KTM setzt seit 1964 auf „made in Austria“ und bietet eine breite Palette an Fahrradmodellen an. KTM steht für hochwertige Fahrräder Made in Austria, die stetig weiterentwickelt werden. Dazu dient zum einen die hauseigene Entwicklungsabteilung, diverse Rennsporteams und das KTM-MTB Werksteam. KTM Bike Industries ist eine führende Marke, die Qualität als obersten Maßstab ansetzt.
Die Erfolgsgeschichte von KTM
Bereits im Jahr 1938 eröffnete Hans Trunkenpolz eine mechanische Werkstatt in Mattighofen, Österreich. Es dauerte insgesamt noch knapp zwanzig Jahre bis die Firma KTM ihre ersten Fahrräder auf den Markt brachte. Fleetwing, so hieß das erste Rad von KTM, dass für den amerikanischen Markt gebaut wurde. Es kam aus der Feder der damalig aktiven Geschäftsführer Kronreif (K) und Trunkenpolz (T) in Mattighofen, Österreich (M). Daher auch der Name. Seither realisiert KTM eine Innovation nach der anderen.
KTM-Bikes werden seit 1964 in Österreich hergestellt mit Rahmen der KTM-eigenen Fabrik in Taiwan. Die Lackierung und Endmontage mit den benötigten Anbauteilen findet in Mattighofen/Österreich statt. Ein Qualitätsmerkmal, das KTM im Weltmarkt unterscheidet. In den 70er Jahren kam das erste Amateur-Rennrad von KTM auf den Markt. 1988 stellte das Unternehmen die Weichen für ihren Erfolg, mit der Produktion des ersten Mountainbikes, dem Ultra Cross 1988. Vorreiter war KTM ebenso in Sachen E-Bikes. Im Jahr 1994 wurde das erste Elektrofahrrad produziert. Das Bike war damals für den Österreichischen Automobilclub ÖAMTC.
Welche Farbe KTM vorher hatte, das wissen wir leider nicht mehr, aber seit 1998 gilt: KTM ist orange! Mit dem Farbwechsel ging es weiter steil bergauf in der Firmengeschichte. Erste Bikes mit Vollcarbon-Rahmen kamen im Jahr 2006 auf den Markt. Außerdem wurde das erste Fahrrad mit PDS-System gebaut. Ein neues Hauptquartier mit Showroom entstand im Jahr 2007. In diesem wurde dann kurze Zeit später 2009 das erste Elektro-Mountainbike Energo Race präsentiert. Seitdem produziert KTM Bike Industries auch E-Mountainbikes.
Es folgten schnell weitere Modelle mit der Bezeichnung Macina, wie das Hardtail Macina Race oder das Macina Prowler, dass man auch bei Enduro-Rennen findet. Egal ob gemütliches E-MTB Hardtail, verschärftes E-MTB Enduro oder das praktische E-Trekkingrad für jeden Tag. Immer in Verbindung mit hochwertigen Antrieben und "Made in Austria" mit vielen technischen Highlights. Als Produktbezeichnung wird meist "Macina" verwendet. E-Crossräder werden bei KTM als E-Hybrid bezeichnet. Am einfachsten beschreibt es ein Crossrad mit E-Unterstützung mit und ohne Schutzblech. Dazu zählen auch E-ATB (All-Terrain-Bikes) oder SUV-Bikes. Was diese Räder von E-Trekkingrädern unterscheidet, sind hauptsächlich die Offroadqualitäten durch Verwendung profilierterer Reifen.
Auch bei E-Trekkingrädern gehört KTM zu den Marktführern und hat ein vielfältiges Angebot geschaffen. Hier findet man neben preiswerten Einsteigerrädern auch hochwertige High-End E-Trekkingräder. Der Schwerpunkt bei Fahrrädern von KTM lag mit dem Fleetwing schon anfänglich bei den Trekkingrädern.
Die Zeit steht nicht still. Bei KTM heißt es im Jahr 2018 Generationswechsel in der Geschäftsführung. Die bisherige Inhaberin Carol Urkauf-Chen wechselt in den Aufsichtsrat. Neue Geschäftsführerin der KTM Fahrrad GmbH ist ihre Tochter Johanna Urkauf zusammen mit Herrn Stefan Limbrunner. Als Sponsor ab 2021 des BDR (Bund Deutscher Radfahrer), engagiert sich KTM in Deutschland und unterstützt so den Lizenzsport. Für Rennerfahrung sorgt aber auch das Werks-MTB Team von KTM sowie Rennställe, die seit 2021 bei der Tour de France Räder von KTM einsetzen. 2020 ist KTM Fahrrad zum ersten Mal in der Geschichte mit zwei Teams bei 2 der 3 Grand Tours am Start.
Modelle im Test
KTM Legarda Race
Das KTM Legarda Race ist das Topmodell der „Trekking Offroad“-Sparte und setzt sich optisch durch Farbakzente in KTM-orange von der Masse ab. Der Rahmen ist komplett neu entwickelt. Ideen wie die integrierte Bremsaufnahme, die innenverlegten Züge oder das konische Steuerrohr stammen vom MTB. Highlight ist der von außen unsichtbare Lenkanschlagbegrenzer, der das Umschlagen des Lenkers verhindert - etwa beim Abstellen mit angebauter Lenkertasche. Am Ende wirkt das Chassis sehr clean und erhält eine moderne Optik. Rahmen und Gabel bieten für die Nachrüstung von Licht, Schutzblechen und Gepäckträger unauffällig integrierte Anschraubpunkte.
Dank einer eher sportlichen Sitzposition, dem steifen Rahmen, einem kleinen Berggang und den Lenkerhörnchen als alternativen Rastpunkt oder im Wiegetritt macht das Rad bergauf viel Spaß. Die komplette Shimano XT Schalt- und Bremsgruppe spielt ihren Status voll aus: Die Schaltvorgänge funktionieren unter Last perfekt und benötigen nur wenig Kraft. Die Übersetzungsbandbreite ist ideal und die Dosierbarkeit wie auch Bremskraft ist mustergültig. Das Legarda Race ist ein exzellenter Sportler mit toller Ausstattung und Fahrperformance.
Positiv: hervorragende Ausstattung mit kompletter Shimano Schalt-, Bremsgruppe und Naben. Breiter Einsatzbereich.
KTM Trento XT
Das KTM Trento XT von Zweirad Stadler setzt diese Tradition gekonnt fort. Es ist vielleicht das bestverkaufte Fahrrad der letzten 20 Jahre, hat Hunderttausende von Freundinnen und Freunden, Millionen von Kilometern auf dem Buckel… Nein, damit ist natürlich nicht speziell das KTM Trento XT gemeint, sondern das klassische Trekkingbike allgemein, für welches dieses Rad stellvertretend im KTM-Sortiment steht. In Schwarz, mit Federgabel und drei mal x Gängen ausgestattet, ist das Trekkingbike ein moderner Klassiker - quasi die zivile Version des Mountainbikes, von dem es einst die Komponenten übernahm. Und auch wenn das Trekkingbike in seinen Grundzügen gleich geblieben ist, ist es doch mit der Zeit gegangen.
Beim KTM sieht man das sehr schön in vielen Details: Natürlich kommen Scheibenbremsen zum Einsatz, und längst werden auch am Trekkingbike Bremsleitung und Schaltzüge im Unterrohr geführt, was dem Rad eine sehr aufgeräumte Optik verleiht. Typisch für ein solides Trekkingbike ist auch der Preis um 1.000 Euro - knapp 1.080 sind’s beim KTM. Auf diesem Level können die Anbieter aus dem Vollen schöpfen, was die Ausstattung angeht, und auf hochwertiges Markenzubehör setzen: Am Trento finden sich ein Gelsattel von Selle Italia, pannensichere Schwalbe-Reifen und eine Lichtanlage aus dem Hause Busch & Müller. Die Federgabel ist blockierbar, und Herzstück der 27-Gang-Schaltung ist ein langlebiges, präzise arbeitendes Shimano-XT-Schaltwerk, das die Kette sicher über das 11-34er Ritzelpaket der Zahnkranzkassette befördert.
Die Bedienung des Trento XT ist damit ziemlich komfortabel, wozu auch die angenehme, ausgewogene Sitzhaltung passt. Dank verstellbarem Vorbau lässt sich diese gut an den Nutzer bzw. die Nutzerin anpassen; man könnte sich freilich einen etwas stärker nach hinten geschwungenen Lenker wünschen, der eine entspanntere Haltung von Händen und Armen ermöglicht. Wer mit dem Bügel gut zurechtkommt (der von ergonomischen Griffen entschärft wird), findet am KTM auch sonst bestens funktionierendes Material, dazu gleich drei Rahmenformen für jeden Geschmack in unterschiedlichen Größen.
KTM CHICAGO 272
Die nach hinten hin immer filigraner werdenden Rohrformen verleihen dem CHICAGO 272 eine gewisse Ästhetik. Dank des quirligen Fahrverhaltens kratzt das KTM Einsteiger-Bike jede Kurve mit Leichtigkeit. Sportsfreunde aufgepasst: Das lange Oberrohr und der geringe Stack-Wert machen die Sitzposition sportlich.
KTM Macina Tour CX 820
Das Rad selbst baut KTM auch für den Jahrgang 2025 nach einem klassischen Trekking-Rezept auf. Schmale Schwalbe-Marathon-Reifen, klassische Schutzbleche und ein eher langer verstellbarer Vorbau sind in diesem Bereich bewährt. Das neue KTM Macina Tour ist ein gelungener Wurf und verlässt sich auf viele bewährte Trekking-Tugenden. Die Ausstattung des handlichen Pedelecs ist teils überdurchschnittlich hochwertig, die einfache Akku-Entnahme des Bosch-Antriebs nach oben gut gelöst.
Die Fakten zum KTM Macina Tour CX 820
- Preis: 4399 Euro
- Rad-Kategorie: E-Trekkingbike
- Motor: Bosch Performance CX Gen. 5, 85 Nm max.
Der neue Bosch-Antrieb mit 800er-Akku liefert eine enorme Reichweite. Rund 100 Kilometer sind selbst bei mittlerer Unterstützung und abwechslungsreichem Fahrprofil kein Problem. Wer spart und sich nur minimal vom Motor unterstützen lässt, kann auch noch deutlich weiter kommen. Eine neue Zelltechnologie macht zudem die Akkus leichter. Die 800er-Batterie wiegt jetzt unter 4 Kilo und damit weniger als die 750-Wh-Batterie mit 4,35 Kilogramm. Beim Display haben die Hersteller nach wie vor die Qual der Wahl. KTM setzt nur auf den etwas kleineren Screen Kiox 300. App und Bedienelemente sind aus der letzten Generation übernommen.
Deutlich entscheidender: Bosch konnte auch beim Fahrgefühl nochmal nachbessern. Schon der bisherige CX war einer der Top-Antriebe am Markt, der neue CX arbeitet aber leiser, schiebt spürbar geschmeidiger und fadet die Unterstützung an der 25 km/h-Grenze noch unmerklicher aus. Weil zudem der Tretwiderstand jenseits von 25 km/h gesunken ist, gelingen hohe Geschwindigkeiten in leichtem Gefälle spürbar leichter.
Die Ausstattung des KTM Macina Tour CX 820
Das Macina weiß mit einigen Ausstattungs-Highlights zu gefallen. Die XT-Linkglide mit elf Gängen ist gemeinsam mit der teuren Cues sozusagen die perfekte Kettenschaltung fürs Trekkingrad, die gruppenlosen Shimano-Vierkolbenbremsen packen kräftig zu, das gute Licht von Busch und Müller macht mit vom Lenker aus bedienbarer Fernlicht-Funktion selbst stockdunkle Feldwege ordentlich hell. KTM gönnt sich eine Federstütze ab Werk und zu den Flügelgriffen von Ergon auch noch die Lenkerhörnchen für Komfort auf langen Ausritten. Leider muss der österreichische Traditionshersteller dafür an anderer Stelle sichtbar sparen. Der einfache Sattel passt keinem Tester so richtig, Ständer und Gepäckträger wirken im Vergleich auffällig schlicht und sind weniger steif als man es von hochwertigen Trekking-Bikes gewohnt ist.
Schaltung: Shimano XT Linkglide (11-fach)
Übersetzung: 42 / 11 - 50 Zähne
Bremsen: Shimano MT420 (Vierkolben)
Reifen: Schwalbe Marathon Mondial, 47 mm
Lichtanlage v. /h.: B & M IQ-XS mit Fernlicht, B & M Toplight 2C
Gepäckträger: Racktime, 25 kg
Gabel: SR-Suntour NCX-D Air
Praxistest: So fährt sich das KTM Macina Tour CX 820
Beim Fahren machen sich beim KTM die kompakte Geometrie und die schmalen Reifen bemerkbar. So rumpelt das Macina Tour etwas stärker durch Schlaglöcher als andere Kandidaten und wirkt in Summe nicht so souverän. Daran hat auch die einfache Gabel einen Anteil. Gepäckträger und Ständer verwinden sich bei hoher Beladung außerdem spürbar. Dafür ist das Macina Tour handlich und ohne Beladung leicht zu kontrollieren, die Federstütze entlastet den Rücken. Hat man den Mechanismus einmal verstanden, gefällt die Akku-Entnahme nach oben mit unkomplizierter Handhabung. Tipp: Etwas Budget für einen ergonomischeren Sattel einplanen.
MYBIKE-Bewertung des KTM Macina Tour CX 820
Stärken:
- Unkompliziertes Handling
- praktische Akku-Entnahme
- viele gut gewählte Ausstattungsteile
Schwächen:
- Schmale Reifen
- einfacher Sattel
- Gepäckträger und Ständer nicht für hohe Zuladung ausgelegt
KTM Life Eight
Die Trekking-Alltagsmodellreihe benennt KTM mit „Life“ - eine erfreuliche Suggestion - und differenziert sie durch weitere Namenszusätze. Das KTM Life Eight trägt die Gangzahl im Namen und setzt das mit der Mittelklasse-Nabe Shimano Nexus 8 um. Für die Kraftübertragung kommt ein Carbonriemen zum Einsatz. Der Rahmen ist teils modern kantig und durchweg gut verarbeitet. Da die Züge wohl sortiert im Steuerrohr verschwinden - und gut erreichbar vor dem Tretlager wieder hervorkommen - bleibt der Blick auf den am Testrad freundlich auffälligen KTM-Orange lackierten Rahmen unverstellt. Mit der Luft-Federgabel bekommt man ein gut einstellbares Komfortelement, das aber auch etwas Aufmerksamkeit benötigt.
Angezogen vom freundlichen Orange wird man mit einer moderaten Sitzhaltung und einem leicht sich zum Fahrer biegenden Lenker empfangen, während der Sattel für Kurzstrecken angenehm ist, ist er für längere Distanzen zu soft. Derweil liegen die Hände auf guten ergonomischen Griffen und behalten über das straffe Steuer das Rad sicher unter Kontrolle. Über den Riemenantrieb kann sich die Antriebskraft spürbar direkt entfalten. Die Nabe schaltet per Drehgriff zügig mit. Auf den 40er Ausdauer-Reifen beschleunigt das Life Eight dynamisch, dennoch: Breitere Reifen wären möglich und würden primär den Komfort, aber auch den Leichtlauf, optimieren. Insgesamt erweist sich das Rad nämlich als eher fest und reicht Stöße deutlich weiter. Ein solide und sinnvoll ausgestattetes Alltags- und Stadt-Trekkingrad mit wartungsarmem Antrieb.
KTM Kent
Dezent elegant wirkt das Kent schon auf den ersten Blick. Seine mattgrau lackierten Alu-Rohre sind belastungsgerecht geformt und fügen sich mit sauberen Schweißnähten zu einem Rahmen traditioneller Geometrie. Es sind die kleinen Details, die bei näherem Hinsehen die Sorgfalt und Kompetenz der Macher offenbaren: Das querovale Oberrohr geht am Steuerrohr optisch bündig in die Sitzstreben über. Schaltzug und hintere Bremsleitung verlaufen bis zum Tretlager im Unterrohr.Die Ausfallenden sind dynamisch aufwärts angewinkelt, verschiebbare Achsstücke zur Riemenspannung und untere Trägerstreben sind auf der Rahmeninnenseite montiert.
Oben verbindet eine stabile U-förmige Strebe sowohl das strebenlose Schutzblech als auch den alltags- und tourentauglichen Racktime-Gepäckträger mit dem Hinterbau. So entsteht eine saubere, klare Silhouette, die, zusammen mit den paarweise eingespeichten Laufrädern, die Optik dieses flotten Tourers prägt.
Das KTM Kent im Praxistest
Man sitzt entspannt sportlich auf dem Rad, der geschweifte Lenker positioniert Hände und Handgelenke ergonomisch günstig, was Arme und Schultern angenehm entlastet. Auf kräftigen Antritt reagiert das KTM sensibel und geht willig nach vorne, die günstigen Pneus laufen erstaunlich leicht. In Kurven verhält sich das KTM brav und vorhersagbar, auch bei höherem Speed entsteht keine Unsicherheit. Knackig und exakt lassen sich die elf Gänge der Alfine-Nabenschaltung am Rapidfire-Tastschalter bedienen. Wenn man ihn ganz durchdrückt, gibt der zweistufige Taster zum Beschleunigen zwei Gänge nacheinander frei. In leichtere Gänge schaltet die Alfine sogar unter (moderater) Last, was für eine Nabenschaltung eine Leistung ist.
Von der Entfaltung her fallen die ersten Gänge sehr lang aus, sodass bergauf (circa 15 %) mit Zuladung gerade noch der erste Gang knapp passt. Dafür stehen beim Anfahren, Pedalieren in der Ebene und bergab zahlreiche, gut abgestufte Gänge für flotte Gangart bereit. Der Gesamtumfang von 409 Prozent reicht für viele Landschaftsprofile gut aus, für bergiges Terrain bietet die Alfine jedoch zu wenig kleine Gänge. Die Riemenspannung lässt sich mangels Stellschraube auf der linken Seite nicht ganz optimal einjustieren: Beide Achsstücke nur durch händisches Ausrichten des Hinterrads exakt gleich und parallel einzustellen ist schwierig. Verkanten sie, läuft der Riemen schräg, was zu schwergängigerem Lauf und früherem Verschleiß führt.
Hat man das KTM geparkt, stößt beim Rangieren gern die linke Kurbel gegen den Mittelständer. Auch beim Losfahren ist es nervig, wenn man das Hinterrad anheben muss, um die Kurbelblockade zu beenden. An Zuladung verträgt das Kent bis etwa zwölf Kilo auf dem Gepäckträger klaglos. Doch beim Ein- und Aushängen der Taschen kann der Mittelständer das Rad nicht sicher stützen, auch das beladene Rad kippt beim Parken leicht um. Der CDN-Antrieb mit Kunststoff-Riemenscheibe vorn, Cro-Mo-Ritzel und Ethylen-Elastomer-Riemen ist auf mittleres Belastungsprofil und Lebensdauer ausgelegt. Bei moderatem Alltagseinsatz dürfte das KTM damit jedoch auch mit der ersten Garnitur eine stattliche Kilometerleistung erreichen.
Die wichtigsten Details in der Übersicht
- Modell: KTM Kent
- Preis: 1649 Euro
- Rahmengrößen: 51, 56, 60 cm
- Gewicht Testrad: 15,1 kg
- zulässiges Gesamtgewicht: 134 kg
- Rahmen: Alu, geschweißt
- Gabel: Alu, Disc
- Schaltung: Shimano Alfine 11, Rapidfire, Gates CDN
- Übersetzung: 46/22 Zähne, 409 %
- Riemenspannung: Slider-Achsstücke, Stellschraube rechts
- Bremsen/ø: Shimano MT200 Disc/160 mm
- Reifen: Impac Streetpac 42-622
- Lichtanlage: Shimano DH-3D37, Trelock Bike iVelo LS233, Duo Flat LS613
Vor- und Nachteile
Plus: Anspruchsvolles Styling, gelungene Ergonomie, sportlicher Charakter
Minus: Slider-Achse mit nur einseitiger Stellschraube; Mittelständer hinderlich beim Rangieren und Beladen
Fazit zum KTM Kent
Mit sportlicher Leichtgängigkeit, alltagsfähiger Ausstattung und angenehmer Ergonomie kann das auch optisch reizvolle Kent überzeugen. In moderatem Alltags- und Touren-Einsatz kommt zudem die hohe Wartungsarmut von Nabenschaltung und Riemenantrieb zum Tragen.
KTM Macina Sport SX Elite
Das KTM Macina Sport SX positioniert sich in einem Segment, das in den Schatten von SUV-E-Bikes und E-Mountainbikes geraten ist. Es kombiniert schlankes Design mit geringem Gewicht und beeindruckender Flexibilität und beweist, dass moderne E-Trekkingbikes wie das immer noch relevant sind. Der leichte Carbonrahmen und der Bosch SX-Motor tragen zu einem bemerkenswert niedrigen Gesamtgewicht bei, welches fast an das von unmotorisierten Trekkingrädern heranreicht.
Der Bosch SX-Motor ist ein Highlight des neuen KTM E-Trekkingbikes. Mit nur 2 kg ist er einer der leichtesten Motoren auf dem Markt und bietet ein Drehmoment von bis zu 55 Nm. Die Leistung des Motors passt sich der Trittfrequenz an und kann so auch bei schnellerem Tritt mit leistungsstärkeren Mittelmotoren mithalten. Der kompakte Bosch Compact Tube 400 Akku ergänzt das leichte Konzept des Bikes ideal. Trotz seiner geringeren Kapazität von 400 Wh ist er für viele Alltagsfahrten ausreichend, während der optionale Range Extender zusätzliche Flexibilität für längere Touren bietet.
Das KTM Macina Sport SX Elite bietet eine solide Ausstattung. Die Shimano Cues 10-Gang-Kettenschaltung bietet eine gute Bandbreite, Schwalbe-Reifen und eine Suntour Luftfedergabel garantieren eine angenehme Fahrt auf verschiedenen Untergründen. Das Bosch Purion 200 Bedienteil mit seinem hellen Farbdisplay und die Shimano 2-Kolben-Bremsen sorgen für eine sichere und komfortable Fahrt. Die Suntour NCX Gabel lässt sich per Luftdruck auf das Fahrergewicht einstellen.
Auf der Straße zeigt das Rad, was in ihm steckt. Es ist flink, reagiert direkt auf Eingaben und bietet eine sportlich-bequeme Sitzposition. Trotz der begrenzten Akkukapazität ist der Aktionsradius für die meisten Alltagsstrecken mehr als genug. In steilerem Gelände oder bei schwerer Beladung verringert sich der Radius etwas, doch das Bike bleibt auch unter diesen Bedingungen angenehm zu fahren. Das KTM Macina Sport SX Elite ist ein spannendes E-Bike, das vor allem durch sein geringes Gewicht punkten kann. Es kombiniert die Vorzüge eines herkömmlichen Trekkingrades mit der Unterstützung eines modernen E-Bikes. Dies macht es zu einer ausgezeichneten Wahl für Pendler und Freizeitradler. Der Preis ist sportlich, aber für das, was das Bike bietet, dennoch angemessen.
Zusammenfassung
Die vorgestellten Modelle zeigen die Vielfalt und Qualität der KTM Fahrradkollektion für Herren. Vom sportlichen Trekkingrad bis zum E-Bike bietet KTM für jeden Anspruch das passende Modell. Besonders hervorzuheben sind die hochwertigen Komponenten, die durchdachten Designs und die Fertigung in Österreich.
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