Irland Motorrad Reisebericht: Unvergessliche Erfahrungen und Tipps

Ich habe diesen Bereich gerade entdeckt und will auch mal etwas schreiben. Ich war im Frühsommer 2023 (Mai-Juni) für drei Wochen mit dem Motorrad in Irland.

Auf seinem Motorrad sitzend über Irlands Küstenstraßen zu brausen, die Maschine unter sich zu spüren, den Fahrtwind zu hören und am ganzen Körper zu spüren und atemberaubende Ausblicke zu genießen - das ist ein Gefühl wahrer Freiheit! Wir haben hier Tipps für einen unvergesslichen Motorradurlaub in Irland für Euch zusammengestellt.

Planung ist das A und O

Der Urlaub rückt näher, der Flug oder oder Fähre sind gebucht, aber die Planung steht noch nicht? Hier sind ein paar Tipps, die aus meinen eigenen Motorradreisen in Irland entstanden sind - und aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden. Wir haben über mehrere Jahre unsere Motorradvermietung in Irland betrieben und viele unserer Kunden berichteten uns über ihre Erfahrungen, die ursprüngliche Planung, und was sie unterwegs noch alles dazugelernt haben.

Wieviel Zeit habe ich vor Ort?

Rechne deine Anreise und deine Abreise realistisch aus - meist sind das keine vollen Fahrtage. Wann kommt der Flieger an, wann habe ich mein Gepäck, wann sitze ich im Bus oder Taxi,…., wann sitze ich realistischerweise auf dem Motorrad? Wenn du mit eigenem Motorrad anreist: Wieviel Strecke planst du noch am ersten Tag und wieviel am letzten?

Das ist extrem wichtig, denn wenn du nur 4 volle Fahrtage zur Verfügung hast, dann würde ich gar nicht empfehlen an die Westküste zu fahren, sondern im Osten bleiben. Denn du brauchst schon einen Tag hin und einen Tag zurück. In einer Woche schaffst du den halben Wild Atlantic Way (Nordhälfte oder Südhälfte), für den ganzen WAW würde ich ca.

Welche Jahreszeit wähle ich und wie wird das Reisewetter?

Nicht nur Motorradfahrer sind sehr abhängig vom Wetter, sondern auch die Fähren! Wenn es stürmisch wird, kann es sein, dass sie einen oder mehrere Tage nicht fahren. Du kannst zwar umbuchen, aber der Erfolg hängt von der Verfügbarkeit ab - einen Tag später, oder drei Tage später? Im Sommer sind Stürme eher selten, aber im frühen Frühjahr und späteren Herbst können sie durchaus häufiger auftreten. Irland ist schließlich eine Insel im Atlantik!

Flugzeuge sind da in der Regel weniger anfällig als Fähren und fliegen fast immer.

Wie wird das Motorradwetter?

Deine Wetter-App wird es dir verraten - aber das ist natürlich mit Unsicherheit behaftet. Sei für nass-kühles Wetter vorbereitet und freue dich wenn es dann doch trocken und warm wird. Die Tages-Temperaturen in den Sommermonaten bewegen sich gerne um die 18-20 Grad, es können aber auch 25-29 Grad werden, oder auch mal nur 12 Grad.

Was heißt das jetzt? Wenn du viel Zeit hast, nimm ruhig die Fähre, ansonsten sind Flug und Motorradmiete vor Ort vielleicht ein gute Alternative.

Wieviele Kilometer sollte ich pro Tag planen?

Hier kommt für die meisten die größte Überraschung: Du solltest nur 200-250km am Tag einplanen. Die meisten unserer Kunden liegen in diesem Bereich. Warum? Die irischen Landstraßen sind meist klein und schmal, gesäumt von Hecken und Mauern, die die Sicht in die Kurven behindern, der Gegenverkehr kommt gerne über die Mittellinie, dazu kommen schlechter Straßenbelag, Schmutz von der Landwirtschaft, Rollsplit aus dem Straßenbau und Tiere auf der Straße. Ach ja, Linksverkehr haben wir auch noch - ist nicht jeder gewöhnt…Die erlaubte Geschwindigkeit liegt bei 80km/h (R und L Straßen), aber oft fühlst du dich mit 65km/h schon atemberaubend schnell.

Also alles furchtbar? Nein gar nicht, fahre einfach langsam und alles ist gut! Aber dadurch schaffst du weniger Kilometer als du vielleicht erwartest.

Brauche ich Pausentage oder Reserven?

Skifahrer wissen, am 3. oder spätestens 4. Tag kommen die Stürze. Anfangs treibt dich das Adrenalin, nach einer Weile setzt dann doch etwas Erschöpfung ein. Doppel-Übernachtungen schaffen Entspannung. Der Moto-Junkie macht am nächsten Tag eine kleine Tour ohne Gepäck, nach Ausschlafen und einem spätem Frühstück. Die Sozia schaut sich derweil mal Galway an - ganz in Ruhe. Einen Tag mal kürzer treten, bringt Entspannung.

Inspirationen für die Routenplanung

Reiseführer, Google Maps, YouTube, soziale Kanäle - hol dir Inspiration und schau was dich interessiert. Der eine möchte nur fahren - baue die Bergketten in die Tour ein. Der andere liebt Burgen und Schlösser - und hat die Qual der Wahl. Du bist kein Stadtmensch? Vergiss Dublin, Cork, oder Galway. Aber es gibt auch wirklich nette bunte Kleinstädte in Irland.

Markiere deine must-see-locations auf einer Karte und schau mal ob sich daraus schon eine schöne Tour ergibt. Die irische Insel ist eine Insel - ist klar. Sie besticht vor allem durch ihre Küsten.

Der Wild Atlantic Way hat viele wirklich atemberaubende Küstenabschnitte und ist damit sicher das wichtigste Highlight für Motorradreisende in Irland. Aber du musst ihn nicht komplett fahren, denn das sind über 2500km. Du kannst auch eine Woche WAW fahren (etwa die Hälfte) und dann noch ein paar Stadttage einbauen - vorher, nachher oder unterwegs. Auf dem Hin-oder Rückweg fährst du durch das hügelige Inland und das hat auch seine Reize.

Übernachtungen: Vorbuchen oder spontan sein?

Kurz gesagt: Ja! Etwas differenzierter: In den Sommermonaten sind die Übernachtungsmöglichkeiten vor allem an den Küsten, aber auch in Dublin oft gut ausgebucht. Daher empfihlt es sich vorher zu buchen. Im Frühjahr oder Herbst gibt mehr Möglichkeiten auch kurzfristig eine schöne Übernachtung zu finden, aber selbst dann würde ich wenigstens einen Tag im voraus buchen um nicht den Fahrtag mit der Suche nach einer Unterkunft verbringen zu müssen.

Immer flexibel bleiben ist ein wichtiger Vorsatz für Reisen, denn erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Bei meinen Übernachtungsbuchungen achte ich auf kurzfristige Stornierbarkeit und wenn es zu Problemen kommt, kann ich reagieren. Ich habe mal in den Schottischen Highlands einen heftigen herbstlichen Regensturm drei Tage lang ausgesessen, weil an Fahren nicht mehr zu denken war. Hat das meine Pläne verändert? Ja. War das schlimm? Nein.

Es muss nicht der Sturm sein, ein grippaler Infekt kann den gleichen Effekt haben. Noch einfacher: Die Strecke ist zu lang oder zu kurz und ich möchte sie unterwegs ändern - ist doch besser, als sich jeden Tag darüber zu ärgern.

Navigation: Karte, Navi oder Smartphone?

Ohje - ich habe schon stundenlange Diskussionen zu dem Thema erlebt. gehen wir das Thema mal so sachlich wie möglich an:

  • Karte im Klarsichtdeckel des Tankrucksacks: Gute Übersicht bei der Reiseplanung, man bekommt ein gutes Gefühl für die Dimensionen des Landes, die Himmelsrichtungen der Etappenziele und man kann sich den Geländeverlauf gut vorstellen. Aber: Das Kartenblatt muss ständig neu gefaltet werden, die wichtigste Stelle liegt grundsätzlich im Knick und irgendwann wird die Karte nass und reisst.
  • Motorrad-Navi am Lenker: Tomtom oder Garmin? Ein Glaubenskrieg. Unsere Mietmotorräder sind alle mit dem Tomtom Rider 550 ausgestattet und unsere Kunden kommen fast alle gut damit zurecht. Wahrscheinlich würden sie mit Garmin (BMW Navi) auch gut zurechtkommen. Egal welches: Motorradnavis sind sehr stoßfest, wasserdicht und robust. Sie laden sich über die Motorradbatterie und sind meist sowohl bei Regen als auch Sonne gut ablesbar.
  • Smartphone in Halterung am Lenker: Ich liebe Google Maps für die Reisevorbereitung oder um Zwischenziele zu recherchieren. Auch wenn das Navi mein Ziel nicht kennt, nutze ich das Smartphone für die letzten Meter. Andere planen ihre Reise komplett mit der Calimoto App oder anderen Apps und fahren sie dann mit dem Smartphone. Gute Smartphones sind sehr wasserdicht, aber nicht unbedingt sehr stossfest. Ständiges Gerüttel kann sie beschädigen, vor allem die Verbindung mit dem Ladekabel. Ausserdem werden sie bei anhaltender Navigationstätigkeit sehr heiss - was auf Dauer für die Haltbarkeit des teuren Geräts nicht gut sein kann. Wenn dein Smartphone unterwegs aus der Halterung fällt, was ist dann dein Backup? Für mich ist das Smartphone das Backup für das Motorradnavi.

Eine Kombination: Karte für die Übersicht und Smartphone zum Fahren, oder Navi zum Fahren und Tablet zum Planen oder Karte zum Planen und Fahren und das Smartphone als Backup - es gibt mehrere Möglichkeiten.

Du kannst dir die Smartphone- oder Navi-Anweisungen auch per Com-Gerät am Helm anhören, nebenbei telefonieren, Musik auswählen, mit den Gruppenmitgliedern funken, die Gopro und die Drohne bedienen. Einige unserer Kunden, die auf dem Hof angefangen hatten ihre Elektronik zu richten, haben sie nach wenigen Metern erstmal abgeschaltet - sie mussten sich dann doch erstmal mit dem Linksverkehr und den ungewohnten Straßenverhältnissen auseinandersetzen.

Und genau das ist die Empfehlung, die ich auch gebe: Keep it simple - und vergiss nicht Motorrad zu fahren! Ob du mit Karte am Tankrucksack fährst, ein Motorrad-Navi nutzt, das Smartphone mit Google Maps oder anderen Apps nutzt oder eine ganz andere Lösung findest ist im Grunde egal. Jede der Möglichkeiten hat ihre Vor-und Nachteile, wichtig ist, dass du dich mit deinen gewählten Mitteln wohl fühlst und gut damit zurecht kommst. Aber irgendeine Lösung wirst du brauchen!

Wenn du nicht gut klar kommst mit deiner Navigation, drohen ständige Ablenkung und Frustration - beides keine guten Begleiter auf der Motorradreise.

Flexibilität ist Trumpf

Viel wichtiger ist, dass du die Tagesetappen realistisch wählst, und die sind in Irland meist kürzer als die meisten Fahrer erwarten würden. Und wenn du am frühen Nachmittag schon auf den letzten Metern zur nächsten Übernachtungsstation bist? Dann hängst du einfach noch eine Schleife dran - das geht ja immer!

Bei aller Planung wisse, dein Plan kann sich ändern - und das ist oft gut so! Die will-ich-unbedingt-sehen Sehenswürdigkeit ist gar nicht spannend? Macht nichts, fahr weiter! Am dritten Tag möchtest du ein paar Stunden am Strand liegen, weil die Sonne so schön scheint? Mach das und kürze den Rest des Tages ab! Castle verpasst? Es kommen noch weitere… Am Ende zählt doch nur der schöne Urlaub - und nicht, ob du deinen Plan zu 100% umgesetzt hast. Den Stress kannst du getrost im Beruf lassen.

Einige der schönsten Motorradtouren Irlands

  1. Der Wild Atlantic Way:

    Als einer der schönsten Motorradtouren Irlands gilt diese atemberaubende Küstenstraße. Sie verläuft über 2.500 Kilometer an Irlands Westküste entlang. Sie ist gut ausgeschildert und ausgebaut.

  2. Die Beara Halbinsel:

    Diese gilt als die kleine Schwester des Ring of Kerry, ist aber einsamer und etwas ursprünglicher, da hier Reisebusse oder große Wohnmobile nicht langfahren dürfen. Als Motorradfahrer habt Ihr hier mehr Ruhe und Einsamkeit.

  3. Der Ring of Kerry:

    Dieser gilt als Irlands bekannteste Panoramastraße und führt vorbei an Stränden, rauen Klippen und sanften Hügeln.

  4. Die Causeway Coastal Route:

    Die Küste der Grafschaft Antrim in Nordirland wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten und atembraubenden Ausblicken auf.

  5. Der Inishowen Drive:

    Die Inishowen Halbinsel ist wild und ungebändigt.

Das sollte im Gepäck auf keinen Fall fehlen

  • Bordwerkzeug: Denn wie ärgerlich wäre es, wegen einer Lappalie, die schnell selbst repariert wäre, nicht vom Fleck zu kommen - der Abschleppdienst in Irland kann unter Umständen sehr gemütlich sein, echt irisch eben. Wenn Ihr also schon Bordwerkzeug habt, prüft vor dem Motorradurlaub in Irland, ob es auch vollständig ist. Habt Ihr so etwas noch nicht, ist es empfehlenswert, es sich vor der Tour zuzulegen.
  • Regenkleidung: Am besten Regenfeste sollten im Reisegepäck ebenfalls nicht fehlen.
  • Wechselkleidung: Da es sich lohnt, nicht nur auf dem Motorrad zu sitzen, sondern auch mal den ein oder anderen Abstecher in die Umgebung zu machen, vielleicht einen Berg zu erklimmen oder einer schönen Küstenstraße zu erwandern. Dazu eignen sich die Motorradstiefel nicht.
  • Karten: Zwar sind die Iren wirklich sehr hilfsbereit, verirrten Fremden den Weg zu weisen, aber nicht immer sind diese zur Stelle. Es kann auch vorkommen, dass die Verständigung etwas schwierig ist, wenn man in Regionen mit starken Dialekt unterwegs ist.

Wichtige Infos für unterwegs

  1. Linksverkehr: Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann ist es leichter als gedacht.
  2. In Irland gilt eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille.

Camping in Irland: Eine Überlegung wert?

Irland ist wunderschön. Irland bietet tolles Motorradfahren. Irland ist aber nicht wirklich ein billiges Reiseland. Nicht billiger als Deutschland. Warum also nicht lieber ein Zelt mitnehmen und campen gehen? Tolle Idee!

Viele unserer Kunden sind mit Zelt angereist und haben uns nach der Tour von ihren Erfahrungen berichtet. Diese Tipps möchte ich in diesem Artikel an dich weitergeben.

Wie wird das Wetter?

Öfter mal anders! Ireland ist eine Insel im Meer. Das Wetter wird stark bestimmt vom Atlantik und dem was der Wind vom Meer herübertreibt. Das Wetter tagelang stabil sonnig sein, oder auch mehrere Tage nasser oder auch weitgehend trocken mit gelegentlichen kurzen Regenschauern. Du magst unser Wetter nicht? Warte 5 Minuten!

Was muss ins Gepäck?

Die meisten haben ohnehin schon zu viel Zeug dabei. Du kannst überflüssiges Gepäck (Koffer) kostenlos in unserer Motorradvermietung aufbewahren, aber viele stopfen die Koffer trotzdem voll - und brauchen dann die Hälfte davon….Wenn du dazu gehörst, willst du nicht auch noch ein Zelt mit Zubehör mitschleppen!

Worauf sollte man beim Zelt achten?

Dein Zelt sollte auf jeden Fall 100% wasserdicht sein. Und zweischalig, also Innenzelt und Außenzelt, ist auch sinnvoll, damit es besser isoliert und du weniger Kondenswasser auf der Innenseite hast. Es sollte klein genug sein um auf dem Motorrad nicht zu viel Platz zu benötigen und groß genug, damit du deine Motorradkleidung und Gepäck mit hinein nehmen kannst. Das Zelt sollte schnell auf.- und abzubauen und in sich windstabil sein, denn es kann durchaus windig werden auf der Insel.

Schlafsack und Isomatte

Es kann kühl werden oder warm. Nimm keinen reinen Sommerschlafsack, sondern im Zweifel lieber einen Schlafsack mit einem Komfortbereich ab 5 Grad Celsius aufwärts. Das kann ein Daunen-Schlafsack sein, oder ein Kunstfaser-Schlafsack. Daune kannst du kleiner packen, aber sie mag keine Feuchtigkeit. Kunstfaser ist da unempfindlicher, aber sie packt größer. Der Untergrund könnte mal steinig sein und im Frühjahr oder Herbst kann es kühl werden. Eine dickere Schaum-Isomatte oder eine aufblasbare Matte (z.B.

Kochgeschirr

Früher hatte ich Kochgeschirr dabei, heute würde ich das nicht mehr tun. Den Platz kannst du sparen. Und das Gewicht auch. Du findest überall Cafés und Supermärkte, wo du alles bekommst, was du für ein Frühstück brauchst und am Abend kannst du gut und nicht teuer im Pub essen. Aber die Wahl liegt ja bei dir.

Wildcampen

Wild campen ist in Irland im Allgemeinen verboten - wie in Deutschland auch. Du kannst aber immer einen Bauern fragen, ob du auf seinem Land zelten darfst. Tatsächlich siehst du immer wieder wilde Zelte irgendwo herumstehen, meist am Rande der Strandparkplätze. Das wird meistens geduldet, wenn du nur eine Nacht bleibst und deinen Müll unbedingt wieder mitnimmst!

Camping kann eine gute Idee in Irland sein - oder auch nicht. Das hängt vom Wetter ab und davon ob du genug Platz auf dem Motorrad hast um das ganze Campingzeug auch noch mitzuschleppen. Wenn beides für dich passt, kannst du auf jeden Fall auf deiner Irland Motorradreise super campen!

Noch ein Tipp zum Abschluss: Es ist auch gut, wenn du ab und zu mal ein B&B zur Übernachtung nutzt - zum Duschen, zum Sachen trocknen und vielleicht sogar zum Wäsche waschen.

Fazit

Irland ist landschaftlich nicht so spektakulär, wie etwa Norwegen, und nicht so eintönig, wie weite Teile des Baltikums, ist aber deutlich intimer, wärmer, strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Insbesondere die schier unendlich vielen Grüntöne der Berge, Wiesen und Knicks, die immer wieder mit gelbem Ginster und braunroter Heide durchsetzt sind haben es mir angetan. Sie geben dem Land - bei aller Kargheit und bei aller Schroffheit der Küsten - eine milde, leicht melancholische Note. Der Beiname Irlands, „Die Grüne Insel“, ist also beileibe kein Werbetrick. So viele Grüns habe ich im Leben noch nicht gesehen! Hinzu kommt die Stimmung der Menschen.

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