Wer sich bewegt, tut etwas für seine Gesundheit, das weiß jeder. Je mehr Spaß dir die Bewegung macht, desto positiver sind die Effekte für deinen Körper und deine Psyche.
Das Fahrrad als idealer Partner zum Abnehmen
Eine schöne Radtour an der frischen Luft macht fröhlich. Der oft stressige Alltag ist schnell vergessen und es macht sich ein schönes Gefühl breit, das uns den Tag genießen lässt. Egal wie man selbst gerne pedaliert - das Radfahren stärkt das Wohlbefinden und entspannt - und das sogar noch viele Stunden nach dem Radeln.
Und dann ist da auch noch dieses überaus gute Körpergefühl. Du hast deinen Fettstoffwechsel ordentlich angekurbelt, Kalorien verbrannt, Trainingsreize gesetzt und etwas für deinen Kreislauf getan.
Das Fahrrad ist ein Fettkiller. Fährst du schnell, werden eher Kohlenhydrate verbrannt, bist du langsam unterwegs, kurbelst du in der Fettverbrennung.
Positive Effekte des Radfahrens
- Psyche und Wohlbefinden: Radfahren wirkt antidepressiv, stärkt das Selbstwertgefühl und die Stresstoleranz.
- Herz-Kreislaufsystem: Die Leistungsfähigkeit des Herzens und der Lunge wird verbessert. Bluthochdruck kann verhindert bzw. abgeschwächt werden, schädliches Cholesterin wird abgebaut und somit verhindert, dass Blutgefäße verkalken. Radfahren verringert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Gelenkschonende Bewegungsabläufe: Etwa 60 Prozent des Körpergewichts werden vom Sattel getragen. Die Hüft- und Kniegelenke werden durch die runden Bewegungen geschont, da sie keine Stöße abfangen müssen, wie zum Beispiel beim Joggen. Ein großer Vorteil nicht nur für Übergewichtige, sondern auch für Untrainierte und ältere Menschen.
- Muskulatur: Nicht nur die Muskulatur der Beine freut sich über die Bewegung beim Radfahren, auch Rumpf und Bauch werden beansprucht sowie bei leicht vorgebeugtem Oberkörper auch die Muskelgruppen Rücken, Schulter und Arme. Je besser unsere Muskeln ausgeprägt sind desto mehr stützen sie unser Skelett - und desto besser funktioniert unser Stoffwechsel.
Wie fange ich an, gesund mit dem Fahrrad abzunehmen?
Der Wille Gewicht durch Aktivität zu verlieren, muss da sein. Mach dir klar, dass deine Gewichtsabnahme nicht von alleine stattfindet - sondern mit dir und deinem Körper. Das tollste Rad im Keller nützt dir also nichts. Und auch nicht das tollste Training, wenn du dir danach zu viele Kalorien zuführst.
Gesundheitliche Aspekte
Wenn du länger gar keinen Sport gemacht hast, lass dich beim Arzt mal gründlich durchchecken und hol dir das Okay vom Doc.
Spaß und Motivation
Der Spaß am Fahrradfahren oder generell an der Bewegung muss da sein. Alles, was keinen Spaß macht, machen wir nur kurz. Wir probieren es aus und verlieren die Lust daran. Mach dir dennoch Gedanken, wie du am liebsten Rad fährst, ob du Begleiter brauchst, ein Grüppchen, mit dem du regelmäßig radelst. Überlege, ob du lieber in einem Park fährst, durch die Stadt oder durch Wälder und Wiesen. Und mach dir keinen Druck! Du darfst Fahrrad fahren, weil es Spaß macht und sich gut anfühlt. Aber du musst nicht.
Zeit und Regelmäßigkeit
Das Projekt Gewichtsabnahme braucht Regelmäßigkeit. Etwa an drei bis vier Tagen in der Woche solltest du dir für dein Fahrrad Zeit nehmen. Am Anfang reicht sicher eine Trainingszeit von 30-45 min. Gerade wenn du länger gar keinen Sport gemacht hast, muss sich dein Körper an die Belastung gewöhnen. Insgesamt ist es hilfreicher, mehrere kürzere Strecken in der Woche zu radeln als nur eine lange. Plane das Radfahren in deinen Alltag ein, dann ist es ganz einfach. Fahre mit dem Rad zur Arbeit, nutze es zum Einkaufen. Auch Bike und Bahn ist möglich, wenn die Strecken zu weit sind. Hol die Kinder mit dem Rad aus dem Kindergarten (z.B. mit Anhänger). Besuch Freunde mit dem Rad und plane Ausflüge in die Natur mit der radelnden Familie.
Trainingsplan
Erstelle dir einen Trainingsplan zum Abnehmen mit dem Fahrrad. Das muss kein auf dem Papier ausgearbeiteter Plan sein. Aber du solltest eine Idee davon haben, was gut für dich ist und was dich überfordert. Schnell und weiter ist nicht gleich besser. Für die Fettverbrennung wird in einem moderaten Tempo trainiert und die Länge der Strecke sollte deinem Fitnesszustand angepasst sein.
Helfen können dir dabei verlässliche Pulsuhren. Eine Frequenz von 60-70 Prozent der maximalen Herzfrequenz ist optimal für die Fettverbrennung. Diese Faustformel zur Bestimmung der HFmax ist ein guter Tipp: (für Männer) 223 - 0,9 x Lebensalter = HFmax, (für Frauen) 226 - Lebensalter = HFmax. Mehr und genauere Auskünfte bietet dir auf jeden Fall eine Leistungsdiagnostik in einem guten Sportstudio. Aber auch dein Arzt kann dir unter Umständen bei diesem Thema Fragen beantworten.
Die Länge der Strecke oder die Zeit, die du für das Radfahren einplanst, solltest du deinem Wohlgefühl anpassen. Mach am Anfang nicht zu viel. Dann quälst du dich und das macht keinen Spaß. Wenn du mit Spaß regelmäßig fährst, werden die Streckenumfänge von alleine stetig länger. Hör auf deinen Körper und achte auf die Signale. Schmerz oder Schwindel sind kein guter Begleiter und können bei Überforderung auftreten. Fühlst du dich nicht gut, steig ab.
Das passende Fahrrad
Je nach Fitnesszustand, Alter, Stadt oder Land, Wald oder Wiese, Alltag- oder Sportgerät, E-Bike oder ‚Bio-Bike’ - es sollte zu deinen Bedürfnissen, deinem Geldbeutel und deinem Körper passen.
Könnte ein E-Bike beim Abnehmen helfen?
Auf jeden Fall. Ein E-Bike gibt dir die Möglichkeit, deinen Pulsbereich so zu halten, dass du optimal Fett verbrennst. Gerade wenn du nicht im Flachland lebst, fordern die Hügel und Berge von deinen Muskeln auf einem „normalen“ Fahrrad einen ordentlichen Antritt, der dich ohne Motor in Pulsbereiche führt, die dich überfordern. Du erreichst dein Ziel, Fett zu verbrennen, nicht und wirst stattdessen einfach immer müder, fühlst dich kaputt und verlierst die Lust am Radfahren.
Es gibt inzwischen diverse Untersuchungen, die besagen, dass man mit dem E-Bike sehr fit werden kann.
Nicht zu leugnen ist außerdem der Gelenk schonende Effekt durch die elektrifizierte Tritthilfe. Dort, wo man Berge hat und die Schaltung eines ‚Bio-Bikes’ aufgrund der Steigung keinen ganz kleinen Gang mehr hat, kann das E-Bike nochmal ordentlich anschieben. Das freut alle, die Knieprobleme haben.
Abnehmen mit Fahrrad fahren: Was du beachten musst
Abnehmen mit Fahrrad fahren klappt deswegen so gut, weil ihr euren Stoffwechsel sowie euren Kreislauf ordentlich in Schwung bringt. Gleichzeitig läuft eure Fettverbrennung auf Hochtouren und fast die gesamte Muskulatur in eurem Unterkörper wird gestärkt und trainiert. Fürs Abnehmen doppelt gut, denn in euren Beinen sitzen die größten Muskelgruppen - und je größer die beanspruchten Muskeln, desto höher der Kalorienverbrauch!
Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten lässt sich das Biken problemlos in den Alltag integrieren. Fahrt mit dem Rad zur Arbeit oder erledigt kleinere Einkäufe per Drahtesel. Alles kleine aber effektive Möglichkeiten, selbst im Alltag zusätzliche Kalorien zu verbrennen!
Kalorienverbrauch beim Radfahren
Eine pauschale Antwort, wie viele Kalorien ihr beim Fahrrad fahren verbrennt, kann ich euch nicht geben, dafür spielen zu viele Faktoren mit: Wie intensiv fahrt ihr? In welchem Gang? Wie trainiert seid ihr? Wie viel wiegt ihr? Wie schnell fahrt ihr? Ist eure Strecke eben und betoniert oder strampelt ihr einen steinigen Waldweg hoch? Wie warm ist es? Habt ihr Gegen- oder Rückenwind?
Im Zweifelsfall empfehle ich euch, eure Bike-Session mit einer Pulsuhr oder einem Fitness Tracker aufzuzeichnen, so habt ihr einen Überblick über euren Kalorienverbrauch.
Beanspruchte Muskeln
Beim Fahrrad fahren werden hauptsächlich eure Beine trainiert. Dafür aber wirklich komplett: Von den Waden über die Oberschenkelvorder- und -rückseite bis zum Gesäß müssen eure Gains richtig ran. Je nachdem, gegen welchen Widerstand ihr anfahrt (egal, ob Berg, hoher Gang, Gegenwind oder Widerstand auf dem Heimtrainer), könnt ihr sogar richtig Muskeln in den Beinen aufbauen.
Neben euren Beinen leisten aber auch eure Rückenmuskeln und eure Hüftmuskulatur ordentlich Arbeit. Das sorgt nicht nur für einen noch höheren Energieverbrauch, sondern beugt Rückenschmerzen und Bandscheibenprobleme vor und macht beweglich.
Wie schnell könnt ihr durch Radfahren abnehmen?
Auch wenn die Pfunde mit Sicherheit purzeln werden, müsst ihr beim Abnehmen mit Fahrrad fahren Geduld haben. Zumindest wenn ihr nicht gleichzeitig eine ungesunde Crash-Diät durchballert (was ihr hoffentlich nicht vorhabt!). Aber Geduld zahlt sich aus: Eine langsame, gleichmäßige Gewichtsabnahme ist nicht nur deutlich gesünder für euren Körper, sie ist auch langfristig.
Studien haben ergeben, dass regelmäßiges Radfahren monatlich im Schnitt ein Minus von 2,5 Kilo auf der Waage bringt. Experten raten generell, nicht mehr als 0,5 bis 1 Kilo pro Woche abzunehmen.
Vorteile des Radfahrens
- Fahrrad fahren ist gelenkschonend: Da der Sattel rund 60 - 75 % eures Körpergewichts trägt, ist Biken ein besonders gelenkfreundlicher Sport.
- Entlastung von Knie und Sprunggelenk: Besonders Sportler aus den Bereichen Fußball, Tennis, Handball, Volleyball oder Basketball haben durch den schnellen Wechsel von intensiven Sprints und abruptem Abbremsen mit gelegentlichem Zwicken oder sogar ernsthaften Verletzungen im Knie- oder Sprunggelenk zu kämpfen.
- Herz-Kreislauf-Training: Wie alle Ausdauersportarten bietet euch das Abnehmen mit Fahrrad fahren eine Menge gesundheitlicher Benefits: Euer Herz-Kreislauf-System wird trainiert, euer Lungenvolumen nimmt zu, euer Herzmuskel vergrößert sich und kann effektiver arbeiten und euer Ruhepuls sinkt. Auch eure Muskelkoordination wird verbessert.
- Integration im Alltag: Ihr müsst euch nicht gezielt Zeit für eure Bike-Einheiten nehmen, denn ihr könnt auch ganz easy die eine oder andere Auto- bzw. Busfahrt durchs Radfahren ersetzen.
Nachteile des Radfahrens
Im Gegensatz zum Laufen oder Schwimmen müsst ihr nämlich verhältnismäßig lange fahren oder richtig krass in die Pedale treten, um etwa dieselbe Anzahl an Kalorien zu killen. Außerdem werden wie gesagt hauptsächlich die Muskeln im Unterkörper angesprochen. Arme, Schultern, oberer Rücken, Bauch, Brust und Co. Und: Gerade am Anfang kann euer Booty richtig mies on fire sein - glaubt mir, so ’ne Stunde auf dem Sattel kann euch noch Tage später daran erinnern, wenn ihr’s (noch) nicht gewohnt seid!
Abnehmen mit Fahrrad fahren: Welcher Pulsbereich ist der richtige?
Gerade Anfängern fehlt häufig noch ein Gefühl dafür, bei welchem Pulsbereich sie trainieren. Aber auch Fortgeschrittene können davon profitieren, ihren Puls beim Biken zu kontrollieren. Denn je nachdem, in welchem Bereich ihr euch bewegt, trainiert ihr andere Fähigkeiten.
Werte im unteren Pulsbereich (etwa 60 bis 75 % der maximalen Herzfrequenz) steigern die Grundlagenausdauer.
Wenn ihr zwei- bis viermal pro Woche für 20 - 60 Minuten Fahrrad fahren wollt, euch eine schnelle Leistungssteigerung wünscht (bspw. Zeiten verbessern) oder ein Trainingsplateau überwinden wollt, ist ein Pulsbereich von 75 bis 85 % eurer maximalen Herzfrequenz perfekt.
Alles, was über diesen Bereich hinausgeht, sollten nur sehr erfahrene Sportler nutzen, beispielsweise im Rahmen von Intervalltraining oder um den Körper auf Wettkämpfe vorzubereiten. Euer Körper braucht nach einer solchen Einheit eine entsprechend lange Regenerationsphase.
Trainingsplan Abnehmen mit Fahrrad fahren: So oft und lange müsst ihr ran
Im Prinzip gilt: Wer mit Fahrrad fahren abnehmen möchte, sollte so oft und lange wie möglich aufs Rad. Damit sind nicht unbedingt fordernde Sporteinheiten gemeint - auch der kurze Weg zum Supermarkt, morgens gemütlich zur Arbeit radeln oder andere alltägliche Erledigungen summieren sich und helfen euch dabei, Kalorien zu verbrennen und euren Stoffwechsel anzukurbeln.
Anfänger starten bei drei Trainingseinheiten pro Woche à 30 - 40 Minuten. 90 bis 100 Umdrehungen pro Minute bei einem mittleren bis niedrigen Gang/Widerstand genügen erstmal.
Nach etwa zwei Wochen könnt ihr beginnen, die Dauer eurer Biketouren auszuweiten und/oder eine weitere Einheit einzuführen. Es gilt: Immer erst die Häufigkeit und Dauer steigern, dann die Intensität.
Heimtrainer vs. Outdoor: Was ist besser zum Abnehmen?
Generell bin ich ein Fan von Outdoor-Sport und würde das auch jedem von euch empfehlen. Ihr bewegt euch an der frischen Luft, tankt nebenbei eine Menge Vitamin D und stärkt euer Immunsystem.
Außerdem ist das Training viel abwechselungsreicher: Je nach Wetter- und Windverhältnissen, Boden und Strecke stellt ihr euren Körper immer wieder vor neue Herausforderungen.
Trotzdem bietet das Indoor-Training natürlich auch Benefits: Wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit, schon dunkel ist oder aber die Sonne wie blöde vom Himmel strahlt, kann das Indoor-Training definitiv die gesündere bzw. bessere Wahl sein. Außerdem können gerade (Online-)Kurse wie Spinning helfen, wenn ihr Sportmotivation durch einen Trainingsbuddy oder einem Trainer braucht. Und: Anfänger können jederzeit aufhören, wenn sie nicht mehr können - wenn ihr irgendwo auf der Hälfte der Strecke seid, müsst ihr wohl oder übel irgendwie nach Hause kommen!
Wichtige Ausrüstung und Tipps
- Trinken: Ist bei jedem Sport wichtig, beim Radfahren aber besonders, weil ihr es vergleichsweise lange durchzieht.
- Radhandschuhe: Gerade am Anfang können sich leicht Blasen an den Händen bilden.
- Richtige Kleidung: Gerade beim Radfahren draußen ist es besonders wichtig, auf atmungsaktive Kleidung zu setzen, ihr könnt euch sonst ganz schnell erkälten.
- Fitness Apps nutzen: Für mehr Anreiz könnt ihr spezielle Apps fürs Biken nutzen.
- Ablenkung: Wenn ihr euch zu Hause aufs Rad schwingt, empfehle ich euch ’nen Fitness-Podcast, Hörbücher oder eure Lieblingsserie zum Streamen, um die Zeit schneller rumzubekommen.
- Richtige Einstellung: Damit ihr auch wirklich gelenkschonend unterwegs seid, solltet ihr euer Bike unbedingt auf euch einstellen. Lenkerhöhe, Sattelhöhe, Abstand von Sattel und Lenker und andere Feinheiten sollten auf euch angepasst sein, sonst zwickt es schnell in Nacken oder Knie und kann dauerhaft sogar zu Verletzungen oder Überlastungen führen.
Abnehmen mit Fahrrad fahren: Die richtige Ernährung
Natürlich funktioniert das Abnehmen mit Fahrrad fahren nur in Kombination mit der passenden Ernährung. Hier ist es erst einmal egal, ob ihr euch Low Carb oder Slow Carb ernährt oder euch nach der ketogenen Ernährung oder peganen Ernährung richtet. Hauptsache ihr haltet ein Kaloriendefizit ein, nehmt ausreichend Makro- und Mikronährstoffe zu euch und esst größtenteils natürliche Lebensmittel anstatt verarbeitete.
Die Kombination aus Radfahren und Ernährung
Wenn die Lieblingshose kneift oder der Zeiger auf der Waage immer weiter nach oben geht, entschließen sich viele zu einer Diät oder melden sich in teuren Fitnessstudios an. Dabei ließen sich die überschüssigen Kilos auch ganz einfach beim regelmäßigen Radfahren an der frischen Luft verbrennen. Das hat gleich mehrere Vorteile: Es stärkt das Immunsystem, schont die Gelenke und verbraucht viele Kalorien. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung die ideale Abnehmstrategie.
Was ist gesünder: draußen Fahrradfahren oder Ergometer?
Der Vorteil des Ergometers ist natürlich, dass Intensität und Kalorienverbrauch selbst beeinflusst werden können. Faktoren wie Gegenwind oder eine Strecke mit nur wenig Steigung beziehungsweise vielen Stopps durch Ampeln und Verkehr spielen hier keine Rolle. Auch Regen und schlechtes Wetter sind keine Ausrede mehr, um nicht zu trainieren. Da das Ergometer exakt auf die individuellen Bedürfnisse und den eigenen Fitnessgrad eingestellt werden kann, ist das Training besonders schonend.
Wer draußen Fahrrad fährt, sorgt außerdem für eine bessere Sauerstoffversorgung. Dies hilft bei der Fettverbrennung. Das Radfahren bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen stärkt zudem das Immunsystem. Denn der Körper muss sich immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen. Ein weiterer Grund, nicht nur im Sommer das Fahrrad zu nutzen, ist die regelmäßige Aufnahme von Vitamin D.
Wie funktioniert Abnehmen durch Radfahren?
Wie lange muss man Fahrradfahren, um ein Kilo abzunehmen?
Wie lange eine Person fahren muss, um ein Kilo abzunehmen hängt u.a. von diesen Faktoren ab:
- Körperliche Ausgangsposition (Alter, Gewicht)
- Individueller Trainingszustand
- Intensität des Fahrradfahrens (Tempo, Wegbeschaffenheit, Anstiege)
- Äußere Einflüsse (Gegenwind, Energieaufnahme)
Wie viele Kalorien verbrennt man beim Radfahren?
Hier kann man grob überschlagen sagen, dass man zwischen 450 und 600 Kalorien in der Stunde verbrennt. Die genauen Werte hängen auch hier wieder von deinen individuellen körperlichen Voraussetzungen und der Intensität des Fahrradfahrens ab.
Warum nehme ich trotz Fahrradfahren nicht ab?
Wenn du regelmäßig in die Pedale trittst und die Pfunde trotzdem nicht schwinden, kann das verschiedene Gründe haben. Zum einen verbrennst du beim Radfahren nicht nur Fett, sondern baust auch Muskeln auf. Vor allem in Waden und Oberschenkeln. Auf der Waage schlägt sich der Gewichtsverlust deshalb nicht sofort wieder. Langfristig erhöhen diese Muckis aber den Kalorienverbrauch und du nimmst trotzdem ab.
Ein anderer Grund kann sein, dass du dich nicht im Kaloriendefizit befindest. Strebe am besten ein leichtes Kaloriendefizit von 200 bis 500 Kalorien an und du wirst auf jeden Fall gesund abnehmen. Weniger solltest du aber nicht essen, da dein Stoffwechsel sonst in den Hungermodus umschaltet und sich an jedem Fettpölsterchen festklammert.
Weitere Tipps von Experten
- Peter Becker: Die Kalorienzufuhr senken, den Kalorienverbrauch erhöhen. Eiweißreich ernähren mit Lebensmitteln, die die Fettverbrennung anregen: Grüner Tee, Ingwer, Zitronenwasser.
- Sascha Wingenfeld: Leichte Mischkost vor dem Radfahren und nachher ein gutes Verhältnis herstellen aus volumenhaltiger, also magenfüllender (Salate, Gemüse) sowie energiereicher Ernährung (Eiweiß).
- Prof. Dr. Ingo Froböse: Lass die Waage Waage sein! Der tatsächliche Erfolg ist nicht der Gewichtsverlust, sondern der Muskelaufbau! Frühstück reich an Kohlenhydraten, Mittagessen frische, bunte und vitaminreiche Kost, und Abendessen eiweißbetonte und kohlenhydratarme Mahlzeiten.
Zusammenfassung
Das Geheimnis vom Abnehmen beim Radfahren liegt in der Kombination Muskeltraining und ausgewogene Ernährung. Beides ist wichtig. Statt dich im Kalorienzählen zu verlieren, trete lieber ein bisschen stärker in die Pedale - das geht auch mit dem E-Bike wunderbar. Und denk dran, die Waage ist nicht alles - wenn deine Waden und Oberschenkel kräftiger werden, hast du schon gewonnen, selbst wenn die Waage noch keine Veränderung zeigt.
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