Laufräder sind für Kinder oft der erste Schritt in Richtung Mobilität. Stiftung Warentest hat in Ausgabe 12/2021 13 Kinderlaufräder getestet. Nur zwei schnitten mit “Gut” ab, eins mit "Befriedigend". Die übrigen zehn fielen wegen zu hoher Schadstoffbelastung durch.
Laufrad-Test: Die Testsieger im Überblick
Nach dem Drehen kommt das Krabbeln, dann das Laufen und schon folgt das erste Rad - das Laufrad!
Laufrad-Test: So hat Stiftung Warentest geprüft
Stiftung Warentest hat für den aktuellen Test 13 Laufräder unter die Lupe genommen.
Laufrad-Test: Die Testsieger im Detail
Laufrad-Testsieger: LR Light von Puky
Das 3,6 kg leichte Aluminiumlaufrad weist gute Fahreigenschaften auf und punktet gerade bei noch recht kleinen Kindern durch einen besonders niedrigen Einstieg. So kommt man auch mit kurzen Beinchen ohne Umfall-Gefahr aufs Bike. Das Fahrverhalten ist aufgrund der großen luftgefüllten Reifen top.
Ein großer Pluspunkt ist auch die problemlose Montage. Lediglich den Lenker müssen Eltern noch gerade stellen.
Besonders beliebt bei den Kindern: Das Puky LR Light hat ein Trittbrett, sodass man bei schneller Fahrt die Füße hochstellen kann. Das war für die Kids ein deutlicher Pluspunkt. Eltern freuen sich hingegen über den bereits vorhandenen Seitenständer, der allerdings etwas niedrig montiert ist und hängen bleiben könnte.
Maße & Ausstattung:
- Größe ca.
Wir haben das LR Light von Puky gebraucht von Freunden bekommen und unser Sohn hat es vom ersten Tag an geliebt. Mit dem Fahren haben wir am zweiten Geburtstag angefangen - davor ist er bereits auf einem Pukylino durch unsere Wohnung geheizt - und es hat von Anfang an gut geklappt. Hier zeigen sich große Unterschiede, je nach Interesse des Kindes am Laufrad fahren.
Natürlich hatte ich am Anfang Angst vor Stürzen, aber trotz der oftmals halsbrecherischen Stunts meines Sohnes ist (auch dank Helm) bisher alles heil geblieben. Das viel größere Risiko sah und sehe ich als Großstadt-Mama im Straßenverkehr, denn die Kleinen sind mit den Laufrädern so schnell, dass man als Erwachsener kaum hinterherkommt, zu Fuß schon gar nicht. Da ist Verkehrserziehung unerlässlich.
Auch bei den Amazon-Kunden ist das Laufrad von Puky super beliebt.
Ebenfalls gut: Early Rider Superply Bonsai 12''
Das schicke Laufrad aus Birkenholz ist jedoch leider ein Auslaufmodell und wahrscheinlich nicht mehr lange erhältlich.
Falls ihr dennoch eins ergattert, wird euer Kind ab etwa 3 Jahren viel Spaß damit haben. Aufgrund der großen Luftreifen soll es sich sehr gut fahren. Zudem ist es mit 3,7 kg sehr leicht. Im Gegensatz zum Puky besitzt es jedoch kein Trittbrett und keinen Ständer.
Maße & Ausstattung:
- Größe ca. 74 x 40 cm
- Gewicht 3,7 kg
- geeignet von etwa 3 bis 5 Jahren
- stufenlose Sattelhöhe von 37 bis 43 cm
- ultraleichte Aluminium-Laufräder mit hohlen Achsen
- Aluminium-Steuersatz für gute Haltbarkeit
- breiter Lenker mit weichen Griffen
Alternativ könnt ihr auch das "Classic Natural"-Laufrad von Early Rider kaufen, mit dem eure Kids "on fire" über den Gehweg düsen können:
Das Leichte: Bandits & Angels Starter
So ist es beispielsweise recht klein, wodurch auch die Reifen nicht besonders groß sind. Die Reifen enthalten zwar Schadstoffe, der Gehalt sei jedoch noch tolerabel (Note 4). Doch der große Vorteil des Bandits & Angels Starter ist definitiv der Preis, da es mehr als 100 € weniger kostet als Platz 1 und 2 im Test.
Maße & Ausstattung:
- Größe 82 x 40 cm
- Gewicht ca. 3,5 kg
- geeignet von etwa 2,5 bis 4,5 Jahre
- stufenlose Sattelhöhe von 29 bis 49 cm
- Stahlrohrrahmen
- verstellbarer Lenker
- niedriger Einstieg und Trittbrett
Verlierer im Laufrad-Test: Diese 10 Laufräder waren stark mit Schadstoffen belastet
Von 13 im Warentest untersuchten Laufrädern schnitten zehn mit “Mangelhaft” ab. Bei allen Bikes ist die mangelhafte Bewertung auf eine zu hohe Schadstoffbelastung in den Griffen, Sitzen und Reifen zurückzuführen. Die Noten für die Schadstoffe rangieren zwischen 4,6 und 5,5.
Die folgenden Laufräder sind betroffen:
- Bachtenkirch GoBike 12"
- Pinolino Laufrad Johann
- Puky LR M
- Bikestar 12 Zoll BMX Magnesium
- Kinderkraft Laufrad Uniq
- Janod Little Bikloon Holzlaufrad
- Kokua Like a Bike Jumper
- Lionelo Bart-Laufrad
- Hudora Laufrad Ultralight Alu
- Micro Balance Bike Deluxe
Insbesondere im Sommer, wenn die Kinder mit kurzer Kleidung auf den Laufrädern fahren und mit schwitzigen Händen den Lenker greifen, ist die direkte Übertragung von Schadstoffen über die Haut nicht auszuschließen. Bei einigen Laufrädern waren nur die Reifen belastet, aber auch hier kommt es häufig zu Hautkontakt, weil Kinder nun mal gerne mit den Reifen spielen - wenn nicht das eigene, dann vielleicht ein krabbelndes Kleinkind im Park oder eben ein kleines Geschwisterkind. Einige Laufräder im Test wiesen in allen drei Komponenten zu hohe Schadstoffwerte auf.
So haben die Hersteller auf die Laufrad-Kritik von Stiftung Warentest reagiert
Stiftung Warentest hat nach ihrem Laufrad-Test zehn Hersteller mit den negativen Testergebnissen konfrontiert. Daraufhin haben drei Anbieter ihren Kund*innen angeboten, die beanstandeten Teile auszutauschen. Fünf Hersteller meldeten sich bei Stiftung Warentest zurück, sahen aber keinen Handlungsbedarf und zwei Laufrad-Marken haben gar nicht reagiert.
Den gesamten Test zu Laufrädern findet ihr in der Stiftung Warentest Ausgabe 12/2021. Der Artikel kann für 3 € auch online heruntergeladen werden.
Laufrad kaufen: Das Laufrad muss zum Kind passen
Beim Laufrad-Kauf dürfen weder wir Eltern noch unsere Kinder uns von coolen Designs und bunten Farben locken lassen. Das Laufrad ist ein Verkehrsmittel und deshalb steht hier die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb unbedingt das Laufrad vor dem Kauf mit dem Kind zusammen testen, um zu schauen, ob Kind und Laufrad gut zusammen passen. Große Fahrradläden bieten mittlerweile eine große Auswahl an Laufrädern an, die man vor Ort auf kleinen Indoor-Parcours testen kann.
Laufrad fahren: Sicherheit geht vor
Klar kann es (und kommt es) beim Laufradfahren zu dem ein oder anderen Sturz - und je nach Temperament eures Kindes vielleicht auch zu ganz vielen Stürzen. Deshalb ist ein Helm immer Pflicht - auch Eltern sollten als gute Vorbilder einen Helm tragen. Wie beim Laufrad selbst ist es beim Kinderhelm wichtig, dass er richtig sitzt. Am besten wie beim Laufrad-Kauf auch den Helm immer im Geschäft testen und dann gegebenenfalls online bestellen.
Beim Laufrad-Kauf sparen
Kinder wachsen sehr schnell, besonders zwischen zwei und vier Jahren schießen manche förmlich in die Höhe. Deshalb ist es eine Überlegung wert, ein gebrauchtes Laufrad zu kaufen. Aber auch beim Secondhand-Kauf gilt: vorher testen, ob Kind und Bike zusammen passen. Viele Modelle gibt es schon recht lange auf dem Markt, sodass man viele gebrauchte Angebote finden kann. Wer lieber ein neues Laufrad kaufen möchte, sollte die Augen nach Schnäppchen und besonderen Angeboten offen halten, so lässt sich oft jede Menge Geld sparen.
Tipp: Auch wenn Laufräder eher ein Sommerding sind, eignen sie sich ebenso prima als Weihnachtsgeschenk. Mit Schneeanzug und Handschuhen können die Kleinen selbst im Winter das Fahren mit dem Laufrad lernen - natürlich nicht bei Schnee und Eis - und so dick gepolstert, fällt es sich weicher. Aber Achtung: Helm nicht vergessen!
Was ein gutes Laufrad ausmacht? Mit dem Laufrad in die Kita und am Nachmittag mit den Freunden durch die Gegend düsen? Eine sehr gute Idee, denn Laufradfahren fördert den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit - ideale Voraussetzungen, um später mühelos aufs erste Kinderfahrrad umzusteigen. Doch welches Laufrad ist im Test am sichersten und eignet sich am besten für euer aktives Kleinkind? Wir zeigen euch die besten Laufräder mit ihren Vor- und Nachteilen im Vergleich und helfen euch so, das richtige Modell zu finden. Welches Laufrad im Test ist das beste für mein Kind?
In unserem Laufrad-Vergleich haben wir 16 beliebte Laufräder verschiedenster Hersteller mit ihren Vor- und Nachteilen einander gegenübergestellt. Bei der Auswahl haben wir bewusst darauf geachtet, aktuelle Verkaufsschlager genauso miteinzubeziehen wie bewährte Klassiker, teure Marken genauso wie günstige Alternativen. Zudem haben wir auch die Testergebnisse aus dem Laufrad-Test von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST in unserem Vergleich berücksichtigt. So bieten wir euch einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und unterstützten euch dabei, das beste Laufrad für euer Kind zu finden. Was gilt es bei der Auswahl zu beachten? Die häufigsten Fragen zum Laufrad haben wir im anschließenden Kaufratgeber für euch zusammengefasst.
Laufrad-Test: Die beliebtesten Laufräder im direkten Vergleich
| Sereed Kinder-Laufrad ab 1 Jahr | Puky Pukymoto, Rutschfahrzeug ab 1,5 Jahren | Bandits & Angels Laufrad | Puky LR M Laufrad | Chillafish Charlie Lightweight Balance Bike | Puky LR 1 Kinder Laufrad | Puky LR Light Laufrad | Lionelo Bart Laufrad | Woom 1 Laufrad | Affenzahn Laufrad Mini Flitzer | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alter | 1 bis 2 Jahre | 1,5 bis 3 Jahre | 2 bis 5 Jahre | 2 bis 4 Jahre | 1,5 bis 4 Jahre | ab 2,5 Jahren | ab 2,5 Jahre | 2 bis 6 Jahre | 1,5 bis 3,5 Jahre | ab 1,5 Jahren |
| Material | Karbonstahl | Stahl | Stahl | Metall | Metall | Stahl | Aluminium | Magnesiumlegierung | Aluminium | recycelbare Polyamid-Glasfaser-Mischung |
| Gewicht | 1,6 kg | 2,7 kg | 3,7 kg | 3,5 kg | 2,5 kg | 4,3 kg | 3,7 kg | 3,8 kg | 2,9 kg | 3,9 kg |
| Sitzhöhe | 25 cm | 28 bis 38 cm | 29 bis 39 cm | 30 bis 39 cm | 28 bis 37 cm | 34 bis 47 cm | 39 bis 48 cm | 35 bis 43 cm | 25 bis 37 cm | 31 bis 40 cm |
| Belastbarkeit | 25 kg | 20 kg | n. a. | 25 kg | 25 kg | 25 kg | 25 kg | 30 kg | 50 kg | 30 kg |
| Sattel höhenverstellbar | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Lenker höhenverstellbar | ✘ | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ |
| Trittbrett | ✘ | ✘ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ |
Das Sereed Baby-Laufrad ist ein beliebtes Geschenk für Kinder, die gerade laufen lernen. Schon mit einem Jahr können die Kleinen dank bodennahem Sitz damit wie auf einem Rutschauto sicher durch die Wohnung oder den Park rutschen und so Kraft und Gleichgewicht trainieren. Mit 1,6 Kilo ist das Laufrad in unserem Test das leichteste. Dementsprechend können es auch sehr kleine Kinder gut bewegen. Optisch punktet das Sereed Laufrad mit einem rostfreien, hochwertig verarbeiteten Karbonstahlgestell im modernen Design. Die vier Räder bestehen aus stoßfestem EVA-Schaumstoff und sind so leise, dass die Nachbarn unter euch keinen Grund haben, sich zu beschweren. Einziger Wermutstropfen bei diesem ansonsten sehr niedlichen Laufrad für 1-Jährige: Lenker und Sattel sind nicht höhenverstellbar, so dass die Kleinen dem Rad schnell entwachsen werden. Aber bei dem Preis ist das gut zu verkraften. Das Sereed ist eine leichtere und schicke Alternative zum Puky Wutsch.
Sicherheit steht beim Sereed Laufrad an erster Stelle. So verhindert der begrenzte 135° Lenkeinschlag, dass die Kleinen umkippen, weil sie den Lenker zu weit einschlagen. Und auch der bodennahe Sitz soll eventuelle Stürze so harmlos wie möglich machen. Bei der Verarbeitung wurde auf hervorstehende Nähte und Schrauben verzichtet.
Das Puky Wutsch ist der Klassiker unter den Vierrädern und wird zurecht gern zum ersten Geburtstag verschenkt. Das Vierrad bietet den bewährten Puky-Qualitätsstandard, inklusive ergonomischem Sitz mit Tragegriff und Sicherheitslenkgriffen, die ein seitliches Abrutschen der Hände verhindern. Die leisen Float-Räder fahren drinnen genauso gut wie draußen und die Geometrie des Laufrads mit Lenkeinschlagsbegrenzung ist so gestaltet, dass ein Kleinkind damit nur schwer umkippen kann. Das Puky Wutsch fördert die Motorik eures Kindes und gibt ihm einen ersten Vorgeschmack darauf, wie es sich anfühlt, auf Rädern unterwegs zu sein. Dank der Kniemulde im Sitz und der robusten Bauweise haben selbst die Großen noch Spaß auf dem Lauflernrad. Empfohlen ist das Laufrad für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren - sobald das Kind sicher stehen und laufen kann. Und ist es dann doch einmal uninteressant geworden, hat es einen hohen Wiederkaufswert oder lässt sich einfach an kleine Geschwister vererben. Diese Nachhaltigkeit ist ihren Preis allemal wert.
Das Puky Wutsch auf einen Blick:
- Altersempfehlung: 1,5 bis 3 Jahre (80 bis 95 cm Körpergröße)
- Gewicht: 2,4 kg
- Material: Aluminium
- Sitzhöhe: 24 cm
- Räder: 4 leise Float-Laufräder
- Lenkeinschlagsbegrenzung und Tragegriff
- Belastbarkeit: 20 kg
- nicht höhenverstellbar
Das Bandits & Angels Laufrad eignet sich mit seinem tiefen Einstieg super für kleine Fahranfänger:innen ab 2 Jahren. Vom Design her ist es dem Einsteige-Laufrad von Puky recht ähnlich. So ist der robuste Metallrahmen ebenfalls mit einem Trittbrett ausgestattet, auf dem die Kleinen in freier Fahrt ihre Füße abstellen können. Im optionalen Weidenkorb (sofern nicht im Lieferumfang enthalten) kann auch das Lieblingskuscheltier mitfahren. Und wer auf niedlichen Retro-Charme steht, wird sich über das Bandits & Angels Retro Laufrad besonders freuen. Dank höhenverstellbarem Sattel (29-39 cm) und Lenker (49-55 cm) wächst das Bandit & Angels Laufrad mit eurem Kind mit und kann lange genutzt werden. Sofern es auch einem 4-jährigen Kind noch Spaß macht, auf 10-Zoll-PU-Reifen durch die Gegend zu sausen. Die Kunststoffreifen bieten zwar den Vorteil, dass sie leichter sind und keine Wartung benötigen. Andererseits bieten sie nicht gerade den höchsten Fahrkomfort (vor allem nicht auf Gelände-Strecken) und passen sich auch nicht so gut dem Gewicht des Kindes an. Wird das Kind größer, empfiehlt es sich, auf größere oder luftbereifte Räder umzusteigen.
Das Bandits & Angels Laufrad im Überblick:
- Altersempfehlung: ab 2 Jahren
- Gewicht: 3,1 kg
- Material: Metall
- Sitzhöhe: 29-39 cm
- Räder: 10-Zoll-PU-Reifen (Kunststoff)
- Sicherheitslenkergriffe, Spritzschutz und Trittbrett
- Belastbarkeit: 20 kg
- Lenker (49-55 cm) und Sattel höhenverstellbar
- befriedigend (3,0) im Laufrad-Test von Stiftung Warentest (2021)
- optional mit Weidenkorb, Klingel, Ständer und Lenkerschutz
Das Bandits & Angels Laufrad wurde im Test von Stiftung Warentest 2021 zum Preis-Leistungs-Sieger. Mit einem befriedigenden Testergebnis von 3,0 gehörte es immerhin noch zu den drei besten Laufrädern. Während selbst die Modelle hochpreisiger Hersteller wegen ihres erhöhten Schadstoffgehalts in Reifen, Sattel oder Griffen im Test durchfielen, war der Schadstoffgehalt in den Reifen des Bandits & Angels Laufrads noch tolerabel. Zudem erzielte das Rad in der Kategorie „Fahren“ ein gutes Ergebnis, auch wenn es Punktabzüge für die Kunststoffreifen gab.
Dank tiefem Rahmeneinstieg und einem Fliegengewicht von 3,5 kg können die Kleinen hier leicht auf- und absteigen und das Laufrad sicher und selbstbewusst bewegen. Mit seinen soften, leisen 8,4-Zoll-EVA-Reifen fährt sich das Laufrad für die Kleinen sehr angenehm und mit dem uneingeschränkt beweglichen Lenker ist es zudem besonders wendig und kompakt. Das hat zum einen den Vorteil, dass die kleinen Fahrer:innen ihren Gleichgewichtssinn mit dem wendigen Lenker noch besser trainieren können. Zum anderen können Eltern das Rad sehr einfach mitnehmen und es auf dem Buggy genauso leicht transportieren wie auf dem eigenen Fahrrad. Highlights eines jeden Puky Laufrads im Test sind zudem der ergonomische „Bananensattel“ und das Trittbrett, auf dem die Kleinen beim Herumsausen ihre Füße abstellen können. Und wenn ihr gerade zu Beginn Angst habt, euer Kind könnte euch allzu schnell davon sausen, ist der Puky LR M mit dem ferngesteuerten MyStopy Bremsassistenten kompatibel, mit dem ihr euer Kind im Notfall auch aus der Ferne bremsen könnt.
Der Sitz sollte etwa 1-2 cm unterhalb der Schrittlänge des Kindes liegt.
Das woom 1 ist ideal für Kinder ab 1,5 Jahren oder mit einer Körpergröße von 82 bis 100 cm, um auf unterhaltsame Weise das Gleichgewicht zu lernen, was den späteren Wechsel auf ein Fahrrad deutlich erleichtert. Dieses sorgfältig durchdachte Laufrad wiegt nur 3 kg, was es Kleinkindern ermöglicht, mühelos aufzusteigen und loszufahren.
Dieses Aluminium-Laufrad mit 30 cm Reifendurchmesser eignet sich für Kinder von circa 2,5 bis 4,5 Jahren bzw. einer Körpergröße ab 90 bis 120 cm. Mit seiner sportlichen Rahmengeometrie fördert es schnelles Fahren. Im Stiftung Warentest Laufrad-Test 12/2021 erhielt es die Note 2,0 („gut“) und wurde Testsieger. Besonders gelobt wurden sein hervorragendes Fahrverhalten dank großer Luftreifen und die leichte Handhabung beim Auf- und Absteigen. Mit nur 3,5 kg ist das Modell eines der leichtesten auf dem Markt.
Dieses Laufrad besteht hauptsächlich aus Birken-Furnierholz und ist dabei vollständig wetterfest. Ein längerer Radstand gewährleistet Stabilität, während das flache Steuerrohr das Laufrad auch auf unebenen Wegen gut lenkbar macht. Das Gewicht liegt bei 4,30 kg. Es ist ideal für Kinder von 2 bis 4 Jahren oder ab einer Innenbeinlänge von 35 cm. Die Sitzhöhe lässt sich zwischen 30,5 und 39,0 cm anpassen. Ausgestattet ist das Laufrad mit Luftreifen in den Größen 12 und 14 Zoll.
Das PUKY WUTSCH ist für Kinder ab etwa 1 ½ Jahren geeignet, die bereits sicher laufen können. Dank der vorderen Pendelachse ist eine stabile Fortbewegung auf ebenen Strecken möglich. Durch die Pendelachse ist es im Vergleich zu anderen Modellen noch etwas stabiler und steht recht sicher.
Ein sehr leichtes Laufrad mit nur 3,2 kg Gewicht, das aufgrund des verstellbaren Sattels für Kinder ab 2 bis etwa 4,5 Jahre passt. Die Lenkeinschlagbegrenzung ist eher für jüngere Kinder hilfreich, manch ältere Kinder stören sich unserer Erfahrung nach etwas daran.
Das 14 Zoll-Laufrad vom Premiumhersteller woom wiegt lediglich 4,45 kg und passt für Kinder ab 3 Jahren bzw. einer Körpergröße ab 95 bis 110 cm. Im Unterschied zum 12 Zoll-Modell verfügt das woom 1 PLUS über ein zusätzliches Trittbrett, auf dem Kinder ihre Füße abstellen können.
Das BalanceGo 12″ Laufrad von elvent, ausgestattet mit Luftreifen, eignet sich für Kinder im Alter von 1,5 bis 4 Jahren bzw. für eine Schrittlänge von 32-42 cm, die mit einer Körpergröße von etwa 80-100 cm korreliert. Der Sattel lässt sich einfach und schnell per Schnellschraubverschluss in der Höhe verstellen. Das Laufrad wiegt 3,0 kg - somit neben dem woom 1 eines der leichtesten Modelle, die wir bisher getestet haben. Die maximale Tragfähigkeit liegt bei 30 kg - unserer Erfahrung nach absolut ausreichend.
Für viele Kinder ist das Laufrad eine wichtige Zwischenstufe zwischen Dreirad und richtigem Fahrrad. Mit dem passenden Laufrad können sie schon fleißig durch die Gegend flitzen und ganz nebenbei eine wertvolle Übung in Richtung von Fahrrädern mit Pedalen mitnehmen. Ein Laufrad ähnelt in seinem Aufbau einem klassischen Fahrrad. Es fehlen jedoch die Pedale, die Kette und die Zahnräder. Euer Kind sitzt also am Sattel und treibt das Vehikel mit seinen Füßen am Boden an. Das bringt viele praktische Lerneffekte und Vorteile für das spätere Fahrrad-Leben. Viele Modelle bieten zudem schon weitere „echte“ Teile von Fahrrädern, wie einen Seitenständer oder einen kleinen Transportkorb. Einen weiteren wertvollen Übungseffekt bringen Laufräder mit, die schon Bremsen für Hinter- und/oder Vorderreifen an Bord haben. Auch hier können sie beim richtigen Fahrrad schon einen guten Übungsvorsprung mitbringen. Preislich können sich die verschiedenen Laufräder zum Teil stark unterscheiden. Eine Sache bringen teurere Modelle jedoch in den meisten Fällen mit: Ein geringeres Gewicht. Dieses erleichtert es den Kindern, mit dem Laufrad umzugehen. Für die Eltern wiederum ist es leichter, wenn die Kinder eine Pause vom Fahren benötigen und die Eltern das Laufrad ein Stück weit tragen müssen.
Checkliste
- Alter: Ab welchem Alter euer Kind ein Laufrad nutzen kann, hängt von dessen Geschicklichkeit und von der Größe des Laufrads ab. Kleine Modelle können sich bereits für Kinder im Alter von knapp unter zwei Jahren eignen.
- Größe: Das Laufrad sollte zur Größe des Kindes passen, insbesondere die Sitzhöhe. Es sollte nicht zu groß oder zu klein sein, damit das Kind sicher und bequem fahren kann. Der Sitz sollte etwa 1-2 cm unterhalb der Schrittlänge des Kindes liegt.
- Gewicht: Das Laufrad sollte nicht zu schwer sein, damit das Kind es leicht bewegen und kontrollieren kann. Ein zu schweres Laufrad kann das Fahren schwieriger machen und das Kind schnell ermüden.
- Material: Beim Material waren sich die Hersteller lange Zeit einig und haben primär auf die klassischen Materialien rund um Aluminium und Co gesetzt. Mittlerweile gibt es allerdings auch interessante Alternativen aus Holz.
- Reifen: Die Reifen sollten ausreichend Profil aufweisen, um auf verschiedenen Oberflächen wie Asphalt oder Gras fahren zu können. Luftreifen sind oft komfortabler, während Schaumstoffreifen wartungsfrei sind.
- Bremsen: Eine Bremse am Laufrad kann die Verkehrssicherheit erhöhen und den Umstieg auf ein Fahrrad erleichtern. Allerdings können kleine Kinder überfordert sein und die Fußbremse bevorzugen. Zudem sind Laufräder ohne Bremse oft leichter und günstiger.
- Einstelloptionen: Einige Laufräder haben verstellbare Sitzhöhen oder Lenker, um mit dem Kind mitzuwachsen und sich an seine Bedürfnisse anzupassen.
- Sicherheit: Ein Laufrad sollte sicherheitsgeprüft und zertifiziert sein. Es ist auch wichtig, dass das Kind eine Schutzausrüstung wie einen Helm und Handschuhe trägt.
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