Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern und bereichern unser Leben oder verkomplizieren es manchmal. Auf jeden Fall sind sie immer präsent und werden in beinahe jeder Lebenssituation genutzt. Logisch, dass das auch fürs Radfahren gilt und sie auch da immer mitmüssen.
Zwar passen Smartphones auf jeden Fall in einen Rucksack und in eine Jacken- oder Hosentasche. In der Trikotasche kann es je nach Modell aber schon etwas knapp werden. Wirklich verlustsicher sind sie da auch nicht. Gut erreichbar in keinem Fall. Nicht wirklich praktischer ist es, immer dafür anhalten zu müssen. Um das zu vermeiden, sind Smartphonehalter die perfekte Lösung.
Das sorgt auch für Sicherheit. Eine Bedienung wäre auch gut möglich, sollte aber ebenfalls aus Sicherheitsgründen auf Pausen verschoben werden. Inzwischen sind viele E-Bike-Systeme mit Apps gestützt, manch Pedelec verzichtet gar aufs Display.
Montage und Positionierung
Lenker, Vorbau oder Ahead-Kappe (Steuerrohr-Kopf): das sind die üblichen Orte für die Anbringung der Halter. Manche beherrschen auch zwei oder sogar alle drei Optionen zugleich. Bei anderen gibt es entsprechende Varianten. Für E-Bikes gelten mitunter Einschränkungen, da Displays und Smartphonehalter sich gegenseitig im Platz stören können. Wer Lenkertaschen benutzt, ist damit ebenfalls gut bedient.
Die Varianten orientieren sich nicht nur an individuellen Vorlieben. Sie haben auch handfeste Vorteile. Je nach Sitzhaltung kann das Telefon dann ideal im Blickfeld platziert werden: Für Sportler ist daher die Vor-Vorbau- Position (Outfront) ideal, für Trekkingfahrer meist der Lenker.
Am Fahrrad werden die Halter in verschiedenen Variationen mehrheitlich per Schelle, Spanngummi oder Kabelbinder befestigt. Das geht erfreulich oft werkzeuglos und ist nicht selten auch unkompliziert erledigt. Wir haben alle Modelle an Fahrrädern mit 31,8 m Lenkerdurchmesser und üblichem Vorbau getestet. Das hat allgemein jeweils problemlos funktioniert.
Befestigungsprinzipien: Universalität vs. Systemlösungen
Entscheidender im Alltag ist allerdings die Verbindung von Halter und Smartphone. Dabei gibt es vier bis fünf Prinzipien: Universell nutzbare Halter setzen auf Klemmbacken oder -ecken, Spanngummis und Taschen. Haltesystem setzen prinzipiell auf eine zweiteilige Konstruktion mit eigenem Systemadapter. Die oberen Teile sind entweder passgenaue Smartphonehüllen oder Universallösungen.
Zum Verbinden werden die Oberteile eingedreht oder einfach aufgesetzt und dabei mit Einrasten, per Federspannung oder Magnet gesichert. Klemm- und Spannhalter bieten die größte Universalität und Neutralität. Ob Einsetzen und Herausnehmen des Telefons einfacher oder aufwendiger sind, hängt vom System ab. Manches auch von den Vorlieben.
Je nach Modell (Telefon und Halter) können Klemmbacken aber genau die Bedienknöpfe treffen. Nicht in allen Fällen lässt sich das umgehen. Universalhüllen bieten oft Platz für große Geräte. Kleinere sitzen dann weniger gut und können nur eingeschränkt genutzt werden, etwa mit Kamera oder Tasten.
Das Telefon hineinzustecken oder herauszunehmen kann etwas umständlicher sein, geht aber meist problemlos. Kamera und Tasten können nur sehr eingeschränkt oder gar nicht benutzt werden.
Die Systemhalter sind nicht nur sehr vielseitig nutzbar, sondern dank intuitiver Mechanismen auch leicht zu benutzen. Dazu kommt der Vorteil der passgenauen Hüllen, die eben nicht nur perfekt sitzen, auch über den Tasten, sondern auch Stoßschutz bieten. Sie sind daher so etwas wie die Ideallösung.
Nachteil ist, dass es diese passgenauen Hüllen nur für Premium-Smartphones gibt. Noch dazu oft beschränkt auf die Modelle von Apple und Samsung. Für Google, Huawei und Xiaomi gibt es sie teils ebenfalls. Alle Halter haben wir mit dem iPhone 12 getestet. Die passgenauen Hüllen waren entsprechend ausgelegt. In Einzelfällen wurde die Passung auch mit einem 6,5-Zoll-Samsung geprüft.
Preisspanne und Empfehlungen
Die Preisspanne ist mit fast 200 Prozent enorm. Dennoch gibt es auch hier Lichtblicke. So überzeugt der zweitgünstigste Halter im Test mit durchweg guter Bedienung und gutem Halt. Da es sich aber um ein Produkt handelt, das man typischerweise im großen Onlinehandel erhält, der Preis volatil ist und niemand sicher für die Qualität bürgt, verzichten wir auf eine offizielle Empfehlung.
Eine clevere Idee im Hosentaschenformat ist der extrem reduzierte Silikonhalter „Finn“ von Bike Citizens. Sein Preis ist im Gesamtangebot immer noch gering. 16 Euro erscheinen uns allein für den Halter aber doch viel. Lohnend wird es erst, wenn man die zugehörige App und dann den inkludierten Premiumzugang nutzt. Im großen Mittelfeld tummeln sich die allermeisten Universalhalter, die ihre Ideen alle etwas anders umsetzen.
So setzt Thule auf den eigenen Lenkertaschen-Halter als Basis, der hier aber umgekehrt montiert wird. Ohne Umbau, der sehr aufwendig ist, kann man ihn daher leider nicht universell nutzen. Ab etwa 40 Euro beginnt mit SKS die Welt der Systemhalter. Interessant ist der an Lenker, Vorbau und Gabelkopf montierbare und vielfach einstellbare Halter von Topeak.
Für die großen Systemanbieter muss man ab 60 Euro bezahlen. Das benötigt etwas Kaufüberwindung, insbesondere wenn es wie bei Peak Design fast noch einmal so viel Geld ist. Qualität, Gewicht, Bedienung: Die Hersteller machen hier vieles sehr richtig.
Bei Quadlock ist das am größten, dicht gefolgt von SP Connect, deren Adapter dafür oft schon an Fahrrädern vormontiert ist. Überhaupt gefallen die Australier mit niedrigem Gewicht. Fidlock, bekannt für seine Magnetverschlüsse unter anderem an Helmen, hat auch ein umfangreiches Angebot, das mit einer gelungenen Kombination aus Magnet und Vakuum miteinander verbunden wird.
Während im unteren und mittleren Preissegment Highlights gut herausstechen, wird es an der Preisspitze eng. Jeder Anbieter hat seine eigenen großen Vorteile und kleinere Nachteile. Da hängt viel vom eigenen Geschmack ab.
Ausgehend davon, welches System im Test am leichtesten und damit am häufigsten in die Hosentasche rutschte, bekommt SP Connect im Top-Segment die hervorgehobene Empfehlung.
Der Smartphonehalter Test zeigt, Geld kann, muss aber nicht zwingend entscheidend sein für die Praxis. Lösungen mit passgenauen Telefoncovern wären für alle Nutzer ideal. Leider gibt es sie nur für Premium-Modelle. Aufklebbare Adapter für die eigene Smartphonehülle sind dann die besten Substitutionen. Wie andere Universallösungen, sind sie gut auch abwechselnd mit mehreren Telefonen nutzbar.
Empfohlene Fahrrad-Handyhalterungen im Überblick
Hier ist eine Übersicht einiger empfohlener Fahrrad-Handyhalterungen, basierend auf verschiedenen Tests und Vergleichen:
- Testsieger: Fidlock Vacuum - Bietet schnelles Befestigen und bombenfesten Halt durch Magnet und Vakuum.
- Preis-Leistungs-Sieger: Glangeh Handyhalterung - Ermöglicht universelle Nutzung und einfache Montage, ideal für den Stadtverkehr.
- Mit Powerbank: SKS Compit Plus - Bietet bequemes Aufladen des Smartphones am Fahrradlenker.
- SP Connect - Ein äußerst vielseitiges System, das sich für nahezu jeden Einsatzzweck eignet.
- Bone Collection - Eine günstige und flexible Lösung für Gelegenheitsfahrer oder Pendler.
Weitere getestete Modelle
Neben den oben genannten Modellen wurden auch weitere Halterungen getestet, darunter:
- Lamicall Fahrrad-Handyhalterung
- LEMEGO Bike Handlebar Bag E37
- LEMEGO Wasserdichte Fahrrad-Handyhalterung
- Tiakia U6-9901 und TK-BM04
- Grefay PBH502
- Vitalismo D37
- VUP Handyhalterung
Sicherheitsaspekte bei der Nutzung von Handyhalterungen am Fahrrad
Die Nutzung von Smartphones während der Fahrt lenkt nicht nur vom Straßenverkehr ab, sondern erhöht auch das Unfallrisiko. Dies kann zu Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern oder zum Übersehen von Verkehrszeichen führen. Zudem kann das Festhalten des Handys in einer Hand das Gleichgewicht und die Kontrolle über das Fahrrad beeinträchtigen.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Hier gilt ganz klar, kenne die Bedürfnisse vor dem Kauf. Soll die Halterung auch gleichzeitig wasserdicht sein, kaufe eine Tasche und keine Ausführung, wo das Handy nur eingeklemmt wird. Soll die Halterung auch an verschiedenen Fahrrädern angebracht werden, achte auf die Art der Montage. Produktbilder zeigen hier meist sehr deutlich, wie die Halterung am Lenker oder Fahrradrahmen befestigt wird.
Andere Bauteile wie die Fahrradklingel sollten nicht von der Smartphonehalterung überdeckt werden. Wer bereits wenig Platz am Lenker / Cockpit hat, der sollte evtl. Wie lange eine Fahrrad Handyhalterung hält, kommt immer sehr individuell auf den Gebrauch an.
Fahrrad Handyhalterung und Fahrradlenker sollten bei einfachen Klemmbefestigungen aufeinander abgestimmt sein. Es ist ein großer Unterschied, ob nur auf ebenen Straßen gefahren wird oder viel Gelände mit dabei ist. Auf Asphalt haben alle Handyhalter eine gute Figur gemacht. Im Gelände, Downhill, wirken jedoch andere Kräfte.
Größenkompatibilität und Flexibilität
Vor etlichen Jahren war das Telefon mit Stolz das kleinste Teil, dass man in der Hosentasche trug, heute wird damit geprotzt, wenn es mehr als 5-6 Zoll Display-Diagonale aufweist. Es scheint bei den Herstellern grundlegende Unterschiede zwischen „M“ und „L“ Modellen zu geben bzw. Smartphone wie das Iphone Plus oder Galaxy Plus gehören dabei zu den „L“ Modellen. Die normalen, nicht extra großen Telefone wie Iphone 5, Iphone 6, Iphone 7, Galaxy S5, Galaxy S6, Galaxy S7 oder Galaxy S8 passen in die herkömmlichen Fahrrad-Handyhalterungen.
Am flexibelsten sind Halterungen mit Kugelgelenk. Hier kann man z.B. Wer „nur“ eine einfache Möglichkeit zum Festspannen hat, der ist von der Krümmung, von konischen Zuläufen am Lenker abhängig. Das Handy kann, je nach Lenker, leicht schräg zum Fahrer positioniert sein. Holland-Lenker bieten bei einigen Haltern nicht die Möglichkeit diese zu fixieren, z.B.
Zusätzliche Funktionen und Anschlüsse
Je nach Anspruch möchte man während der Fahrt einen Kopfhörer per Kabel am Handy anschließen oder über eine Powerbank das Handy mittels Ladekabel laden. Je nach Halterung werden diese Anschlüsse verdeckt. Bei den harten Halterungen, bei denen die Fixierung nicht aus Gummi besteht, hat man keine Möglichkeit solche Verdeckungen zur Seite zu schieben. Mit den Gummibändern hat man die Option offen, dieses etwas zur Seite zu rücken, um so an die Anschlüsse heranzukommen.
Positiver Nebeneffekt, in den meisten Fällen schmückt sich eine solche Handyhalterung für das Fahrrad als wasserdicht oder zumindest wassergeschützt bzw. abweisend. Anschlüsse können z.B. aus extra dafür vorgesehen Seitenöffnungen herausgeführt werden. Der Vorteil der Tasche, die Powerbank kann direkt unter dem Handy in der Tasche mitgeführt und angeschlossen werden.
Alternative Befestigungsmethoden und Flexibilität
Es gibt jede Menge Möglichkeiten, das Handy am Fahrrad zu positionieren, macht euch klar, was zu euch und eurem Fahrrad passt. So kann beim E-Bike das Display je nach Modell die Position am Lenker oder Vorbau bereits blockieren. Wichtig ist auch zu wissen, ob sich die Halterung leicht wieder demontieren und auf ein anderes Fahrrad umsetzen lässt.
Gute Halterungen ermöglichen es, das Smartphone mit einer Hand zu befestigen und zu entfernen - ideal, um unterwegs die Route zu ändern, ein Foto zu machen oder kurz die Playlist zu wechseln. Schwierige Mechanismen, die präzise Handgriffe erfordern, kosten wertvolle Zeit und Nerven, vor allem im hektischen Stadtverkehr.
Stabilität und Design
Und natürlich ist auch die Stabilität entscheidend: Bordsteinkanten, unebene oder gepflasterte Straßen und Schlaglöcher dürfen nicht zum Stressfaktor werden. Wer will schon eine Halterung, bei der das Smartphone gefährlich wackelt oder im schlimmsten Fall sogar herunterfällt?
Wechselt ihr eure Bikes häufiger, sind werkzeuglose Modelle wie die Halterungen von Bone Collection praktisch, die sich schnell anbringen und abnehmen lassen. Doch ist das in der Realität schwer mit optisch nahtlos integrierten Lösungen vereinbar. Klar ist auch: Es zählt nicht nur Funktionalität, sondern auch der Stil. Eine Halterung sollte sich harmonisch in euer Fahrrad-Setup einfügen und nicht wie ein Fremdkörper wirken. Minimalistische Designs wie das der Loop Mount sind stilvolle Hingucker für urbane Radfahrer, die cleane Ästhetik lieben. Auch die Position zählt: Soll die Navi-App direkt im Blickfeld sein oder dezent am Vorbau?
Testbedingungen und Ergebnisse
Um die Modelle im Test vergleichen zu können, haben wir alle Halterungen mit demselben Smartphone geprüft: dem iPhone 15 Pro, kombiniert mit den jeweils passenden Hüllen. So konnten wir die Halterungen unter realistischen Bedingungen auf Herz und Nieren testen. Pendlerfahrten durch die Stadt? Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten waren Teil der Teststrecke für Stabilität und Alltagstauglichkeit. Und ja, wir haben uns auch an Offroad-Abenteuer gewagt - allerdings bewusst auf moderatem Gravel-Terrain. Extrem holprige Trails und harte Sprünge sind ohnehin nicht für Smartphone-Halterungen. Bei solchen Einsätzen gehört euer Handy gut verstaut in eine Shorts- oder Trikottasche bzw.
Detaillierte Betrachtung ausgewählter Modelle
FIDLOCK VACUUM
Das Modell VACUUM der deutschen Marke FIDLOCK kann mit seinem innovativen Magnet-Vakuum-System und der hohen Verarbeitungsqualität punkten. Dahinter steckt eine Technologie, bei der die Magnetkraft mit einem Saugnapf-Element kombiniert wird, was eine intuitive und sichere Befestigung ermöglicht.
Das System hat uns auf all unseren Testfahrten beeindruckt: Die Halterung ermöglicht es, das Smartphone nahezu blind zu befestigen und wieder zu entfernen, während der 360°-Drehmechanismus maximale Flexibilität bietet. Besonders praktisch: Der Halt bleibt in jeder Position zuverlässig, selbst auf holprigen Strecken.
Die FIDLOCK VACUUM Halterung überzeugt mit einer durchdachten Magnet-Saugnapf-Kombination, die intuitive Handhabung mit sicherem Halt verbindet. Die flexiblen Befestigungsoptionen und die Möglichkeit, das Smartphone blind zu montieren, machen die Halterung besonders alltagstauglich.
SP Connect
Der österreichische Hersteller SP Connect hat sich durch vielseitige und robuste Lösungen für Smartphone-Halterungen einen Namen gemacht. Ob Fahrrad, Motorrad oder Auto - das System hat sich auf viele Mobilitätsbereiche erstreckt. Dabei hat sich besonders der „Twist-and-Lock“-Mechanismus bewährt, der selbst auf unruhigen Untergründen für sicheren Halt sorgt.
Im Test haben uns die verschiedenen Halterungen durch ihre Stabilität und Vielseitigkeit überzeugt: Der Twist-and-Lock-Mechanismus hält das Smartphone zuverlässig fest und lässt sich mit wenig Übung intuitiv bedienen. Allerdings benötigt die Halterung genügend Platz, um die 90°-Drehung beim Einrasten durchführen zu können.
SP Connect bietet ein äußerst vielseitiges System, das sich für nahezu jeden Einsatzzweck eignet. Der Twist-and-Lock-Mechanismus hält das Smartphone auch auf ruppigen Strecken sicher, ohne dass zusätzliche Verriegelungen notwendig sind. Voraussetzung ist allerdings, dass genug Platz für die 90°-Drehung zum Fixieren vorhanden ist.
Bone Collection
Bone Collection setzt mit den Bike Tie Pro 4 und Tie 5 auf ein simples, universelles Konzept aus flexiblem Silikon, das sich werkzeuglos montieren lässt und mit fast jedem Smartphone kompatibel ist. Besonders praktisch: Die Handy-Halterungen kommen ohne spezielle Hülle aus und lassen sich schnell zwischen verschiedenen Fahrrädern wechseln.
Im Test zeigte das elastische Silikon genug Halt für Kopfsteinpflaster oder Bordsteinkanten. Dennoch wackelt das Handy wie eine Götterspeise, was unterwegs weder für Vertrauen noch eine komfortable Bedienung sorgt. Die Gummibänder verlaufen zudem über das Display und erschweren die Sichtbarkeit.
Die Bone Collection Tie-Halterungen sind eine günstige und flexible Lösung für Gelegenheitsfahrer oder Pendler. Die werkzeuglose Montage und universelle Kompatibilität machen sie praktisch für schnelle Wechsel.
Bosch SmartphoneGrip
Der Bosch SmartphoneGrip ist der Nachfolger des bekannten SmartphoneHub und richtet sich ausschließlich an Besitzer von Cargo-, City- und SUV-Bikes mit Bosch-Motor. Mit der Kompatibilität zu aktuellen Kiox-Displays ersetzt der SmartphoneGrip das serienmäßige Bosch-Display und ermöglicht euch, das Smartphone als zentrales Steuergerät zu nutzen.
Im Test zeigte sich der SmartphoneGrip als verlässliche Lösung für den Alltag. Das Handy sitzt stabil und sicher. Für ruppige Trails oder Sprünge ist die Halterung, laut Bosch, weniger geeignet. Ein weiterer Pluspunkt: Der Grip benötigt keine spezielle Hülle und ist somit mit vielen Smartphones kompatibel - solange sie in die vorgegebenen Maße passen.
Für Besitzer eines E-Bikes mit Bosch-Motor ist der SmartphoneGrip ein echtes Upgrade und eine praktische Alternative zu anderen Halterungen der gleichen Preisklasse, die eine spezielle Hülle erfordern. Das Smartphone sitzt trotz fehlender Hülle absolut fest und sicher und wird dank kabelloser Ladefunktion während der Fahrt zuverlässig geladen.
FESCHD Universal Bundle
Das junge deutsche Start-up FESCHD kombiniert Nachhaltigkeit mit Funktionalität: Die Halterung wird aus recyceltem Kunststoff gefertigt und vollständig in Deutschland entwickelt sowie produziert. Das System konzentriert sich auf einen Lenkermount und ist auf Smartphones von Apple, Samsung und Google zugeschnitten. Dank eines universellen 3M-Klebe-Patches lässt sich jedoch nahezu jede Handyhülle kompatibel machen.
Im Test hinterließ die Halterung einen stabilen und verlässlichen Eindruck. Das Smartphone sitzt fest - selbst auf unebenem Gelände - und kann mit einer Hand abgenommen sowie blind wieder montiert werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass alle vier Pins mit einem hörbaren Klack-Geräusch sauber einrasten.
FESCHD überzeugt mit einem innovativen, sicheren und intuitiven Befestigungssystem, das dank des Sicherungsrings auf jedem Terrain funktioniert. Der starke Magnet und der zuverlässige Mechanismus bieten maximale Stabilität, auch auf holprigen Wegen.
Loop Mount
Loop entstand während des Fahrradbooms der Corona-Jahre und verfolgt ein klares Ziel: für die Radfahrer praktische Smartphone-Halterungen mit minimalistischer Ästhetik zu bieten. Mit hochwertigen Metalllösungen bietet die Marke zwei Optionen: den Loop Mount für den Lenker und den Micro Mount für die Ahead-Kappe am Vorbau.
Im Test konnten uns beide Modelle durch ihre hochwertige Verarbeitung und sicheren Halt überzeugen. Ohne Smartphone bleiben sie dezent im Hintergrund, wodurch sie sich nahtlos ins Rad integrieren. Kleiner Wermutstropfen: Beide Halterungen zeigten sich in der Handhabung mit dem Smartphone als etwas fummeliger - man benötigt hier definitiv zwei Hände.
Loop liefert mit dem Loop Mount und Micro Mount die wohl schicksten Lösungen im Test. Die Kombination aus hochwertigem Design, Stabilität und Flexibilität macht sie zur idealen Wahl für Fahrer, die Wert auf eine stilvolle und universell kompatible Handy-Halterung legen. Ein klarer Tipp für Design-Fans, die ihr Rad mit einer minimalistischen Halterung aufwerten möchten.
Peak Design
Peak Design, bekannt für hochwertiges Kamerazubehör, bleibt mit der Smartphone-Reihe seiner Markenphilosophie treu: erstklassige Materialien, durchdachte Technik und elegantes Design. Das Herzstück des Systems ist die eigens entwickelte SlimlLink-Technologie, die auf eine Kombination aus Magnet- und Einrastmechanismus setzt.
Im Test konnte die Halterung mit einer großzügigen Auflagefläche punkten, die für sicheren Halt sorgt - auch bei ruppigen Fahrten. Das Smartphone lässt sich einfach platzieren, doch beim Abnehmen braucht es etwas Übung, da der Verriegelungsmechanismus präzises Handling erfordert. Dennoch bietet die Kombination aus Magnetkraft und mechanischer Sicherung ein hohes Maß an Sicherheit.
Peak Design überzeugt mit einer hochwertigen und stilvollen Lösung für anspruchsvolle Radfahrer. Die Kombination aus Magnet- und Einrastmechanismus sorgt für maximale Sicherheit, während die großzügige Auflagefläche einen stabilen Sitz garantiert.
Quad Lock
Quad Lock zählt zu den bekanntesten Marken für Smartphone-Halterungen und bietet ein durchdachtes System, das Auto, Motorrad und Fahrrad mit einer einzigen Smartphone-Hülle verbindet. Besonders beeindruckend ist die große Auswahl an Halterungen, die sowohl für Lenker als auch für...
Zusammenfassende Tabelle der getesteten Fahrrad-Handyhalterungen
| Modell | Vorteile | Nachteile | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Fidlock Vacuum | Schnelle Befestigung, bombenfester Halt | Spezielle Schutzhülle notwendig, Einschränkung bei kabellosem Laden | Magnet- und Vakuumtechnik |
| Glangeh Handyhalterung | Günstig, einfache Montage, schnelles Einlegen des Smartphones | Weniger geeignet für Fahrten im Gelände, einfache Verarbeitung aus Kunststoff | Preis-Leistungs-Sieger |
| SKS Compit Plus | Ausgezeichnete Verarbeitung, einfache Montage, integrierte Powerbank | Teuer, zusätzliches Smartphone-Cover zwingend erforderlich | Integrierte Powerbank und induktive Ladefunktion |
| SP Connect | Vielseitiges System, sicherer Halt, umfangreiches Zubehör | Benötigt Platz für 90°-Drehung, spezifische Halterung | Twist-and-Lock-Mechanismus |
| Bone Collection | Günstig, werkzeuglose Montage, universelle Kompatibilität | Smartphone wackelt, Gummibänder verdecken das Display | Flexible Silikonlösung |
| Bosch SmartphoneGrip | Stabile und sichere Befestigung, kabellose Ladefunktion | Ausschließlich für E-Bikes mit Bosch-Motor, weniger geeignet für ruppige Trails | Ersetzt das serienmäßige Bosch-Display |
| FESCHD Universal Bundle | Sicheres Befestigungssystem, einfache Montage, hochwertiges Material | Adapterplatte muss auf die Handyhülle geklebt werden | Hergestellt aus recyceltem Kunststoff |
| Loop Mount | Schickes Design, hochwertige Verarbeitung, sicherer Halt | Etwas fummelige Handhabung mit dem Smartphone | Minimalistische Ästhetik |
| Peak Design | Hochwertige und stilvolle Lösung, sichere Befestigung | Etwas Übung beim Abnehmen des Handys erforderlich | SlimLink-Technologie |
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