KTM E-Bike Nabenschaltung Riemenantrieb im Test: Komfort und Leistung vereint

KTM E-Bikes mit Nabenschaltung und Riemenantrieb bieten eine Kombination aus Komfort, Leistung und Wartungsarmut, die sie zu einer attraktiven Wahl für Stadtfahrer und Tourenliebhaber macht.

KTM City E-Bikes: Sicher und komfortabel durch die Stadt

Mit dem KTM City e Bike Macina City 710 BELT fahrt ihr sicher und voller Komfort durch den Stadtverkehr. Der leistungsstarke Bosch Performance Line CX Smart System Motor versorgt euch mit ordentlich Power und für genügend Reichweite ist der extra große 750 Wh Bosch PowerTube Akku zuständig. Die Kombination aus wartungsfreien Gates CDX Carbon Drive Riemenantrieb und der Nabenschaltung hat sich vielfach bewährt.

Für zusätzliche Sicherheit beim Abstellen der KTM Macina City 710 Belt Fahrräder ist ein Bosch ConnectModule mit GPS Tracker verbaut. Zur Ausstattung der hochwertigen Citybikes gehört eine Lichtanlage von Busch & Müller, ein hochauflösendes Kiox 300 Farbdisplay, ein Gepäckträger, der Ständer zum Abstellen und Schutzbleche. Ihr rollt auf 28 Zoll großen Conti e-Contact Plus 50-622 Reflex-Reifen durch euren Alltag und kommt mit Bremsen von Magura zum Stehen.

Das KTM City e Bike Macina Central 5 ist ein Pedelec mit hochwertigem E Bike-Rahmen und stabilem KTM-Träger. Durch den Tiefeinstieg lässt es sich hier leicht auf- und absteigen. Ein leicht zu entnehmender 500 Wh Rahmenakku sorgt für genügend Reichweite. Ein Bosch Performance Line Antrieb mit einem Drehmoment von 65 Nm sorgt für ordentlich Schub. Der Motor mit 4 Unterstützungsmodi ermöglicht euch eine gut kontrollierte Motorunterstützung.

Ebenfalls im Sortiment der KTM City E Bikes ist das Macina Multi Urban. Mit dem Bosch Performance Line Mittelmotor bekommt ihr eine hocheffiziente elektrische Unterstützung, selbst wenn ihr die maximale Zuladung von 170 kg ausreizt. Der „One Size Fits All“-Rahmen lässt sich leicht auf die richtige Personengeometrie sowie die richtige Länge und Breite einstellen. Obwohl es für den Transport von Gewichten konzipiert wurde, überzeugt dieses eBike durch seine Wendigkeit und viel Komfort.

Für die Erweiterung der Batteriekapazität auf 1.000 Wh könnt ihr den Rahmen mit einer Doppelbatterie nachrüsten. Pannensichere Räder in 24 Zoll sowie die tiefe Lastverteilung sorgen für einen niedrigen Schwerpunkt, der euch eine sichere Fahrt gewährleistet. Auch im Gelände. Der Gepäckträger ist EUROBOX-kompatibel und mit dem RACKTIME SNAP IT 2.0-Befestigungssystem ist er für eine Vielzahl von Taschen und Körben bereit. Etwaige Kindersitze könnt ihr entweder vorne oder auch hinten am E Bike anbringen.

KTM Macina Gran: Der Allrounder für die Innenstadt

Die Elektrofahrräder Macina Gran gibt es in vier verschiedenen Rahmenformen, unter anderem mit einem Trekking Rahmen aus hydrogeformtem Aluminium. Das Topmodell Macina Gran 710 ist mit dem neuen leistungsstarken Bosch CX Smart System ausgestattet, der auf ein Drehmoment von 85 Nm kommt. Auch hier findet ihr Komponenten von Busch & Müller bei der Lichtanlage, ein Bosch Kiox 300 Display und einen Racktime Gepäckträger. Und der Powertube 750 Wh Lithium-Ionen-Akku beweist einen extra langen Atem, der für viel Fahrspaß sorgt.

Zum Schalten wird ein Shimano Deore M5130 Schaltwerk genutzt. 10 Gänge stehen euch dabei zur Verfügung. Etwas unter 28 Kilo wiegt dieses Zweirad. Das KTM Macina Gran 710 ist ein Allrounder, der seinen Einsatz in der Innenstadt findet.

KTM E-Bike Antriebe und Akkus

KTM arbeitet beim E Bike Antrieb mit dem Motorenhersteller Bosch. Zur Auswahl stehen die Active Line, die Active Line Plus und hochwertige Motoren namens Performance Line und Performance Line CX. Sie bieten jeweils eine Leistung von 250 Watt und unterstützen euch bis zu einer Geschwindigkeit von max. 25 km/h. Die Unterschiede liegen beim Anfahrverhalten, dem Gewicht und bei der Unterstützung für die maximale Trittfrequenz.

Beim Akku setzt KTM ebenfalls auf Qualität von Bosch. Auch die verbauten Bremsen von Magura oder Shimano bieten einen guten Dienst.

Wartungsarme Tourenräder im Test

Für unseren Vergleich wartungsarmer Tourenräder haben wir einen spannenden und breiten Mix an Testmodellen zusammengestellt. Einige Räder sind im Grunde für den städtischen, also den eher alltäglichen Einsatz entwickelt. Dazu zählen wir das neue B‘Twin LD 920 E Automatic ebenso wie das Diamant Beryll 160, das Kalkhoff Image und das KTM Macina City.

Wer ein vollausgestattetes E-Bike kauft, hat meistens mehr damit vor, als ausschließlich Tagestouren zu fahren oder das Rad nur für den Weg zum Einkaufen zu nutzen. Die Kaufentscheidung sollten Sie als Fahrer also wie immer anhand Ihrer eigenen Vorlieben treffen. Die klassische Tagestour auf gut befestigten Wegen, ob nun im Flachen oder im Gebirge, bewältigen die wartungsarmen Räder alle sehr gut.

Getestet haben wir das auf unterschiedlichen Untergründen und immer mit Gepäck an Bord. So mussten sich die Räder auf einem Feldweg beweisen, auf Kopfsteinpflaster und dem so typischen, durch aufgeworfenen Asphalt rumpelig gewordenen Fahrradweg. Die größte Steigung, die es zu bewältigen galt, misst stolze 21 Prozent. Hier haben wir geprüft, ob die Nabenschaltungen, die ja eine geringere Übersetzungsbandbreite bieten als eine klassische Kettenschaltung, an ihre Grenzen kommen, oder ob die Übersetzung auch für diese Steigung ausreicht.

Nabenschaltung vs. Kettenschaltung

Aber warum ziehen überhaupt viele Radfahrer eine Nabenschaltung der Kettenschaltung vor? Mal abgesehen, dass sie wartungsarm sind: Die Nabe ist für gewöhnlich schwerer als die Kettenschaltung. Die Bandbreite ist dagegen geringer. So spielt das Gewicht der wartungsarmen Nabenschaltung an einem ohnehin schweren E-Bike eine weniger große Rolle als beim klassischen Fahrrad. Auch die Übersetzungsbandbreite ist weniger wichtig. Beides kompensiert der Elektromotor.

Die Mehrkosten der Naben- im Vergleich zur Kettenschaltung sind bei den hohen Anschaffungskosten eines E-Bikes auch nicht unbedingt mehr gravierend. Dazu kommen einige klar auf der Hand liegende Vorteile: Die Nabenschaltung muss nicht immer mal wieder neu justiert werden, sie muss nicht geschmiert und auch nicht regelmäßig gereinigt werden. Ein weiterer Vorteil - zumindest für einige Radfahrer: Wartungsarme Nabenschaltungen lassen sich im Stand schalten. Wer also plötzlich im hohen Gang pedalierend anhalten muss, schaltet bequem runter und fährt im gewählten, kleineren Gang locker wieder an. Bei Kettenschaltungen ist das nicht möglich.

Carbonriemen

Die wartungsarme Kombination vervollständigt der Carbonriemen. Er ersetzt die klassische Fahrradkette. Das Carbonfaserband ist äußerst robust und hält viele Tausend Kilometer. Gates, der gebräuchlichste Hersteller hochwertiger Carbonriemen, spricht von einer Lebensdauer von 15.000 bis 30.000 Kilometern, während eine klassische Fahrradkette „nur“ 5000 bis 10.000 Kilometer hält. Ein kleiner, beim E-Bike ebenfalls eher zu vernachlässigender Nachteil: Der Carbonriemen überträgt die Kraft nicht ganz so effizient wie die Fahrradkette.

Am Ende müssen Sie für sich klären, ob Sie den erhöhten Wartungsaufwand der Kettenschaltung dem wartungsarmen Sorglosantrieb mit Nabenschaltung und Riemen vorziehen oder nicht. Für die Kette spricht die oft enorme Entfaltung, die auch beim E-Bike nicht ganz unbedeutend ist. Macht hingegen eine Nabenschaltung Mucken, so ist eigentlich fast immer der Gang in die Fachwerkstatt nötig.

Es spricht also vieles für die wartungsarme Kombination aus Nabenschaltung und Carbonriemen.

KTM Modellneuheiten für 2026

KTM beweist, dass der Markt auch weiterhin viel Spannendes zu bieten hat und präsentiert zum Sortiment für 2026 gehören zwei komplett neue Modellreihen.

KTM Macina Superbelt SX

Mit dem Macina Urbanator SX zeigte der Hersteller bereits vor einem Jahr, dass er auch die andere Spielart beherrscht. In diese Richtung stößt nun auch das KTM Macina Superbelt SX vor. Seine Geometrie unterstützt eine aufrechtere Sitzposition auf dem Fahrrad. Vor allem aber vergrößert KTM das Angebot an Rahmenformen. Im Unterrohr steckt ein Akku mit einer Kapazität von 400 Wattstunden. Er liefert den Strom für den Bosch Performance Line SX-Motor.

KTM Macina Every

Mit dem KTM Macina Every möchte der Hersteller eine breit gefächerte Zielgruppe ansprechen. Dafür greift KTM eine Rahmenvariante auf, mit der ältere Modelle des KTM Macina Aera in der Vergangenheit bei Tests von ADAC und Stiftung Warentest mehrfach Siege einfahren konnten. Die Rede ist vom Power Tube Sport-Rahmen, kurz PTS.

Insgesamt drei Modelle des KTM Macina Every erscheinen zum Modelljahr 2026. Ihr größter Unterschied liegt im jeweils gewählten Antrieb. Im Topmodell, dem KTM Macina Every 820 Belt, verbaut der Hersteller eine stufenlose Nabenschaltung von Enviolo mit Riemen. Dagegen setzen das KTM Macina Every 830 und das KTM Macina Every 840 auf Kettenschaltungen mit elf beziehungsweise zehn Gängen.

KTM Macina Fold

Gleichzeitig bot sich mit der Vorstellung des Bosch Performance Line PX-Motors jetzt die passende Gelegenheit. Also hat KTM Nägel mit Köpfen gemacht und sich umfassend dem KTM Macina Fold gewidmet. Aus unserer Sicht überzeugt das Ergebnis vollauf. Allein schon der neue Rahmen verdient ein kräftiges Lob.

Die Preise

Das KTM City e Bike Macina City 710 BELT kostet um die 5.499 Euro. Für das KTM Macina Gran 710 müsst ihr nicht ganz so viel berappen, denn dieses Modell gibt es schon für ca. 4.299 Euro. Beim Macina Multi und Multi Urban müsst ihr mit Kosten zwischen 3.700 und 4.199 Euro rechnen.

Rechtliche Aspekte

Bei einem KTM City e Bike liegt die Motorleistung bei höchstens 250 Watt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Für dieses E Bike benötigt ihr daher kein Versicherungskennzeichen. Die Helmpflicht entfällt auch. Natürlich solltet ihr dennoch einen Helm tragen. Es gibt kein Mindestalter und dementsprechend wird auch kein Führerschein für diese Art von E Bike benötigt.

Alternativen

Je nachdem, ob ein Hecknabenmotor, ein Frontnabenmotor oder ein Mittelmotor bei einem Cityrad verbaut ist, können die Preise stark variieren. Unter 2.000 Euro bekommt ihr bei einigen Herstellern schon gute City E Bike Einsteigermodelle in guter Qualität. Ein richtig günstiges City E Bike gibt es bei Marken wie Prophete oder Zündapp. Bergamont liegt in einer ähnlichen Preisklasse wie KTM. Im Vergleich zum KTM City E Bike solltet Ihr Euch das Hepha ansehen. Ebenfalls vergleichbar mit den KTM City E Bikes sind die von Geero: Beste Ausstattung und sehr gutes Fahrverhalten.

Häufige Fragen

Wie groß sind die Reifen bei City e Bikes von KTM?

Die Laufradgröße der Elektrofahrräder beträgt im Normalfall 28 Zoll. Pannensichere Räder in 24 Zoll sind beim E Lastenrad Macina Multi verbaut.

Wie schnell kann ich mit City e Bikes von KTM werden?

Der Antrieb der Pedelecs unterstützt euch mit 25 km/h. Wenn ihr schneller damit fahren wollt, müsst ihr ganz sportlich in die Pedale treten und kommt dann mit eigener Muskelkraft noch schneller voran.

Wie weit komme ich mit City e Bikes von KTM?

Mit einem Bosch-Akku mit 500 Wh kommt ihr in der City auf eine Reichweite von 50 bis 70 Kilometern, wenn ihr es mit der Unterstützung nicht übertreibt. Auch das Wetter, die Strecke und das Fahrergewicht spielen bei der möglichen Streckenlänge eine Rolle.

Welches Material wird bei City e Bikes von KTM verwendet?

Das KTM City e Bike Macina Gran gibt unter anderem mit einem Trekking Rahmen aus hydrogeformtem Aluminium. Andere Materialien außer Aluminium werden bei den KTM Elektrobikes auch gar nicht benutzt.

Sind die City e Bikes von KTM empfehlenswert?

Der österreichische Hersteller KTM bietet mit seinen City E Bikes Qualitätsprodukte, die auch hohen Anforderungen gerecht werden. Er gewährt eine Garantie auf Materialdefekte und Verarbeitungsfehler von fünf Jahren.

KTM Kent im Praxistest

Optisch ein Hingucker: Das KTM Kent. Man sitzt entspannt sportlich auf dem Rad, der geschweifte Lenker positioniert Hände und Handgelenke ergonomisch günstig, was Arme und Schultern angenehm entlastet. Auf kräftigen Antritt reagiert das KTM sensibel und geht willig nach vorne, die günstigen Pneus laufen erstaunlich leicht. In Kurven verhält sich das KTM brav und vorhersagbar, auch bei höherem Speed entsteht keine Unsicherheit.

Knackig und exakt lassen sich die elf Gänge der Alfine-Nabenschaltung am Rapidfire-Tastschalter bedienen. Der Gesamtumfang von 409 Prozent reicht für viele Landschaftsprofile gut aus, für bergiges Terrain bietet die Alfine jedoch zu wenig kleine Gänge.

Der geschweifte Lenker positioniert Hände und Handgelenke ergonomisch günstig, was Arme und Schultern angenehm entlastet. Hat man das KTM geparkt, stößt beim Rangieren gern die linke Kurbel gegen den Mittelständer. An Zuladung verträgt das Kent bis etwa zwölf Kilo auf dem Gepäckträger klaglos.

Die wichtigsten Details in der Übersicht

  • Modell: KTM Kent
  • Preis: 1649 Euro
  • Rahmengrößen: 51, 56, 60 cm
  • Gewicht Testrad: 15,1 kg
  • zulässiges Gesamtgewicht: 134 kg
  • Rahmen: Alu, geschweißt
  • Gabel: Alu, Disc
  • Schaltung: Shimano Alfine 11, Rapidfire, Gates CDN
  • Übersetzung: 46/22 Zähne, 409 %
  • Riemenspannung: Slider-Achsstücke, Stellschraube rechts
  • Bremsen/ø: Shimano MT200 Disc/160 mm
  • Reifen: Impac Streetpac 42-622
  • Lichtanlage: Shimano DH-3D37, Trelock Bike iVelo LS233, Duo Flat LS613

Fazit zum KTM Kent

Mit sportlicher Leichtgängigkeit, alltagsfähiger Ausstattung und angenehmer Ergonomie kann das auch optisch reizvolle Kent überzeugen. In moderatem Alltags- und Touren-Einsatz kommt zudem die hohe Wartungsarmut von Nabenschaltung und Riemenantrieb zum Tragen.

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