Kleines Lastenrad E-Bike Test: Welches ist das Richtige für Sie?

Was ist das beste Cargo-Bike und wie viel Geld muss man dafür ausgeben? Worauf muss ich achten und was ist das richtige Modell für mich? Die Antworten findet ihr in unserem riesigen Lastenrad Test.

Lastenräder sind voll im Trend, zugleich ranken sich viele Mythen, Vorurteile und Missverständnisse um Lastenräder. „Lastenrad“ bzw. „Cargo-Bike“ sind Sammelbegriffe für unterschiedlichste Bike-Konzepte. Denn es gibt riesige Unterschiede, auch wenn das Ziel jedes Cargo-Bikes das gleiche ist: Menschen wie Güter möglichst praktisch und sicher zu transportieren. Und noch dazu sollen sie natürlich super aussehen!

Mittlerweile gibt es eine riesige Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, die den Cargo-Bike-Markt aufmischen und verändern: Zahlreiche Innovationen, neue Motorsysteme, clevere Features und komplett unterschiedliche Dimensionen, Ladevolumen und Preisbereiche haben sich aufgetan. Kleiner Cargo-Flitzer mit Klappkorb und im Motor integrierte Schaltung, durchgestylter Kids-Chauffeur, günstiges Workhorse oder vollgefedertes Abenteuermobil? Alles dabei!

Was ist das richtige Cargo-Bike aus unserem Lastenrad Test für mich?

Der beste Schuh bringt nichts, wenn er drückt und euch nicht passt. Und so ist es auch beim Lastenrad. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Konzepte sowie technische Details und Features, die es zu beachten gilt.

1. Verwendungszweck

Die Wahl des richtigen Lastenrads ist stark davon abhängig, wofür ihr es nutzen wollt. Denn auch wenn manche Lastenräder ein großes Einsatzgebiet abdecken, gibt es dennoch Cargo-Bikes, die speziell für einen Verwendungszweck entwickelt wurden. Manche sollen in erster Linie die Kinder transportieren, andere eignen sich ideal für den Transport von schweren Lasten und Sperrmüll.

2. Flexibilität

Habt ihr euch überlegt, was ihr transportieren wollt, bleibt die Frage, wie flexibel ihr unterwegs sein wollt. Braucht ihr eher eine Eurobox auf dem Heck oder lieber eine faltbare Transportbox an der Front? Wollt ihr die Ladefläche zur Kindersitzbank umbauen oder lieber die Kindersitze aufstecken? Braucht ihr Trennfächer in der Transportbox oder wollt ihr die Ladefläche schnell abnehmen können? Wie wichtig ist euch ein Regencover oder eine niedrige Abdeckung? Wollt ihr die Möglichkeit haben, mit dem Wechsel der Vorderradgabel von einem Trekking-Bike zu einem Lastenrad für den Kindertransport zu wechseln? Die Wahl bleibt euch.

3. Größe des Fahrers

Da alle unsere Cargo-Bikes im Lastenrad Test in einem One-Size-Größenkonzept auf der Bühne erscheinen, ist vor allem entscheidend, welche Fahrer auf dem Bike Platz nehmen. Denn nicht bei jedem Cargo-Bike geht das Größenkonzept ganz auf. Manchmal kann ein riesen Bike etwas zu viel Cargo-Bike für eine Person mit einer Körpergröße von 1,40 m sein, oder die kompaktesten Cargo-Bikes sind zu gestaucht für große Fahrer.

4. Vielseitigkeit

Cargo-Bikes dienen in der Regel nicht nur einem Einsatzzweck, sondern können vielseitig eingesetzt werden. Was wir besonders geil finden: Ein Lastenrad kann das Nutztier unter der Woche und das Abenteuer-Mobil am Wochenende sein - Stichwort: Bikepacking & Overnighter.

5. Platzbedarf

Dass ein Cargo-Bike Platz braucht, ist wohl jedem klar und manche Modelle mehr als andere. So ist zum Beispiel das längste Bike im Test fast einen Meter länger als das kürzeste und der Fahrradanhänger passt sogar unter ein höhergelegtes SUV. Macht euch also schon im Voraus Gedanken, wo der Neuzugang seinen Schlafplatz finden soll.

6. Diebstahlschutz

Euer Everybody´s Darling kommt auch bei Langfingern gut an, so viel ist jetzt schon sicher. Es bleiben euch also zwei Optionen: Entweder ihr spielt Babysitter für euer Lastenrad oder setzt auf einen umfangreichen Diebstahlschutz. Rahmenschlösser und GPS-Tracker bieten hier eine clevere Lösung.

7. Fahreigenschaften

Seid ihr eher jemand, dem es wichtig ist, ein hohes Sicherheitsempfinden auf dem Bike für euch und eure Passagiere zu haben oder sucht ihr gerne den Nervenkitzel, erkundet auch mal unausgeschilderte Feldwege ins Nirgendwo auf der Suche nach dem besten Picknick-Spot mit Aussicht? Oder ist eine hohe Agilität im hektischen Stadtverkehr das A und O? In unserem Testfeld gab es alles und keine Fahreigenschaft konnten wir an einem der Bikes exklusiv ausschließen.

Worauf kommt es beim Lastenrad-Kauf an und was muss ein Cargo-Bike können?

1. Lastenrad-Kategorien

Klar ist: Es gibt unterschiedliche Lastenrad-Kategorien, wie Long John, Long Tail sowie Trike, - doch auch Anhänger sind eine spannende und meist deutlich kostengünstigere Option. ABER: Man sollte sich dennoch nicht auf eine Lastenrad-Kategorie festlegen. Denn die Unterschiede, Vielfalt und Transportmöglichkeiten innerhalb einer Kategorie sind mittlerweile riesig. Und nur weil ein Vertreter dieser Kategorie gut ist, heißt das nicht, dass andere Vertreter das auch sind!

Unser Tipp: Legt euch nicht auf eine allgemeine Lastenrad-Kategorie fest, sondern entscheidet euch stattdessen immer für ein exaktes Modell, das euren Anforderungen und eurem Einsatzgebiet entspricht.

2. Reichweite des Akkus

Vorweg: Die Reichweite eures Lastenrads hängt nicht nur von der Akku-Kapazität ab, sondern auch von Faktoren wie dem Gewicht (Ladung, Fahrer und Lastenrad), dem Motor und dem Unterstützungslevel. Besonders entscheidend ist die Gangwahl in Bezug auf den Effizienzbereich des Motors, der wiederum von der Trittfrequenz abhängig ist.

Um die Reichweite der Bikes zu erhöhen, setzen viele Hersteller auf ein modulares Akkusystem. Das heißt, sie bieten an, die Reichweite ihrer Bikes durch zusätzliche Akku-Upgrades zu erhöhen, wie zum Beispiel durch Zusatzakkus. Hersteller wie Cannondale oder WINORA verbauen an ihren Bikes in unserem Test auch direkt dafür vorgesehene Halterungen, falls ihr euch entscheidet, einen zweiten Akku nachzukaufen. Riese & Müller hingegen lässt euch direkt beim Kauf im Konfigurator einen zweiten Zusatzakku wählen.

Die Variabilität der Akkus am Cargo-Bike kann also ein entscheidender Faktor für den Lastenrad-Kauf sein. Denn wer will schon beim Wochenendausflug an den See mit dem Lastenrad öfter den Blick auf die Akkuanzeige als auf die eigentliche Aktivität werfen.

Unser Tipp also: Seid euch klar, welche Strecken ihr mit dem Cargo-Bike zurücklegen wollt! Sind es nur kurze Strecken mit wenig Beladung im flachen Terrain, dann ist euch ein variables Akkusystem weniger von Nutzen. Wollt ihr aber flexibel unterwegs sein und auch in hügeligen Städten Kilometer machen, ist ein variables Akku-System von Vorteil.

3. Motor und Schaltung

„Das schaffst du, Mama!” Stellt euch vor, ihr habt euer Lastenrad bis zum Rand vollgepackt. Die Sonne brennt und vor euch liegt ein steiler Hügel. Da stellt sich die Frage: Welcher Motor bringt euch da hinauf? Bevor ihr gleich loslegt, die Motoren zu vergleichen, solltet ihr wissen: Es geht nicht nur um den Motor selbst. Der Antrieb ist zwar das Herzstück eures Lastenrads, doch ohne die richtige Schaltung und ein cleveres Akkukonzept wird euch selbst der stärkste Motor nicht weit bringen.

Empfehlungen für E-Lastenräder

Urban Arrow Family

Eines vorweg: viel gibt es beim Urban Arrow Family nicht zu bemängeln! Was zeichnet das Urban Arrow Family E-Lastenrad aus?Das Familienfahrzeug des niederländischen Herstellers vereint eine großzügige Ladekapazität mit starker Motorisierung. Diese Eigenschaften machen ihn zum perfekten Autoersatz. Mit dem Urban Arrow Family wird ein ganz neues Freiheitsgefühl spürbar - besonders für die Kinder. Mit dem elektrischem Lastenrad sind sie nicht mehr Co-Pilot in der zweiten Reihe, sondern mittendrin im Fahrgeschehen und genießen Cabrio Feeling pur.

Als „Familienrad mit viel Platz und sportlichem Charakter“ lässt sich das Urban Arrow Family sowohl für den Kindertransport als auch für Güter einsetzen. Dank des optionalen Verdecks ist sogar für einen Passagier mit entsprechender Kopffreiheit Platz. Das Long John Lastenrad zählt zu den meistverkauften Lastenrad Modelle des Herstellers. Seine stabile Fahrweise und hochwertige Add-on’s machen das Urban Arrow Family zum Topseller. Auf der Sitzbank aus Leder finden, für einen komfortablen Transport, zwei Kinder Platz. Dazu können noch locker Einkäufe, Spielsachen oder anderes Gepäck verstaut werden. Bei Mehrbedarf lässt sich eine zweite Bank nachrüsten, mit der ein drittes Kind mittransportiert werden kann! 🙂 Praktisch: die zweite Bank lässt sich bei Nichtverwendung schnell und einfach einklappen. So wird innerhalb Sekunden Platz gemacht für zusätzlichen Stauraum.

Ein optionaler Gepäckträger bietet die Möglichkeit für einen Maxi-Kindersitz für Kinder zwischen 1,5-6 Jahren oder für Seitentaschen an. Ein stabiler, souveräner, übersichtlicher sowie sportlich-urbaner Fahrstil ist auch bei unserem Testsieger deutlich spürbar. Selbst bei voller Beladung lässt sich dank des leicht gebogenen Lenkers samt Ergo Griffe das Cargo Bike direkt, bequem und vor allem agil lenken. Das E-Lastenrad lässt sogar auf einspurigen Straßen gut wenden. Ein hochwertiger E-Motor von Bosch sorgt für viel Power und geringen Kraftaufwand. Steigungen und Neigungen können damit problemlos bequem gemeistert werden.

Besonders gut gefällt uns die witterungsbeständige Schaumstoff-Transportbox. Durch den Schaumstoff ist sie schlagsicherer und deutlich leichter. Die Transportbox erinnert aufgrund ihrer Form an eine kleine Badewanne mit großem Fassungsvolumen. Bei aufgeklappten Sitzbänken finden ein Umzugskarton und zwei Getränkekisten locker Platz. Dank der massiven Außen- und Innenschale und abgerundeter Kanten können die kleinen Fahrgäste völlig bedenkenlos und sicher die Ausfahrt genießen. Beim Stop sorgt ein doppelseitiger Ständer für hohe Stabilität. Allerdings ist bei schwerer Beladung ein hoher Kraftaufwand nötig, um das Gefährt in Position zu bringen.

Top: Für den Transport von Babys ist eine Babyschale in der Transportbox im Standardpreis enthalten. Für gute Sicht (auch bei Regen) sorgt ein Regendach mit Sichtfenster, allerdings gegen Aufpreis. Bei nasser Fahrbahn kann es schon vorkommen, dass das Urban Arrow Family ins Wanken gerät und der Hinterreifen die Bodenhaftung verliert.

Riese & Müller Transporter 65

Der Riese & Müller Transporter 65 bietet zahlreiche Optionen: zwei sichere Kindersitze mit Verdeck, oder lieber ein Board mit Zurrgurten für sperrige Lasten? Eine Hundebox oder viel Stauraum für Einkäufe? Alles kein Problem.

Der Riese & Müller Transporter 65 punktet mit höchster Qualität und besonders flexibler Ausstattung. Mit den Frontladern aus der Transporter Serie bietet Riese & Müller hochwertige Lasten-E-Bikes, die sich flexibel einsetzen lassen. Der Riese & Müller Transporter 65 eignet sich perfekt für mittellange oder weitere Strecken und bietet viel Platz auf der Ladefläche. Der Qualitätshersteller punktet mit höchster Sicherheit, High-Tech-Ausstattung und zahlreichen, qualitativ hochwertigen Ausstattungsmöglichkeiten. Diese Qualität hat auch ihren Preis, der sich allerdings lohnt. Auch von Einsteigern lässt sich das E-Lastenrad unkompliziert handhaben und selbst bei voller Beladung gut manövrieren.

Wer häufig besonders große oder schwere Lasten transportieren muss, kann alternativ den „großen Bruder“ des Transporters 65 in Betracht ziehen. Der Riese & Müller Transporter 85 ist für den gewerblichen Lastentransport und sperrige Beladung perfekt ausgerüstet.

Der Transporter 65 von Riese & Müller bietet durch die zahlreichen Ausstattungsoptionen maximale Flexibilität. Der sichere Kindersitz für zwei Kids mit Fünf-Punkt-Gurten und wetterfestem Kinderverdeck ist ideal für Familien. Das Basismodell bietet aber auch viele weitere Varianten für die Zuladung, sodass es sich perfekt in jeden Alltag integriert. Für Einkäufe, den Lastentransport in der Stadt oder den Hund im Hunde-Kit mit Hundebox und Sicherheitsgurt auf dem Lastenrad mitnehmen: alles kein Problem.

Eine optionale Persenning schützt das Ladegut vor Wind und Wetter. Zurrpunkte für Gurte sind vorhanden, sodass auch sperrigere Lasten gut befestigt werden können.

Weitere E-Lastenrad Modelle

  • Ca Go FS200 Vario
  • Carqon Classic
  • Riese & Müller Load
  • Bergamont E-Cargoville LT
  • Car.los C.1
  • Riese & Müller Multitinker
  • Tern GSD
  • E-Muli
  • Kettler Familiano L-N
  • Yoonit Electric
  • Bakfiets E-CargoTrike
  • Butchers & Bicycles MK1-E
  • Chike
  • Christiania Cargo Electric

E-Lastenrad Kaufratgeber

Hier sind einige wichtige Punkte, die du beim Kauf eines Elektro-Lastenrads berücksichtigen solltest:

  1. Verwendungszweck: Überlege dir, wofür du das Lastenrad hauptsächlich nutzen möchtest. Möchtest du Kinder transportieren, Einkäufe erledigen oder es für Lieferdienste nutzen? Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Modelle, die besser geeignet sind, z.B. mit höherer Tragkraft oder speziellen Sicherheitsmerkmalen für Kindertransport.
  2. Kapazität und Größe: Prüfe die maximale Zuladung und die Abmessungen des Lastenbereichs. Bedenke dabei, dass eine höhere Kapazität und Größe das Fahrrad schwerer und möglicherweise schwieriger zu handhaben machen können.
  3. Motorleistung und Akkulaufzeit: Die Motorleistung ist wichtig, um auch bei voller Beladung und Steigungen gut voranzukommen. Die Akkulaufzeit bestimmt, wie weit du mit einer Ladung fahren kannst. Achte auf Modelle mit einem leistungsstarken Motor und einem Akku mit hoher Kapazität, besonders wenn du lange Strecken zurücklegen oder oft bergige Gebiete befahren möchtest.
  4. Komfort und Handling: Die Ergonomie des Fahrerplatzes, die Qualität der Sitzposition und die Handhabung sind besonders bei längeren Fahrten wichtig. Probefahrten können dir helfen, zu beurteilen, ob das Lastenrad zu dir passt.
  5. Sicherheit: Achte auf Sicherheitsmerkmale wie stabile Standfüße, gute Beleuchtung, effektive Bremsen und Reflektoren. Wenn Kinder transportiert werden, sind zusätzliche Sicherheitsfeatures wie Gurte und eine geschützte Fahrgastzelle wichtig.
  6. Preis und Garantie: Lastenräder können teuer sein, daher solltest du Preise vergleichen und auf Garantiebedingungen achten. Einige Hersteller bieten erweiterte Garantien oder Servicepakete an.
  7. Testberichte und Bewertungen: Suche nach Testberichten und Kundenbewertungen, um mehr über die Zuverlässigkeit, Handhabung und den Kundenservice der Marke zu erfahren.
  8. Zubehör und Anpassungsmöglichkeiten: Prüfe, welches Zubehör inklusive ist und welche Anpassungsmöglichkeiten es gibt, z.B. für den Transport bestimmter Güter oder für Wetterbedingungen.
  9. Hersteller und Marken: Es gibt viele Hersteller von Elektro-Lastenrädern. Einige sind spezialisiert und bieten maßgeschneiderte Lösungen an, während andere breitere Produktlinien führen. Informiere dich über die Reputation und das Angebot verschiedener Marken.

Die Entscheidung für ein Elektro-Lastenrad hängt stark von deinen individuellen Bedürfnissen und Präferenzen ab. Daher ist es empfehlenswert, vor dem Kauf ausgiebige Recherchen anzustellen und wenn möglich, verschiedene Modelle probezufahren.

Vor- und Nachteile von E-Lastenrädern

Vorteile

  • Umweltfreundlich und nachhaltig
  • Keine Parkplatzsuche
  • Kein Benzingeld
  • Gesundheitsfördernd
  • Ultimatives Cabrio Feeling für die kleinen Fahrgäste

Nachteile

  • Schwierige Handhabung
  • Begrenzter Transportplatz im Vergleich zu Autos
  • Hohe Preise

Arten von E-Lastenrädern

Lastenräder gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen. Der Einsatzzweck entscheidet letztendlich über die Kaufentscheidung. Je nachdem was gebraucht wird, gibt es Modelle mit Kasten, abschließbarer Box oder einfacher Ladefläche. Unterschieden wird auch zwischen zwei- und dreirädrigen Lastenfahrrädern.

Zweirädrige Lastenräder (Einspurrad, Long John, Longtail)

Diese Art von Lastenrädern ist sportlicher und dynamischer. Außerdem deutlich platzsparender und schmaler gebaut. Das erleichtert nicht nur die Handhabung im Verkehr, sondern auch die Aufbewahrung zuhause.

Dreirädrige Lastenräder

Dreirädrige Lastenräder überzeugen durch eine höhere Ladekapazität, mehr Stabilität und mehr Sicherheit. Auch bei einer hohen Zuladung muss man sich in puncto Stabilität keine Sorgen machen. Die drei Räder machen das gesamte Lastenrad zwar breiter und etwas sperriger gegenüber Long Johns, allerdings kann man bei roten Ampeln einfach sitzen bleiben ohne absteigen zu müssen (auch beim Abstellen ist kein Ständer erforderlich). Das Kurvenfahren kann anfangs noch gewöhnungsbedürftig sein, aber Übung macht bekanntlich den Meister.

E-Lastenrad für den Kindertransport

Wenn du das Lastenfahrrad hauptsächlich für den Kindertransport nutzen möchtest, sind Modelle mit Kasten oder verlängertem Gepäcksträger die richtige Wahl. Die meisten Modelle bieten Platz für mindestens zwei Kinder. Je nach Hersteller und Lastenrad können sogar bis zu 4 Kinder Platz finden. Am gängigsten für den Transport von zwei Kids sind Long Johns (Kiste vorne, kleines Vorderrad). Hersteller wie Urban Arrow, Babboe, Bakfiets Long oder Riese Müller sind bekannte Namen in dieser Kategorie. Sie stechen aufgrund ihrer stabilen und agilen Fahreigenschaften sowie einer einfachen Handhabung heraus.

Modelle mit 3 Rädern sind auch möglich. Hier jedoch möchten wir anmerken, dass das Fahrverhalten aufgrund mangelnder Agilität wesentlich eingeschränkter ist. Alternativ dazu sind 3-Rad-Varianten mit Neigetechnik geeignet. Der „tilt-mechanism“ ermöglicht es das Lastenrad wie ein normales Fahrrad in Kurven zu neigen.

E-Lastenrad als klassisches Lastenfahrrad für Transportgut

Für den Transport schwerer Lasten wie großen, schweren Kartons und Kisten, ist eine Ladefläche ideal. Für Einkäufe eignen sich Kästen oder große Gepäckträgertaschen am besten. Möchtest du sperrige Gegenstände wie Sportgeräte oder z.B. Buggys mitnehmen, solltest du sie in jedem Fall mit Spanngurten am Lastenrad fixieren.

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