James Bond und seine Motorräder: "Sag niemals nie" und die Honda CRF 250 R

James Bond, der berühmte Geheimagent im Auftrag Ihrer Majestät, ist nicht nur für seine eleganten Autos bekannt, sondern auch für seine spektakulären Auftritte auf zwei Rädern. Insbesondere der Film "Sag niemals nie" aus dem Jahr 1983 und die Verwendung der Honda CRF 250 R in späteren Bond-Abenteuern haben in dieser Hinsicht für Aufsehen gesorgt.

"Sag niemals nie": Connerys Rückkehr und ein legendärer Stunt

Die Entstehung des Films "Sag niemals nie" hat als eine der gewagtesten und riskantesten Unternehmungen Filmgeschichte geschrieben. Ein Wunder, dass Sean Connery als James Bond noch einmal auftaucht. Ein Wunder, wie gut, frisch und einzigartig der Film aussieht. Wunderbar, wie ernsthaft alle Schauspieler ihren Job machen, ohne verkrampft zu wirken.

Connery hatte sich geschworen, nach seinem sechsten Bond-Abenteuer, Diamantenfieber (1971), nie wieder diese Rolle zu spielen. Doch Jack Schwartzman brachte das Kunststück fertig, Sean Connery zu einem Comeback als Bond zu bewegen.

Legendär ist der Stunt aus "Sag niemals nie" von 1983. Auf einer Verfolgungsjagd sprang Bond mittels Turbo-Boost mit seinem Zweirad über einen Chevrolet Camaro. Damals kam eine Yamaha XJ 650 Turbo zum Einsatz. Die Stunts sind der Figur gemäß erste Klasse, eine Motorradfahrt durch enge südfranzösische Gassen ein Zungenschalzer.

Schwierig sind mittlerweile Prügelszenen mit Sean Connery. Es fällt auf, dass da ein Stuntman einspringt - Connerys Charakterschädel samt Toupet lassen sich wohl nicht mehr doubeln; auch das hebt den Zuschauer auf die Meta-Ebene des Zuschauers.

Die Honda CRF 250 R als neues Bond-Motorrad

Anfang November kommt der neue James Bond in die deutschen Kinos. Auch beim dritten Abenteuer mit Hauptdarsteller Daniel Craig ist Action garantiert. Diesmal geht der Agent auch mit einem Motorrad auf Verbrecherjagd. Zum Einsatz kommt eine Honda CRF 250 R. Es ist nicht das erste Mal, dass der Spion im Auftrag ihrer Majestät spektakulär auf zwei Rädern unterwegs ist.

Die Honda CRF 250 R ist in der Eröffnungssequenz des 23. Bond-Abenteuers zu sehen. Der Agent steuert die Maschine auf einer Verfolgungsjagd durch Istanbul. Während der Geheimagent die Maschine eines türkischen Straßenhändlers lenkt, sitzt der Bösewicht auf einer CRF 250 R in Polizeiausführung.

Von der Honda verwendete die Filmcrew im neuen Bond laut Honda insgesamt 20 Maschinen, damit sämtliche Stunts auf diesem Motorrad durchgeführt werden konnten. Hondas größere Crossmaschine CRF 450 R wählte das Produktionsteam für die Actionaufnahmen, damit die Kameramänner die Verfolgsjagden filmen konnten.

Auch als Privatfahrer kann man auf den Spuren von James Bond wandeln. Das Cross-Bike gibt es auch bei uns zu kaufen und kostet in der Basisversion 7390 Euro. Die Maschine mit Einzylinder-Viertaktmotor kommt auf 43 PS und ist vollgetankt nur knapp 104 Kilo schwer.

Bond und seine Liebe zu Motorrädern

Bond-Erfinder Ian Fleming liebte Autos und Motorräder sehr. Er schickte den Geheimagenten in der Kurzgeschichte "From a view to a kill" (dt. "Tod im Rückspiegel") auf einer BSA M20 in einen gefährlichen Einsatz. Immer wieder gab es auch in Bond-Filmen spektakuläre Szenen mit Motorrädern.

Alles an dem Film wirkt frisch. Vor allem im Vergleich zum fast zeitgleich gestarteten Octopussy, in dem Roger Moore, mittlerweile ebenfalls (wie Connery) in die Jahre gekommen, den Agenten in der offiziellen Bond-Serie gibt. Dieser James Bond nimmt sich als Figur und als Story toternst. Das muss er auch, denn dem Zuschauer fällt das ernst nehmen sowieso schwer, eben weil Sean Connery wieder da ist. Er kann seine Agentensache noch so ernst machen, der Zuschauer denkt sich das Augenzwinkern automatisch dazu.

Motorrad Film Details
Yamaha XJ 650 Turbo Sag niemals nie (1983) Für einen Stunt verwendet, bei dem Bond über einen Chevrolet Camaro springt.
Honda CRF 250 R Skyfall In der Eröffnungssequenz bei einer Verfolgungsjagd in Istanbul zu sehen.

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