Der Kaufvertrag für Ihr Motorrad: Handschriftlich oder Digital?

Viele Menschen sind unsicher, wenn es um das Thema Kfz-Kaufverträge geht. Im schlimmsten Fall kann das ein großes Hindernis beim privaten Kauf oder Verkauf eines Fahrzeugs sein. Damit die Nutzung eines digitalen Kfz-Kaufvertrags kein Problem mehr für Sie darstellt, wird Ihnen dieser Artikel alle Fragen zu dem Thema beantworten.

Was ist ein Kfz-Kaufvertrag?

Ein Kfz Kaufvertrag ist ein rechtlich bindender Vertrag zur Dokumentation eines Autokaufs und Verkaufs. In beiden Fällen gibt es bestimmte Regelungen bezüglich der Daten, welche im Kaufvertrag für das Fahrzeug enthalten sein müssen. Außerdem ist es wichtig den Zustand des Fahrzeugs inklusive Unfälle, Schäden und größere Reparaturen im Vertrag zu vermerken. Natürlich sollten Sie im Vertrag auch Zubehör wie z. B. erwähnen. Ein weiterer Punkt, der im Vertrag enthalten sein muss, sind die Angaben zum Preis und der Zahlungsart. Der letzte wichtige Punkt sind die Unterschriften, die unter den Vertrag gesetzt werden.

Handschriftlicher vs. Digitaler Kaufvertrag: Was sind die Unterschiede?

Im Grunde genommen ist ein digitaler Kfz-Kaufvertrag dasselbe, wie ein handschriftlicher Kfz-Kaufvertrag. Allerdings gibt es auch einige Unterschiede. Zum Einen gibt es Vertragsvorlagen im PDF-Format, welche zwar digital ausgefüllt werden können, aber oft handschriftlich unterschrieben werden müssen. Zum Anderen gibt es digitale Kaufverträge für Fahrzeuge, welche sowohl digital ausgefüllt, als auch digital unterschrieben werden können. Oftmals gibt es noch Vorurteile und Verwirrung, wenn es um das Thema digitale Unterschrift geht. Allerdings müssen Sie sich hier keine Sorgen mehr machen. Wie bereits beschrieben, sind im Prinzip beide Vertragsarten rechtsgültig. Daher ist es Ihnen selbst überlassen, welche Vertragsart Sie beim Gebrauchtwagenverkauf oder Kauf eines Gebrauchtwagens bevorzugen. Zum Beispiel können in einem digitalen Vertrag zwischen Privatleuten noch zusätzliche Dienstleistungen eingebaut werden.

Vorteile eines digitalen Kaufvertrages gegenüber einem handschriftlichen Kaufvertrag

  • Ein handschriftlicher Vertrag kann oftmals auch nach der Unterzeichnung von einer Partei noch verändert werden. Dies kann vor allem dann wichtig werden, wenn es zu einem Streitfall beim Autoverkauf kommt. Nun könnte der Käufer den Kaufpreis auf dem schriftlichen Vertrag relativ einfach ändern, ohne dass Sie dafür Beweise haben. Falls Sie einen digitalen Vertrag von Swiftcourt benutzen, besteht dieses Risiko nicht.
  • Einen handschriftlichen Vertrag können Sie nur zu einem bestimmten Zeitpunkt und Ort ausfüllen. In der Regel müssen hier beide Vertragsparteien vor Ort zusammenkommen. Dies kann oftmals umständlich sein, zum Beispiel, wenn die Vertragsparteien weit voneinander entfernt wohnen oder wenig Zeit haben. Mit Swiftcourt’s digitalen Verträgen, besteht dieses Problem nicht. Das Beste ist, dass Sie den Vertrag von jedem mobilen Endgerät, wie Smartphone, Tablet und Computer, wo immer Sie sind, ausfüllen können.
  • Nachdem der Vertrag ausgefüllt ist, können Sie den Vertrag auch jederzeit und überall unterschreiben. Das Unterschreiben eines digitalen Vertrags von Swiftcourt ist kinderleicht.
  • Einen digitalen Kaufvertrag haben Sie immer schnell zur Hand.
  • Im Gegensatz zu einem Stück Papier, ist es fast unmöglich einen digitalen Vertrag zu verlieren oder zu beschädigen. Hinweis: Wir bei Swiftcourt gehen sogar einen Schritt weiter und speichern Ihren Vertrag für 2 Jahre in unserer Cloud.
  • Oftmals müssen Sie eine Vertragsvorlage erst ausdrucken, bevor Sie diese handschriftlich ausfüllen und unterschreiben. Mit einem komplett digitalen Kaufvertrag können Sie dieses Problem umgehen, da Sie den Vertrag niemals ausdrucken müssen.
  • Beim Kauf oder Verkauf eines gebrauchten Gegenstands gilt es oft noch andere Aspekte, als nur den Vertrag, zu beachten. Oft ist gerade die Zahlung bei privaten Transaktionen von hohem Wert, wie zum Beispiel Autos, etwas, dass einem viel Kopfzerbrechen bereiten kann. Der Zahlungsservice beinhaltet ein Treuhandkonto, auf das der Käufer den Kaufbetrag durch sein Online-Banking einzahlt. Wenn das Geld auf das Treuhandkonto überwiesen wurde, kann der Käufer nicht mehr darauf zugreifen. Allerdings wird der Kaufbetrag auch nur an den Verkäufer ausgezahlt wird, wenn beide Parteien die erfolgreiche Übergabe des Kaufgegenstandes (z.B. Wir bei Swiftcourt sind uns dessen bewusst und bieten Versicherungen in einigen Ländern direkt in unseren Verträgen an.
  • Mit der Nutzung eines digitalen Vertrags sparen Sie Papier und Tinte. Ein kleines Beispiel: Swiftcourt hat schon über 1 Million Nutzern mit einem digitalen Vertrag geholfen.

Die Digitalisierung ist in Deutschland, wie auch allen anderen Ländern, auf dem Vormarsch. Laut Statista besitzen mittlerweile 66.6 Millionen Menschen in Deutschland einen Internetzugang. Und warum auch? Der digitale Kaufvertrag für Fahrzeuge bringt so viele Vorteile gegenüber einem handschriftlichen Kaufvertrag mit sich und ist dazu auch noch umweltfreundlicher. Gerne können Sie dafür auf einen digitalen Kaufvertrag für Gebrauchtwagen von Swiftcourt zurückgreifen. Da wir bei Swiftcourt schon über 1 Million Nutzern beim Kauf und Verkauf von gebrauchten Gegenständen, wie zum Beispiel Autos helfen konnten, wissen wir außerdem genau worauf es bei einem digitalen Vertrag ankommt.

Kaufvertrag Motorrad von privat: So füllen Sie das PDF aus

Die PDF-Vorlage des mobile.de Kaufvertrags umfasst vier Seiten. Die erste Seite fasst noch einmal alle wichtigen Informationen zum Aufsetzen des Vertrags zusammen. Sie muss also nicht ausgedruckt werden. Bei den Seiten 2 und 3 handelt es sich um die Muster-Vorlage für den eigentlichen Kaufvertrag. Käufer und Verkäufer erhalten jeweils ein Exemplar. Wird der Vertrag am Computer ausgefüllt, übertragen sich alle Daten selbstständig. Sie müssen also nur einmal ausgefüllt werden. Seite 4 beinhaltet Vordrucke, die der Verkäufer der Zulassungsstelle und der Kfz-Versicherung übermitteln kann. Für die eigentliche Vertragsunterzeichnung muss sie also ebenfalls nicht mit ausgedruckt werden. Der Muster-Kaufvertrag für Motorrad und andere Fahrzeuge wurde für das digitale Ausfüllen des PDFs am Computer entwickelt. Das ist allerdings nicht unbedingt nötig.

Der mobile.de Kaufvertrag kann auch ausgedruckt und dann per Hand ausgefüllt werden - etwa, wenn sich dies aus der Verkaufssituation vor Ort ergibt. Der Vertrag eignet sich ausschließlich für den Kauf und Verkauf von gebrauchten Motorrädern. Beim Kauf oder Verkauf eines gebrauchten Motorrads ist ein schriftlicher Kaufvertrag nicht gesetzlich vorgeschrieben. Von einem mündlichen Vertrag raten wir jedoch dringend ab. Mit einem Vordruck/Muster-Kaufvertrag macht der Motorrad-Kauf zwischen Privatpersonen kaum mehr Arbeit - aber beide Seiten sind abgesichert und können bei Bedarf später beweisen, was vereinbart wurde.

Wie funktioniert der digitale Kaufvertrag?

Alternativ zum Muster-PDF können Verkäufer den neuen digitalen Kaufvertrag mit unserem Partner Swiftcourt anlegen. Die Vorteile: Wer ein Inserat bei mobile.de erstellt hat, kann die Inseratsdaten bequem in den digitalen Kaufvertrag übernehmen und diesen kostenlos nutzen. Die Vertragspartner können Bilder und Dokumente hinzufügen. Der Vertrag wird nach Abschluss zwei Jahre aufgehoben. Und ein weiterer Pluspunkt für die Beteiligten: Im Streitfall hilft Swiftcourt bei der Lösungsfindung. Der vorausgefüllte digitale Kaufvertrag ist schnell, bequem und für Inserenten von mobile.de kostenlos.

Motorrad-Kaufvertrag: Checkliste Pflichtangaben

Unbedingt notwendige Angaben für den Abschluss eines Motorrad-Kaufvertrags sind: die Kaufsache (Motorrad + ggf. Zubehör), der Kaufpreis und die Vertragsparteien (Käufer + Verkäufer). Dennoch empfehlen wir dir, mindestens die Pflichtangaben in den Kaufvertrag mit aufzunehmen, da hierdurch beide Vertragsparteien für den “Fall der Fälle” abgesichert sind.

  • Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer
  • Marke und Modell des Motorrads
  • Fahrzeug-Identifizierungsnummer, erstmaliges Zulassungsdatum, Kilometerstand am Tag des Verkaufs
  • Soweit bekannt: bisheriges amtliches Kennzeichen und die Nummer der Zulassungsbescheinigung
  • Der vereinbarte Kaufpreis
  • Angaben zu Ort, Datum, Uhrzeit des Verkaufs
  • Unterschriften beider Vertragsparteien

Kaufvertrag Motorrad: Weitere sinnvolle Angaben

  • Personalausweis-Nummer oder Pass-Nummer von Käufer und Verkäufer
  • Bei Vertretung (wenn Verkäufer nicht Eigentümer ist): Vollmacht
  • Datum der nächsten Hauptuntersuchung
  • Bekannte Mängel und Unfallschäden
  • Im Kauf eingeschlossenes Zubehör wie Motorrad-Gepäckbox, Abdeckhaube, Ersatzräder o. Ä.
  • Mitverkaufte, nachträglich montierte Ausstattung, Datum der Montage, soweit vorhanden
  • Bei Anzahlung: Höhe der Anzahlungssumme

Wichtig: Alles, was Käufer und Verkäufer miteinander vereinbaren, sollte im Motorradkaufvertrag schriftlich festgehalten werden. Verkäufer sollten sich genau überlegen, ob sie die Gewährleistung ausschließen wollen, da Gewährleistungsrechte (keine Garantie) dem Käufer von Gesetzes wegen zustehen. Will der Verkäufer keine „Gewährleistung geben“, muss dies ausdrücklich im Vertrag vereinbart werden. Der mobile.de-Muster-Kaufvertrag sieht deshalb einen Gewährleistungsausschluss vor. Beide Seiten müssen sich jedoch genau überlegen: Können sie für das einstehen, was im Vertrag steht? Ist das Motorrad wirklich unfallfrei, ist die angegebene Laufleistung belegbar? Nach ständiger Rechtsprechung ist der Verkäufer im Rahmen der Sachmängelhaftung verpflichtet, den Käufer über ihm bekannte wesentliche Mängel unaufgefordert zu unterrichten. Vorhandene Mängel (z. B. Unfallschäden) im Vertrag festzuhalten, schafft hier für beide Seiten Rechtssicherheit.

Keine Probefahrt ohne Zulassung/Versicherung

Vorsicht bei der Probefahrt: Da Motorräder häufig nur in der Saison gefahren werden, ist es anders als beim Pkw durchaus üblich, dass das Motorrad beim Verkauf abgemeldet ist oder sich in der Ruhephase des Saisonkennzeichens befindet. Rechtlich gesehen ist es dann stillgelegt. Dann ist für eine Probefahrt des Motorrads im öffentlichen Straßenverkehr ein Kurzzeit-Kennzeichen oder Überführungskennzeichen erforderlich. Andernfalls drohen ein Punkt in Flensburg und ein Strafverfahren, da die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs eine Pflichtversicherung ist. Ein Verstoß gegen die Versicherungspflicht kann eine Geldstrafe und bei schweren Verstößen sogar eine Haftstrafe nach sich ziehen. Zudem ist das Motorrad bei einem Unfall nicht versichert.

Einfacher ist es bei Kleinkrafträdern wie Motorrollern und Mopeds der 50-ccm-Klasse (i. d. R. bis 45 km/h): Diese sind nicht zulassungspflichtig, sondern lediglich versicherungspflichtig. Das Versicherungskennzeichen gilt grundsätzlich bis zum nächsten Ablauf des Versicherungsjahres, also in der Regel bis zum 28. oder 29.2. eines Jahres. Ist es abgelaufen, besteht bei einer Probefahrt im öffentlichen Straßenverkehr keine Versicherung - auch bei Rollern und Mopeds ist das ein Straftatbestand. Ein neues Versicherungsjahr bei Mopeds und Rollern beginnt in Deutschland grundsätzlich am 1.

Um das Kaufgeschäft reibungslos abzuwickeln, sollten die Vertragsparteien alle notwendigen Vorbereitungen treffen. Dazu gehört, dass das Motorrad im Kaufvertrag so beschrieben wird, wie es der Realität entspricht. Der Verkäufer sollte das Fahrzeug vor Unterzeichnung des Kaufvertrags genau untersuchen, ggf. Der Verkäufer muss den Verkauf unverzüglich bei der Zulassungsstelle melden. Am sichersten ist es, wenn die Vertragsparteien die Ummeldung gemeinsam bei der Zulassungsstelle erledigen.

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