Kleidung für Radfahren im Winter: Dein umfassender Ratgeber

Radfahren im Winter kann eine Herausforderung sein, aber mit der richtigen Kleidung und Vorbereitung wird es zu einem angenehmen und sicheren Erlebnis. Hier sind umfassende Tipps, wie du dich für das Radfahren im Winter optimal kleidest.

Die richtige Vorbereitung für winterliche Radtouren

Mal abgesehen vom gefährlichen Blitzeis oder einer kniehohen Schneedecke gibt es auch im Winter kaum gute Gründe, das Bike gegen volle Busse und Bahnen oder das Auto einzutauschen. Die winterliche Radfahr-Abstinenz hängt nicht nur mit dem Wetter zusammen, sondern auch mit den Gegebenheiten im Straßenverkehr. Eine Umfrage des ADAC unter 4000 Personen im Jahr 2020 ergab, dass nur jeder Zwölfte das Rad regelmäßig im Winter nutzt. Selbst gegen eisige Temperaturen kann man sich heutzutage zuverlässig wappnen, ohne dabei wie das berühmte Michelin-Männchen zur Arbeit zu radeln. Wind, Regen und die Dunkelheit sind ebenfalls nur Sparringspartner. Vorausgesetzt man kleidet sich mit Köpfchen.

Beim Radfahren im Winter gilt: Fahren Sie vorrauschauend und umsichtig. Radfahren kann wie andere sportliche Betätigungen das Immunsystem stärken, auch im Winter. Doch aufgepasst, denn übertreiben sollten Sie es nicht und Übertraining riskieren. Pflegen Sie Ihre Gesichtshaut mit fetthaltigen Cremes.

Das Zwiebelprinzip: Mehrere Schichten für optimalen Komfort

Ob die Sonne strahlt oder Sie in einen Schneeregen geraten, mit dem Schichtprinzip sind Sie gut eingekleidet. Gehen die Temperaturen gegen Null, lautet das Gebot: Zwiebelprinzip! Zwiebelprinzip bedeutet, verschiedene Schichten an Kleidung, smart zu kombinieren. Zum einen haben die unterschiedlichen Schichten jeweils ihre eigene sinnvolle Funktion, zum anderen entstehen durch das Zwiebelprinzip Luftpolster zwischen den einzelnen Schichten, die isolieren und somit für zusätzliche Wärme sorgen. Es wäre deutlich weniger effektiv einfach eine oder nur zwei dicke Schichten anzuziehen, denn durch mehrere relativ dünne und leichte Schichten wird eine bessere Isolation und Atmungsaktivität erreicht und wir sind flexibler, da durch das Ausziehen oder Anziehen einer weiteren Schicht flexibel auf Temperaturänderungen reagiert werden kann.

Die Basisschicht (Base Layer)

Basis dafür ist die Base Layer, also Funktionsunterwäsche, die direkt auf der Haut getragen wird. Der 1st Layer, also das was direkt und enganliegend auf der Haut getragen wird, ist die Funktions-Unterwäsche. Damit der Schweiß schnell abtransportiert werden kann, ist diese Schicht extrem atmungsaktiv. Ihre Aufgabe besteht darin, die Feuchtigkeit, also den Schweiß, aufzunehmen. Und das ist nicht nur beim Skifahren in den Bergen, sondern auch beim Radfahren im Winter wichtig. Nicht nur, aber vor allem, wenn es etwas schneller zur Sache geht. Würde die Feuchtigkeit lange auf der Haut bleiben, würden wir schneller anfangen zu frieren und unsere Leistungsfähigkeit würde rapide sinken. Häufig werden auch unterschiedliche Materialien für die innere und äußere Schicht verwendet. Vorteil der Base Layer: Sie trocknet schnell.

Im Winter eignet sich Unterwäsche mit Merinowolle sehr gut, denn hier kommt es häufig zu großen Temperaturschwankungen. Auf große Hitze bei einem schweißtreibenden Anstieg folgt schneidende Kälte bei der Abfahrt. Merinowolle spielt bei derartigen Bedingungen ihren großen Vorteil gegenüber Synthetikfasern aus: Das Garn speichert die Wärme und kühlt nicht abrupt durch Kälteeinflüsse aus. Als Alternative zu Merino ist aber auch die Kunstfaser in Funktionsunterwäsche gut für Winterbiker geeignet. Die Fasern kühlen zwar im Fahrtwind im Einzelfall rascher aus. Trägst Du sie als erste Schicht im Zwiebelprinzip, sorgen die guten Trocknungseigenschaften und der rasche Abtransport von Feuchtigkeit jedoch zuverlässig für ein gutes Trageklima.

Unser Tipp: Ein Merino-Unterhemd als Baselayer bietet angenehmen Tragekomfort und ist weniger anfällig für Schweißgeruch. Solche Unterhemden gibt es von vielen verschiedenen Marken sowohl für Frauen als auch für Männer. So kommst du auch nach deiner morgendlichen Tour frisch im Büro an.

Die Isolationsschicht (Mid Layer)

Für die notwendige Wärme soll die nächste Schicht, die sogenannte Midlayer, sorgen. Die zweite, mittlere Schicht soll zum einen isolieren und zum anderen nach außen atmen um den Schweiß möglichst schnell verdunsten zu lassen. Bei Radfahrer:innen ist das meist ein kurzes oder langes Radtrikot, je nach Jahreszeit und Temperatur. Im Winter bieten sich hier leicht angeraute Modelle oder besser noch Radjacken an. Die zweite Lage kann beispielsweise ein Trikot oder ein Fleece sein. Zusätzlich werden die Stoffe oft innen angeraut, damit sie mehr Wärme speichern können. Natürlich kommt auch dabei ein entsprechender Anteil an Elastan (Spandex) zum Einsatz, um Trikots und Radhosen elastisch genug zu halten.

Für Alltagsfahrten greift man in Sachen Midlayer am besten zu einer wärmenden Fleecejacke (z.B. dieses Damen-Modell von Quechua). Mittlerweile gibt es sogar Fahrrad-Trikots oder Jacken mit Daunen oder daunenähnlichen Materialien. Die Hauptaufgabe dieser Isolationsschicht ist die Luft im Gewebe festzuhalten, wodurch angenehme Wärme entsteht. Assos bietet seine Trikots ähnlich wie im Wäschebereich für unterschiedliche Temperaturbereiche an. Vom einfachen, leichten Unterziehtrikot bis zum vollwertigen Wintertrikot reicht die Palette. Radtrikots für den Winter bestehen häufig aus einer Kombination von winddichtem Material an der Vorderseite und atmungsaktivem Material an der Rückseite.

Die Wetterschutzschicht (Outer Shell)

Komplettiert wird das Winter-Bike-Outfit bei Bedarf von der Outer Shell. Abgerundet wird das Layer-Prinzip durch einen Wetterschutz. Die dritte Schicht soll vor Nässe und Wind schützen, meist ist sie wasserabweisend, oft sogar wasserdicht, damit die Kleidung auch dem Regen standhält. Die soll Wind oder Nässe abwehren, damit die Midlayer mollig warm und trocken bleibt. Bezeichnet werden sie häufig als Softshell, Hardshell oder Regenjacke. Oft wird ein Mix aus verschiedenen Materialien verwendet. Beispielsweise kann eine Jacke hauptsächlich aus Softshell bestehen, im Inneren durch eine weichere Faser für erhöhtes Tragegefühl ausgestattet sein und an Körperteilen auf die besonders viel Wind trifft, ist sie zusätzlich mit einem Windstopper ausgestattet. Auch diese Schicht muss atmungsaktiv sein.

  • Softshell-Jacken: Ihr Material gestattet eine hohe Dampfdurchlässigkeit, wodurch Feuchtigkeit schnell abtransportiert wird, und ist gleichzeitig angenehm isolierend. Sie schützt effektiv vor Wind und auch bei leichtem Regen halten die meisten Modelle eine Zeit lang durch.
  • Hardshell-Jacken: Sie besteht aus einem vollständig wasserdichten Material, das auch bei starkem Regen Schutz bietet. Hardshell-Jacken sind aber oft weniger atmungsaktiv. Sie eigenen sich besonders gut für Fahren bei starkem Regen oder extremen Wetterbedingungen.
  • Fahrrad-Parkas: Sie bieten eine hervorragende Kombination aus Schutz und Funktionalität. Sie zeichnen sich durch ihren verlängerten Rücken aus, der zusätzlichen Schutz vor Nässe und Kälte bietet, insbesondere bei einer nach vorn gebeugten Fahrposition.

Spezielle Kleidung für verschiedene Körperteile

Neben den Basisschichten ist es wichtig, spezielle Kleidung für verschiedene Körperteile zu wählen, um optimalen Schutz zu gewährleisten.

Beine

Die Beine sind beim Radfahren ständig in Bewegung. Trotzdem sollten auch sie im Winter adäquat eingepackt werden. Besteht am Arbeitsort keine Chance sich umzuziehen, bietet sich eine gefütterte und wasserfeste Hose an, die über eine Jeans oder Stoffhose gezogen werden kann. Wer etwas sportlicher unterwegs sein will und die Tour ins Büro direkt als kleines Workout in den Tag einbauen möchte und sich im Büro umziehen kann, greift besser zu einer gefütterten Radhose mit dünnem Sitzpolster. Ob mit oder ohne Träger ist Geschmacksache.

  • Regenhosen: Eine Regenhose ist ein unverzichtbares Kleidungsstück für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, die bei Regenwetter trocken bleiben möchten. Regenhosen sind in der Regel aus wasserdichten Materialien und verfügen über verschweisste Nähte, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Sie sind oft auch winddicht, was zusätzlichen Schutz vor kaltem Wind bietet.
  • Regen-Overall: Eine weitere schützende Alternative vor Regen, kann auch der Regen-Overall sein. Durch seinen geschlossenen Rücken kann kein Wasser in die Hose laufen. Achte beim Kauf darauf, dass dein Helm unter die Kapuze passt. Außerdem sollte der Overall große Ventilationsöffnungen besitzen, sollte das Wetter doch einmal besser sein, als vermutet.

Tipp: Eine kurze Radhose kann mit Beinlingen im Handumdrehen in eine Wintervariante verwandelt werden.

Füße

Würde man eine Umfrage starten, an welchen Körperstellen Radfahrer:innen im Winter am häufigsten frieren, dürften die Finger und Zehen ganz vorn dabei sein. Neben der Nase (die man maximal mit einem Multifunktionstuch schützen kann) kühlt der Fahrtwind ganz automatisch zuerst die Hände und Füße aus. Konzentrieren wir uns also zunächst darauf, die Füße vor der Kälte zu schützen. Und das fängt schon bei den richtigen Radsocken an. Die dürfen gern etwas höher geschnitten und zumindest zu einem Teil aus molliger Merinowolle hergestellt sein. Wer das Fahrrad täglich für den Weg zur Arbeit braucht, sollte auch Wert auf robustes Schuhwerk legen. Sneaker oder Turnschuhe aus leichtem Meshmaterial sind sicher bequemer, halten aber weder Kälte noch Niederschläge dauerhaft ab. Wasserabweisendes Gore-Material ist also das Mindeste, das Radschuhe im Winter haben sollten. Beim Minaki Mid II STX von Vaude schützt ein flexibler Schaft zusätzlich vor Spritzwasser.

  • Winterschuhe: Winterschuhe sind meist etwas höher geschnitten und bieten daher effektiven Schutz vor Kälte und Nässe. Sie verfügen ausserdem auch über rutschfeste Sohlen, die einen sicheren Halt auf glatten Oberflächen bieten.
  • Überschuhe: Wer trotz Merinosocken und Gore-Radschuhen noch an den Zehen friert, kann die dritte Stufe zünden. Sogenannte Überschuhe werden - ganz überraschend - von der Fußspitze aus über die Schuhe gestülpt und schützen gleichermaßen vor Wind, Kälte und Feuchtigkeit.

Um trockenen Fußes ans Ziel zu gelangen, sind Überschuhe immer eine gute Wahl. Eine etwas flexiblere Alternative ist diese wasserdichte Überziehsocke von Sealskinz, die dank des reflektierenden Materials auch noch eine kleine Extraportion Sicherheit an Bord hat. Geht nur darum, die Zehen vor Fahrtwind und Kälte zu schützen, sind sogenannte Zehenkappen eine gute Option.

Hände

Wer beim Sonntagsspaziergang die Handschuhe vergessen hat, packt die kalten Hände einfach in die Jackentasche. Beim Radfahren ist das nicht ganz so einfach. Kalte Hände sind auf dem Bike nicht nur unangenehm, sie erschweren auch das gezielte Ziehen der Bremshebel. Im Winter gehören Handschuhe deshalb zur Grundausstattung jedes Radfahrers. Und weil das Kälteempfinden auch an den Fingern sehr subjektiv ist, gibt es kein Patentrezept für warme Hände.

Helfen können aber etwa beheizbaren Radhandschuhe (z.B. von Sealskinz). Die sind schon von Haus aus etwas dicker. In einer kleinen Tasche am Handgelenk steckt zudem ein Akku, der im Handschuh-Inneren eingearbeitete Heizflächen mit Energie versorgt. Für wen High-Tech im Handschuh kein Muss ist, dürfte auch mit leicht gefütterten Modellen wie den Triban F900 von Decathlon zufrieden sein. Die sollen die Finger auch bei Temperaturen um null Grad noch warm halten. Vorteil der etwas dünneren Variante: Grip und Gefühl an Lenker und Bremshebeln sind in der Regel deutlich besser.

Kopf

Über den Oberkörper und vor allem den Kopf gibt der Körper die meiste Wärme ab. Und genau das sollte man im Winter zumindest so gut wie möglich eindämmen. Wichtigste Anforderung an die Kopfbedeckung ist, dass sie bequem unter einen Helm passen muss. Pudelmützen sind an dieser Stelle also eher ungeeignet. Um auf verschiedene Temperaturen reagieren zu können, ist es sinnvoll zweierlei Mützen im Schrank zu haben. Für mildere Wintertage um fünf Grad genügt eine dünne, möglichst atmungsaktive, Funktionsmütze (wie dieses Modell von Craft). Schwingt man sich auch bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt auf sein Bike, sollten Stirn und Ohren mit einer dickeren Mütze, deren Innenseite im besten Fall aus Fleece besteht, geschützt werden. Unser Tipp: der Reflect360 Fleece Beanie von Proviz. Hier wurden auf der Außenseite noch Gewebefäden eingenäht, die das Licht besonders gut reflektieren. Damit sind Sie vor allem für Autofahrer:innen auch am Morgen und in der Dämmerung sehr gut zu erkennen.

Ein Fahrradhelm ist auch beim Radfahren im Winter Pflicht. Achten Sie wie auch bei der Kleidung drauf, dass die Farbe Ihres Helms nicht zu dunkel ist. Für mehr Wärme unter dem Helm sorgen Helmmützen oder Stirnbänder.

Sicherheitstipps für das Radfahren im Winter

Neben der richtigen Kleidung ist es wichtig, auch auf die Sicherheit zu achten.

  • Sichtbarkeit erhöhen: Achten Sie darauf, dass die äußere Schicht Ihrer Fahrradbekleidung hell ist oder alternativ über Reflektoren verfügt; diese können Sie auch extra anbringen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie im Winter mit dem Fahrrad pendeln.
  • Fahrradbeleuchtung: Zusätzlich zu reflektierender Kleidung und Zubehör, ist eine aktive Beleuchtung am Rad Pflicht! Die meisten unserer Räder verfügen ohnehin über einen Nabendynamo oder werden vom E-Bike-Akku mit Energie, auch für die Fahrradlichter, versorgt. Wer kein integriertes Licht am Fahrrad hat kann sich abnehmbare Leuchten kaufen und diese am Rad befestigen. Sie lassen sich auf Knopfdruck ein- und ausschalten.
  • Schutzbleche: Sollte dein Bike nicht ohnehin mit Schutzblechen ausgestattet sein, lohnt es sich, sie für den Winter nachzurüsten.

Weitere Tipps für das Radfahren im Winter

  • Funktion geht vor Fashion: Lassen Sie Ihre Ledertasche bei Schnee zuhause und transportieren Sie wichtige Unterlagen und Co. lieber in einer wasserabweisenden Transporttasche oder einem Rucksack.
  • Verpflegung: Bei längeren Touren sollten Sie lauwarme Getränke und kohlenhydratreiche Snacks mitnehmen. Denken Sie auch an Fahrradwerkzeug für unterwegs.
  • Schloss schützen: Sie sind mit Ihrem Rad bei Schneeregen unterwegs und müssen es ungeschützt abstellen. Dann kann es passieren, dass Ihnen das Schloss zufriert. Schmieren Sie das Schloss vor dem Abschließen mit Öl ein. Bringen Sie das Schloss so an, dass der Schließzylinder nach unten zeigt. Dadurch kann kein Wasser reinlaufen und gefrieren.
  • Fahrradpflege: Wenn die Straßen durch Schnee oder Schneematsch besonders dreckig sind, ist es wichtig, dass Sie Ihr Rad nach jeder Ausfahrt reinigen. Eine tiefergehende Grundreinigung sollten Sie ebenfalls regelmäßig durchführen. Reinigen Sie neben dem Fahrradrahmen und den Reifen auch den Umwerfer, die Kette, die Kettenblätter und die Federung regelmäßig. Ölen Sie die Kette, falls es notwendig ist. Gehen Sie bei der Reinigung gründlich vor und befreien Sie das Rad komplett von Schnee, da sich mit dem Schnee oftmals Streusalz ablagert, das die Rostbildung am Rad fördert.

Die richtige Kleidung für verschiedene Temperaturen

Die Wahl der richtigen Kleidung hängt stark von der Temperatur ab. Hier eine Übersicht:

Bereits im Spätsommer oder zu Beginn des Herbstes kann es frischer werden. Abwägen, wie du dich anziehst und was du brauchst. Bei kaltem Wetter ist das Zwiebelprinzip empfehlenswert. Zwiebelprinzip trägst du mehrere Schichten übereinander. Starte mit einem Unterhemd. Dieses liegt nah am Körper an und sollte sich wie eine zweite Haut anfühlen. Anschließend folgt die Midlayer. Die zweite Lage dient der Isolierung und transportiert zudem den entstandenen Schweiß ab. Dafür kannst du beispielsweise eine lange Radhose mit einem langarm Fahrradtrikot kombinieren. Abgerundet wird das Layer-Prinzip durch die Toplayer. Die äußere Schicht schützt dich vor den Elementen und du kannst je nach Wetterlage zwischen winddichten oder windabweisenden und wasserdichten oder wasserabweisenden Membranen wählen.

Um die 15°C

Um die 15° ist eigentlich perfekt zum Radfahren und benötigt kaum besondere Vorkehrungen. Ein dünner Base Layer, Trikot und kurze Radhose, Socken und kurze Handschuhe - fertig.

Um die 10°C

  • Gilet oder Weste
  • Armlinge & Beinlinge
  • 3/4 Radhose oder lange Radhose
  • Langfinger-Handschuhe
  • Kappe
  • Toe Covers

Unter 5°C

  • Fahrradjacke
  • Lange Radhosen
  • Stirnband / Skull Cap
  • Thermo-Handschuhe
  • Überschuhe

Unter -5°C

Lass es bleiben. Ernsthaft.

Zusätzliche Tipps und Tricks

  • Stilvoll unterwegs: Tragen Sie Business-Kleidung beim Radfahren im Winter, wie zum Beispiel eine Bluse oder ein Hemd, dann kann ein Rucksack einschnüren und unschöne Falten hinterlassen.
  • Sattel anpassen: Sattel tiefer stellen, damit Sie zum Beispiel bei Glatteis mit beiden Füßen schneller auf den Boden kommen. Ein tiefer gestellter Sattel eignet sich vor allem für kurze Strecken.
  • Reifenwahl: Sind Sie nicht auf Trails, sondern vor allem in der Stadt unterwegs, dann müssen Sie die Fahrradreifen auch bei Wintereinbruch nicht extra wechseln. Ein Spikereifen kann zum Beispiel auf Kopfsteinpflaster sogar rutschiger sein.

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