KTM Elektrofahrrad Testberichte: Ein umfassender Überblick

E-Bike-Trends und KTMs AntwortEiner der E-Bike-Trends 2025 sind Räder, die besonders leicht sind, sogenannte Lightweight-E-Bikes. Während kernige Trekking-E-Bikes gerne mal um die 30 Kilogramm auf die Waage bringen, sind die Leicht-E-Bikes oft nicht schwerer als 20 Kilogramm. Mit dem Macina Sport SX 10 zeigt KTM, dass sie die Trends der Bikeszene aktiv mitgestalten wollen. Denn das Rad repräsentiert eine wichtige neue Sparte: Leichte Pedelecs mit reduzierter Motorpower und kleineren Akkus.

Leichte E-Bikes: Vor- und Nachteile

Der Vorteil von leichten E-Bikes liegt klar auf der Hand. Sie lassen sich oft mühelos auf einen Autoträger heben, auch ein paar Stufen zum Bahnsteig oder in den Keller stellen kein großes Problem dar. Die Handhabung im Gegensatz zu einem unmotorisierten Rad ist minimal.Sucht man einen Nachteil, ist dies ein schwächerer Motor und ein Akku mit geringerer Kapazität. Hohe Reichweiten darf man damit nicht erwarten, wenngleich man hier mit einem Range Extender, einem externen Zusatzakku, Abhilfe schaffen kann. Daher sollte man vor dem Kauf eines E-Bikes abzuwägen, was man mit dem Rad vorhat.Braucht man es vorwiegend in der Stadt, für kürzere Pendelwege oder kleinere Wochenendtouren, kann man viel Freude mit einem Lightweight-E-Bike haben. Zieht man regelmäßig einen Radanhänger hinter sich her oder plant lange Urlaubstouren, sollte man auf einen stärkeren Antrieb setzen.

Das KTM Macina Sport SX 20 im Detail

Ein neues Modell in dieser Kategorie ist das Trekking-E-Bike Macina Sport SX 20 von KTM, das IMTEST bereits ausgiebig Probe fahren durfte.Das KTM Macina Sport SX 20 wiegt nur gut 20 Kilogramm, womit es halbwegs mühlelos auch mal ein paar Stufen getragen werden kann. Mit 55 Newtonmetern hat der Motor ein vergleichsweise niedriges maximales Drehmoment. Auch der Akku hat vergleichsweise kleine Kapazität und bringt „nur“ 400 Wattstunden (laut Hersteller) mit.Hier eine Übersicht der wichtigsten Daten:
  • Motor: Bosch Performance Line SX, 55 Nm
  • Akku: 400 Wh
  • Schaltung: Shimano Cues, 9 Gänge
  • Gewicht: 20,7 kg / zul. Gesamtgewicht: 132 kg
  • Display: Bosch Purion 200
  • Preis: 3.399 Euro
Ausstattung und FahrgefühlDas KTM Macina Sport SX 20 wird mit einem Wave-, Trapez- und Diamantrahmen angeboten, darüber hinaus stehen vier Rahmengeometrien zur Verfügung. Bei den Testfahrten erwies sich das E-Bike als wahres Multitalent. Während der Fahrer sehr aufrecht auf dem bequemen im Sattel sitzt, bietet es mit dem gerade Lenker dennoch eine gewisse Sportlichkeit. Sowohl auf Asphalt, als auch auf Schotter und in Kurven vermittelt es ein sicheres Fahrgefühl.Die profiligen Gravelbike-Reifen und die Federgabel sorgen dafür, dass der Fahrer auch auf Kopfsteinpflaster und im unwegsamen Gelände sanft vorankommt. Der Antritt ist in der höchsten Unterstützungsstufe durchaus sportlich, im Eco-Modus braucht der Fahrer schon etwas Muskelkraft. Rollt das E-Bike erstmal, unterstützt das KTM-Rad angenehm gleichmäßig.Die Einstellung der Unterstützungsstufen erfolgt über das schicke, puristische Purion 200 Farbdisplay, das man über die Bosch-App auch noch nach eigenen Wünschen konfigurieren kann. Die Shimano-Cues Kettenschaltung mit neun Gängen sorgt darüber hinaus für die Feinabstimmung beim Pedalieren.Praktisch für den Alltag ist zudem die festverbaute Lichtanlage sowie ein Gepäckträger, der laut Hersteller mit 25 Kilogramm belastet werden kann. Bemerkenswert ist, dass das E-Bike trotz Federgabel und Schutzblechen aus Metall „nur“ gut 20 Kilogramm (laut Herstellerangabe) auf die Waage bringt. Das zulässige Gesamtgewicht soll bei 132 Kilogramm liegen. Mit einem Preis von 3.399 Euro bekommt man hier ein hochwertiges Fahrrad zu einem guten Preis, dass beim Fahren viel Freude bereitet.

KTM E-Bikes in Tests der Fachmagazine

Heute durch die Bank mit gutem bis sehr gutem Ergebnis. Zweimal gab es von der Stiftung Warentest sogar den Testsiegertitel für den österreichischen Zweirad-Hersteller, 2020 für die Damenvariante des Macina Tour 510 und 2018 für das Macina Fun 9 mit Herrenrahmen. Dort strich KTM in den ersten Jahren des E-Bike-Hypes aber auch schon mal ein „Mangelhaft“ ein. Betroffen war das Macina Eight wegen eines Lenkerbruchs im Prüfstand-Dauertest - bislang der einzige wirkliche Fauxpas.Besondere Stärken und SchwächenOb Sie es sportlich-zackig oder eher gemütlich mögen, Antrieb, Akku und Ausstattung harmonieren bei KTM-Pedelecs stets mit dem anvisierten Zweck und stammen aus guter Quelle. Vor allem bei den oft windigen Damenmodellen mit tiefem Durchstieg leistet KTM in den Tests saubere Arbeit und punktet mit ausgesprochen hoher Stabilität - und das bei angemessenem Gewicht und mit Gepäck. Auch das Fahrhandling stimmt - selbst ohne Motor, wie die Stiftung Warentest in ihrem letzten Vergleichstest beim bereits erwähnten Macina Tour 510 resümiert.Besondere Aufmerksamkeit verdient die E-MTB-Sparte von KTM - hier offenbart sich das Enduro-Knowhow des Herstellers einmal mehr.

Antrieb und Reichweite der KTM E-Bikes

KTM-Pedelecs werden ausschließlich mit Bosch-Antrieben ausstaffiert, das Spektrum reicht von der zweckmäßigen „Active“-Serie bis hin zum kräftigsten Aggregat, dem „Performance CX“, das eigentlich für Mountainbikes entwickelt wurde, aber auch bei den teureren Modellen im City- und Trekking-Rudel vorzufinden ist. Alle Motoren arbeiten in den Tests sauber und werden inzwischen von voll im Rahmen integriertem Akku versorgt. Der umfasst bei KTM im Schnitt um die 500 Wattstunden, wie auch beim von der Stiftung Warentest gepürften Macina Tour, das unter Realbedingungen eine Reichweite von 55 km erzielte - der Spitzenwert im Test. Auch in anderen Tests trumpft KTM mit ordentlichen Reichweiten.

Der KTM Macina Gran 610 im Test der Stiftung Warentest

Und 2024 setzt das KTM Macina Gran 610 diese Erfolgsserie fort. In dem Test steckte ein Stück weit ein Systemvergleich. Auf der einen Seite drei günstige E-Bikes vom Discounter mit einem Hinterradnabenantrieb und Preisen zwischen 1.100 Euro und 1.600 Euro. Auf der anderen Seite hochwertige Modelle namhafter Hersteller, die auf einem Mittelmotor basieren und zwischen 2.150 Euro sowie 4.500 Euro kosten. Allen gemeinsam war dagegen die Rahmenform des Diamant-Rahmens. Zudem brachten alle Fahrräder das typische Profil eine Trekking-E-Bikes mit.Eigentlich soll es euch ein treuer Begleiter auf den Radwegen durch die Stadt sein. Gleichzeitig bringt es allerdings Qualitäten mit, die aus ihm einen geeigneten Kandidaten für längere Touren machen. Eine gefederte und versenkbare Sattelstütze erleichtert zum Beispiel nicht nur das Auf- und Absteigen, sondern verspricht erhöhten Fahrkomfort, gerade auf langen oder unebenen Strecken. Mit 80 Millimetern ist der Federweg an einem solchen Fahrrad ausreichend bemessen.Und die Kettenschaltung mit neun Gängen von Shimano bietet eine tolle Übersetzungsbandbreite, da KTM das Kettenblatt mit 42 Zähnen mit der größten verfügbaren Kassette kombiniert. Deren Ritzel decken einen Bereich zwischen elf und 36 Zähnen ab. Schließlich hat die Redaktion die Testräder gewohnt harten Prüfungen unterzogen. Für jedes Fahrrad standen mehrere hundert Kilometer durch die Hügel der Steiermark in Österreich an.Für den zweiten Teil der Tests ging es erneut in ein spezielles Prüflabor. Dort galt es herauszufinden, wie sicher ist das Fahren mit den gewählten Trekking-E-Bikes, wie belastbar sind die verbauten Komponenten, wie leistungsfähig ist das E-Bike-System mit Blick auf Akkukapazität und Ladezeiten oder welchen Wert haben die Hersteller auf das Verwenden umweltschonender Materialien gelegt? Vor allem hat die Juroren das Fahrerlebnis mit dem Modell beeindruckt. In ihrem Urteil heben sie das stabile Fahrverhalten hervor, das sich in Anstiegen, Abfahrten und Kurven zeige und das Zuladen von Gepäck bestens vertrage.Als angenehm empfanden sie die Sitzposition, die von breiten Reifen und einer guten Federung flankiert werde. Für volle Zufriedenheit sorgte ebenfalls der Antrieb von Bosch, ein Smart System mit Performance Line CX-Motor, PowerTube 625-Akku sowie Intuvia 100-Display. Der Motor unterstütze kräftig und sei optimal abgestimmt, heißt es im Urteil. Punkten konnte KTM darüber hinaus mit seiner eigenentwickelten Akkuentnahme. Der Hersteller arbeitet an der Stelle mit einer eigenen Aufnahme, die das Entnehmen des Akkus mit einem separaten Griff nach oben enorm erleichtert.Der Lenker traf nicht den Geschmack der Testenden, die ihn als zu gebogen und wenig sportlich beschrieben. Trotz dieser beachtlichen Bilanz wurde es am Ende im Rennen um den Gesamtsieg richtig eng. Letztendlich teilt sich das KTM den ersten Platz mit dem Kalkhoff Endeavour 5 Advance +. Die Nase vorn hat es in Bezug auf den Preis. Mit einer Summe von 3.890 Euro unterbietet es das Kalkhoff um rund 600 Euro. Am Ende des Klassements landeten vereint die drei billigsten E-Bikes mit den Hinterradnabenantrieben.

Flizz Eurobike E-Bike-Test 2022/2023: KTM Cento 10 und Cento 10 Plus

Der erste Testplatz im Flizz Eurobike E-Bike-Test in der E-Bike-Saison 2022/2023 gehört einem der beliebtesten City- und Trekking-E-Bikes, unserem Topseller KTM Cento 10 und dem Cento 10 Plus. Das KTM Cento 10 und die aufgewertete Cento 10 Plus Version sind seit vielen Jahren richtige Kundenfavoriten.Das Herzstück des KTM Cento 10 (Plus) ist der robuste und hochwertig gefertigte Rahmen mit abschließbarem Akkudeckel. Das Thema Sicherheit wird bei KTM traditionell großgeschrieben. Das Cento 10 bietet dem/der E-Bikefahrer/in mit der hydraulischen Scheibenbremsanlage von Shimano in jeder Fahrsituation ein sehr hohes maß an Kontrolle.Die Pannenschutzbereifung Schwalbe Energizer Plus sorgen dafür, dass eine optimale Bodenhaftung gegeben ist. Das Cento 10 macht beim Thema Fahrkomfort viel richtig. Auf dem KTM Cento 10 sitzt man sportlich bequem. Selbst bei anspruchsvollen Steigungen bleibt das Fahrgefühl unbeeinträchtigt. In Kombination mit dem herausnehmbaren Bosch Powertube Akku können auch ausgedehnte Fahrten in Angriff genommen werden, ohne dass ein ständiges Nachladen erforderlich ist.Je nachdem wie groß die individuellen Ansprüche an die Reichweite sind, kann bei allen Cento 10 Modellen zwischen einem 625 Wh oder 750 Wh Akku gewählt werden. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind die Displays, denn hier ist je nach Modell ein Bosch Intuvia, Intuvia 100, Kiox oder Kiox 300 verbaut. Bei dem Gepäckträger setzt KTM wieder auf die altbewährte Technik.Das Cento 10 punktet mit enormer Laufruhe, hochwertigen Komponenten, einer entspannten Sitzposition und der im Straßenverkehr benötigen Sicherheit.

ADAC Test e-Mountainbikes 2023: KTM Macina Kapoho 7973

Das e-MTB von KTM ist ein guter Allrounder, allerdings mit einigen Verbesserungs-möglichkeiten im Detail. Beim Bergauffahren hebt der Vorderreifen leicht ab, was nur mit fahrerischen Können kompensiert werden kann.Hier die Ergebnisse im Überblick:
  • Testergebnis gesamt: 2,1
  • Fahren: 2,1
  • Antriebssystem und Motor: 1,6
  • Handhabung: 2,5
  • Sicherheit und Verarbeitung: 2,3
  • Schadstoffe in den Griffen und Sattel: 2,5
  • Preis: 4.999 Euro (Stand 11/22) 5.299 (Stand 5/23)
  • Leergewicht (gemessen): 28,3 kg (Größe XL)
  • Zul. Gesamtgewicht: 146 kg
  • Akku-Kapazität: 750 Wh
  • ADAC Reichweite (gemittelt): 110 km
  • ADAC Reichhöhe (gemittelt): 2110 m
  • Ladezeit (gemessen): 6 Std.
Stärken und Schwächen laut ADAC
  • Stärken: leistungsstarker Motor, wendig, bergab gut zu fahren
  • Schwächen: Zweifingerbremse ist für Bergabfahrten kritisch, Vorderrad hebt bergauf leicht ab, beidseitiger Lenkeranschlag beeinträchtigt das Fahrverhalten

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