Kalkhoff E-Bike Damen Tiefer Einstieg Test: Die besten Modelle im Überblick

Immer wieder trudeln ab November die neuesten E-Bikes aller Klassen in den Redaktionen und bei den Testern ein. Für die Tester bedeutet das die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test.

Der große E-Bike Test: Was wurde geprüft?

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, die wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau.

Wir arbeiten uns intensiv in die immer umfangreicher werdenden Apps ein, checken, welche Daten die Displays am Rad anzeigen, vergleichen Garantieleistungen der Hersteller, messen die Durchstiegshöhe, den Q-Faktor und die Lautstärke jedes Rads, wiegen es, betrachten im Dunkeln die Leistung der Lichtanlagen und schauen uns genau an, wie einfach etwa der Gepäckträger zu handhaben ist. Mehr als 120 Parameter umfasst unser Testschema.

Technische Neuerungen und Innovationen

Der Jahrgang bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.

Nachdem der Markt sehr zurückhaltend war, was Innovationen betrifft, drängen nun neue Modelle mit frischen oder komplett überarbeiteten Komponenten in den Handel. Das ist für uns Endkunden ein zweischneidiges Schwert. Denn auf der einen Seite endet die Phase so langsam, in der wir dank der großzügigen Rabatte der Fahrradläden bares Geld sparen konnten.

Preisentwicklung und Marktsegmentierung

Vor den jüngsten Rabattschlachten lag eine Phase, in der es preislich bei E-Bikes ausschließlich steil nach oben ging. Während der Pandemie waren viele von uns bereit, fast alles für ein Top-E-Bike hinzublättern. Und genau diese hochpreisigen Räder fanden sich folgerichtig im Großen ElektroRad-Test. Diese Zeiten sind vorbei.

Das schlägt sich inzwischen auch bei den Herstellern nieder und wird entsprechend in unserem Test gespiegelt. Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Das ist viel Geld. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Die verschiedenen E-Bike Kategorien

Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.

Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland. Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Geländegängig, kraftvoll, aber oft eben auch schwer.

Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert. Urbanbikes sind oft etwas leichter und wendiger als die Standard-Modelle. Kompakträder punkten vor allem durch ihr unnachahmliches Handling, sind aber auch extrem vielseitig.

City-E-Bikes im Fokus

Ob zum Einkaufen, Kindertransport oder Pendeln auf dem Weg zur Arbeit: City-E‑Bikes für Damen und Herren erfreuen sich großer Beliebtheit. Daher hat IMTEST direkt zehn aktuelle Modelle sowohl im Alltag als auch im akkreditierten Labor getestet.

Die Testergebnisse im Detail zeigten, dass alle zehn Testkandidaten durchweg gute Ergebnisse abliefern und beim Fahrkomfort überzeugen. Ob man sich für ein Rad mit oder ohne Federgabel entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben und dem Einsatzzweck ab. Bei den Fahrrädern mit Federgabel punktet der Testsieger sowie der Preis-Leistungssieger jeweils mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 170 Kilogramm.

Hohe Acht Grandamo Urbeno: Testsieger mit Federgabel

Das Grandamo Urbeno kommt zusätzlich mit einer absenkbaren Sattelstütze, die gerade mit viel Gepäck im Stadtverkehr eine willkommene Hilfe ist. Beide E-Bikes besitzen zudem einen leistungsstarken Antrieb und bringen eine hohe Reichweite.Aus dem Mountainbike-Sport adaptiert, hat HoheAcht seinem Rad eine absenkbare Sattelstütze spendiert. Diese erweist sich gerade dann als praktisch, wenn man vollbeladen unterwegs ist. Bei einem Ampelstopp kann man sie mithilfe eines Hebels am Lenker schnell absenken und kann dann ohne abzusteigen, mit beiden Beinen sicher auf dem Boden stehen. Ist man wieder in voller Fahrt, lässt sie sich ebenso einfach wieder erhöhen.

Die elektronische Nabenschaltung von Shimano lässt sich wahlweise manuell oder automatisch schalten. Sensoren erkennen, ob der Radfahrer bergauf oder bergab fährt, und reagieren entsprechend. Ein Rad, das nicht nur für die City gemacht ist, denn dank des leistungsstarken Bosch-Performance-Line-Motors mit 75 Newtonmeter, der mit einem 625 Wattstunden-Akku (gemessener Wert: 585 Wattstunden) kombiniert ist, absolvierte das E-Bike gute 78 Kilometer im Reichweitentest. So kann der Radfahrer auch mal eine längere Tagestour planen.

Canyon Precede: ON Comfort 7: Testsieger ohne Federgabel

Das Precede:On Comfort 7, der Testsieger der Räder ohne Federgabel, macht seinem Namen alle Ehre. Auch ohne die Federgabel-Dämpfung macht dieses E-Bike Erledigungen in der Stadt zu einem Erlebnis. Denn das tolle Fahrgefühl zaubert schnell bei jedem Tritt ein Lächeln ins Gewicht.

Der Wave-Rahmen des Canyon bietet einen tiefen Einstieg, die Sitzhaltung ist zudem angenehm aufrecht. Die Griffe liegen angenehm in der Hand, der Sattel ist breit und drückt nicht. Obwohl Canyon bei seinem Rad auf eine Federgabel verzichtet, macht sich dies keineswegs beim Fahren bemerkbar. Die Starrgabel aus Carbon bietet ebenso eine gewisse Dämpfung wie die 53 Millimeter dicken Reifen. Egal auf welchem Untergrund, ob Kurven oder Steigungen, das E-Bike macht einfach Spaß.

Als Motor setzt Canyon hier auf die Variante Performance Line von Bosch mit 75 Newtonmetern. In Kombination mit dem 625 Wattstunden-Akku (gemessen: 578 Wh) bringt es das E-Bike beim Reichweitentest auf einen der höchsten Werte von 76 Kilometer. Mit einem Eigengewicht von 27 Kilogramm ist das E-Bike jedoch ähnlich schwer wie seine Federgabel-Kollegen, was sich in der Handhabung bemerkbar macht.

Tenways CGO600 Pro: Preis-Leistungs-Sieger ohne Federgabel

Trotzdem nur etwa halb so teuer ist das sportliche City-E-Bike von Tenways, das sich den Preis-Leistungs-Sieg der Räder ohne Federgabel sichert. Obwohl der Mivice-Motor mit 35 Newtonmetern beim Tennways der vermeintlich schwächste unter allen Testkandidaten ist, bot das CGO600 Pro eine sportlich starke und agile Unterstützung.

Mit einer Reichweite von 43 Kilometern, einem geringen Energieverbrauch des Akkus (8,3 Wattstunden pro Kilometer) und einem hohen Unterstützungsfaktor lässt sich das E-Bike schnell durch den Stadtverkehr navigieren. Als Singlespeed konzipiert, findet man dabei stets den richtigen Tritt. Während das CGO600 Pro über Asphalt und Schotter schwebt, ruckelt es etwas mehr bei Kopfsteinpflaster.

Weitere empfehlenswerte City-E-Bikes

  • Platz (mit Federgabel): Stevens E-Brione Luxe 2. Generation
  • Platz (mit Federgabel) Riese & Müller: Culture Touring
  • Platz (ohne Federgabel): BMC 257 AMP AL ONE
  • Platz (ohne Federgabel): Veloretti Electric Two:Ace

Sicherheit und Bremsverhalten

Reichweite, Energieverbrauch, Akkukapazität, Geschwindigkeit bei sechsprozentiger Steigung sowie Unterstützungsfaktor ermittelt das Prüflabor im Auftrag. Aber auch bei der Messung der Bremskraft setzt man auf das international zertifizierte Prüflabor. In Anlehnung an die Norm werden sowohl die Vorder- als auch Hinterradbremsen bei nassen und trockenen Bedingungen getestet. Mit einer simulierten Handkraft von 60 Newton wird dann geprüft, wie hoch die Bremsleistung ist.

Muss der Fahrer im Stadtverkehr plötzlich bremsen, kann er sich mit allen zehn Rädern sicher fühlen. Denn beim Bremsentest schnitten alle E-Bikes souverän ab. Die Modelle glänzten sogar mit guten Werten.

Smarte Funktionen und Konnektivität

E-Bikes sind mittlerweile mehr als elektrisch unterstützte Fahrräder. Denn in Kombination mit einer App werden sie fast zum smarten Begleiter. Bei allen Testkandidaten ist die Nutzung nicht zwingend zum Fahren vorausgesetzt, sie bietet jedoch hilfreiche Features und Einstellmöglichkeiten. Neben den Basisdaten zur Tour, wie zurückgelegte Kilometer, Akkustand oder Durchschnittsgeschwindigkeit lassen sich beispielsweise die Unterstützungsstufen individuell feineinstellen.

Mit den Apps können beispielsweise Touren geplant werden. In Kombination mit dem Kiox 500-Display (bei Bosch), das beim Velo de Ville angebracht ist, hat der Fahrer eine Karte vor Augen und kann sich so bequem navigieren lassen. Alternativ hat man auch die Möglichkeit, sein Smartphone als Display zu nutzen, sollte wie beim Culture oder X20 keins dabei sein.

Die eBike Flow-App von Bosch bietet eine umfangreiche Übersicht und viele Einstellungsmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise eine Tour planen und über das Kiox 500 Display anzeigen. Praktisch bei der Bosch-App ist ebenso die Funktion, sein Rad via App zu sperren oder entsperren, um es Langfingern etwas schwieriger zu machen. Eine kostenpflichtige Premium-Funktion beinhaltet zudem, dass der Besitzer sein Rad tracken kann.

Fahrgefühl und Komfort

Ob mit oder ohne App, ein sehr gutes bis gutes Fahrgefühl bieten alle zehn Testkandidaten durchweg auf verschiedenen Bodenbelägen, in Kurven oder bei Steigungen. Die kleinen, feinen Unterschiede liegen im Detail. Auch wenn die über 60 Millimeter-breiten Reifen vom Grandamo Urbeno gekonnt Unebenheiten auf der Straße parieren, verleihen sie dem Rad auch etwas Trägheit.

Zu einer bequemen und komfortablen Fahrt trägt auch die Wahl des Sattels und der Griffe ungemein bei. Hier haben vor allem Kalkhoff, Canyon und HoheAcht eine gute Wahl betroffen und sich für besonders angenehme und ergonomische Komponenten entschieden. Dadurch bieten diese E-Bikes einen besonders hohen Wohlfühl-Faktor.

Im Gegensatz dazu stehen die E-Bikes von Tenways, Desiknio und BMC für spritzig, sportliche Fahrten durch die Stadt. Der Verzicht der Federgabel trägt bei diesen Rädern nicht nur zu einem geringen Gewicht bei, sondern auch zu einem agilen Antritt beim Losfahren. Während das BMC und das Desiknio ebenso gekonnt Kopfsteinpflaster parieren können wie die Federgabel-Räder, bietet das E-Bike von Tenways hier etwas weniger Dämpfung.

Kaufberatung: Worauf Sie achten sollten

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahr­radtyp - vom klassischen Tiefein­steiger bis hin zum Lastenrad - wird mitt­lerweile auch mit Elektromotor angeboten. Wer ein Elektrofahr­rad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürf­nisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden.

E-Bike Typen

Nahezu jede Gattung, die es für klassische Fahrräder gibt, ist inzwischen auch als E-Bike erhältlich. Citybikes sind, wie es der Name schon verrät, primär für den Stadtverkehr konzipiert. Das fängt an bei der Bereifung und macht sich in einer komfortablen Sitzhaltung mit guter Umsicht im Verkehr und einem einfachen Einstieg bemerkbar.

Trekkingräder erweitern das Arbeitsumfeld eines Citybikes. Sie sind prinzipiell auch sehr komfortabel, erlauben jedoch durch ihre robuste Bauweise und kräftigere Reifen mit Profil auch problemlos einen Abstecher über einen Feld- oder Waldweg.

Mountainbikes sind ebenfalls als E-Bikes zu haben. Sie sind für wilde Ausritte über Stock und Stein konzipiert und haben kraftvolle Motoren, um auch starke Anstiege zu bewältigen.

Motorkonzepte

Bei E-Bikes unterscheidet man Mittelmotor, Hinterrad- und Vorderradnabenmotor. In der Regel ist der Mittelmotor am ehesten zu empfehlen. Er sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung durch eine tiefe Position mittig am Tretlager. Ein Mittelmotor ermöglicht sehr sportliches Fahren.

Beim Hinterrad- und Vorderradnabenmotor muss man mit Einbußen beim Fahrkomfort rechnen. Entweder ist das Rad hecklastig oder der vorne angebrachte Motor kann das Lenkverhalten negativ beeinflussen, die Gabel wird stärker belastet. Ein Motor an der Hinterachse ist in der Regel angenehm leise und ermöglicht eine direkte Kraftübertragung für ein dynamisches Fahren.

Akkukapazität und Reichweite

Je größer die Akku-Kapazität, desto besser, weil dadurch die Reichweite des E-Bikes zunimmt. Üblich sind Kapazitäten zwischen 250 und 625 Wattstunden (Wh). Entscheidend ist, in welchem Modus man fährt. Ebenfalls hängt die Reichweite vom Gewicht des Fahrers, der Beschaffenheit der Strecke und den Windverhältnissen ab.

Probefahrt

Ein E-Bike sollten Sie unbedingt persönlich Probe fahren. Neben objektiven Kaufkriterien gibt es nämlich auch subjektive. Sitzen Sie bequem? Benötigen Sie einen anderen Lenker? Ergibt ein gefederter Sattel Sinn? Fachhändler konfigurieren Ihnen Ihr Fahrrad auf ihre individuellen Vorlieben hin.

Schaltung

Ein anderes Thema ist die Art der Gangschaltung. Hierbei konkurrieren Naben- und Kettenschaltungen. Speziell wenn Sie sich für ein Pedelec mit dem von uns bevorzugten Mittelmotor interessieren, entscheidet die verwendete Schaltung über die effektiv nutzbare Antriebskraft. Im bergigen Gelände ist eine Kettenschaltung deshalb die erste Wahl, in der Stadt kann hingegen eine Nabenschaltung vollkommen genügen.

Kalkhoff Endeavour 5+ Move im Detail

Viel mehr E-Bike als das Kalkhoff Endeavour 5+ Move kann man in dieser Preisklasse kaum bekommen. Das Zweirad eignet sich perfekt für Kurztrips und längere Ausflüge in der Stadt, auf Landstraßen und Feldwegen.

Kalkhoff bietet das Endeavour 5+ Move in den drei Rahmen-Konfigurationen »Diamond«, »Trapez« und »Wave« an. »Wave« ist ein komfortabler Tiefeinsteiger, während es sich bei der von uns getesteten Variante »Diamond« um ein klassisches Herrenrad mit Querstrebe handelt. »Trapez« ist eine Mischung aus beiden Versionen. Für nahezu jeden Radler gibt es das E-Bike in der passenden Größe.

Das 5+ Move ist auf 29 Zoll großen Rädern und universellen Schwalbe-Reifen unterwegs. Diese eignen sich gleichermaßen für glatten Asphalt wie auch für holprige Wald- und Feldwege. Längere Strecken legt man mit dem Kalkhoff-Bike bequem zurück.

Komponenten und Ausstattung

Vorne hat Kalkhoff eine Teleskopgabel mit einem Federweg von 80 Millimetern verbaut. Ganz wichtig, gerade für größere Radler: Das Endeavour 5+ Move ist mit einem verstellbaren Lenkervorbau ausgestattet. So lässt sich der Lenker perfekt in der Höhe und in der Neigung anpassen - je nachdem, ob man lieber aufrecht oder in gekrümmter Haltung fährt. Die Kunststoffgriffe sind zudem angenehm ergonomisch geformt und erlauben eine optimale Verteilung des Drucks auf die Hände.

Ausgeliefert wird das Endeavour 5+ Move inklusive Ständer und robustem Gepäckträger. Dieser hat eine Traglast von bis zu 27 Kilo und eignet sich damit problemlos für die alltäglichen Einkäufe.

Motor und Akku

Beim Motor bedient sich Kalkhoff im Bosch-Sortiment: Zum Einsatz kommt der Motor der Bosch Performance Line mit 75 Newtonmetern. Der Mittelmotor ist mit Tretkraftsensor, Rotationssensor und Geschwindigkeitssensor ausgestattet. Der Bosch-Motor stellt vier Unterstützungsstufen und eine Schiebehilfe zur Verfügung.

Der Lithium-Ionen-Akku (Typ Bosch PowerTube 625) leistet 625 Wattstunden (Wh). Mit einer Ladung sollen im Zusammenspiel mit der geringsten Tretunterstützung Reichweiten von bis zu 115 Kilometer drin sein. Der Akku ist bündig in den Rahmen integriert.

Bremsen und Sicherheit

Vorne und hinten hat das Kalkhoff jeweils 180 Millimeter große Bremsscheiben verbaut. Mit der Bremsleistung sind wir im Test sehr zufrieden. Die Bremsen lassen sich gut dosieren, sie sind ab Werk nicht zu weich und nicht zu hart eingestellt.

Display und Konnektivität

Das Display Kiox 300 stammt ebenfalls aus dem Hause Bosch. Der Bildschirm ist auch im Hellen gut ablesbar. Zu den dargestellten Informationen gehören unter anderem Höhendaten, Anstieg, Leistungs-, Trittfrequenz- und Kalorien-Anzeige. Ebenso erfährt man, wie lange man bereits unterwegs ist, wie viele Kilometer man insgesamt und am jeweiligen Tag zurückgelegt hat.

Besitzer eines Apple- oder Android-Smartphones können die eBike Flow-App installieren. So steuert man per Smartphone sämtliche E-Bike-Funktionen, außerdem nutzt man Navigation und Routenplanung, schützt das Velo vor Langfingern und ruft diverse Tour- und Fitnessdaten ab.

Tiefeinsteiger E-Bikes: Komfort und Sicherheit

Unter den verschiedenen Typen von e-Bikes stechen Tiefeinsteiger e-Bikes als besonders komfortable Begleiter im Alltag heraus: Sie bieten eine Vielzahl von Vorteilen und sind gerade für unsichere oder auch ältere Fahrer:innen eine willkommene Alternative im Straßenverkehr.

Vorteile von Tiefeinsteiger E-Bikes

  • Barrierefreiheit: Die niedrige Einstiegshöhe macht das e-Biken für Menschen jeden Alters und mit eingeschränkter körperlicher Verfassung zugänglich.
  • Komfort: Das Ein- und Aussteigen bei Tiefeinsteiger e-Bikes ist viel einfacher und erfordert weniger Anstrengung als bei herkömmlichen Fahrrädern.

Auswahlmöglichkeiten

Im Vergleich zu anderen Rahmenformen, wie Diamant-Rahmen, sind die Auswahlmöglichkeiten bei Tiefeinsteiger e-Bikes jedoch möglicherweise begrenzter: Beispielsweise können sich herstellerseitig spezielle Funktionen oder auch Designoptionen nicht so leicht umsetzen lassen, da das entsprechende Oberrohr fehlt.

Empfehlenswerte Tiefeinsteiger Modelle

  • Riese & Müller Nevo4: Bietet eine komfortable Fahrposition sowohl für kurze Ausflüge in die Stadt als auch für längere Touren.
  • Specialized Como 4.0 IGH: Stärkt dein Selbstbewusstsein im Straßenverkehr und gewährleistet sanfte und präzise Gangwechsel.
  • Gazelle Arroyo C7+ HMB Elite: Kommt mit gefederten Komponenten und hydraulische Felgenbremsen von Magura, die für eine herausragende Bremsleistung sorgen.
  • Kalkhoff Image Light: Bietet die perfekte Balance aus Alltagsnutzen und minimalem Gewicht.

Kalkhoff Entice 5 Season: E-Trekkingbike für umfangreiche Touren

Für alle, die gerne weite und abwechslungsreiche Touren unternehmen, ist das Kalkhoff Entice 5 Season der perfekte Begleiter.

Besondere Features des Entice 5 Season

  • Bosch-E-Antriebssystem mit smarten Funktionen: Der Bosch Mittelmotor Performance Line CX Smart mit 250 Watt sorgt für eine starke Performance mit einem Drehmoment von 85 Nm.
  • Beleuchtung: Mit seiner hochwertigen Beleuchtung, bestehend aus Frontlicht und Rücklicht, sorgt es für Sichtbarkeit und erhöhte Sicherheit auf deinen abendlichen Fahrradtouren.
  • Kettenschaltung: Die bewährte Kettenschaltung ermöglicht eine optimale Kraftübertragung, die für hohe Effizienz und einen geschmeidigen Antrieb sorgt.

E-Bike-Testsieger im Vergleich

KTM MACINA AERA 671 LFC

  • Allroad-E-Bike
  • Motor Bosch Performance Line CX Gen4 (BDU37), Smart System; 250 Watt; 85 Nm
  • Akku Kapazität: 625 Wh

Deruiz E-Bike Quartz

  • Touren-E-Bike
  • Motor Deruiz-Hinterradmotor, 250 W, 40 Nm
  • Akku Kapazität: 644 Wh

Tenways CGO009

  • City-E-Bike
  • Motor C9-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm
  • Akku Kapazität: 374 Wh

Kalkhoff Endeavour 5 Advance+

  • Trekking-E-Bike
  • Motor Bosch Performance Line CX Smart System, 36 V / 250 W, 85 Nm
  • Akku Kapazität: 625 Wh

Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ

  • Allroad-E-Bike
  • Motor Mittelmotor, Specialized 2.0, 250W, 70Nm
  • Akku Kapazität: 710Wh

Kalkhoff Image 3.B Move FL 500

  • Touren-E-Bike
  • Motor Bosch Active Line Plus, 36 V, 50 Nm
  • Akku Kapazität: 500 Wh

Decathlon Elops 900E

  • E-Hollandrad
  • Motor Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 35 Nm
  • Akku Kapazität: 417 Wh

Stevens E-Courier PT5 Forma

  • City-E-Bike
  • Motor Bosch G3 Active Line Plus Cruise, Mittelmotor, 65 Nm
  • Akku Kapazität: 500 Wh

CRIVIT Urban E-Bike Y.2

  • City-E-Bike
  • Motor Mivice M080 Hecknabenmotor, 250 W, 40 Nm
  • Akku Kapazität: 360 Wh
E-Bike Modell Motor Akku-Kapazität Einsatzgebiet
KTM MACINA AERA 671 LFC Bosch Performance Line CX Gen4 625 Wh Alltag, Touren, Trekking
Deruiz E-Bike Quartz Deruiz-Hinterradmotor 644 Wh Alltag, Touren
Tenways CGO009 C9-Nabenmotor 375 Wh Stadt, Ebene bis leichte Steigung
Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ Bosch Performance Line CX Smart System 625 Wh Alltag, Touren, Trekking
Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ Mittelmotor, Specialized 2.0 710Wh Alltag, Touren, Trekking
Kalkhoff Image 3.B Move FL 500 Bosch Active Line Plus 500 Wh Alltag, Touren
Decathlon Elops 900E Hinterrad-Nabenmotor 417 Wh Alltag, Stadt
Stevens E-Courier PT5 Forma Bosch G3 Active Line Plus Cruise 500 Wh Alltag, Stadt, sportlich
CRIVIT Urban E-Bike Y.2 Mivice M080 Hecknabenmotor 360 Wh Alltag, Stadt

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