Actioncams sind klein, robust und werden oft mit speziellen Halterungen verkauft, wodurch sie auch als Helmkameras bekannt sind. Die Unterschiede in Preis und Qualität der Mini-Videokameras sind jedoch enorm. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Test und Vergleich verschiedener Modelle, um die besten Optionen für Motorradfahrer zu ermitteln.
Actioncams im Test: Worauf kommt es an?
Im CHIP-Testlabor wurden empfehlenswerte und beliebte Actioncams einem standardisierten Test unterzogen. Dabei wurden alle aktuell erhältlichen GoPro-Modelle, Alternativen von DJI und Insta360 sowie sehr günstige Modelle verglichen. Die detaillierten Ergebnisse des umfangreichen Tests sind in einer Bestenliste der Actioncams zu finden, unterteilt in die Kategorien Videoqualität, Ausstattung und Akkuleistung.
Welches Modell das richtige ist, hängt vom Budget und dem Einsatzzweck ab, etwa als Helmkamera. Besonders empfehlenswerte Kameras aus dem Testfeld sind in der folgenden Tabelle aufgelistet:
| Kamera | Videoqualität | Ausstattung | Akkuleistung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| GoPro Hero13 Black | Exzellent | Umfangreich (5,3K-Auflösung, Burst-Zeitlupen, professionelle Videofeatures, Bildstabilisator, Magnet-Halterung) | 102 Minuten (UHD-Auflösung) | 8:7-Sensor für vertikale und 16:9-Videos, optionales Makro-Objektiv und ND-Filter |
| Insta360 Ace Pro | Top-Niveau (auch in der Dämmerung) | 8K-Auflösung, Touchscreen für Vlogs, magnetische Klammer, "unsichtbarer Selfie-Stick", Steuerung per Gesten | - | 48-Megapixel-Sensor, 120 fps in UHD-Videos möglich |
| DJI Osmo Pocket 3 | Exzellent (4K-Videos mit Schärfe, minimalem Rauschen, natürlichen Farben) | Gimbal-Stabilisierung, schnelles Aufladen, lange Akkulaufzeit, drehbares 2-Zoll-Display, "Active Track" | - | 1-Zoll-Sensor, besonders geeignet für hochwertige Videoprojekte |
| GoPro Hero 11 Mini | Kaum Unterschiede zur Hero 11 Black | Robustes Gehäuse, zweite Halterung an der Rückseite | Schwach | Ideal für POV-Aufnahmen im Extremsport |
Detaillierte Betrachtung der Top-Modelle
GoPro Hero13 Black
Die GoPro Hero13 Black hat im CHIP Testcenter mit einem fast durchweg exzellenten Ergebnis überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die Ausstattung: Zur hohen 5,3K-Auflösung und beeindruckenden Burst-Zeitlupen kommen professionelle Videofeatures und ein souveräner Bildstabilisator hinzu. Der nahezu quadratische 8:7-Sensor eignet sich sowohl für vertikale als auch für 16:9-Videos.
Das Gehäuse der Hero13 ist dem Design der Vorgängermodelle weitgehend treu geblieben und kommt mit einer zusätzlichen Magnet-Halterung. Außerdem sind spezielle Linsenvorsätze erhältlich, wie ein Makro-Objektiv oder verschiedene ND-Filter. Die Videoqualität ist sehr gut, wobei die Aufnahmen bei Tageslicht Schärfe und Brillanz zeigen, während die Schärfe bei wenig Licht leicht nachlässt.
Für die Generation 13 hat GoPro einen neuen Enduro Akku mit 1.900 mAh entwickelt. Die gemessenen Akkulaufzeiten sind jedoch mit 102 Minuten Aufzeichnung in UHD-Auflösung nicht überragend.
Zusätzlich zu den gewohnten ausklappbaren "Fingern" und dem Stativgewinde gibt es jetzt mit der GoPro Hero13 Black eine Magnethalterung, die sich ganz schnell unten am Gehäuse anbringen lässt. Die neue Magnet-Halterung der GoPro Hero13 Black eignet sich für alle Standard-Situationen. Bei starker Belastung empfiehlt GoPro die klassische ausklappbare Halterung.
Insta360 Ace Pro
Die Insta360 Ace Pro hat im CHIP Test zunächst verblüfft und dann voll überzeugt. Das auffälligste Feature ist der Touchscreen auf der Rückseite, der für Vlogs und Selfies nach vorne geklappt werden kann. Diese Aufhängung ist für Actioncams neu. Der kleinere Zweitbildschirm auf der Vorderseite dient nur zur Statusanzeige.
Des Weiteren trumpft die Insta360 Ace Pro mit einem 48-Megapixel-Sensor auf, der Videos mit bis zu 8K Auflösung aufnimmt. Die Schärfe liegt sowohl bei Tageslicht als auch in der Dämmerung auf Top-Niveau. Wichtig für Action und andere bewegte Motive: UHD-Videos sind wie bei der GoPro Hero mit 120 fps möglich.
Die Actioncam kann mit einer praktischen magnetischen Klammer schnell und stabil auf Halterungen montiert werden. Cool sind auch Funktionen wie "unsichtbarer Selfie-Stick", der die Halterung aus dem Video retuschiert, oder die Übernahme von Daten der Apple Watch und Garmin-Zubehör. Die Insta360 Ace Pro lässt sich auch durch Gesten steuern.
DJI Osmo Pocket 3
Die DJI Osmo Pocket 3 ist eine recht ungewöhnliche Kamera: Sie hängt in einem Gimbal mit Handgriff, der mit Display und Bedientasten ausgestattet ist. Im CHIP Testcenter hat die kleine Kamera mit dem großen 1-Zoll-Sensor beeindruckende Leistungen erbracht.
Die 4K-Videos überzeugen mit exzellenter Schärfe, minimalem Bildrauschen und lebendigen, natürlichen Farben. Die Bildstabilisierung durch den Gimbal ist außergewöhnlich und der Akku beeindruckt mit schnellem Aufladen und langer Laufzeit. Im Gegensatz zur Vorgängerin DJI Pocket 2 bietet die Pocket 3 ein drehbares 2-Zoll-Display, aber gleichzeitig ist die Foto-Auflösung stark gesunken. Deshalb empfiehlt sich die Kamera vor allem für hochwertige Videoprojekte, ob im Urlaub oder im Ein-Personen-Studio.
Tolles Feature: Per "Active Track" reicht ein Fingertipp aufs Motiv, und schon behält die Kamera diese automatisch im scharfen Bereich.
GoPro Hero 11 Mini
Die GoPro Hero 11 Mini ist eine überlegenswerte Variante für Extremsportler, die aus der Ich-Perspektive (POV) filmen wollen. Da die beiden Displays wegfallen, ist das Gehäuse robuster als das der übrigen Heros. Der Hersteller spricht von "einer der langlebigsten GoPros der Geschichte". Durch die zweite Halterung an der Rückseite der Kamera lässt sich die Mini einfacher an Helmen oder Gurten befestigen.
Allerdings ist die GoPro Hero 11 Mini mit ganzen 155 Gramm kaum leichter als das "große" Modell Hero 11 Black. Die Videoqualität der Hero 11 Mini steht der Hero 11 Black kaum nach, aber leider ist die Akkuleistung genauso schwach.
Actioncam oder Digitalkamera?
Ob Motorradtour, Wildwasser oder am Strand: In allen drei Fällen ist es besser, die Digitalkamera zu Hause zu lassen und stattdessen eine Action- oder Helmkamera einzupacken. Die speziell abgedichteten Gehäuse sind stoß- und wasserfest und schützen vor Schmutzpartikeln. Dank ihrer kompakten und robusten Bauweise können sie mit speziellen Halterungen an Lenkstangen, Helmen, Drohnen oder Gurten befestigt werden. Für anspruchsvollere Einsätze, wie beispielsweise beim Tauchen, stehen zusätzlich Schutzhüllen zur Verfügung.
Actioncams filmen in 4K-Auflösung oder höher, um die Action messerscharf aufzunehmen. Intelligente Bildstabilisierung verwandelt verwackelte Freihand-Aufnahmen in professionelle, butterweiche Kamerafahrten.
Die Kehrseite: In Helmkameras hat nur ein relativ kleiner Bildsensor Platz. Dadurch sind der Bildqualität Grenzen gesetzt, vor allem bei wenig Licht. Die Schärfentiefe einer Actioncam erstreckt sich über einen Großteil des Motivs, ein „Spiel mit der Schärfe“ lässt sich so nicht realisieren. Wem allerdings ein professioneller „Cinemalook“ wichtig ist, der ist mit einer klassischen Spiegelreflex oder spiegellosen Systemkamera besser beraten. Inzwischen gibt es immer mehr robuste Modelle mit abgedichtetem Gehäuse und Objektiv.
Wichtige Kaufkriterien
Auflösung
Full-HD ist von gestern, selbst günstige Helmkameras für unter 100 Euro werben inzwischen mit einer Auflösung von 4K. Das bedeutet, dass die selbst gefilmten Videos auf einem 4K-Monitor oder -Fernseher ohne Skalierung wiedergegeben werden können.
Wer etwas genauer die technischen Daten studiert, bemerkt, dass so manche Kamera nur eine etwas niedrigere UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bietet, die der Hersteller also großzügig auf 4K aufrundet. GoPro und andere Hersteller arbeiten mindestens mit einer Sensorauflösung von 4.000 x 3.000 Pixeln und können vor allem in vertikaler Hinsicht deutlich mehr Schärfe bieten.
Die tatsächliche Auflösungsleistung und damit Schärfe hängt jedoch nicht nur von der nominellen Auflösung des Sensors ab, sondern von der Architektur desselben, der Fläche (Diagonale in Zoll) sowie den kamera-eigenen Algorithmen zum Verarbeiten und Speichern. Deshalb wird im CHIP-Testcenter die Videoqualität jeder Actioncam nach einem standardisierten Verfahren überprüft.
Höherpreisige Actioncams können auch mehr als 4K-Auflösung bieten, die GoPro Hero 12 Black beispielsweise nimmt Videos in einer maximalen Auflösung von 5,3K auf. Wenn Sie also bereits einen 8K-Fernseher besitzen, kann das durchaus eine sinnvolle Anschaffung sein. Und auch Videoproducer wissen um den Wert zusätzlicher Pixelreserven: Damit können sie in der Postproduktion auch ins Bild zoomen, ohne die Qualität drastisch zu verschlechtern.
Durch die größeren Datenmengen wird der Speicherplatz schneller knapp, und für die Videobearbeitung sind leistungsstärkere PCs erforderlich. Beim Filmen kann es nach einiger Zeit zu Überhitzung kommen, was zum automatischen Abschalten der Kamera führt.
Mit Vorsicht ist die Angabe der Fotoauflösung zu genießen: Manche Hersteller arbeiten hier mit Rechentricks, denn eine Auflösung von 20 Megapixeln lässt sich mit den meisten Videosensoren nicht mit einer einzigen Aufnahme erreichen. Wer wirklich gute Bilder machen möchte, der sollte auch darauf achten, dass sich im Fotomodus Einstellungen wie Verschlusszeit oder Blende manuell regeln lassen.
Bildrate (Framerate)
Für eine Actioncam ist die Bildrate (Framerate) eine genauso wichtige Kennzahl wie die Auflösung. Die Bildrate gibt an, wie viele Einzelbilder die Kamera pro Sekunde Video aufnehmen kann. Ein ganz normales Youtube-Video besitzt beispielsweise eine Framerate von 30 fps (frames per second). Für schnelle Bewegungen reicht das allerdings oft nicht aus, die Bilder wirken dann irgendwie unscharf oder auch ruckelig.
Wer mit seiner Kamera Stunts, Tempofahrten oder überhaupt schnelle Bewegungen aufnehmen möchte, der sollte auf eine möglichst hohe Bildrate achten. Es gibt inzwischen einige Modelle, die in 4K-Auflösung bis zu 120 fps schaffen und in Full-HD sogar bis zu 240 fps. Damit wird jede Aktion gestochen scharf aufgenommen.
Für eindrucksvolle Zeitlupen sind diese Highspeed-Filme essentiell: Eine 120-fps-Aufnahme kann 4-fach verlangsamt und ohne Qualitätseinbußen als reguläres 30-fps-Video abgespielt werden.
Bildstabilisierung
Eine Actioncam ist gemacht für die Bewegung: Sie filmt als Helmkamera beim Biken, Klettern, Skifahren und weiteren sportlichen Aktivitäten. Mit einer speziellen Halterung kann sie an Helmen oder einer Karosserie angebracht oder mit einem Gurt vor die Brust geschnallt werden.
Leider übertragen sich so alle größeren Bewegungen und auch kleinere Vibrationen direkt auf die Kamera, was zur Folge hat, dass die Aufnahme sehr unruhig wirkt und bei empfindsamen Mitmenschen sogar ein flaues Gefühl in der Magengegend auslösen kann. Deshalb ist der Bildstabilisator so wichtig: Er gleicht die Ruckler und Vibrationen aus und sorgt für ein deutlich ruhigeres und damit professionelleres Bild.
Es gibt einige wenige Mini-Kameras mit optischer Bildstabilisation, die allermeisten Modelle arbeiten jedoch mit einer elektronischen Stabilisierung. Diese beruhigt den Bildausschnitt schon während der Aufnahme, die Videos wirken wie mit einem Gimbal gefilmt.
Bildstabilisatoren werden von Kamera-Generation zu Generation weiterentwickelt, für einen effektiven Bildstabilisator lohnt es sich also, stets zum neuesten Modell zu greifen. Generell gilt der Hypersmooth-Bildstabilisator der GoPro Hero12 Black als Goldstandard.
Wasserdichtigkeit
Die allermeisten Actioncams stecken nicht nur heftige Stöße weg sondern sind auch wasserdicht. Wer also im strömenden Regen oder beim Wildwasser-Raften filmen möchte, muss keine besonderen Schutzmaßnahmen für die Kamera ergreifen. Auch Schnorcheln ist kein Problem, denn die allermeisten Actioncams halten den Wasserdruck bis zu sechs Metern, oft auch bis zu neun Metern Tiefe stand.
Wichtig ist lediglich, dass Kamera und auch eventuelles Zubehör nach dem Einsatz mit sauberem Wasser gespült wird. Das gilt vor allem bei aggressivem Salzwasser. Für ernsthafte Tauchgänge empfiehlt sich jedoch ein separates Unterwasser-Gehäuse. Damit lässt sich die Wassertauglichkeit auf bis zu 60 Metern Tiefe erhöhen.
Halterungen für Actioncams am Motorrad
Halterungen für Actionkameras müssen, besonders am Motorrad, sehr robust und stabil sein. Vibrationen bzw. Schwingungen von Halterungen sind das Schlimmste, was bei einer Aufnahme passieren kann. Es gibt sehr viele Halterungen am Markt, aber leider nicht viele gute Produkte, die die Anforderungen erfüllen.
Wunderlich Halterung
Die Wunderlich Halterung ist praktisch, schnell zu montieren und die Kamera leicht daran zu befestigen. Leider entstehen beim untertourigen Fahren deutliche Vibrationen bzw. Schwingungen. Besonders beim Beschleunigen mit der BMW R1200GS fällt dieses stark auf. Passt die Drehzahl, der Gang und die Geschwindigkeit, ist die Halterung frei von Vibrationen bzw. Schwingungen und es lassen sich sehr gute Aufnahmen damit erzielen. Ist die Schrauben der eigentlichen GoPro Aufnahme nicht richtig fest gezogen, verdreht sich die Kamera durch die Vibrationen bzw.
RAM Mount
Eine weitere Möglichkeit für die Montage sind die Produkte von RAM Mount. Dieses Universal Montagesystem ist entweder beliebt oder verhasst, aber es kann unglaublich praktisch sein.
No-Name Halterung
Eine No-Name Halterung für etwa 13 Euro kann eine Option sein, wenn man zu Kompromissen in der Verarbeitung und Montage bereit ist. Das gekantete Blech ist oft nur 1,9 mm dick und an der Kante nicht vollständig verschweißt. Die Schraubverbindungen der eigentlichen GoPro Aufnahme sind nicht gesichert und die Muttern nicht richtig festgezogen. Ein weiterer Nachteil ist, dass im Kamera-Öffnungswinkel „Weit“, unten rechts im Bild ein Teil der Verkleidung zu sehen ist.
Thronebikeparts Halterung von Stephan Franzen
Stephan Franzen ist in der Szene durch seine handwerklich perfekt hergestellten Produkte bekannt. Die Standardblinkerhalterung (ab 55 Euro) ist sehr einfach zu montieren und Stephan liefert alles was man dazu benötigt mit. Aufgrund des Platzmangels an dieser Stelle, berührt der Blinken mit seinen „Kühlrippen“ leicht die Halterung. Der Öffnungswinkel einer GoPro Hero 7/9/10 passt besonders in der Einstellung „Linear“ gut zu der Halterung. Der Halter ist absolut frei von Vibrationen und Schwingungen. Mit einer kleinen Verlängerung geht die Hero 7/9/10 auch im „Weit“ Modus.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Halter universal an M5 und M6 angeschraubt werden kann. Es gibt einen neuen Halter, der besonders für die GS angepasst wurde. Auch dieser neue Halter ist extrem gut verarbeitet und passgenau.
Helmhalterung
Eine gute Bildstabilisierung ist der Kopf mit einer Helmhalterung. Wenn möglich, ist eine Helmkamera sowohl von der Entkopplung zur Bewegung der Maschine, als auch von der Perspektive her optimal, um schöne Aufnahmen zu machen. Gerade die Hero 5 Session von GoPro ist aufgrund der kompakten Maße ideal als Helmkamera geeignet.
Empfehlungen
- Finger weg von der Wunderlich Halterung.
- RAM Mount, das Universal Montagesystem. Man liebt oder hasst es aber es kann unglaublich praktisch sein.
- Den No Name Halter kann man auch aufgrund des Preises durchaus kaufen, wenn man zu Kompromissen in der Verarbeitung und Montage bereit ist.
- Der Kopf mit einer Helmhalterung bekommt natürlich einen klaren Tipp. Man hat ihn immer dabei und kostet nix.
- Die klare Empfehlung ist aber eindeutig die Halterung von Stephan Franzen (Thronebikeparts).
Test von zehn Action-Kameras
Zehn Action-Kameras wurden verglichen, um die beste Option für Motorradfahrer zu finden. Diese Kameras wurden auf definierten Testrunden auf einer Landstraße und rund um Stuttgart montiert, um Bild- und Tonmaterial zu sammeln. Bewertet wurden die Befestigungen, die Fähigkeit, scharf zu stellen, umzublenden und die gefilmte Fahrt farbecht abzubilden. Auch die Realitätsnähe von Motorsound und anderen Fahrgeräuschen wurde berücksichtigt.
Zusätzlich flossen die Bedienung im Stand und während der Fahrt sowie die Ausstattung und Verarbeitung der einzelnen Komponenten im Set in das Gesamtergebnis ein.
Testergebnisse im Überblick
Die Ergebnisse des Tests von zehn Action-Kameras sind wie folgt:
- a-rival aQtion Cam RC: MOTORRAD-Urteil: ausreichend
- Contour +2: MOTORRAD-Urteil: gut
- Garmin Virb Elite: MOTORRAD-Urteil: gut
- GoPro Hero 3+: MOTORRAD-Urteil: sehr gut, Testsieger
- HD PRO 2: MOTORRAD-Urteil: gut
- Midland XTC-280: MOTORRAD-Urteil: gut
Actioncam Helmhalterung
Die Actioncam Helmhalterung ist ein unverzichtbares Accessoire für Outdoor-Aktivitäten. Die meisten Actioncams haben ein integriertes Befestigungssystem, mit dem die Kamera an der Halterung befestigt werden kann. Die Helmhalterung selbst wird dann mit einem Gurt oder einer Klemme am Helm befestigt.
Verschiedene Arten von Helmhalterungen
- UniversalActioncamHelmhalterung: Die am häufigsten verwendete Art von Helmhalterung. Sie ist mit den meisten Arten von Helmen und Kameras kompatibel und lässt sich daher leicht anpassen.
- SchwenkActioncamHelmhalterung: Eine weitere beliebte Art von Helmhalterung. Sie ist besonders stabil und kann einige der häufigsten Probleme mit der UniversalHelmhalterung beheben.
- GoProHelmhalterung: Speziell für die beliebte GoProActionkamera entwickelt. Sie ist kompatibel mit allen GoProModellen und bietet eine hervorragende Stabilität für scharfe Aufnahmen.
- DJI Osmo ActionHelmhalterung: Eine spezielle Helmhalterung für die DJI Osmo Action, eine der neuesten ActionKameras auf dem Markt.
Bestseller unter den Actioncam Helmhalterungen
Eine Liste der Bestseller unter der Kategorie „Actioncam Helmhalterung“ bietet Orientierung, welche Produkte andere Nutzer besonders oft gekauft haben. Diese Produkte zeichnen sich oft durch gute Bewertungen, hohe Funktionalität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
- TELESIN Motorradhelmhalterung: Kompatibel mit vielen Action-Kameras, vielseitig, einstellbar und einfach zu bedienen.
- TELESIN Motorradhelmhalterung der zweiten Generation: Bietet ähnliche Vorteile wie die erste Generation, mit verbessertem rutschfestem Silikonmaterial.
- Motorradhelm-Kinnhalterung: Wiederverwendbar, stabile Montage, Riemendesign, J-Haken und Silikonbasis.
- Action-Kamerahalterung: Aus hochwertigem Kunststoff, einfach zu bedienen und bietet umfassenden Schutz für die Kamera.
- Motorradhelm-Sportkamerahalterung: Reduziert das Verwackeln der Kamera, einfache Filmproduktion und starke Kompatibilität.
- Motorradhelm-Action-Kamerahalterung: Aus hochwertigem Kunststoff, Silikon und geflochtenen Bändern, einfach zu installieren und zu verwenden.
SW-MOTECH Universal-Halterung
SW-MOTECH bietet eine Universal-Halterung zur Montage von GoPro und ActionCAM Kameras an. Das Anbau-Kit bietet zahlreiche Installationsmöglichkeiten von der Klemmen-Montage bis zum Gewinde-Halter. Ein schwenkbarer RAM Arm erlaubt die präzise Ausrichtung der Kamera.
Vibrationsprobleme und Lösungen
Der Lenker ist oft ein ungünstiger Ort für eine Kamera, was die Vibrationen betrifft. Besser wäre eine Befestigung am Tank oder Rahmen. Es gibt auch Lösungen wie den Multipod von Wunderlich, der jedoch nicht gedämpft ist und daher kaum brauchbare Bilder liefert.
Alternativ kann man sich bei kamerahalter.com umsehen und einkaufen. Es gibt auch die Möglichkeit, Meggipuffer zwischen den Teilen zu verwenden, um Vibrationen zu reduzieren. Der Tankrucksack kann ebenfalls eine gute Lösung sein, um Vibrationen zu minimieren.
GoPro-Klebehalterung Vergleich
Ein Vergleich von GoPro-Klebehalterungen zeigt verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Eigenschaften und Vorteilen. Zu den Vergleichssiegern gehören:
- Sametop Klebehalterung: Besonders gute Klebekraft, Entfernung mit Wärme möglich, geeignet für GoPro Hero 9, 8, 7, 6, 5, 4, Session, 3+, 3, 2, 1, Hero (2018).
- Yhtsport Klebebefestigung: Gute Klebekraft, Entfernung mit Wärme möglich, geeignet für GoPro, DJI OSMO Action, YI Action Camera und weitere.
- Shoot Klebebefestigung: Gute Klebekraft, Entfernung mit Wärme möglich, geeignet für GoPro Hero 9, 8, 7 (2018), 6, 5, 4 Hero-Session Akaso Apeman Victure und andere Actionkameras.
Ishoxs Shark SE Universalhalterung
Der Ishoxs Shark SE hat sich als besonders vielseitig erwiesen und als Universalhalterung auf Offroad-Touren bewährt. Die Klemmung des Shark wird mit einer CNC gefrästen Flügelschraube festgezogen und hält bombenfest. Durch die Edelstahl-Kugelkopfgelenke des Smal Grab Pro 40, die 360° drehbar sind, lässt sich die Aktionkamera in jede erdenkliche Position bringen. Vibrationen werden vom Material wunderbar geschluckt und Störgeräusche, die gerne mal vom Motorrad auf die Halterung übertragen werden und die Videoaufnahmen der Aktionkamera beeinträchtigen, sind nie aufgetreten.
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