Laufrad ab 1 Jahr: Test und Vergleich

Laufräder sind bei Kindern total beliebt und gelten als perfekte Übung zum späteren Fahrradfahren. Doch der Markt ist so vielfältig, dass es Eltern oft nicht leichtfällt, das richtige Modell für die Sprösslinge zu finden. IMTEST hat bereits 2022 fünf Laufräder mit 12-Zoll-Reifen verglichen, die alle noch verfügbar sind. Dabei mussten die flotten Flitzer Prüfungen im akkreditierten Labor von Qima bestehen und wurden darüber hinaus im Alltag ausgiebig getestet.

IMTEST fasst die wichtigsten Aspekte zusammen, worauf Eltern beim Kauf eines Laufrads achten sollten: Größe, Material, Alter.

Die IMTEST-Favoriten

Den Testsieger holte sich das beliebte Laufrad LR Light von Puky, während sich das Laufrad von Bikestar den Preis-Leistungssieg sicherte. Lesen Sie hier, in welchen Punkten insbesondere das Puky-Laufrad überzeugte und was dem Bikestar-Modell den Preis-Leistungssieg brachte. Das sind die IMTEST-Favoriten:
  1. Platz & Testsieger: Puky LR Light
  2. Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Bikestar Laufrad

Unter den Plätzen zwei bis vier finden sich weitere beliebte Markenmodelle von Woom oder BBF.

Weitere empfehlenswerte Laufräder im Test

  1. Platz: Woom Original 1
  2. Platz: S’cool PedeX
  3. Platz: BBF Cruzee

Jedes Jahr testen wir Laufräder ab 1 Jahr und präsentieren die Ergebnisse in unserer Bestenliste. Für das Jahr 2024 haben wir 10 beliebte Laufräder getestet.

Unser Test umfasst beliebte Modelle mit zwei oder drei Rädern für Kinder ab 18 Monaten sowie klassische Vier-Rad-Modelle für Kinder ab 12 Monaten.

Hier ist eine Übersicht der getesteten Laufräder:

  1. Das PUKYlino Laufrad von PUKY
  2. Strider präsentiert mit dem 12 Zoll Sport Balance Bike ein beeindruckendes Laufrad ab 18 Monaten.
  3. Das Chillafish Charlie Laufrad mit 10 Zoll
  4. Auf den vierten Platz in unserem Test hat es das Smoby Rookie Mini Laufrad ab 1 Jahr
  5. Einen sehr guten fünften Platz belegt das SEREED Laufrad für Kinder ab einem Jahr in unserem Test.
  6. In unserem Test hat das HUDORA Mini Laufrad besonders durch seinen hohen Komfort beeindruckt.
  7. Das Bandits and Angels Little Starter Laufrad für Kinder ab einem Jahr wiegt etwa 1,6 kg und hat kompakte Abmessungen von 47 x 16 x 37 cm.
  8. Das Pinolino Charlie Lauflernrad ab 1 Jahr hat sich in unserem Test als wahres Multifunktionstalent ausgezeichnet.
  9. Das Chicco ECO+ Green Hopper Laufrad zeichnet sich insbesondere durch sein innovatives Material aus.
  10. Der Smoby Blue Scooter Carrier sticht als eines der außergewöhnlichsten Laufräder in unserem Test hervor.

1. Platz & Testsieger: Puky LR Light

Das Laufrad von Puky hat praktischerweise ein kleines Trittbrett, auf dem die Kinder ihre Füße abstellen können. Auf diese Weise können Eltern den Nachwuchs gut schieben, wenn er müde wird. Schicke, sportliche Optik, dazu ein bequemer, großer Sattel sowie ein Schutzüberzug am Lenker. Mit knapp 190 Euro das zweitteuerste Laufrad im Testfeld. Testergebnis: gut 2,31.

5. Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Bikestar Laufrad

Die besonders dicken, luftgefüllten Reifen sorgen für guten Halt und angenehme Dämpfung. Mit unter 100 Euro das günstigste Laufrad unter den fünf Testmodellen. Mit seinen fünf Kilogramm ist das Bikestar-Laufrad besonders schwer zu tragen und klobig in der Handhabung. Testergebnis: befriedigend 2,72.

2. Platz: Woom Original 1

Das Woom-Laufrad richtet sich laut Hersteller an Kinder ab 1 1/2 Jahren. Mittlerweile ist das von IMTEST getestete Modell Original 1 ein Auslaufmodell, das durch das Go 1 abgelöst werden soll. Eine Handbremse soll schon spielerisch aufs Fahrradfahren vorbereiten. Mit 199 Euro das teuerste Laufrad unter allen getesteten. Testergebnis: gut 2,52.

3. Platz: S’cool PedeX

Dank eines Lochs im Rahmen lässt sich das Laufrad von Eltern gut tragen, wenn der Nachwuchs nicht mehr fahren möchte. Griffiger Lenker, sehr angenehm zu tragen, Optik vom BMX-Rad inspiriert. Kein Schutz am Lenker, dadurch ist eine harte Kante genau frontal vorm Kopf, die beim Sturz zu Verletzungen führen kann. Testergebnis: gut 2,53.

4. Platz: BBF Cruzee

Cruzee setzt bei seinem Laufrad auf Hartgummireifen, dadurch ist es besonders leicht. Einziges Modell im Test, bei dem Sattel und Lenker dank Schnellspanner fix verstellt werden können. Wirkt durch die Plastikfelgen und Hartgummireifen nicht so wertig. Testergebnis: befriedigend 2,71.

Beim Kauf eines Laufrades sollten Eltern vor allem auf die richtige Größe und geringes Gewicht achten, dann hat der Nachwuchs am meisten Spaß damit. Gut zu wissen: Alle Laufräder bestanden den Crashtest im Labor mit Bravur.

So testet IMTEST Laufräder im Labor

Der Sicherheitsaspekt ist bestimmt ein Punkt, der bei den Eltern am meisten wiegt. Daher hat IMTEST die Laufräder im akkreditierten Prüflabor von Qima hinsichtlich mechanischer Eigenschaften testen lassen.

Konkret wurde ein 50 Kilogramm schweres Gewicht, welches ein Kind simulieren sollte, auf das Laufrad gesetzt und befestigt. Im Folgenden ist das Gefährt mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde gegen eine Schwelle gefahren. Dabei wurde geprüft, ob das Laufrad Schaden nimmt und scharfe Ecken, Kanten oder Quetschstellen entstehen. Das erfreuliche ist, dass bei keinem der Laufräder Auffälligkeiten entstanden sind, alle Modelle sind komplett unversehrt geblieben.

Die Testkandidaten wurden zudem unter anderem auf scharfe Kanten, Öffnungen oder bewegliche Kleinteile getestet. Hierbei attestierten die Prüfer dem Puky die besten Ergebnisse. Wird das Kind beim Rückweg vom Spielplatz müde, kann es die Beine auf das Trittbrett stellen und so mühelos geschoben werden. Unschlagbar ist hingegen der Preis von gut 70 Euro. Damit ist es nicht nur mehr als die Hälfte günstiger als das Puky, sondern kostet als einziges Laufrad im Test unter 100 Euro. Das Laufrad von Bikestar ist zwar unschlagbar im Preis, jedoch mit fünf Kilogramm recht schwer.

Beim Cruzee, Puky und Bikestar wurde zudem festgestellt, dass der Gummischutz am Lenkrad leicht abgeknibbelt und dadurch verschluckt werden können.

Laufräder: Das richtige Modell für den Nachwuchs finden

Wichtig ist vor allem, dass es die richtige Größe hat, denn auch darin unterscheiden sich die Modelle. Einige Laufräder können schon von Kindern ab anderthalb Jahren gefahren werden, einige erst ab etwa drei. Dabei kommt es allerdings vielmehr auf die Körpergröße als auf das Altern an. Eine Faustregel besagt, dass der Sattel gleich die Schrittlänge minus zwei Zentimeter hoch sein sollte. Bei den meisten Laufrädern lassen sich die Sättel in der Höhe verstellen, dass das Kind über mehrere Monate Spaß damit haben kann.

Die von IMTEST getesteten Laufräder richten sich an Kinder von 60 Zentimeter Körpergröße (Cruzee), 82 Zenimeter (Woom) beziehungsweise 90 Zentimeter (Puky) bishin zu 100 Zentimeter (Woom) beziehungsweise 120 Zentimeter (Cruzee und Puky). S’cool und Bikestar hingegen geben beide eine Altersempfehlung ab 24 Monaten an.

Je leichter das Laufrad, desto besser

Neben der richtigen Größe ist das Gewicht des Laufrads das wichtigste Kriterium beim Kauf. Je leichter es ist, desto besser - denn Modelle mit geringem Gewicht lassen sich für das Kind müheloser bewegen und sicherer kontrollieren.

Unter den Test-Laufräder bringt das Cruzee mit zwei Kilogramm das niedrigste Gewicht auf die Waage, fast ebenso leicht ist das Woom mit 2,9 Kilogramm. Während das Puky (3,5 Kilogramm) und das S’cool (3,2 Kilogramm) sich im Mittelfeld befinden, fällt das Bikestar-Laufrad mit klobigen fünf Kilogramm hinten raus.

Wenn man bedenkt, dass Kinder mit zwei Jahren etwa zwischen elf und 12 Kilogramm wiegen, ist das Laufrad fast halb so schwer wie das Kind selbst.

Auch Eltern werden es schnell danken, wenn das Laufrad leicht ist, denn nicht selten müssen sie es tragen, wenn die Kleinen müde werden. Die Laufräder von Puky, Woom und Cruzee können Mama und Papa ganz einfach am hinteren Teil des Sattels hochheben.

Das Modell von S’cool bietet dafür einen praktischen Tragegriff, der im Rahmen integriert ist.

Reifen: Hartgummi oder luftgefüllt

Bei den Reifen kann man grundsätzlich zwischen schlauchlosen Hartgummireifen und luftgefüllten Reifen unterscheiden. Beim IMTEST-Test hat nur das Laufrad von Cruzee Hartgummireifen samt Kunststofffelgen. Die Kombination trägt auch zu dem geringen Gewicht bei, lässt das Laufrad jedoch nicht ganz so wertig erscheinen. Diese Reifen haben jedoch den Vorteil, dass sie sozusagen unkaputtbar sind und nie aufgepumpt werden müssen.

Ein Pluspunkt von luftgefüllten Reifen ist hingegen sicher die natürliche Federung, wenn es mal über Kopfsteinpflaster oder Wurzeln geht.

Vorteile und Nachteil einer Bremse

Bei der Frage, ob ein Laufrad eine Bremse braucht oder nicht, gibt es kein richtig oder falsch. Wenn ein Kind mit anderthalb oder zwei Jahren anfängt, sich mit dem kleinen Flitzer zu bewegen, ist eine Bremse bei dem geringen Tempo sicher nicht erforderlich. Ein vierjähriges Kind hingegen fährt mitunter mit so viel Geschwindigkeit, dass eine Bremse vor Ampeln hilfreich sein kann. Außerdem ist es bereits eine gute Übung, wenn es dann bald aufs Fahrrad umsteigt.

Auf der anderen Seite können am Rahmen befestigte Kabel auch eine Verletzungsgefahr mit sich bringen. Im IMTEST-Testfeld sind die Laufräder von Woom und Bikestar mit einer Bremse ausgestattet.

Der Bremshebel am Laufrad vom Wooom sind extra für kleine Kinderhände gemacht.

Trittbrett, Lenkeinschlagsbegrenzung, Material - worauf achten?

Ob das Laufrad der Wahl bei Trittbrett hat oder nicht, ist ein Punkt, dem grundsätzlich weniger Beachtung geschenkt werden kann. Es hat den Vorteil, dass größere Kinder durch das Hochnehmen der Füße so für ein Stück gleiten beziehungsweise auch von den Eltern geschoben werden können. Wenn der Nachwuchs auf diese Weise sein Gleichgewicht halten kann, ist dies ein guter Indikator, dass man langsam aufs Fahrrad umsteigen kann.

Was einige Hersteller als Sicherheitsmerkmal anpreisen, kritisieren wiederum andere. Ihr Argument dagegen: Im Falle eines Sturzes könnte ein Lenkerende in die Höhe ragen und ein zusätzliches Verletzungsrisiko darstellen. An beiden Argumenten ist etwas Wahres dran, wobei sich sagen lässt, dass die Kleinen das Lenken und den Umgang mit dem Gefährt recht schnell lernen.

Unter den Test-Laufräder ist nur das Woom mit einer Einschlagsbegrenzung ausgestattet.

Eine Lenkeinschlagsbegrenzung soll verhindern, dass das Kind den Lenker zu weit rumreißt und daraufhin stürzt. Während Rahmen aus Aluminium das Gewicht reduzieren, wird Stahl bei eher günstigeren Modellen gewählt. Bezüglich der Haltbarkeit gibt es aber kaum Unterschiede, hier kann rein der Geschmack entscheiden.

Zusätzliche Sicherheit durch Bremsvorrichtung in Elternhand

Mit mySTOPY ist eine Bremsvorrichtung für Puky-Laufräder erhältlich, die sich von den Eltern per Fernsteuerung bedienen lässt.

Das Prinzip hierbei ist genial simpel: Auf Knopfdruck fällt ein Bremselement fällt zwischen Sattelstange und Hinterrad und bremst das Laufrad zügig und sicher ab.

Der Hersteller verspricht:

  • Sicheres Abbremsen aus bis 100 Meter Entfernung
  • Ein ins Bremssystem integriertes Rücklicht
  • Einfache Montage

Denn wenn Kinder mit ihren Laufrädern so richtig mobil werden, sind sie ganz schön fix unterwegs. Nicht selten müssen Eltern hinter ihren Sprösslingen her sprinten, wenn sich eine Gefahr nähert. Eine Straßenkreuzung, ein Baum oder ein entgegenkommendes Fahrrad: Kinder können Gefahren einfach noch nicht richtig abschätzen.

Und nicht alle Laufräder haben Bremsen, mit denen die Kleinen üben können.

FAQ**: Darauf sollten Eltern beim Kauf eines Laufrads achten

Größe, Material, Alter - IMTEST fasst die wichtigsten Aspekte zusammen, worauf Eltern beim Kauf eines Laufrads achten sollten.

  1. Welche Größe ist die richtige für mein Kind? Die passende Größe eines Laufrads hängt von der Schrittlänge des Kindes ab. Idealerweise sollte das Kind im Sitzen mit beiden Füßen flach den Boden berühren können. Kleine Laufräder-Modelle sind bereits für Kinder ab einer Schrittlänge von etwa 30 cm geeignet, was einem Alter von etwa 1,5 bis 2 Jahren entspricht.
  2. Welche Reifen sind besser - Luftreifen oder Kunststoffreifen? Luftreifen bieten besseren Grip sowie eine gute Dämpfung und Fahrkomfort, insbesondere auf unebenen Wegen. Kunststoffreifen sind hingegen leichter und wartungsfrei, eignen sich aber eher für glatte Untergründe wie Asphalt oder Innenräume.
  3. Sollte das Laufrad eine Bremse haben? Eine Bremse ist für Kinder ab etwa drei Jahren sinnvoll, da sie dann die nötige Kraft und Koordination haben, um sie zu bedienen. Für jüngere Kinder ist eine Bremse oft unnötig, da sie intuitiv mit den Füßen abbremsen.
  4. Welches Material ist besser - Holz oder Metall? Holzlaufräder sind umweltfreundlich und leichter, können aber weniger robust sein als Metall- oder Aluminium-Modelle. Metallrahmen sind stabiler und meist höhenverstellbar, sodass sie länger mit dem Kind mitwachsen.
  5. Wie wichtig ist die Höhenverstellbarkeit? Ein höhenverstellbarer Sattel und Lenker ermöglichen es, das Laufrad über mehrere Jahre hinweg an die Körpergröße des Kindes anzupassen. Dadurch wird eine ergonomische Sitzhaltung gewährleistet und eine längere Nutzungsdauer ermöglicht.
  6. Sollte das Laufrad einen Lenkeinschlag-Begrenzer haben? Ein Lenkeinschlag-Begrenzer verhindert ein abruptes Verdrehen des Lenkers und kann gerade für Anfänger hilfreich sein. Manche Experten empfehlen jedoch Modelle ohne Begrenzung, da Kinder so ein natürlicheres Lenkverhalten entwickeln.
  7. Wie schwer sollte ein Laufrad sein? Das Laufrad sollte möglichst leicht sein, damit das Kind es gut steuern und selbstständig anheben kann. Ein Gewicht zwischen 2,5 und 4,5 Kilogramm gilt als ideal.
  8. Welche Sicherheitsmerkmale sind wichtig? Ein gepolsterter Lenker, rutschfeste Griffe, abgerundete Kanten und eine stabile Verarbeitung erhöhen die Sicherheit. Zudem sollten Eltern auf das GS- oder TÜV-Siegel achten, das geprüfte Sicherheit bestätigt.
  9. Gibt es Zubehör, das sinnvoll ist? Ein Helm ist beim Fahren unerlässlich, um den Kopf zu schützen. Zusätzliche Features wie ein Seitenständer oder eine Klingel sind praktisch, aber nicht zwingend notwendig.
  10. Ab wann kann mein Kind vom Laufrad auf ein Fahrrad umsteigen? Sobald das Kind sicher auf dem Laufrad fährt, das Gleichgewicht gut hält und Kurven meistert, kann es auf ein Fahrrad mit Pedalen umsteigen - oft bereits mit drei bis vier Jahren.

Es gibt Laufräder mit vier, drei oder zwei Rädern. Vier-Rad-Modelle, insbesondere mit Lenkeinschlagsbegrenzung, bieten optimale Stabilität und Sicherheit für Anfänger ab 12 Monaten ohne Laufraderfahrung, was eine schnellere Entwicklung des Selbstvertrauens begünstigt. Drei-Rad-Modelle, oft als umbaubare Holzvarianten, empfehlen sich für Kinder ab 18 Monaten, die bereits ein gutes Gleichgewichtsgefühl entwickelt haben.

Die Beschaffenheit des Lenkers spielt eine wichtige Rolle. Die Griffe sollten einen ausreichenden Grip bieten, eine Polsterung ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Ein seitlicher Rutschschutz, idealerweise aus weichem Material wie Gummi, fördert eine sichere Lenkposition. Eine Lenkeinschlagsbegrenzung erweist sich bei Modellen mit drei oder vier Rädern als sinnvoll, um das Umkipprisiko zu minimieren.

EVA-Reifen sind durchstichresistent und damit praktisch „pannenfrei“. Dieser Vorteil ist insbesondere im Außeneinsatz von großer Bedeutung, da er die Zuverlässigkeit und Wartungsfreiheit des Laufrads erheblich steigert.

Es gibt Modelle aus Stahl, Aluminium, Holz und (recyceltem) Kunststoff. Stahl und Aluminium sind sehr robust und witterungsbeständig. Daher kommen sie vor allem bei größeren Laufrädern, die hauptsächlich Draußen benutzt werden, zum Einsatz. Holz als Material punktet mit seiner Nachhaltigkeit und bietet zudem eine angenehme Haptik. Laufräder aus Kunststoff fallen häufig durch ihr einzigartiges Design und vielfältige Funktionen sowie ansprechende Optik auf. Allerdings ist Kunststoff hinsichtlich der Nachhaltigkeit kritischer zu betrachten.

Im Unterschied zu anderen Modellen für Einjährige setzt das PUKYLINO auf Gummireifen statt EVA-Reifen und bietet dank eines Float-Belags einen ausgezeichneten Grip. Diese Gummireifen übertreffen die meisten EVA-Modelle aus unserem Test in Sachen Haftung.

Im Unterschied zu den normalen Kinderlaufrädern haben diese 4 Räder und werden damit von den Herstellern schon für Kinder in einem Alter ab 18 Monaten oder sogar schon ab 1 Jahr empfohlen. Am bekanntesten sind sicher Pukylino und Wutsch von Puky.

Die Kinder schulen damit das Gleichgewicht und komplexe Bewegungsabläufe und es ist schön ihnen dabei zuzusehen und die täglichen Fortschritte beobachten zu können.

Sobald es laufen kann ist es prinzipiell auch in der Lage mit einem Lauflernrad umzugehen. Mit der niedrigen Sattelhöhe von kaum über 20 cm sollte dies bei den meisten Kindern klappen.

Lauflernräder für Babys ab 1 Jahr werden nur wenig auf dem Markt angeboten. Das Puky Pukylino und das Lernlaufrad der Erzgebirgische Holzspielwaren Ebert sind die kleinsten.

Auch Kettler bietet neben den verschiedenen Laufrädern mit 2 Rädern auch ein Modell mit 4 Rädern an. Das Kettler SLIDDY entspricht von der Größe dem Puky Wutsch. Es ist also auch für Kinder ab 18 Monaten geeignet. Das Gewicht ist etwas geringer als beim Wutsch.

Hudora hat erkannt, dass die Breite des Laufrads zwar für Stabilität sorgt, aber die Kinder hinten auch Platz brauchen um die Beine frei bewegen zu können. Das Laufrad Mini ist deshalb vorne sehr breit (für die Kippsicherheit) und hinten sehr schmal gebaut. Damit sollten die Kleinen sicher und flott durch die Wohnung sausen können.

Hier sind einige der getesteten Laufräder aus dem Vergleich von 2025:

Modell Einsatzbereich Anzahl der Räder Material Gewicht Altersempfehlung
Jollito LJAS108 Drinnen | Draußen 2 Stück Aluminium 1,8 kg 1,5-4 Jahre
Umatoll B402 Drinnen | Draußen 4 Stück Aluminium 1,5 kg 1-2 Jahre
Xiapia Laufrad Drinnen | Draußen 4 Stück Carbon 1,8 kg 1-3 Jahre
Bandits & angels Lauflernrad Drinnen | Draußen 2-3 Stück Holz k.A. 1-3 Jahre
Xjd Laufrad Drinnen | Draußen 3 Stück Carbon 3,5 kg 1-3 Jahre
Sereed Laufrad Drinnen | Draußen 4 Stück Aluminium 1,6 kg 1-2 Jahre
Maydolly Laufrad Bk-232 Drinnen | Draußen 4 Stück Kunststoff 1,7 kg 1-3 Jahre
Kikka Boo Zipi Laufrad Drinnen | Draußen 4 Stück Aluminium 2,1 kg 1-3 Jahre

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