Wachau Radweg Karte: Ihr umfassender Guide für eine unvergessliche Radtour

Willkommen zu Ihrem ultimativen Guide für den Wachau Radweg! Entdecken Sie die malerische Landschaft, kulturellen Highlights und praktischen Informationen für eine unvergessliche Radtour durch das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau.

Die Wachau entdecken: Routen und Highlights

Die Routen verlaufen auf komplett ausgebauten, flachen Radwegen direkt entlang des Donauufers. Auch für Radtouren-Einsteiger und Kinder sehr gut geeignet. Der Kamptal Radweg weist leichte Steigungen auf und ist nicht durchgehend asphaltiert. Teilweise erwarten Sie Schotter- und Waldwege. Bei der Göttweig-Rundtour ist ein steiler Anstieg zum Stift zu meistern.

Ein besonderes Highlight ist der inoffizielle Marillenblütenradweg, der dem bekannten Donauradweg folgt. Von Ende März bis Anfang April verwandelt sich die Wachau in ein atemberaubendes Blütenmeer, wenn tausende Marillenbäume ihre zarten rosa-weißen Blüten entfalten. Auf dieser Radtour erwarten Euch nicht nur blühende Obstgärten, sondern auch kulturelle Schätze: ehrwürdige Klöster, eine geheimnisvolle Kartause, imposante Burgruinen und malerische Ortschaften.

Routenvorschläge für Ihre Radtour

  • Melk - Spitz - Dürnstein: ca. 37 km + Schiffsfahrt. Der Tag beginnt mit einer idyllischen Schifffahrt nach Melk. Freuen Sie sich auf das Städtchen Melk, das auch als "Tor zur Wachau“ bezeichnet wird und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die wichtigste Sehenswürdigkeit das Wahrzeichen der Wachau thront hoch über der Donau: das barocke Benediktinerkloster Stift Melk. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für einen ausgedehnten Stiftsbesuch ehe Sie langsam nach Krems zurückradeln. Staunen Sie in Willendorf über die „Venus von Willendorf“, eine 25.000 vor Christi entstandene Tonfigur und legen Sie eine wohlverdiente Pause im Weinörtchen Spitz im Herzen der Wachau ein. Mit seinen 2000 Einwohnern zieht sich der Ort rund um den sogenannten 1000-Eimer-Berg, der so heißt, weil seine Reben in guten Weinjahren bis zu 1000 Eimer Wein ergeben sollen. Hier in Spitz wächst der Wein sogar mitten im Ort. Legen Sie am Schloss Dürnstein eine Pause ein und erfreuen Sie sich an den bunten Renaissance- und Barockhäusern und dem wunderbaren Platz vor der spätgotischen Kirche aus dem 15. Jahrhundert, ehe Sie nach Krems weiterradeln.
  • Rundtour zum Stift Göttweig: 25 km. Heute radeln Sie vorbei an den Weinorten Mautern, Furth und Palt durch unterschiedliche Kulturen. Genießen Sie eine abwechslungsreiche Radstrecke durch die weiten Weingärten der Wachau, genießen Sie den Duft der Getreidefelder und die Tiefe der schattigen Wälder. Wer das sehenswerte Stift Göttweig besichtigen möchte, muss sich vorher zwar den steilen Anstieg meistern, wird aber belohnt durch einen atemberaubenden Ausblick auf das Donau-Krems-Tal von der sonnigen Außenterrasse des Restaurants. Das Stift selber wurde schon 1083 gegründet und 2001 zum Weltkulturerbe ernannt. Heute ist es nicht nur Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt, sondern auch ein spirituelles Zentrum im Herzen Niederösterreichs, getragen von einer Gemeinschaft von ca. 45 Mönchen.
  • Altstadt-Bummel in Krems: Der heutige Tag ist ganz der Stadt Krems gewidmet. Nach der inkludierten Weinverkostung bei den Winzern Krems (Sandgrube 13) sollten Sie einen Stadtbummel unternehmen. Die Altstadt von Krems gehört zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau, das im Jahr 2000 anerkannt wurde. Das Wahrzeichen der Stadt Krems ist das Steiner Tor, ein erhalten gebliebenes Stadttor, das im Jahr 2005 aufwendig restauriert wurde. Sowohl im Stadtteil Krems als auch im Stadtteil Stein sind die geschlossene Altstadtbestände absolut sehenswert. Von der Donau kommend, spazieren Sie über den Rathausplatz vorbei am Johannes-Nepomuk-Denkmal und dem barocken Rathaus die Steiner Landstraße entlang, vorbei an der Kunsthalle Krems und dem Karikaturmuseum bis zum Steiner Tor. Dieses einzige erhaltene der vier Stadttore von Krems ist mit Inschriften und Wappen verziert. Hier beginnt die Kremser Altstadt mit der Oberen und Unteren Landstraße, die seit dem Mittelalter die Hauptachse der Stadt ist. Ihr kleiner Rundgang bringt Sie zur Gozzoburg, den Kirchen und dem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, zum Göglhaus am Täglichen Markt, zum Simandlbrunnen, wo jedes Jahr im Juni ein Weinfest stattfindet, sowie zur Dominikanerkirche. In der Fußgängerzone können Sie österreichische Souvenirs für Ihre Liebsten besorgen. Wer auch heute nicht auf die körperliche Aktivität verzichten will, kann zusätzlich noch eine kleine Weinbergwanderung unternehmen.

Praktische Informationen für Ihre Radtour

Anreise und Parkmöglichkeiten

  • Anreise per Bahn: Krems ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de.
  • Parkmöglichkeiten am Hotel: Im Steigenberger Hotel & Spa steht eine Hotel-Garage zur Verfügung. Die Kosten betragen pro Tag und Stellplatz ca. 15,00 €. Kosten zahlbar vor Ort. Reservierung nicht möglich. Im Gästehaus Nikolaihof stehen kostenfreie Parkplätze für die Dauer der Reise zur Verfügung.

Fahrradverleih und Ausrüstung

  • Verfügbare Leihräder: Zur Auswahl stehen Ihnen Unisex-Räder mit 30-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Leihräder sind mit Packtasche und Kilometerzähler (außer Elektrorad) ausgestattet. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.
  • Radfahren in Österreich: Für Kinder bis 12 Jahre gilt in Österreich Helmpflicht. Ein Radhelm kann gekauft werden für 44,00 € zahlbar vorab, muss bei Buchung bekannt gegeben werden.

Wichtige Hinweise und Tipps

  • 7 Tage Hotline Service: Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe.
  • Pass- und Visumerfordernisse: Für EU-Bürger sind für diese Reise keine speziellen Pass- bzw. Visumserfordernisse zu beachten.
  • Reiseversicherung: Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.
  • Sichtbarkeit: Um für andere bei Wind und Wetter gut sichtbar zu sein, sollten Reflektoren an Ihrem Fahrrad angebracht sein, und zwar vorne direkt unter dem Lenker und hinten 2 rote Rückstrahler, einer direkt am Gepäckträger, und einer am Rahmen.

Empfohlene Ausrüstung

  • Eventuell einen kleinen Tagesrucksack, eine Satteltasche und eine Lenkertasche.
  • Wasserdichte Schutzhüllen für Rucksack, Taschen und Handy.
  • Passende Kleidung, das heißt Radhose mit Polster, Radoberbekleidung, Funktionsunterwäsche und Radhandschuhe.
  • Badehose und Handtuch.
  • Für den Fall eines Patschen, eines platten Reifen im österreichischen Deutsch, braucht man Reperaturwerkzeug, Flickzeug, Reserveschlauch, Multitool und Luftpumpe.
  • Kartenmaterial und Donauradwegführer sowie Fahrradcomputer bzw. GPS-Gerät zur Orientierung.
  • Weiters eine Taschen- oder Stirnlampe, das Handy und ein Ladegerät.
  • Nachdem Sie die Grenze von Deutschland nach Österreich überschreiten, sollten Sie auch einen Personalausweis dabeihaben.

Zusätzliche Tipps

  • Besonders schön ist die rund 70 km lange Tour während der Marillenblüte.
  • In diesem Zeitraum sind nicht nur zahlreiche Radfahrer unterwegs, sondern auch Autofahrer, die beim Anblick der blühenden Bäume völlig unberechenbar in ihren Fahrkünsten werden. Also Obacht!

Die Etappen des Donauradwegs

Der Donauradweg gilt als eine der schönsten Radtouren Europas. Vor allem der Abschnitt zwischen Passau und Wien gilt als wahrer Klassiker. Der Donauradweg ist auch gastronomisch bestens erschlossen. Man darf sich also nach jeder Etappe auf eine wohltuende Mahlzeit und ein gemütliches Bett in einem schönen Hotel oder Gasthof freuen.

Hier eine Übersicht der Etappen:

Etappe Beschreibung
Donaueschingen nach Donauwörth Start der Donau Radtour ist die erste Etappe von Donaueschingen nach Donauwörth, das inmitten einer reizvollen Naturlandschaft liegt.
Mühlheim Inmitten dieser einmaligen Landschaft zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald, radelt man etwas weniger als 50 km Richtung Mühlheim, vorbei an den Orten Geisingen, Immendingen, Möhringen und Tuttlingen.
Sigmaringen Highlight dieser etwa 49 km langen Strecke ist der Donaudurchbruch bei Beuron.
Riedlingen Auf dem sogenannten „Archäologischen Weg“ führt es die Urlauber mit dem Fahrrad zum Ende des Tages nach Riedlingen.
Ulm Auf dem Weg nach Ulm radeln Sie durch das schöne Biosphärengebiet Schwäbische Alb über Allmendingen nach Blaubeuren. Direkt hinter dem Benediktinerkloster befindet sich der sagenumwobene Blautopf.
Dillingen In Richtung Dillingen geht es auf der fünften Etappe ohne nennenswerte Steigungen weiter an der Donau entlang.
Ingolstadt Gleich vier Schlösser liegen heute auf dem Weg nach Ingolstadt - Schloss Leipheim bei Günzburg, Schloss Bertholdheim und Schloss Stepperg.
Kelheim Kurz hinter Bad Gögging ereichen Sie das 617 n.Chr. gegründete Kloster Weltenburg.
Regensburg Nach der etwa 40km langen Fahrt über Bad Abbach und Sinzing erwartet Sie mit Regensburg eine einzigartige bayerische Großstadt, die sogar seit 2006 zum UNESCO-Welterbe gehört.
Straubing Die zehnte Tagesetappe der Donau Radtour umfasst die etwa 50 km lange Strecke von Regensburg nach Straubing.
Passau Von Deggendorf sind es nur noch etwa 60 km bis in die Dreiflüssestadt Passau. Hier fließen die Flüsse Inn, Ilz und Donau zusammen.
Linz Heute verlassen Sie das Obere Donautal und radeln etwa 50 km bis nach Linz.

Sehenswürdigkeiten entlang des Weges

  • Stift Melk: Majestätisch erhebt sich Stift Melk auf einem Felsen, zweifellos eine der schönsten Barockanlagen Österreichs. Ein Besuch und eine Führung durch das Stift sind ein absolutes Muss für jeden Kulturliebhaber. Zu den Höhepunkten des Stifts Melk zählen der prachtvolle Marmorsaal und die beeindruckende Stiftsbibliothek.
  • Burgruine Aggstein: Die Ruine Aggstein thront wie ein Adlerhorst auf einem steil abfallenden Felsen hoch über der Donau.
  • Kartause Aggsbach: Dieses ehemalige Kloster, 1380 gegründet und knapp 400 Jahre später von Joseph II. aufgelöst, erzählt von einer Zeit, in der Beten und Schweigen nicht mehr ausreichten.
  • Schloss Schönbühel: Nur einen Katzensprung vom ehemaligen Servitenkloster entfernt thront Schloss Schönbühel auf einem markanten Donaufelsen. Die im frühen 12. Jh. als Wehrburg errichtete Anlage prägten die Starhemberger über vier Jahrhunderte. Nach allmählichem Verfall erfolgte 1819 die Renovierung und der Umbau zum Schloss.
  • Stift Göttweig: In unmittelbarer Nähe zu Mautern thront das Benediktinerkloster Göttweig hoch über der Wachau, welches aufgrund seiner exponierten Lage als österreichisches »Montecassino« bezeichnet wird. Nach seiner Gründung 1083 und einem verheerenden Brand 1718 entstand es als barocke Pracht nach den Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt.
  • Dürnstein: Dürnstein liegt am Fuße eines steil zur Donau abfallenden Felskegels mit der hoch gelegene Burgruine und dem barocken, ehemaligen Chorherrenstift mit dem blauen Turm der Stiftskirche, das auf einer Terrasse über der Donau gelegen ist.
  • Krems: Die Altstadt von Krems gehört zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau, das im Jahr 2000 anerkannt wurde. Das Wahrzeichen der Stadt Krems ist das Steiner Tor, ein erhalten gebliebenes Stadttor, das im Jahr 2005 aufwendig restauriert wurde.

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