Apple CarPlay ist eine Schnittstelle, mit der sich iPhones sicher und nahtlos ins Infotainment-System eines Autos integrieren lassen. Über das Fahrzeug-Display können Fahrer zentrale iPhone-Funktionen wie Telefonie, Nachrichten, Navigation oder Musiksteuerung verwenden - wahlweise per Touchscreen, Lenkradtaste oder Sprachbefehl via Siri. Oder man öffnet eine App von Apple oder Drittanbietern, sofern diese kompatibel ist. Voraussetzung ist ein kompatibles Fahrzeug- oder Nachrüstsystem sowie ein iPhone ab Modell 5 mit iOS 9.3 oder höher.
CarPlay kann verkabelt oder auch drahtlos genutzt werden. Wer kein Wireless CarPlay hat, kann es in vielen Fällen nachrüsten. Es gilt zu beachten, dass die einzelnen Funktionen von Apple CarPlay von der Fahrzeugmarke, dem Modell und dem Baujahr eines PKW abhängen können. Das Fahrzeug selbst muss nicht nur werkseitig CarPlay, sondern auch die drahtlose Integration unterstützen. Nicht alle Fahrzeuge bieten das. In einigen Fällen kann im Detail auch ein kostenpflichtiges Software-Update für das Infotainment-System des Fahrzeugs erforderlich sein.
Wireless CarPlay Adapter als günstige Alternative
Bietet das Infotainment keine kabellose Anbindung an CarPlay, kommen Adapter als günstige Alternative ins Spiel. Wir zeigen die besten Modelle im Vergleich. Getestet haben wir die Adapter mit einem iPhone 12 Pro, iPhone 13 und einem Opel Astra K von 2017.
Achtung: Mit diesen Adaptern rüstet man Apple CarPlay nicht nach. Sie erweitern lediglich als Dongle das Infotainment-System um eine Möglichkeit, das iPhone drahtlos und elektrisch mit dem Auto zu verbinden. Unterstützt das Fahrzeug CarPlay nicht, sind diese Adapter somit nutzlos.
Die besten CarPlay Adapter im Überblick
Neuer Testsieger der aktuellen Bestenliste ist der Carlinkit Mini Ultra - erhältlich für nur 38 Euro (Rabattcode: TechStage). Der Adapter überzeugt nicht nur durch seine Kompatibilität mit Android Auto und Apple Carplay, sondern ist auch das kompakteste Modell im gesamten Testfeld. Dicht dahinter auf Platz zwei: Der ebenfalls platzsparende Ottocast Mini, der ab 40 Euro (Rabattcode: TS20) erhältlich ist. Preis-Leistungs-Tipp ist der Carlinkit Mini SE Pro, der bereits für 35 Euro (Rabattcode: TechStage) zu haben.
Liste der getesteten CarPlay Adapter:
- Carlinkit Mini Ultra für 38 Euro (Code: TechStage)
- Ottocast Mini ab 40 Euro (Code: TS20)
- Carlinkit 5.0 für 45 Euro (Code: TechStage)
- Carlinkit Mini SE Pro für 35 Euro (Code: TechStage)
- Carlinkit Mini SE für 31 Euro (Code: TechStage)
- Ottocast U2Air Pro für 48 Euro (Code: TS20)
- Ottocast Carplayclip für 68 Euro (Code: TS20)
- OttocastMX 3in1 für 25 Euro
- Robofun Carplay Wireless 2-in-1-Adapter für 26 Euro
- Xuda Drahtloser Adapter für 9 Euro
Wichtig: Wer direkt beim Hersteller in China oder über Plattformen wie Aliexpress bestellt, sollte beachten, dass der Käuferschutz dort oft eingeschränkt ist. Garantieansprüche oder Umtauschmöglichkeiten entsprechen meist nicht dem in Europa üblichen Standard.
Top 3 CarPlay Adapter im Detail
Carlinkit Mini Ultra
Der Carlinkit Mini Ultra rüstet kabelloses CarPlay und Android Auto zuverlässig nach - ideal für Fahrzeuge mit wenig Platz. Das extrem kompakte Design passt selbst in enge Cockpits und funktioniert stabil mit iPhones und Android-Smartphones. Ein USB-C-Adapter liegt zudem bei. Mit 38 Euro (Code: TechStage) ist der Adapter nicht nur besonders klein und vielseitig, sondern auch günstig. Bei Amazon kostet der Adapter für kurze Zeit sogar nur 33 Euro.
Vorteile:
- benötigt kaum Platz im Cockpit
- unterstützt Wireless CarPlay und Android Auto
- einfache Einrichtung
Nachteile:
- geht schnell verloren
- Blinklicht schwer zu sehen
Ottocast Mini
Der Ottocast Mini ist einer der kleinsten Adapter für kabelloses Android Auto und Apple Carplay - ideal für Fahrzeuge ohne integrierte Wireless-Funktion. Für 40 Euro mit dem Code TS20 lässt er sich dezent im Cockpit platzieren und unterstützt beide Plattformen, sofern das Infotainment-System kompatibel ist. Im Test klappte die Verbindung mit Apple-Geräten reibungslos, Android brauchte einen zweiten Versuch.
Vorteile:
- sehr kompakt
- Android Auto & Apple CarPlay
- Adapter für USB-C vorhanden
Nachteile:
- je nach Anschluss im Cockpit unterschiedlich sinnvoll
Carlinkit Mini SE Pro
Der Carlinkit Mini SE Pro rüstet Wireless CarPlay und Android Auto in Fahrzeugen nach, die diese Funktionen nur per Kabel unterstützen. Der kompakte Adapter bietet USB-A und USB-C und funktionierte im Test stabil und ohne größere Verzögerung. Die Einrichtung ist unkompliziert. Mit dem Code TechStage ist das Gerät derzeit direkt beim Hersteller für 35 Euro erhältlich - das macht es sogar zum Preis-Leistungs-Sieger.
Vorteile:
- einfache Einrichtung
- kompakte Bauweise
- unterstützt Android Auto und Apple CarPlay
Nachteile:
- relativ lang: nicht für jedes Cockpit ideal
Kann man CarPlay drahtlos nutzen?
Apple CarPlay dient seit 2014 als Schnittstelle, um das iPhone über das Infotainment-System eines Autos zu bedienen und etwa Inhalte wiederzugeben, sei es Musik, Podcasts oder eben Navigation über Apple Maps oder Google Maps. Dazu stöpselt man in der Regel das iPhone per Kabel in den USB-C oder USB-A-Anschluss des Autos ein.
Apple CarPlay Wireless ermöglicht seit 2017, das iPhone kabellos mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs zu verbinden. Diese Funktion bietet eine bequeme Alternative zu kabelgebundenem CarPlay und funktioniert drahtlos über Bluetooth und Wi-Fi. Während Bluetooth die initiale Kopplung übernimmt, erfolgt die eigentliche Datenübertragung über eine schnelle und lokale 5-GHz-WLAN-Verbindung zwischen dem iPhone und dem Auto. Um CarPlay Wireless zu nutzen, benötigt man primär ein kompatibles Fahrzeug und ein iPhone ab Version 5, das mindestens mit iOS 9.3 ausgestattet ist.
Viele moderne Autos ab Baujahr 2020 bieten diese Funktion bereits serienmäßig an. Teilweise sind hohe Aufpreise dafür nötig oder sogar Abomodelle. Einige ältere Autos wiederum bieten im Infotainment-System keine Option für die drahtlose Anbindung an das iPhone. Die Umrüstung beim Hersteller oder in der Werkstatt ist kostspielig.
Wireless CarPlay nachrüsten
Ja, Wireless CarPlay lässt sich in Fahrzeugen nachrüsten - ob über einfache Adapter oder durch den Austausch des gesamten Infotainment-Systems. Wer bereits kabelgebundenes CarPlay im Auto hat, kann mit einem kompakten Wireless-Plug wie von Carlinkit oder Ottocast die drahtlose Verbindung nachrüsten. Die Adapter aus dieser Bestenliste funktionieren ähnlich wie entsprechende Adapter für Android Auto (Bestenliste). Man stöpselt diese in das Auto je nach Modell über den USB-C oder USB-A-Steckplatz und verbindet das iPhone dann per Bluetooth damit. Das Infotainment erkennt dann CarPlay in der Regel automatisch - vorausgesetzt, es wurde schon mal für das iPhone eingerichtet.
Aufwendiger wird es, wenn das Fahrzeug noch gar kein CarPlay unterstützt. Hier bieten sich zwei Wege an: Entweder ersetzt man das ganze Infotainment-System durch eine Nachrüstlösung mit Wireless CarPlay oder man integriert ein verborgenes Zusatzmodul, das mit dem bestehenden Bildschirm arbeitet. Beide Varianten erfordern je nach Fahrzeugmodell technisches Know-how oder professionelle Hilfe und können daher sehr kostspielig sein. Wichtig bleibt: Vor dem Kauf sollte die Kompatibilität mit dem Fahrzeug geprüft werden.
Eine andere Möglichkeit sind Displays zum Nachrüsten von Apple CarPlay. Diese befestigt man wie ein Navi im Cockpit und koppelt das Smartphone damit per Bluetooth. Der Monitor selbst wird dann je nach Modell per Kabel, FM-Transmitter oder Bluetooth mit dem Autoradio verbunden. Mehr zu dieser Kategorie erklären wir in der Top 10: Android Auto & Apple Carplay nachrüsten - das beste Display im Test.
Funktionsweise eines drahtlosen CarPlay Adapters
Diese Adapter ermöglichen es, die drahtlose Funktion zu nutzen, indem sie das iPhone via Bluetooth koppeln und die Signale per WLAN an das Infotainment-System weiterleiten. Adapter simulieren dann eine USB-Verbindung, sodass die drahtlose Nutzung in älteren Autos möglich wird.
Die Vorteile dieser Adapter liegen in der Flexibilität: Man kann das iPhone im Auto frei bewegen, es muss nicht durchgehend an das Kabel angeschlossen werden, und das Ein- und Aussteigen wird bequemer, ohne das Telefon jedes Mal manuell verbinden zu müssen.
Eine Beobachtung haben wir gemacht: Bei vielen Fahrzeugen wird der USB-Anschluss offenbar nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man nach dem Abstellen daneben stehen, verbindet sich das Infotainment-System per Bluetooth mit dem Smartphone - ein unnötiger Stromverbrauch, der die Starterbatterie belasten kann.
Unser Tipp: USB-Adapter und andere Verbraucher nach dem Abstellen abziehen, vor allem bei längeren Standzeiten. Das schont die Batterie - besonders bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.
Carlinkit Mini Ultra im Detail
Wer ein Fahrzeug ohne kabelloses Carplay oder Android Auto besitzt, kennt das Problem: Ohne Wireless-Support ist stets ein Kabel nötig. Der Carlinkit Mini Ultra verspricht hier eine einfache und kompakte Lösung. Der winzige Dongle ist sogar noch kleiner als ein USB-Stick und unterstützt sowohl Wireless Carplay als auch Android Auto.
Design
Der Carlinkit Mini Ultra misst nur 32,85 × 20 × 6,55 mm und ist damit deutlich kompakter als viele vergleichbare Adapter. Er erinnert optisch an einen USB-Stick: An einem Ende sitzt ein USB-A-Stecker, daran schließt sich ein kleiner, flacher Adapter mit abgerundeten Ecken an - etwa so groß wie ein Daumennagel. Ein USB-A-auf-USB-C-Adapter liegt bei, sodass der Dongle auch in Fahrzeugen mit USB-C-Anschluss verwendet werden kann.
Die extrem platzsparende Bauweise fällt im Fahrzeug kaum auf, bringt aber auch einen Nachteil mit sich: Aufgrund seiner geringen Größe kann der Mini Ultra leicht verloren gehen. Dennoch sind wir beeindruckt, wie platzsparend moderne Technologie inzwischen sein kann.
Einrichtung & Features
Das Fahrzeug muss Carplay oder Android Auto bereits unterstützen - der Adapter rüstet nur das kabellose Feature nach. Die Einrichtung des Carlinkit Mini Ultra gelingt schnell und unkompliziert: Einfach in den USB-Port stecken, das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter koppeln (VehiConn_Exxx) - die Datenübertragung läuft anschließend über WLAN Direct. Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das Symbol für Carplay oder Android Auto auf dem Fahrzeugdisplay. Ein vorheriger, einmaliger Kabelanschluss kann die automatische Erkennung beschleunigen.
Im Test funktionierte der Mini Ultra weitgehend reibungslos. Manchmal war beim ersten Koppeln ein zweiter Versuch nötig, danach klappte die Verbindung zuverlässig innerhalb von rund 30 Sekunden - sowohl mit iPhone als auch Android-Smartphone. Gelegentliche kurze Aussetzer, etwa bei Spotify, traten sporadisch auf und verschwanden meist schnell. Sollte es mal zu Problemen kommen, kann man das Gerät aus- und wieder einstöpseln.
Im Alltag liefert der Adapter ein Erlebnis auf dem Niveau der kabelgebundenen Lösung: Navigation, Musikstreaming, Sprachsteuerung und Telefonie laufen stabil. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die winzige Status-LED ist kaum sichtbar. Trotz des kompakten Formats ist die Technologie auf dem neuesten Stand. So nutzt der Mini Ultra bereits Bluetooth 5.4 sowie WLAN mit 5 GHz.
Hinweis: Ein Leser beklagte Probleme mit dem Adapter bei einem Motorrad Honda NT1100 (2025) sowie einem Mercedes-Benz 220d (2018) im Zusammenspiel mit einem Samsung Galaxy S24.
Preis
Normalerweise kostet der Adapter beim Hersteller rund 45 Euro. Mit dem Code TechStage kostet der Dongle nur 38 Euro - ein fairer Preis. Aktuell noch günstiger ist das Produkt bei Amazon für ...
Motorrad USB Steckdosen: Die perfekte Lösung für unterwegs
Die Nutzung von Smartphones und Navigationsgeräten auf dem Motorrad ist heutzutage selbstverständlich. Doch wie bleibt man unterwegs mit Strom versorgt? Eine Motorrad USB Steckdose ist die perfekte Lösung, um sicherzustellen, dass die Geräte immer aufgeladen sind.
Was ist eine Motorrad USB Steckdose?
Eine Motorrad USB Steckdose ist ein praktisches Zubehör, das es ermöglicht, elektronische Geräte wie Smartphones, GPS-Navigationsgeräte und Action-Kameras während der Fahrt aufzuladen. Motorrad USB Steckdosen bieten verschiedene Funktionen, die sie zu einem unverzichtbaren Teil der Motorradausrüstung machen.
Funktionen von Motorrad USB Steckdosen:
- Schnellladung: Viele Modelle bieten eine Schnellladefunktion, die es ermöglicht, Geräte in kurzer Zeit aufzuladen.
- Wasserfestigkeit: Die meisten hochwertigen Modelle sind wasserfest konstruiert.
- Einfache Installation: Die Installation ist bei vielen Produkten unkompliziert.
- Wenig Platzbedarf: Diese Steckdosen benötigen wenig Platz und lassen sich oft unauffällig am Motorrad anbringen.
Installation einer Motorrad USB Steckdose
Die Installation einer Motorrad USB Steckdose erfordert in der Regel wenig technisches Know-how.
- Befestigung: Mit den mitgelieferten Schrauben oder Befestigungen montiere ich die Steckdose.
- Ich schneide die Kabel je nach Länge zu, um sie von der Batterie zur gewählten Stelle zu führen.
- Ich klemme die Batterie ab, um Stromschläge oder Kurzschlüsse zu vermeiden.
- Ich bohre die erforderlichen Löcher für die Steckdose an meinem gewählten Standort.
- Zur Befestigung verwende ich die mitgelieferten Schrauben oder die passenden Dübel.
- Ich verbinde die Kabel der USB Steckdose mit der Motorradbatterie.
- Nachdem alles überprüft ist, schließe ich die Batterie wieder an.
Vorteile einer Motorrad USB Steckdose:
- Komfort: Die Möglichkeit, Geräte wie Smartphones und GPS-Navigationsgeräte während der Fahrt aufzuladen, ermöglicht eine ständige Erreichbarkeit.
- Einfache Installation: Produkte lassen sich ohne großen Aufwand montieren.
- Platzersparnis: Motorrad USB Steckdosen haben einen geringen Platzbedarf und sind oft kompakt gestaltet.
- Erreichbarkeit: Im Notfall ist es wichtig, dass ich immer erreichbar bin.
- Wasserfestigkeit: Hochwertige Modelle überzeugen durch Wasserfestigkeit, was den Einsatz unter verschiedenen Wetterbedingungen absolut sicher macht.
- Vermeidung von Ablenkungen: Mit einer stabilen Ladequelle verringert sich das Risiko, während der Fahrt an den Akku oder die Geräte zu denken.
Einsatzmöglichkeiten:
- Navigation: Mit einer durchgehenden Stromversorgung für meine Navigationsgeräte kann ich jede Route problemlos erkunden.
- Kommunikation: Handy-Ladung sorgt dafür, dass ich auch unterwegs mit Freunden oder der Familie kommunizieren kann.
- Actionkameras: Hobbyfilmer können ihre Actionkameras, wie GoPro-Modelle, während der Fahrt betreiben, um ihre Abenteuer aufzuzeichnen.
Kompatibilität und Langlebigkeit:
- Viele Produkte bieten mehrere Anschlussmöglichkeiten.
- Robuste Materialien und eine durchdachte Bauweise machen eine Motorrad USB Steckdose zu einem langlebigen Begleiter.
- Zusätzliche Dichtungen und Wasserabweisungen schützen die Elektronik.
Wartung:
- Die Verwendung einer Motorrad USB Steckdose erfordert nur geringen Wartungsaufwand.
- Ich kontrolliere regelmäßig die Kabelverbindungen auf Rost oder Beschädigungen.
- Staub und Schmutz können die Funktion beeinträchtigen.
Beliebte Modelle von Motorrad USB Steckdosen
Diese Tabelle bietet eine schnelle Übersicht und hilft mir, das richtige Modell zu finden.
Die Auswahl der richtigen Motorrad USB Steckdose ist entscheidend für eine zuverlässige Stromversorgung während der Fahrt. Ladegeschwindigkeit ist ein wichtiges Kriterium. Steckdosen mit Quick Charge Technologie bieten oft die schnellsten Ladevorgänge. Modelle wie die SW-Motech USB Steckdose sind bekannt für ihre effektive Ladegeschwindigkeit von bis zu 3,1 A, was sie ideal für Smartphones und GPS-Geräte macht. Alternativ bietet die GIVI USB Steckdose ähnliche Ladegegebenheiten mit optionalem Schnellladeadapter.
SP Connect: Innovative Smartphone-Halterungen für Motorräder
Der Hersteller SP Connect aus Wien hat eine innovative und vor allem praktische Smartphonehülle und -halterung für Zweiräder entwickelt, die mit fast jedem Motorrad (und auch Fahrrad) kompatibel ist. Die Österreicher haben aber noch weiter gedacht und bieten neben der reinen Befestigung auch eine drahtlose Lademöglichkeit samt Vibrationsdämpfer an, die das Handy während der Fahrt vor Erschütterungen schützt und gleichzeitig mit Strom versorgt um nicht mit leerem Akku dazustehen.
Die Vorteile von SP Connect:
- Das gesamte SP Connect-Produktportfolio ist miteinander kompatibel.
- Das neue SPC+ System besteht gegenüber dem Vorgänger aus ca. 40% dünneren Hüllen, die gleichzeitig etwa 25% stärkere Befestigungen bieten sollen.
- Mit einer Vielzahl an verschiedenen Handyhüllen bedient SP Connect alle gängigen iPhone-, Samsung- und auch Huawei-Modelle.
Montage und Installation
Die Montage des Moto Mount Pro ist ein Kinderspiel und sollte selbst handwerklich Unbegabten spielend leicht von der Hand gehen. Wer, wie wir auch, die kabellose Ladefunktion der Smartphones während der Fahrt nutzen möchte, der benötigt noch das Charging Anti Vibration Module. Dieses kann per USB-Kabel an eine bestehende USB-Steckdose am Motorrad angeschlossen werden, um die Stromzufuhr zu gewährleisten. Wer bisher keine USB-Steckdose am Fahrzeug besitzt, kann auch auf das verfügbare Charger Cable (USB-C auf freie Enden 6/12V) von SP Connect zurückgreifen.
Das Anti-Vibrationsmodul
Wer übrigens ein modernes Smartphone mit mechanischem Bildstabilisator besitzt, der sollte auf das zusätzliches Anti-Vibrationsmodul nicht verzichten, um die empfindliche Mechanik der Kameras vor Schäden zu schützen. Das speziell für dieses Problem entwickelte Elastomer-Inlay dämpft in alle Richtungen und bewirkt dadurch, dass bis zu 60% weniger Vibrationen auf das Smartphone übertragen werden.
SP Connect Moto Stem Mount
Für Fahrer eines Motorrads mit Stummellenker bietet die oben beschriebene Montagevariante keine zufriedenstellende Lösung. Hier bietet es sich an, eine andere Montageoption auszuwählen: Den SP-Connect Moto Stem Mount. Auch hier ist die Montage ähnlich simpel und gut dokumentiert.
Qualität und Verarbeitung
Die Handyhülle an sich ist qualitativ sehr hochwertig und verliert auch bei intensiver Nutzung weder Farbe, Funktionalität, noch bekommt sie Risse - hervorragend! Auf der Innenseite der Smartphonehülle ist ein weiches Velours-ähnliches Material eingesetzt, damit die meist aus Glas bestehenden Rückseiten der teuren Smartphones nicht zerkratzen. Bei der Halterung setzt SP Connect auf hochwertiges Flugzeugaluminium und nutzt die CNC-Technik für die Fertigung. Das Endprodukt fühlt sich entsprechend wertig an und hat ein tolles Finish. Auch die anderen Komponenten sind allesamt sehr hochwertig und exzellent verarbeitet.
Erfahrungen im Alltag
Im Alltagsbetrieb macht sich das gesamte Bundle hervorragend. Die verbauten Schwingungsdämpfer lassen jederzeit ein gutes Ablesen des Displays während der Fahrt zu. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten auf teilweise holprigen Straßen bleibt das Smartphone da wo es sein soll und wird nicht aus der Halterung geschüttelt. Dank der kabellosen Ladefunktion wird die Ausfahrt auch nicht durch einen leeren Akku gestoppt.
Quad Lock: Eine weitere Option für Smartphone-Halterungen
Seit fast 15 Jahren tüfteln Zwei- und Mehrradbegeisterte bei Quad Lock an Smartphonehalterungen aller Art. Auf Motorrädern haben sie sich weltweit fast zum Standard entwickelt. Der neue Testsieger Quad Lock Handlebar Mount Pro ist ein Klassiker am Motorradlenker. Er überzeugt durch sehr stabile und sichere Montage an der Griffstange, festen Halt des Handys und Einhandbedienung.
Wichtige Aspekte bei der Montage von Handyhalterungen
- Komfortabel ist es schon, wenn sich eine Klemmschelle mit Rändelschraube nach kurzer Zeit stramm und sicher am Lenker des Motorrades befindet.
- Werkzeugfreie Montage ist praktisch und wohl nur unter dem Betrachtungspunkt der Diebstahlsicherheit nicht ideal.
- Zu bedenken ist auch der freie Lenkeinschlag nach rechts und links sowie in beide Ausrichtungen der Halterung horizontal und vertikal, sofern die Option gegeben ist.
- Ebenso sollte der vielleicht nur gelegentlich montiere Tankrucksack im Reiseformat einmal aufgesattelt werden. Hier zeigte sich im Test, dass die gut im Blickfeld befestigten Halterungen samt Handy beim Lenkereinschlag früh am Tankrucksack anlagen.
- Spiegelhalterungen sind ein eher seltenes Zubehörteil. Praktisch sind sie allerdings, wenn sich auf dem Lenker partout kein Platz für die manchmal recht große Halterung finden lässt.
Externe Stromversorgung
Auf langen Touren kann der Akku mächtig gefordert werden, wenn die Displayhelligkeit auf max. steht und gleichzeitig GPS und mobile Daten für möglichst genaue Orientierung sorgen. Spielt dann noch die Lieblingsmusik via Bluetooth in das im Helm verbaute Headset, ist der Energiespeicher schnell auf null Prozent. Die externe Powerbank im Tankrucksack ist als Krücke okay, eleganter ist die Lademöglichkeit über einen USB-Anschluss in der Halterung oder sogar induktives Laden, wenn das Handy dafür geeignet ist.
Weitere wichtige Details
- Länge, Breite und Höhe aktueller Handys unterscheiden sich zum Teil extrem. Das muss bei den Innenabmessungen der Halterungen bedacht werden.
- Ob das Smartphone in der Halterung festgeschraubt, per Federklemmung, Magnet oder Bajonettverschluss gehalten wird, ist letztlich Geschmackssache. Jede Methode kann bei ordentlich durchdachter Ausführung und Konstruktion das Handy sicher halten.
- Praktisch ist es auch, wenn sich der Betrachtungswinkel des Displays ohne Werkzeug ändern lässt. Auch die schnelle Formatänderung von hoch nach quer sollte im Idealfall ohne Werkzeug und Einhand während der Fahrt möglich sein.
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