Fahrradversicherung und E-Bike-Versicherung im Test: Was ist wichtig?

Die Experten von Stiftung Warentest haben im Jahr 2024 ihre große Untersuchung zur Fahrradversicherung aktualisiert und erneut eine Vielzahl von Tarifen unter die Lupe genommen. Im Test der Fahrradversicherung von Stiftung Warentest 2024 können u.a. wichtige Test-Kriterien waren u. a. die Höhe des Versicherungsschutzes, die Bedingungen für die Entschädigung nach Diebstahl, sowie der Umfang des zusätzlichen Schutzes bei weiteren Gefahren. Die Experten der Stiftung Warentest haben insgesamt 117 Tarife der Fahrradversicherung von 46 Anbietern geprüft.

Diese Versicherungen decken mindestens den Diebstahl ab und umfassen sowohl klassische Fahrräder als auch E-Bikes. Unter E-Bikes wurden Elektroräder mit einer Motorleistung bis 250 Watt und einer Geschwindigkeit bis 25 km/h verstanden. Für alle getesteten Fahrradtypen wurden umfassende Angebote gefunden. Unter anderem konnte hier die GVO überzeugen, jedoch auch eine Vielzahl anderer Anbieter einer eigenständigen Fahrradversicherung.

Brauche ich eine separate Fahrradversicherung?

Beim Vergleich von Fahrradversicherungen gilt es zunächst abzuwägen, ob die Versicherung über die Hausratversicherung ausreicht, oder eine separate Fahrradversicherung notwendig ist. Die Experten des Testinstituts kommen zu dem Schluss: Je teurer das Fahrrad, desto sinnvoller ist eine gesonderte Absicherung mittels Fahrradversicherung. Gerade bei teuren Fahrrädern ist eine leistungsstarke Fahrradversicherung sinnvoll. Dabei gibt es jedoch Unterschiede im Preis und in der Leistung.

Besonders wichtig ist es, auf die Details der Versicherungsbedingungen zu achten, wie die Entschädigung nach Diebstahl oder die Bedingungen für zusätzlichen Schutz bei weiteren Gefahren. Grundsätzlich wird der Abschluss einer Fahrradversicherung nur in Erwägung gezogen, um das Fahrrad im Falle eines Diebstahls umfassend abgesichert zu wissen. Ob sich eine einzelne Fahrradversicherung überhaupt lohnt, oder ob nicht doch die Absicherung über die Hausratversicherung ausreicht, muss jeder selbst entscheiden.

Bei einem teuren Rennrad ist eine separate Fahrradversicherung eher sinnvoll, als für ein günstiges gebrauchtes Rad. Damit ist der Leistungsumfang größer und das Rad umfassend versichert - jedoch sind auch die Versicherungsbeiträge höher.

Hausratversicherung vs. Fahrradversicherung

Im Allgemeinen stellt sich die Absicherung des Fahrrads über die Hausratversicherung als günstige Variante heraus. Über eine Hausratversicherung lässt sich ausschließlich Fahrraddiebstahl absichern. Im Basisschutz ist bereits Einbruchdiebstahl aus der Wohnung, Garage oder dem (Fahrrad-)Keller versichert.

Da auch Fahrräder zum Hausrat gehören, sind sie in der Hausratversicherung gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Leitungswasser abgesichert. Sie deckt auch Einbruchdiebstahl ab. Wenn Dein Fahrrad nicht mehr als 1.200 Euro gekostet hat und Dir Kaskoschutz nicht wichtig ist, bekommst Du eine Absicherung gegen die genannten Schäden günstiger über Deine Hausratversicherung.

Eine separate Fahrradversicherung ist sinnvoll, wenn Du keine Hausratversicherung hast, Dir der Schutz der Hausratversicherung nicht ausreicht oder der Versicherungsbeitrag dann zu teuer wird. Da die Leistungen der verschiedenen Fahrradversicherungs-Tarife sehr unterschiedlich sind, solltest Du vor einem Vertragsabschluss verschiedene Tarife miteinander vergleichen.

Worauf bei der Wahl einer Fahrradversicherung achten?

Die Versicherungssumme orientiert sich an der Höhe des Neuwerts oder dem Wiederbeschaffungswert. Im Großen und Ganzen sollte die Versicherungssumme dem Kaufpreis entsprechen. In dem Fall ist davon abzuraten, die Versicherungssumme höher zu setzen, als den eigentlichen Preis.

Die Fahrradversicherung lässt sich ähnlich wie beim Auto mit einem Teilkasko- oder Vollkaskoschutz bestücken. Bei einem Tarif mit Vollkasko werden auch die Reparaturkosten übernommen. Darüber hinaus beinhalten manche Fahrradversicherungen Schutzbrief-Leistungen für Pannen.

Wichtige Aspekte im Überblick

  • Diebstahlschutz: Diebstahl ohne sogenannte Nachtzeitklausel: Damit die Versicherung zahlt, muss das Fahrrad nachts nicht eingeschlossen werden.
  • Diebstahl von Einzelteilen: Der Diebstahl von Radbestandteilen, dazu gehört bei E-Bikes auch der Akku, sollte mit abgesichert sein. Ebenso loses Zubehör, wie zum Beispiel der Kindersitz.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Dein Rad sollte auch für den Fall abgesichert sein, wenn Du nicht sorgsam genug mit ihm umgehst oder zum Beispiel mit Kopfhörern und lauter Musik einen Unfall baust.
  • Versicherungssumme: Bei einem Totalschaden solltest Du eine sogenannte Neuwertentschädigung bekommen. Dir wird dann die Summe erstattet, die das Fahrrad neu gekostet hat.
  • Versicherte Schäden: Neben Diebstahl sollten auch Vandalismus und Schäden durch Elementarereignisse wie Hagel, Sturm und Feuer sowie durch einen Unfall abgesichert sein.
  • Verschleiß: Betrifft vor allem den Akku bei E-Bikes. Viele Anbieter zahlen inzwischen auch bei Verschleiß von Reifen oder Bremsen.

Was kostet eine Fahrradversicherung?

Die Höhe der Versicherungsbeiträge für den Abschluss einer einzelnen Fahrradversicherung ist abhängig von unterschiedlichen Einflussfaktoren. Dabei legt der Versicherungsnehmer die Höhe der Versicherungssumme selbst fest, wobei meist eine Grenze zugrunde gelegt wird. Diese liegt zwischen 4.000 und 5.000 Euro.

Im Rahmen der Beitragsermittlung existiert bei vielen Versicherern noch immer die Praktik, die Diebstahlstatistik der Polizei heranzuziehen. Was der extra Versicherungsschutz für Dein Fahrrad kostet, hängt vor allem vom Wert des Fahrrads ab und vom Leistungsumfang.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Leistungen enthalten sind, desto teurer wird der Tarif. Am meisten zahlst Du demnach für eine Vollkaskoversicherung mit Diebstahlschutz und Schutzbrief. Am wenigsten für eine reine Diebstahlversicherung. Auch der Wert beziehungsweise Kaufpreis Deines Rads spielt für die Beiträge - je nach Anbieter - eine Rolle.

Fahrrad richtig sichern

Grundsätzlich leistet die Fahrradversicherung nur, wenn das Fahrrad trotz Sicherung durch ein Schloss gestohlen wurde. Hierbei ist zu beachten, dass das Fahrrad auch tatsächlich abgeschlossen wurde. Einige Fahrradversicherungen setzen in dem Zusammenhang die Anschaffung und Nutzung eines bestimmten Fahrradschlosses voraus.

Umso notwendiger ist es, dass man sich vor dem Versicherungsabschluss darüber informiert, welches Fahrradschloss sinnvoll ist. Wird der Versicherungsschutz lediglich durch ein minderwertiges Fahrradschloss gewährleistet, laufen Versicherungsnehmer Gefahr, dass der Schaden nur teilweise oder gar nicht erstattet wird.

Janitos Versicherung: Ein Überblick

Janitos bietet einen günstigen Rundum-Schutz für ihr Zweirad, bei dem an alles gedacht wurde: Diebstahl-Schutz + Kasko-Schutz und optional mit Schutzbrief. Janitos bietet einen günstigen Rundum-Schutz, bei dem an alles gedacht wurde: Diebstahl-Schutz + Kasko-Schutz und optional mit Schutzbrief. Diebstahl-Schutz Weltweit und rund um die Uhr: Wir schützen das Fahrrad vor Diebstahl, egal ob zu Hause, unterwegs oder im Urlaub.

Kasko-Schutz Wir übernehmen die Kosten für Reparaturen bei Unfällen, Sturz- oder Vandalismusschäden. Auch der Akku des E-Bikes ist inklusive - so ist man immer auf der sicheren Seite. Schutzbrief Bei Pannen oder Unfällen sind wir da. Unser Schutzbrief bietet Pannenhilfe, Abschleppservice, Rücktransport und mehr - für sorgenfreie Fahrradtouren.

Leistungen von Janitos im Überblick:

  • Weltweiter Diebstahlschutz (rund um die Uhr)
  • Unfall-, Fall- und Sturzschäden, Vandalismus
  • Naturgefahren Brand, Explosion, Blitzschlag
  • Elektronikschäden
  • Verschleiß des Akkus
  • 24-Stunden-Service-Notfall-Telefon
  • Pannenhilfe
  • Abschlepphilfe

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