Wer einen reibungslosen Antrieb für sein Bike möchte, sollte sich von Zeit zu Zeit eine neue Fahrradkette gönnen. Prüfen und pflegen Sie Ihre Kette in regelmäßigen Abständen, da sich diese mit der Zeit längt oder dem natürlichen Verschleiß zum Opfer fällt. Für die Wechselintervalle gibt es keine genauen Vorgaben, diese sind abhängig von Wetter, Fahrstil, Wartungszustand und weiteren Faktoren.
Wann ist ein Wechsel der Shimano Kette notwendig?
Der Verschleiß und der rechtzeitige Wechsel der Antriebskomponenten ist unter Biker:innen ein heiß diskutiertes Thema. Die eine lässt fünfe gerade sein und fährt weiter, bis die Kette irgendwann durchrutscht - dann allerdings muss wahrscheinlich alles ausgetauscht werden. Der andere kontrolliert alle 3 Touren penibel genau den Verschleiß. Beides hat seine Berechtigung.
Aber wie erkenne ich überhaupt, wann mein Antrieb verschlissen ist, wenn ich nicht auf das unangenehme Durchrutschen der Kette warten möchte? Ab wann wird es fast sinnlos, die Schaltung nachzustellen, weil die Kette so viel seitliches Spiel hat, dass sie den Befehlen des Schaltwerks kaum noch folgen kann? In diesem Bericht wollen wir Dir ein paar Anhaltspunkte geben, mit denen Du den Verschleiß Deiner Kette abschätzen kannst.
Wie verschleißt die Kette?
Die Kette steht beim Treten unter einer starken Zugbelastung. Dadurch längt sie sich mit der Zeit. Je mehr sie sich gelängt hat, desto schlechter funktionieren Antrieb und Schaltung. Eine Kette verschleißt allerdings nicht nur durch die beim Treten eingeleitete Kraft, sondern auch durch Schräglauf und die Schaltvorgänge selber.
Beim Hochschalten wird die Kette vom Schaltwerk gegen das nächstgrößere Ritzel gedrückt und durch die Steighilfen auf das Ritzel gehoben. Durch diese Belastung im Schräglauf wird das Spiel zwischen den Kettengliedern und den Nietstiften mit der Zeit immer größer.
Zusätzlicher Verschleiß beim Mountainbiken
Insbesondere beim Mountainbiken, gerade bei den abfahrtsorientierteren Spielarten, wo starke Vibrationen und Stöße aus allen erdenklichen Richtungen an der Tagesordnung sind, schlägt die Kette durch die vermehrte horizontale Bewegung vor allem seitlich noch schneller aus. Hier ist sie manchmal schon durch seitliches Spiel verschlissen, bevor sie sich nennenswert gelängt hat.
Der Verschleiß durch das seitliche Ausschlagen macht sich vor allem durch unsaubere und langsame Schaltvorgänge bemerkbar, da die Kette sich weit "verbiegen" kann, bevor sie - wie befohlen - das Ritzel wechselt. Dieser Verschleiß kann schlecht gemessen werden; Du kannst ihn aber kontrollieren, indem Du die mögliche Verbiegung Deiner gebrauchten Kette mit einer fabrikneuen vergleichst.
Die Kettenverschleißlehre und ihre Funktion
Eine Kettenverschleißlehre ermittelt den Verschleiß der Kette über die Messung der Länge eines Teilstücks. Viele Lehren haben 2 Seiten. Beide Seiten zeigen Dir, wann Du die Kette wechseln solltest, um Deine Ritzel und Kettenblätter vor starkem Verschleiß zu schützen.
Die Rohloff Caliber 2 Lehre beispielsweise hat eine "S"-Seite und eine "A"-Seite. Das S steht für Stahl und das A für Aluminium. Hast Du ausschließlich Stahlritzel und -Kettenblätter verbaut, misst Du besser mit der S-Seite, da ein Stahlritzel etwas mehr Längung verträgt. Hat Deine Kassette Alu-oder Titanritzel mit verbaut, oder hast Du ein Alu-Kettenblatt, nimm besser die A-Seite.
Beschreibung des Caliber 2
Die meisten Kettenverschleißlehren haben auf beiden Längsseiten je einen kürzere und einen längeren "Haken". Wenn Du die Längung Deiner Kette messen möchtest, lege zuerst den kürzeren Haken (im Bild oben "Nase" genannt") mit der Einkerbung zwischen zwei Röllchen der Kette ein. Die Seite mit dem größeren Haken wird dann zur Kette heruntergeführt. Wenn Du die Verschleißlehre nun komplett auf die Kette legen kannst, ohne, dass der längere Haken dies vorher blockiert, muss die Kette getauscht werden. Wenn der Haken ein vollständiges Auflegen der Lehre auf die Kette verhindert, und zwischen Kette und Lehre ein Winkel verbleibt, kann die Kette noch weiter gefahren werden.
Die Kettenlänge sollte an mehreren Stellen der Kette gemessen werden, um Unregelmäßigkeiten auszuschließen.
Achtung, Ausnahme! Eine Ausnahme machen Campagnolo Ketten. Hierfür gibt es keine Verschleißlehren. Um deren Verschleiß von zu ermitteln, misst Du den Abstand der Röllchen über 6 Außenlaschen. Beträgt dieser 132,6 mm oder mehr, muss die Kette getauscht werden. Dieser Wert gilt für 10- und 11-fach Ketten. Auch hier solltest Du an verschiedenen Stellen messen.
Beispielmessung in der Praxis mit dem Rohloff Caliber 2
Hier zeigen wir die 2 typischen Szenarien beim Messen. Wenn Deine Kassette Alu- oder Titanritzel hat, oder Dein Kettenblatt aus Aluminium besteht, nutze bitte die A-Seite am Rohloff Caliber 2. Hier zeigen wir die 2 typischen Szenarien beim Messen. Bleibt die A-Seite beim Einführen des Hakens "stecken", ist die Kette noch in Ordnung und kann weiter gefahren werden. Kann die Lehre komplett bündig an die Kette angelegt werden, muss die Kette getauscht werden.
Die S-Seite bei Stahl-Ritzeln
Wenn Deine Kassette ausschließlich aus Stahlritzeln besteht und Du zwecks Langlebigkeit auch ein Stahlkettenblatt verbaut hast, nutze bitte die S-Seite vom Rohloff Caliber 2. Auch hier bleibt die Lehre vorzeitig "stecken": die Kette kann noch gefahren werden. Die S-Seite fällt durch? Wenn Du Stahlritzel fährst, solltest Du Deine Kette jetzt wechseln, um Deine Ritzel vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen. Die Kettenlehre liegt bündig auf der Kette auf, also ist sie verschlissen und muss getauscht werden.
Werkzeuge für den Kettenwechsel
Bevor Du Dich an die Arbeit machst, lege die passenden Werkzeuge bereit. Die Kettenverschleißlehre haben wir im letzten Absatz schon erwähnt. Wenn Deine bisherige Kette ein Ketenschloss hat, öffnest Du sie am einfachsten mit einer Kettenverschlussgliedzange. Einen Kettennieter brauchst Du in jedem Fall, um die neue Kette auf die passende Länge zu kürzen. Bei Ketten ohne Kettenschloss wird er außerdem zum Öffnen und wieder Vernieten benötigt. Achte darauf, dass der Kettennieter zur Kette passt!
Moderne 12fach-Ketten sind sehr schmal und dürfen nur mit speziell dafür ausgelegten Kettennietern bearbeitet werden. Schau Dir dazu immer die Herstellerfreigabe an. Viele Multitools haben auch einen kleinen Kettennieter an Bord - das funktioniert auch, ist aber weniger komfortabel als mit einem großzügiger dimensionierten Kettennieter. Neben den Werkzeugen solltest Du immer einen Putzlappen griffbereit zu haben. Wie bei fast allen Arbeiten am Antrieb eines Mountainbikes kann es etwas schmutzig werden. Hast Du keine eigene Werkstatt, solltest Du die Kette an einem Ort wechseln, an dem der Boden einfach zu reinigen ist. Ein Montageständer ist hierbei Gold wert. Mit ihm schraubt es sich ganz entspannt in rückenschonender Position und alle beweglichen Teile am Rad lassen sich frei bewegen und drehen. Am besten unterlegst Du ihn zum Schutz des Bodens noch mit einer Arbeitsunterlage.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Wechseln der Kette
- Nimm die Spannung von der Kette. Bei SRAM hilft Dir dabei die Cage-Lock-Funktion. Je nach Verschluss-Variante kannst Du die Kette entweder mit einer Kettenverschlussgliedzange oder einem Kettennieter öffnen. Eine vernietete Kette wird an beliebiger Stelle geöffnet. Achte beim Kürzen darauf, dass Du ein Ende mit Röllchen und eines mit Außenlaschen hast, damit Du die beiden wieder verbinden kannst. Um Deine alte Kette abzunehmen, schalte hinten auf das kleinste Ritzel.
- Hat Deine Kette ein Kettenschloss, dann positioniere es unten, zwischen Kettenblatt und unterem Schalträdchen. Bei einem SRAM-Schaltwerk kannst Du nun den Schaltwerkskäfig nach vorne drücken und mit dem kleinen Cage Lock-Knopf arretieren, um die Spannung von der Kette zu nehmen.
- Shimano-Schaltwerke mit dem Zusatz Plus im Namen haben am Drehpunkt des Käfigs ein graues Hebelchen, mit dem Du die Käfigspannung reduzieren kannst, indem Du ihn nach rechts (Beschriftung: off) umlegst.
- Das Kettenschloss kannst Du nun einfach mit einer Kettenverschlussgliedzange öffnen und die Kette aus dem Schaltwerk ausfädeln. Hat Deine Kette kein Kettenschloss, kommt jetzt der Kettennieter zum Einsatz. Mit ihm drückst Du einen beliebigen Bolzen komplett aus dem Kettenglied, so dass Du die Kette an dieser Stelle trennen kannst.
- Kettenlänge ermitteln. Um die richtige Kettenlänge zu ermitteln, hast Du verschiedene Optionen:
- Länge der alten Kette übernehmen: Die einfachste Methode ist, die Länge der alten Kette zu übernehmen. Das geht natürlich nur, wenn die Länge bisher schon optimal war. Dazu kannst Du die Kettenglieder zählen - schneller geht es aber, wenn Du die neue und die alte Kette in voller Länge parallel auf Deine Werkbank (oder den Boden) legst. Aufgrund der Längung werden die Kettenglieder am Ende nicht an gleicher Stelle liegen, aber die benötigte Länge lässt sich trotz Versatz meist leicht erkennen. Hast Du den Kettennieter zum Kürzen nicht sofort griffbereit, markiere den Nietstift, an dem Du die Kette trennen möchtest.
- Länge der Kette neu ermitteln: Alternativ kannst Du die Kettenlänge neu ermitteln. Da die technischen Details der Schaltung hierbei eine wichtige Rolle spielen, empfehlen wir, zur Sicherheit die Hinweise des Herstellers zu beachten. Alternativ kannst Du mit etwas technischem Verständnis aber auch mit unserer Empfehlung arbeiten: schalte das Schaltwerk in den leichtesten Gang (größtes Ritzel), lege die Kette auf dieses Ritzel und auf das (größte) Kettenblatt und fädele sie durch den Schaltwerkskäfig. Ziehe nun die beiden Enden der Kette unten aufeinander zu, bis das Schaltwerk fast komplett durchgestreckt ist und markiere Dir, an welchem Bolzen die Kette gekürzt werden muss. Beachte beim Kürzen unbedingt, dass Du zum Verbinden mit Kettenschloss zwei Röllchen am Ende haben musst. Verschließt Du die Kette mit einem Nietstift, musst Du ein Ende mit Röllchen und eines mit offener Außenlasche haben. Bist Du unsicher und "hängst" mit der idealen Länge gefühlt zwischen zwei Gliedern, lass die Kette im Zweifel eher etwas länger.
Bei den meisten Full Suspension Bikes ändert sich beim Einfedern die Kettenstrebenlänge. Daher solltest Du zum bestimmen der Kettenlänge den Dämpfer komprimieren. Lasse einfach die Luft ab und schiebe ihn zusammen (Tipp: notiere vorher den Luftdruck).
- Kette kürzen. Eine vernietete Kette wird an beliebiger Stelle geöffnet. Achte beim Kürzen darauf, dass Du ein Ende mit Röllchen und eines mit Außenlaschen hast, damit Du die beiden wieder verbinden kannst. Wichtig beim Kürzen der Kette ist, dass die beiden Enden zueinander passen. Bei Verwendung eines Kettenschlosses braucht Deine Kette zwei Enden mit Innenlaschen. Die Röllchen sind dann am Ende. Das Kettenschloss selbst ersetzt die dann fehlende Außenlaschen. Soll die Kette mit einem Kettennietstift vernietet werden, muss ein Ende mit Innenlaschen abschließen und das andere mit Außenlaschen. Die Kette wird mit dem Kettennieter gekürzt. Entsprechend der eben ermittelten Kettenlänge kannst Du damit an der gewünschten Stelle einen Nietstift herausdrücken und dann die überschüssigen Glieder einfach abziehen.
- Kette montieren. Um die neue Kette an Deinem Mountainbike zu montieren, lege sie mit einem Ende auf das kleinste Ritzel der Kassette und fädele sie dann nach unten rechtsherum über das obere Schaltröllchen in den Schaltwerkskäfig ein. Achte darauf, ob die Kette eine Laufrichtung hat. Du erkennst das daran, dass die Kette beispielsweise einen Pfeil eingraviert hat. Ist die Kette grundsätzlich nur von einer Seite graviert, kommt diese Seite nach außen. Dann geht es linksherum um das untere Schaltröllchen. Nun kannst Du das andere Ende der Kette über das Kettenblatt legen und beide Enden unten zusammenführen. Um das Anbringen eines Kettenschlosses oder das Einsetzen eines Nietstifts zu erleichtern, kannst Du die Kette mit einer Kettenverschleißlehre in Position halten.
- Kette verschließen.
- Mit Kettenschloss: Ein Kettenschloss bestehen meist aus zwei identischen Hälften. Stecke nun eine Hälfte dem kleinen Bolzen voran in das eine Ende Deiner Kette und die andere Hälfte von der Rückseite in das andere Ende. Achte auch hier auf die Laufrichtung des Kettenschlosses (diese ist dann per Pfeil gekennzeichnet). Hängst Du es unten ein, zeigtder Pfeil also in Richtung Schaltwerk. Anschließend verhakst Du die beiden Hälften miteinander. Achte hierbei darauf, dass beide Laschen sicher in den Nuten der Bolzen sitzen. Wenn Du Dir die Kette von oben anschaust, müssen die Laschen des Kettenschlosses bündig anliegen, wie beim Rest der Kette. Um das Kettenschloss zu schließen, setze die Kettenverschlussgliedzange links und rechts neben dem Kettenschloss an und ziehe es kräftig auseinander. Das Einrasten spürst Du dabei deutlich. Willst Du ein Kettenschloss "recyclen", schau Dir erst die Freigaben des Herstellers an. Viele Kettenschlösser sind nur für einmalige Benutzung ausgelegt. Schau Dir das Ergebnis nach dem Verschließen kurz an und teste, ob die Kette am Verschluss normal beweglich ist.
- Mit Kettennietstift: Bei Ketten, die vernietet werden, ist immer ein Nietstift zum Verschließen dabei. Nimm die beiden Enden der aufgelegten Kette und führe sie so zusammen, dass Du den Nietstift mit dem spitzen Ende voran durch beide hindurch stecken kannst. Dann kannst Du das "Paket" so in den Kettennieter legen. Durch Drehen an der Spindel presst der Dorn des Kettennieters nun den Nietstift durch die Verbindungsstelle. Vorsicht: Der Dorn muss mittig und gerade auf den Nietstift drücken! Kurz bevor die optimale Position erreicht ist, lässt der Widerstand in der Spindel kurz nach. Dann noch minimal weiterdrehen - und fertig! Von der Vorderseite gesehen ist der Nietstift nun fast bündig zur Außenlasche; orientiere Dich an den benachbarten Nietstiften. Nun kannst Du die Spindel wieder etwas zurückdrehen und den Kettennieter abnehmen. Den Teil des Nietstifts, der nun auf der Rückseite der Kette heraussteht, kannst Du zum Beispiel mit einer Flachzange abbrechen. Dazu hat er extra eine Sollbruchstelle. Prüfe anschließend, ob sich die neue Verbindung frei bewegen lässt. Sollte die vernietete Stelle etwas schwergängig sein, kannst Du die Kette mit beiden Händen mehrmals etwas quer belasten, also seitlich "verbiegen". Die Kette sollte dann an der Verbindungsstelle leichtgängig sein.
Schalte zu guter Letzt noch einmal alle Gänge durch, um zu schauen, ob alles tadellos läuft. Mit neuer Kette läuft dein Antrieb wieder astrein und schnurrt wie ein Kätzchen, statt zu knattern und zu hakeln, Du wirst sehen!
Tipps zur Kettenpflege
Regelmäßiges Säubern und Schmieren der Kette verlängert deren Lebenszeit um das Vielfache. Lange Standzeiten im Regen dagegen beschleunigen den Ketten-Verschleiß. Akribisch gepflegt, halten Ketten auf Shimano-XT-Niveau schon mal 15.000 Kilometer statt der empfohlenen 2.000!
MTB-Kette richtig reinigen
- Kette reinigen: Groben Verschmutzungen rücken Sie am besten mit einer kleinen Bürste und einer ordentlichen Ladung Spüli-Wasser zu Leibe. Eine alte Zahnbürste lässt sich hier gut zweitverwerten.
- Kette reinigen: Legen Sie dann einen feuchten Lappen um die Kette und entfernen Sie den restlichen Dreck, indem Sie die Kurbel rückwärts drehen. Lassen Sie die Kette anschließend trocknen.
- Antrieb reinigen: Befreien Sie auch die Ritzel und Kettenblätter von groben Verschmutzungen. Mit einer speziellen Ritzelbürste kommen Sie gut in die engen Zwischenräume. Ja, da haben ein paar schon etwas Flugrost angesetzt...
- Antrieb reinigen: Wer es besonders sauber mag, kann einen Lappen mit Spüli-Wasser befeuchten. Damit lassen sich auch noch die letzten Öl- und Schmutzspuren aus den Zwischenräumen entfernen.
- Kette ölen: Seien Sie - schon aus Umweltgründen - sparsam beim Ketteölen. Träufeln Sie dennoch etwas Schmierstoff auf jedes einzelne Gelenk. Am besten funktioniert das auf der Innenseite des Antriebsstrangs. Lassen Sie das Öl noch eine Weile einziehen (gern über Nacht) und wischen die Kette abschließend noch mit einem sauberen, fuselfreien Tuch ab, sodass kein überschüssiges Öl mehr vorhanden ist. So bleiben Beine und Natur sauber.
Ketten-Verschleiß: Was passiert nach dem Tausch der Kette?
Fahrer der meisten Nabenschaltungen und Getriebe müssen dran denken, nach der Kettenmontage deren Spannung wieder herzustellen. Dazu muss im Allgemeinen das Hinterrad wieder etwas weiter hinten im Ausfallende fixiert werden. Ab Werk kommen Ketten schon mit Schmierung. Wurden die Ritzel nicht mit getauscht, kann das Laufgeräusch der Kette auf den ersten Kilometern etwas rau sein, das gibt sich aber. Die entfernten, überzähligen Glieder heben sich einige Radler auf, um eine optische Referenz zum Zustand ihrer Kette zu haben.
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