Einfach nur aufs Rad setzen und losfahren - dieser Gedanke kommt bei der Fülle an Features an modernen E-Bikes auf. Hier setzt Kalkhoffs Image-Reihe an, welche der Cloppenburger-Traditionshersteller in diversen Varianten anbietet. Wir haben uns dabei die Excite-Variante geschnappt und schauen uns diese nun näher an.
Warum ein E-Bike mit Rücktrittbremse?
Die E-Bikes mit Rücktrittbremse sind speziell für Fahrradfahrer entwickelt, die Wert auf eine zusätzliche Bremsmöglichkeit legen. Sie verfügen über einen integrierten Rücktrittmechanismus, der ein sicheres Abbremsen des Fahrrads ermöglicht. Fast ausschließlich im City-E-Bike-Bereich sind viele Modelle mit einer Rücktrittbremse ausgestattet.
Neben City E-Bikes gibt es aber auch einige Trekking E-Bikes, E-Klappräder, Kompakt-E-Bikes und E-Lastenräder, die zusätzlich mit einer Rücktrittbremse erhältlich sind. Diese Modelle bieten zusätzliche Flexibilität und eignen sich hervorragend für Ausflüge ins Grüne oder den Transport von Lasten.
Für wen und welchen Einsatzbereich eignen sich E-Bikes mit Rücktritt?
E-Bikes mit Rücktrittbremse sind äußerst vielseitig und bieten für verschiedene Einsatzzwecke die ideale Lösung. Sie ermöglichen ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis vor allem im urbanen Umfeld. Die Modelle bieten eine aufrechte Sitzposition und sind meist mit einem robusten Gepäckträger ausgestattet, der ausreichend Platz für deine Einkäufe oder persönlichen Gegenstände bietet.
Kalkhoff Image 3 Excite im Detail
Ab 3799 Euro kostet das City-E-Bike in der Basis, dafür bekommt man wie in unserem Fall einen 500-Wh-Akku in Kombination mit dem etwas schwächeren 75-Nm-Performance-Line-Motor von Bosch. Kombiniert wird dieser mit einem monochromen Intuvia-Display und einer LED-Remote. Wer in der City oder auf dem längeren Pendelweg Reichweitenangst verspürt, kann gegen 200 Euro Aufpreis den 625-Wh-Akku ordern - was an sich eine gute Option ist, für den Preis hätten wir den größeren ab Werk aber lieber gesehen. Davon ab fährt der Bosch-Antrieb wie immer manierlich und kräftig, den Respektabstand zum größeren CX-Motor merkt man höchstens im direkten Vergleich oder beim Sprint am Berg.
Carbon-Riemen und Nabenschaltung
Zum Schwaben-Aggregat hingegen passt die Fünfgang-Nabenschaltung von Shimano. Der erste Gang fungiert dabei gefühlt wie ein Rettungsring und schiebt einen im Notfall die Berge hinauf, die weiteren Gänge stufen die Kurbelumdrehungen im geraden Geläuf wohltuend nach unten ab. Ein Gipfelstürmer für alpine Steigungen ist das Image 3 Excite nur bedingt - in der Stadt funktioniert die Nexus-Schaltung aber wie gewohnt brillant und lässt sich spielend auch im Stand durchschalten. Dazu passt der in der Excite-Version verbaute Gates-Carbonriemen, welcher ohne Wartung auskommt und viele sorgenfreie Kilometer garantiert.
Bremsen und Zuladung
Die gutmütig bremsende Magura MT A2 kennt man nur von Kompletträdern, die Uracher verkaufen die kleine Zweikolbenbremse nur als Ersatzteil an den Handel. Kombiniert wird diese mit einer 180er Disc vorn und einer 160er hinten - das passt, denn das Kalkhoff ist ohnehin nur bis 130 Kilo Gesamtgewicht zugelassen. Das macht bei einem gemessenen Radgewicht von 27,4 Kilo vergleichsweise geringe 102,6 Kilo Zuladung. Gerade für größer gewachsene Piloten ein Problem, welches Kalkhoff Serien-intern mit einer XXL-Variante mit dann 170 Kilo Systemgewicht aber Klientelgerecht umschifft. Schade ist es dennoch, denn der MIK-Gepäckträger darf typische 25 Kilo tragen und funktionierte in der Praxis ausgezeichnet. Für volle Ladung sollte man also im Idealfall die 80 Kilo Eigengewicht nicht sprengen. Gut gefiel uns zudem das helle Rücklicht und die im Alltag brauchbare Ausleuchtung des Frontscheinwerfers.
Fahrgefühl im Alltag
Die 28-Zöller liegen gut auf dem Boden, die aufgezogenen Schwalbe-Pneus bevorzugen aber klar Asphaltbahnen. Insgesamt sitzt man erhaben-aufrecht auf dem Image, die leicht federnde Sattelstütze sorgt im Rücken für etwas zusätzlichen Komfort. Einmal mehr ist die verbaute Suntour-Stahlfedergabel ein unauffälliger Begleiter, die mit 63 mm Hub aber wenig gegen Schlaglöcher entgegenzusetzen hat. Der Geradeauslauf ist tadellos, die Rahmensteifigkeit trotz Fahrergewicht an der Systemgrenze in Ordnung. Schade bleibt, dass der größere 625-Wh-Akku aufpreispflichtig ist, hier sollte man vor dem Kauf ehrlich mit sich und seinen Wegstrecken sein.
Test-Ergebnis: Kalkhoff Image 3 Excite
Punkte: 735 // Note: gut👍
- Das gefällt: sehr guter Motor mit super App, quasi wartungsfreier Antrieb, praxisnah und sinnvoll ausgestattet
- Das weniger...
Weitere empfehlenswerte City-E-Bikes
Neben dem Kalkhoff Image 3 Excite gibt es noch weitere empfehlenswerte City-E-Bikes auf dem Markt. Hier eine kleine Übersicht:
- HoheAcht Grandamo Urbeno (Testsieger mit Federgabel)
- Kalkhoff Image 5.B Advance+ (Preis-Leistungs-Sieger mit Federgabel)
- Canyon Precede: ON Comfort 7 (Testsieger ohne Federgabel)
- Tenways CGO600 Pro (Preis-Leistung-Sieger ohne Federgabel)
- Stevens E-Brione Luxe 2. Generation
- Riese & Müller: Culture Touring
- BMC 257 AMP AL ONE
- Veloretti Electric Two: Ace
Die Testergebnisse im Detail zeigen, dass alle Testkandidaten durchweg gute Ergebnisse abliefern und beim Fahrkomfort überzeugen. Ob man sich für ein Rad mit oder ohne Federgabel entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben und dem Einsatzzweck ab.
Führende Marken für E-Bikes mit Rücktritt
Einige der führenden Marken, die E-Bikes mit Rücktrittbremse anbieten, sind:
- Hercules: E-Citybikes, E-Klappräder und E-Lastenräder mit Rücktrittbremse
- Kalkhoff: E-Citybikes und Trekking E-Bikes mit Rücktrittbremse
- Gazelle: E-Citybikes mit Rücktrittbremse
- Raleigh: E-Citybikes mit Rücktrittbremse
- Winora: E-Citybikes und Trekking E-Bikes mit Rücktrittbremse
- Flyer: E-Citybikes und Kompakt-E-Bikes mit Rücktrittbremse
Diese Marken sind im Segment E-Bikes mit Rücktrittbremse mit besonders großer Modell-Anzahl vertreten. Neben diesen findest du allerdings noch viele weitere Marken mit diesem Ausstattungsmerkmal. Egal ob du nach einem City E-Bike für den Alltag, einem Trekking E-Bike für Touren oder einem kompakten E-Klapprad suchst, die E-Bikes mit Rücktrittbremse in unserem Shop bieten dir eine zuverlässige und sichere Fahrt.
Die Qual der Wahl
Wer ein neues City-E-Bike sucht, hat die Qual der Wahl. Alle zehn Testkandidaten liefern durchweg gute Ergebnisse ab und überzeugen beim Fahrkomfort. Ob man sich für ein Rad mit oder ohne Federgabel entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben und dem Einsatzzweck ab. Bei den Fahrrädern mit Federgabel punktet der Testsieger von Hohe Acht sowie der Preis-Leistungssieger von Kalkhoff jeweils mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 170 Kilogramm. Das Grandamo Urbeno kommt zusätzlich mit einer absenkbaren Sattelstütze, die gerade mit viel Gepäck im Stadtverkehr eine willkommene Hilfe ist. Beide E-Bikes besitzen zudem einen leistungsstarken Antrieb und bringen eine hohe Reichweite. Das Precede:On Comfort 7, der Testsieger der Räder ohne Federgabel, macht seinem Namen alle Ehre.
E-Bike Vielfalt
Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten. Elf solcher Trekking-Räder mit integrierten Akkus hat die Stiftung Warentest im E-Bike-Test 2024 geprüft.
E-Bike Kategorien
Die maßgeblichen Kategorien sind:
- Trekking-E-Bike: Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur. Hier kommt es auf Komfort und Reichweite an, sowie den Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger.
- E-Mountainbike: Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors. E-MTBs sind mit ihren breiten Reifen für sportliche Fahrten auf Feldwegen und Waldpfaden vorgesehen und müssen daher robust und gut gefedert sein.
- City-E-Bike: Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Dort gilt es normalerweise keine großen Hindernisse zu bewältigen und eine große Reichweite ist nicht der Fokus.
- SUV/Allroad-E-Bike: Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen: die Federung und Sportlichkeit der E-MTBs, die Ausdauer der Trekking-Bikes und den Komfort der City-Bikes.
- Crossover-E-Bike: Die Bezeichnung „Cross“ wird manchmal synonym mit SUV/Allroad verwendet. Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar.
- E-Lastenrad: Der Elektromotor kann nicht nur einfach beim Treten unterstützen, sondern er ermöglicht auch den Transport von Lasten. E-Lastenräder verfügen über eine Ladefläche, auf der Sie Kisten oder andere Ladungen transportieren können.
E-Bike Komponenten
So gut wie alle Trekking-E-Bikes und E-Mountainbikes sind mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, da diese wegen der höheren Geschwindigkeiten die bessere Wahl sind. Sie stoppen das E-Bike mit der Bremsscheibe an der Radnabe recht bissig und sind zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Bei City-Bikes stehen oft auch hydraulische Felgenbremsen zur Auswahl. Sie sind robust und recht wartungsarm.
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