Leichte E-Bikes für Damen: Ein Testüberblick

Leichte E-Bikes erfreuen sich wachsender Beliebtheit, nicht nur wegen ihres ansprechenden Designs, sondern auch, weil sie agil fahren und sich problemlos ohne Motorunterstützung bewegen lassen. Diese E-Bikes, oft als Urban- oder Gravel-E-Bikes bezeichnet, sind besonders leicht - meist unter 20 kg. Allerdings müssen Käufer einige Kompromisse eingehen.

Aus Gewichtsgründen verzichten die meisten Modelle dieser Klasse auf Gepäckträger, Schutzbleche und eine gefederte Gabel. Leichte E-Bikes sind daher primär Schönwetter-Räder, ideal für Stadtbewohner, die im Sommer zur Arbeit fahren möchten. Im Folgenden werden einige der besten leichten E-Bikes mit Straßenzulassung vorgestellt, die sich perfekt für den Arbeitsweg oder kurze Ausflüge eignen.

Die Besten Leichten E-Bikes im Test

Hier ist eine Übersicht von uns getesteter leichter E-Bikes mit Straßenzulassung:

  • Fiido Air: Das beste leichte E-Bike aus unseren Tests.
  • Mapfour N1 Air ST: Bietet eine gute Ergonomie und ein spaßiges Fahrgefühl.
  • Fiido C21: Unser Preis-Leistungs-Sieger.

Weitere empfehlenswerte Modelle sind:

  • Urtopia Carbon 1 Pro (17 kg) für 2499 Euro
  • Diamant 365 (17 kg) für 1540 Euro
  • Winora E-Flitzer (17 kg) für 1499 Euro
  • Fafrees F1 (19 kg) für 809 Euro (Code: RIDE10)

Testsieger: Fiido Air

Das Fiido Air überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht von unter 14 kg. Das futuristische Design des Carbon-Rahmens, die leise Motorunterstützung und der Riemenantrieb machen es zu einem guten Begleiter für den urbanen Raum. Zum aktuellen Preis von 1499 Euro bietet das Fiido Air ein sehr gutes Gesamtpaket.

Vorteile:
  • Federleicht (unter 14 kg)
  • Carbon-Rahmen und -Gabel
  • Gates-Riemenantrieb
  • Leiser Motor mit natürlichem Fahrgefühl
  • Futuristisches Design
Nachteile:
  • Bremse schleift an Speichen (Konstruktionsfehler)
  • Sattelstange hält nicht ohne Klebeband-Trick
  • Fehleranfällige, unübersichtliche App
  • Fingerabdrucksensor versagt bei Nässe
  • Kein Display, keine optionale Smartwatch-Halterung

Leichtgewicht: Engwe Mapfour N1 Air ST

Das Engwe Mapfour N1 Air ST punktet mit Carbonrahmen, nur 16,4 kg Gewicht und praktischen Smart-Features zum fairen Preis. Motor und Bremsen sind ausreichend, aber nicht überragend. Für 1499 Euro (Rabatt-Code: influencer150off) bietet das Engwe Mapfour N1 Air ST trotzdem ein überzeugendes Gesamtpaket.

Vorteile:
  • Geringes Gewicht von nur 16,4 kg
  • App mit GPS-Tracking
  • Verstellbarer Vorbau
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Agiles, spaßiges Fahrgefühl
Nachteile:
  • Motor nur 40 Nm
  • Mechanische statt hydraulische Scheibenbremsen
  • Keine Vordergabelfederung
  • Kein Gepäckträger
  • Solar-Rücklicht nicht am Stromkreislauf

Preis-Leistungs-Sieger: Fiido C21

Vorteile:
  • Perfektes Fahrverhalten dank natürlicher Motorunterstützung
  • Unter 18 Kilogramm
  • Ansprechende, minimalistische Optik
  • Hydraulische Scheibenbremsen
Nachteile:
  • Kleiner Akku, nicht entnehmbar
  • Geschwindigkeit einfach auf 32 km/h umzustellen

E-Bike Grundlagen und StVZO-Konformität

Damit ein E-Bike StVZO-konform ist, muss es bestimmte Ausstattungsmerkmale erfüllen:

  • Funktionierende Beleuchtung (vorn weiß, hinten rot; blinkende Lichter sind nicht erlaubt!)
  • Reflektoren vorn (weiß), hinten (rot) sowie jeweils in den Speichen (orange) und Pedalen (gelb oder weiß)
  • Zwei unabhängige Bremsen
  • Klingel (Achtung: elektrische Hupen sind nicht zulässig)

E-Bikes werden gemäß der StVZO in zwei Kategorien eingeteilt: Pedelecs (bis 25 km/h) und S-Pedelecs (bis 45 km/h). Diese Bestenliste beschränkt sich auf klassische Pedelecs, die keine Versicherungskennzeichen oder Zulassung benötigen, solange sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Motor mit einer kontinuierlichen Leistung von maximal 250 Watt.
  • Motor unterstützt nur, wenn in die Pedale getreten wird. Ausnahme: Anschiebehilfe ist bis 6 Kilometer pro Stunde zulässig.
  • Die Motorunterstützung schaltet sich ab 25 Kilometer pro Stunde ab.

Antrieb, Akku und Reichweite

Der Elektromotor kann sich entweder im Vorderrad, Hinterrad oder im Bereich der Kurbel hinter dem Tretlager befinden. Die hier aufgeführten leichten E-Bikes setzen auf einen Heckmotor, der für gute Traktion sorgt, aber den Schwerpunkt nach hinten verlagert.

Die Kapazität der Akkus variiert von 209 Wh bis 540 Wh. Die Herstellerangaben zur Reichweite basieren oft auf unrealistischen Tests. In der Praxis bleibt oft nur die Hälfte der angegebenen Reichweite übrig.

Meistens sind die im Rahmen integrierten Akkus bei sehr leichten E-Bikes nicht herausnehmbar, was das Aufladen erschwert, wenn keine leicht zugängliche Garage mit Stromanschluss vorhanden ist.

Fazit

Leichte E-Bikes wiegen in der Regel weniger als 20 Kilogramm. Damit kann man sie auch ohne Motorunterstützung noch gut per Muskelkraft bewegen. Leichte E-Bikes sind wendig und agil, und die meisten Modelle dieser Bestenliste ermöglichen dank robuster Reifen auch Abstecher auf unbefestigten Wegen.

Zusätzliche Informationen

Hier sind einige zusätzliche Aspekte, die beim Kauf eines E-Bikes zu beachten sind:

  • E-Bike Typ: Wählen Sie den passenden Typ für Ihre Bedürfnisse (City, Trekking, Mountainbike, Klapprad).
  • Motorleistung: Achten Sie auf einen leistungsstarken Motor mit ausreichend Drehmoment.
  • Akkukapazität: Eine hohe Reichweite ermöglicht längere Fahrten ohne Aufladen.
  • Ausstattung: Hydraulische Scheibenbremsen, zuverlässige Schaltung und gute Beleuchtung sind wichtig.
  • Gewicht: Bedenken Sie, dass E-Bikes schwerer sind als herkömmliche Fahrräder.

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