KTM hat sich als Marke etabliert, die für Qualität und Innovation steht. Die Fahrräder von KTM erzielen in Tests der Fachmagazine gute Ergebnisse, häufig sogar die Bestnote.
Die Marke KTM: Mehr als nur Motorräder
Der Name KTM hat vor allem für Motorrad-Interessierte einen guten Klang. Doch seit den 1990er Jahren konnte sich der österreichische Hersteller auch einen ausgezeichneten Ruf im Fahrradsegment erobern. KTM steht für ein faires Preis-Leistungsverhältnis und ein innovationsgetriebenes Portfolio-Management. Bei Aluminium- und Carbonrahmen hat KTM sogar Pionierleistungen vollbracht.
Große Auswahl für jeden Bedarf
KTM ist ein Vollsortimenter mit einer ausgesprochen breiten Produktpalette. Das Portfolio umfasst Fahrradarten wie Trekkingräder, Citybikes, Kinderräder oder Mountainbikes, flankiert von einer großen Auswahl an Renn- und Triathlon-Rädern. Im Bereich MTB wird das gesamte Spektrum an Formen und Unterformen aufgefächert - inklusive All Mountain, Freeride und Downhill. Bei den City-Bikes und Kinderrädern setzt KTM ausschließlich auf die korrosionsbeständigen Aluminiumrahmen. Absatztreiber sind die Modelle der Trekkingserie „Life“, wobei im Tourensegment für den Onroad-, Offroad- und All Terrain-Bereich unterschiedliche Spezifikationen zur Verfügung stehen.
Testergebnisse und Auszeichnungen
Die Stiftung Warentest testet regelmäßig E-Bikes, und oft landet ein Modell von KTM auf dem Siegertreppchen. So geschehen 2018, 2020 und 2022. Und 2024 setzt das KTM Macina Gran 610 diese Erfolgsserie fort. Das aktuelle Siegermodell, das KTM Macina Gran 610, erhielt die Note 1,8 im Jahr 2024.
KTM Macina Gran 610: Testsieger bei Stiftung Warentest
Insgesamt elf Trekking-E-Bikes ließ die Redaktion der Stiftung Warentest gegeneinander antreten. Beim genaueren Hinsehen überrascht das Auftauchen des KTM Macina Gran 610 im Test ein wenig. Eigentlich soll es euch ein treuer Begleiter auf den Radwegen durch die Stadt sein. Gleichzeitig bringt es allerdings Qualitäten mit, die aus ihm einen geeigneten Kandidaten für längere Touren machen. Vor allem hat die Juroren das Fahrerlebnis mit dem Modell beeindruckt. In ihrem Urteil heben sie das stabile Fahrverhalten hervor, das sich in Anstiegen, Abfahrten und Kurven zeige und das Zuladen von Gepäck bestens vertrage. Als angenehm empfanden sie die Sitzposition, die von breiten Reifen und einer guten Federung flankiert werde. Für volle Zufriedenheit sorgte ebenfalls der Antrieb von Bosch, ein Smart System mit Performance Line CX-Motor, PowerTube 625-Akku sowie Intuvia 100-Display. Mit einer Summe von 3.890 Euro unterbietet es das Kalkhoff um rund 600 Euro.
ADAC Test e-Mountainbikes 2023: KTM MACINA KAPOHO 7973
Das e-MTB von KTM ist ein guter Allrounder, allerdings mit einigen Verbesserungsmöglichkeiten im Detail. Beim Bergauffahren hebt der Vorderreifen leicht ab, was nur mit fahrerischen Können kompensiert werden kann.
ADAC Testurteil: 2,1 (Gut)
| Kategorie | Gewichtung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Fahren | 25% | 2,1 |
| Antriebssystem und Motor | 25% | 1,6 |
| Handhabung | 25% | 2,5 |
| Sicherheit und Verarbeitung | 25% | 2,3 |
Allgemeine Daten:
- Preis: 4.999 - 5.299 Euro
- Leergewicht: 28,3 kg (Größe XL)
- Zul. Gesamtgewicht: 146 kg
- Motor: Bosch Performance CX Gen.4 Smartsystem
- Akku-Kapazität: 750 Wh
- ADAC Reichweite: 110 km
- ADAC Reichhöhe: 2110 m
Stärken:
- Leistungsstarker Motor
- Wendigkeit
- Gute Bergabfahrtsleistung
- Aufgeräumte Kabelführung am Lenker
Schwächen:
- Zweifingerbremse kritisch für Bergabfahrten
- Vorderrad hebt bergauf leicht ab
- Beidseitiger Lenkeranschlag beeinträchtigt Fahrverhalten
Beliebte Modelle und ihre Eigenschaften
KTM Cento 10 und Cento 10 Plus
Das KTM Cento 10 und die aufgewertete Cento 10 Plus Version sind seit vielen Jahren richtige Kundenfavoriten. Das Herzstück des KTM Cento 10 (Plus) ist der robuste und hochwertig gefertigte Rahmen mit abschließbarem Akkudeckel. Das Cento 10 bietet dem/der E-Bikefahrer/in mit der hydraulischen Scheibenbremsanlage von Shimano in jeder Fahrsituation ein sehr hohes Maß an Kontrolle. Die Pannenschutzbereifung Schwalbe Energizer Plus sorgen dafür, dass eine optimale Bodenhaftung gegeben ist. Auf dem KTM Cento 10 sitzt man sportlich bequem. In Kombination mit dem herausnehmbaren Bosch Powertube Akku können auch ausgedehnte Fahrten in Angriff genommen werden, ohne dass ein ständiges Nachladen erforderlich ist. Je nachdem wie groß die individuellen Ansprüche an die Reichweite sind, kann bei allen Cento 10 Modellen zwischen einem 625 Wh oder 750 Wh Akku gewählt werden.
KTM Life Force
Das KTM Life Force hat in einem Gruppentest mit der Gesamtnote 1,9 (Gut) abgeschnitten. Verarbeitung, Fahrleistungen und einige Details waren top. Sehr gut gefallen haben der verborgene Lenkanschlag, der Lenker und Oberrohr vor Lackschäden schützt, sowie der Gepäckträger mit zwei Ebenen und Federklappe, Kettenschutz und Reifen. Das Einsatzgebiet des Life Force war vielfältig: 25-km-Pendeltouren, Einkaufsfahrten und Touren am Wochenende. Die recht aufrechte Sitzposition sorgt für eine tolle Rundumsicht. Die 12-Gang-Deore-Kettenschaltung erwies sich als zuverlässiger Begleiter. Im Alltag erweist sich der Gepäckträger als vielseitiger Helfer. Dank Racktime-System lassen sich entsprechende Körbe leicht einklicken, an den doppelten Streben links und rechts gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Packtaschen sicher zu befestigen. Die weitere Technik am Testrad hat keinerlei Probleme bereitet. Der Mix aus Laufruhe und Agilität, die vielseitige Alltagstauglichkeit sowie viele praktische Details sorgen für einen treuen Allrounder, der den Anforderungen an ein Pendlerrad ebenso gerecht wird wie an ein Citybike und einen Urlaubsbegleiter.
KTM Life Eight
Das KTM Life Eight trägt die Gangzahl im Namen und setzt das mit der Mittelklasse-Nabe Shimano Nexus 8 um. Für die Kraftübertragung kommt ein Carbonriemen zum Einsatz. Der Rahmen ist teils modern kantig und durchweg gut verarbeitet. Die Züge verschwinden wohl sortiert im Steuerrohr. Mit der Luft-Federgabel bekommt man ein gut einstellbares Komfortelement, das aber auch etwas Aufmerksamkeit benötigt. Angezogen vom freundlichen Orange wird man mit einer moderaten Sitzhaltung und einem leicht sich zum Fahrer biegenden Lenker empfangen, während der Sattel für Kurzstrecken angenehm ist, ist er für längere Distanzen zu soft. Über den Riemenantrieb kann sich die Antriebskraft spürbar direkt entfalten. Die Nabe schaltet per Drehgriff zügig mit. Auf den 40er Ausdauer-Reifen beschleunigt das Life Eight dynamisch. Insgesamt erweist sich das Rad nämlich als eher fest und reicht Stöße deutlich weiter. Ein solide und sinnvoll ausgestattetes Alltags- und Stadt-Trekkingrad mit wartungsarmem Antrieb.
KTM Chicago 271
Die nach hinten hin immer filigraner werdenden Rohrformen verleihen dem CHICAGO 271 eine gewisse Ästhetik. Die 435 mm kurzen Kettenstreben machen das Handling quirlig. Das lange Oberrohr und der geringe Stack-Wert machen die Sitzposition sportlich.
Worauf es beim Kauf eines KTM Fahrrads ankommt
Bei der Wahl des richtigen KTM Fahrrads sollten Sie Ihre individuellen Bedürfnisse und Vorlieben berücksichtigen. Überlegen Sie, ob Sie das Fahrrad hauptsächlich in der Stadt, auf Touren oder im Gelände nutzen möchten. Achten Sie auf eine passende Rahmenhöhe, eine komfortable Sitzposition und eine hochwertige Ausstattung. Lassen Sie sich von einem Fachhändler beraten, um das optimale Modell für Ihre Anforderungen zu finden.
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