26-Zoll-Laufräder mit Felgenbremse im Test: Alles, was Sie wissen müssen

26-Zoll-Laufräder sind eine Standardgröße für Mountainbikes (MTB) oder Citybikes. In unserem Online-Shop bieten wir in der Größe 26 Zoll sowohl Vorderräder als auch Hinterräder an. Sie bestehen aus Bauteilen wie Felge, Nabe, Speichen und Nippeln. In unserem Angebot findest du außerdem komplette Laufradsätze.

Warum 26-Zoll-Laufräder?

Laufräder in 26 Zoll gehören zu den größeren Laufrädern und umfassen ein sehr breites Anwendungsfeld. Sie sind stabil gebaut und ermöglichen schnelle Geschwindigkeiten. Die 26 Zoll Laufräder kommen bei normalen Straßenfahrrädern wie Rennrädern oder Rädern für das Gelände wie Mountainbikes (MTB) zum Einsatz. Ein 26 Zoll Laufradsatz benötigt deshalb eine gute individuelle Abstimmung für die gewünschte Verwendung.

Unsere professionell in Deutschland gefertigten 26 Zoll Laufräder sind hochwertig. Sie bestehen aus zuverlässigen Einzelteilen und sind gewissenhaft eingespeicht. Die erprobte Technik wirkt sich auf den Rollwiderstand und die Stabilität aus. Das ist vor allem bei einem MTB durch die starke Belastung bei Fahrten im Gelände sehr wichtig.

Vielfalt im Angebot

Die Angebotspalette ist in unserem Shop sehr groß. Wir verkaufen Vorderräder und Hinterräder für jeden denkbaren Fahrradtypen. Die Laufräder weisen verschiedene Merkmale auf. Mit Hilfe unserer Filter kannst du dir das passende 26 Zoll Laufrad oder einen Laufradsatz mit Vorderrad oder Hinterrad aussuchen.

Unsere Fahrrad Laufräder sind mit einer Hohlkammerfelge oder einer Kastenfelge ausgestattet. Neben den Felgen kannst du ebenfalls wählen, ob du lieber eine Nabe mit Nabendynamo oder eine Disc Nabe nutzt. Vor allem bei der Fahrt mit einem MTB ist das Schalten wichtig. Daher umfasst unser Sortiment sowohl Laufräder mit Nabenschaltung als auch Laufräder mit Kettenschaltung. Zur Auswahl stehen ebenso Laufräder für Scheibenbremsen, Disc Brakes und V Brakes.

Die Laufräder sind komplett mit einer Nabe aus Aluminium und Speichen ausgestattet. Das Material der Speichen ist Edelstahl. Vor einem Kauf kannst du wählen, ob dein 26 Zoll Hinterrad lieber über einen Schraubkranz oder eine Steckkassette verfügen soll. Unsere Laufräder und Laufradsätze in 26 Zoll eignen sich für Felgenbremsen, Rollenbremsen oder Scheibenbremsen (Centerlock oder 6 Loch). Alternativ gibt es das Hinterrad auch mit Rücktritt.

Wählen kannst du ebenso die Art der Befestigung mit Schnellspanner oder Hutmutter. Nutze unsere zahlreichen Filter, um das für dich passende Laufrad in 26 Zoll oder einen kompletten Laufradsatz mit Vorderrad und Hinterrad für dein Rad zu finden. Selbst bei der Farbe hast du die freie Auswahl. In unserem Sortiment bieten wir Felgen und Speichen in folgenden Farben: Schwarz, Silber, Schwarz und Silber oder Schwarz und Weiß.

Bestimmung der Laufradgröße

Die Größenangabe von 26 Zoll ist ein Richtwert. Der Wert gibt ungefähr den Außendurchmesser des Reifens an. Die genaue Bestimmung der Laufradgröße erfolgt mit Hilfe der ETRTO Dimension. Sie gibt in Millimetern an, wie breit der Reifen und der innere Durchmesser des Reifens ist. Die Größenangabe der ETRTO Dimension befindet sich auf der Seitenwand des Reifens. Die häufigsten in Deutschland verwendeten Größen sind 47 559 und 52 559. In Europa ist auch oft die Kenngröße 37 590 in der Nutzung.

In unserem Online Shop stehen 26 Zoll Laufräder mit einem Innenmaß von 559 Millimeter und 590 Millimeter zur Auswahl.

Entdecke in unserem Online Shop das Sortiment an 26 Zoll Laufrädern mit Felge, Nabe und Speichen sowie weitere Laufräder und Laufradsätze in Größen von 12 Zoll bis 29 Zoll. Wir haben für jedes Fahrrad das passende Vorderrad und Hinterrad in 26 Zoll vorrätig.

Felgen im Vergleich: KX-R Hybrid 25 vs. Ryde Andra 40

Der Handel bietet eine enorme Anzahl an Fahrradfelgen an. Allerhand verschiedene Hersteller haben in ihrem Sortiment die unterschiedlichsten Felgen für alle möglichen Fahrradtypen und Einsatzzwecke. Das Angebot ist so groß, dass man, besonders als Laie, schnell den Überblick verlieren kann. Von daher wollen wir Ihnen mit unseren Vergleichs-Ratgebern für Felgen unterstützend zu Seite stehen und verschiedene Felgen unterschiedlicher Hersteller gegenüberstellen und die Unterschiede vorstellen.

In diesem Artikel richten wir unser Augenmerk auf die Hersteller KX und Ryde, genauer auf deren Felgen KX-R Hybrid 25 und die Ryde Andra 40.

Technische Daten im Vergleich

Wir vergleichen zuerst die Maße der beiden Felgen, wobei es hier nur sehr geringe Unterschiede gibt: Die Felgenbreite liegt bei beiden Modellen bei 31 mm. Bei der Höhe kommt die KX-R Hybrid 25 Felge auf 22 mm, die Ryde Andra 40 Felge auf 21 mm.

Die KX-R-Hybrid können sie mit Tubeless Reifen fahren, genauso auch mit den klassischen Draht- und Faltreifen. Wollen Sie mit der KX Felge einen Tubeless Reifen fahren, benötigen Sie ein spezielles Tubeless-Felgenband. Hingegen müssen Sie bei der Ryde Andra 40 Felge mit Drahtreifen und Faltreifen vorlieb nehmen.

Material & Systemgewicht

Beide Felgenmodelle sind in der gängigen und stabilen Hohlkammerbauweise aus hochwertigem Aluminium gefertigt. Der Hersteller KX, wie auch Ryde verwenden bei diesen Modellen eine spezielle Aluminium-Legierung, wobei das Aluminium mit einem hohen Anteil von Magnesium und Silizium angereichert wird. Diese spezielle Mischung sorgt für ein leichteres Gewicht und bietet zudem eine höhere Festigkeit. Beide Felgen haben eine schwarze, edle und seidenmatte Oberfläche. Bei der KX-R Hybrid 25 tritt durch ein spezielles Kugelstrahlverfahren (micropeen genannt) die Oberflächenstruktur etwas deutlicher hervor.

Die KX-R Hybrid 25 ist mit extrem hohen 200 kg zulässigem Systemgewicht etwas mehr belastbar als die Ryde Andra 40, die mit ebenfalls sehr hohen 180 kg maximalem Systemgewicht belastet werden kann. Die KX-R Hybrid 25 ist somit immerhin 20 kg höher belastbar und wiegt zudem noch weniger.

Gewicht im Vergleich

Die KX-R Hybrid 25 Felge wiegt in der 28/29 Zoll Variante nur leichte 624 Gramm. Hingegen bringt die Ryde Andra 40 etwas höhere 715 Gramm beim 28 Zoll Modell auf die Waage und das bei etwas weniger Stabilität. Die Andra 40 (29 Zoll) wiegt somit 91 Gramm (=ca. 13%) mehr als die belastbarere KX-R Hybrid 25.

Speichennippellöcher, Felgenverbindung & Ventillochbohrung

Die KX-R Hybrid 25 Felge hat sehr stabile Speichennippellöcher mit Unterlegscheiben mit einem Durchmesser von 4,5 mm, was für eine starke Verbesserung der Stabilität der Felge und für einen besseren Sitz der Speichennippel sorgt. Bei der Ryde Andra 40 Felge sind die Speichennippellöcher richtungsweisend gebohrt.

Bei der KX-R Hybrid 25 liegt die Ventillochbohrung bei 6,5 mm und kann bei Bedarf auf 8,5 mm aufgebohrt werden. Bei der Andra 40 liegt die Ventillochbohrung bei 8,5 mm.

Die KX-R Hybrid 25 liegt mit ihrer sehr sauberen Verarbeitung und Materialgüte auf sehr hohem Qualitätsniveau. Bei der Andra 40 ist der Felgenstoß gesteckt und deutlich sichtbar und spürbar.

Einsatzbereich & Reifenbreite

Beide Fahrradfelgen sind für eine ganz ähnliche Zielgruppe konstruiert, die viel Wert auf hochbelastbare, zuverlässige, stabile und langlebige Felgen legen. Die KX-R Hybrid 25, wie auch die Ryde Andra 40 kommt bei Mountainbikes, Trekkingbikes, Bikepackingbikes, Lastenrädern, E-MTBs, E-Cargobikes und E-Trekkingbikes zum Einsatz.

Varianten

Sie können die KX-R Hybrid 25 und die Ryde Andra 40 Felge in unserem Online-Shop als bereits komplett eingespeichtes und zentriertes Vorderrad, Hinterrad und auch als Laufradsatz in der Farbe Schwarz kaufen und sich sicher und bequem nach Hause schicken lassen.

Zusammenfassung der technischen Daten

Merkmal KX-R Hybrid 25 Ryde Andra 40
Felgenbreite 31 mm 31 mm
Felgenhöhe 22 mm 21 mm
Tubeless-Kompatibilität Ja (mit speziellem Felgenband) Nein
Zulässiges Systemgewicht 200 kg 180 kg
Gewicht (28/29 Zoll) 624 g 715 g
Ventillochbohrung 6,5 mm (aufbohrbar auf 8,5 mm) 8,5 mm
Felgenverbindung Saubere Verarbeitung Gesteckt, sichtbar und spürbar

Test: 20 Laufräder für Felgenbremsen

Sind Felgenbrems-Laufräder eine aussterbende Spezies? ROADBIKE geht dieser Frage nach - und liefert die Testergebnisse von 20 aktuellen Modellen aus drei Preiskategorien.

Unter Rennradfahrern ist es die Stammtischfrage schlechthin: Felgen- oder Scheibenbremse? "Innovation und Fortschritt", jubeln die einen, "Teufelszeug und Kulturbruch", wettern die anderen. Salomonische Urteile à la "Jedem Tierchen sein Pläsierchen" mögen zwar manches hochgeschaukelte Streitgespräch wieder beruhigen, die Frage lautet allerdings: Wie lange noch?

Denn die Tage der guten alten Felgenbremse scheinen gezählt. Im aktuellen Angebot der Radhersteller und, wichtiger noch, bei der Produktentwicklung übernimmt die Scheibenbremse immer häufiger die tragende Rolle - Räder und Komponenten, die exklusiv auf das Zusammenspiel mit Felgenbremsen ausgerichtet sind, werden seltener. Noch bieten viele Hersteller ihre Produkte zwar für Scheiben- und Felgenbremsen an, bei kompletten Neuentwicklungen heißt es indes immer häufiger: disc only.

"Im Nachrüstmarkt sind Felgenbrems-Laufräder immer noch ein großes Thema", betont jedoch Christian Brumen, Category Manager Dropbar bei Rose. Und Freunde der klassischen Radverzögerung müssen nicht verzagen: Wer dem eigenen Felgenbrems-Renner mit neuen Laufrädern frischen Schwung verleihen will, findet derzeit noch eine große Auswahl an Produkten. 20 Modelle hat ROADBIKE für diesen Artikel in Labor und Praxis getestet - in drei Preiskategorien: um 600 Euro, um 1000 Euro und um 2000 Euro.

Das Testfeld

Das Testfeld setzt sich aus alten Bekannten und Newcomern zusammen, wobei eins auffällt: Neu entwickelte Felgenbrems-Laufräder in den beiden günstigeren Preiskategorien waren nicht zu kriegen - hier findet offenbar keine Entwicklung mehr statt. Also wurden für die Preisbereiche um 600 und um 1000 Euro bekannte und teils schon länger am Markt befindliche Modelle getestet.

Wenn überhaupt noch wirklich neue Laufradmodelle für Felgenbremsen auf den Markt kommen, geschieht dies offenbar "nur" noch im im hochpreisigen Sektor. Und selbst da wird nicht alles komplett neu entwickelt, sondern adaptiert: "Felgenbrems-Laufräder profitieren von den technischen Erkenntnissen und Fortschritten aus der Disc-Laufradentwicklung", erklärt Alex Gebert, Produktmanager bei Giant.

Aero-Optimierung, Carbon-Speichen, Hookless-Felgen - all das übernimmt zum Beispiel der getestete Cadex-Laufradsatz von seinem Schwesterprodukt für Scheibenbremsen. Zwar wird manchem überzeugten Felgenbrems-Fan das Herz bluten angesichts der Tatsache, dass Felgenbrems-Laufräder den Herstellern nur noch in Ausnahmefällen die Entwicklungskosten wert sind, hervorragende Produkte findet er/sie trotzdem noch.

Interessanter Nebeneffekt der vorliegenden, 20 Produkte umfassenden Leistungsschau verschiedener Preisklassen: Auf einen Blick lässt sich erkennen, wie und wo sich höhere Preise bemerkbar machen. Die Erkenntnisse: Die vier getesteten High-End-Laufradsätze um 2000 Euro kommen ausschließlich mit Carbon-Felgen, überzeugen mit top Steifigkeitswerten und liefern mehrheitlich Spitzenwerte, was Gewicht und Trägheitsmessungen angeht - also jenen Aspekten, die auf das Fahrerlebnis einzahlen, etwa durch leichtfüßige Beschleunigung. Teurer bedeutet hier also tatsächlich auch besser.

Gleichzeitig gilt aber auch: Die besten Vertreter der Preisklasse um 1000 Euro bleiben auf Schlagdistanz - egal, ob sie mit Carbon- oder Alu-Felgen aufgebaut sind. Und selbst die Modelle um 600 Euro, die ausschließlich auf Alu-Felgen setzen, schlagen sich wacker. Das heißt: Freunde von Felgenbrems-Laufrädern finden aktuell noch viele überzeugende Produkte - selbst wenn es die letzten ihrer Art sein sollten.

Testmethoden

Messwerte von eigenen Prüfständen, dazu ausgiebige Fahrtests: ROADBIKE treibt großen Aufwand, um Laufräder zu testen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Faktoren Gewicht (25 %), Seitensteifigkeit (25 %), Torsionssteifigkeit (5 %), Trägheit (10 %), Aufbau (10 %) und Fahreindruck (25 %).

Testergebnisse: Laufräder um 2000 Euro

Cadex 42 Tubeless (Testsieger)

Cadex 42 Tubeless begeisternde Laborwerte Messerspeichen aus Carbon teuer, eingeschränkte Reifenwahl

Unter dem reaktivierten Markennamen Cadex bringt Giant Reifen, Sättel sowie Laufräder für Scheiben- und Felgenbremsen, je in 42 und 65 Millimetern Felgenhöhe, auf den Markt. Im Labor begeistern die 42 Tubeless mit hohen Steifigkeitswerten und extremem Leichtgewicht. Möglich wird dies unter anderem durch Messerspeichen aus Carbon. In der Praxis gefallen die gute Beschleunigung und die tolle Bremspower, allerdings bringt Seitenwind schnell Unruhe ins Fahrwerk. Die hakenlose Felge schränkt die Reifenauswahl stark ein, der sehr laute Freilauf ist Geschmackssache. Garantieansprüche können Cadex-Käufer zwei Jahre geltend machen. Positiv: das großzügige Crash Replacement.

Fazit: Cadex’ teures Erstlingswerk legt beeindruckende Laborwerte hin. In der Praxis trüben kleine Details die Freude.

  • Gewichte: VR 556 g/HR 717g
  • Preis: 2599 Euro
  • Felgenmaße (Breite innen/Breite außen/Höhe): 19 mm/24 mm/42 mm
  • Speichen: v 16 radial/h 21, links radial, rechts 2x gekreuzt
  • Lieferumfang: Schnellspanner, Bremsbeläge, Tubeless-Ventile und -Felgenband, Laufradtaschen
  • Gewichtslimit: 126,5kg Systemgewicht (Fahrer, Rad, Ausrüstung)

Rose RC Fifty Carbon (Preis-Leistungs-Tipp)

Rose FC Fifty Carbon toller Fahreindruck sehr viel Leistung fürs Geld Garantie- und Crash-Replacement-Bestimmungen

Die neue RC-Reihe von Rose umfasst Carbon-Laufräder verschiedener Felgenhöhen und für unterschiedliche Einsatzzwecke - das RC Fifty ist dabei das einzige Modell für Felgenbremsen. Ähnlich wie sein Disc-Pedant überzeugt es auf der Straße mit spritzigem Antritt dank Fliegengewicht, großer Lenkpräzision und hoher Fahrstabilität. Vor allem aber hält das RC Fifty Carbon hohes Tempo beeindruckend leicht - womöglich der Aero-Vorteil der höchsten Felge im Test. Auch die Bremspower der SwissStopp-Beläge stimmt. Bei den Steifigkeitsmessungen sind die Konkurrenten etwas besser, Roses Werte sind aber über alle Zweifel erhaben. Großzügig: sechs Jahre Garantie und Crash-Replacement.

Fazit: Spritzig, agil, schnell: Zum vergleichsweise attraktiven Preis schnürt Rose ein tolles Paket.

  • Gewichte: VR 617 g/HR 757 g
  • Preis: 1499 Euro
  • Felgenmaße (Breite innen/Breite außen/Höhe): 19,5 mm/28 mm/47 mm
  • Speichen: v 20 rad./h 21, links radial, rechts 3x gekreuzt
  • Lieferumfang: Schnellspanner, Bremsbeläge, Tubeless-Ventile und -Felgenband, Laufradtasche
  • Gewichtslimit: 110kg Systemgewicht (Fahrer, Rad, Ausrüstung)

Campagnolo Bora WTO 33

Campagnolo Bora WTO 33 leicht, steif, schnell tolle Bremsleistung, aber... ...lautes Pfeifen beim Bremsen

Erst im Januar 2020 vorgestellt, komplettieren die Bora WTO 33 Campagnolos Aero-Reihe, die immerhin vier Profilhöhen umfasst (WTO steht für Wind Tunnel Optimized). Mit knapp über 1400 Gramm Set-Gewicht gefällt der Satz aber auch als Gipfelstürmer, der im Labor bei Steifigkeits- und Trägheitsmessungen fleißig Punkte sammelt. Auf der Straße gefallen die quirlige Beschleunigung und die sehr präzise Lenkung, auch die Bremspower beeindruckt. Geschmackssache ist dabei aber das sehr laute Pfeifgeräusch beim Bremsen, die aufgeraute Flanke sorgt zudem für ordentlichen Belagverschleiß. Drei Jahre Garantie sind kundenfreundlich, der Verzicht auf ein Crash Replacement ist es weniger.

Fazit: Die flinken Bora WTO 33 sind nicht nur für Campa-Fans eine Empfehlung, bremsen allerdings recht laut.

  • Gewichte: VR 607g/HR 809g
  • Preis: 2160 Euro
  • Felgenmaße (Breite innen/Breite außen/Höhe): 19 mm/26,7mm/33mm
  • Speichen: v 18 radial/h 21, links radial, rechts 2x gekreuzt
  • Lieferumfang: Schnellspanner, Bremsbeläge, Tubeless-Ventile und Reduzierhülse, Reifenheber
  • Gewichtslimit: 120kg Systemgewicht (Fahrer, Rad, Ausrüstung)

DT Swiss PRC 1400 Spline 35

DT Swiss PRC 1400 Spline 35 toller Fahreindruck Garantie- und Crash-Replacement-Bestimmungen niedrigstes Gewichtslimit im Vergleich

2018 vorgestellt, ist das PRC 1400 Spline 35 von DT Swiss das "dienstälteste" der hier getesteten 2000-Euro-Laufräder. Auf der Straße gefällt es mit einem sehr ausgewogenen Fahreindruck: Die Beschleunigung ist sehr gut, die Lenkung extrem präzise, hohes Tempo hält das Set ausgesprochen willig, die Bremspower ist hoch. Akustisch fallen der sehr laute Freilauf, leises "Bollern" der Felgen und dezentes Sirren beim Bremsen auf. Im Labor hingegen kosten das in diesem Vergleich hohe Set-Gewicht und die Trägheitswerte wertvolle Punkte. Großzügig: Für Carbon-Felgen gewährt DT Swiss kundenfreundliche Garantie- (lebenslang) und Crash-Replacement-Bestimmungen (10 Jahre 249 Euro für eine Ersatzfelge).

Fazit: Macht Spaß: Das PRC 1400 von DT Swiss ist vielseitig und schnell. Im Labor sammeln andere mehr Punkte.

  • Gewichte: VR 667g/HR 826g
  • Preis: 1957 Euro
  • Felgenmaße (Breite innen/Breite außen/Höhe): 18 mm/25mm/35mm
  • Speichen: v 20 radial/h 24, links und rechts 2x gekreuzt
  • Lieferumfang: Schnellspanner, Bremsbeläge, Tubeless-Ventile und -Felgenband, Sram XDR-Body
  • Gewichtslimit: 100kg Systemgewicht (Fahrer, Rad, Ausrüstung)

Testergebnisse: Laufräder um 1000 Euro

Easton EA90 SL (Testsieger)

Easton EA90 SL leicht, steif, komfortabel tolles Bremsverhalten kein Gewichtslimit Garantie nur ohne Rennen

Eastons EA90 SL überzeugt in Labor und Praxis - Testsieg! Trotz massiver Naben und breiter Felge bleibt der Satz locker unter der für Alu-Laufräder magischen Gewichtsgrenze von 1500 Gramm und sammelt fleißig Punkte bei den Steifigkeitsmessungen. Im Sattel begeistern die EA90 SL mit sattem Vortrieb und spritziger Beschleunigung, das Lenkverhalten ist wendig-agil und zugleich absolut präzise. Dank breit bauender Reifen stimmt auch der Komfort. Crash-Replacement bietet Easton nicht, dafür aber zwei Jahre Garantie - ohne Renneinsatz. Positiv: kein Gewichtslimit.

Fazit: Leicht, steif, komfortabel - Eastons EA 90 SL überzeugt auf ganzer Linie. Auch als Tipp für schwere Piloten.

  • Gewichte: VR 653 g/HR 829 g
  • Preis: 1098,80 Euro
  • Felgenmaße (Breite innen/Breite außen/Höhe): 20 mm/25 mm/27 mm
  • Speichen: v 20 rad./h 24, li 1x, re 2x
  • Lieferumfang: Schnellspanner, Tubeless-Ventile und -Felgenband, Ventilschlüssel
  • Gewichtslimit: keins

Mavic Ksyrium Pro UST (Preis-Leistungs-Tipp)

Mavic Ksyrium Pro UST sehr leicht und sportlich großer Lieferumfang mit Tubeless-Vollausstattung geringste Torsionssteifgkeit

Aufatmen bei Mavic: Die zuletzt in finanzielle Schieflage geratene Traditionsmarke hat offensichtlich einen neuen Investor gefunden und plant ein Comeback. Erfreulich: Bereits in der Vergangenheit überzeugende Produkte sind weiterhin verfügbar. So wie das Ksyrium Pro UST, dessen Beschleunigung und Agilität dem Fahrer ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Die Torsionsmessung hingegen ist traditionell Mavics Achillesferse. Den Preis-Leistungs-Tipp sicherten sich die Franzosen durch den großen Lieferumfang mit Tubeless-Vollausstattung: Reifen und Ventile sind schon montiert, nur Dichtmilch einfüllen und ab dafür. Zwei Jahre Garantie werden bei Produktregistrierung um ein weiteres Jahr ergänzt.

Fazit: Findet Mavic nach unternehmerischen Querelen zurück in die Spur? Produktseitig spricht nichts dagegen.

  • Gewichte: VR 596 g/HR 842 g
  • Preis: 949 Euro
  • Felgenmaße (Breite innen/Breite außen/Höhe): 17 mm/21 mm/ v 17, h 20 mm
  • Speichen: v 18 rad./h 20 re rad., li 2x
  • Lieferumfang: Schnellspanner, Tubeless-Reifen und Zubehör, Werkzeug, 10-fach-Distanzring
  • Gewichtslimit: 120 kg Systemgewicht

DT Swiss PR 1400 Dicut Oxic 21

DT Swiss PR 1400 Dicut Oxic 21 leicht , steif, schnell dauerhaft schwarze Bremsflanke etwas schwächere Bremsleistung bei Nässe

Schwarze Bremsflanken sind für viele ein optisches Highlight. Alu-Flanken verlieren aber oft ihre Farbe. Nicht so die Oxic-Modelle von DT Swiss mit elektrochemischer Keramikbeschichtung, die im RB-Dauertest über Tausende Kilometer überzeugte. Doch nicht nur das: Die flache Version (es gibt noch eine mit 32-mm-Felge) ist betörend leicht, beschleunigt wieselflink, bietet ordentlichen Komfort und überzeugte auch auf den Prüfständen. Die Bremswirkung ist hoch, setzt bei Nässe aber verzögert ein - der einzige Kritikpunkt.

Fazit: Der DT-Satz überzeugt in Labor und Praxis, dank dauerhaft schwarzer Bremsflanke gibt’s auch was fürs Auge.

Weitere Laufrad-Optionen

Neben den bereits genannten Modellen gibt es natürlich noch viele weitere Optionen auf dem Markt, wie Laufräder in den Größen 27,5" und 29". Ein Beispiel hierfür ist der Syntace C33i Carbon Laufradsatz, der mit einem Gewicht von unter 1600 g für Enduro-Rennen geeignet sein soll. Auch günstige Rennrad-Laufräder um 500 Euro mit breiten Felgen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie den Trend zum "Allroad"-Fahren unterstützen.

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