Ob Trainingsplaner, Radtouren-App oder Navigations-App speziell fürs Fahrrad: Passionierte Biker und Schönwetterfahrer können heute zwischen vielen Anwendungen wählen, die sich an Fahrradfreunde richten und verschiedenste Funktionen bieten. Wir stellen dir die besten Fahrrad-Apps vor.
Navigations-Apps für Fahrradfahrer
Navi-Apps für Fahrradfahrer sollen kurze oder schöne Strecken mit wenig Autoverkehr finden. Sie berücksichtigen die Streckenbeschaffenheit wie Schotter oder Kopfsteinpflaster und die zu bewältigenden Höhenunterschiede. Unterwegs ersetzen viele dann den Tacho und zeigen Geschwindigkeit, Restkilometer oder die Ankunftszeit. Einige bieten zum Abschluss der Tour das Speichern der Route an, um zu Hause noch einmal den Streckenverlauf überprüfen oder sie an andere Pedalritter weiterleiten zu können.
Bikemap
"Bikemap" ( iOS | Android) ist eine klassische und gradlinige Navigations-App fürs Fahrrad. Mit an Bord sind unter anderem eine Sprachnavigation und mehr als 4 Millionen Fahrradrouten weltweit. Auch relevante Sonderziele wie Fahrradwerkstätten, Abstellplätze, Ladestationen für das E-Bike oder Toiletten fährst du damit zielsicher an. Interessante Daten wie Tempo, Distanz und Tourdauer hast du jederzeit im Blick. Routen filterst du bequem nach Faktoren wie Fahrradtyp, Steigungen und Popularität. In der Basisversion lässt sich diese Radfahr-App zudem kostenlos nutzen. Für Premium-Features musst du bezahlen.
Komoot
Mit "Komoot" ( iOS | Android) kannst du ganz leicht selber die perfekte Route planen oder du lässt dir zahllose Strecken vorschlagen. Dabei kannst du auch den Untergrund einbeziehen, damit du nicht mit dem Rennrad über Schotter oder Kopfsteinpflaster ruckeln musst. Dank Sprachnavigation kannst du dich mit Komoot ganz auf dein Bike und die Umgebung konzentrieren. Allerdings ist auch diese Fahrrad-App nicht vollständig kostenlos. Für einige Funktionen musst du bezahlen. Deine erste Region nutzt du gratis. Offline-Karten und Sprachnavigation für andere Regionen weltweit kannst du für ein paar Euro freischalten.
Bike Citizens
"Bike Citizens" ( iOS | Android) gehört zu den Radfahr-Apps, bei denen das Hauptaugenmerk auf dem Thema Navigation liegt. Dank dem umfangreichen Kartenmaterial mit hervorgehobenen Fahrradwegen findest du garantiert und ohne Irrwege zu deinem Ziel - sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gegenden. Die Sprachansagen stellen dabei eine enorme Hilfe dar. Darüber hinaus bietet die App verschiedene weitere Funktionen. So kannst du beispielsweise einstellen, dass bei der Routenplanung Strecken mit Asphaltbelag bevorzugt werden sollen. Eine Offline-Nutzung der Karten ist jedoch nur im Umkreis von 7 Kilometern möglich. Wenn dir das nicht genügt, musst du die Premium-Version downloaden (3,49 Euro monatlich oder 27,99 Euro jährlich).
Naviki
Naviki ist eine App, die speziell für Radfahrer entwickelt wurde, um maßgeschneiderte Navigationslösungen anzubieten. Perfekt für alle, die individuelle Routen planen oder optimierte Strecken basierend auf ihren Bedürfnissen erkunden möchten. Eine vielseitige und praktische Anwendung für Stadt-, Straßen- und Mountainbiker.
- Planung individueller Routen: Erstelle optimierte Strecken basierend auf dem Zweck: Alltag, Freizeit, Berg oder Straße.
- Detaillierte Karten: Bietet topografische Informationen und Höhenprofile, ideal zur Einschätzung von Steigungen.
- Integration mit E-Bikes: Bietet spezielle Routen, die den Batterieverbrauch von E-Bikes optimieren.
- Schritt-für-Schritt-Navigation: Folge klaren und präzisen Anweisungen, selbst in komplexen urbanen Umgebungen.
- Offline-Modus: Lade Karten herunter, um in Gebieten mit geringer Netzabdeckung navigieren zu können.
- Mobilitätsdaten: Speichere und analysiere deine Fahrten, um Distanz, Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit zu bewerten.
| Vorteile | Nachteile | Preis | Für wen ist es ideal? |
|---|---|---|---|
| Optimierung für E-Bikes und verschiedene Zwecke. | Erweiterte Funktionen sind kostenpflichtig. | Kostenlos / Premium ab 3,79 €/Monat oder 19,99 €/Jahr. | Ideal für Radfahrer, die effiziente Navigation und optimierte Routen suchen. |
| Offline-Modus verfügbar. | Weniger intuitive Benutzeroberfläche im Vergleich zu anderen Apps. | ||
| Kompatibel mit E-Bikes und GPS-Sensoren. | Weniger Optionen für fortgeschrittene Datenanalysen. |
Apps zur Leistungssteigerung und Trainingsplanung
Neben der Navigation gibt es auch Apps, die speziell darauf ausgelegt sind, die eigene Leistung zu verbessern und Trainings zu optimieren.
Strava
Mit "Strava" ( iOS | Android), der beliebten App für Radfahrer und Läufer, machst du dein Smartphone zum Training-Tracker und Routenplaner. Du kannst deine Strecken dokumentieren und deine Leistung anschließend analysieren. Die Trainings-App liefert unter anderem Daten zu Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und mehr. Deine (Best-)Leistungen kannst du bequem mit anderen teilen. So könnt ihr euch regelmäßig miteinander messen und gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen, falls das euer Ding ist. Andere Sportler lassen sich als Favoriten markieren, damit dir deren Aktivitäten in deinem Feed nicht entgehen. Wenn deine Freunde etwas hochladen, erhältst du auf Wunsch eine Nachricht. Strava dient als Trainings-App, als Datenbank und als Wettbewerbsplattform. Einige Funktionen schaltest du über In-App-Käufe frei.
Fahrrad Tracker
Mit der App "Fahrrad Tracker" ( Android) kommen Sonntagsfahrer ebenso auf ihre Kosten wie E-Bike-Jünger und Profi-Mountainbiker. Der digitale Assistent misst die Maximal- und Durchschnittsgeschwindigkeit sowie die Entfernung, zeigt Höhe und GPS-Position an und zeichnet deine Routen auf der Karte auf. Zudem erhältst du vollständige Statistiken deiner sportlichen Aktivitäten. Die App kommt ohne mobile Internet-Roaming-Daten aus. GPS allein reicht vollkommen aus. Die persönlichen Ergebnisse lassen sich bequem mit Freunden teilen und vergleichen. Die Basisversion der Fahrrad-App ist kostenlos. Premium-Features schaltest du über In-App-Käufe frei.
Map my ride
"Map my ride" ( iOS | Android) richtet sich in erster Linie an Radsportler und Menschen, die es werden wollen. Aber auch Fans zahlreicher anderer Sportarten können die Features nutzen. Radtouren bzw. Routen lassen sich aufzeichnen und anschließend detailliert auswerten. Außerdem lassen sich mehr als 400 Wearables mit der App verbinden. Ein besonderes Highlight ist die Option, Audio-Feedback zu jeder mit GPS aufgezeichneten Radtour zu erhalten. Das gewünschte Feedback kannst du zudem anpassen und beispielsweise Aspekte wie Tempo, Route, Distanz, Kalorienverbrauch und Höhe einbeziehen. Auch hier ist die Basisversion der Fahrrad-App kostenlos. Für erweiterte Funktionen werden ein paar Euro fällig.
Sicherheit geht vor: Fahrradschloss-App
Fahrräder sind - leider - ein beliebtes Diebesgut. Glücklicherweise kannst du dich gegen Langfinger wappnen - mit der App "I LOCK IT" ( iOS | Android) und dem dazugehörigen smarten Fahrradschloss. Letzteres musst du natürlich separat kaufen, doch die Anschaffung lohnt sich. Denn das System bietet eine ganze Reihe von praktischen Features. So lässt sich das Schloss nicht nur manuell öffnen und schließen, sondern auch über die App. Sobald du den Schließmechanismus aktivierst, werden jegliche Bewegungen, die das Rad betreffen, von zuverlässigen Sensoren überwacht. Macht sich jemand an deinem geliebten Bike zu schaffen, sendet das Schloss ein 110 dB lautes Tonsignal aus - und du erhältst eine entsprechende Push-Nachricht.
Erste Hilfe im Notfall
Wenn du sportlich unterwegs bist und dir oder anderen mal etwas passieren sollte, ist eine Erste-Hilfe-App wie die des Arbeiter-Samariter-Bundes ( Android) auf dem Smartphone äußerst praktisch. Mit dieser App hast du nicht nur hilfreiche Notfalltipps zur Hand, sondern auch die passenden europäischen Notfallrufnummern, damit du schnell Hilfe holen kannst.
Wichtige Tipps zur Nutzung von Fahrrad-Apps
- Akku laden: Wenn du lange Touren planst und per App navigierst, solltest du das Smartphone voll aufladen. Ein dauerhaft eingeschaltetes Display, aktivierte Standortdaten, ständige Datenübertragung, Bluetooth und Co. brauchen viel Strom. Am besten schaltest du alle nicht benötigten Funktionen deines Smartphones unterwegs aus.
- Powerbank mitnehmen: Pack zur Sicherheit noch eine Powerbank zum Aufladen mit ein. Besonders praktisch ist ein Dynamo mit USB-Ladeport. So erzeugst du unterwegs zumindest einen Teil des benötigten Stroms.
- Handyhülle überprüfen: Auf dicke Handyhüllen solltest du ebenfalls verzichten: Sie können den GPS-Empfang verschlechtern. Am besten testest du das Ganze schon vor einer längeren Tour.
- Daten herunterladen: Große Datenmengen, Karten und Co. lädst du ebenfalls vor der Tour herunter - am besten im WLAN. Unterwegs in der Pampa, bei schlechter Netzabdeckung, hast du sonst schnell ein Problem. Wenn du wichtige Daten nicht bekommst, lange für den Download brauchst oder hohe Kosten hast, weil das Datenvolumen überschritten wird, stößt der Spaß schnell an seine Grenzen.
Denk dran, dein Smartphone auch einfach mal auszuschalten, wenn du mit dem Fahrrad fährst. Nicht immer musst du alles tracken oder genau durchplanen. Fahr ruhig auch mal einfach nur der Nase nach und lass dir den Fahrtwind entspannt um selbige wehen.
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