Der Weltrekord für die längste Fahrradkette der Welt ist ein begehrtes Ziel. Mehrere Orte haben sich bereits daran versucht, diesen Rekord zu brechen. Das Guinness World Records Buch ist laut des Online-Lexikons Wikipedia die bedeutendste Sammlung von Rekorden. Es erscheint seit 1955 jährlich und enthält menschliche Höchstleistungen und Extremwerte wie auch natürliche Phänomene, die einzigartig sind.
Hiltrup will den Weltrekord
Beim Hiltruper Frühlingsfest sollte ein Weltrekord aufgestellt werden, der zur Fahrradstadt Münster passt. Es sollte die längste Fahrradkette der Welt gebildet werden. Seit einem Monat elektrisierte die Idee von der längsten Fahrradkette der Welt unzählige Vereine, Clubs und Nachbarschaftskreise. Sie alle wollten mitmachen und Teil des Weltrekords werden, der am 6. Mai beim Frühlingsfest geschafft werden sollte.
„Es ist unglaublich, wie groß die Resonanz bereits ist“, erzählte Oliver Ahlers vom Wirtschaftsverbund. „Wir sind überwältigt von den Rückfragen.“ Vereine wollten sich präsentieren, Fußballer in ihren Trikots kommen, Schützenbrüder in ihrer Uniform, Radsportler mit ihren Rennrädern. Das alles sei bestens vorstellbar, waren Oliver Ahlers und Linus Weistropp überzeugt.
Der aktuelle Rekord wurde am 9. Mai 2015 auf dem Flughafen Berlin Tempelhof aufgestellt. Stolze 1774,40 Meter galt es zu knacken.„Wir wollen für unsere Fahrradkette 2000 Startnummern vergeben“, erklärte Linus Weistropp, der gemeinsam mit Oliver Ahlers vom Wirtschaftsverbund diese Idee hatte. „Damit erreichen wir eine Länge von 2450 Metern.“
Die Bedingungen für den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde
Um einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde zu schaffen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. So müssen sich die Räder berühren und es dürfen keine Lücken entstehen. „Die größte Herausforderung ist, dass die Kette fünf Minuten stehen muss.“ In dieser Zeit wird alles gemessen und gefilmt, damit alles seine Ordnung hat. Ein Notar sorgt ganz offiziell für die Beurkundung. Jürgen Voß vom Rechtsanwaltsbüro Kaven, Voß und Moorkamp hatte bereits zugesagt, diese Aufgabe zu übernehmen.
Der Weltrekordversuch sollte auf der Marktallee während des Frühlingsfestes erfolgen. Am Sonntagmorgen (6. Mai) Punkt 11 Uhr sollte es losgehen. 2000 Startnummern wurden im Vorfeld aufgegeben. Der Radsportler aus Münster hatte die Schirmherrschaft für den Weltrekordversuch übernommen.
In Hiltrup sollte der Weltrekordversuch auf dem Schulhof des großen Schulzentrums in Angriff genommen werden. 1500 Fahrräder im Frühlingsfest-Trubel auf der Marktallee aufzustellen, war ein Ding der Unmöglichkeit. Die Leezenkette begann zwar an der Clemenskirche, das Hauptgeschehen fand auf dem Schulhof des großen Schulzentrums statt.
Der Schulhof hatte noch einen weiteren Vorteil: Er ließ sich absichern. Wer Teil des Weltrekords werden wollte, möge seine Leeze am besten bereits vorher abgeben, wie man es von einem Triathlon kennt. Das war möglich am 5. Mai von 15 bis 20 Uhr und am 6. Mai (Sonntag) von 8 bis 10 Uhr. Der Schulhofbereich wurde eingezäunt und mit Wachpersonal überwacht. Eine Haftung konnten die Organisatoren allerdings nicht übernehmen.
Bei der Abgabe der Leeze gab es eine der begehrten und limitierten Startnummern. Damit der Weltrekord anerkannt wird, muss die Kette fünf Minuten lang Bestand haben. Die Fahrräder müssen sich berühren. Die Einhaltung der Regularien wurde streng überwacht. Im Anschluss wird ein Erinnerungsfoto auf dem Schulhof gemacht. Hinweis: Bei Einzelpersonen war keine Anmeldung notwendig.
Anfangs ging es ein wenig schleppend voran, aber dann hat es doch noch geklappt mit dem Weltrekord. 1448 Fahrräder schlängelten sich - Vorderrad an Hinterrad - über das Tempelhofer Feld und bildeten damit die längste Fahrradkette der Welt. Schiedsrichter Joey Kelly, der als Ausdauersportler selbst viermal im Guinness-Buch vertreten ist, war begeistert. »Es war großartig.
Ähnlich erging es den Hiltrupern, die sich anschickten, die längste Fahrradkette der Welt aneinander zu reihen. Das Ziel, 1449 Räder beim 25. Hiltruper Frühlingsfest zusammen zu bringen, war damit sehr klar verfehlt.
Manche Hiltruper, die sich mit vollem Einsatz eingebracht hatten und bis drei- viermal zum Veranstaltungsort am großen Schulzentrum gekommen waren, um ihre Räder zu bringen, reagierten enttäuscht und ernüchtert. „Das ist auch in Ordnung so und nachvollziehbar“, sagte Linus Weistropp, der Hauptorganisator der spektakulären Aktion, die in den vergangenen Tagen zum großen Tagesgespräch in Hiltrup geworden ist. „Das war eine klasse Gemeinschaftsaktion“, bedankte er sich bei allen Teilnehmern. „Wir wollten etwas Verbindendes schaffen.“
In der Tat war es ein imposantes Anblick, den die vielen viele Fahrräder in Reih und Glied und dazu noch durchnummeriert abgaben. Selbst Schirmherr Fabian Wegmann, der dreifache Deutscher Meister im Radrennfahren, zeigte sich tief beeindruckt und hätte der Aktion, den Erfolg gewünscht, den die vielen Teilnehmer verdient gehabt hätten.
Für einen Weltrekord ist voller Einsatz gefragt. CM Marketing, die Stadt und die Fahrradhändler-Initiative „Antrieb25+“ starten gemeinsam einen großen Weltrekord-Aktionstag am 14. Juni 2025, einen neuen Angriff auf den Weltrekord der längsten statischen Fahrradschlange. „Kronau muss sich warm anziehen“, gibt sich Bürgermeister Neidhard Varnhorn kämpferisch. „Wir wollen’s nochmal wissen!“ Und diesmal stehen die Bedingungen dank längerer Vorlaufzeit für die Organisation und weiterer Mitstreiter an Bord viel besser als im letzten Jahr.
Ablauf des Aktionstages
Statt auf einer Landstraße am Stadtrand wird das Rekord-Spektakel diesmal zentral im Stadion des Mehrgenerationenparks ausgetragen. Hinter der Aktion stehen erneut die Cloppenburg Marketing GmbH (CM) und die Stadt Cloppenburg, diesmal mit tatkräftiger Unterstützung der neu gegründeten Händlergemeinschaft „Antrieb25+“.
- Einlass ab 14 Uhr - die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen durch den Eingang an der Westerlandstraße ins Stadion und stellen ihre Räder Reifen an Reifen hintereinander auf die Laufbahn. Die Teilnehmenden können sich dann gerne auf dem Aktionsplatz umschauen und sich stärken. (siehe Rahmenprogramm).
- Erste Zählung gegen 16 Uhr - dann sollten alle wieder bei ihren Rädern sein. Mitmachen kann Jeder und Jede mit einem per Pedal betriebenen Drahtesel - erlaubt sind auch Handbikes, Liegeräder, Pedelecs oder Dreiräder u.ä.
Für Vereine, Unternehmen, Nachbarschaften und andere Gruppen sowie Schulen oder Kitas wird es einen eigenen Wettbewerb mit tollen Preisen geben. Auch Einzelpersonen können sich gern vorab anmelden, das entzerrt die Abläufe am Aktionstag. Es können aber auch Kurzentschlossene gern noch spontan dazu kommen. Alle Teilnehmenden erhalten eine personalisierte Startnummer, die sie nach Zieleinfahrt in eine große Lostrommel werfen können.
Bei Bekanntgabe des Ergebnisses gegen 17 Uhr werden unter allen dann anwesenden Mitradelnden viele tolle Sachpreise verlost. Auch abseits der Rekordjagd ist im Stadion ab 14 Uhr einiges los:
- Infostände & Aktionen der Fahrradhändler
- Verkehrssicherheits-Aktionen der Kreisverkehrswacht
- Essen & Getränke von verschiedenen Anbietern
- Siegerehrung des diesjährigen STADTRADELNs (Aktionszeitraum: 1. bis 21.
"Kinzigtal Total": Ein weiterer Versuch
Main-Kinzig-Kreis - „Gemeinsam verbinden wir den Main-Kinzig-Kreis“: Unter diesem Motto können sich Radfahrer am Sonntag, 11. September, an einem Weltrekordversuch beteiligen. Die Aktion ist eine Kooperation des Amts Wirtschaft und Arbeit, Kultur, Sport und Tourismus des Main-Kinzig-Kreises und des Netzbetreibers M-net.
Rund 80 Kilometer Bundes-, Land- und Kreisstraßen entlang der Kinzig stehen an diesem Tag unter dem Motto „Kinzigtal Total“ den Radfahrern, Inline-Skatern uneingeschränkt zur Verfügung. Jedes Jahr nehmen tausende Radfahrer teil und genießen neben der ungewohnten Freiheit auf den Straßen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in den einzelnen Gemeinden.
Mit 1450 Fahrrädern, die Rad an Rad stehen, sollte der Main-Kinzig-Kreis verbunden und gemeinsam mit der längsten Fahrradkette der Welt Geschichte geschrieben werden, hieß es in einer Pressemitteilung. Dafür war Unterstützung notwendig: Daher riefen der Main-Kinzig-Kreis und M-net alle Bürger dazu auf, sich am 11. September um 11.30 Uhr an der Barbarossastraße in Gelnhausen einzufinden und Teil des Weltrekordversuches zu werden.
Für den reibungslosen Ablauf und die Planung der Aktionen wurden die Teilnehmer gebeten, sich vorab für die Aktion im Internet zu registrieren. Sollte ein neuer Weltrekord aufgestellt werden, erhielten die ersten 1500 registrierten Teilnehmer zur Erinnerung ein Weltrekord-T-Shirt und durften fortan den Titel „Weltrekordler“ tragen. Außerdem wurden unter allen registrierten Teilnehmern Sachpreise verlost.
1449 Räder sollten während Kinzigtal-Total aneinander gereiht werden, um mit der längsten Fahrradkette der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen. Lediglich 917 waren es am Ende. Es sollte wohl nicht sein: Der Weltrekordversuch beim Kinzigtal Total ist gescheitert: Am Ende waren es doch zu wenige Fahrräder, um mit längster Fahrradkette der Welt ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen. Doch trotz des Fehlversuchs war es ein klasse Event.
Als ich gegen 13 Uhr mein Fahrrad in eine der Lücken an der Frankfurter Straße schiebe bin ich guter Dinge - Ich möchte dazu beitragen, den Main-Kinzig-Kreis mit der längsten Fahrradschlange der Welt ins Guinness Buch der Rekorde zu bringen.
Zwar habe ich beim Abfahren der Strecke noch einige, Teils deutlich große Lücken in der Radlerkette ausgemacht, doch die fleißigen Helfer des Redkord-Initiators, dem regionalen Telekommunikationsanbieter M-Net und dem Main-Kinzig-Kreis, animieren die Masse der vorbeikommenden Radler anzuhalten und sich einzureihen - oft mit Erfolg.
An der Strecke treffe ich Familien, Paare, aber auch viele Einzelfahrer, die wie Rennradfahrerin Martina Lamm an der Kinzigquelle in Sterbfritz gestartet sind und das komplette Tal bis Hanau durchradeln wollen: „Von dem Weltrekordversuch wusste ich nichts, aber es ist eine tolle Idee, die ich natürlich gerne unterstütze“, erzählt sie.
Allein, die Hitze macht den wartenden Weltrekordversuchlern und auch mir mächtig zu schaffen. Das Resultat sind große Lücken an den Stellen der Fahrradschlange, die in der Sonne verläuft. Ich selbst konnte einen Schattenplatz ergattern und mache es mir auf dem Bordstein bequem. Von hier aus beobachte ich die Vorbeiradelnden.
An mir vorbei kommt etwa Heiko Kasseckert, Landtagsabgeordneter der CDU und auch Ex SPD-Landrat Karl Eyerkaufer ist in flottem Tempo auf der Strecke unterwegs. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) freut sich unterdessen über die „tolle Aktion“: „Für unsere Region wäre es einfach toll, wenn wir zum Radlersonntag auch noch den Weltrekord holen könnten. Wir sind ja ein sehr sportbegeisterter Kreis.“
CDU-Landratskandidatin Srita Heide ist zwar nicht mit dem Rad gekommen, genießt den Trubel aber sichtlich: „Die Aktion stärkt das Gemeinschaftsdenken in der Region Es ist schön, dass sich so viele Radfahrer beteiligen.“ Genug sind es am Ende letztlich dennoch nicht: Der Weltrekord-Versuch im Rahmen von „Kinzigtal total“ ist gescheitert.
Mountainbikes, Cityräder oder Klappräde reihten sich aneinander. Für die erhoffte längste stehende Fahrradkette der Welt hätten mindestens 1449 Fahrradfahrer ihren Drahtesel einreihen müssen. Dabei sah auf der Weltrekordstrecke, die von der Kirche des Nazareners über die Kreissparkasse und das Main-Kinzig-Forum bis zum Barbarossabad führte zwischenzeitlich alles so gut aus.
Vorderrad an Hinterrad reihten sich aneinander und egal ob Mountainbike, Cityrad oder Klapprad aus den Siebzigern, die Radler stellten ihre Räder ab, nutzten die Pause zum verschnaufen und freuten sich über Traubenzucker, Gummibärchen und Mini-Kuchen, der an die Wartenden verteilt wurde.
Manch einem wurde das Warten allerdings doch zu lang oder der Durst war zu groß - und so radelte man weiter. Als sich Kreisbeigeordneter Matthias Zach (Grüne) gegen 13.30 Uhr gemeinsam mit zwei unabhängigen Gutachtern und begleitet von zahlreichen Journalisten und Kamerateams auf den Weg macht die Weltrekordstrecke abzulaufen, sind es einfach nicht genug Fahrräder.
„Am Ende waren es nur 917“, bedauerte Kreis-Sprecher John Mewes. Natürlich war da die Enttäuschung groß. „Die Leute wollen sich lieber bewegen, als eine Stunde für den Weltrekord zu stehen“, so seine Mutmaßung. Auch wenn die Fahrradkette deutlich unter der angepeilten Rekordmarke geblieben sei, seien tausende Menschen aufs Fahrrad umgestiegen und auf den autofreien Straßen unterwegs.
Ich selbst mache mich auf den Weg zurück in die HA-Redaktion, zwar ohne Weltrekord, aber dennoch mit gutem Gefühl dabei gewesen zu sein.
Weltrekord auf dem Tempelhofer Feld in Berlin
Hätte, hätte Fahrradkette: Am Ende hat es dann doch geklappt mit dem Weltrekord, bei dem möglichst viele Fahrräder hintereinander Aufstellung nehmen sollten, immer Vorderrad an Hinterrad. 1300 Stück reihten sich am Sonnabend auf dem Tempelhofer Feld aneinander - die längste Fahrradkette der Welt. Und der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde war gesichert.
Das Ganze gehörte zu der Aktion eines Zweiradherstellers, der für mehr Sicherheit und Fairness im Straßenverkehr wirbt. Motto: „Ich fahr mit Herz“. Anfangs fehlte es in Tempelhof nicht nur an Herz, sondern vor allem an Rädern: Um 11.30 Uhr waren erst 300 angemeldet, schon eine Stunde später sollte der Weltrekordversuch starten. Mit etwas Verspätung kam die erforderliche Zahl aber zusammen, und mehr als 1300 rote Luftballons stiegen in die Luft, als die Räder fünf Minuten lang die Kette bilden.
Aus der Schlange stachen vor allem die leuchtend gelben Post-Fahrräder heraus. „Wir haben ja vorher immerhin die ganze Werbung für die Sache verteilt“, sagte Briefträger David Griese. Mit seinem Kollegen Andreas Eggert hat er am Morgen noch Briefe ausgetragen, mittags ging es dann aufs Tempelhofer Feld - auf Ansage der Chefin.
Jano Neubauer war mit seiner Freundin aus dem Havelland angereist: „Einmal im Leben muss man mal bei einem Weltrekord dabeigewesen sein.“Dass es beim Thema Sicherheit noch viel zu tun gibt, zeigte ein Blick auf die radelnden Besucher: Die meisten Kinder trugen zwar Helme, aber nur die wenigsten Erwachsenen. Auch die vierjährige Nele und der neunjährige Julian waren mit bunten Helmen ausgestattet - im Gegensatz zu ihren Eltern.
Das Fest am 9. Mai auf dem Tempelhofer Feld, das von der »Zweirad Einkaufsgenossenschaft« (ZEG) initiiert wurde, war der Auftakt zur deutschlandweiten Aktion »Ich fahr mit Herz«, die bei Radlern, aber auch bei motorisierten Verkehrsteilnehmern und Fußgängern für mehr Miteinander und Rücksicht im Straßenverkehr wirbt. Joey Kelly freute sich.
Neben viel Musik gab es einen Fahrradparcours für Kinder, Teststrecken für E-Bikes aber auch die Möglichkeit, sich bei der Verkehrswacht über sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu informieren. Wer wollte, konnte sich zum Beispiel eine Rauschbrille aufsetzen, die die verschiedenen Stufen der Alkoholisierung simuliert und damit versuchen, einen vorgezeichneten Parcours abzulaufen.
Berlin erlebe einen regelrechten Fahrradboom, das Statussymbol sei nicht mehr das Auto, sondern das schicke Fahrrad, sagte Burkhardt Horn, Leiter der Abteilung Verkehr der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Dem wolle auch die Verkehrsplanung Rechnung tragen und dem Fahrrad einen höheren Stellenwert einräumen, versprach er. Ein großes Problem sei das allzu ruppige Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer.
Auch Georg Honkomp, Vorsitzender der ZEG, freute sich, über den gelungenen Start der Aktion. „Ich fahr mit Herz“.
Weltrekordversuche und andere Rekorde in Berlin
Weltrekorde kennt man nicht nur vom Sport. Oftmals werden in der Hauptstadt Rekorde rund um das Thema Essen aufgestellt. Ausgefallen, einmalig, besonders oder langweilig und durch bloßes Hinsehen schon sättigend. Von wunderbaren, kreativen Aktionen bis hin zu verschwenderischen Rekordaktionen.
Am 2. Berlin wird auch die Heimat der Weltrekorde genannt. Dafür bietet das Tempelhofer Feld oftmals die besten Vorraussetzungen. Im Rahmen der Aktion “Ich fahr mit Herz” bildeten im Mai 2015 1.448 Radfahrer - Vorderrad an Hinterrad - auf dem Tempelhofer Feld die längste Fahrradschlange der Welt. 10.000 Besucher beobachteten das Spektakel, durch das am Ende eine 1.774 Meter lange Fahrradkette entstand. Und das ganz ohne Kettenschaden.
Die Hochbahn entlang der Schönhauser Allee in Berlin. Auch eine U-Bahn-Fahrt hat sich für das Aufstellen einer unserer Weltrekorde geeignet. Am 12. April 2017 landeten die Berliner Ingenieure Frank Behrendt und Peter Bornkampf einen neuen Weltrekord. In gerade einmal sieben Stunden, 23 Minuten und 40 Sekunden schafften sie es, alle 173 U-Bahn-Stationen der Stadt abzufahren.
Mit ganzen 90 Millionen Euro, 79 Millionen Pfund, erzielte Christina den größten Online-Gewinn aller Zeiten.
Am 20. Oktober 2017 wurde mit einer 423,5 Kilogramm schweren Dönertasche in der Mall of Berlin ein neuer Weltrekord aufgestellt. Wenigstens wurde das Fleisch im Nachhinein durch den Rekordaufsteller 98.8 KISS FM an die rund 400 Schaulustigen verteilt, die aufgeregt um das Spektakel herum standen. Ein fleischig-kurioser Weltrekord - laut der KISS-FM-Pressemitteilung von damals lag der Rekord zuvor übrigens bei 413 Kilogramm in Australien.
Das Nationalteam der Stuckateure und die Auszubildenden des Lehrbauhaufs Berlin haben am 13. September 2019 aus Gips einen 104,27 Meter langen Stuckstab gezogen. Dafür hatten die 19 jungen Stuckateur*innen 30 Minuten Zeit. Durch ausgezeichnete Zusammenarbeit gelang es ihnen, einen neuen Weltrekord aufzustellen: „Längster Stuckstab der Welt”.
Über 1.820 Meter erstreckte sich die Biermeile des 15. Internationalen Berliner Bierfestivals und ging damit ins Guiness Buch der Rekorde ein.
Dabei wurden 116.498 Publikumsgäste gezählt.
Ihr wollt noch mehr Weltrekorde? Dann schaut doch auch in unsere Liste historisch-sportlicher Weltrekorde, die in Berlin aufgestellt wurden. Oder ihr macht eine Zeitreise in das alte Berlin: 12 Fotos vom Potsdamer Platz der Vergangenheit. Oder wollt ihr mehr über den berühmten Pariser Platz erfahren? Habt ihr mehr Lust auf Berlin heute? Dann solltet ihr unbedingt mal wieder das Kottbusser Tor besuchen. Denn dort gibt es mehr als einen lärmenden Kreisverkehr und Obdachlosigkeit: Zwischen Leben am Kotti und Leben am Limit. Kreuzberg ist vielseitig, so begehrt und so umstritten.
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