf die Insel Mainau offen. In der Schlosskirche St. Marien oder im Schloss Mainau können sich Heiratswillige das “Ja“-Wort geben.
Neben Hochzeiten, Tagungen und Kindergeburtstagen werden auf der Insel Mainau zudem Konzerte und andere Events gefeiert. Von November bis Januar gibt es auch den „Christmas Garden".
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
365 Tage im Jahr, Sommer wie Winter, öffnet die Insel Mainau bei Konstanz Ihre Tore für Besucher. Die Öffnungszeiten liegen zwischen 9 und 19 Uhr. Jahreskarteninhaber können bereits bei Sonnenaufgang die Insel besuchen und eine Stunde länger bleiben. Tickets kaufen Sie direkt vor Ort oder online.
Erwachsene zahlen unter der Woche aktuell 25 € bei Onlinebuchung bzw. 28 € vor Ort. Von Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen liegen die Preise bei 26,50 € für ein Online-Ticket und 29 € für ein Vor-Ort-Ticket. Schüler und Studierende zahlen von Montag bis Mittwoch 16 € bzw. 18 € bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises. Am Wochenende und an Feiertagen liegen die Tickets bei 17 € bzw. 19 €. Kinder bis 12 Jahre sind gratis. Jahreskarten kosten 80 € für Erwachsene und 161 € für Familien.
Wenn Sie sich für ein Online-Ticket entscheiden, können Sie dieses bereits auf den Tag und die ungefähre Uhrzeit Ihres Besuches buchen. Zeigen Sie das Ticket beim Eintritt in digitaler Form oder ausgedruckt vor und Sie gelangen problemlos auf die Insel.
Weitere wichtige Informationen für Besucher
Ja, Hunde dürfen an der Leine mit auf die Insel. Nur der Besuch im Schmetterlingshaus und den Ausstellungsräumen des Schlosses ist nicht mit Hunden möglich.
Die Insel Mainau liegt im Bodensee und ist über das Festland von Konstanz aus zugänglich. Sie können die Insel mit dem Rad, dem Bus, der Bahn oder dem Auto erreichen. Fahrradfahrer dürfen nicht die Insel mit Rad befahren, sondern müssen dieses parken.
Ein Parkticket kostet 6 € pro Tag, Jahreskarteninhaber zahlen 2 €. Im Winter ist das Parken kostenfrei.
Der Bus der Ringlinie 4/13 sowie 13/4 zwischen Konstanz/Bahnhof hält direkt am Eingang der Insel Mainau. Wer zusätzlich eine Schifffahrt auf dem Bodensee unternehmen möchte, der kann Eintritt und Fähre miteinander verbinden.
Auf dem Festland befindet sich am Eingang ein Parkplatz, der auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (einschließlich Anhänger) bietet.
Hinweis: Auf der Insel Mainau sind Fahrräder nicht erlaubt. Als weitere Aufbewahrungsmöglichkeit stehen Ihnen am Inseleingang/Festland Fahrradboxen zur Verfügung.
Anreise mit dem Zug aus der Schweiz
Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aus der Schweiz zur Insel Mainau anreist, profitiert von einer Ermäßigung auf die An- und Rückreise sowie den Eintritt. Das RailAway-Kombi-Angebot ist an allen bedienten Bahnschaltern, beim Rail Service unter 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.) oder online hier erhältlich.
Rückweg und alternative Routen
Nach einem Spaziergang durch das Blütenmeer der Insel Mainau können Sie für den Rückweg eine andere Rad-Strecke wählen und das Hörnle umfahren. Auf dem Rad verlassen Sie die Insel Mainau auf demselben Weg, der Sie auch zur Mainau gebracht hat, Richtung Konstanz/Egg. An der Kapelle beim Egger Dorfbrunnen, den Sie bereits kennen, folgen Sie den Rad-Wegweisern des Bodensee-Radwegs nach links.
Sie treffen auf die Schiffstraße, die passenderweise zur Anlegestelle der Fähre Konstanz-Meersburg führt. Falls Sie diesen noch nicht besucht haben, lassen Sie das Rad einfach bergab rollen. Auf der anderen Seeseite erkennen Sie die beiden Schlösser von Meersburg. Sie folgen den Rad-Wegweisern weg vom Hafen durch Staad bis zum Kreisverkehr. Lassen Sie sich am Kreisel von widersprüchlichen Schildern nicht verwirren. Die Jakobstraße führt Sie durch den Loretto-Wald um das Hörnle.
An der Spitze der Landzunge treffen Sie auf das Bodensee-Stadion und das Freibad. Wenn Sie heute noch keinen Sprung in den See gewagt haben, ist hier die passende Gelegenheit! Ihr Rad können Sie an einem der vielen Radständer so lange abschließen. Oder Sie versüßen sich die Rad-Pause mit einem Eis.
Zurück auf dem Rad fahren Sie auf der Einhornstraße zurück in das Stadtgebiet. Der Bodensee-Radweg weist Sie an der Bushaltestelle Hebelstraße nach links. Schon befinden Sie sich auf der berühmten Seestraße. An manchen Tagen ist der Weg das Ziel.
Der Bodensee-Radweg
Einmal rund um den Bodensee radeln und dabei alle Höhepunkte dieser einzigartigen Region mitnehmen - tatsächlich ist das möglich. Der bestens ausgeschilderte Bodensee-Radweg führt am rund 270 Kilometer langen Ufer entlang durch drei Länder und ist durch sein überwiegend flaches Profil auch für gemütliche Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Familien mit Kindern hervorragend geeignet.
Und egal ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz - Wenn Sie auf dem Bodensee-Radweg unterwegs sind, müssen Sie immer nur dem Radler mit dem blauen Hinterrad (Wegweiser) folgen. Sie müssen ihn auch nicht komplett absolvieren, um die schönsten Winkel des Sees zu erkunden. Planen Sie Ihre gewünschten einzelnen Etappen. Das Beste daran: Wenn Sie zwischendurch die Beine ausstrecken möchten, können Sie eine Schifffahrt in Ihre Route einbauen und auf einem unserer Schiffe und Fähren eine Auszeit einlegen.
Erleben Sie dabei die tollen Uferlandschaften vom See aus. Auch für Familien mit Kindern ist der Bodensee für Radtouren geeignet. Dabei gibt es viel zu entdecken. Familien können kurze Etappen zurücklegen zum Beispiel von Radolfzell nach Iznang. Das sind ca. 6 km. Beim Bodensee-Radweg ist es eigentlich egal, wo man ihn beginnen und wie viele Kilometer man fahren möchte. Beliebte Ausgangspunkte auf deutscher Seite sind etwa Konstanz, Überlingen, Meersburg oder Friedrichshafen, zumal in allen Städten spannende Attraktionen warten, die man besuchen kann. Entsprechend kann man seine Etappenlängen frei wählen und sehr gut vorausplanen.
Auf dem Bodensee-Radweg sind es insgesamt rund 220 Kilometer je nach dem, welche Route man wählt. Der Bodensee Radweg ist aufgrund seiner unterschiedlichen Etappen für Groß und Klein und mit allen Konditionsständen befahrbar. Wichtig ist nur, dass Sie sich die richtige Etappe in der für Sie zu schaffenden Zeit aussuchen.
Weitere Radtouren rund um den Bodensee
Nach einem Besuch des Stadtzentrums und/oder Übernachtung setzen Sie die Fahrt an der Rheinbrücke fort und nutzen am nördlichen Ufer die Unterquerung für Fußgänger und Velofahrer, um sofort danach links abzuzweigen (Conrad-Gröber-Straße) und damit zur B 33 (Mainaustraße) zu gelangen. Diese leitet lang anhaltend sanft hügelan, bis sie schließlich rechts abknickt und abwärts zum Fährhafen von Staad führt.
Das Tempo sollten Sie allerdings vermindern; denn noch vor dem Ende des Gefälles und noch vor den Aufstellspuren für die Fähre knickt der Bodensee-Radweg links in die kleine Hoheneggstraße ab. Nach der Insel Mainau rollen die Räder zunächst noch auf Schotter, dann älterem Asphalt und auf diesem etwas aufwärts, bevor Sie rechts/links versetzen. Nach einem Linksbogen folgt ein kurzer steiler Anstieg, bevor es rechts in die Straße Am See geht, auf der Sie durch Litzelstetten radeln. An einer T-Kreuzung halten Sie sich rechts, verlieren die gewonnene Höhe und folgen sodann weiter der einspurigen Straße nahe dem See.
Der nun 1½spurige Asphalt leitet später vorbei an einem Campingplatz nach Dingelsdorf, wo Sie ein paar Höhenmeter gewinnen, bevor es mit Rechts-/Linksversatz steil abwärts geht. Erst rollen die Räder auf Asphalt klar, Sie passieren einen großen Kfz-Parkplatz, dorthin wäre Schotter fehl am Platze , aber danach kann man Ihnen doch eine Schotterdecke anbieten, schließlich sind Sie naturverbunden, oder?
In Wallhausen gelangen Sie auf die Fahrbahn und knicken bald links ab, um sodann recht steil hügelan zu fahren. Wenn die Steigung gemeistert ist, fahren Sie auf dem wieder asphaltierten Geh- und Radweg nach Dettingen, wo Sie kaum angelangt in einer Linkskurve mit Radhinweis nach Bodman rechts abbiegen und einen Bogen um die Ortsmitte schlagen. Noch vor dem Ortsende kommen Sie zur Landstraße zurück und folgen dem alsbald asphaltierten Geh- und Radweg langanhaltend hügelan.
Kaum daß Sie den Wald verlassen haben, stoßen Sie auf eine Landstraße und zweigen mit Radhinweis nach Bodman rechts ab, wofür nun wieder ein asphaltierter Geh- und Radweg zur Verfügung steht. Wer in den Ort gefahren ist, muß nicht ganz zurück zur Landstraße, sondern kann bei der Kapelle rechts abbiegen und dann einfach dem Verlauf der Vorfahrt folgen, um zum nun rechts der Landstraße verlaufenden Geh- und Radweg zu gelangen. Gleich nach dem Bahnhof von Ludwigshafen werden die Schienen gequert, und Sie schlagen auf der Hafenstraße einen 180°-Bogen, so daß Sie wieder dicht an die Bahntrasse gelangen. Wenige Meter weiter unterqueren Sie die Gleise und folgen ihnen zur B 31, um sodann für ca. 1 km zwischen Bahn und Straße zu radeln. In Sipplingen stoßen Sie auf eine T-Kreuzung und haben die Qual der Wahl; denn es gibt sowohl eine Variante des Bodensee-Radwegs links mit Steigung durch den Ort als auch eine ohne Steigung, die schlicht der Landstraße folgt.
So geht es zurück zur Landstraße, wo wieder ein Geh- und Radweg zur Verfügung steht, und zwar erst noch nördlich, dann südlich der Straße, so daß Sie förmlich eingekeilt zwischen Bahn und Straße radeln, zum Ausgleich aber schöne Felsformationen bewundern dürfen. Einfach dem Straßenverlauf folgend gelangen Sie unweit östlich des Landungsplatzes an ein Hafenbecken, schlagen um dieses herum einen 180°-Bogen und radeln nah dem See, bis ein Radhinweis nach links lenkt und Sie wenige Meter weiter auf eine Vorfahrtberechtigte stoßen. In diese biegen Sie rechts ein bzw. So geht es schnurstracks nach Nußdorf, wo Sie an eine T-Kreuzung gelangen, rechts abbiegen, alsbald einen Linksbogen absolvieren und kurz darauf eine zweispurige Straße erreichen, in die Sie rechts einbiegen, um geruhsam über Untermaurach und vorbei am oberhalb gelegenen Kloster Birnau zum Schloß Maurach zu radeln.
Schnurgeradeaus radeln Sie, bis ein Radhinweis rechts auf eine hoppelige Piste lenkt, die vorbei an einem Gehöft zu einer gut beradelbaren Asphaltierten lenkt, die links zu einer Straße führt. Mittels dieser links/rechts versetzend geht es weiter auf Asphalt zu einem Klärwerk, wo sich die Route linker Hand auf einem Schotterweg fortsetzt. Nach dem Ort folgt der Bodensee-Radweg der Landesstraße, und Sie können nach Belieben auf dem schmalen, überwiegend geschotterten Gehweg radeln, da er für Radfahrer freigegeben ist, oder sich der asphaltierten Fahrbahn bedienen, wo das Schild 'Achtung Radfahrer' die Autofahrer extra darauf hinweist, daß Sie das auch dürfen.
So oder so geht es schnurstracks nach Meersburg, wo Sie sich darüber wundern können, daß ab kurz vor dem Anleger für die Fähren nach Konstanz ein Radweg auf Bürgersteigniveau ausgewiesen ist, man aber vergessen hat, für diejenigen Radfahrer, die zuvor legal die Fahrbahn benutzt haben, den Kantstein abzusenken!
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