Für Motorräder gibt es Unmengen an Zubehör. Viele Produkte von vielen Herstellern die irgendwie alle das Gleiche können. Jedes Motorrad braucht einen zuverlässigen Lenkerendenspiegel, um den Verkehr hinter sich im Blick zu behalten und sicher unterwegs zu sein.
Dieser Artikel soll Ihnen helfen, den richtigen Motorradspiegel zu finden, indem er die verschiedenen Aspekte beleuchtet, die beim Kauf zu beachten sind.
Gesetzliche Bestimmungen für Motorradspiegel
Auch Krafträder müssen mit mindestens einem Rückspiegel ausgestattet sein. Schafft Ihr Motorrad bauartbedingt mehr als 50 km/h, sind sogar zwei Spiegel vorgeschrieben. Um hierzulande zugelassen zu werden, müssen Motorradräder demnach schon ab Werk mit entsprechenden Spiegeln ausgestattet sein.
Rückspiegel für Motorräder müssen hierzulande bestimmte gesetzliche Bestimmungen erfüllen, um zugelassen zu werden. Wollen Sie es also vermeiden, Ihre neuen Motorradspiegel zusätzlich beim TÜV eintragen lassen zu müssen, sollten Sie von Vornherein darauf achten, dass diese die Vorschriften der Regelung ECE-R81 erfüllen. So müssen die Motorradspiegel u. a. Bei nicht runden Spiegeln muss die Spiegelfläche mindestens so groß sein, dass ein Kreis mit einem Durchmesser von 78 mm darin Platz hätte.
Wollen Sie sichergehen, dass Ihre Spiegel die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sollten Sie sich für ein Modell entscheiden, dass laut Hersteller e-geprüft bzw. ECE-zertifiziert ist.
Worauf Sie beim Kauf eines Motorradspiegels achten sollten
In der Regel ist es nicht möglich, einen Motorradspiegel einem praktischen Test zu unterziehen, ehe Sie ihn kaufen. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf zu informieren, ob der gewählte Spiegel Ihren Anforderungen gerecht wird. Studieren Sie dazu die Produktbeschreibung des Herstellers und lesen Sie sich gegebenenfalls Kundenrezensionen durch. Auch die Beratung in einem Fachgeschäft oder in einer Motorradwerkstatt kann hilfreich sein.
Haben Sie sich vergewissert, dass die Motorradspiegel in Ihrem Test zugelassen sind, haben Sie die freie Auswahl. Form: 5- oder 6-eckig, kreisrund oder doch lieber tropfenförmig?
Weitere mögliche Kaufkriterien sind z. B. das Material, die Form oder die Einstellbarkeit.
Lenkerendenspiegel im Fokus
Lenkerendenspiegel sind spezielle Spiegel, die am Lenkerende von Motorrädern befestigt werden. Sie dienen dazu, dem Fahrer den Blick nach hinten zu ermöglichen und somit die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Zum einen sind sie deutlich kompakter und unauffälliger als andere Spiegeltypen. Dadurch können sie leichter in das Gesamtbild des Motorrads integriert werden. Zum anderen ermöglichen sie durch ihre Position am Lenkerende eine optimale Sicht nach hinten, ohne dass der Fahrer seine Haltung verändern muss.
Lenkerendenspiegel gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich in Form, Funktion und Design unterscheiden. Eine erste Unterscheidung kann in runde und eckige Spiegel gemacht werden. Eckige Spiegel passen oft besser zum Design von modernen Motorrädern und bieten eine größere Fläche zur Betrachtung des Verkehrs hinter dem Fahrzeug. Eine weitere Unterscheidung kann in verstellbare und nicht verstellbare Spiegel gemacht werden. Verstellbare Spiegel bieten die Möglichkeit, die Sichtachse je nach Fahrerpräferenz anzupassen.
Eine weitere Variante sind Lenkerendenspiegel mit integrierten Blinkern. Diese bieten den Vorteil, dass sie das Motorrad schlanker wirken lassen, da sie zwei Funktionen in einem Bauteil vereinen.
Vorteile von Lenkerendenspiegeln:
- Bessere Sicht: Durch die Position am Lenkerende ermöglichen Lenkerendenspiegel eine bessere Sicht nach hinten. Dadurch können potenzielle Gefahren schneller erkannt werden.
- Ästhetik: Lenkerendenspiegel verleihen dem Motorrad ein schlankeres und sportlicheres Aussehen. Im Vergleich zu herkömmlichen Spiegeln stören sie das Design des Motorrads weniger.
- Schutz: Durch ihre Position am Lenkerende sind Lenkerendenspiegel besser vor Beschädigungen geschützt als herkömmliche Spiegel, die weiter herausragen.
- Weniger Vibrationen: Da Lenkerendenspiegel näher am Lenker befestigt sind, sind sie weniger anfällig für Vibrationen, die durch den Fahrtwind oder den Motor verursacht werden.
- Mehr Platz: Lenkerendenspiegel belegen weniger Platz am Lenker als herkömmliche Spiegel. Dadurch bleibt mehr Platz für andere Zubehörteile oder Handgriffe frei.
Nachteile von Lenkerendenspiegeln:
- Eingeschränkte Einstellmöglichkeiten: Lenkerendenspiegel sind manchmal schwieriger zu justieren als herkömmliche Spiegel. Wenn sie einmal eingestellt sind, kann es schwieriger sein, sie bei Bedarf neu auszurichten.
- Höhere Kosten: Lenkerendenspiegel sind oft teurer als herkömmliche Spiegel. Dies kann ein Faktor sein, wenn man ein begrenztes Budget hat.
- Nicht immer kompatibel: Lenkerendenspiegel sind nicht immer mit allen Motorradtypen und Modellen kompatibel.
Die Wahl des richtigen Lenkerendenspiegels hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der ausgewählte Spiegel den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Der Lenkerendenspiegel sollte gut zum Motorrad passen. Hierbei spielt die Form des Spiegels und die Befestigungsmöglichkeiten eine Rolle. Der Lenkerendenspiegel sollte eine ausreichende Sicht nach hinten ermöglichen. Hierbei spielen Faktoren wie Größe und Position des Spiegels eine Rolle. Der Spiegel sollte aus hochwertigen Materialien gefertigt sein, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Schließlich sollten persönliche Vorlieben und das Design des Spiegels in die Entscheidung einbezogen werden.
Lenkerendenspiegel werden an den Enden des Lenkers befestigt, während herkömmliche Spiegel an der Vorderseite des Motorrads angebracht sind. Lenkerendenspiegel bieten einen sportlicheren Look und können für eine verbesserte Aerodynamik sorgen.
Achtung: Es ist wichtig, die lokalen Vorschriften und Gesetze zu prüfen, um sicherzustellen, dass man keine Bußgelder riskiert.
Es ist daher wichtig, sicherzustellen, dass man die richtige Größe für das eigene Motorrad wählt und gegebenenfalls spezifische Adapter oder Halterungen besorgt.
Es ist wichtig, den Lenkerendenspiegel so einzustellen, dass man eine optimale Sicht hat. Man sollte sicherstellen, dass man sich selbst im Spiegel sehen kann und dass man den Verkehr hinter sich im Spiegel sehen kann.
Beispielhafte Lenkerendenspiegel im Vergleich
Hier ist eine Übersicht über einige Lenkerendenspiegel:
| Modell | Highsider Victory Evo | Area1 | Rizoma Eccentrico |
|---|---|---|---|
| Anzahl der Spiegel | 1 Stück | 2 Stück | 1 Stück |
| Material | Alu | Alu | Alu |
| Blendfrei | Ja | Nein | Ja |
| Position | Links / Rechts | Links / Rechts | Links / Rechts |
| E-Prüfzeichen | Ja | Ja | Ja |
| Preis | ca. 69 € | ca. 54 € | ca. N/A |
Der Highsider EVO Lenkerenden-Spiegel Victory ist eine sportlich-elegante Wahl für Motorradfahrer. Der Spiegel besteht aus Aluminium und wird einfach am Lenkerende eingesteckt. Das leicht grau-getönte und konvexe Spiegelglas bietet optimalen Blendschutz. Ein besonderes Feature ist das aus Stahl gefertigte Kugelgelenk, das eine flexible Einstellung des Spiegels ermöglicht. Im Lieferumfang ist ein Adapterset enthalten, das eine Montage an Lenkrohren mit einem Innendurchmesser von 12-21 mm ermöglicht. Der Spiegel ist E-geprüft und wird einzeln geliefert.
Besonders empfehlenswert sind die Spiegel aus der MONTANA BLAST-Serie. Diese sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt und perlengestrahlt, was für eine edle, matte Optik sorgt. Die Spiegel passen für Lenker mit einem Durchmesser von 7/8 Zoll (22,2 mm) und 1 Zoll (25,4 mm) und können sowohl links als auch rechts angebracht werden. Jeder Spiegel ist E-geprüft und kann entweder direkt am Lenkrohr oder an optionalen Lenkerenden befestigt werden. Die Stiellänge beträgt etwa 130 mm, die Gesamthöhe 190 mm.
Dieses Spiegel-Paar überzeugt durch seine hochwertige Verarbeitung und sportliches Design. Es wird als Paar geliefert (1x rechts + 1x links) und besitzt ein E-Prüfzeichen, wodurch es legal verbaut werden darf und sich optimal als Ersatzteil oder zur optischen Aufwertung des Fahrzeugs eignet. Die universellen Spiegel haben Standardmaße, die auf ca. 95% aller Motorräder passen. Allerdings können je nach Fahrzeugmodell und Baujahr Abweichungen auftreten, weshalb die Maße geprüft werden sollten. Der Spiegelarm aus Aluminium besitzt auffällige CNC-Fräsungen und der Spiegelkopf besteht aus Kunststoff mit mattem Finish. Der Spiegel bietet zwei Verstellmöglichkeiten und kann sowohl unter als auch über dem Lenker montiert werden.
Der Rizoma Lenkerendenspiegel 22-30mm Reverse Radial ist ein äußerst hochwertiger Aluminiumspiegel mit E-Zulassung. Gefertigt aus Billet Aluminium, ist das Spiegelgehäuse mit schönen Frässpuren versehen und kann sowohl nach oben als auch nach unten montiert werden. Der Spiegel wird einfach um den Lenker oder das Lenkerende geklemmt und passt auf Lenker mit einem Durchmesser von 22-30 mm. Die Maße des Spiegels sind ebenfalls angegeben, inklusive Höhe, Durchmesser und Gewicht. Der Spiegel kann durch Alu-Abdeckkappen verschlossen werden und es gibt verschiedene Lenkerendstücke zur Befestigung. Mit E-Zulassung kann der Spiegel ohne weitere Papiere verbaut werden.
Der Rizoma Lenkerendenspiegel 22-30mm Eccentrico Alu ist ein hochwertiges Zubehör für Motorradlenker. Hergestellt aus Billet Aluminium und 3D-CNC-gefräst, besticht er durch sein kleines und leichtes Design. Der blendreduzierend getönte, convexe Spiegel bietet eine klare Sicht auf das Geschehen hinter dem Motorrad. Der Spiegel kann einfach um den Lenker oder das Lenkerende geklemmt werden und ist für Lenker mit einem Durchmesser von 22-30 mm geeignet. Der Spiegel verfügt über ein E-Prüfzeichen und bedarf keiner weiteren Papiere, sodass er den Anbauvorschriften entsprechend, ohne weitere Genehmigungen verbaut werden kann.
Motogadget mo.view: Spiegel der neuen Generation
Herkömmliche Motorradspiegel sind eher schwer und oftmals schlicht und ergreifend plump und hässlich. Außerdem ist die Spiegelfläche aus Glas eine echte Schwachstelle, die aus der Fassung springen oder brechen und somit im Falle eines Sturzes sogar Verletzungen hervorrufen kann. Ziel der neuen motogadget mo.view ist es also, all diese Nachteile durch modernste Fertigungsmethoden zu umgehen. Und tatsächlich sind die zehn verschiedenen Modelle komplett anders als andere Spiegel - ihr aus dem Vollen gefräster Aluminium-Korpus wird selbst zur Spiegelfläche! So entsteht ein minimalistisches Design, ohne Rand und ohne Fassung.
Der konsequente Verzicht auf Glas erfordert eine äußerst präzise Fertigung mit extrem hohem Aufwand und speziell ausgebildeten Fachleuten, die jeden Produktionsschritt überwachen. In einem patentierten Verfahren hat es motogadget geschafft, Technologien aus Raumfahrt, Wissenschaft und der Halbleiterindustrie miteinander zu verbinden. Das Ergebnis jahrelanger Forschung und Erprobung ist ein mehrstufiges, aufwändiges Herstellungsverfahren, das mit der Produktion von Spiegel-Rohlingen beginnt.
90 Prozent des Materials werden dabei abgetragen und später recycled. Dann folgt schon der erste High-Tech-Kniff, den keine andere Firma einfach so nachmachen könnte - der Ultracut-Diamantfräser. Dabei trägt ein Naturdiamant mit 0,5 Karat eine ultrafeine Schicht (0,001 mm, weniger als 2 Prozent eines menschlichen Haares!) von der sphärischen Spiegelfläche ab. Der Span selbst ist so leicht, dass er fast schwerelos in der Luft schwebt. Die dafür nötige Ultrapräzisionsmaschine erreicht eine Rauhtiefe von 0,000002 mm. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Metallfläche überhaupt spiegelt.
Wenige Arbeitsschritte weiter folgt schon das nächste High-Tech-Gerät, das die schlauen Burschen von motogadget zusammen mit dem Fraunhofer Institut entworfen haben, der Hochfrequenz-Niederdruck-Plasmareaktor. Da jedoch schon kleinste Unreinheiten Fehler im Spiegel hinterlassen, werden die zu bearbeitenden Spiegel im Vorfeld per Hand mit einem Trockeneisstrahl gesäubert. Dass sich der Aufwand lohnt, beweist die Qualitätskontrolle, obwohl die Schichtdicke des Siliziumdioxids nur etwa 0,003 mm beträgt, ist das Aluminium damit optimal gegen jegliche Umwelteinflüsse geschützt.
Abgesehen von der Bewunderung für diese unfassbar genaue und aufwändige Produktionsfertigkeit, haben die mo.view-Spiegel auch handfeste Vorteile: Das Gewicht ist wegen des Verzichts auf Glas rund fünfmal niedriger, Vibrationen werden dadurch vermindert und wo kein Glas ist, kann auch kein Glas zerspringen. Schließlich können die mo.view durch den fehlenden Rahmen auch immer kleiner gebaut werden als vergleichbare normale Spiegel, die nun mal nicht auf ihren Rahmen verzichten können. Das Beste an der Sache ist, dass diese einzigartigen Spiegel keineswegs nur Showstücke sind, die auf unfahrbaren Einzelstücken angebaut werden, sondern dank ihres ECE-Siegels auch für den Straßenverkehr zulässig sind.
Die Serie m.view von motogadget kommt ohne Fassung und ohne Rand daher. Der Blick in diese rahmenlosen Rückspiegel ist etwas Neues. Der gesamte Rückspiegel ist dank der neuen Technik dünn, leicht und vor allem bruchsicher! Glasbruch oder herausgefallene Gläser sind schlicht nicht möglich. Denn das Besondere an diesen Motorradspiegeln ist die patentierte Spiegelfläche, die direkt auf dem Metall des Korpus eingearbeitet ist.
Hergestellt werden die Spiegel mittels dem so genannten Flycutting-Verfahren, bei dem mittels Diamantwerkzeug eine konvexe Fläche in den Alu-Korpus geschliffen wird. Der Spiegelkörper, der Spiegelarm und die Klemmung für das Lenkerende sind auf CNC-Maschinen aus dem vollen Aluminium gefräst und hochwertig eloxiert. Alle Schrauben sind aus Edelstahl gefertigt. Das präzise Kugelgelenk ermöglicht die komfortable und sehr stabile Justierung des Spiegels.
Am meisten fällt aber sofort das geringe Gewicht der Aluminium-Spiegel „made in Germany“ auf. Mit nur 156g wiegt ein Spiegel satte 210g weniger als das serienmäßige Modell.
Motogadget hat vier unterschiedliche Spiegeldesigns mit konventionellem Spiegelarm sowie drei Lenkerendenspiegel im Portfolio - alle mit ECE-Kennzeichnung und somit eintragungsfrei und StVO-konform. Das von uns getestete Modell m.view flight besitzt das E-Kennzeichen und ist zum Preis von 99 Euro je Spiegel versandkostenfrei bei Amazon und im Shop von motogadet zu haben. Wer sein Motorrad individualisieren und dabei auf hochwertige Qualität aus Deutschland setzen möchte, macht mit diesen Motorrad-Rückspiegeln nichts verkehrt.
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