Joan Mir ist nicht der Typ Fahrer, der abseits der Strecke viel Lärm macht, aber sobald er seinen Helm aufsetzt, weiß er, wie er auffällt. Geboren wurde er am 1. September 1997 in Palma de Mallorca, und im Vergleich zu anderen spanischen Motorradfahrern seiner Generation begann er relativ spät mit dem Motorradfahren. Dennoch war sein Aufstieg kometenhaft.
Frühe Karriere
In seiner zweiten Saison in der Moto3 im Jahr 2017 hat er die Konkurrenz vernichtend geschlagen. Mit zehn Siegen in einem einzigen Jahr holte er sich mühelos den Weltmeistertitel und wurde sofort als einer der zukünftigen Größen der MotoGP anerkannt. Er wechselte 2018 mit dem Marc VDS-Team direkt in die Moto2.
Aufstieg in die MotoGP
2019 entdeckte er mit Suzuki Ecstar die Königsklasse. Seine erste Saison war von soliden Leistungen geprägt, obwohl ihn eine Verletzung daran hinderte, sein Potenzial voll auszuschöpfen.
MotoGP-Weltmeistertitel 2020
Die folgenden Staffeln sind komplizierter. Im Jahr 2021 wurde er Dritter in der Meisterschaft, konnte jedoch nicht mit Fabio Quartararo und Francesco Bagnaia mithalten. Im Jahr 2022 gab Suzuki seinen Rückzug aus der MotoGP bekannt, was ihn dazu veranlasste, für 2023 bei Honda zu unterschreiben.
Fahrstil und Charakter
Joan Mir ist ein methodischer, intelligenter und besonders starker Fahrer im Rennen, auch wenn er im Qualifying weniger glänzt.
Weitere Einblicke in die MotoGP
Der Spanier Aleix Espargaro holte am Samstag die erste Pole Position der MotoGP-Geschichte für Aprilia.
Aleix Espargaró, mit Aprilia auf 3.
Schaue mittlerweile seit über 25 Jahren MotoGP und klar gab es Rennen wie Assen 2018, Philipp Island 2015, Mugello 2004 oder Philipp Island 2000. Aber das war halt in der Regel die Ausnahme.
Reifen über die Distanz bringen war, mit Ausnahme der Bridgestone Jahre, immer ein Thema.
Rossi hat schon öfter erzählt, dass man sich früher die Rennen dahingehend einteilen musste, um mit den Reifen durchzukommen.
Selbst Schwantz, Doohand und Rainey haben zu ihren Zeiten in fast jedem Interview vor dem Rennen das angesprochen.
In den Bridgestone Jahren waren alle die ersten 10 Runden aufeinander gehangen und meistens hat es sich dann wie Kaugummi auseinander gezogen und wurde öde (von der katastrophal langweiligen 800er Ära ganz zu schweigen).
Jetzt warten sie halt zu Beginn mehr ab und gehen am Ende aufeinander los.
Ist mir persönlich lieber.
Dann bin ich echt gespannt auf MMs Reaktion, wobei ich nicht daran glaube.
Ich erinnere mich noch gut an einige hitzige Diskussionen in diesem Forum und hoffe, dass zumindest der ein oder andere seine Meinung von damals seine Meinung über Marquez nochmals überdenkt.
Wenn ich es jemandem zutraue, Marquez auf der Honda zu schlagen, dann Lorenzo.
Erinnern wir uns mal 2-3 Jahre zurück, als Marquez deutlich mehr unter Druck stand und unter diesem auch Fehler gemacht hat.
Das musste er 2017 & 2018 gar nicht mehr, weil aus seinem eigenen Team sowieso keine Konkurrenz da war und die anderen Fahrer sich gegenseitig Punkte wegnahmen.
Ich bin gespannt, wie weit Marquez wirklich ist, wenn 2019 mal wieder ein wenig Druck aus den eigenen Reihen kommt.
Honda derzeit niemand, der sicher aufs Podium fahren kann.
Was ist, wenn sich Marquez mal verletzt (was ich nicht hoffe)?
Lorenzo ist einer der besten Fahrer, wollte von Ducati weg und war vermutlich bereit bei der Gage Abstriche zu machen.
Marquez ist erst 25.
Er hat noch 8 oder 10 Jahre vor sich.
Einen jungen Fahrer aufbauen bringt jetzt noch nichts.
Ich bin mir sogar sicher, dass es dann ein junges Talent geben wird, das heute keiner auf dem Schirm hat und über das dann alle, die wir heute schon kennen in den Schatten stellen wird.
Das Thema wird erst in ein paar jahren aktuell (wenn Lorenzo die Karriere beendet?).
Was kann es aus Honda-Sicht besseres geben, als zwei Top-Fahrer, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anstacheln.
Ob Marquez oder Lorenzo gewinnt ist für Honda egal.
Lorenzo war schon immer jemand, der empfindet, dass er zu wenig Anerkennung bekommt.
Sei es nach dem Titelgewinn 2015, wo er mit einer Statistik ins letzte Saisoninterview ging, sei es von Ducati bis zum Rennen in Mugello, oder sei es von den Fans.
Seit Lorenzo von Yamaha wegging, ging es bergab mit dem Bike.
Jetzt stellt sich die Frage, ob er so ein guter Entwicklungsfahrer war, bzw. besser als Rossi/Viñales.
Was diese Frage bekräftigen könnte, wäre die momentane Performance von Ducati.
Dovizioso war zwar stets schnell mit dem Teil, aber jetzt kämpfen zwei Ducati-Piloten konstant um den Sieg.
War Lorenzos Input, den Ducati brauchte um so an der Spitze zu kämpfen?
Ein weiterer Grund für den Wechsel zu Honda ist die Möglichkeit Geschichte zu schreiben und so entgültig den Respekt zu erlangen, den er sucht.
WM Stände (2018)
Hier ist eine Tabelle mit den WM-Ständen aus dem Jahr 2018:
| Platz | Fahrer | Team | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Marc MARQUEZ | Honda | 271 |
| 2 | Andrea DOVIZIOSO | Ducati | 194 |
| 3 | Valentino ROSSI | Yamaha | 172 |
| 4 | Maverick VIÑALES | Yamaha | 146 |
| 5 | Jorge LORENZO | Ducati | 130 |
| 6 | Cal CRUTCHLOW | Honda | 128 |
| 7 | Danilo PETRUCCI | Ducati | 126 |
| 8 | Johann ZARCO | Yamaha | 123 |
| 9 | Andrea IANNONE | Suzuki | 113 |
| 10 | Alex RINS | Suzuki | 102 |
| 11 | Dani PEDROSA | Honda | 87 |
| 12 | Jack MILLER | Ducati | 74 |
| 13 | Alvaro BAUTISTA | Ducati | 72 |
| 14 | Tito RABAT | Ducati | 35 |
| 15 | Franco MORBIDELLI | Honda | 33 |
Moto2 WM Stände (2018)
Hier ist eine Tabelle mit den Moto2 WM-Ständen aus dem Jahr 2018:
| Platz | Fahrer | Team | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Francesco BAGNAIA | Kalex | 259 |
| 2 | Miguel OLIVEIRA | KTM | 231 |
| 3 | Brad BINDER | KTM | 157 |
| 4 | Lorenzo BALDASSARRI | Kalex | 132 |
| 5 | Alex MARQUEZ | Kalex | 126 |
| 6 | Joan MIR | Kalex | 124 |
| 7 | Marcel SCHROTTER | Kalex | 118 |
| 8 | Mattia PASINI | Kalex | 113 |
| 9 | Fabio QUARTARARO | Speed Up | 111 |
| 10 | Luca MARINI | Kalex | 104 |
| 11 | Xavi VIERGE | Kalex | 101 |
| 12 | Jorge NAVARRO | Kalex | 55 |
| 13 | Iker LECUONA | KTM | 52 |
| 14 | Simone CORSI | Kalex | 47 |
| 15 | Sam LOWES | KTM | 46 |
Moto3 WM Stände (2018)
Hier ist eine Tabelle mit den Moto3 WM-Ständen aus dem Jahr 2018:
| Platz | Fahrer | Team | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Jorge MARTIN | Honda | 204 |
| 2 | Marco BEZZECCHI | KTM | 178 |
| 3 | Fabio DI GIANNANTONIO | Honda | 175 |
| 4 | Enea BASTIANINI | Honda | 133 |
| 5 | Aron CANET | Honda | 118 |
| 6 | Lorenzo DALLA PORTA | Honda | 111 |
| 7 | Gabriel RODRIGO | KTM | 108 |
| 8 | Jakub KORNFEIL | KTM | 102 |
| 9 | Marcos RAMIREZ | KTM | 86 |
| 10 | Andrea MIGNO | KTM | 76 |
| 11 | Albert ARENAS | KTM | 69 |
| 12 | Jaume MASIA | KTM | 61 |
| 13 | Philipp OETTL | KTM | 57 |
| 14 | Niccolò ANTONELLI | Honda | 56 |
| 15 | Tatsuki SUZUKI | Honda | 50 |
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