Kindern Fahrradfahren lernen – Tipps und Tricks

Mit dem Fahrrad umhersausen - das heißt Freiheit! Für Kinder ist das Fahrradfahrenlernen ein großer Schritt (bzw. ein großes Rollen 😉) in Richtung Selbstständigkeit. Aber als Eltern stellt ihr euch sicherlich viele Fragen, wie die Kleinen es denn am besten lernen können. Hier sind einige Tipps, die als Freizeitguide für Berliner Kinder (und ja, auch deren Eltern 😉) dienen können.

Ab welchem Alter das Fahrradfahren lernen?

Das Alter fürs Fahrradfahrenlernen ist (wie so oft) individuell abhängig von eurem Kind. Manche Kleinkinder wollen schon mit 3 Jahren loslegen und hoch aufs Kinderfahrrad. Letztendlich gibt es aber keine Altersvoraussetzung dafür. Schaut, wie motorisch sicher der jeweilige Sprössling schon ist und ob sie oder er den Wunsch hat, das Fahrradfahren zu lernen.

Um gleichzeitig sicher in die Pedale treten, lenken, bremsen und vor allem die Umgebung aufmerksam wahrnehmen zu können, sollten sie dann aber doch ein Stückchen älter sein - und vor allem: Üben, üben, üben! 😉 Es bietet sich also an zu warten, bis die Knirpse aus dem Kindergartenalter raus sind. Womit sie bis zu diesem Zeitpunkt prima üben können, wird im nächsten Abschnitt erläutert.

Laufrad und Roller fürs erste Fahrgefühl

Laufräder oder Roller sind eine wunderbare Sache: Damit können die Minis ihre ersten Erfahrungen auf zwei Rädern sammeln. Ihr führt sie so also behutsam ans große Thema Fahrradfahrenlernen heran. Beide fahrbaren Untersätze sind nicht so hoch wie ein Kinderfahrrad und lassen sich viel einfacher bedienen. Damit verbessern die Kleinen kinderleicht schon einmal ihren Gleichgewichtssinn und generell ihr Körpergefühl.

Die klassischen Stützräder können stattdessen als Hilfsmittel schwierig sein: Im Endeffekt gaukeln sie den Kindern vor, dass sie ganz einfach selber das Gleichgewicht halten können - und dieses Gleichgewicht ist (anders als die Hand einer/eines Erwachsenen am Gepäckträger) völlig statisch. Wenn die Stützräder schließlich abmontiert werden, ist der Frust häufig umso größer. Also besser erst mit Laufrad und Roller üben und dann gleich aufs Kinderfahrrad umsteigen.

Ab aufs erste Kinderfahrrad

Am Anfang können Mama, Papa, Tante, Onkel und Co. mit der Hand am Gepäckträger mitlaufen. Dabei ist es ratsam, dass ihr auf Dauer anschubst, statt zu schieben - bzw. beim Halten keine Kraft aufwendet, sondern diesen Handgriff als Vorsichtsmaßnahme anseht. Das fördert die Eigenmotivation in die Pedale zu treten.

Auch beim Aufsteigen und beim Absteigen solltet ihr selbstverständlich bei Bedarf helfen. Bleibt außerdem immer vorn neben dem Kind. So kann es beruhigt beim Fahren nach vorne schauen. Wenn es sich zu euch umdreht, kann es nicht mehr vorausschauend fahren.

Eins ist klar: Auch mit Hilfe ist’s erst einmal eine echte Wackelpartie. Da plumpst der Stöpsel ab und an vom Rad. Das frustriert selbstverständlich. Also: Motiviert und lobt kleine Erfolge. 😊 Generell ist es hier hilfreich, einen kühlen Kopf zu bewahren: Durch die geringe Fallhöhe und die niedrige Geschwindigkeit (plus Schutzkleidung) ist der Schreck meistens das Schlimmste am Fallen. Also: Keine Panik vor Stürzen!

Übungen fürs richtige Fahrgefühl

Ihr könnt gezielt kleine Fahrradübungen mit den Kindern machen:

  • Probiert zusammen mal unterschiedliche (möglichst ebene!) Untergründe aus. Wie fühlt sich das an?
  • Baut kleine Parcours, zum Beispiel aus leichten Kegeln. Um diese können die Kids dann Schleifen oder Kurven fahren.

Wo in Berlin das Fahrradfahren üben?

Natürlich gehen wir an dieser Stelle davon aus, dass die Kleinkinder mit euch an sicheren, verkehrsfreien Orten erste Fahrraderfahrungen sammeln. Das können zum Beispiel Abschnitte in Parks oder auf Spielstraßen sein. An einem Sonntag oder Feiertag bietet sich vielleicht auch ein großer Parkplatz an.

Die Hauptsache ist, dass eure Übungsflächen ebenmäßig, flach und gut überschaubar sind. In den Berliner Verkehrsschulen habt ihr natürlich ideale Übungsbedingungen. Dort gibt‘s meistens auch Fahrräder, Laufräder und Co. zum Ausleihen. Wenn ihr dann sicher seid, heißt es: Auf und erste Fahrrad-Touren und -Ausflüge mit den Kindern unternehmen! 😊

Wo und wie in Berlin Verkehrssicherheit fürs Fahrradfahren lernen?

Nun kann euer Kind also sicher auf- und absteigen, fahren und lenken sowie bremsen. Wunderbar! Es geht spannend weiter: Zum Thema Verkehrssicherheit verraten wir euch in diesem Artikel über einen sicheren Schulweg eine ganze Menge. 😊 Der wahrscheinlich wichtigste Hinweis aus diesem ist: Seid Vorbilder auf dem Fahrrad, denn die Kinder lernen durchs Nachahmen.

Wie lang dauert das Fahrradfahrenlernen?

Auf die Frage nach der Dauer des Fahrradfahrenlernens gibt’s ebenfalls keine allgemeingültige Antwort. Ganz besonders wichtig für die ersten Versuche auf dem Fahrrad ist nämlich eins: Geduld! Bleibt verständnisvoll und ruhig. Die Kids sollen schließlich freiwillig und mit Erfolgserlebnissen üben.

Voraussetzung für das Radfahren ist, dass Kinder das Fahrrad motorisch gut beherrschen. Die ersten eigenen Erfahrungen mit Mobilität machen die meisten Kinder heute mit dem Laufrad oder Roller. Das ist gut, denn im Gegensatz zu Stützrädern vermitteln sie keine falsche Sicherheit und Kinder lernen früh, das Gleichgewicht zu halten, zu lenken und sich richtig in die Kurve zu legen. Sie bekommen ein Gefühl für Geschwindigkeiten und üben, schnell zu reagieren - das macht ihnen den Umstieg aufs Fahrrad leichter.

Die Vorbereitung: Ort, Fahrrad und Helm

Für die ersten Fahrversuche ist ein passender Ort wichtig. Am besten eigenen sich ruhige Orte, ohne Autoverkehr mit gut befahrbarem Untergrund und genug Platz wie Parks oder Parkplätze von Supermärkten am Sonntag.

Ebenso wichtig ist, dass das Fahrrad zum Kind passt. Es sollte nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein. Das Kind sollte, wenn es auf dem Sattel sitzt, bequem mit beiden Füßen auf den Boden kommen und aufrecht sitzend den Lenker bedienen können.

Die ersten Fahrversuche

Das Fahrrad kennenlernen: Fahrrad schieben und wiegen, geradeaus und Kurven lenken, Bremsen üben.

Das Fahrrad wie ein Laufrad benutzen und ggf. Pedale abschrauben.

Zur Unterstützung können Eltern das Kind am Rücken zwischen den Schulterblättern stabilisieren oder unter dem Sattel anfassen.

Das Anfahren üben

  • Das Kind auf dem Rad leicht anschieben und nebenherlaufen.
  • Wichtig ist: das Kind schaut nach vorne, nicht auf den Boden.
  • Zeit lassen und Geduld haben.
  • Auf die Bedürfnisse des Kindes achten.
  • Pausen machen.
  • Loben und bestärken.

Stürze gehören dazu, viel Üben und Wiederholen.

Radfahrübungen im Schonraum

Kann sich das Kind ohne Hilfe auf dem Rad halten, gilt es die fahrerischen Fähigkeiten wie einhändig fahren, sich umdrehen, abbremsen und ausweichen zu erlernen und durch ständiges Üben zu verbessern.

Radfahren lernen ist für kleinere Kinder oft herausfordernd, denn sie brauchen dafür Konzentration, Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und Koordination. Jedes Kind lernt individuell, und auch beim Radfahren ist das nicht anders. Wichtig ist, dass die Kleinen von sich aus Fahrradfahren lernen wollen und von Anfang an Spaß an der Bewegung mit dem Rad haben.

Generell bestimmt somit die individuelle Entwicklung des Kindes den richtigen Zeitpunkt, um Fahrradfahren zu lernen. Das Üben ohne Zwänge oder Drängen der Eltern ist dabei ganz entscheidend. Konkret bedeutet das, viel Geduld beim Üben mit den Sprösslingen zu haben, sie immer wieder neu zu motivieren und den Spaß am Radfahren durch entsprechende Belohnungen zu fördern.

Laufrad: Gute Vorbereitung

Ideal ist es, wenn Kinder vor den ersten Fahrversuchen mit dem Rad bereits Erfahrungen mit dem Laufrad oder Roller sammeln konnten. Weil dadurch die Konzentration auf das Gleichgewicht geschult wird, ist dies die beste Vorbereitung.

Stützräder: Besser ohne sie üben

Denn Kinder konzentrieren sich beim Fahren mit Stützrädern hauptsächlich auf das Treten der Pedale und nicht darauf, das Gleichgewicht zu halten. Die Ausgleichsbewegungen des Körpers durch das Lenken bei gleichzeitigem Treten der Pedale fallen hier weg. Diese beiden Bewegungen zugleich auszuführen, um so im Gleichgewicht zu bleiben, ist jedoch wichtig, um das Radfahren richtig zu lernen. Insbesondere beim Kurvenfahren sind Stützräder kontraproduktiv für den Lernerfolg. Die richtige Koordination der verschiedenen Aktionen - Pedale treten, lenken, bremsen - und die schräge Körperhaltung in der Kurve sind für Kinder gewöhnungsbedürftig. All das muss geübt werden, um sicher auf dem Rad unterwegs zu sein.

Durch die Stützräder kommt es in Kurven jedoch nicht zur Schräglage, und die kleinen Radler trainieren nicht, das Gleichgewicht in dieser Fahrsituation zu halten. Somit lernen sie nicht das beim Fahrradfahren übliche Kurvenverhalten.

5 Tipps: Bremsen, Kurvenfahren und Co.

  • Anfahren: Ein Fuß des Kindes sollte auf dem oberen Pedal platziert sein. Erst das Anfahren mit Anschieben üben, dann ohne. Dabei möglichst nur so lange anschieben und halten, wie es nötig ist. Außerdem beim Anfahren zunächst das einfache Geradeausfahren üben. Übrigens: Viele Kinder schieben sich mit den Füßen an, wie sie es vom Laufrad kennen. Das ist fürs erste Lernen in Ordnung.
  • Bremsen: Idealerweise sollten Kinder nicht mit ihren Füßen bremsen. Deshalb empfiehlt es sich, zu Beginn die Vorder- und Hinterradbremse zu erklären und das Kind bremsen üben zu lassen. Erst mit Festhalten üben, dann selbstständig fahren und bremsen lassen. Spielerisch können Haltelinien auf den Boden gezeichnet werden, an denen das Kind bremsen und zum Stehen kommen soll. So lassen sich erste Bremsversuche gut begleiten.
  • Kurvenfahren: Das Ausfahren von Kurven trainiert man am besten, indem ein Erwachsener neben dem radelnden Kind her läuft. Dabei stets sowohl die Links- als auch die Rechtskurve in großen Bögen üben, die dann immer kleiner werden.
  • Üben: Das Kind sollte alle Fahrtechniken auf spielerische Weise möglichst oft wiederholen: bremsen, Slalom fahren, Schwung holen, Hindernissen ausweichen, kleine und große Kurven fahren, wenden. Im Straßenverkehr kommen noch äußere Einflüsse hinzu, etwa andere Radfahrende, E-Scooter, E-Bikes und Pedelecs sowie Fußgänger - und das alles auch im Gegenverkehr.

Das richtige Kinderfahrrad finden

Die richtige Größe hat ein Fahrrad, wenn das Kind aufrecht sitzend den Lenker bedienen und auf dem Sattel sitzend mit beiden Beinen bequem auf dem Boden stehen kann. So können Kids besonders am Anfang das Radfahren sicher üben.

Auch die richtige Reifengröße des Fahrrads sollte vor dem Kauf immer bedacht werden. Sie sollte sich stets an der Körpergröße des Kindes orientieren. Ab dem Alter von drei Jahren und einer Körpergröße von rund 90 Zentimetern kommt zum Beispiel ein Fahrradmodell mit 12-Zoll-Reifen infrage.

Hinweis: Eltern sollten ihrem Kind kein zu großes Fahrrad kaufen, nur damit es über einen längeren Zeitraum genutzt werden kann. Für den Spaß am Fahrradfahren ist das kontraproduktiv, und das Kind kann so keine Sicherheit beim Radfahren gewinnen.

Vor dem Kauf zu beachten

  • Höhenverstellbarer Lenker und Sattel (damit das Rad mitwachsen kann)
  • Kindgerechte Rahmenergonomie: Kinder sollten mit der gesamten Fußfläche auf den Boden kommen.

Die richtige Größe des Kinderfahrrads finden

Kind soll sich auf seinem neuen Gefährt schließlich sicher fühlen. Für die Kleinsten geht es los mit Fahrradmodellen in 12 Zoll. eignen sich schon für kleine Radler ab drei Jahren. Nur die Fersen dürfen dabei den Bodenkontakt verlieren.

Tipps für die Anschaffung eines Kinderfahrrads.

Unser Tipp: Lassen Sie sich beim Fahrradkauf beraten. Ein hochwertiges Modell lohnt sich. Es kann später dem kleinen Geschwisterchen noch treue Dienste leisten und hat einen hohen Wiederverkaufswert. Falls Sie für das erste Fahrrad nicht viel investieren möchten oder können, lohnt es sich, nach einem gebrauchten Markenmodell Ausschau zu halten. Die Auswahl ist meistens groß und in jeder Preisklasse etwas dabei. Aber lassen Sie auch vor diesem Kauf Ihr Kind das Zweirad ausprobieren.

Das Allerwichtigste ist Ruhe und Geduld. Und wenn Sie dann einen kleinen Fahrprofi ausgebildet haben, genießen Sie gemeinsame Fahrradtouren. Dabei können Sie auch immer wieder wichtige Kompetenzen üben. Kinder müssen übrigens bis zum 8. Geburtstag auf dem Gehweg fahren, zwischen 8 und 9 Jahren dürfen sie es auch noch, ab 10 Jahren allerdings nicht mehr.

12 Tipps, um einem Radfahr-Neuling zu helfen

Mithilfe der folgenden 12 Tipps können Sie einen absoluten Radfahr-Neuling dabei unterstützen, das Radfahren zu erlernen. Lesen Sie sich bitte alle 12 Tipps durch und probieren Sie die beschriebenen Aufgaben und Übungen am besten erst mal selbst aus, bevor Sie Ihren individuellen „Radfahrkurs“ starten.

Diese Tipps sollen eine „Erste Hilfe” sein. Sie ersetzen keinen professionellen Radfahrkurs. Das Radfahren lernen ist ein komplizierter Prozess. Gerade wenn man es als Erwachsener lernt, kann es ein langer Weg sein. Hier einem professionellen Trainer mit zahlreichen Hinweisen und Übungen zu vertrauen, das richtige Material zum richtigen Zeitpunkt in den unterschiedlichen Lernschritten zur Verfügung zu haben, gewährleisten ADFC-Radfahrschulen.

  1. Nehmen Sie den Radfahr-Beginner ernst: Glauben Sie dem Radfahrneuling, dass er/sie tatsächlich nicht Radfahren kann. Beglückwünschen Sie sie/ihn zu ihrem/seinem Entschluss, Radfahren lernen zu wollen. Sagen Sie: "Tolle Idee. Ich helfe Dir." Sagen Sie nie: "Radfahren kann doch jedes Kind" oder "Radfahren verlernt man nicht".
  2. Suchen Sie ein passendes Rad und schrauben Sie die Pedale ab: Gut geeignet zum Radfahren lernen ist ein Rad mit einem tiefen Durchstieg. Wenn Sie die Wahl haben zwischen einem Rad mit Rücktrittbremse und einem ohne, nehmen Sie das Rad ohne Rücktrittbremse. Wenn Sie die Wahl zwischen verschieden großen Rädern haben, versuchen Sie es zuerst mit dem kleineren Rad. Stellen Sie den Sattel so tief wie möglich. Schrauben Sie beide Pedale ab.
  3. Achten Sie auf die richtige Bekleidung: Fürs Radfahren lernen braucht man keine besondere Bekleidung. Aber ein paar Dinge sollte man trotzdem beachten: Schuhe sollten fest am Fuß sitzen und eine möglichst rutschfeste Sohle haben. Bequeme Jeans, Leggings oder Jogginghosen sind gut geeignet. Engsitzende Handschuhe sind praktisch.
  4. Suchen Sie einen geeigneten Platz: Die Fläche muss frei von (Auto-)Verkehr sein. Der Platz/die Fläche kann asphaltiert sein oder einen anderen gut befahrbaren Belag haben. Ideal ist es, wenn der Platz nicht von außen einsehbar ist.
  5. Nehmen Sie sich Zeit und nicht zuviel vor: Pausen sind wichtig beim Radfahren lernen auf einem Übungsplatz. Bis ein absoluter Radfahr-Neuling die erste Runde mit dem Rad dreht, wird es mehrere Stunden oder mehrere Tage dauern.
  6. Stellen Sie sich ein Kind auf einem Roller oder einem Laufrad vor: Bei Ihrem individuellen "Radfahrkurs" können Sie sich daran orientieren, wie Sie selbst das Radfahren gelernt haben. Wichtig sind: Kleine Schritte und ein individuelles Lerntempo.
  7. Das Rad in Ruhe kennenlernen: Lassen Sie dem/der Anfänger*in Zeit, das Rad in Ruhe kennenzulernen. Seitenständer, Handbremse - alles ist neu. Zeigen Sie zuerst, wie man den Seitenständer aus- und einklappt!
  8. Probieren Sie das Radfahren zuerst ohne Pedale: Nach dem ersten Kennenlernen des Rades kann es losgehen mit dem Lauf-Radeln bzw. Geh-Radeln. Dazu können Sie ein Fahrrad ohne Pedale und mit ganz niedrig gestelltem Sattel wie ein Laufrad benutzen.
  9. Üben Sie das Bremsen vor dem Fahren: Wer geübt hat, wie er ein Rad sicher zum Stehen bringt, hat weniger Angst vor dem Radfahren.
  10. Probieren Sie mal Rollern: Rollerfahren ist eine gute Vorübung fürs Radfahren. Wenn Sie einen Roller in Erwachsenengröße zur Verfügung haben, können Sie ihn jetzt zum Einsatz bringen. Aber auch ohne Roller kann man rollern! Schrauben einfach nur ein Pedal wieder ans Rad und fordern Sie den/die Anfänger*in auf, das Rad wie einen Roller zu benutzen.
  11. Tritt für Tritt zum Radfahren: Wenn der/die Fahranfänger*in sich mit dem Rad vertraut gemacht hat, wenn er/sie sicher laufradeln, rollern und bremsen kann, fehlt nur noch ein letzter Schritt vor dem eigentlichen Radfahren: Das Anfahren. Auch hier sollte man es wieder langsam angehen lassen: Schritt für Schritt bzw. Tritt für Tritt.

Straßenverkehr: Allein erst nach der Radfahrprüfung

Die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr ohne erwachsene Begleitperson sollte immer erst nach der Radfahrprüfung in der Schule (3. oder 4. Klasse) erfolgen und immer wieder geübt werden.

ADFC-Radfahrschulen

Deshalb ist auch ein weiter Weg in eine andere Stadt zu einer ADFC-Radfahrschule eine gute Lösung.

Auf einen Blick: Übersicht der Fahrradgrößen

Hier ist eine Tabelle, die Ihnen eine grobe Orientierungshilfe bietet, wie groß das Kinderfahrrad sein sollte. Bitte beachten Sie, dass dies nur Richtwerte sind und es wichtig ist, dass Ihr Kind das Fahrrad vor dem Kauf ausprobiert, da jedes Kind eine andere Wohlfühl-Höhe hat.

Alter Körpergröße (cm) Reifengröße (Zoll)
Ab 3 Jahren Ca. 90 cm 12 Zoll

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0