Kinder-Laufräder helfen früh dabei, die Balance für späteres Radfahren zu finden. Laufräder sind eine gute Möglichkeit, die nötige Balance zu erlernen und machen zudem großen Spaß. Doch bei der großen Auswahl an Modellen kann man das Wesentliche leicht aus den Augen verlieren.
Welche Arten von Laufrädern gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Laufrädern. Wir erklären Ihnen, worin sich die verschiedenen Laufräder unterscheiden. Im Wesentlichen können Sie sich an den folgenden drei Kategorien orientieren:
- Material: Laufräder bestehen entweder aus Metall, Holz oder aus Kunststoff.
- Ausstattung: Auch ist zwischen Laufrädern mit und ohne Trittbrett und mit oder ohne Ständer zu unterscheiden.
- Größe: Auch sind die Laufräder für verschiedene Körpergrößen und Alter geeignet - beim Kauf sollte daher auf die Eigenschaften des Kindes geachtet werden.
Kaufkriterien für Laufräder
Erwägen Sie den Kauf eines Laufrades, sollten Sie auf folgende Kriterien achten:
- Alters- und Größeneignung: Das wohl wichtigste Kaufkriterium ist, dass das Laufrad für das jeweilige Kind geeignet ist - sowohl hinsichtlich Größe als auch Alter.
- Material: Ein weiteres wichtiges Kriterium stellen die verwendeten Materialien dar. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass insbesondere Gummireifen oftmals hohe Schadstoffwerte mit sich bringen.
- Gewicht: Gerade für kleine Kinder, die ja in der Regel nicht allzu viel Kraft haben, ist auch das Gewicht als entscheidender Punkt anzuführen.
- Ausstattung: Die verschiedenen Laufräder sind natürlich auch unterschiedlich ausgestattet. Insbesondere ein Trittbrett sowie ein Lenkeinschlag konnten sich im Test jedoch als sehr nützliche Komponenten erweisen.
- Preis: Beim Kauf eines Laufrades ist natürlich auch der Preis nicht außer Acht zu lassen. Die Preisspanne für Laufräder reicht von 30 bis über 200 Euro. Die Preise variieren insbesondere in Hinblick auf Hersteller, Ausstattung und die verwendeten Materialien.
Vor- und Nachteile von Laufrädern
Laufräder bieten den Vorteil, dass Kleinkinder ihre motorische Koordination trainieren und außerdem lernen, ihr Gleichgewicht zu kontrollieren. Auch entwickeln sie durch das Laufradfahren ein besseres Gefühl für Geschwindigkeit und Bremsen, wodurch den Kindern bereits wichtige Fähigkeiten für das normale Fahrradfahren beigebracht werden. Der Umstieg auf das normale Fahrrad gestaltet sich daher meist sehr leicht für die Kinder, wodurch oftmals sogar direkt auf Stützräder verzichtet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist natürlich der Spaß, den das Herumdüsen mit Laufrädern für die Kinder birgt.
Nachteile bergen die Laufräder, wie bereits ersichtlich wurde, insbesondere in Hinblick auf die Schadstoffe, denen Kinder bei manchen Modellen ausgesetzt sind. Außerdem müssen durch fehlende Stützfunktionen und die hohen Geschwindigkeiten, die Kinder mit den Laufrädern erreichen können, Eltern stets ein achtsames Auge auf ihre herumflitzenden Kids werfen, um Gefahren und Verletzungen vorzubeugen.
Sicherheitshinweise für Eltern
Kinder können mit den Laufrädern hohe Geschwindigkeiten erreichen und bei jeglichen Hindernissen immer wieder Gefahren ausgesetzt sein. Eltern müssen daher beachten, dass sie immer ein wachsames Auge auf die Kleinen haben, wenn diese mit dem Laufrad umherflitzen. Ein Helm ist dabei ebenfalls unverzichtbar, um die Sicherheit des Kindes nicht zu gefährden. Gerade am Anfang, wenn die Kleinen das Laufradfahren lernen, sollten Eltern sie ein wenig anleiten und gegebenenfalls durch Hilfestellungen unterstützen. Hierbei ist es natürlich auch wichtig, in geschützten Bereichen ohne große Gefahren und Hindernisse zu beginnen.
Wann ein Kind bereit für das Laufradfahren ist, müssen ebenfalls die Eltern einschätzen. Kinder entwickeln sich unterschiedlich, weshalb der Beginn zum Laufradfahren nicht auf ein Alter fixiert werden sollte. Vielmehr gilt es für Eltern zu entscheiden, ob das Kind hinsichtlich geistlicher, körperlicher und motorischer Entwicklung bereit dazu ist oder nicht. Daneben sollten Eltern allgemein darauf achten, dass sowohl der Lenker als auch der Sitz auf die Körpergröße des Kindes richtig eingestellt sind. Insbesondere ist dabei wichtig, dass die Kleinen aufrecht sitzen, das Lenkrad gut erreichen und mit den Füßen natürlich den Boden berühren können, um fahren und auch gut bremsen zu können.
Empfehlungen für Laufräder
Ein Laufrad ist heute für die Entwicklung der Kinder fast genauso wichtig wie das Lieblingskuscheltier. Ab einem Alter von 1 Jahr kommen Kinder in das Laufradalter. Das Laufrad ist das perfekte Gefährt bis sie mit ungefähr 3 Jahren auf das erste Fahrrad umsteigen.
Im Folgenden werden einige beliebte Laufradmodelle vorgestellt:
- Puky LR Light: Wiegt 3,3 kg, hat Alurahmen, Luftreifen, tiefen Einstieg, verstellbare Komponenten und ist für Kinder ab 2,5 Jahren (90-120 cm) geeignet.
- Bandits and Angels Starter Laufrad: Ist für Kinder ab etwa zwei Jahren geeignet, wiegt rund 3,0 kg und ist bis zu 25 kg belastbar.
- Early Rider Superply Bonsai 12 Zoll Laufrad: Wiegt 3,75 Kilogramm und ist für eine maximale Belastung von 20 Kilogramm ausgelegt. Es richtet sich an Kinder im Alter von etwa zwei bis vier Jahren mit einer Innenbeinlänge ab 33 Zentimetern.
- Woom 1: Ein Laufrad aus Österreich, das es schafft für viele Kinder perfekt sein zu können. Der kindgerechte Rahmen und das geringe Gewicht ermöglichen es sehr kleinen Kinder mit einem Alter ab 18 Monaten bereits damit klar zu kommen.
Laufrad Test Vergleich
Im Folgenden eine Tabelle mit einem Vergleich verschiedener Laufradmodelle:
| Modell | Alter | Material | Gewicht | Sitzhöhe | Belastbarkeit | Reifen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sereed Kinder-Laufrad ab 1 Jahr | 1 bis 2 Jahre | Karbonstahl | 1,6 kg | 25 cm | 25 kg | 4 gummiähnliche EVA-Reifen | Vierrad für die ganz Kleinen |
| Puky Pukymoto, Rutschfahrzeug ab 1,5 Jahren | 1,5 bis 3 Jahre | Stahl | 2,7 kg | 28 bis 38 cm | 20 kg | 3 leise Float-Räder | Sitz höhenverstellbar (Lenker nicht) |
| Bandits & Angels Laufrad | 2 bis 5 Jahre | Stahl | 3,7 kg | 29 bis 39 cm | n. a. | 10-Zoll-Kunststoffreifen | Top 3 im Test von Stiftung Warentest 2021 (3,0) |
| Puky LR Light Laufrad | ab 2,5 Jahren | Aluminium | 3,7 kg | 39 bis 48 cm | 25 kg | 12,5-Zoll-Luftreifen | Testsieger 2021 bei Stiftung Warentest (2,0) |
| Woom 1 Laufrad | 1,5 bis 3,5 Jahre | Aluminium | 2,9 kg | 25 bis 37 cm | 50 kg | 12-Zoll-Luftreifen | Mit Handbremse, geringes Gewicht, kindgerechte Geometrie |
Worauf beim Laufradkauf achten?
Entscheiden sollst du aber selbst. Natürlich geben wir unsere Laufrad Erfahrungen und Empfehlungen an dich weiter um dir bei der Auswahl des besten Laufrades zu helfen.
Auf die folgenden Punkte solltest du beim Laufradkauf unbedingt achten:
- Am wichtigsten beim Laufradkauf ist, dass die Größe des Laufrads zum Alter und der Körpergröße deines Kindes passt.
- Mit leichten Laufrädern hat dein Kind immer viel mehr Spaß.
- Schnịckschnack hat am Laufrad nichts zu suchen. Aber für einige Kinder machen Bremsen oder Federung am Laufrad doch Sinn.
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