Wer täglich auf’s Rad steigt, der macht ganz nebenbei ein ideales Ganzkörpertraining. Fahrradfahren macht nicht nur Spaß, es hat auch viele positive Auswirkungen auf Körper und Seele. Wie positiv sich das Fahrradfahren auf Ihre Gesundheit auswirkt, lesen Sie in unserem Artikel. Es kräftigt das Herz-Kreislaufsystem, stärkt die Muskulatur und schont dabei auch noch die Gelenke.
Außerdem sorgt es dafür, dass Sie den Kopf freibekommen, sich erholen und ganz auf sich selbst konzentrieren können. Schalten Sie den Alltagsstress einfach ab und bringen Sie Ihren Körper in Schwung. Rauf auf's Bike!
Warum sollte man Fahrrad fahren?
Radfahren ist ein tolles Hobby und Training - und zwar in jedem Alter. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, unterzieht sich einem effektiven Ganzkörpertraining und unterstützt damit seine Gesundheit. Zum Abnehmen, für den Muskelaufbau, zur Stärkung des Immunsystems, als Koordinationstraining oder einfach nur, um Glückshormone freizusetzen - es gibt jede Menge Gründe, warum Sie auf's Rad steigen sollten!
Wofür ist Radfahren gut? - Gesundheitliche Vorteile
Fahren Sie regelmäßig Fahrrad, unterziehen Sie sich einem ausgewogenem Ganzkörpertraining und stärken Ihr Immunsystem. Während Sie in die Pedale treten und tief ein- und ausatmen, trainieren Sie die Atemmuskulatur Ihrer Lunge und schützen sich somit vor Erkältungen. Bereits innerhalb der ersten Minuten werden Ihre Abwehrkräfte aktiviert. Beim Radfahren verbessert sich die Abwehrfunktion Ihrer Zellen und Ihr Immunglobulinspiegel steigt an. Regelmäßige Radtouren von nur 20 Minuten können Ihr Immunsystem langfristig stärken und Ihr Infektionsrisiko verringern.
Was ist gesünder - Laufen oder Radfahren?
Ob Joggen oder Fahrradfahren, mit beiden Sportarten können Sie Ihre Ausdauer und Ihr Herz-Kreislauf-System trainieren. Beim Laufen verbrennen Sie in der Regel mehr Kalorien, da Ihre Muskeln aktiver sind. Der Vorteil beim Radfahren besteht darin, dass Sie Ihre Gelenke nicht belasten, sondern vielmehr stärken.
Die regelmäßigen zyklischen Bewegungen beim Radeln fördern die Produktion von Gelenkflüssigkeit, die Ihre Knorpel mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Beim Radfahren hingegen liegen 70 % bis 80 % Ihres Gewichts auf dem Sattel, was dazu führt, dass Ihre Gelenke geschont werden. Beim Laufen können Sie Ihr Gewicht nicht verlagern und belasten dadurch vor allem die Knie.
Ist tägliches Radfahren gesund?
Schon eine halbe Stunde täglich auf dem Rad kann Ihre Gesundheit stark verbessern. Also, nehmen Sie sich die Zeit und fahren Sie jeden Tag 10 km! Sie werden schnell bemerken, dass sich Ihre Ausdauer verbessert und Ihr Körper gestärkt wird. Das Radeln trainiert nämlich Ihre Bein-, Rücken-, Bauch-, Schulter- und Armmuskulatur.
Außerdem regt die Bewegung den Blutkreislauf an und verbessert Ihr Herz-Kreislauf-System. Ihre Lunge wird gleichmäßig mit Sauerstoff versorgt, die Atemmuskulatur wird gekräftigt und damit Ihr Immunsystem gestärkt. Radfahren hat eine positive Wirkung auf Körper und Geist. Es spricht also nichts dagegen, täglich auf's Fahrrad zu steigen und einfach draufloszufahren.
Ist zu viel Radfahren ungesund?
„Zu viel“ Fahrradfahren gibt es eigentlich nicht - vorausgesetzt, Sie fühlen sich gut. Fangen Sie doch einfach klein an! Starten Sie beispielsweise mit einer Strecke von 10 km täglich. Mit der Zeit können Sie die Strecke verlängern - und sich langsam steigern.
Sie können Ihre Geschwindigkeit variieren und neue Routen erkunden. Dabei ist eine hohe Trittfrequenz in einem leichteren Gang, also circa 70 Umdrehungen pro Minute, ideal. Der Trainingseffekt ist besser als bei einer sehr hohen Geschwindigkeit und Sie schonen Ihre die Gelenke und stärken Ihr Herz-Kreislauf-System.
Was wird beim Radfahren trainiert?
Von wegen! Radfahren wirkt sich auf Ihren gesamten Körper aus. Beim Fahrradfahren trainiert man nur die Beine? Auch Rücken-, Bauch-, Schulter- und Armmuskulatur, sowie das Gesäß werden trainiert. Möchten Sie Beinmuskeln aufbauen, sollten Sie in einem höheren Gang fahren. Sie möchten durch Radfahren Ihre Po-Muskeln trainieren? Dann stellen Sie Ihren Sattel einfach etwas tiefer - das verstärkt den Trainingseffekt.
Ein weiterer Pluspunkt des Fahrradfahrens: Ihre Rückenmuskeln werden gestärkt. Das führt dazu, dass Muskeln aufgebaut und Verspannungen gelöst werden. Gerade für Personen mit Bandscheibenvorfall kann das Radfahren wahre Wunder bewirken. Ihre Wirbelsäule wird es Ihnen danken!
Mit Radfahren gesund abnehmen
Durch das Radfahren können Sie effektiv und gesund Fett verbrennen. Ist eine Person mit 50 Kilo rund 20 km mit dem Rad unterwegs, verbrennt sie dabei etwa 270 Kalorien. Die Fettverbrennung wird aktiviert, wenn Sie konstant etwa 18 km/h fahren. Bei 70 Kilo sind es 410 Kalorien, bei 90 Kilo sogar ganze 540 Kalorien. Wollen Sie schneller Fett verbrennen, bietet sich ein Intervalltraining an. Dafür ziehen Sie dreimal für jeweils fünf Minuten das Tempo ordentlich an. Die restliche Zeit fahren Sie in einem ruhigeren Tempo.
Kalorienverbrauch beim Radfahren:
| Gewicht der Person | Kalorienverbrauch (bei 20 km) |
|---|---|
| 50 kg | 270 kcal |
| 70 kg | 410 kcal |
| 90 kg | 540 kcal |
Radfahren im Winter - darum sollten Sie bei Kälte Fahrrad fahren
Niedrige Temperaturen sind kein Grund, auf das Radfahren zu verzichten. Im Gegenteil, Radfahren ist genau richtig! Im Winter bekommt Ihr Körper ohnehin kaum Sonne ab und Sie fühlen sich vielleicht öfter schlapp. Fahrradfahren an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung. Außerdem stärken die Kälte- und Wärmereize Ihre Immunabwehr: Durch das Radfahren an der kalten Luft werden auch die Schleimhäute Ihrer Atemwege trainiert und durch die Anstrengung gut befeuchtet. Ein weiterer Grund, wieso Fahrradfahrer widerstandsfähiger gegen Erkältungen sind.
Um Ihren Körper nicht zu belasten, sollten Sie Ihre sportliche Intensität bei starken Minusgraden aber verringern. Was auch nicht fehlen darf: die passende Fahrradkleidung.
Schluss mit Knieschmerzen - Radeln für gesunde Gelenke
Von 9 Uhr bis 17 Uhr im Büro sitzen und sich abends auf die Couch legen - ein Albtraum für die Gelenke! Fahrradfahren ist das ideale Kontrastprogramm zum Büroalltag. Schon eine kurze Radtour von nur 10 Minuten nach Feierabend sorgt dafür, dass Ihre Gelenkknorpel besser durchblutet werden und Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel mit wichtigen Nährstoffen versorgt, produziert wird. Die regelmäßigen zyklischen Bewegungsabläufe sind dabei besonders gelenkschonend.
Radfahren ist gesund für das Herz
Um Ihr Herz-Kreislauf-System richtig in Schwung zu bringen, sollten Sie idealerweise fünfmal die Woche eine halbe Stunde lang Fahrradfahren. Dafür müssen Sie kein Profi-Biker sein, denn auch Fahrten von 15 km/h haben schon einen positiven Einfluss auf Ihren Kreislauf.
Beim Radfahren erhöht sich das Schlagvolumen Ihres Herzens, Ihre Pumpleistung beruhigt sich und Ihr Blutvolumen wird vergrößert. Zusätzlich wird Cholesterin, das Blutgefäße verkalken lässt, abgebaut. Da wundert es nicht, dass Radfahrer erwiesenermaßen ein 50 % geringeres Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung haben als Personen, die gar keinen Sport treiben.
Wie Fahrradfahren die körperliche Fitness verbessern kann
Spätestens seit der Corona Pandemie erfreut sich das Fahrradfahren wieder sehr großer Beliebtheit und hat einen regelrechten Boom ausgelöst. Ob am Weg zur Arbeit, für den Transport von A nach B oder als sportlichen Ausgleich nach der Arbeit - Radfahren ist zur richtigen Trendsportart geworden. Doch wie gesund ist diese Art der Bewegung wirklich?
Ein paar gute Gründe für Bewegung auf dem Fahrrad:
- Radfahren fördert unsere körperliche Fitness! Das Schöne am Fahrradfahren ist, dass keine exzessive Bewegung betrieben werden muss, um die körperlichen Vorteile zu spüren. Bereits in kleinen Dosen kann eine gute Grundfitness erreicht werden. Beansprucht werden unterschiedliche Muskelgruppen, vor allem die Beine, das Gesäß und die Bauchmuskeln.
- Die Bewegung am Fahrrad schont unsere Gelenke! Da das Fahrrad während der sportlichen Betätigung unser Körpergewicht trägt, ist es ähnlich schonend für die Gelenke wie beispielsweise Schwimmen. Radfahren verbessert nachweislich die Beweglichkeit der Gelenke und kann sich auch positiv auf Gelenkbeschwerden auswirken.
- Fahrradfahren trainiert das Herz-Kreislauf-System! Bei hoher Trittfrequenz mit niedrigem Gang wird die Kondition optimal trainiert. Empfohlen werden fünf Einheiten pro Woche mit je 30 Minuten moderatem Training.
- Radfahren macht glücklich! Ähnlich wie bei anderen Sportarten werden auch beim Fahrradfahren Glückshormone freigesetzt. Durch die sich wiederholende Trittbewegung wird das Stresslevel gesenkt, was sich positiv auf die allgemeine Stimmung und das mentale Wohlbefinden auswirkt.
Die Auswahl an Fahrrädern ist grundsätzlich groß. Deshalb sollte man sich bereits vor dem Kauf überlegen, welche Strecken man mit dem Rad zurücklegen möchte und wie es um die körperliche Fitness bestellt ist.
Wichtig für eine gute Sitzposition und das körperliche Wohlbefinden auf dem Fahrrad ist jedenfalls:
- die richtige Rahmengröße
- eine gute Gangschaltung
- ein bequemer Sattel
- passende atmungsaktive Kleidung, vor allem eine gut gepolsterte Fahrradhose
Vergessen Sie außerdem nicht den Fahrradhelm. Gerade bei einem Sturz kann dieser vor schwereren Verletzungen schützen.
Pro und Contra beim E-Bike
Wer hoch hinauf will, sich aber nicht unbedingt abstrampeln möchte, kann sein Ziel dennoch gute erreichen - und das mit motorischer Unterstützung. Was lange Zeit belächelt wurde, ist aktuell für viele ein guter Motivationsgrund, um sich regelmäßig zu bewegen. Auch beim Fahrradfahren mit dem E-Bike überwiegen die gesundheitlichen Vorteile und bringen vor allem ältere Menschen wieder dazu aufs Fahrrad zu steigen.
Inwiefern unterscheiden sich E-Bikes aber nun von "normalen" Rädern? Am offensichtlichsten ist wohl, dass E-Bikes zur Unterstützung einen elektrischen Motor haben.
Darüber hinaus:
- sind E-Bikes schwerer, da sie zusätzlich zum Motor auch noch über eine Batterie verfügen
- kann der eingebaute Motor mit bis zu 25km/h unterstützen
- gibt es einen großen Unterschied bezüglich der Anschaffungskosten: E-Bikes sind teurer als normale Fahrräder
Wer nun aber denkt, dass das Fahren mit dem E-Bike weniger körperliche Aktivität bedeutet, der liegt falsch. Auch wenn die Fortbewegung grundsätzlich weniger anstrengend sein kann als das Fahren mit einem herkömmlichen Fahrrad, werden dieselben Muskelgruppen gefordert und auch das Herz-Kreislauf-System wird trainiert.
Was oftmals außer Acht gelassen wird, ist die Anzahl der tatsächlich zurückgelegten Kilometer. Gerade dann, wenn das E-Bike als Ersatz für das Auto genutzt wird. Im Vergleich zu Fahrradfahrern, die sich ab und an sportlich betätigen, greifen viele Personen auf das E-Bike für den alltäglichen Arbeitsweg, das Einkaufen oder auch für sonstige Besorgungen und Wege zurück. Das schlägt sich auf alle Fälle am Kilometerzähler nieder.
Im Detail lassen sich für das E-Bike nun folgende Vorteile feststellen:
- weite Distanzen sind möglich, auch wenn man nicht super sportlich ist
- wenn es bergauf geht, kann man die Steigung dank der motorischen Unterstützung gut bewältigen
- E-Bikes sind langlebig
- auch bei geringer Belastung wirkt sich die Bewegung positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und ist schonend für die Gelenke
- Personen mit geringer Kondition können sich dennoch regelmäßig sportlich betätigen
- E-Bike Motoren sind energieeffizient und leistungsstark
Wo es Vorteile gibt, müssen immer auch die Nachteile erwähnt werden.
Beim E-Bike sind es jedoch nur wenige:
- das Gewicht ist höher als beim herkömmlichen Fahrrad
- E-Bikes sind in der Anschaffung teuer
- der Wartungsaufwand ist höher, da der Motor und die Batterie von einer Werkstatt eingestellt werden müssen
- bevor die Fahrt losgehen kann, sollte die Batterie aufgeladen sein
Wichtig: Falls Sie sich ein E-Bike zugelegt habt, sollten Sie sich davor unbedingt erklären lassen, wie die Einstellungen durchzuführen sind und worauf bei der Fahrt geachtet werden muss.
Weitere Gründe, warum Radfahren so gut für Sie ist
- Rad fahren ist gut, um viele Krankheiten zu verhindern: Radfahren reduziert das Risiko von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Radfahren ist gut zur Entspannung und hilft gegen Stress: Lange Fahrten entspannen den Geist.
- Radfahren lässt Sie besser schlafen: Durch das Treten von nur 30 Minuten pro Tag schlafen Sie schneller ein und sogar eine Stunde länger.
- Radfahren hilft gegen Fettleibigkeit: Radfahren ist eine sehr gute Möglichkeit, um die zusätzlichen Kilo zu verlieren.
- Radfahren bietet den "Gehirneffekt": Radfahren fördert die Durchblutung des Gehirns und lässt mehr Sauerstoff in unser System gelangen.
- Radfahren verbessert den Muskelaufbau: Mit einer regelmäßigen Fahrradtour arbeiten Sie hart an dem Muskelaufbau.
- Radfahren ist eine soziale Aktivität: Während des Radfahrens können Sie sich unterhalten, lachen und zuhören.
- Radfahren ist jederzeit und überall möglich: Weil es so einfach zu bedienen ist, können Sie das Fahrrad auch schneller verwenden.
- Beim Radfahren bekommt man das Gefühl der Freiheit: Sie können die schönsten Orte erreichen und mit dem Fahrrad können Sie Städte oder Landschaften auf friedliche Weise entdecken.
- Wenn Sie mit dem Fahrrad fahren, sind Sie draußen in der Natur: Es ist auch gesund, regelmäßig in der Natur zu sein, die Stimmung verbessert sich, Sie haben weniger negative Gedanken und Sie erleben weniger Stress.
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