Céad míle fáilte - 1000x Willkommen in Irland! Die Grüne Insel ist eine Reise wert, auch und gerade für Motorradfahrer. Erlebe die gewaltige Landschaft der wilden Atlantikküste & echte irische Gastfreundschaft. Pulsierende Städte, mächtige Burgen, prähistorische Steinkreise und spektakuläre Naturwunder sind großzügig über das ganze Land verteilt und durch wunderschöne, meist schmale und fast immer ziemlich leere Straßen miteinander verbunden. Eine große Motorrad-Rundreise durch die Republik Irland mit viel Zeit für Besichtigungen und überwiegend kurzen Etappen erwartet Sie.
Die ideale Reiseroute
Von Dublin aus geht es zuerst nach Nordirland, wo wir uns Belfast ansehen und auch die Antrim Coast Road, eine der spektakulärsten Küstenstraßen Europas, unter die Räder nehmen. Auch der berühmte Giant’s Causeway befindet sich im winzigen Anhängsel Großbritanniens, das wir kurz danach wieder verlassen. Jetzt beginnt der „Wild Atlantic Way”, eine Traumstraße, die entlang der wilden, zerklüfteten Westküste verläuft. Wir gelangen nach Galway, wo es mehr Straßenmusikanten gibt als irgendwo sonst und genießen die Atmosphäre in den Pubs, eine legendäre Mischung aus Spaß, Musik und Gastfreundschaft. Der Südwesten der Insel ist berühmt für seine rauen, wilden Küsten, vor allem bei den Cliffs of Moher und entlang des Ring of Kerry. Der Slogan des Wild Atlantic Way „Wo Land und Meer aufeinandertreffen, wo man ungezähmte Schönheit im Überfluss findet“ wird hier Wirklichkeit. Der Südosten ist hingegen sanfter und entspannter. Wir vervollständigen unsere Runde um die smaragdgrüne Insel und fahren mit vielen Erinnerungen nach Hause.
Reiseverlauf im Überblick:
- Tag 1: Anreise nach Cherbourg.
- Tag 2: Ankunft in Dublin und Fahrt in den historischen Osten.
- Tag 3: Fahrt quer durch Irland an die Westküste.
- Tag 4-5: Tage zur freien Verfügung für eine Motorradtour durch Connemara.
- Tag 6: Fahrt nach Galway.
- Tag 7: Besuch der Cliffs of Moher auf der Fahrt nach Süden.
- Tag 8-9: Zwei Tage zur freien Verfügung für die Halbinseln im Süden.
- Tag 10: Fahrt auf dem Ring of Kerry.
- Tag 11: Fahrt entlang der Südküste in Richtung Cork.
- Tag 12: Zeit zur freien Verfügung.
- Tag 13: Vormittag in Dublin.
- Tag 14: Fährüberfahrt nach Cherbourg und individuelle Heimreise.
Anreise nach Irland
Es gibt viele Möglichkeiten, die Anreise zu gestalten. Die wichtigste Fährverbindung führt von Cherbourg in Frankreich über Nacht direkt nach Dublin. Wer aus dem Norden oder Westen Deutschlands kommt, ist meist mit den Landbridge genannten Verbindungen über England besser bedient. Um Zeit zu sparen, empfehlen sich die Nachtfähren von Hoek van Holland nach Harwich, wenn man weiter von Holyhead in Wales nach Dublin fahren möchte. Auch die Nachtfähre von Liverpool nach Belfast kann interessant sein. Wer im Norden Irlands in die Motorrad-Rundreise einsteigen will, kann von Amsterdam nach Newcastle in Nordengland fahren, um dann von Cairnryan in Schottland weiter nach Belfast überzusetzen.
Euer Motorrad steht auf der Schottlandfähre auf dem Autodeck. Aus Sicherheitsgründen müssen die Motorräder auf dem Autodeck gelascht werden, Spanngurte sind an Bord vorhanden. Wir geben Euch ein Merkblatt mit, damit geht das ganz einfach.
Hotels in Irland
Die irische Hotellerie hat sich von der Bankenkrise 2009 nur langsam erholt. Viele kleine, privat geführten Hotels mussten leider schließen. Überlebt haben vorwiegend größere Hotels. Der Standard ist fast überall in Ordnung, manchmal vielleicht etwas plüschig. Wir buchen gute Mittelklassehotels der Landeskategorie 3 bis 4 Sterne, soweit vorhanden gern auch kleinere Hotels. Auf Wunsch können auch B&B gebucht werden.
Beste Reisezeit
Das milde, maritime Klima sorgt dafür, dass man fast das ganze Jahr in Irland Motorrad fahren kann. Der regnerische Winter sorgt aber dafür, dass die beste Zeit für Motorradtouren zwischen Mai und Oktober liegt.
Wichtige Hinweise für Motorradfahrer
Grundsätzlich ist Linksverkehr mit dem Motorrad einfacher als mit dem Auto, weil auf dem Motorrad alles am gewohnten Platz ist. Aber Irland ist für Motorradfahrer trotzdem eher anspruchsvoll, weil die schmalen Straßen immer volle Konzentration erfordern. Im Inland reichen die hohen Hecken bis an den Asphalt, so dass Kurven häufig schwer einzusehen sind. Für Fahranfänger und Gelegenheitsfahrer ist Irland nicht geeignet.
Irland ist günstiger als Großbritannien, die Reisekasse muss nicht größer sein als bei den meisten anderen Reisezielen in Europa. Nur Dublin als Hauptstadt ist etwas teurer als der Rest des Landes.
Unter einer guten Woche ergibt keinen Sinn, je nach Anreise sind aber zwei Wochen ein sinnvoll. Wer den Wild Atlantic Way ausführlich entdecken möchte, sollte auf die zwei Wochen noch ein paar Tage draufpacken.
Individuelle Reisen
Die Touren sind, wie der Name schon sagt, individuelle Reisen. Es sind keine Gruppen, es ist kein Guide dabei. Ihr sagt uns, wann Ihr fahren wollt und wir buchen Euch die Hotels und die Fähren. Dazu bekommt Ihr gutes Kartenmaterial von uns und eine Streckenbeschreibung. Danach fahrt Ihr allein, in Eurem Tempo und so wie Ihr Lust habt, die Tour ab. Mit der Sicherheit, dass alles gut vorbereitet ist. Übrigens: Unsere Touren können mit nahezu jedem Motorrad (oder tourentauglichem Roller) gefahren werden.
Verpflegung und Unterkünfte
Auf vielen Reisen - aber nicht auf allen - bieten wir Halbpension an. In Norwegen raten wir Euch, unsere Halbpensions-Pakete gleich mitzubuchen. Sie sind günstiger, als wenn Ihr vor Ort bezahlt. In manchen Ländern macht Halbpension wenig Sinn oder wird gar nicht angeboten. In Schottland geht Ihr am besten in den nächsten Pub und esst dort.
Wir rechnen lieber in Zeit als in Kilometern. In Fjordnorwegen können 250 Kilometer sechs Stunden Fahrzeit sein, in Nordschweden oder Nordfinnland schafft man in sechs Stunden reiner Fahrzeit 500 Kilometer - ohne Stress. Die durchschnittliche Fahrzeit liegt bei unseren Touren bei fünf bis sechs Stunden pro Tag. Wenn wir von kurzen Etappen oder Halbtages-Touren sprechen, sind um die drei Stunden Fahrzeit gemeint. Intensive Tage haben um die sieben Stunden reine Fahrzeit. Bei der Berechnung der Fahrzeit orientieren wir uns an gängigen Streckenrechnern. Dabei reden wir nur über die reine Fahrzeit ohne Pausen, Tank- und Fotostopps.
Wir benutzen grundsätzlich gute Hotels der Kategorie 3 Sterne plus bis 4 Sterne. Wo es möglich ist, wird in landestypischen Hotels übernachtet. Wenn es in abgelegene Gegenden geht, kann auch mal ein einfacheres Hotel dabei sein - aber nur, wenn es nichts anderes gibt.
Nicht alle Hotels haben eine eigene Garage. Auf dem Lande „übernachten“ die Motorräder auf einem Parkplatz am Hotel, in Städten in aller Regel in einem Parkhaus oder auf einem abgeschlossenen Stellplatz / Innenhof des Hotels. Dabei können Parkgebühren entstehen, vor allem, wenn private Betreiber im Spiel sind. Das kann von Land zu Land sehr unterschiedlich sein!
Ihr bekommt von uns gute Straßenkarten mit einem eingezeichneten Routenvorschlag. Dazu gibt es eine Streckenbeschreibung Tag für Tag mit Adressen und Tipps für Abstecher oder Sehenswürdigkeiten. Das ersetzt keinen Reiseführer, aber erklärt die Karte.
Kunden-Feedback
Lutz G. (14.07. - 29.07.2017): “… unsere große Irland-Rundreise liegt schon einige Zeit zurück. Dennoch erinnern wir uns gern an diese Reise, da sie bei uns sehr viele positive Eindrücke hinterlassen hat, von denen wir immer noch zehren. Zunächst möchte ich erwähnen, dass die Reiseunterlagen übersichtlich und perfekt geordnet waren. Schade, dass die Unterlagen, in unseren Augen, ziemlich spät kamen. Ich hätte mich gern früher mit den Unterlagen befasst. Dennoch konnte ich die Routen zwischen den einzelnen Hotels selbst bestimmen und sie waren mit der Ihrer Auswahl weites gehend identisch. Besondere Highlights waren Carrick-a-Rede Rope Bridge, Giant Cause Way, Titanic Museum, Cliff of Moher und die Durchfahrt des Wicklow Mountain National Parks. Ferner suchten wir noch “The Dark Hedges” auf und die Halbinsel Dingle. Über die Fähren ist zu sagen, dass wir mit den Außenkabinen und dem Komfort sehr zufrieden waren. Vorteilhaft fanden wir die Schnellfähre von Dublin nach Holyhead. Diese hätten wir uns auch für die Hinfahrt gewünscht, da sie 1,5 Std. schneller ist. Über die Hotels ist zusammenfassend zu sagen, dass wir weitestgehend zufrieden waren. Hier wären wir gern noch ein oder zwei Nächte geblieben. Das schlechteste Hotel, Treacy’s Hotel, war in Waterford. Die Hotels, die uns ebenfalls zugesagt haben, befanden sich in Annagassen, Letterkenny und Dublin. Obwohl ich hier ein paar negative Punkte angeführt habe, möchte ich hervorheben, dass die Rundreise für uns ein einzigartiges Erlebnis war und wir mit dem Verlauf vollends zufrieden sind. Wir hatte großes Glück mit dem Wetter.
Die schönsten Motorradtouren Irlands
Auf unserer Motorradtour Irland erleben Sie nicht nur die grüne Insel - hier gibt es unendlich viel zu entdecken! Irland ist für Motorradfahrer ein echter Geheimtipp! unendlich viel zu entdecken! Kommen Sie mit uns in ein Land, in dem es nach Erde und Meer riecht, nach Gras und Torffeuer. Ein Land mit Menschen, deren Mentalität von jahrhundertealter Tradition natürlicher Gastfreundschaft geprägt ist, deren unbändige Lebensfreude geradezu ansteckend wirkt. Erleben Sie Irland! Damit aber nicht genug! Als Motorradfahrer finden Sie hier atemberaubende Panorama-Strecken! Der Westen von Irland zählt dabei zweifellos zu den spektakulärsten Landschaften Europas! Cliffs of Moher, Ring of Kerry und viel Fahrspaß bestimmen das Motto dieser geführten Motorradreise. Bei dieser Motorradtour durch Irland erleben Sie auch Dublins Flair, eine einzigartige Mischung, die jeden fasziniert. Als weiteres Highlight dieser Reise führt uns die Rückreise durch das wunderschöne Wales.
- Der Wild Atlantic Way: Als einer der schönsten Motorradtouren Irlands gilt diese atemberaubende Küstenstraße. Sie verläuft über 2.500 Kilometer an Irlands Westküste entlang. Sie ist gut ausgeschildert und ausgebaut.
- Die Beara Halbinsel: Diese gilt als die kleine Schwester des Ring of Kerry, ist aber einsamer und etwas ursprünglicher, da hier Reisebusse oder große Wohnmobile nicht langfahren dürfen. Als Motorradfahrer habt Ihr hier mehr Ruhe und Einsamkeit. Healy Pass auf der Beara Peninsula, Co.
- Der Ring of Kerry: Dieser gilt als Irlands bekannteste Panoramastraße und führt vorbei an Stränden, rauen Klippen und sanften Hügeln. Ring of Kerry, Co.
- Die Causeway Coastal Route: Die Küste der Grafschaft Antrim in Nordirland wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten und atembraubenden Ausblicken auf. Giant´s Causeway, Co.
- Die Inishowen Halbinsel: Die Inishowen Halbinsel ist wild und ungebändigt.
Das sollte im Gepäck auf keinen Fall fehlen
- Bordwerkzeug
- Regenkleidung
- Wechselkleidung
- Karten
Wenn Ihr also schon Bordwerkzeug habt, prüft vor dem Motorradurlaub in Irland, ob es auch vollständig ist. Habt Ihr so etwas noch nicht, ist es empfehlenswert, es sich vor der Tour zuzulegen. Da es sich lohnt, nicht nur auf dem Motorrad zu sitzen, sondern auch mal den ein oder anderen Abstecher in die Umgebung zu machen, vielleicht einen Berg zu erklimmen oder einer schönen Küstenstraße zu erwandern. Dazu eignen sich die Motorradstiefel nicht. Am besten Regenfeste sollten im Reisegepäck ebenfalls nicht fehlen. Zwar sind die Iren wirklich sehr hilfsbereit, verirrten Fremden den Weg zu weisen, aber nicht immer sind diese zur Stelle. Es kann auch vorkommen, dass die Verständigung etwas schwierig ist, wenn man in Regionen mit starken Dialekt unterwegs ist.
Wichtige Infos für unterwegs
- In Irland gilt Linksverkehr
Ganz wichtig ist es, sich für einen Tag nicht zu viele Kilometer vorzunehmen, denn in Stress sollte eine Motorradtour in Irland auf keinen Fall ausarten. 100 bis maximal 150 Kilometer pro Tag sollten es sein, damit Ihr auch mal vom Motorrad absteigen könnt, um Euch in Ruhe eine der vielen Sehenswürdigkeiten Irlands anzusehen; mal inne zu halten oder Euch in einem der vielen irischen Pubs etwas Leckeres zu gönnen. Außerdem sind nicht alle Straßen super ausgebaut und schnell zu befahren. Wenn Ihr in der Hauptsaison (Mai bis August) unterwegs seid, ist es ratsam, die Bed&Breakfasts schon vorher zu buchen.
Motorrad mieten in Irland
Wer sich die Anreise nach Irland mit der Fähre und damit auch die Fahrt durch Frankreich (und durch England) ersparen möchte, hat auch die Möglichkeit, sich in Irland Motorräder zu mieten. Wer in Irland ein Motorrad mieten möchte, muss mindestens 23 oder 25 Jahre alt sein. Das Mindestalter variiert von Anbieter zu Anbieter. Außerdem benötigt Ihr einen Motorradführerschein und einen gültigen Ausweis. Wenn Ihr Euch in Irland ein Motorrad geliehen habt, teilt gerne Eure Erfahrungen in den Kommentaren, denn dazu gibt es leider noch keine Erfahrungsberichte. Hier könnt Ihr Motorräder nahe Dublin mieten und hier in Belfast.
Anreise mit dem eigenen Motorrad
Wenn Ihr Euch dafür entscheidet, mit dem eigenen Motorrad anzureisen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Ihr nehmt von Cherbourg oder Roscoff aus (beides in Frankreich gelegen) aus die Fähre nach Irland. Von Cherbourg aus könnt Ihr die beiden Häfen Rosslare und Dublin ansteuern. Von Roscoff aus Cork oder Rosslare. Diese Überfahrten dauern mit 17 bis 18 Stunden recht lange und es ist daher ratsam, sich eine Kabine zu buchen. So kann man dann frisch und voller Energie die Motorradtour durch Irland starten. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit über das Vereinigte Königreich anzureisen.
Alkoholgrenze
In Irland gilt eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille.
Fazit
Auf seinem Motorrad sitzend über Irlands Küstenstraßen zu brausen, die Maschine unter sich zu spüren, den Fahrtwind zu hören und am ganzen Körper zu spüren und atemberaubende Ausblicke zu genießen - das ist ein Gefühl wahrer Freiheit! Mit dem eigenen Motorrad unterwegs auf dem Wild Atlantic Way, vielleicht sogar bis hinauf nach Malin Head, abends ein Besuch in einem der vielen, familiär geführten Pubs: Wer eine Motorradtour durch Irland plant, der kann sich auf abwechslungsreiche Routen und tolle Reiseerlebnisse freuen.
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