Kinder Fahrradhelm Test: Sicherheit und Komfort für Ihr Kind

Babys lernen meist erst im Alter von zwei Jahren das Laufradfahren oder sind mit dem eigenen Roller unterwegs. Spätestens jetzt benötigen sie einen eigenen Helm, um mehr Schutz bei Stürzen und Unfällen zu erhalten. Doch auch bei der ersten Fahrradtour im Kindersitz bei den Eltern gehört ein Baby Fahrradhelm zur wichtigen Sicherheitsausstattung. Voraussetzung: die Kleinen können schon eigenständig sitzen.

Ein Baby darf nur im Kindersitz transportiert werden, wenn es Körperbau, Reife und Nackenmuskulatur zulassen. Schließlich ist dein Kind auf dem Fahrrad großen Belastungen ausgesetzt. Für die erste Zeit eignet sich deshalb eher ein Fahrradanhänger. Auch hier wird zum Schutz ein Helm benötigt.

Die Bedeutung des richtigen Helms

Wenn Kinder aufs Fahrrad steigen, sollten sie stets einen Helm tragen, um bei einem Sturz oder Unfall geschützt zu sein. Doch nicht alle Helme sind gleich gut, wie ein gemeinsam von ADAC und Stiftung Warentest durchgeführter Test von 18 Helmen beweist.

Optimaler Schutz ist nur dann geboten, wenn der Helm fest und passend am Kopf des Kindes sitzt. Er darf sich nicht leicht nach vorne ziehen oder nach hinten schieben lassen. Auch ein Spiel zur Seite hin ist nicht empfehlenswert. Manche Helme wachsen durch ihre Einstellungsmöglichkeiten im Inneren mit. Ein Tipp: die Größen variieren teilweise zwischen den verschiedenen Herstellern.

Prüfe deshalb immer den gemessenen Kopfumfang und vergleiche mit den Angaben der Firmen. Am besten lässt du dein Kind den Helm anprobieren und ihn für 15 Minuten tragen. Wenn keine Beschwerden kommen und der Helm förmlich vergessen wird, sitzt er gut. Das einzige Problem: kleine Kinder müssen sich meist erst an das Gefühl gewöhnen und wollen den Fremdkörper schnell wieder loswerden.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Hier sind einige wichtige Kriterien, die Sie beim Kauf eines Kinderfahrradhelms beachten sollten:

  • Passform und Größe: Ein Fahrradhelm fürs Baby sollte weder drücken noch wackeln. Die perfekte Größe ist deshalb essenziell.
  • Belüftung: Belüftungsöffnungen sorgen für eine gute Luftzirkulation und verhindern Überhitzung.
  • Sicherheitszertifikate: Prüfsiegel wie EN 1078 garantieren die Sicherheit des Fahrradhelms fürs Baby.
  • Sichtbarkeit: Die Sichtbarkeit im Straßenverkehr wird durch reflektierende Elemente des Fahrradhelms erhöht. Auch auffällige Farben und Designs tragen dazu bei, dass das Kind nicht übersehen wird.
  • Gewicht: Damit der empfindliche Nacken des Babys nicht überbelastet wird, sind leichte Helme (unter 250 g) ideal.
  • Handhabung: Für Komfort und eine einfache Anpassung sorgt ein verstellbarer Kinnriemen mit Polsterung.

Achte beim Kauf auch auf ausreichend Belüftungslöcher im Helm und ein Sicherheitsnetz. Ein sinnvolles Merkmal bei Babyhelmen: der Hinterkopf ist deutlich abgeflacht und weniger rund ausgestellt. Das erleichtert vor allem das Mitfahren im Fahrradanhänger oder im Kindersitz, da die Kleinen durch den Helm nicht nach vorn gedrückt werden.

Dein Baby kann trotz Fahrradhelm aufrecht sitzen oder im Anhänger halb in die Liegeposition gebracht werden. Außerdem umschließen die Helme fast den gesamten Hinterkopf und gehen sehr weit bis in die Stirn bzw. bis an die Schläfen.

Die Helme werden mit einem Kinnriemen verschlossen und bieten im Inneren einen Verstellmechanismus für die jeweilige Kopfform. Dabei setzt du das Modell locker auf dein Baby und drehst es meist mithilfe eines kleinen Rädchens fest.

Die innere Konstruktion im Fahrradhelm besteht aus Kunststoff und sorgt dafür, dass die Schale sicher und fest am Kopf anliegt, ohne zu drücken. Natürlich gibt es hier unterschiedliche Prinzipien und nicht jeder Helm wird zur Kopfform passen. Allerdings ermöglicht dir dieses System auch das Tragen einer Mütze unter dem Helm.

Schließlich muss dein Kind noch stark vor Kälte oder auch Sonneneinstrahlung und Wind geschützt werden. Zuletzt verschließt du den Kinnriemen, der sich zusätzlich in der Länge einstellen lässt. Er sollte außerdem ein kleines Polster unter dem Kinn bieten, um den Tragekomfort zu erhöhen und Druckstellen zu vermeiden.

Die Frage nach der Helmgröße stellt sich bei Babys meist nicht. Immerhin handelt es sich um die kleinsten Köpfe, die oft auch den kleinsten Fahrradhelm benötigen. Die meisten Hersteller bezeichnen diese Helme mit der Größe XS. Am besten misst du nochmal den Kopfumfang deines Kindes mit einem Maßband vom Nacken bis zur Stirnmitte. Ist der Kopfumfang genau 48 oder 49 cm, so solltest du dich schon für Größe S entscheiden.

Schließlich muss der Helm für einen optimalen Schutz richtig passen, aber auch nicht zu locker sein. Er darf kein Spiel zur Seite haben und sich nicht leicht nach hinten schieben oder nach vorn ziehen lassen. Ein größeres Modell hat den Vorteil, dass es länger mitwächst. Bei jedem Kinderhelm ist die richtige Größe entscheidend, da sich die Kleinen noch im Wachstum befinden.

Natürlich unterscheiden sich die Baby Fahrradhelme nicht nur nach ihrer Größe. Viele verschiedene Designs stehen zur Auswahl - von einfarbig, über bunt gemischt bis hin zu Comicmotiven oder Zootieren. Probiere einfach aus, ob dein Baby die Wahl vielleicht selbst treffen möchte. Schließlich kann es sich so am besten mit dem Helm identifizieren und wird vielleicht viel mehr Spaß beim Aufsetzen haben.

Wann darf das Baby im Kindersitz mitfahren?

Vielen Eltern stellt sich die Frage, wann ihr Baby überhaupt das erste Mal auf dem Fahrrad im Kindersitz mitfahren darf. Hier gibt es keine allgemeingültige Altersangabe. Ab etwa einem halben Jahr beginnen die Kinder selbst zu sitzen und festigen ihre Nackenmuskulatur. Eher sollten sie auf keinen Fall auf dem Fahrrad mitgenommen werden. Entscheide selbst je nach Entwicklungsstand, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Je älter und je kräftiger die Muskulatur im Nacken, desto besser. Schließlich wirken viele Kräfte beim Radfahren auf den kleinen Körper ein, die nicht jeder Sitz oder Fahrradanhänger abfangen kann. Meist eignen sich die Anhänger für den Anfang besser, da die Kinder in einer fast liegenden Position gut transportiert werden können.

Qualitätsmerkmale eines Babyhelms

Die gute Qualität eines Babyhelms erkennst du an den Lüftungsschlitzen. Etwa 7 bis 9 Öffnungen sollten im oberen Bereich des Helms zu finden sein. So gelangt ausreichend frische Luft im Sommer an die Kopfhaut und auch im Winter beginnt dein Baby nicht, unter der Mütze und dem Helm zu schwitzen.

Hier lässt sich direkt prüfen, ob der innere Hartschaum mit der äußeren Kunststoffschale fest verbunden oder nur an einigen Stellen geklebt ist. Kannst du die Schale an den Öffnungen leicht vom Hartschaum lösen, entscheidest du dich besser für einen anderen Helm. Außerdem müssen die Öffnungen im vorderen Bereich wie bereits erwähnt immer mit einem Sicherheitsnetz unterlegt sein.

Natürlich spielen beim Kauf nicht nur Design und Tragekomfort eine wichtige Rolle. Im Sinne der Sicherheitsmerkmale sollte das Modell einige Test durchlaufen haben und Prüfsiegel aufzeigen können. Das TÜV-Zeichen, CE- oder GS-Siegel sind wichtige Standards, die bei keinem Helm fehlen dürfen. Achte daneben auf den Normhinweis „EN 1078“.

Dieses Symbol bestätigt, dass der Helm einen wirklichen Falltest mit einem Dummy bestanden hat. Nur wer als Hersteller diesen realen Test durchgeführt hat, darf die Norm ausweisen.

Reflektoren und Licht am Babyhelm spielen erst im Kleinkind-Alter eine wichtige Rolle. Manche Helme lassen sich möglichst lange verwenden, bis dein Kind selbst mit dem Laufrad oder dem Roller unterwegs ist. Kommt es dir also auf eine lange Lebensdauer an, sollten Licht oder Reflektoren am Helm vorhanden sein.

Manche Babyhelme haben am Verstellsystem am Hinterkopf ein rotes Licht integriert und zeigen Leuchtstreifen auf der Schale des Helms. Wichtig bei dieser Sicherheitsausstattung: sie darf den Helm nicht beschweren. Der Babyhelm muss so leicht wie nur möglich bleiben.

Hinweis: Ein Babyhelm sollte bestenfalls nicht gebraucht gekauft werden.

Empfehlenswerte Modelle

Hinter der großen Auswahl an Modellen und Designs stehen verschiedene Hersteller. Jeder bringt seine Besonderheiten und Vorteile mit sich. Natürlich gibt es noch weitere Hersteller auf dem Markt mit ähnlichen Modellen. Bei der Auswahl spielen neben Schutz, Passform und Eigengewicht natürlich die vielen bunten Designs eine Rolle.

  • UVEX Kinderhelm II: Der UVEX Kinderhelm II überzeugt durch eine problemlose und vor allem stufenlose Anpassung an die Kopfform deines Kindes. Der Verschluss unterm Kinn ist mehrstufig und anatomisch geformt. Mit nur einer Hand ist er per Knopfdruck geöffnet, was sich später praktisch zeigt, wenn dein Kind mit dem Laufrad unterwegs ist.
  • KED Kinderhelm: Bei diesem Kinderhelm der Marke KED ist die Außenschale aus Kunststoff fest mit der inneren Schale verschweißt. Dadurch entstehen ein größerer Sicherheitsaspekt und ein angenehmer Tragekomfort. Über ein Gurtsystem mit praktischem Drehrad lässt sich der Helm selbst auf eine kleine Kopfform anpassen.
  • UVEX Kid-3-Helm: Der Kid-3-Helm von UVEX besteht aus einer Polycarbonat-Schale, in die das EPS direkt eingeschäumt wird. Es gibt also keine Zwischenräume von der Außenschale zum inneren Teil. Das Material ist gemeinsam mit den Polstern leicht zu tragen und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort.

Weitere wichtige Tipps

  • Regelmäßige Prüfung: Überprüft den Fahrradhelm fürs Baby regelmäßig auf Schäden. Nach einem Sturz auf den Kopf sollte er unbedingt ausgetauscht werden.
  • Reinigung: Babys schwitzen noch nicht stark am Kopf, dafür im Nackenbereich. Trotzdem solltest du das Innenleben des Helms herausnehmen und waschen können.
  • Richtige Einstellung: Nach dem Aufsetzen müssen Hinterkopf und Schläfen bedeckt sein. Gurtbänder in der Länge prüfen und gegebenenfalls anpassen. Der Helm darf nicht mehr wackeln oder verrutschen. Stelle das Kinnband auf die richtige Länge ein und verschließe es. Zum Kinn sollte noch ein Finger Platz bleiben.

ADAC und Stiftung Warentest

Wenn Kinder aufs Fahrrad steigen, sollten sie stets einen Helm tragen, um bei einem Sturz oder Unfall geschützt zu sein. Doch nicht alle Helme sind gleich gut, wie ein gemeinsam von ADAC und Stiftung Warentest durchgeführter Test von 18 Helmen beweist.Wichtigstes Kriterium im Test mit einem Anteil von 50 Prozent an der Gesamtnote ist natürlich der Unfallschutz. Schließlich ist das der Grund, warum man einen Helm trägt: Im Falle eines Sturzes oder eines Unfalls kann er schwere Kopfverletzungen abmildern oder gar ganz verhindern. Umso erstaunlicher, dass nur der Testsieger von Abus und der Helm von Casco in dieser Kategorie mit der Note 2,5 gerade noch das Testurteil "gut" erreichten. Am schlechtesten beim Unfallschutz schnitt der Lazer Gekko mit 3,6 ("ausreichend") ab.

Testergebnisse

Da die Tester beim Modell Linok X Actionteam von Cube sehr hohe Mengen an Weichmachern im Kinnpolster entdeckten, fiel dieser Helm trotz seiner Bestleistungen beim Unfallschutz am Ende mit der Note 5,5 im Test durch. Sollten sich die Ergebnisse bei eigenen Schadstoffprüfungen des Herstellers bestätigen, hat dieser einen kostenlosen Austausch des Kinnpolsters in Aussicht gestellt.

Kauftipps

Um eine möglichst gute Sichtbarkeit zu gewährleisten, sollte der Helm mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet sein. Da die Aktivierung vom Nutzer jedoch oft vergessen wird, sollte der Helm auch über eine passive Sicherheitsausstattung in Form von reflektierenden Elementen an der gesamten Helmschale sowie im Kinnriemen verfügen. Ein helles Design in auffälligen Farben erhöht zudem die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.Da jede Kopfform individuell ist, empfiehlt es sich, den Helm vor dem Kauf anzuprobieren. So lassen sich Passform und Einstellmöglichkeiten des Helms überprüfen und ein Fehlkauf vermeiden.Jeder Helm muss nach einem Sturz ersetzt werden, da dabei nicht sichtbare Schäden entstanden sein können. Dadurch könnte die Schutzfunktion des Helms teilweise oder vollständig beeinträchtigt werden.

Testmethoden

Die Auswahl der zu testenden Produkte fand im Vorfeld durch die Stiftung Warentest statt, welche sich auf eine umfangreiche Marktanalyse stützt und im Fachbeirat mit anwesenden Experten und Herstellern besprochen wurde.

Testkriterien:

  • Erweiterte Stoßprüfung
  • Stoßprüfung nach DIN EN 1078 (optional)
  • Abstreifsicherheit
  • Festigkeit der Trageeinrichtung / Leichtigkeit des Öffnens
  • Erkennbarkeit im Dunkeln

Fahrradhelme für Babys im Test: Die Sieger im Überblick

Ein Fahrradhelm ist für Babys ein unverzichtbarer Begleiter, um bei Radtouren oder Fahrten im Anhänger den empfindlichen, kleinen Kopf optimal vor Verletzungen zu schützen. Geht es etwas später selbst auf Laufrad und Co. ist ein Helm natürlich auch ein absolutes Muss.

Nach diesen Kriterien wurde geprüft

Einen speziellen Baby-Fahrradhelm-Test von Stiftung Warentest und Co. gibt es nicht. Kinderfahrradhelme im Allgemeinen wurden zuletzt 2022 von der Verbraucherschutzorganisation unter die Lupe genommen.

Wir haben uns speziell nach Helmen umgeschaut, die schon in ganz kleinen Größen verfügbar sind - ab 44 cm - und deshalb schon für Babys geeignet sind. Auf Amazon haben wir euch unsere fünf Favoriten herausgesucht und dabei auf hervorragende Verarbeitung, einfache Anpassung an das Köpfchen, hohen Komfort, z.B. Preis kann jetzt höher sein.

Die Ergebnisse im Detail

Mit 260 g ist die Helmkonstruktion sehr leicht - und das bei höchster Schlagfestigkeit durch die untrennbar verbundene Schale aus EPS-Innenschicht und Polycarbonat-Außenschicht. Mit einer Drehschraube am Hinterkopf lässt sich der Fahrradhelm exakt an den Kopf des Kindes anpassen. Das Gurtband lässt sich leicht und stufenlos verstellen, der Verschluss ist easy zu öffnen. Ein Belüftungssystem vermeidet Hitzestau. Die Helmpolster lassen sich herausnehmen und waschen. Mit einem ansteckbaren LED-Licht (nicht inklusive) wird der Helm noch sicherer.

Das sagen die Amazon-Käufer*innen: Insgesamt ist der Uvex Kid 2 CC Fahrradhelm für Babys mit 4,8 von 5 Sternen hervorragend bewertet. Die Produktbewertungen auf Amazon heben die gute Passform und den hohen Tragekomfort hervor, die dank des einfachen Anpassungssystems erzielt werden.

Er bietet hohen Rundumschutz dank tief heruntergezogenem Schläfen- und Nackenbereich und der schirmartigen Vorderkante zum Schutz des Gesichts. Mit 225 g ist er sehr leicht, aber trotzdem sehr stabil mit seiner strapazierfähiger Verbindung aus EPS und der Außenschale. Die Passform lässt sich durch das Justiersystem mit Verstellrad individuell anpassen. Der Fahrradhelm hat vier Lufteinlässe und vier Luftauslässe für eine möglichst optimale Belüftung des Kopfes. Die vorderen sind mit Fliegennetzen ausgestattet. Auf Amazon gibt es ihn in vier farbenfrohen Designs.

Das sagen die Amazon-Käufer*innen: Der Abus Smiley 2.0 Baby-Fahrradhelm wird von bisherigen Käufer*innen für seine Sicherheit, die einfache Größenanpassung und das kinderfreundliche Design gelobt. Einige bemängeln, dass sich bei ihnen der Kinngurt immer wieder lockert.

Er überzeugt mit praktischem Magnetverschluss, der ein sehr einfaches An-& Ausziehen ohne viel Gefummel möglich macht. Per Drehverschluss lässt er sich optimal an den Kopfumfang anpassen. Dank des Belüftungssystems werden Hitzestaus zuverlässig verhindert. Die vier samtweichen, waschbaren Polster-Einleger maximieren den Aufprallschutz. Für bessere Sichtbarkeit in Dämmerung und Dunkelheit sorgt das reflektierende Material am Gurtsystem.

Das sagen die Amazon-Käufer*innen: Kund*innen, die den Hudora Beary Fahrradhelm bereits bewertet haben, loben die gute Passform, das niedliche Design und die wertige Verarbeitung. Als Manko wird von einigen das fehlende Prüfsiegel gesehen.

Vom Schäumen der Helminnenschale bis zur Endmontage: Die komplette Produktion dieses Fahrradhelms, der für einen Kopfumfang von 44 bis 49 cm geeignet ist, findet in Deutschland statt. Durch ein spezielles Bondingverfahren der EPS-Innenschale mit der Oberschale (Microshell) verfügt er über robuste und langlebige Dämpfungseigenschaften. Der Kopfring lässt sich einfach mit einem Dreh anpassen. Zwei integrierte LED-Reflektoren sorgen für zusätzliche Sicherheit und Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Ventilationsöffnungen mit Insektenschutz machen eine optimale Belüftung möglich.

Das sagen die Amazon-Käufer*innen: Gut verstellbar, robust, qualitativ hochwertig: Das sind Pluspunkte, die bisherige Käufer*innen in den Bewertungen zum Baby-Fahrradhelm KED Meggy II Originals aufzählen. Die fehlende Bedienungsanleitung, die die zahlreich vorhandenen Einstellmöglichkeiten (über die reine Riemenlänge hinaus) erklären würde, fehlt wohl. Mit aktuell 4,7 von 5 Sternen ist er trotzdem super benotet.

Ab wann man das Baby auf dem Fahrradsitz oder im Fahrradanhänger mitnehmen darf

Im Fahrradsitz - über dem Vorder- oder Hinterrad montiert - darf ein Baby ab dann mitfahren, wenn es selbstständig sitzen kann. Das ist bei den meisten Kindern ab einem Alter von sechs bis neun Monaten gegeben. Manche Expert*innen empfehlen, die Kleinen erst ab einem Jahr so zu transportieren. Denn erst dann ist die Nackenmuskulatur wirklich stark genug, um den Hals selbstständig und dauerhaft hochzuhalten und Stöße und Erschütterungen abzufedern.

Es gibt zwar spezielle Hängematten und Sitzverkleinerer als Einsatz für Babys ab einem Monat für den Fahrradanhänger. Allerdings sollte dieser, wenn möglich, nur schiebend verwendet werden, bis das Baby selbstständig sitzt und den Kopf stabil halten kann. Zu groß ist die Belastung bei Erschütterungen und Co. Manche Hersteller bieten spezielle Sitzstützen, die für mehr Rumpf- und Kopf-Stabilität sorgen.

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