Auf seinem Motorrad sitzend über Irlands Küstenstraßen zu brausen, die Maschine unter sich zu spüren, den Fahrtwind zu hören und am ganzen Körper zu spüren und atemberaubende Ausblicke zu genießen - das ist ein Gefühl wahrer Freiheit! Für Motorradfahrer ist Irland ein Paradies, entlang reihen sich raue Klippen, malerische Dörfer und spektakuläre Ausblicke aneinander wie sonst selten - der Wild Atlantic Way lockt mit Natur, Kultur und der einmaligen Gastfreundschaft der Iren.
Wir haben hier Tipps für einen unvergesslichen Motorradurlaub in Irland für Euch zusammengestellt. Ein besonderer Dank gilt den Menschen, die mit uns ihre Erfahrungen und Erlebnisse ihrer Motorradtour durch Irland geteilt haben.
Bevor es losgeht - gut planen
Es ist wichtig, die Motorradreise gut zu planen. Hier sind einige Tipps für die Planung Ihrer Reise:
- Tipp 1: Route planen
- Tipp 2: Übernachtungen vorher buchen
- Tipp 3: Überlegen: Eigenes Motorrad oder vor Ort leihen?
- Tipp 4: An- und Abreise mit Vorlauf planen
Anreise nach Irland
Ich habe eine Motorradreise in Irland geplant - aber wie komme ich am Besten nach Irland? Von Deutschland aus kommen für die Motorradreise nach Irland folgende Möglichkeiten zu Anreise infrage:
- Die direkte Fähre von Frankreich nach Irland mit dem Motorrad oder auf dem Anhänger.
- Über die “Landbrücke“, also über England oder Schottland nach Irland - mit Motorrad oder Anhänger.
Welche der Möglichkeiten für deine anstehende Reise die beste ist, hängt davon ab:
- Von wo aus du startest
- Wie viele Autobahnkilometer du fahren möchtest
- Ob eine Übernachtung auf der Fähre für dich infrage kommt
- Wieviel Zeit du hast
- Und was die Anreise kosten darf
Wir haben hier, im Südosten von Irland, mehrere Jahre lang unsere Motorradvermietung betrieben und leben hier schon lange mit Zweitwohnsitz. Nachfolgend stelle ich dir die Möglichkeiten näher vor und danach weißt du schon etwas mehr, um für dich eine gute Entscheidung treffen zu können.
Wer in Süddeutschland lebt, oder aus dem Alpenraum kommt, für den bietet sich die Anreise über Frankreich nach Irland an. Cherbourg Octeville ist ein kleiner Fährhafen in der Normandie. Von dort aus kannst du mit Stena-Line oder Brittany nach Rosslare fahren, oder mit Irish Ferries nach Dublin. Alternativ geibt es auch die Möglichkeit mit Brittany von Roscoff in der Bretagne nach Cork zu fahren.
Das Navi wird dir möglicherweise eine Route über Paris vorschlagen. Wenn nicht gerade Paris besichtigen willst, würde ich aber davon abraten, denn Paris hat das wenig charmante Verkehrsaufkommen einer großen Metropole. Wir haben selbst schon häufig die Strecke über Metz-Reims-Amiens-LeHavre nach Cherbourg genutzt und können sie guten Gewissens empfehlen. Die nordfranzösischen Autobahnen sind meist gut zu fahren, mit nicht zu heftigem Verkehr. Da kommen dann aber schnell mal 1000 Autobahnkilometer zusammen - die man sich mit zwei Fahrern teilen kann, oder du legst irgendwo auf der Strecke noch eine Übernachtung ein.
IN Frankreich kostet die Autobahn Maut, das können dann ca. 50 Euro für ein Motorrad werden ein Weg) und etwa 80-90€ für ein Anhängergespann. Alles kein Problem, weder mit dem Anhänger, noch mit dem Motorrad, aber eben sehr langwierig. Die Fähren fahren meist am Nachmittag oder frühen Abend ab, fahren etwa 18-20 Stunden über Nacht und landen dann am Vormittag. Bei schönem Wetter, kann die Fährfahrt ein schönes Erlebnis sein. Essen und trinken gibt es im Bordrestaurant und deinen Kaffe kannst du an Deck nehmen und die See geniessen.
Wer einen empfindlichen Magen hat (so wie ich), für den hört der Spass bei rauher See aber schnell auf. Die irische See kann übrigens sehr rauh werden. Auch große Schiffe können recht viel Eigenbewegung bekommen.
Bei Anreise über die Landbrücke, kannst du über den Kanal nach Südengland übersetzen, nach Wales fahren und eine Fähre von Holyhead nach Dublin, oder von Fishguard oder Pembroke nach Rosslare nehmen. Auf dieser Route kann der Eurotunnel auch eine interessante Alternative zu Fährfahrt sein. Er dauert kaum mehr als eine halbe Stunde und das Seewetter kann dir erstmal egal sein. Die Fährfahrt von wales nach Irland dauert aber etwa 4-4,5 Stunden und dort ist die See auch gerne „bewegend“.
Alternativ kannst du eine Übernachtfähre von Rotterdam oder Brügge nach Hull in Nordost-England nehmen. Das bietet sich an, wenn du West- oder Nordwest-Deutschland kommst.
Eine wenig beachtete aber auch sehr interessante Alternative ist die Fahrt über Südschottland. Von Hull fährst du nach Cairnryan und setzt dann mit P&O nach Larne, oder mit Stena nach Belfast über. Dort hast du die kürzeste Seeverbindung zwischen beiden Inseln und die Fährfahrt nach Larne dauert nur etwas über zwei Stunden, mit Ein- und Ausladen. In der Mitte der Fahrt siehst du von Deck aus Schottland hinter dir und gleichzeitig Nordirland schon vor dir. Wenn du eine Rundreise der irischen Insel planst, kannst du die ja auch in Nordirland starten!
Du wirst einmal mindestens unterwegs übernachten müssen, entweder in England, oder auf der Nachtfähre. Vielleicht hast du einen guten Flughafen in deiner Nähe, mit einer guten Direktverbindung nach Irland? Der Flug dauert ca. 2 Stunden, oder ein klein wenig mehr und dann bist du in Dublin.
Wir fliegen gerne Ryanair oder Aerlingus und buchen gut im voraus und dann zahlen wir etwa 60-100 Euro pro Flug. Bei Dublin gibt es zwei Motorradvermietungen, die sich alle ein Stück ausserhalb der Stadt befinden: www.lemonrockbiketours.com und www.celticrider.ie (= motorental.ie). Vom Flughafen Dublin aus, musst du je nach Option und Verbindung (Taxi, Fernbus oder Zug) noch mal etwa 2,5-3 Stunden rechnen bis zu bei uns bist. Wenn du morgens früh in Deutschland zum Flughafen fährst, sitzt du am Nachmittag in Irland auf dem Motorrad - oder legst eben noch eine Übernachtung ein, bevor es losgeht.
Natürlich kostet dich das die Motorradmiete, die du mit dem eigenen Motorrad nicht zahlst. Aber rechne mal alternativ 1000km oder mehr Landweg, ein bis zwei Übernachtungen auf dem Weg, eine Übernachtfähre oder zwei kurze Fähren, Maut in Frankreich, Tanken, Reifen,…. Und dann vergleiche das mal mit Fliegen und mieten - ich komme für mich zu dem Ergebnis, dass die Flugvariante günstiger ist bis etwa 7-9 Tage Motorradreise in Irland, dann dreht sich das um. Bei 14 Tage Irlandrundreise, ist das eigene Motorrad günstiger. Aber du musst mir nicht glauben, rechne es einfach mal für deine alternativen durch.
Die zweite Frage ist: Wie lange dauern An- und Abreise: Wenn ich 10 Tage plane und 2 mal 2,5 = 5 Tage für An-und Abreise abziehen muss, dann bleiben ja nur noch 5 Tage für Irland übrig - das ist sehr knapp!!! Im Frühjahr und Herbst ist das nicht so kritisch. Du kannst relativ kurzfristig die Fähre, den Flug und auch die Übernachtungen buchen. Wenn du in den Sommermonaten von Anfang Mai bis Mitte September nach Irland fahren möchtest, würde ich dir aber empfehlen lange vorher zu buchen - Flug und Fähre auf jeden Fall, und die Übernachtungen am Besten auch. Kurzfristig kann es sonst schon voll sein, und auch unnötig teuer werden.
Auch die Nachtfähre von Liverpool nach Belfast kann interessant sein. Wer im Norden Irlands in die Motorrad-Rundreise einsteigen will, kann von Amsterdam nach Newcastle in Nordengland fahren, um dann von Cairnryan in Schottland weiter nach Belfast überzusetzen.
Motorrad mieten in Irland
Wer in Irland ein Motorrad mieten möchte, muss mindestens 23 oder 25 Jahre alt sein. Das Mindestalter variiert von Anbieter zu Anbieter. Außerdem benötigt Ihr einen Motorradführerschein und einen gültigen Ausweis. Wenn Ihr Euch in Irland ein Motorrad geliehen habt, teilt gerne Eure Erfahrungen in den Kommentaren, denn dazu gibt es leider noch keine Erfahrungsberichte. Hier könnt Ihr Motorräder nahe Dublin mieten und hier in Belfast.
Anreise mit dem eigenen Motorrad
Wenn Ihr Euch dafür entscheidet, mit dem eigenen Motorrad anzureisen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Ihr nehmt von Cherbourg oder Roscoff aus (beides in Frankreich gelegen) aus die Fähre nach Irland. Von Cherbourg aus könnt Ihr die beiden Häfen Rosslare und Dublin ansteuern. Von Roscoff aus Cork oder Rosslare. Diese Überfahrten dauern mit 17 bis 18 Stunden recht lange und es ist daher ratsam, sich eine Kabine zu buchen. So kann man dann frisch und voller Energie die Motorradtour durch Irland starten.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit über das Vereinigte Königreich anzureisen.
Einige der schönsten Motorradtouren Irlands
- Der Wild Atlantic Way: Als einer der schönsten Motorradtouren Irlands gilt diese atemberaubende Küstenstraße. Sie verläuft über 2.500 Kilometer an Irlands Westküste entlang. Sie ist gut ausgeschildert und ausgebaut.
- Die Beara Halbinsel: Diese gilt als die kleine Schwester des Ring of Kerry, ist aber einsamer und etwas ursprünglicher, da hier Reisebusse oder große Wohnmobile nicht langfahren dürfen. Als Motorradfahrer habt Ihr hier mehr Ruhe und Einsamkeit. Healy Pass auf der Beara Peninsula, Co.
- Der Ring of Kerry: Dieser gilt als Irlands bekannteste Panoramastraße und führt vorbei an Stränden, rauen Klippen und sanften Hügeln. Ring of Kerry, Co.
- Die Causeway Coastal Route: Die Küste der Grafschaft Antrim in Nordirland wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten und atembraubenden Ausblicken auf. Giant´s Causeway, Co.
- Der Inishowen Drive: Die Inishowen Halbinsel ist wild und ungebändigt.
Tourenvorschläge
| Tour | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| 19-tägige Motorradreise | ab/bis Newcastle | inkl. Fähre ab/bis Amsterdam |
| 16-tägige Motorradreise | ab/bis Dublin | inkl. Fähre ab/bis Rotterdam |
| 14-tägige Motorradrundreise | ab Belfast / bis Dublin | inkl. Fähre ab/bis Amsterdam |
| 11-tägige Motorradreise | ab/bis Dublin | inkl. Fähre ab/bis Rotterdam |
Beispielroute: 13-tägige Motorrad-Rundreise
Eine große Motorrad-Rundreise durch die Republik Irland mit viel Zeit für Besichtigungen und überwiegend kurzen Etappen. Ihr nehmt die komfortable Fähre von Cherbourg in Frankreich nach Dublin. Von dort startet Ihr durch den historischen Osten, um dann Irland gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden. Ihr habt Zeit für Connemara und für die schönen Halbinseln im Süden.
- Ihr habt den Tag zur Anreise nach Cherbourg.
- Am Vormittag kommt Ihr in Dublin und fahrt direkt in den historischen Osten.
- Einmal quer durch Irland fahrt Ihr an die Westküste der grünen Insel.
- 5. Tag zur freien Verfügung für eine Motorradtour durch Connemara.
- Der direkte Weg nach Galway ist kurz.
- Auf der Fahrt nach Süden kommt Ihr an den Cliffs of Moher vorbei.
- Ihr habt zwei Tage zur freien Verfügung für drei Halbinseln, die alle eine Tagestour lohnen.
- Der Ring of Kerry ist eine der bekanntesten (und meist besuchten) Rundkurse um eine Halbinsel.
- Ihr fahrt an der Südküste in Richtung Cork. Auf dem Weg liegt das südliche Ende des Wild Atlantic Way bei Kinsale.
- Den Vormittag über habt Ihr Zeit für Dublin.
- Vormittags legt die Fähre wieder in Cherbourg an. Individuelle Heimreise.
Detaillierter Tourenplan (13 Tage)
Tag 1: Willkommen in Dublin. Die irische Hauptstadt heißt Sie mit bunten Haustüren an georgianischen Häusern, wunderschön angelegten Parks und dem River Liffey willkommen. Entdecken Sie die Vielseitigkeit der Metropole und entspannen Sie abends bei einem Pint Guinness im Dubliner Szeneviertel Temple Bar. Übernachtung im County Dublin.
Tag 2: Dublin - Enniskillen - Donegal. Heute fahren Sie über Enniskillen nach Donegal, dann weiter bis an die westliche Spitze Malin More. Besuchen Sie den kleinen Folkpark in Glencolumbcille und statten Sie den Donegal Studios in Kilcar einen Besuch ab, wo nach alten Traditionen feinster Tweed hergestellt wird. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht von den Slieve League Klippen, die höchsten in Irland. Übernachtung im County Donegal.
Tag 3: Inishowen und Malin Head. Erkunden Sie heute die einzigartige Schönheit der Inishowen Halbinsel. Folgen Sie der kurvenreichen Küstenstraße bis zum nördlichsten Punkt Irlands. Mit der Fähre nach Rathmullan und weiter geht es auf der Küstenstraße, vorbei an einem der schönsten Strände Irlands bei Ballymastocker Bay bis hin zum Fanad Head. Übernachtung im County Donegal.
Tag 4: Sligo - Mayo. Vergessen Sie den Alltag in einem der vielen Seetang-Bäder, welche Sie an der Küstenlinie zwischen Donegal und Sligo finden. Halten Sie an der Killala Bay und machen Sie die “Wild Atlantic Cultural Tour”, wo Sie mehr über die einheimischen Meeresbewohner und deren Zubereitung erfahren. Übernachtung im County Mayo.
Tag 5: Achill Island. Erkunden Sie heute Achill Island, Irlands größte Insel. Genießen Sie die fabelhaften Aussichten über den Atlantik und weitläufige Strände entlang des Achill Drive rund um die Insel. Besuchen Sie das verlassene Dorf bei Keel, das schon Heinrich Böll beschrieb, und entdecken Sie eine wunderschöne Bucht inmitten grüner Landschaft. Übernachtung im County Mayo.
Tag 6: Connemara. Besuchen Sie den hübschen Ort Westport und genießen Sie die fabelhafte Aussicht über die Clew Bay. Weiter geht es entlang der rauen Küste Connemaras bis nach Galway. Genießen Sie abends das bunte Treiben in der jungen Stadt bei einem Pint in einem der vielen Pubs. Übernachtung im County Galway.
Tag 7: Aran Islands. Nehmen Sie heute die Fähre von Rossaveal zu einer der Aran Islands, welche bekannt für ihr reichhaltiges kulturelles Erbe sind. Leihen Sie sich ein Fahrrad und erkunden Sie Inis Mor, die größte der Aran Inseln, und das imposante Dun Aengus Fort, welches stolz über den Steilklippen thront. Übernachtung im County Galway.
Tag 8: Cliffs of Moher - Loop Head - Limerick. Über die Burren, eine eiszeitliche Karstregion, fahren Sie am Morgen zu den Klippen von Moher, welche 200 m steil in den Atlantik abfallen. Folgen Sie der Küstenstraße Clares bis zum Loop Head. Bummeln Sie entlang der Strandpromenade in dem kleinen Städtchen Kilkee. Mit etwas Glück können Sie Delfine entdecken. Übernachtung im County Limerick.
Tag 9: Dingle Halbinsel. Erkunden Sie heute die Dingle Halbinsel mit ihren traumhaften Aussichten über die atlantische Küste. Besuchen Sie Louis Mulcahy, namhaft für seine regionale Töpferkunst, bevor Sie am Nachmittag Dingle Village erreichen, bekannt für seine vorzüglichen Meeresfrüchte. Übernachtung im County Kerry.
Tag 10: Iveragh Halbinsel. Der heutige Ausflug führt Sie vorbei an fabelhaften Aussichten über den atlantischen Ozean entlang des Ring of Kerry. Statten Sie dem Skellig Besucherzentrum auf Valentia Island einen Besuch ab und machen Sie einen kulinarischen Zwischenstopp in dem kleinen Fischerdörfchen Portmagee und in der Skellig Chocolate Fabrik. Übernachtung im County Kerry.
Tag 11: Ring of Beara - Cork. Umfahren Sie heute den Ring of Beara. Bei gutem Wetter können Sie von hier die Aussicht auf die Skellig Inseln bewundern. Besuchen Sie die kleine Insel Dursey Island, die bekannt ist für ihre spektakulären Sonnenuntergänge. Entlang der reizvollen Küste fahren Sie weiter nach Cork, wo Sie übernachten. Übernachtung in County Cork.
Tag 12: Cork- Dublin. Erkunden Sie die zweitgrößte Stadt der Republik. Besuchen Sie beispielsweise den English Market mit seinen schmackhaften Delikatessen, und legen Sie eine Kaffeepause bei den Coffee Roasters ein. Besuchen Sie den Rock of Cashel, den ehemaligen Hochsitz der irischen Könige, bevor Sie die Rückreise nach Dublin antreten. Übernachtung im County Dublin.
Tag 13: Heimreise. Heute heißt es Slán abhaíle! und Sie treten Ihre individuelle Heimreise an.
Das sollte im Gepäck auf keinen Fall fehlen
- Tipp 1: Bordwerkzeug
- Tipp 2: Regenkleidung
- Tipp 3: Wechselkleidung
- Tipp 4: Karten
Denn wie ärgerlich wäre es, wegen einer Lappalie, die schnell selbst repariert wäre, nicht vom Fleck zu kommen - der Abschleppdienst in Irland kann unter Umständen sehr gemütlich sein, echt irisch eben. Wenn Ihr also schon Bordwerkzeug habt, prüft vor dem Motorradurlaub in Irland, ob es auch vollständig ist. Habt Ihr so etwas noch nicht, ist es empfehlenswert, es sich vor der Tour zuzulegen. Da es sich lohnt, nicht nur auf dem Motorrad zu sitzen, sondern auch mal den ein oder anderen Abstecher in die Umgebung zu machen, vielleicht einen Berg zu erklimmen oder einer schönen Küstenstraße zu erwandern. Dazu eignen sich die Motorradstiefel nicht. Am besten Regenfeste sollten im Reisegepäck ebenfalls nicht fehlen. Zwar sind die Iren wirklich sehr hilfsbereit, verirrten Fremden den Weg zu weisen, aber nicht immer sind diese zur Stelle. Es kann auch vorkommen, dass die Verständigung etwas schwierig ist, wenn man in Regionen mit starken Dialekt unterwegs ist.
Wichtige Infos für unterwegs
- Linksverkehr: Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann ist es leichter als gedacht.
- Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- Alkoholgrenze: In Irland gilt eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille.
Ganz wichtig ist es, sich für einen Tag nicht zu viele Kilometer vorzunehmen, denn in Stress sollte eine Motorradtour in Irland auf keinen Fall ausarten. 100 bis maximal 150 Kilometer pro Tag sollten es sein, damit Ihr auch mal vom Motorrad absteigen könnt, um Euch in Ruhe eine der vielen Sehenswürdigkeiten Irlands anzusehen; mal inne zu halten oder Euch in einem der vielen irischen Pubs etwas Leckeres zu gönnen. Außerdem sind nicht alle Straßen super ausgebaut und schnell zu befahren.
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